Queen Mother of India: die Legende der Maharani von JaipurReise Nr. 3965
Auf den Spuren einer romantischen Geschichte um die Maharani von Jaipur, der Queen Mother of India, nehme ich Sie mit auf eine der schönsten Reisen, die man in Indien machen kann. Von Delhi nach Bombay fahren wir, sehen das magische Taj Mahal, suchen die Tiger von Ranthambore, trinken Tee im Rambagh-Palace und treffen die Royals von Jaipur. Natürlich führe ich Sie als Kunsthistoriker zu den Kulturschätzen meiner Heimat. Ihr Vikas Mehta Reiseverlauf:1. Tag: ein Reisetraum beginntPer Höhenflug geht es in das Land der Märchen und Legenden. Zwei Übernachtungen in Delhi. 2. Tag: Delhi: Koloniales und mehrZusammen mit Ihrem Reiseleiter startet Ihre Entdeckungstour in Delhi. Gayatri Devi, Maharani von Jaipur, wurde 1919 in London geboren und verstarb 2009 in Jaipur. Sie gilt bis heute als schillernde Figur der indischen »Royals« und als schönste Frau ihrer Zeit. In Delhi lernte unsere Maharani 1940 während eines Polospieles ihren zukünftigen Gatten, den Maharaja von Jaipur kennen, hier wirkte sie als wohl beliebtestes Parlamentsmitglied ihrer Zeit, und hier saß sie schließlich hinter Gittern. Ihr Reiseleiter weiß mehr! Nach einer Akklimatisierungspause unternehmen wir eine spannende Stadtrundfahrt in Neu-Delhi und besuchen unter anderem das moderne Regierungsviertel, ein Erbe aus britischer Kolonialzeit. Das sogenannte »Jaipur Haus« war für lange Zeit Wohnsitz der Maharajafamilie. Heute beheimatet es die Nationalgalerie, die unbedingt einen Besuch wert ist. Auf einer »Stippvisite« im Kolonialhotel Imperial, eine der besten Adressen in Delhi, lässt sich die Atmosphäre des fürstlichen Indiens noch heute nachempfinden. (F, A) 3. Tag: Delhi - AgraNach der Besichtigung von Alt-Delhi, seinem mächtigen Roten Fort, der Freitagsmoschee und der Gedenkstätte Gandhis geht es weiter in Richtung Agra, Sitz mächtiger Moghulkaiser und Bühne ihres kulturellen Erbes. Das weltberühmte Taj Mahal, das in dieser über 2.000 Jahre alten Stadt zu bewundern ist, ist für viele allein schon die Reise wert. Zwei Übernachtungen in Agra. 200 km (F, A) 4. Tag: Agra: ein Traum aus MarmorDas wohl größte Geschenk eines Ehemannes an seine Frau machte Kaiser Shah Jahan seiner Gattin Mumtaz Mahal posthum mit dem sagenhaften Taj Mahal. Das Grabmal der Liebe wurde nach 22-jähriger Bauzeit im Jahr 1653 fertig gestellt und gilt heute als eines der schönsten Monumente der Welt. Das Bauland wurde für wenig Geld vom Königshaus Jaipur erworben. Die riesige Befestigungsanlage des Roten Forts von Agra ist ein ähnlich beeindruckendes und kostspieliges Objekt, das den enormen Reichtum der Fürsten dieser Zeit widerspiegelt. (F, A) 5. Tag: Agra - RanthamboreDie verlassene Wüstenstadt Fatehpur Sikri aus dem 16. Jahrhundert ist ein weiterer Meilenstein fürstlicher Bautätigkeit. Nach diesem kurzen »Bau-Stopp« geht es weiter aufs Land. Der Ranthambore-Nationalpark, heute eines der größten Tigerreservate Indiens, war ehemals Jagdrevier der Maharajas von Jaipur. Hier nahm unsere Maharani selbst die Flinte in die Hand oder saß neben ihrem geliebten Gatten Jai auf dem Elefanten. 1967 begleitete sie Queen Elizabeth II und König Philip auf der letzten offiziellen Tigerjagd. Bei einem Sundowner in Ihrem stimmungsvollen Hotel plaudert Ihr Reiseleiter »aus dem Nähkästchen«. Zwei Übernachtungen. 295 km (F, A) 6. Tag: dem Tiger auf der SpurDie Morgen- und späten Nachmittagsstunden sind die beste Zeit, die reiche Tierwelt in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Mit Glück entdecken wir sogar auf unseren heutigen Pirschtouren einen der rund 40 majestätischen Tiger. In kaum einem anderen Park des Subkontinents ist die Chance so groß wie in Ranthambore! (F, M, A) 7. Tag: Ranthambore - JaipurJaipur, die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, zählt zu den farbenprächtigsten Städten Indiens. Die rötliche Bemalung der Stadtmauer und Fassaden gab ihr den Namen »Rosarote Stadt«. Zunächst besuchen wir nach Möglichkeit die erste Mädchenschule des Landes, die Gayatri Devi 1943 ins Leben gerufen hat. Anschließend wird es märchenhaft! Der Rambagh Palace, langjährige Residenz unseres verliebten Maharajapaares und heute bestes Hotel der Stadt, lädt zum Besichtigen und Träumen ein. Have a tea! Zwei Übernachtungen. 160 km (F, A) 8. Tag: Amber und Palast der WindeFrühmorgens lockt eine optionale Fahrt mit dem Heißluftballon in der Nähe von Jaipur. Die nahe gelegene Festung Amber aus dem 16. Jahrhundert entspricht jedem noch so märchenhaften Klischee Indiens und zurück in Jaipur fasziniert die Fassade des »Palastes der Winde«. Durch die 953 Fensteröffnungen konnten die Palastfrauen das Geschehen auf der Hauptstraße beobachten, ohne selbst gesehen zu werden. Und nun etwas für die Damen: Ein Besuch im Rukmini Sari Store. Die Maharani liebte geschmackvolle Saris und stand Modell für so manche Markenfirma. Anschließend können wir auch noch den Stadtpalast bewundern, wo bis heute die Fürsten von Jaipur residieren. Hier wurden alle Staatsgeschäfte von Gayatri Devis Ehegatten Jai abgewickelt. Mit etwas Glück treffen wir einen Angehörigen der Maharajafamilie zur Tea-Time. 22 km (F, A) 9. Tag: Jaipur - JojawarDie heilige Stadt Pushkar, für gläubige Hindus einer der wichtigsten Pilgerorte, liegt heute auf unserem Weg nach Jojawar. Alljährlich treffen sich hier Tausende von Pilgern anlässlich des Pushkarfestes, um sich von ihren Sünden rein zu waschen. In Jojawar übernachten wir in historischem Ambiente in einem ländlichen Maharajapalast, der heute als Heritage-Hotel dient. Jede Fürstenfamilie verfügte je nach Wohlstand über zahlreiche Paläste, Jagdschlösser und Gästehäuser. Eine Übernachtung. 290 km (F, A) 10. Tag: Jojawar - UdaipurHeute erwartet uns der einmalig schöne Jain-Tempel in Ranakpur, ganz aus weißem Marmor gebaut. Udaipur schließlich, die malerische Wüstenoase am Pichola-See, lockt mit ihrem prächtigen Stadtpalast und ihren exotischen Gärten. Bei ausreichendem Wasserstand unternehmen wir eine romantische Bootsfahrt. Anschließend - wer mag - steht eine Stippvisite bei unserem Hilfsprojekt, einer privaten Bildungsinitiative für Kinder in einem sozial bedürftigen Stadtviertel auf dem Programm. Dieser Besuch ist nur an Werktagen möglich. Zwei Übernachtungen. 160 km (F, A) 11. Tag: Stadtpalast und FrauengartenDie Maharajas von Udaipur zählen bis heute zu den einflussreichsten Fürstenfamilien Indiens. Die Maharani von Jaipur pflegte engen Kontakt mit dem Fürstenhaus. Unzählige Geschichten ranken sich um die Orte unserer Besichtigung: den kostbaren Stadtpalast, den sogenannten Frauengarten Sahelion-Ki-Bari und das zauberhafte Lake-Palace-Hotel - das leider von innen nicht mehr besichtigt werden darf. Die Goldschmuck-Geschäfte im Basar lassen Frauenherzen höher schlagen! (F, A) 12. Tag: Udaipur - AhmedabadDer lange Weg nach Baroda über Ahmedabad lohnt sich, denn in Baroda verbrachte die Maharani einen Teil ihrer Kindheit. Ahmedabad, die ehemalige Hauptstadt Gujarats, beeindruckt durch ein faszinierendes Potpourri aus Tradition und Moderne, Islam und Hinduismus. Der fünfstöckige Stufenbrunnen von Adalaj beispielsweise - ein architektonisches Meisterwerk im indo-islamischen Stil. Eng verbunden mit der Geschichte der indischen Fürstenfamilien ist der Gandhi-Ashram. Hier begann 1930 der legendäre Salzmarsch, der das Ringen um Unabhängigkeit einleitete. Mit der Beendigung der britischen Kolonialzeit im Jahre 1947 wurden nach und nach fast alle Privilegien der Fürstenhäuser abgeschafft. Ein Abendessen in historischem Ambiente bildet den angemessenen Abschluss dieses Tages. Eine Übernachtung. 260 km (F, A) 13. Tag: Ahmedabad - BarodaGegen Ende der Reise tauchen wir ein in die Kindheit Gayatri Devis. Der Laxmi Vilas Palace in Baroda, Wohnsitz der Verwandtschaft mütterlicherseits, war beliebtes Ferienziel der jungen Prinzessin. Noch heute zeugen der Palast und die Stadt von einem feinen Sinn für Architektur und die Schönen Künste. Ein letztes Mal werden uns heute Abend das Flair und die einzigartige Atmosphäre der Maharajazeit verzaubern. Eine Übernachtung. 145 km (F, A) 14. Tag: Baroda - BombayPer Flug geht es nach Bombay. Auf einer kurzen Stadtrundfahrt erleben wir diese Stadt der Gegensätze, unter anderem das Gateway of India, wo nach der Unabhängigkeit Indiens die letzten Kolonialherren »davonsegelten«. Die Maharani liebte diese Stadt, davon zeugen zahlreiche Besuche der Pferderennen, des Regal-Cinemas und der Juweliergeschäfte. Das Taj Mahal Hotel war immer gut für einen Tee, einen Drink oder eine Abendgesellschaft. Mit etwas Glück können wir einen Blick auf den Ballsaal werfen. Vor dem Abflug stehen uns noch Tageszimmer zur Verfügung. Spätabends Fahrt zum Flughafen. Sollten Sie sich für »Mehr Urlaub danach« entschieden haben, so beginnt heute Ihr Anschlussurlaub. (F, A) 15. Tag: HeimreiseIn der Nacht auf den 15. Tag fliegen Sie nach Deutschland, überwältigt von unvergesslichen Eindrücken. Im Reisepreis enthalten
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