L'Art de Chine - Auf den Spuren chinesischer Kunst

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Reise Nr. 4058

”Das internationale Interesse an chinesischer Kunst ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Vor allem das Weiße Gold, das chinesische Porzellan, fasziniert Kunstbegeisterte auf der ganzen Welt. Um Ihnen die geheimnisvolle Welt der chinesischen Kunst näher zu bringen, möchte ich Sie gerne auf die Reise ”L’Art de Chine” mitnehmen und Ihnen die Türen zu den Mysterien der chinesischen Kunst öffnen!”

Mang Chen, Vorstandsvorsitzender CAISSA Touristic (Group) AG (Herr Chen begleitet Sie voraussichtlich im April 2012)

Schon Leibniz beschrieb China im Jahr 1697 als ein Land, das ”gleichsam wie ein Europa des Ostens das entgegengesetzte Ende der Welt ziert” und brachte dadurch seine Faszination für das fremde und exotische Reich der Mitte zum Ausdruck. Damals erreichten die ersten chinesischen Kunstwerke und –gegenstände über die Handelswege der Seidenstraßen den europäischen Kontinent. Das dadurch entstandene China-Fieber, auch gemeinhin als Chinoiserie bezeichnet, erreichte viele europäische Fürsten- und Herrscherhäuser. Besonders Sammlungen von chinesischem Porzellan wurden damals als Zeichen von Reichtum und Geschmack gedeutet. Gekauft und gesammelt wurden hier blau- und weiß- verzierte Ess- und Weinservice ebenso wie Tee-Service aus rotem Porzellan oder plastische Figuren, die entweder farbig glasiert oder im weißen Blanc-de-Chine-Stil angefertigt waren.

Das Zentrum der chinesischen Porzellan-Herstellung lag seit den 11.Jahrhundert in Jingdezhen, einer kleinen Stadt in der Provinz Jiangxi. Der Kaiser gab im Jahr 1004 der Stadt den Namen seiner Regierungsdevise (Jingde) und erklärte sie zur kaiserlichen Porzellan-Manufaktur. Alle kaiserlichen Erzeugnisse der folgenden Dynastien wurden ausschließlich in Jingdezhen produziert. Viele dieser Werke sind auch heute noch im Museum des Kaiserpalastes in Peking zu bestaunen. Dort wurden zahlreiche Kunstgegenstände gesammelt und aufbewahrt. Ein guter Herrscher, sagte man, muss auch ein guter Künstler sein und sich in den Künsten der Kalligraphie, Malerei und des Dichtens auskennen. Die Förderung und Bewahrung der künstlerischen Tradition war auch in China Aufgabe des Kaiserhofes.

Zeugnis der Zeit der kaiserlichen Porzellan-Manufaktur, die heute als Museum zu besichtigen ist, ist der heute noch erhaltene Yuyaochang-Brennofen. Er ist etwa 1000 Jahre alt und so groß, dass 80.000 Holzscheite benötigt wurden, um ihn anzuheizen. Heute wird der Ofen in Jingdezhen noch einmal pro Jahr angefeuert, um seiner Geschichte zu gedenken. In der Nähe von Jingdezhen befi ndet sich das malerische Dorf Yaoli, das einerseits für seine atemberaubende Natur bewundert wird, andererseits aber auch der Ausgangspunkt der Porzellanindustrie war, denn das für die Herstellung wichtige Kaolin wurde vorwiegend hier gewonnen. Dieser antike Ort, der einerseits als Wahrzeichen der Porzellan-Herstellung gilt, aber durch seine natürliche Schönheit auch ein Symbol der Verbundenheit von Mensch und Natur ist, bildet die Schnittstelle unserer Reise durch die Geschichte der chinesischen Kunst. Hier, auf den Spuren der Geschichte des chinesischen Porzellans, ist der Reisende dem künstlerischen Ideal, der Einheit aus Mensch und Natur, am nächsten. Doch die Einheit von Mensch und Natur ist nur einer der wichtigen Einfl üsse chinesischer Kunstgeschichte, der sich vor allem in der Darstellungdie Natur zurück, um in der Ruhe und Einsamkeit wieder mehr zu sich zu fi nden. Sie gaben ihre Empfi ndungen in Gedichten und Bildern wieder, die wie das klassische Sprichwort ”helle Berge, klare Gewässer”, dem Menschen ein harmonisches Bild der Natur aufzeigen sollten.

Weitere wichtige Einflüsse chinesischer Kunst sind die drei großen Denkschulen: Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus. Vor allem seit dem 4. Jahrhundert bildete sich in China eine vom Buddhismus geprägte eigenständige Kunstrichtung heraus, die sich insbesondere in den Bereichen Bildhauerei und Wandmalerei, später auch in der Form von Rollbildern durchsetzte. Buddhistische Rollbilder, die Tangkas, wurden in China früher zur Meditation in Häusern und Tempeln aufgehängt oder auf Prozessionen mitgeführt. Auf ihnen werden Buddhas oder Schutzgottheiten abgebildet, deren Darstellung sich nach bestimmten ikonografischen Vorschriften richten musste. Auch die Errichtung von Stupas folgte strengen Regeln. Verstand man früher ein Stupa als Symbol oder Denkmal für Buddha und den gelehrten Weg (Dahrma), kann man heutzutage auch kleine Stupas als Kunstgegenstand erwerben.

Ursprünglich wurden diese Erdhügel als Denkmäler zur Aufbewahrung von Reliquien des Buddhas errichtet und galten als Zeichen der Dankbarkeit zur Rettung aus einer schwierigen Situation. Ihre Architektur besteht aus einem Rundbau, der meist auf einer quadratischen Grundfläche steht und als Symbol der Vollständigkeit und der Ausgeglichenheit zu verstehen ist. Als typisch chinesische Form der Darstellung gilt in China der beleibte, lachende Buddha. Er drückt Lebensfreude und die Entsagung von allzu strenger Askese aus. Seine lang gezogenen Ohrläppchen stehen für Weisheit, sein entblößter Oberkörper bringt die Tugenden der Einfachheit und der Genügsamkeit zum Ausdruck.

Im Gegensatz zur abendländischen Kunst, deren Geschichte durch große Brüche in Form neuer Stilwechsel geprägt ist, lässt die chinesische Kunst eine beständige Kontinuität erkennen, die auf der Vorstellung des ”Respekts vor der Tradition” basiert. Die Nachahmung früherer Werke großer Meister gilt hier als zu erreichendes Ideal und ist Ausdruck des konfuzianischen Weltbildes, das u.a. dem Schüler die Ehrung des Meisters gebietet. So konnte sich in über 16. Jahrhunderten eine völlig eigenständige Kunstgeschichte entwickeln, die nicht nur die Felder Malerei, Skulptur und Kalligraphie umfasst, sondern ebenso Keramik, Seiden, Lacke, Möbel und natürlich Porzellan mit beinhaltet. Die chinesische Kunst unterscheidet nicht zwischen Kunst und Handwerk, nicht zwischen Alt und Neu. Altes wird neu dargestellt und dadurch künstlerische Tradition über Jahrtausende weitergeführt. Das Neue entsteht nur in der Auseinandersetzung mit dem Alten.

Auf den Spuren der Geschichte der chinesischen Kunst, lernen Sie das Geheimnis des Weißen Goldes kennen, erkunden buddhistische Kunst und erleben auch das Gesicht junger Kunst in China. Höhepunkte Ihrer Reise sind eine Führung durch die Porzellan-Abteilung des Palastmuseums, wo Sie von Herrn Chenglang Lu begleitet werden. Er ist der Leiter dieser Abteilung und gilt in China als Nummer 1 in Sachen Porzellan. Im Symposium mit dem Forschungsverein für antikes Porzellan können Sie Neuerlerntes vertiefen und Ihre Fragen an eine ausgewählte Expertenrunde richten. Auch in Chengdu wartet ein Experte aus dem Forschungsinstitut für chinesische Kunst in Europa auf Sie, der mit Ihnen die Manufaktur für Tangkas, Stupas und Buddhas besuchen wird. Hier tauchen Sie in das Geheimnis der buddhistischen Kunst ein! Begleiten Sie uns auf Ihrer Reise in das ”Europa des Ostens” und lernen neue Facetten einer unvergleichlichen Kulturtradition kennen!

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Reiseverlauf:

1. Tag: Deutschland – Peking

Flug mit Lufthansa über Frankfurt oder München nach Peking

2. Tag: Peking

Ankunft in Peking und Transfer ins Hotel – nachmittags Himmelstempel; Besuch des Künstlerviertels 798 mit anschließendem Abendessen (MA)

3. Tag: Peking

Kaiserpalast und Führung durch die Porzellan-Abteilung des Palastmuseums mit dem Leiter der Abteilung - nachmittags Symposium mit dem Forschungsverein für antikes Porzellan (FMA)

4. Tag: Peking

Große Mauer bei Mutianyu, Ming-Gräber (FMA)

5. Tag: Peking – Xi’an

Chinesisches Nationalmuseum, nachmittags Flug nach Xi'an (FMA)

6. Tag: Xi‘an

Terrakotta-Armee, große Wildganspagode (FMA)

7. Tag: Xi'an – Chengdu

Besuch des Shaanxi-Geschichtsmuseums mit 370.000 Exponaten – Weiterflug nach Chengdu (FMA)

8. Tag: Chengdu

Besichtigung einer Tangka-, Buddha- und Stupa-Manufaktur im kleinen Örtchen Ande (FMA)

9. Tag: Chengdu – Shanghai

Panda-Aufzuchtstation, Wenshu-Tempel – nachmittags Flug nach Shanghai (FMA)

10. Tag: Shanghai – Jingdezhen

Flug nach Jingdezhen - nachmittags Yuyaochang-Brennofen (FMA)

11. Tag: Jingdezhen

Kaiserliche Porzellan-Manufaktur (FMA)

12. Tag: Jingdezhen – Shanghai

Ausflug nach Yaoli und Besichtigung des im Berghang gelegenen Drachenofens – abends Flug nach Shanghai (FMA)

13. Tag: Shanghai

Altstadt, Yu-Garten, Tian Zi Fang-VIertel, Longhua-Tempel (FMA)

14. Tag: Shanghai

Besuch des Shanghai Museums – nachmittags zur freien Verfügung – abends Abschiedsessen (FMA)

15. Tag: Shanghai - Deutschland

Flughafentransfer inklusive Transrapid-Fahrt – Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder München und weiter zum Ausgangsort (F)

BEI UNS INKLUSIVE:

  • Kaiserliche Porzellan-Manufaktur in Jingdezhen
  • Exklusive Führung durch den Leiter des Palastmuseums in Peking
  • Symposium mit dem Forschungsverein für antike Kunst
  • Buddhistische Kunst in Chengdu

    Hotels:

    StadtNächteHotels
    Peking3Capital Hotel *****
    Xi'an2Grand Noble Hotel *****
    Chengdu2Tibet Hotel *****
    Jingdezhen2Zijing Hotel *****
    Shanghai4Jin Jiang Tower *****

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflüge mit Lufthansa in der Economy Class inkl. 23 kg Freigepäck (1 Gepäckstück)
    • Lufthansa - Anschlussflüge von vielen deutschen Flughäfen nach Frankfurt/München und zurück
    • Innerchinesische Flüge und Transfers
    • 13 Übernachtungen in 5* - Hotels
    • Mahlzeiten laut Reiseverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Reisebegleitung durch Herrn Mang Chen (voraussichtlich im April) bzw. Frau Bettina Herr (voraussichtlich im Oktober)
    • Örtliche deutschsprachige Reiseleitung
    • Besichtigungsprogramm inkl. Eintrittsgelder
    • Reiserücktritts - und Reiseabbruch - Versicherung
    • Visabesorgung und –gebühren
    • Pro Zimmer ein CAISSA - Infopaket mit Reiseführer

    Wunschleistungen

    • Visa - Besorgung in Eigenregie: -30,- €

    • Mindestteilnehmerzahl: 10
    • Maximale Teilnehmerzahl: 15
  • So erreichen Sie uns

    Per Telefon:
    +49 (0) 9408 - 86 98 407
    Montag bis Freitag,
    8 - 18 Uhr

    Per E-Mail:

    Schriftlich:
    Paradeast.com
    Orhalm 6a
    93177 Altenthann
    Deutschland


    Reisetermine

    • 17.04. - 01.05.2012
    • 09.10. - 23.10.2012
    • verfügbar
    • ausgebucht

    Abflughäfen

    • Berlin
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Frankfurt
    • Hamburg
    • Hannover
    • München
    • Nürnberg
    • Stuttgart

    Einreisebestimmungen

    • China: Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass.
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