Laos - Kambodscha - aktiv erlebenReise Nr. 3831 Versunkene Tempelstädte und buddhistische Fröhlichkeit, der pulsierende Mekong und mystische Dschungellandschaften: Schon früh zogen Laos und Kambodscha mit diesem Charme Abenteurer aus aller Herren Länder an - bis beide plötzlich in einen tiefen Dornröschenschlaf versanken. Küssen Sie mit uns die Schönheiten wieder wach. Aktiv sollen Sie dabei sein. Per Fahrrad und per pedes erleben Sie die beiden Länder abseits der Touristenpfade. Erleben Sie Luang Prabang und die Ebene der Tonkrüge, lernen Sie in Kambodscha eine der schönsten Hauptstädte Asiens kennen und erkunden Sie das Umland von Battambang, bevor wir Kambodschas Highlight ansteuern: Angkor Wat! Reiseverlauf:1. Tag: Flug nach BangkokAnreise nach Frankfurt. Am Nachmittag starten wir mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.). 2. Tag: Luang Prabang - alte KönigsstadtMorgens Ankunft in Bangkok und Weiterflug mit Bangkok Airways nach Luang Prabang (Flugdauer ca. 2 Std.). Entspann dich, komm zur Ruhe - so lautet das Motto der Minimetropole! Entsprechend leger schlendern wir mit dem Studiosus-Reiseleiter durch die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Pokern Sie am restlichen freien Nachmittag mit den Männern am Mekong um ein Full House, stöbern Sie auf dem Markt nach Seidenkrawatten made in Laos oder knabbern Sie getrocknete Algen! Die wahren kulinarischen Highlights erleben wir beim gemeinsamen Welcome-Dinner. 3. Tag: Der verschwundene KönigDer Königspalast gleicht einer Schatzkammer: Einlass gewährt der Prabangbuddha, kostbare Reliefs erzählen von uralten Legenden. Warum der König 1975 diesen Prunk sowie Land und Leute verließ - diese Legende erzählt Ihr Reiseleiter. Nach dem goldenen Stadttempel Wat Xieng Thong noch fit für eine Sonnenuntergangswanderung (1 Std., leicht, 100 m 100 m) auf den Hausberg Phousi? Luang Prabang leuchtet glutrot. 4. Tag: Alltag in Luang Prabang und Pak OuAm Morgen besuchen wir eine von Studiosus geförderte Grundschule. Mit den Schülern und Lehrern sprechen wir über ihren Alltag. Dann geht es aktiv weiter: Mit dem Fahrrad (ca. 20 km, ca. 2 Std., leicht) erobern wir Luang Prabang und werfen einen Blick auf die kleinen Dörfer auf der anderen Mekongseite. Am Nachmittag düsen wir auf dem Mekong zu den Höhlen von Pak Ou und bestaunen die Scharen von Minibuddhas, die hier die Flussgötter milde stimmen sollen. 5. Tag: Elefantencamp am Nam KhanIhr heutiges Fortbewegungsmittel wiegt zwischen zweieinhalb und fünf Tonnen, frisst mit Vorliebe Bananen und wird 60 bis 80 Jahre alt: Auf ins Elefantencamp, wo wir mit den gutmütigen Dickhäutern auf Tuchfühlung gehen! Ein Trainer, der Mahout, weist uns ein, und schon entdecken wir den Dschungel vom Elefantenrücken aus. Vorsicht, festhalten - es schaukelt ein wenig! Zurück nach Luang Prabang geht es wahlweise abenteuerlich mit dem Kajak oder bequem mit dem Bus. Am Abend lassen wir uns von den guten Wünschen der Baci-Zeremonie umgarnen. 6. Tag: Zur Ebene der TonkrügeAuch für Archäologen rätselhaft: Von wem stammen die riesigen steinernen Gefäße rund um Xieng Khouang? Welche Funktion hatten sie? Waren es Braugefäße oder Graburnen? Unser Bus windet sich durch das nordlaotische Bergland und die Ebene der Tonkrüge. Warum das Gebiet lange Zeit vermint war und welche Rolle die Hmong und die CIA während des Vietnamkrieges spielten, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter auf der Fahrt nach Phonsavan. 270 km. 7. Tag: Wanderung in Phonsavan und VientianeDie sanfte hügelige Landschaft und das Rätsel um die sogenannten Tonkrüge, die eigentlich aus Stein sind, fesseln uns so sehr, dass wir am Morgen von Fundstelle zu Fundstelle wandern (ca. 2 Std., leicht, 50 m 50 m). Haben Sie selbst eine Erklärung? Am frühen Nachmittag startet unser Flugzeug Richtung laotischer Hauptstadt Vientiane. Den Mekong an unserer Seite, spazieren wir zum einstigen Kloster Ho Phra Keo: Wo früher Mönche beteten, zeigt die Stadt heute wertvolle Kunstwerke. Wir pilgern weiter zum Wat Saket, dem Versteck der Buddhas im Krieg. 160 km. 8. Tag: Vientiane - Perle am MekongHeute folgen wir den Frangipaniblüten zur goldenen Stupa That Luang - dem Nationalsymbol des Landes. Vom gewaltigen Triumphbogen Patuxai aus haben wir einen schönen Überblick über die Stadt. Am freien Nachmittag können Sie die Freizeiteinrichtungen unseres schönen Hotels genießen oder einen weiteren Wat besuchen. Exotischen Knabberspaß bietet das Khop Chai Dau - frittierte Grillen und Heuschrecken! 9. Tag: Rikschafahrt durch Phnom PenhWir nehmen Abschied von Laos und fliegen in die Hauptstadt Kambodschas. Im Stadtzentrum von Phnom Penh steigen wir um: Mit der Rikscha schlängeln wir uns durch den Verkehr zu den Hauptsehenswürdigkeiten im Herzen der Metropole am Mekong. Fünf Buddhas, eine reiche Witwe und ein hohler Baum - darauf fußt Phnom Penh. Welche Pracht dieser Mix produzierte, erleben wir im Königspalast und im Nationalmuseum. 10. Tag: Reisschüssel Kambodschas - BattambangHeute geht es Richtung Westen durch die fruchtbaren Ebenen Kambodschas nach Battambang. 300 km. Wie Phönix aus der Asche hat sich das Land aus dem Staub der Roten Khmer erhoben und blüht heute wieder auf. Auch in den ländlichen Regionen hat sich das Handwerk erholt. Unterwegs sehen wir in Prek Kdam, wie kunstvolle Schmiedearbeiten aus Bronze und Silber entstehen, im nächsten Dorf sehen wir Steinmetzen über die Schulter. Das verschlafene Battambang ist eine der größten Städte des Landes, aber kaum ein Tourist verirrt sich hierher. Bei einem Stadtspaziergang zur Uferpromenade am Sanker lernen wir das „wahre“ Kambodscha kennen. Hier treffen sich nachmittags Alt und Jung zum täglichen Khmer-Aerobic. Lust, mitzumachen? 11. Tag: Artisten in BattambangAm Morgen besuchen wir das Artistenprojekt Phare Ponleu Selpak. Alle hier sind Waisen, Halbwaisen oder Vernachlässigte: Ihre Eltern hatten die Schreckenszeit der Roten Khmer in Flüchtlingslagern überlebt, blieben nach der Rückkehr entwurzelt und verarmt. Diese jungen Leute fanden einen Ausweg für sich - durch die Zirkusarbeit. Neben der Artistenschule gibt es eine Bücherei, Musik- und Zeichenunterricht. Dann stehen wieder unsere Räder bereit, und wir widmen uns dem typischen Leben entlang des Sanker-Flusses (ca. 12 km, ca. 1 Std., leicht). Am Nachmittag lassen wir uns mit dem Tuk-Tuk zur Pilgerstätte Wat Ek Phnom aus der Angkor-Zeit fahren. Am Abend freuen wir uns über die neuen Helden Kambodschas: Die Zirkusartisten vom Phare Ponleu Selpak zeigen uns bei einer Show ihr Können. 12. Tag: Bamboo Train und Siem ReapDie kurze Strecke zum Dschungel-Express fahren wir mit dem Rad! Kambodscha ist derzeit eine „Eisenbahnwüste“, nur die Bambus-Züge sind noch auf den Strecken der kambodschanischen Eisenbahn unterwegs. Die Einheimischen zeigen uns, wie kinderleicht es ist, einen Zug selbst zu bauen. Man braucht zwei Achsen mit Rädern, eine Holzpalette, eine Bambusmatte und einen Motor. Wir fahren los und fragen uns: Was passiert bei Gegenverkehr? Am Nachmittag fahren wir nach Siem Reap mit viel Vorfreude auf die Tempelanlagen aus der Angkor-Zeit. Busstrecke 170 km. 13. Tag: Angkor Wat und Angkor ThomWieder wechseln wir das Verkehrsmittel und fahren heute mit umweltfreundlichen Elektrowagen. Und dann liegt es vor uns, das größte sakrale Bauwerk der Erde: Angkor Wat. Über vier Jahrhunderte lang tobten sich Steinmetze an der göttlichen Pyramide aus und hauten Vishnus Heldenepen dabei so schön in Stein, dass die Gänsehaut gar nicht mehr aufhören will. Mit seinen Erzählungen erweckt der Reiseleiter die Reliefs für Sie zum Leben. Mit einem Lächeln auf den Lippen erwarten uns anschließend Angkor Thom und Bayon: Wie versteinerte Giganten grinsen uns die Götter und Dämonen der Tempelanlage aus dem Dschungeldickicht an und flüstern uns die wildesten Geschichten zu. Ihr Reiseleiter spitzt für Sie die Ohren und übersetzt ihre Legenden von den Kämpfen gegen die Cham und dem Überlebenskampf ihres Volkes. Danach empfängt uns die Elefantenterrasse. 14. Tag: Radtour zu den DschungeltempelnVerwittert erheben sich die Tempel und Klöster der versunkenen Stadt aus dem Dschungel. Am Preah Khan begeben wir uns in die Fänge des Dschungels, mit dem Fahrrad (ca. 25 km, ca. 2 Std., leicht) folgen wir schmalen Pfaden zum einsamen und verlassenen Ta Nei. Was für ein magischer Ort zum Verweilen! Der pyramidenartige Tempel Ta Keo diente als Vorbild für Angkor Wat - erkennen Sie die verblüffende Ähnlichkeit? Zum Höhepunkt zuletzt: Würgefeigen winden sich um die Steine von Ta Prohm, als hielten sie die Bauten zusammen. 15. Tag: Banteay Srei und Wanderung am Kbal SpeanGöttinnen tanzen beim Banteay Srei ins Morgenlicht und entführen uns elfengleich in die hinduistische Legendenwelt. Diese zauberhafte Atmosphäre steigert sich noch bei der Wanderung durch den Dschungel am Kbal Spean. Am Nachmittag treffen wir auf wissbegierige Sprach- und Computerschüler beim HVTO: einem Projekt von Kambodschanern für Kambodschaner - für eine bessere Zukunft. Studiosus stiftete dafür Computer. 160 km. 16. Tag: Tonle Sap und Abschied von KambodschaWir gleiten mit dem Boot über den Tonle Sap und erfahren, wie der größte Binnensee Südostasiens die Speisekammern Kambodschas füllt. Hier spielt sich das gesamte Leben auf dem Wasser ab: Es gibt schwimmende Schulen und Pagoden, schwimmende Gemüsegärten und Schweineställe. Der Nachmittag in Siem Reap gehört ganz Ihnen. Shoppen, Sonnenbaden - alles ist möglich! Am Abend fliegen wir mit Bangkok Airways nach Bangkok und von dort kurz vor Mitternacht weiter nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 16 Std.). 17. Tag: Wieder daheimAm Morgen Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten. Charakteristik der Reise:Routenführung abseits ausgetretener Pfade in der Ebene der Tonkrüge und in Battambang Mehrere leichte Radtouren und Wanderungen Besuch des Artistenprojekts Phare Ponleu Selpak Viele Möglichkeiten zur Begegnung mit Land und Leuten Fünftägiger Aufenthalt in Angkor Im Reisepreis enthalten
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