Ladakh - Höhepunkte im Himalaya mit Morari-SeeReise Nr. 3865 Karg und menschenleer, aber gottbelebt statt gottverlassen - in den Hochtälern Ladakhs, die zwischen Himalayagipfeln ruhen, leben Mönche den tibetischen Buddhismus. Wie eh und je, mit Festen und Ritualen, unermüdlich und - anders als nebenan in Tibet - ungestört. Erkunden Sie auf dieser Studienreise Landschaften, für die es kaum passende Worte gibt, wie das grandiose Nubratal, und stille Klöster. Folgen Sie den Wegen der Pilger und treffen Sie den Arzt Dr. Norboo, der Menschen in abgeschiedenen Dörfern medizinisch betreut. Dank Flug nach Leh, akzeptablen Straßen und solidem Komfort eine Expeditionsreise „light“. Und wer noch höher hinaus will, verbringt ein paar Extratage an den höchsten Seen der Welt. Reiseverlauf:1. Tag: Flug nach DelhiIndividuelle Anreise nach München. Abends Flug mit Lufthansa nach Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.). 2. Tag: In DelhiAnkunft am Morgen. Vor dem Check-in im Hotel führt unser Weg durch das Regierungsviertel, und wir erleben Indien im britischen Kolonialgewand. Heute hält ein Sikh, ein Vertreter einer religiösen Minderheit, als Premierminister die Fäden im Land zusammen. Dann öffnet Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter am Grabmal des Mogulherrschers Humayun (UNESCO-Kulturerbe) die Türen zur muslimischen Baukunst. Die Baumeister hatten den Bogen raus: Sie ersetzten die Pfeiler der Hindu-Architekten durch Bögen und Kuppeln - so wurde das Grab zum Vorbild für das Taj Mahal. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. 3. Tag: In den indischen HimalayaFlug mit Jet Airways nach Leh, der Hauptstadt von Ladakh. Heute gehen wir es ruhig an und gewöhnen uns langsam an die Höhe. Wer will, macht einen ersten Bummel durch den quirligen Ort oder genießt einen Kaffee oder Tee in einem der Dachterrassenlokale mit schönem Ausblick auf die Festung von Leh. Vielleicht tut aber auch ein bisschen Bewegung gut, und Sie wandern (1,5 Std., leicht, 100 m 100 m) mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter zum Sankar-Kloster und nehmen unterwegs die Ruinen des Königspalasts unter die Lupe. Wie die Monarchen a. D. wohl heute leben? 4. Tag: Klöster Tikse, Trakthok und HemisDas Kloster Tikse thront hoch über dem Industal - ein Lieblingsmotiv der Fotografen. Heute dürfen wir aber auch einen Liveblick ins Klosterleben werfen und sind dabei, wenn 100 Mönche in roten Roben ihre Morgengebete murmeln! Nach einem Abstecher zum Kloster Trakthok werden wir in einer Grundschule, die von der Studiosus Foundation unterstützt wurde, mit einem fröhlichen „Julee - guten Tag“ begrüßt. Ob wir einen Minisprachkurs bekommen? Mit den Lehrern plaudern wir über das Bildungswesen in Ost und West und den Alltag im Himalaya. Nachmittags haben wir in Hemis, dem reichsten Kloster Ladakhs, zwischen Wandmalereien und Götterstatuen Grund zum Staunen. 120 km. 5. Tag: Kronjuwelen und RotmützenIm Palast von Stok funkeln uns heute die Kronjuwelen der Königsfamilie Namgyal entgegen. Auch der alte Palast von Shey nimmt uns in seinen Bann. Nachmittags lernen wir das Kloster Spituk kennen, Stammsitz des geistigen Oberhaupts von Ladakh. Gelbmützen? Rotmützen? Ihr Reiseleiter blättert für Sie in der Ordensgeschichte und macht Sie mit der tibetischen Götterwelt vertraut. Vielleicht haben wir Glück und der Hausherr des Klosters, ein siebenjähriger Junge als Inkarnation des Rinpoche, begrüßt uns persönlich. 80 km. 6. Tag: Engagement in LadakhHeute treffen wir Dr. Norboo, einen pensionierten Arzt, der sich nun der Höhenmedizin verschrieben hat und mit seinem Team die ärztliche Versorgung für abgelegene und oft sehr hoch gelegene Dörfer der Region sicherstellt. Er berichtet über seine Arbeit und seine Vision. Der Nachmittag ist frei. Vielleicht leihen Sie ein Mountainbike und unternehmen eine kleine Tour? Am späten Nachmittag treffen wir uns im Garten des Hotels wieder und erleben Musik und Tanz nach traditioneller Art. Noch unternehmungslustig am Abend? Fragen Sie doch die Einheimischen, in welcher Bar das Bier am besten schmeckt! 20 km. 7. Tag: Ins IndustalEin Blick ins Kloster Phyang und dann weiter durchs Industal, wo die süßesten Aprikosen reifen. Ist gerade Erntezeit? Dann auf zum Bauern - probieren! Die spektakuläre Fahrt geht weiter bis Uletokpo, wo wir in einem komfortablen Resort Quartier beziehen. Was unterscheidet den Klosteralltag von Mönchen und Nonnen? Das erfahren wir sicher heute Nachmittag im Nonnenkloster auf dem Weg nach Ridzong. Das Gelbmützenkloster, in dem Mönche nach strengen Regeln leben, erreichen wir nach einer kurzen Wanderung (1 Std., leicht, 150 m 150 m). 100 km. 8. Tag: Kloster LamayuruEin Juwel: Lamayuru, das wohl älteste Kloster Ladakhs, gelegen inmitten der zerklüfteten Bergwelt. Ein Platz zum Meditieren und Genießen. In den Tempeln faszinieren die Abbildungen tanzender Skelette, grimmiger Dämonen und sanftmütiger Götter. 80 km. 9. Tag: Fresken im Kloster AlchiIn Alchi erwartet uns heute wieder Kunstgenuss: geschnitzte Türstöcke, farbenfrohe Rollbilder und 1000 Jahre alte Fresken (UNESCO-Kulturerbe), die uns in die Welt der Mythen entführen. Es bleibt Zeit, durch den kleinen Ort zu bummeln. Anschließend Rückfahrt nach Leh. 80 km. 10. Tag: Ins NubratalHeute sind wir auf der höchstgelegenen befahrbaren Gebirgsstraße der Welt unterwegs! Vom Khardungpass (5610 m) blicken wir 2000 m tief herab auf Leh, das vor der Kulisse der schneebedeckten Himalayariesen wie ein Spielzeugdorf wirkt. Dann fahren wir wieder abwärts - ins bildschöne Nubratal. 125 km. 11. Tag: Im NubratalWeiße Sanddünen und das satte Grün der Plantagen unter stahlblauem Himmel - Nubra ist ein kleines Paradies inmitten der Hochgebirgswüste, in dem uralte Klöster und kleine Dörfer Akzente setzen. Wir gehen im Kloster Samsthanling, im Hauptort Diskit und im schönen Dorf Hundar auf Entdeckungsreise. Wagen Sie den Ritt auf den Kamelen? 50 km. 12. Tag: Zurück nach LehHeute geht's wieder hoch hinaus. Noch einmal überqueren wir den Khardungpass. Und noch einmal großartige Landschaften zum Schwelgen auf dem Weg über die Passhöhe zurück nach Leh. Heute Abend heißt es Abschied nehmen vom einmaligen Ladakh. 125 km. 13. Tag: Zum Morari-SeeFahrt am Indus entlang nach Upshi. In Chumatang legen wir einen Picknickstopp an den heißen Quellen ein. Wir verlassen das Industal und fahren hinauf auf den auf 4520 m hoch gelegenen Morari-See. Man scheint am Ende der Welt angekommen zu sein. Der sichelförmige See schmiegt sich in eine Mondlandschaft, die nur wenig durch Ackerbau verändert wird. 240 km. Eine Übernachtung in einem festen Zeltcamp auf 4500 m Höhe. 14. Tag: Kar-SeeWir bleiben auf der Höhe und fahren über den Polo-Kongka-Pass (4900 m) zum Kar-See. Der „weiße See“ liegt beinahe so hoch, auf 4500 m. Früher wurde hier Salz gewonnen. Ein kleiner Tempel am Ufer ist sehenswert. 60 km. Übernachtung in einem festen Zeltcamp auf 4500 m Höhe. 15. Tag: Manali-RoadHeute wollen wir noch einmal hoch hinaus. Vom Kar-See geht es zur berühmten Manali-Leh-Road, eine der beiden Landverbindungen nach Ladakh. Wir queren den Taglangpass, der auf 5360 m Höhe liegt. Dann fahren wir wieder „hinunter“ ins Industal, dessen Verlauf wir zurück bis Leh folgen. 160 km. 16. Tag: Flug nach DelhiAm Morgen Rückflug nach Delhi, wo sich der Kreis unserer Reise schließt, und Fahrt zum Hotel. Der Nachmittag gehört Ihnen! Lassen Sie sich doch mit einer Rikscha durch Alt-Delhi fahren und tauchen Sie ins Basargewühl ein! Oder Sie entdecken Delhis grüne Seiten in den Lodi-Gärten und mischen sich unter Jogger und Familien beim Picknick. 17. Tag: RückflugAm Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Lufthansa (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.) nach München. Ankunft am frühen Nachmittag und Anschluss zu den anderen Städten. Charakteristik der Reise:Umfassende Reise mit Pässen bis zu 5600 m, Übernachtungen auf maximal 3550 m Fahrt mit geländegängigen Fahrzeugen Klosterfeste: Termin 26.6. in Hemis, 10.7. in Phyang und 25.7. in Trakthok Termin 7.8. mit ärztlicher Begleitung Wahlweise mit Verlängerung zum Morari-See Inklusive Fahrt an den Morari-See Im Reisepreis enthalten
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