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Zelt-Trekking im Rolwaling
Reise Nr. 2626
16-tägiges, anspruchsvolles, hochalpines Trekking
Gipfelmöglichkeiten Yalung Ri (5.630 m) oder Ramdung Ri (5.930 m)
Blick auf den mächtigen Gauri Shankar an der Grenze zu Tibet
Über den Trashi Laptsa (5.755 m) einen der höchsten begehbaren Pässe
Rundblick mit Cho Oyu, Mt. Everest und Lhotse
Durch verschiedene Klima- und Vegetationszonen
Die Anmarschroute führt vom grünen Tiefland allmählich hinauf in die imposante und einsame Hochgebirgslandschaft. Der Trashi Laptsa einer der höchsten begehbaren Pässe Nepals und die Besteigung des Yalung Ri sind sehr anspruchsvolle Ziele und eine Herausforderung für jeden Bergsteiger; ebenso der Ramdung Ri. Steil und Kräfte zehrend geht es hinauf zum Pass. Er liegt eingebettet zwischen den beiden Sechstausendern Pacharmo und Tengi Ragi Tau. Edmund Hillary gelang übrigens im Jahr 1951 die erste Überschreitung des Trashi Laptsa. Durch das Thame-Tal steigen Sie ins Khumbu-Gebiet ab. Wild und steil erheben sich zu beiden Seiten des Tales zahlreiche Gipfel. Über das Sherpa-Zentrum Namche Bazar geht es hinunter nach Lukla. Von hier aus fliegen Sie zurück nach Kathmandu.
Das Rolwaling ist ein raues Hochtal im westlichen Siedlungsgebiet der Sherpa und als wilde und anspruchsvolle Trekkingregion abseits der gängigen Touristenpfade bekannt. Gekrönt wird der Rolwaling Himal vom heiligen, bisher vermutlich erst einmal bestiegenen Götterberg Gauri Shankar (7.146 m). Sein mächtiger Doppelgipfel ist bei klarer Sicht sogar aus dem Kathmandu-Tal zu sehen und lange Zeit galt der Berg als höchster der Welt. Die Anmarschroute führt vom grünen Tiefland allmählich hinauf in die imposante und einsame Hochgebirgslandschaft.
Die Besteigung von Yalung Ri (5.630 m) und des alternativ dazu angebotenen Ramdung Ri (5930 m) sowie die Überschreitung des 5.755 m hohen Trashi Laptsa-Pass sind anspruchsvolle Ziele und eine Herausforderung für jeden Bergsteiger. Begleitet von einer wilden, ungestümen Hochgebirgs-Szenerie geht es über den Trakarding- und Drolambao-Gletscher hinauf zum Pass. Er ist einer der höchsten begehbaren Pässe Nepals und liegt eingebettet zwischen den beiden Sechstausendern Pacharmo und Tengi Ragi Tau. Edmund Hillary gelang übrigens im Jahr 1951 die erste Überschreitung des Trashi Laptsa. Durch das Thame-Tal steigen Sie ins Khumbu-Gebiet ab. Wild und steil erheben sich zu beiden Seiten des Tales zahlreiche Gipfel. Über das Sherpa-Zentrum Namche Bazar geht es hinunter nach Lukla. Von hier aus fliegen Sie zurück nach Kathmandu und es steht Ihnen noch Zeit zur Verfügung, um die wichtigsten hinduistischen und buddhistischen Sehenswürdigkeiten von Nepals Hauptstadt zu besichtigen.
Reiseverlauf:
1. Tag Anreise
Flug ab Deutschland nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu (1.350 m) und Transfer mit unserer Hauser-Reiseleitung zu unserem Hotel. Vor dem Abendessen können wir evtl. noch einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Hotels unternehmen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel
3. Tag Kathmandu
Am Vormittag können wir mit unserem Reiseleiter (fakultativ) die historische Altstadt von Kathmandu besuchen. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins Einkaufsviertel Thamel. Am Nachmittag unternehmen wir zu Fuß einen Ausflug nach Swayambunath. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen uns vom Fuß des "Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher. Hotel [F]
4. Tag Kathmandu - Jagat (1.150m)
Wir fahren mit dem Bus bis Jagat (1150 m). Hier erwartet uns unsere Mannschaft. Schön gelegen am Fluss verbringen wir unsere erste Zeltnacht. Fahrzeit: 8-10h; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
5. Tag Gongar - Chhetchhet - Simigaon (1990m)
Auf einer neuerbauten Straße erreichen wir den Ort Gongar bzw. Chhetchhett (1524 m). Ab hier geht es nun etwas steiler bergauf zum Dorf Simigaon (1.990 m) wo wir unser Camp für die nächsten zwei Nächte aufschlagen. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 840m; Zelt [FMA]
6. Tag Simigaon - Shakpakharka - Daldung La - Simigaon (Akklimatisations Tag)
Durch dichte Wälder aus Tannen, Rhododendron und Birken steigen wir zur Shakpakharka (2.660 m) auf. Je nach Befinden und Wettersituation können wir auch noch etwas weiter gehen in Richtung Daldung La (3.976 m). Auf - und Abstieg maximal 2.000 m. Gehzeit: 6-8h; Aufstieg: 2000m; Abstieg: 2000m; Zelt [FMA]
7. Tag Rivercamp am Rolwaling Fluss (ca. 2700 m)
Über Waldwege, manchmal entlang steil abfallender Hänge, führt der Weg in stetigem Auf- und Ab bis zum Camp am Rolwaling-Fluss (ca. 2.700 m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]
8. Tag Entlang des Rolwaling-Flusses nach Beding (3.690)
Heute folgend wir immer dem Flusslauf. Nach einigen Stunden tauchen die ersten Siedlungen auf und schon bald erreichen wir Beding - den Hauptort des Rolwaling. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
9. Tag Akklimatisierungstag
Wir bleiben in Beding und lassen es heute ruhig angehen. Zelt [FMA]
10. Tag Wanderung nach Na
Vormittags geht es leicht ansteigend in gut 3 Std. nach Na auf 4.200 m Höhe, der letzten ständig bewohnten Siedlung im oberen Rolwaling-Tal. Nach dem Aufbau der Zelte genießen wir die Freizeit und bereiten uns auf die Besteigung des Yalung Ri vor. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 500m; Zelt [FMA]
11. Tag Zum Hochlager im Yalung-Tal
Wir verlassen Na auf dem Weg zum Trashi Laptsa, biegen aber bald nach Süden ins Yalung-Tal ab. Der Weg führt ständig bergan, bis wir eine große Mulde auf ca. 4.950 m Höhe erreichen. Evtl. liegt hier schon Schnee, doch es finden sich gute, windgeschützte Plätze für unser Hochlager. Wir befinden uns hoch über dem Rolwaling-Tal inmitten der wilden Gletscherberge des Rolwaling Himal und tanken Energie für die Gipfeltour. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 750m; Zelt [FMA]
12. Tag Yalung Ri - Sangma
Falls es die Weg- und Wetterverhältnisse zulassen, starten wir frühmorgens vom Hochlager zum 5.630 m hohen Yalung Ri. Der Anstieg führt über einen Gletscher und zuletzt über einen steilen Grat auf den Gipfel, von dem sich bei klarem Wetter ein umfassender Ausblick auf die gesamte Rolwaling-Gruppe bietet. Steigeisen, Eispickel und Seil sind erforderlich. Auf gleichem Weg kehren wir zum Hochlager zurück und treten unseren Rückweg ins Haupttal an. Dort biegen wir talaufwärts ab und bauen beim Weiler Sangma (ca. 4.300 m) an einem geeigneten Platz die Zelte auf. Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 1330m; Zelt [FMA]
13. Tag Tso Rolpa
Wir nutzen den Tag um etwas näher an den Trashi Laptsa heran zu kommen. Nach dem Aufstieg zum Tso Rolpa queren wir in das schmale Tal zwischen dem See und Bergkamm hinein bis zu Lagerplätzen bei einigen tea shops (ca. 4.300 m). Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 250m; Zelt [FMA]
14. Tag Kabung- Trakarding Gletscher - Lager Big Stone
Vorbei am 4.530 m hohen Rolpa-See führt unsere Route zunächst eine steile Seitenmoräne hinauf ehe wir über das ehemalige Lager Kabug (4561 m) zum Trakarding Gletschers abseigen und diesen bis auf ca. 4.900 m begehen. Unser Lager errichten wir beim sogenannten big stone! Aufstieg/Abstieg - je nach Routenführung auf dem Gletscher: 800 m oder mehr. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 800m; Zelt [FMA]
15. Tag Drolambo-Gletscher - Trashi Laptsa (5.755m)
Sehr früh am Morgen starten wir mit dem Aufstieg zum Paß. Diese Etappe ist sehr anstrengend. Am Talende steigen wir über eine mit Fixseilen versicherte Felswand hinauf zu einem Lagerplatz. Wir queren zu einer oftmals vereisten Rinne. Durch diese hinauf erreichen wir allmählich den Drolombao Gletscher. Nach einem weiteren Steilaufschwung (Fixseile) geht es weiter über Gletscher zur Paßhöhe. Ein kurzer Abstieg bringt uns zum Lagerplatz unterhalb einer riesigen Felswand. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]
16. Tag Pacharmo Peak- Ngole
Bei guten Verhältnissen besteht die Möglichkeit, den Pacharmo Peak zu besteigen. Nach dem kräftezehrenden Aufstieg über steile Eis- und Firnflanken können wir in 6.273 m Höhe unser Gipfelglück und die grandiose Rundsicht genießen. Nun steht uns noch ein langer Abstieg bevor: um eine weitere Nacht in großer Höhe zu vermeiden, steigen wir hinunter bis zu Alm Ngole (4.650 m). Dabei haben wir noch eine Schlüsselstelle zu meistern, eine durch Stein- und Eisschlag gefährdete, etwa 25 - 30 m breite, steile Felsrinne. Gehzeit: 10-11h; Aufstieg: 780m; Abstieg: 1830m; Zelt [FMA]
17. Tag Reservetag
Dieser Tag ist als Reservetag vorgesehen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
18. Tag Thengpo - Thame Gompa - Thame
Stets abwärts gehend, passieren wir mit Thengpo (4.350 m) den ersten Weiler und folgen dem Pfad über Ribug hinaus. Der Weg verläuft zuletzt unterhalb der berühmten Thame Gompa (4.000 m) entlang, die wie ein Adlerhorst am steilen Fels klebt. Wer möchte, kann zum Klosterdorf hinaufsteigen und die 1997/98 restaurierte Thame Gompa besuchen. Von einem Tschörten oberhalb des Klosterhofes eröffnet sich ein schöner Ausblick auf den Gipfel des Cho Oyu. Auf dem fruchtbaren Talboden der ehemaligen Grundmoräne bauen wir im Dorf Thame (3.800 m) unsere Zelte auf. Gehzeit: 4h; Abstieg: 850m; Zelt [FMA]
19. Tag Wanderung nach Namche Bazar
Am Vormittag wandern wir durch das Tal des Nangpo Tsangpo über Dramo nach Namche Bazar, wo wir in einer netten Lodge übernachten. Nachmittags können wir uns im Handelszentrum der Sherpa umschauen. Wer möchte, kann das Sherpa-Museum beim Verwaltungszentrum des Sagarmatha-Nationalparks auf dem Mendaphu Hill besuchen oder zum berühmten Everest View Hotel (3.880 m) hinaufsteigen. Auf dem Höhenweg eröffnet sich ein fantastischer Panoramablick auf Mt. Everest, Taboche, Nuptse, Lhotse, Ama Dablam und andere Eisgipfel im Khumbu. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 120m; Abstieg: 480m; Lodge [FMA]
20. Tag Ende des Trekkings in Lukla
Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Über den sog. "Highway" im Dudh Kosi-Tal, der einzigen Route zwischen Namche und Lukla, wandern wir abwärts bis zu unserer Lodge in Lukla (2.800 m), nahe der Flugpiste. Abends können wir unsere Begleitmannschaft zum Abschiedsessen einladen sowie Trinkgelder und nicht mehr benötigte Sachen an die Crew vergeben. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 900m; Lodge [FMA]
21. Tag Flug nach Kathmandu
Im Laufe des Vormittags ist unser Flug per Propeller-Flugzeug nach Kathmandu vorgesehen. Der Rest des Tages steht uns in Kathmandu zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel [F]
22. Tag Kathmandu
Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrem Reiseleiter (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Für den Vormittag empfehlen wir den Besuch von Pashupatinath und Bodnath, für den Nachmittag die Königsstädt Bhaktapur. Wir besuchen die Pilgerstätte Pashupatinath. Für Hindus ist es der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien hier her, um Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird, zu huldigen. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Nun geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir "im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront. Uns erwartet die Königsstadt Bhaktapur, die als schönste Stadt des ganzen Landes gilt. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 1970er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalasts. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz. Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant. Hotel [FA]
23. Tag Rückreise
Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag. [F]
Charakter der Tour und Anforderungen:
Für das äußerst anspruchsvolle, expeditionsartige Trekking sind 16 Tage vorgesehen. Da Sie sich in Regionen bis über 5.000 m aufhalten, sind ein gesunder Organismus und gutes Durchhaltevermögen wesentliche Voraussetzungen für die Teilnahme. Die körperlichen Anforderungen aufgrund der Höhenlage sind nicht zu unterschätzen. Die in diesem Detailprogramm beschriebenen Tagesetappen dienen als Anhaltspunkt, können aber entsprechend der Wetterbedingungen, den Wegverhältnissen und der Leistungsfähigkeit der Teilnehmer/-innen vor Ort von Ihrer Reiseleitung und Ihrem Sirdar zum Wohl der Gruppe verändert und angepasst werden. Die Höhenunterschiede liegen im Auf- und Abstieg generell unter 1.500 m, die täglichen Gehzeiten zwischen 4 - 10 Stunden. Die Wege sind oft steil und etwas ausgesetzt. Teleskop-Tourenstöcke als Gehhilfe sind empfehlenswert. Im Frühjahr können u. U. erschwerte Bedingungen durch sich ändernde Schneeverhältnisse auftreten.
Diese expeditionsartige Tour ist nur für geübte Bergsteiger geeignet, die über gute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ausgezeichnete Kondition verfügen. Nicht zu unterschätzen sind die objektiven Gefahren, die sich in der Hochregion durch sich verändernde Gletscher ergeben und zu Eis- und Steinschlag entlang der Route führen können. Sie benötigen Erfahrung mit der Eis- und Sicherungstechnik. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen gesund sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt/Ihre Ärztin.
Die Gipfelmöglichkeiten Yalung Ri (5.630 m) und Ramdung Ri (5.930 m) entsprechen dem Schwierigkeitsgrad einer Tour der Kategorie V.
Der Yalung Ri (5.630 m) ist ein Gletscherberg, für den Eisausrüstung (Eispickel, Steigeisen, Sicherungsseil) erforderlich ist. Sie müssen also Eiserfahrung mitbringen, d. h. im Umgang mit Eispickel und Steigeisen geübt sein. Die Besteigung des Berges ist technisch leicht, erfordert aber einen gesunden, belastbaren Organismus und gute Kondition. Wer diesen Berg nicht besteigen möchte, kann vom Hochlager aus eine Wanderung unternehmen. Die Besteigung des Ramdung Ri erfordert die Einrichtung eines Hochlagers zwischen 5.300 m und 5.400 m Höhe. An dieser Stelle weisen ausdrücklich darauf hin, dass es aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist, beide Gipfel zu besteigen. Ferner ist es aus logistischen Gründen nicht möglich die Gruppe zu splitten, so dass ein Gruppenteil den Yalung Ri, der andere Gruppenteil den Ramdung Ri versucht.
Der Trashi Laptsa (5.755 m) gilt wegen der Höhe sowie der Eis- und Wegverhältnisse in bis zu 35 Grad steilen Flanken als sehr anspruchsvoller Pass. Nach einem Hochlager an diesem Pass ist der Abstieg ins Tal von Thame (Khumbu-Region) vorgesehen.
Profil:
Äußerst anspruchsvolles, expeditionsartiges Trekking; ausgezeichnete Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich; Eis- und Sicherungstechniken nötig.
Wichtige Hinweise:
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Geduld, Toleranz und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Aus logistischen Gründen kann es möglich sein, dass die im Uhrzeigersinn angebotene Trekkingroute kurzfristig auch in umgekehrter Richtung gegen den Uhrzeigersinn durchgeführt wird. Dies teilen wir Ihnen dann in den Reiseunterlagen mit. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Wir weisen Sie darauf hin, dass die EU im Dezember 2013 alle nepalesischen Fluggesellschaften auf ihre so genannte blacklist" gesetzt hat. Dies bedeutet, dass keine nepalesische Fluggesellschaft derzeit eine Genehmigung erhalten würde, auf einem europäischen Flughafen zu landen. Nach unseren Recherchen ist der Hintergrund dieser Maßnahme der Plan der Nepal Airlines, den Flugbetrieb nach Europa mit einer veralteten chinesischen Verkehrsmaschine aufzunehmen die EU hat hier ein klares Zeichen gesetzt, das sie dies nicht zulassen würde.
Für die Inlandsflüge in Nepal hat dies keine weiteren rechtlichen Auswirkungen, da auch weiterhin die gleichen Fluggesellschaften die Inlandsflüge betreiben wie bisher. Vorzugsweise setzen wir die Gesellschaften Buddha Air, Yeti Airlines und Tara Air ein, die eine separate Sicherheits-Prüfung einer englischen Prüfgesellschaft durchlaufen haben.
Wir unterstützen die Maßnahme der EU, da sie den Druck auf die nepalesischen Flugbehörden verstärkt. Seit Jahren kämpfen wir dafür, die Sicherheitseinrichtungen in den kleinen Gebirgsflughäfen zu verbessern, wir haben Vorschläge eingereicht und auch finanzielle Unterstützung angeboten. Wir hoffen nun, dass sich die Behörden endlich bewegen und auch unsere vorgeschlagenen Maßnahmen zeitnah umsetzen werden.
Sobald sich die Einschätzung der EU ändert, werden wir unsere Informationen und Maßnahmen entsprechend anpassen.
Im Reisepreis enthalten
- Hauser - Inklusivleistungen Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland Flug mit Etihad Airways ab/bis Frankfurt via Abu Dhabi nach Kathmandu Rail&Fly - Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten Vollpension beim Trekking, sonst Frühstück Begleitmannschaft Gepäcktransport Camping - und Kochausrüstung Nationalparkgebühren Trekkingpermit Certec - Bag / Überdrucksack Satellitentelefon Hauser - Top - Schutz: Stornokosten - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - ServiceWunschleistungen Hauser ZUSATZ - Reiseschutz - Paket 55, - : Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung
Im Reisepreis nicht enthalten
- Visum (vor Ort erhältlich: ca. 30/ Stand 10/13); fehlende Getränke während des Trekkings ca. 10/Tag; fehlende Mahlzeiten und Getränke in Kathmandu 15 - 25/Tag; Trinkgelder auf freiwilliger Basis (ca. 80); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
- Mindestteilnehmerzahl: 10
- Maximale Teilnehmerzahl: 12
Reisetermine
- 27.10. - 18.11.2013
- 18.04. - 10.05.2014
- 17.10. - 08.11.2014
- verfügbar
- ausgebucht
Abflughäfen
- Frankfurt
Einreisebestimmungen
- Nepal: Visum für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger bei Ankunft als Tourist für einen Aufenthalt von 90 Tagen. Notwendig ist der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass plus ein Passfoto.
- Tibet: Für die Reise ins Autonome Gebiet Tibet der VR China wird neben einem China Visum noch eine Einreisegenehmigung benötigt. Individualreisen nach Tibet sind zur Zeit nicht möglich, nur organisierte Reisegruppen sind zugelassen (mindestens fünf Teilnehmer). Für das China Visum ist ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
München, Deutschland
AGB











