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Indien - heilige Stätten des Nordens
Reise Nr. 3790
Von den Maharadschafestungen Rajasthans zu den heiligen Wassern des Ganges, vom Taj Mahal zu den Steinmetzarbeiten mit erotischen Motiven der Tempel von Khajuraho und schließlich zum Ort, an dem Buddha seine erste Predigt hielt - Indiens Herz schlägt in der nördlichen Hälfte des Subkontinents. Und diese KlassikStudienreise führt Sie hin. Sie entdecken dabei auch magische Tempel und Paläste, die abseits der üblichen Routen liegen. Ihr Reiseleiter ist ein Indienexperte. Er macht Sie mit der großen Geschichte des Landes und mit dem modernen Indien vertraut und sorgt dafür, dass diese Reise ein unvergessliches Erlebnis wird.
Reiseverlauf:
1. Tag: Abflug nach Indien
Individuelle Anreise nach München. Von hier fliegen wir abends gemeinsam mit Lufthansa nach Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).
2. Tag: Kolonialepos Delhi
Wir erwachen beim Anflug auf Delhi. Auf dem Weg in die Stadt machen wir beim 70 m hohen Qutub Minar (UNESCO-Kulturerbe), einst das höchste Ziegelsteinminarett der Welt, eine Pause. Es steht für die erste Blüte des Islams in Indien. Wie verstehen sich Moslems und Hindus heute? Ihr Studiosus-Reiseleiter erzählt in einem Einführungsvortrag mehr darüber. Nach einer ausgedehnten Mittagspause geht es zum Grabmal des Humayun in einer weitläufigen Gartenanlage (UNESCO-Kulturerbe). Noch viel großzügiger präsentiert sich die Prachtstraße des neuen Delhi, der Raj Path. Sie sind noch fit und möchten Delhi noch allein erkunden? Rund um den eleganten Connaught Place können Sie unter Arkaden flanieren und in schicken Bars Delhis Jetset treffen.
3. Tag: Sikandra und Itimad-ud-Daulah
Auf dem Weg nach Agra erleben wir Delhi als eine Megacity. Indiens Überbevölkerung, hier wird sie sichtbar und regt zur Diskussion an. In Sikandra errichtete sich der Großmogul Akbar sein eigenes Grab. Riesige Blüten aus Marmor auf rotem Sandstein - eine verspielte und mutige Dekoration. Das Grab des Itimad-ud-Daulah hingegen baute dessen Tochter, Kaiserin Nur Jahan. Beide Grabmäler sind wegen ihrer einzigartigen Einlegearbeiten, aber auch wegen ihrer Gegensätzlichkeiten einen Besuch wert. 190 km.
4. Tag: Palastjuwel Taj Mahal und Rotes Fort
Keine Fata Morgana, sondern die „Träne auf der Wange der Zeit“, wie der indische Literaturnobelpreisträger Rabindranath Tagore es nannte: das Taj Mahal (UNESCO-Kulturerbe). Es erwartet uns zu früher Morgenstunde im Licht der aufgehenden Sonne. Nach dem Bau war Shah Jahans Staat fast bankrott. Heute spült das Mausoleum viel Geld in Indiens Tourismuskasse. Nach einem intensiven Besuch erfahren wir in einem der Marmorverarbeitungsbetriebe, die heute noch auf die Einlegearbeiten spezialisiert sind, wie die schönen Muster in den Marmor gekommen sind. Im Roten Fort (UNESCO-Kulturerbe) spüren wir dann die einstige Macht der Moguln. Von hier aus regierten sie Indien.
5. Tag: Fatehpur Sikri - der verlassene Palast
Auf nach Rajasthan, ins Reich der Maharadschas! Aber zuvor halten wir noch in Fatehpur Sikri (UNESCO-Kulturerbe). Hier baute sich der Mogulkaiser Akbar im 16. Jahrhundert eine pompöse Residenz, nur 15 Jahre später packten die Höflinge wieder die Umzugskisten. Zurück blieb eine perfekt erhaltene weitläufige Anlage. Zwischen den Säulen, Höfen und Hallen erzählt Ihr Reiseleiter von Akbars Plänen, seinem Harem und seinem Traum von einer neuen Religion. Am späten Nachmittag erreichen wir Jaipur. 260 km. An der Seepromenade direkt vor unserem Hotel können Sie noch einen Spaziergang unternehmen.
6. Tag: Jaipur - rosarot und blaublütig
Maharadschas, Palast der Winde, Wiege des Elefantenpolos - nirgends fühlt sich Indien blaublütiger und feierlicher an als in Jaipur. Jeeps bringen uns zur Festung Amber. Zurück in Jaipur erfahren wir von einem Handwerker, wie die Inder ihre farbigen Stoffe bedrucken und ihre Teppiche knüpfen. Spätestens nachdem all unsere Fragen beantwortet worden sind, ist klar, warum Jaipur weltbekannt ist für diese Kunst. Im Stadtpalast - noch heute Wohnsitz des Maharadschas - erleben wir dann Glanz und Gloria der Turbanfürsten. Auch der Palast der Winde und das Observatorium (UNESCO-Kulturerbe) zeugen von der vergangenen Pracht. Ist Jaipur noch nicht Traumfabrik genug? Dann können Sie abends im schönsten Kino Indiens, dem Raj Mandir, in Bollywoodromantik schwelgen.
7. Tag: Sardargarh
Im frühen Licht der Morgensonne geht es nach Sardargarh. 300 km. Die Mischung macht es aus: ein Palasthotel mit Pavillons, Wandmalereien und Swimmingpool, vor den Mauern das quirlige Leben eines indischen Marktstädtchens. Tauchen Sie ein. Die Gerüche des Basars, die Kräuter der Marktfrauen oder der Duft der Blumen im Garten - alles für Sie in den restlichen Stunden des Tages, die zu Ihrer freien Verfügung stehen!
8. Tag: Festungsstadt Kumbalgarh
Wie aus dem Nichts taucht zwischen den Aravallihügeln, wo die Felder noch mithilfe uralter persischer Räder, ähnlich wie Wassermühlen, bewässert werden, das riesige Fort von Kumbalgarh auf. Schon die puren Zahlen sind imposant: Die Mauer des Forts gilt mit 36 km Länge als zweitlängste der Erde, nach der Chinesischen Mauer. Wir steigen bis zum Wolkenpalast hinauf, wo wir einen einzigartigen Blick über die früher heiß umkämpfte Ebene haben. Weiterfahrt nach Ranakpur. 250 km.
9. Tag: Ein Wald aus 1444 Säulen - Ranakpur
In Ranakpur können wir mit Schülern und Lehrern über das Leben auf dem Land diskutieren. Dann erwartet uns eins der prächtigsten Heiligtümer Indiens: der Jainatempel! Wir stehen vor einem Wald aus 1444 Säulen - jede ein Unikat. Weltliche Schönheit verströmt dann Indiens romantischste Stadt, Udaipur. 80 km.
10. Tag: Udaipur - Prinzessin unter den Städten
Udaipur ist die Prinzessin unter den Städten Rajasthans: elegante Paläste auf Inselchen, duftende Gärten und lauschige Pavillons. Im Schatten des Maharadschapalastes erkunden wir die Altstadt rund um den Jagdish-Tempel. In einer Malschule sehen wir, wie mit Pinseln aus Streifenhörnchenhaar Miniaturbilder gemalt werden. Ausklingen lassen wir diesen märchenhaften Tag - je nach Wasserstand - mit einer Bootsfahrt auf dem Picholasee.
11. Tag: Heldenhaft und tragisch - Chittaurgarh
Fahrt nach Chittaurgarh. Hinter der Festungsmauer erwarten uns Palastruinen, Tempel und der berühmte Siegesturm des legendären Königs Rana Kumbha. Ihr Reiseleiter kennt die Heldentaten und Tragödien, die sich hier abspielten. Wir übernachten in Bijaipur in einem Palast aus dem 16. Jahrhundert, heute ein Hotel. 160 km. Es bleibt noch Zeit, das Dorf zu Fuß zu erkunden oder es sich per Leihfahrrad zu erstrampeln - ganz wie es Ihnen gefällt!
12. Tag: Bunt bemalt - Bundi
Die Altstadt von Bundi liegt in einem Tal. Auf einer Anhöhe überragt die legendäre Taragarh-Festung, über die schon „Dschungelbuch“-Autor Rudyard Kipling schrieb, sie sei „selbst in vollem Tageslicht ein Palast, wie Menschen ihn sich in ihren Träumen bauen“, die Stadt. Berühmt ist Bundi auch für seine Wandmalereien. Die schönsten Beispiele zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter. Übernachtung in einem ehemaligen Kaufmannspalast. 220 km.
13. Tag: Im Bann des Sonnengottes - Jhalarapatan
Auf dem Weg nach Bhopal halten wir in Jhalarapatan, spazieren durch den Basar und entdecken das Heiligtum des Sonnengottes Surya, der hier seit 1000 Jahren verehrt wird. In den nächsten Tagen durchqueren wir den Bundesstaat Madhya Pradesh, das „Mittlere Land“, und spüren das ländliche Herz Indiens schlagen. Schon Gandhi sagte, dass die Seele Indiens in den Dörfern zu Hause ist. Am frühen Abend kommen wir in Bhopal an. 370 km.
14. Tag: Die Wiege Indiens - Bhimbetka
Heute steigen wir in eine Zeitmaschine und reisen 9000 Jahre zurück. Wohin? In die Höhlen von Bhimbetka (UNESCO-Kulturerbe). An den Höhlenwänden: Darstellungen von Jägern, die mit Pfeil und Bogen auf Bisons, Elefanten und Hirsche schießen. Es sind die ältesten Spuren menschlichen Lebens in Indien. Im Shivatempel von Bhojpur aus dem 11. Jahrhundert wundern wir uns über das allgegenwärtige Phallussymbol des Schöpfer- und Zerstörergottes Shiva. Was diese Phallussteine wirklich bedeuten? Diskutieren Sie darüber mit Ihrem Reiseleiter! 180 km.
15. Tag: Die Stupas von Sanchi
Heute verbringen wir den Tag an der Wiege des Buddhismus: in Sanchi (UNESCO-Kulturerbe). Hier begegnen wir den ältesten Monumenten dieser indischen Religion: den Stupas genannten Grabhügeln. Sie sollen Reliquien Buddhas enthalten. Über 2000 Jahre alt ist der Große Stupa von Sanchi. Auf dem Steinzaun ringsum veranschaulichen Reliefs in Hunderten von Bildern das Leben von Siddharta Gautama. Danach bewundern wir in den Höhlen von Udaigiri den Gott Vishnu in der Form eines riesigen Ebers. 80 km.
16. Tag: Basarromantik in Bhopal
Bhopal - das Giftgasunglück von 1984 ist noch im Gedächtnis. Wie hat die Stadt die Folgen verkraftet? Und wie ernst wird heute Umweltschutz in Indien genommen? Ihr Reiseleiter weiß mehr darüber. Wir tauchen ein in das alte Bhopal, werfen im Basar einen Blick auf Seidensaris, Silberschmuck und perlenverzierte Handtaschen und mischen uns unter die Gläubigen an der Freitagsmoschee. Dann bitte einsteigen, Türen schließen, Augen auf: Wir fahren mit dem Zug nach Jhansi (Fahrzeit ca. 3 Std.). Von dort geht es im Bus weiter in das Städtchen Orcha. 30 km.
17. Tag: Tausendundeine Nacht in Orcha
Die kleinen Städte Indiens verströmen eine Magie wie aus einer Märchenwelt. Wir streifen über den Basar von Orcha, wo die Händler mit ihren Devotionalien auf dem Asphalt sitzen. Am Ufer des Betwa-Flusses erhebt sich die Festung mit ihren Palästen - einer wurde errichtet, damit der Mogulkaiser standesgemäß ein einziges Mal übernachten kann. Die Scheingräber der einstigen Herrscher liegen morbide und romantisch inmitten verwilderter Gärten, und ihre Gemäuer spiegeln sich im Fluss. Mittags brechen wir zum nächsten Highlight der Reise auf: nach Khajuraho. 180 km.
18. Tag: In Stein gemeißelte Liebe - Khajuraho
Wie Bienenwaben wirken sie aus der Ferne. Doch noch aufregender sind sie aus der Nähe: Die Tempel von Khajuraho (UNESCO-Kulturerbe) verblüffen und verwirren bis heute durch ihre explizite Erotik. Darstellungen mit Paaren in eindeutigen Positionen, barbusige Tänzerinnen, Musikanten und Götter feiern den Liebesakt. Es grenzt an ein Wunder, dass die 1000 Jahre alten Tempel die Invasion der sittenstrengen Moslems überlebten.Nachmittags machen wir einen Luftsprung nach Varanasi, dem früheren Benares, heiligste Stadt der Hindus. Am Abend verfolgen wir von einem Boot aus, wie Brahmanen an den Ghats die Flussgöttin Ganga verehren - und Tausende Gläubige schauen zu. 30 km.
19. Tag: Varanasi, Shivas Stadt am Ganges
In Varanasi schlägt das Herz des Hinduismus: Am heiligen Ganges erleben wir, wie sich bei Sonnenaufgang die Pilger zum Bad versammeln und Schälchen aus Blättern mit kleinen Öllichtern flussabwärts schwimmen lassen. Danach streifen wir durch die belebten Gassen der Altstadt. Nach einem stärkenden Frühstück schauen wir in einer Seidenweberei vorbei - das Handwerk, für das Varanasi auch berühmt ist. In einem Ashram erfahren wir mehr über das religiöse Leben in der heiligen Stadt. Mitglieder erzählen uns von ihren Ritualen - intensive Glaubensfragen erwünscht! Danach öffnet uns Babloo Maharaj seine Tür - er ist ein bekannter Tabla-Sänger und Lehrer und kann uns viel über diese Musik erzählen.
20. Tag: Sarnath
Heute folgen wir Buddhas Spuren. Wo? In Sarnath, einem der vier wichtigsten buddhistischen Pilgerorte. Im heiligen Hain hielt Buddha seine erste Predigt und setzte damit das „Rad der Lehre“ in Bewegung. Wir mischen uns unter die Pilger aus aller Welt, die zwischen Klosterruinen und Stupas den Geist des Erleuchteten fühlen wollen. Im Museum erzählt Ihr Reiseleiter vom Leben und Wirken des Religionsstifters. 50 km. Nachmittags heben wir von Varanasi nach Delhi ab. Hier haben wir einige Zimmer für die Gruppe gebucht, die Sie bis zum Abendessen nutzen können. Gegen Mitternacht Transfer zum Flughafen.
21. Tag: Namaste, Indien!
Namaste heißt nicht nur willkommen in Hindi, sondern auch Auf Wiedersehen. Es wird Zeit, Namaste zu sagen. Gegen 2.30 Uhr fliegen wir mit Lufthansa von Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.) nach Frankfurt, wo wir am Morgen eintreffen. Anschluss zu den anderen Städten.
Charakteristik der Reise:
Kleine Gruppe, zusätzliche und intensivere Führungen
Den Norden Indiens umfassend bereisen
Besuch von Sanchi und sieben weiteren UNESCO-Kulturerbestätten in Indien
Pilgerorte Varanasi, Ranakpur und Jhalarapatan
Im Reisepreis enthalten
- Linienflug (Economy) mit Lufthansa von München oder Frankfurt nach Delhi und zurück
- Inlandsflüge (Economy) mit Jet Airways von Khajuraho nach Varanasi und von Varanasi nach Delhi
- Flug - /Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
- Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
- Bahnfahrt von Bhopal nach Jhansi in der 2. Klasse
- 18 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
- Speziell qualifizierte Studiosus - Reiseleiter
- Örtliche Führer
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Bootsfahrten auf dem Picholasee und dem Ganges
- Einige Zimmer am Abreisetag bis 21 Uhr
- Eintrittsgelder (ca. 85 €)
- Visagebühren (ca. 65 €) und Visabeantragung
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 100 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Mindestteilnehmerzahl: 12
- Maximale Teilnehmerzahl: 20
Reisetermine
- 16.01. - 05.02.2012
- 30.01. - 19.02.2012
- 13.02. - 04.03.2012
- 20.02. - 11.03.2012
- 27.02. - 18.03.2012
- 12.03. - 01.04.2012
- 15.10. - 04.11.2012
- 29.10. - 18.11.2012
- 05.11. - 25.11.2012
- 19.11. - 09.12.2012
- 17.12. - 06.01.2013
- verfügbar
- ausgebucht
Abflughäfen
- Berlin
- Bremen
- Dresden
- Düsseldorf
- Frankfurt
- Graz
- Hamburg
- Hannover
- Leipzig
- München
- Nürnberg
- Stuttgart
- Wien
- Zürich
Einreisebestimmungen
- Indien: Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der noch mindestens 6 Monate gültige Reisepass.
Reiseveranstalter
Studiosus Reisen München GmbH
München, Deutschland
AGB











