Tazaungmon – Zeit der Lichterfeste
Reise Nr. 3559
Tazaungmon – der achte Monat des burmesischen Mondkalenders – fällt in unseren Monat November. Mit diesem Monat verabschiedet sich die Regenzeit und das anhaltende Grau des Himmels verwandelt sich in ein leuchtendes Blau. Eine erfrischende Brise vertreibt die stehende Hitze des Sommers. Es beginnt die Zeit der Lichterfeste des Tazaungmon. Über Mandalay, die alte Königsstadt am Irrawaddy, gelangen wir zu einem ersten Höhepunkt der Festzeit – nach Monywa am Ufer des Chindwin-Flusses. Bei der Thanboddhay Pagode mit ihren 471 kleinen Pagodenspitzen, die goldfarben und mit Spiegelmosaiken verziert in der Sonne blitzen, findet das 5tägige Thanbode Festival statt! Rund um den riesigen Baukomplex, der in nur 12jähriger Bauzeit allein aus Spendengeldern errichtet wurde, versammeln sich die Gläubigen. Ein Abstecher zu dem beeindruckenden Sandsteinhöhlensystem der Hpo-Win-Daung Höhlen, in denen sich insgesamt über 400.000 größere und kleinere Statuen Buddhas befinden sollen, ist ein weiterer faszinierender Beleg für die tiefverwurzelte Religiosität in dieser Region. In Bagan wollen wir das Shwezigon-Pagoda-Festival besuchen. An den 23 Festtagen werden zu Ehren Buddhas Kerzenlichter und Feuerwerk bei der glockenförmigen Shwezigon Pagode aus dem 11. Jahrhundert entzündet. Rund um die Pagode herrscht ein reges und fröhliches Treiben: Zahlreiche Garküchen bieten ihre Spezialitäten an und verbreiten ihre Wohlgerüche zwischen Händlerbuden und kleinen Schauspielbühnen. Tänzer und Marionettenspieler vollführen ihre Kunststücke. Ein farbenprächtiger Kontrast zu den grünen Weiten der riesigen Pagodenebene von Bagan. Ein kurzer Flug bringt uns anschließend an den Inle See in die Shanregion. Hier in der Nähe des malerisch eingebetteten Sees im Hochland feiert man das traditionsreiche Heißluftballon-Fest der Pa-O in Taunggyi. Um der Sula Mani Pagode im Reich der himmlischen Wesen (Tavatimsa) Lichter darzubringen, werden jedes Jahr riesige Heißluftballons gestartet, die über das Land schweben. Tag und Nacht lässt man Ballons in bizarrsten Formen im Wettstreit um ihre Schönheit und Flughöhe steigen. Bei Dunkelheit werden Feuerwerke entzündet. Hunderte von kleinen Buden und Ständen säumen die Straßen. Seinen Höhepunkt erreicht das Fest in der letzten magischen Vollmondnacht! In diesen Tagen findet in vielen Orten Myanmars auch das jährliche „Wettweben“ (Kathina) statt, bei dem neue Roben für die Mönche in einer Nacht gewebt und anschließend an bedürftige Mönche verschenkt werden sollen. Oft hängen die erstellten Mönchsgewänder in den Bäumen und warten auf ihren zukünftigen Träger. Viel Zeit bleibt am Rande des Festes die schwimmenden Gärten des Inle Sees zu erkunden, die einzigartige Technik der Einbeinruderer zu bewundern sowie die Zigarrenherstellung und die traditionelle Webereien kennen zu lernen. Über die Hauptstadt Yangon dringen wir in den Süden vor zum Goldenen Felsen von Kyaikthiyo. Eine atemberaubende Stimmung umfängt den Besucher zwischen den zahlreichen Pilgern zu Füßen der kleinen Pagode, die in einem magischen Gleichgewicht am Abgrund auf einem vergoldeten Findling ruht. Ein Besuch der Shwedagon Pagode im warmen Licht des burmesischen Sonnenuntergangs rundet diese Reise zu den Lichterfesten dieses facettenreichen Landes ab.
Reiseverlauf:
1. - 2. Reisetag: Frankfurt – Yangon
Von Frankfurt startet der Flug nach Yangon, das wir voraussichtlich gegen Vormittag des zweiten Tages erreichen. Bereits am Nachmittag starten erste Besichtigungen in der burmesischen Metropole. Neben der Sule Pagode steht auch der Besuch des kolonialgeprägten umliegenden Viertels auf dem Programm. Viel Zeit nehmen wir uns für die berühmte Shwedagon Pagode, dem Wahrzeichen von Yangon. Im warmen Licht des Sonnenuntergangs herrscht hier eine ganz besondere Atmosphäre. Übernachtung in Yangon.
3. Reisetag: Yangon – Mandalay / Flug
Ein kurzer Flug bringt uns in den Norden nach Mandalay, die letzte Königsstadt der burmesischen Monarchie. Noch heute kann man die alten Mauern und den quadratisch angelegten, breiten Wassergraben um die ehemalige Palaststadt im Zentrum Mandalays sehen. Vor wenigen Jahren wurden Teile des zerstörten Palastes modern rekonstruiert. Wir besichtigen die Mahamuni Pagode, mit der vergoldeten Mahamuni Buddha Figur, die im 18. Jahrhundert aus dem Königreich Rakhine nach Mandalay verbracht wurde. Tagtäglich wird die fast vier Meter hohe Skulptur von Gläubigen mit zarten Goldblättchen immer dichter verklebt. In den umliegenden Handwerkervierteln sehen wir, wie dieses hauchdünne Blattgold mit hartem körperlichen Einsatz hergestellt wird. Am Nachmittag besuchen wir die Kuthadaw Pagode, deren 729 Marmortafeln mit der vollständigen Lehre Buddhas als das größte Buch der Welt bezeichnet werden. Das hölzene Shwenandaw Kloster ist das einzig erhaltene Originalrelikt des alten Königspalastes und vermittelt einem schönen Endruck von der einst kunstvollen Architektur. Zum Sonnenuntergang unternehmen wir einen Ausflug zur berühmten U-Bein-Brücke bei Amarapura. Die malerische Brücke aus dem 18. Jahrhundert, die auf alten Teakholzpfählen errichtet wurde, führt auf einer Länge von 1,2 km über den flachen Taungthaman See. Übernachtung in Mandalay.
4. Reisetag: Mandalay – Mingun – Monywa
Mit einem kleinen Boot geht es auf dem Irrawaddy nach Mingun zur größten hängenden Glocke der Welt und zur unvollendeten Pagode mit ihren gigantischen, durch ein Erdbeben hervorgerufenen Rissen. Die Fahrt flussaufwärts an das andere Ufer des legendären Irrawaddy-Stromes vermittelt Einblicke in das Leben am Fluss mit seinen kleinen Fischerdörfern, den Getreidefeldern, den Ochsenkarren, Marktbooten und Wäschereien. Im Anschluss geht es weiter nach Westen in die Provinz Sagaing. Sagaing ist das heutige religiöse und spirituelle Zentrum des Landes. Einige der ungewöhnlichen Pagoden und Tempel wollen wir erkunden. Dann heißt unser Ziel Monywa, Hauptstadt der Provinz, am Ufer des Chindwin-Flusses gelegen. Die Flusshafenstadt ist ein reger Handelsplatz für landwirtschaftliche Produkte der umliegenden Region. Inzwischen ist Monywa durch den Handel die achtgrößte Stadt des Landes und buddhistisches Zentrum mit zahlreichen Klöstern und Tempeln. Die Abendstimmung am Flusshafen, wenn die Sonne hinter unzähligen Booten versinkt, ist malerisch. Übernachtung in Monywa.
5. Reisetag: Monywa / Hpo-Win-Daung Höhlen & Festbesuch
Heute überqueren wir den Chindwin mit der Fähre und fahren weiter zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Region – den Hpo-Win-Daung Höhlen in einer Schlucht des gleichnamigen Gebirges. In dem riesigen Sandstein-Höhlensystem befinden sich zahllose Höhlen unterschiedlichster Größe und Form. Sie wurden von Gläubigen in den Stein gemeißelt und mit Wandmalereien, Holzschnittarbeiten und sagenhaften 400.000 Buddhastatuen ausgeschmückt. Legenden zufolge, sollen die ersten Höhlen bereits aus dem 9. Jahrhundert stammen. Eine überdachte Treppe führt zu dem Haupthöhlenschrein hinauf. Dann machen wir uns auf den Rückweg, denn heute ist Festtag in Monywa, der erste Tag des 5tägigen Thanbode Festival. Wir mischen uns unter die Festtagsgäste an den kleinen Ständen rund um die Thanboddhay Pagode und tauchen ein in den farbige Trubel inmitten der Gläubigen. Natürlich besuchen wir die Thanboddhay Pagode, die zur Festzeit besonders belebt ist. Die Pagode mit ihren Hunderten von kleinen vergoldeten Spitzen erinnert an den heiligen Berg Mt. Meru. In nur 12 Jahren zwischen 1939 und 1952 allein aus Spendengeldern errichtet, soll der mächtige massive Stupa über 7000 Reliquien bergen. Übernachtung in Monywa.
6. Reisetag: Monywa – Pakokku: Mit dem Boot nach Bagan
Heute heißt es Abschied nehmen von Monywa. Überland geht es zu der kleinen Flussstadt Pakokku. Unterwegs besuchen wir das Kloster in Pakhangyi, das auf 255 Teakholzstämmen ruht. Der Hafen Pakokkus dient als Umschlagplatz für Tabak, Baumwolle und Thanaka. Wegen die zahlreichen Tabakfelder und -fabriken in der Region wird Pakokku auch gern als "Stadt des Tabaks" bezeichnet. Mit einem lokalen Boot setzen wir in ca. 2stündiger Fahrt auf dem Irrawaddy nach Bagan über. Übernachtung in Bagan.
7. Reisetag: Bagan – Pagoden soweit das Auge reicht
Einen ganzen Tag verbringen wir in der faszinierenden Landschaft des weiten Pagodenfeldes von Bagan und besuchen einige der wichtigsten Pagoden. Die malerische Ebene bietet eine beeindruckende Aussicht. Ursprünglich gab es hier 13.000 Pagoden, Paläste und Tempel, heute sind es immerhin noch ca. 2200. Neben dem berühmten Ananda Pahto, dem größten und besterhaltensten Tempel von Bagan, statten wir natürlich auch der Shwezigon Pagode einen ersten Besuch ab und mischen uns in das bunte Festtreiben rund um den Tempel. Im Schatten des graziösen, glockenförmigen Stupa aus dem 11. Jahrhundert versammeln sich zahlreiche Händler, Mönche, Pilger und Schausteller, um das Lichterfest der Pagode zu begehen. Täglich wechselnde Aktivitäten begleiten das insgesamt 23 Tage andauernde Fest. Eine Fahrt mit der Pferdekutsche zeigt uns am Nachmittag das Dorf Taungbi und den Thatbinnyu Tempel sowie den mysteriösen Dhamayangyi Tempel mit seinem fast mörtellosen Mauerwerk, der zu den künstlerisch besten Arbeiten Bagans zählt. Den farbenprächtigen Sonnenuntergang wollen wir von einer Pagodenspitze aus mit Blick ins Tal erleben, bevor wir uns wieder unter das abendliche Festtagsgeschehen bei der Pagode mischen. Übernachtung in Bagan.
8. Reisetag: Bagan – Mt. Popa
Ein schöne Fahrt bringt uns am Morgen in das bergige Hinterland von Bagan. Wir wollen dem Mount Popa und seinem Heiligtum einen Besuch abstatten. Der 1518 m hohe „Blumenberg“ – so die Übersetzung des burmesischen Namens – soll ein erloschener Vulkan sein, der als Wohnsitz der mächtigsten Geister, der Nats, angesehen wird. Der Aufstieg zum Bergkegel vorbei an zahlreichen heiligen Altären über die steilen Stufen ist sehr zu empfehlen. Man trifft auf unzählige freche Affen und wird an klaren Tagen mit einem schönen Ausblick belohnt. Im Anschluss kehren wir zurück nach Bagan und besuchen das Dorf Myinkaba mit den umliegenden Tempeln, Handwerks- und Lackateliers. Übernachtung in Bagan.
9. Reisetag: Bagan – Heho – Taunggyi
Wir stehen kurz vor dem Höhepunkt dieser Reise: Das Heißluftballon Festival von Taunggyi! Früh am Morgen startet der Flug nach Heho ins Hochland der Shan-Region. Mit dem Fahrzeug gelangen wir zunächst nach Aythaya. Hier befindet sich das erste Weingut Burmas, das unter der Leitung eines deutschen Weinbauern steht. Wer mag, kostet von dem burmesischen Traubensaft. Auch ein Heim für Waisen wird durch das Weingut finanziert. Weiter geht es nach Taunggyi, Hauptstadt des südlichen Shan-Staates. Die Stadt wurde während der Kolonialzeit von den Engländern gegründet, doch nur noch wenige Gebäude erinnern an diese Zeit. Heute ist Taunggyi ein reges Zentrum, in dem der „Schmuggel“ von Waren aus China, Thailand und Indien zusammenläuft. Im Hinterland treiben Schwarzhändler, Rubinschürfer, Rebellenarmeen und Opiumhändler ihr Unwesen. Besonders der tägliche Markt zeigt eine Vielfalt dieses Handels und auch der ethnischen Minderheiten der Region. Zahlreiche Angehörige der verschiedenen Bergstämme kommen zum Handeln in die Stadt und so wimmelt es nicht nur an Festtagen vor unterschiedlich gekleideten „Nationalitäten“. Zum jährlichen Heißluftballon-Festival sind die Straßen von Buden und Ständen gesäumt. Garküchen mit allerlei Leckereien, Schausteller mit Marionetten, Händler mit vielfältigem Sortiment prägen die turbulente Szenerie. Das Fest ist ein typisches Fest der Stämme der Pa-O, die im Umland leben und deutlich an ihren farbenprächtigen, turbanähnlichen Kopfbedeckungen zu erkennen sind. Tag und Nacht lässt man Ballons von unterschiedlicher Farbe, Gestalt und Größe in die Luft steigen im stetigen Kontest um Schönheit und Flughöhe. Mit Hilfe der Ballons sollen symbolisch Lichter in das Reich der himmlischen Wesen getragen werden. Das Fest zieht Menschen aus allen Ecken Burmas ins Hochland. Wir sind ein Teil dieses Trubels. Im Laufe des Tages steigern sich die Aktivitäten immer mehr: Feuerwerke werden entzündet und die farbenprächtigen und teils kuriosen Ballons kreisen über den Köpfen der Festbesucher (Achtung: nicht immer ganz ungefährlich). Bei Einbruch der Nacht zeigt sich der verehrte, magische Novembervollmond. Es ist die Nacht, in der traditionell in verschiedenen Gegenden des Landes, die Frauen neue Mönchsroben „um die Wette“ weben, die dann an bedürftige Mönche verschenkt werden – auch Kathein-Fest genannt. Mit etwas Glück erblicken wir am folgenden Tag einige der fertigen Erzeugnisse, die oft in die Bäume gehängt werden und auf ihren zukünftigen Träger warten. Um ausführlich an den Festivitäten teilzuhaben, übernachten wir im Zentrum der Stadt in einem einfachen Hotel.
10. Reisetag: Taunggyi – Pa-O Prozession bei Kekku
VOLLMONDTAG: Es ist Feiertag in Burma! Wir unternehmen einen Ausflug in das Hoheitsgebiet des Pa-O Volkes, das sich innerhalb der Union von Myanmar eine große Unabhängigkeit bewahrt hat. In ihrem Gebiet liegt das Pagodenfeld von Kekku. Etwa 3000 kleine Pagoden wurden hier im 12. – 13. Jahrhundert vom Volk der Yun Tai erbaut. Für den Vollmondtag ist hier in Kekku eine traditionelle Pa-O Prozession geplant. Nach Rückkehr besuchen wir das kleine Shan Museum in Taunggyi sowie den farbenprächtigen Markt und mischen uns erneut unter die Festtagsgäste. Übernachtung nochmals im einfachen Stadthotel.
11. Reisetag: Fahrt an den Inle See
Am Morgen machen wir uns zunächst per Fahrzeug, später per Boot auf den Weg zu unserem idyllischen nächsten Reiseziel – dem Inle See! Hier beziehen wir unser Nachtquartier, das auf Stelzen über dem See "schwebt". An Bord von motorbetriebenen Einbaumbooten entdecken wir die schwimmenden Gärten mit ihren leuchtenden Wasserhyazinthen. Aus den Pflanzen werden sogar Möbel hergestellt fürs ferne Yangon. Wir besuchen die Phaung-Daw-Oo-Pagode und eines der 17 Dörfer, in dem hauptsächlich die Intha leben, die "Menschen vom See". Hier erleben wir den Alltag der Bewohner, die ihre Existenz vom Fischen, Weben oder der Zigarrenherstellung bestreiten. Mit etwas Glück begegnen wir einem der heimkehrenden Fischerboote, die von den Fischern in der einzigartigen, traditionellen Technik des Einbeinruderns angetrieben über den See gleiten. Übernachtung am Inle See.
12. Reisetag: Inle See – Dorfbesuch in In Dein & Alaung Sitthou
Den ganzen Tag verbringen wir am malerischen Inle See umgeben von hohen Bergen. Eine Bootstour führt zum südlichen See-Ufer ins Dorf In Dein. Vom Dorf aus geht es zu Fuß auf einer leichten Wanderung den idyllischen Hügel im Gebiet Alaung Sitthou hinauf, auf dem sich zahlreiche von Vegetation überwucherte und halb verfallene Stupas und Pagoden befinden. Auf dem Rückweg erleben wir eine Longyi-Handweberei in Inpawkhone. Übernachtung am Inle See.
13. Reisetag: Inle See – Heho – Yangon
Zunächst per Boot über den See, dann wieder überland fahren wir zum Flughafen von Heho. Es erfolgt der Flug in die burmesische Metropole Yangon. Gemeinsam unternehmen wir einen kleinen Abstecher zum berühmten Scott Market. In der 1930 errichteten Martkhalle bietet sich ein reiches Einkaufsangebot. Im Anschluss bleibt freie Zeit für individuelle Unternehmungen in dieser quirligen Stadt. Ein Besuch des chinesischen Viertels oder auch ein Spaziergang durch das koloniale Viertel am Hafen mit einem abschließenden Drink an der Bar des legendären Strand Hotels lohnen sich! Übernachtung in Yangon.
14. Reisetag: Yangon – Kyaikthiyo
Auf dem Highway 1 fahren wir um den Golf von Mottama in Richtung Osten. Über Bago führt unsere Fahrt zum Goldenen Felsen von Kyaikthiyo. An der unteren Basisstation steigen wir auf die typischen Kyaikthiyo-Transport-LKWs um, die uns in abenteuerlicher Fahrt die Serpentinen hinauf zum oberen Basislager bringen. Von hier aus ist es noch ein ca. 1-stündiger Fußweg bis zum Gipfel. Die eigentliche Pagode ist ziemlich klein. Sie steht auf einem vergoldeten Findlingsblock, der den Eindruck erweckt, als würde er jeden Moment in die Tiefe stürzen. Der Ausblick von hier ist phantastisch. Besonders am Abend können Sie die einmalige Atmosphäre auf dem Plateau genießen: Überall sitzen Pilger und zünden Kerzen an, meditieren und beten. Übernachtung am Kyaikthiyo.
15. Reisetag: Kyaikthiyo – Bago – Yangon
Zunächst zu Fuß und später dann mit dem Bus machen wir uns wieder auf den Rückweg nach Yangon. Unterwegs besichtigen wir in Bago noch die Shwemawdaw Pagode, die sogar noch ein bisschen größer als die Shwedagon Pagode in Yangon ist, und den riesigen liegenden Buddha. Auch die Kyaik Pun Pagode mit ihren vier je 30 Meter hohen Buddhastatuen bestaunen wir. Übernachtung in Yangon.
16. - 17. Reisetag: Yangon / Rückflug
Der Vormittag steht zur freien Verfügung, um beispielsweise noch letzte Einkäufe zu tätigen. Aber natürlich kann der Tag auch für weitere Besichtigungen genutzt werden. Voraussichtlich am späten Nachmittag bringt uns der Bus zum Flughafen und wir starten unseren Rückflug nach Deutschland. Ankunft in Deutschland am 17. Tag.
VERLÄNGERUNG / VARIANTE 1: Badespaß und Stranderholung am Ngapali Beach (6 Tage / 5 Nächte)
Die Strände Burmas gehören mit Sicherheit zu den schönsten in Südostasien und sind (noch) fast unentdeckt. Ein Geheimtipp für den Erholungssuchenden, der die Ruhe liebt und auf Nightlife verzichten kann. Drei Kilometer endloser Strand, klares Wasser sowie Möglichkeiten zum Schnorcheln und zu Bootsausflügen auf vorgelagerte Inseln erwarten Sie! Der Ngapali Beach ist per Flug von Yangon nach Thandwe zu erreichen. Nach vier erholsamen Nächten im Strandhotel verbringen Sie eine letzte Übernachtung in der faszinierenden Hauptstadt Yangon.
VERLÄNGERUNG / VARIANTE 2: Badespaß & Stranderholung in Ngwe Saung (6 Tage / 5 Nächte)
Eine neue Strandalternative in der Nähe der Hauptstadt Yangon: Überland geht es durch das verzweigte Irrawaddy-Delta von Yangon an die Küste von Ngwe Saung. Für die etwas abenteuerlichen, z.T. recht ruckeligen Straßenverhältnisse wird man durch Ausblicke in die schöne Landschaft des Flussdeltas entschädigt (Fahrtdauer pro Strecke ca. 5-6 Stunden je nach Zustand der Straße). Der 24km lange Strand von Ngwe Saung ist noch ein Geheimtipp! Zahlreiche Wassersportmöglichkeiten, Bootstouren & Ausflüge ins Hinterland sind möglich.
Charakteristik der Reise:
Wir bitten Sie um große Flexibilität und Offenheit für spontane Ereignisse. Natürlich werden wir alles daran setzen, den geplanten Reiseablauf einzuhalten. Es kann jedoch sein, dass organisatorische, politische und aktuelle Gründe eine Anpassung des Reiseablaufes im Interesse der Teilnehmer erfordern – bitte seien Sie hierauf vorbereitet. Die Reise erfordert auch die Mithilfebereitschaft der Teilnehmer, so sollten Selbständigkeit, Mithilfebereitschaft, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung für die Teilnehmer selbstverständlich sein. Gerade der Besuch der Feste erfordert ein wenig sensible Zurückhaltung gegenüber den Gläubigen. Der Ablauf der Feste unterliegt keinem festgelegten Zeitplan, so dass wir nicht garantieren können, ob bestimmte Prozessionen oder Zeremonien zum Zeitpunkt unseres jeweiligen Besuches gerade stattfinden. Bitte beachten Sie, dass die nicht professionell konstruierten Heißluftballons nicht immer flugtauglich sind und manchmal auch inmmitten der Menge abzustürzen drohen. Bitte geben Sie hieraus besonders Acht!
BURMA - eine Herzensangelegenheit: Nach einigen Jahren der Zurückhaltung ist langsam wieder eine deutliche Steigerung des Reise-Interesses nach Burma spürbar. Dies freut uns sehr! Aufgrund unserer langjährigen Durchführung von Reisen in Burma – unsere erste Reisegruppe startete im November 1992 – haben wir sehr intensive Kontakte vor Ort aufgebaut. Die meisten örtlichen Mitarbeiter und unsere Guides sind mehr und mehr zu unseren Freunden geworden. Unsere Kooperation hat mitgeholfen, dass im Laufe der vergangenen 18 Jahre viele kleine private Unternehmen gegründet und aufgebaut werden konnten. Mithilfe der Einnahmen aus dem Tourismus hat sich so manch ein burmesischer Kollege eine eigene kleine Existenzgrundlage geschaffen. In der für Burma nach wie vor schwierigen Lage möchten wir unsere Partner weiterhin unterstützen. Die Einnahmen aus dem Tourismus werden in Burma zu einem ganz geringen Anteil versteuert, so dass nur ein kleiner Teil dieser Gelder an den Staat fließt. Wir meinen, dass Reisen nach Burma wichtig sind, denn sie bringen ein wenig Öffentlichkeit in das verschlossene Land und zeigen, dass wir die Menschen des Landes nicht vergessen. Deshalb möchten wir ihnen unsere wachsamen Augen als Hoffnungsträger entsenden. Wir hoffen langfristig auf eine positive Lösung der politischen und wirtschaftlichen Probleme des Landes ganz im Interesse der Menschen, die dort leben. Vor Ort werden Sie sicherlich von den Burmesen freudig und mit offenen Armen empfangen. Das Land in all seiner Ursprünglichkeit kennen zu lernen, ist ein ganz besonderes Erlebnis!
Im Reisepreis enthalten
- Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
- Deutschsprechende Reiseleitung
- Rundreise mit Bus und Boot
- LEISTUNGEN DER VERLÄNGERUNG 2 (optional dazu buchbar) - Stranderholung Ngwe Saung (6 Tage / 5 Nächte): Überlandtransfers Yangon - Ngwe Saung - Yangon, 5 x Übernachtung im DZ inklusive Frühstück im gewählten Strandhotel in Ngwe Saung. (Min. 2 Personen, Preis für 1 alleinreisende Person auf Anfrage)
- LEISTUNGEN DER VERLÄNGERUNG 1 (optional dazu buchbar) - Stranderholung am Ngapali Beach (6 Tage / 5 Nächte): Flüge Yangon - Thandwe - Yangon in der Economy Class, Transfers, 4 Übernachtungen in Ngapali je nach Wahl im einfachen Strandhotel oder im Bayview Beach Resort im DZ inklusive Frühstück, 1 Übernachtung in Yangon im Stadthotel im DZ inklusive Frühstück. (Min. 2 Personen, Preis für 1 alleinreisende Person auf Anfrage)
- Internationale Linienflüge Frankfurt – Yangon & retour (voraussichtlich via Bangkok) in der Economy Class inklusive Tax
- 11 Übernachtungen in guten landestypischen Mittelklassehotels, 3 x ortsbedingt in einfachen Gasthäusern jeweils im Doppelzimmer inkl. Frühstück
- Inlandsflüge Yangon - Mandalay, Bagan - Heho und Heho - Yangon in Economy Class
Im Reisepreis nicht enthalten
Trinkgelder und persönliche Ausgaben , Getränke und weitere bzw. nicht angegebene Verpflegung, Fakultative / optionale Ausflüge, Örtliche Flughafen- und Ausreisesteuern (z.Z. USD 10,- p.P.), Visagebühren Burma z.Zt. EUR 25,00, Bearbeitung und Rückversand durch Visa-Service ca. EUR 24,00 (Änderungen vorbehalten!). Antrag 4 Wochen vor Reisebeginn.
Wunschleistungen
- Rail & Fly - Zugticket (innerdeutsch in der 2. Klasse):
75,- € - VERLÄNGERUNG 1: NGAPALI BEACH / SILVER BEACH HOTEL 2 - 3* im DZ:
350,- € - VERLÄNGERUNG 1: NGAPALI BEACH / SILVER BEACH HOTEL 2 - 3* im EZ:
440,- € - VERLÄNGERUNG 1: NGAPALI BEACH / BAYVIEW BEACH RESORT 4* im DZ:
520,- € - VERLÄNGERUNG 1: NGAPALI BEACH / BAYVIEW BEACH RESORT 4* im EZ:
820,- € - VERLÄNGERUNG 2: NGWE SAUNG / SUNNY PARADISE RESORT 2 - 3* im DZ:
380,- € - VERLÄNGERUNG 2: NGWE SAUNG / SUNNY PARADISE RESORT 2 - 3* im EZ:
490,- € - VERLÄNGERUNG 2: NGWE SAUNG / PALM BEACH RESORT 4* im DZ/EXECUTIVE View:
390,- € - VERLÄNGERUNG 2: NGWE SAUNG / PALM BEACH RESORT 4* im EZ/EXECUTIVE View:
585,- €
- Mindestteilnehmerzahl: 6
- Maximale Teilnehmerzahl: 14
Weitere Myanmar (Birma, Burma) Reisen
Laos - Myanmar - Zwischen kolonialem Flair und Buddhas Glanz
Schon die Franzosen haben erkannt, dass Laos wahrer Reichtum in seiner natürlichen Schönheit liegt. Die idyllisch gelegenen Ansiedlungen boten die perfekte Kulisse für die Errichtung wunderschöner kolonialer Bauwerke.
Frühbucherrabatt 3 % bei Buchung bis 6 Monate vor Reiseantritt
20 Tage ab 5.490,- €
Burma Optimal
Rangun - Inle-See - Pindaya - Maymyo - Mandalay - Mingun - Sagaing - Irrawaddy-Fluss - Pagan - Mt. Popa
Frühbucherrabatt 2 % bei Buchung bis 5 Monate vor Reiseantritt
16 Tage ab 3.490,- €
Grosse Burma-Rundreise
Rangun - Kalaw - Pindaya - Inle-See - Kakku - Taunggyi - Mandalay - Monywa - Pagan - Mt. Popa - Pa-An - Moulemein - Goldener Felsen - Pegu
Frühbucherrabatt 2 % bei Buchung bis 5 Monate vor Reiseantritt
22 Tage ab 3.750,- €
Burma - Kambodscha
Rangun - Mandalay - Pagan - Mt. Popa - Angkor - Phnom Penh
Frühbucherrabatt 2 % bei Buchung bis 5 Monate vor Reiseantritt
15 Tage ab 3.490,- €





+49 (0)961 6344168










Frankfurt


