Sri Lanka – Sanftes Abenteuer im Rhythmus des MondesReise Nr. 586 Das Zirpen von Grillen, der Schrei einer Eule sowie das Rauschen von Palmzweigen und Wellen, die an den Strand schwappen, sind unsere Begleiter – bei Fahrradtouren entlang Kokos- und Tee-Plantagen oder auch bei Wanderungen durch Reisfelder und unberührte Berggebiete. Hier laden klare Seen zu einem Bad ein. Wir besteigen den für die vier großen Weltreligionen bedeutenden heiligen Berg „Sri Pada Kanda” und erleben den Sonnenaufgang auf 2.243 m Höhe. Mit den Veddha, den Ureinwohnern Sri Lankas, wandern wir durch den Urwald. Der Insider Upendra ermöglicht es uns, die Insel in einem sehr persönlichen Rahmen kennenzulernen. Sri Lanka feiert monatlich die Wiederkehr des Vollmonds. Unser Programm ist diesem Rhythmus angepasst, sodass wir zu jedem Termin an einer buddhistischen oder hinduistischen Zeremonie teilnehmen. Blumen, Düfte und Klänge, Trommeln, Mantras und Gesänge bringen uns die tiefe Religiosität der Bevölkerung näher. Wir tauchen ein in die Natur und Kultur dieser vielseitigen Insel. Reiseverlauf:1.+ 2. Tag: Anreise nach Sri LankaFlug nach Colombo. Am Flughafen heissen wir Sie willkommen und bringen Sie in etwa einer Stunde Fahrt zum kleinen Hotel an einem schönen langen Sandstrand an der Nordwestküste der Insel. Der Ort ist frei von Massentourismus und liegt in einer freundlichen Gegend direkt vor der Haustür des modernen Sri Lanka, umgebend von Kokosnuss-Plantagen und kleinen Fischerorten. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. 2 Übernachtungen in einem schönen Hotel am Meer. 3. Tag: Ausflug ins ländliche LebenAm Morgen unternehmen wir eine erste Radtour vorbei an Dörfern, Kokosplantagen und Reisfeldern. Unterwegs besorgen wir die Zutaten für später, wenn wir zu Mittag eine Familie besuchen. Hier lernen wir, gemeinsam mit den Einheimischen ein echtes Sri Lankesisches Gericht zu kochen. Nach dem Mittagessen relaxen wir im Dorf. Es gibt die Möglichkeit zu duschen, sich hinzulegen, oder auch noch etwas mehr Rad zu fahren, beim Ort spazieren zu gehen, im nahen Fluss zu baden oder in einem Teehaus einzukehren. Gegen 16 Uhr treffen wir uns mit Studenten der landwirtschaftlichen Universität des Bezirkes für ein freundliches Gespräch beim Nachmittags-Apéro (Tee, Kaffee und kalte Getränke mit kleinen Snacks). Danach Spaziergang oder Radtour mit den Studenten am Seeufer entlang zu einem buddhistischen Tempel. Hier nehmen wir an einer Puja, einer buddhistischen Zeremonie, teil. Mit Blumen, Getränken und beim Klang der Trommeln werden wir zum Bo-Baum, zur heiligen Buddha-Statue und zur Dagoba begleitet. Vor oder nach der Puja ist Meditation mit einem buddhistischen Priester möglich (muss im Voraus angegeben werden). Anschließend Abendessen bei Kokoslampenlicht unterm Sternenhimmel mit traditioneller Dorfmusik. Radfahren: einfach, ca. 20 km, ca. 2 Std. (gemütliche Fahrt) 4. Tag: Per Rad und Zug nach AnuradhapurayaMeist auf kleinen Nebenstrassen radeln wir durch malerische Dörfer, kleine Städte, fruchtbare Reisfeldern und Kokosplantagen nach Kurunegala, Hauptstadt der Region. Hier beginnt eine einmalige, ca. 2-stündige Zugfahrt zu einer der eindrücklichsten antiken Städte der Welt – Anuradhapuraya. Sie wurde im 5. Jahrhundert gegründet und war die erste Hauptstadt der Insel. Begleitet von einem Historiker erkunden wir die buddhistische Pilgerstadt. Nach 1.500 Jahren städtebaulicher Blütezeit breitete sich der Dschungel über Anuradhapuraya aus. Fahrradtagesetappe: ca. 50 km, ca. 4 Std., einfach bis medium, wenige Stopps. 1 Übernachtung in einem Hotel in Anuradhapuraya. 5. Tag: Radeln und Wandern im Namal Uyana Nationalpark / Höhlentempel DambullaRadtour durch Dörfer, Wälder und vorbei an kleinen Seen zu einem buddhistischen Tempel. Nach dem Mittagessen mit den Mönchen fahren wir per Mofas auf Nebenstrassen in Richtung des größten Rosenquarz-Massives Südasiens. Man schätzt das Alter des Massives mit weißen, rosa und violetten Quarzablagerungen auf über 500 Millionen Jahre. Mit ca. 500 Hektar ist der Nationalpark Namal Uyana die Heimat für den größten Naa-(Eisenholz) Wald im Lande. Ein weiterer Höhepunkt sind die Funde von Baumfossilien, die auf über 10-15 Millionen Jahre geschätzt werden. Wir wandern ca. 2 Std. im Nationalpark. Danach fahren wir zum buddhistischen Höhlentempel in Dambulla, in dem wir über 2.000 Jahre alte Skulpturen und Deckenmalereien vorfinden. Dies ist ein kraftvoller Ort mit positiver Ausstrahlung, der zur Meditation einlädt. Nach dem Tempelbesuch fahren wir durch versteckte Dörfer und Agrargebiete zum Hotel. Am Abend können wir mit etwas Glück wilde Elefanten sehen, die vom nahen Dschungel zu den Feldern nahe unserem heutigen Übernachtungsort kommen. Fahrradtagesetappe: einfach, ca. 20 km, ca. 3 Std. (mit Stopps); Wandern: einfach, ca. 2 Std. 1 Übernachtung im Hotel bei Dambulla 6. Tag: Felsenburg Sigiriya – Königstadt PolonnaruwaHeute besichtigen wir die massive Felsenburg von Sirigiya aus dem 5. Jahrhundert n. Chr., die als 8. Weltwunder gilt. Heutige Ingenieure wundern sich über die Techniken, die für den Bau der äußeren Mauer am Rande des Abgrunds angewandt wurden. Die Fresken “Himmlische Nymphen” (Wolkenmädchen), die den Berg weltberühmt machten, befinden sich in einem geschützten Winkel des Felsens. Die Geschichte von Sigiriya ist ziemlich blutrünstig, doch der Aufstieg wird mit einer herrlichen Weitsicht belohnt.Nach dem Mittagessen fahren wir – diesmal mit einem öffentlichen Bus – ca. 1½ Std. nach Polonnaruwa, Inselhauptstadt der goldenen Ära (11. Jahrhundert) mit Königsrat, Königssaal, königlicher Zitadelle, kolossalen Buddha-Gravuren in Granit und einem 14 Meter langen, liegenden Buddha. Nach der Besichtigung der Ruinen der antiken Stadt radeln wir vorbei an einem großen See, Reisfeldern und Dörfern zu unserer heutigen Lodge in einem lichten Wald. Abendliches Grillen im Wald. 1 Übernachtung in Lodge im Wald. Einfacher Gemeinschaftsraum mit Betten. Camping-Matratzen, Decken, Kissen und Moskitonetz vorhanden. 7. Tag: Traktorfahrt und Natur pur in den Knuckles BergenMit einem Traktor tuckern wir ca. 1½ Std. durch ein Edelsteingebiet und sehen zu, wie nach Edelsteinen gegraben wird. In Sri Lanka findet man blaue Saphire, Katzenaugen, Rubine, Sternensteine, u.a. Nur hier in Sri Lanka und im Ural gibt es Alexandrite.Unterwegs kaufen wir Lebensmittel für das Mittagessen. Rast bei einer am Fluss gelegenen Waldhütte in lichtem Dschungel. Hier können wir auch in reinem Flusswasser baden und uns erfrischen. Mit etwas Glück sehen wir wilde Elefanten, die dort zur Tränke kommen.Nach einem reichhaltigen, selbst zubereiteten Mittagessen fahren wir erfrischt weiter auf kurzen, teils steilen Nebenstrassen in Richtung Berge. Ziel sind die Knuckles Berge, die wir durch eine Wanderung erreichen. Es ist eine kaum besuchte Region, unberührt und einmalig. Hier kann man seltene Pflanzen, farbige Vögel und bunte Schmetterlinge finden.Am Nachmittag erreichen wir ein abgelegenes Dorf unter einem der schönsten Berge Sri Lankas inmitten einer ca. 30.000 Hektar großen Bergregion. Nach der Wanderung können wir uns wieder mit einem erfrischenden Bad in klarem Bergwasser erfrischen. Die Ruhe und Abgeschiedenheit der Natur laden zum Erholen ein. Wandern: einfach, 2-3 Std. 1 Übernachtung in einfacher Unterkunft bei Familien im Knuckles Gebiet. 8. Tag: Triathlon: Traktor-Kanu-Rad / Besuch bei den Ureinwohnern der InselHeute werden wir die Ureinwohner Sri Lankas besuchen. Das erste Stück des Weges legen wir mit einem hiesig geläufigen Traktor zurück. Auf dem Weg zum Wald der Vedda liegt einer der schönsten Seen des Landes, wo wir zur Erfrischung baden gehen. Anschließend überqueren wir den See per Kanu. Auf dem Boot erhalten wir ein ortstypisches Mittagessen. Danach geht es per Rad die letzten 15 km zum Dorf der Vedda. Man vermutet, dass die Vedda mit den australischen und neuseeländischen Ureinwohnern verwandt sind. Dieses einfache Volk hält an seinem uralten Lebensstil fest, obwohl es in den letzten fünf Jahrhunderten fast von Einwanderern überrollt wurde.Nachmittags zeigen uns die Vedda im Wald einige ihrer uralten Rituale, traditionelle Jagdmethoden und Honiggewinnungsmethoden. Anschließend werden wir durch ein Schutzritual gesegnet. Nach gemeinsamem Kochen und Abendessen übernachten wir auch hier beim Dorf. Wählen Sie, ob Sie in einem Baumhaus oder in einer Lehmhütte schlafen möchten. Es ist bei gutem Wetter auch möglich auf einem Fels unter dem Sternenhimmel zu schlafen. Fahrradtagesetappe: einfach, ca. 15 km; Wandern: einfach. 9. Tag: Nuwara / KandyMit dem öffentlichen Bus fahren wir nach Nuwara, das bis 1815 Königsstadt war und besser bekannt ist unter dem englischen Namen Kandy. Ca. 2 Std. geht es vorbei an Dörfern, kleinen Städtchen, über einen Pass mit 18 Haarnadelkurven und durch ein Naturschutzgebiet. Wir erreichen unser Hotel gegen Mittag. Nach dem Mittagessen können wir im Pool baden und uns ein wenig ausruhen.Die Stadt mit dem einzigartigen See ist religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Spät am Nachmittag besuchen wir den Tempel mit dem goldenen Dach “Dalada Maligawa”, wo die Reliquie “der heilige Zahn Buddhas“ aufbewahrt wird. Jährlich während zwei Wochen im August wird der heilige Zahn in Begleitung von Hunderten geschmückter Elefanten durch die Stadt getragen. Dieses Spektakel gehört zu den legendärsten Festen in ganz Asien. 2 Übernachtungen im Hotel in Nuwara. 10. Tag: Kandy – zur freien VerfügungDer heutige Tag steht zur freien Verfügung. Es gibt auch viele Möglichkeiten für fakultative Unternehmungen: besuchen Sie den Botanischen Garten, machen Sie einen Ausflug zum Elefantenwaisenhaus in Pinnawala, eine Rafting-Tour auf dem Mahaweli-Fluss oder erkunden Sie auf eigene Faust die schöne Stadt Kandy. Abends gegen 17 Uhr besuchen wir gemeinsam eine traditionelle Nuwara-Tanzveranstaltung. 11. Tag: Zugfahrt nach Hatton – Teeplantagen – Sri Pada Kanda (Arthurs Peak)Auf einer von Sri Lankas schönsten Bahnstrecken geht es durch das weltgrößte Teeanbaugebiet nach Hatton. Von hier fahren wir mit dem Bus durch die Anbaugebiete hochwertigen Tees, besuchen eine Teeplantage und gewinnen Einblick in Anbau und fachgerechte Zubereitung dieses Produktes. Spät am Nachmittag erreichen wir unser Gasthaus bei Sri Pada Kanda. Erholungszeit für die Gipfelstürmer. Sri Pada Kanda (2.243 m) ist der einzige Berg der Welt, der die vier Hauptreligionen vereint. Buddhisten, Hindus, Moslems und Christen verehren den Fußabdruck im Felsen auf dem Berggipfel als heilig. Seit Jahrhunderten besteigen tausende Pilger aller vier Konfessionen jedes Jahr den Gipfel, der bei klarem Wetter vom Meer aus zu sehen ist. Die meisten steigen nachts die vielen Treppen hinauf. Der Pfad ist beleuchtet und unterwegs gibt es kleine Teehäuser zum Rasten. Für die Anstrengung wird man frühmorgens durch einen fantastischen Sonnenaufgang belohnt. Diejenigen von uns die möchten, beginnen ebenfalls mitten in der Nacht den Aufstieg auf den Sri Pada Kanda. Ein zwar anstrengendes, aber unvergessliches Erlebnis. Wandern (optional): anstrengend, viele Stufen, ca. 7 km, ca. 1.000 Höhenmeter. Ab Vollmond im Dezember bis Vollmond im Februar kann der Aufstieg wegen der Pilgermassen 10 – 12 Std. dauern (!!), in den restlichen Monaten ca. 6 -7 Std. 1 Übernachtung in einem Pilgerheim in Delhousie. 12. Tag: Teeregion und Hill Station Nuwara EliyaAuf kurvenreicher Strasse fahren wir heute entlang der Herkunftsregion des berühmten Ceylon Tees. Vorbei an zwei imponierenden Wasserfällen geht es nach Nuwara Eliya (ca. 2 Std.), eine hübsche Stadt auf 1.890m Höhe, mit einer angenehmen Durchschnittstemperatur von etwa 19°C. Die High Society aus Colombo erholt sich gerne an der frischen Luft hier. Die anglikanische Kirche, Gebäude im gregorianischen Stil, gepflegte Rasenterrassen, ein Golfplatz und weitläufige Parkanlagen – all dies hat ein Hauch von Nostalgie. 2 Übernachtungen in einem gepflegten Privathaus mit 2 Badezimmern / WC in Nuwara Eliya. 13. Tag : Nuwara Eliya – TeeplantagenTag im Rhythmus unserer Gastfamilie. Wir können mit auf die Gemüsefelder gehen, in benachbarten Teeplantagen spazieren oder auch einfach einen reinen Ceylon-Tee und den Blick über die umliegenden Berge voller Tee genießen. 6% der Sri Lankesischen Bevölkerung sind Nachkommen derjenigen, die die Briten als Plantagenarbeiter aus Südindien “mitbrachten”. Sie sind Hindus und sprechen Tamilisch. Am Nachmittag treffen wir eine ihrer Jugendgruppen und spazieren mit Ihnen zu einem nahe gelegenen Hindutempel. Auf dem Rückweg besorgen wir die Zutaten für ein tamilisches Gericht und kochen das Abendessen gemeinsam mit unseren neuen Freunden.Wandern: einfach, ca. 2 – 3 Std. 14. Tag: Horton Plains & Worlds End – KatharagamaFrühe Busfahrt zur höchsten und zugleich abgelegensten Ebene der Insel, den Horton Plains, einem Naturschutzgebiet auf 2.134m über dem Meer. Naturliebhaber werden begeistert auf dieser grasbedeckten Ebene auf Entdeckung gehen. Die Jagd nach Wild wird hier noch nicht übermäßig betrieben, deshalb bietet das Gebiet Lebensraum für viele bedrohte Tier- und auch Pflanzenarten. Gegen 8 Uhr erreichen wir den Nationalpark und genießen die außerordentliche landschaftliche Schönheit des Naturreservates bei einem Frühstücks-Picknick. Wir wandern zum Aussichtspunkt Worlds End. Gegen Mittag verlassen wir die Horton Plains und das zentrale Hochland und fahren vorbei an üppigen grünen Wäldern, Bergdörfern, kleinen Städten, Seen und tropischen Dornbüschen nach Kataragama mit Ankunft am späten Nachmittag. In Kataragama befindet sich das zweitgrößte Heiligtum des Landes. Hier sind Buddhisten, Hindus und Muslime vereint. Wir besuchen den Tempel und nehmen am Puja-Fest von Kataragama teil.Der Hindutempel steht in einem Park, am heiligen Fluss Menik Ganga (Edelstein-Fluss). Hindus und Buddhisten glauben, dass der Kataragama Park, bekannt als Deviyange Kaele (Gottes Garten), vom Gott Skanda bewohnt ist. Skanda hat die Kraft mit Güte und Milde Angelegenheiten der Menschen zu regeln. Tausende besuchen seinen Tempel um göttliche Hilfe zu erhalten. Auch wir können mit einer Lotusblume in der Hand und mit einem kleinen Korb Früchte zum Tempel hinaufsteigen. Mit der Lotusblume zeigen wir Buddha unsere Verehrung und die Früchte sind für die Puja bestimmt. Schön ist dieser Brauch, denn nach der Zeremonie kann man die Früchte essen oder an hungrige Menschen dort verteilen.Wandern: einfach, ca. 2–3 Std. 1 Übernachtung in einem gepflegten Pilgerheim in Katharagama. Zimmer mit Dusche/WC und Klimaanlage. 15. Tag: Safari im Yala NationalparkMorgens fahren wir nach Yala (ca. 1 Std.). Hier liegt tropischer Dornwald, berühmt für seine Wildtiere und die landschaftlich bezaubernde Küstenlinie. Ein Safarijeep wartet auf uns beim Eingang zum Park. Mit dem Jeep erreichen wir unsere Waldhütte. Anschließend gehen wir im über 1.259 km2 großen Yala-Nationalpark auf die Pirsch. Die Vegetation variiert von gepflegtem Park bis hin zu dichtem Dschungel. Wasserlöcher, Seen und Flüsse bieten Trinkmöglichkeiten für Elefanten, Leoparden, Büffel, Hirsche, Wildschweine und viele Vögel, welche wir bei der Jeepsafari heute Abend und morgen früh beobachten können.1 Übernachtung in einer Waldhütte im Nationalpark (Strom nicht garantiert). 16. Tag: Yala – entlang der Küste nach BentotaHeute früh gehen wir noch einmal auf Safari. Danach fahren wir auf der Küstenstraße mit herrlichen Ausblicken aufs Meer nach Bentota. Unterwegs stoppen wir bei einer beeindruckenden Felsformation, wo das Meerwasser durch ein Loch im Felsen gedrückt wird.Am Nachmittag können wir die, nur in Sri Lanka bekannten, “Stelzenfischer” beobachten und eine Schildkrötenfarm besichtigen (fakultativ). Danach fahren wir mit einem Boot zu einem einmaligen Korallenriff, wo wir schnorcheln können. Unterwegs kurze Besichtigung des Städtchens Galle. 3 Übernachtungen im Strandhotel. 17.+18. Tag: Erholung am Strand – BootsausflugErholung am Strand. Verschiedene Ausflüge sind vor Ort möglich (Bezahlung vor Ort): Bei einer Bootsfahrt können wir mit etwas Glück Delfine oder sogar Wale sehen. Unternehmen Sie einen Schnorchelausflug bei einem vorgelagerten Korallenriff oder eine Radtour entlang der Küste. Auch eine Ayurveda-Massage ist möglich. 19. Tag: Wandern im Sinharaja Regenwald und Buddhistisches KlosterAm Morgen fahren wir auf einer etwas holprigen Strasse Richtung Sinharaja-Regenwald. Der Wald bietet eine vielfältige und mehrstöckige Vegetation, fast wie im Kongo oder Amazonas. Er ist ein Paradies für Vogel- und Pflanzenliebhaber, mit vielen Orchideen. Der Regenwald erstreckt sich über 12.000 Hektar und ist einer der unberührtesten und biologisch einzigartigsten Asiens. 1989 wurde der Sinharaja Regenwald als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt. Nach ca. 1-stündiger Wanderung erreichen wir die Klosteranlage, die an einem kleinen Fluss auf einem Hügel im dichten Wald gelegen ist. Der Begleitwagen fährt nicht bis zum Kloster, Deshalb müssen wir einen Rucksack mit nötigen Sachen für heute Nachmittag bis morgen Mittag dabei haben. Der Fluss mit reinem Urwaldwasser ist ideal zum Baden, die reine Atmosphäre mit klarer Luft ist gut zum Meditieren und um Ruhe zu finden. Der Klosterkomplex war eine Gabe für die meditierenden Mönche, die der buddhistischen Lehre des Stufenwegs zum Nirwana, der Erleuchtung folgen. Deshalb darf man Sie nicht stören. Heute gehört diese Anlage der Familie von Upendra, weshalb wir sie besuchen, aber keinen Kontakt zu den Mönchen aufnehmen dürfen. Wir haben aber die Möglichkeit der Teilnahme an den Vorbereitungen der Gaben für die Mönche, der Gebete und Zeremonien im Kloster und können die Spiritualität des kraftvollen Ortes erleben und spüren. Wandern: Einfach, ca. 1 Std.1 Übernachtung in einer einfachen Gemeinschaftshalle. Camping-Matratzen, Decken, Kissen und Moskitonetz vorhanden. Toilettenhäuschen und Brunnen fürs Wasser. 20. Tag: Buddhistisches Kloster – ColomboFrüh am Morgen haben wir die Möglichkeit, den Rhythmus des Klosters zu erleben. Am Vormittag wandern wir gemütlich auf einem anderen Pfad wieder hinunter. Beim Bus angekommen verlassen wir die Natur und fahren nach Colombo (ca. 2 Std.), frenetische und ein bisschen verrückte Hauptstadt des Landes. Wir erkunden das Wohnviertel Cinnamon Gardens, fahren durch Alleen und vorbei am größten Park der Stadt “Galle Face Green” – Treffpunkt der Verliebten – am Meer entlang. Finanzzentrum des Landes ist der Fort District mit vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Uhrturm, die Residenz des Präsidenten und Kolonialgebäuden, die dem Viertel die Atmosphäre des alten Empire geben. Ein Basarbesuch im Pettah-Quartier, durch Marktstände mit Kleidern, Früchten, Gemüse, Gold und Silber, rundet den Nachmittag ab. Nach ausgiebiger Besichtigung verlassen wir die Stadt und fahren in eine Oase etwas nördlich, ca. 30 Minuten vom internationalen Flughafen entfernt und umgebend von Kokosplantagen.Schmackhaftes Abschieds-Abendessen mit Wein und lokalem Schnapps in einem exotischen Garten bei traditioneller Dorfmusik bei Kokoslampenlicht unterm Sternenhimmel. Wandern: einfach, ca. 1 Std. 1 Übernachtung in einem schönen Gästehaus nördlich von Colombo. 21. + 22. Tag: Auf Wiedersehen und AYUBOWAN – HeimreiseDer Vormittag steht zur freien Verfügung. Wer z.B. Katamaran fahren möchte, wird in ca. 15 Minuten zum Strand gefahren und anschließend wieder abgeholt.Schließlich verabschieden wir uns von den Gastgebern und ziehen mit unvergesslichen Erinnerungen zum Flughafen. Heimflug nach Deutschland. Ankunft am nächsten Tag. Programmhinweise:
Höhepunkte:Wohnen bei Familien | Reisen im Rhythmus der monatlichen Festlichkeiten | mit einem Insider hinter die Kulissen blicken: Begegnungen mit Studenten und Ureinwohnern | Besuch einer Tanz-Aufführung | Schlafen in einem Baumhaus | Abendessen und Gespräche bei dem Urvolk der Veddha Aktivitäten: Insg. 6 Radtouren von bis zu 50 km Länge, in ebenem bis hügeligem Gelände. Begleitbus vorhanden. 8 einfache Wanderungen von 1–3 Std. Im Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthalten
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