Kambodscha - das Land der KhmerReise Nr. 3766 Indiana Jones würde vor Neid erblassen. Denn Machete, Peitsche und Kompass können wir auf dieser Studienreise durch Thailand, Laos und Kambodscha ganz bequem zu Hause lassen. Begleiten Sie uns zu den bedeutendsten Khmerkultstätten im Dschungel des Dreiländerecks. Ein siamesischer Zwilling und Shivas Heimat begegnen uns in Thailand. Die Steinzeit, Kolonialflair und 4000 Inseln entdecken wir in Laos rund ums Mekongdelta. Entlang des Mekongs erleben wir viele Facetten eines Landes, das nur langsam erwacht: Schotterpisten, dichte Regenwälder und liebenswerte Menschen erwarten uns. Unübertreffbar das Finale: Angkor Wat. Reiseverlauf:1. Tag: Abflug nach FernostAnreise nach Frankfurt. Mittags fliegen wir mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Die passende Fluglektüre für Kambodscha: „Die Kinder der Killing Fields“ von Erich Follath. 2. Tag: KhoratAm Morgen Ankunft in Bangkok und Weiterfahrt nach Khorat. 270 km. Umringt von betenden Frauen, blickt Thailands Antwort auf Jeanne d'Arc zu uns hinunter - Großmutter Mo. Einst soll die Schöne hier die laotischen Eroberer überlistet haben. Warum auch die Khmer Thailand als Heimat auserkoren haben und welche Spuren sie in Asien hinterließen, erfahren Sie vom Studiosus-Reiseleiter beim gemeinsamen Abendessen. Noch fit? Machen Sie mit dem Tuk-Tuk individuell einen Abstecher zum Nachtmarkt, feilschen Sie mit den Händlern und probieren Sie süßes Kokoswasser. Übernachtung in Khorat. 3. Tag: Phimai und Phnom RungAngkor Wat im Miniformat, erhebt sich in Phimai plötzlich vor uns in den Himmel. Ob der siamesische Zwilling dem kambodschanischen Riesen tatsächlich als Vorbild diente? Die Antwort weiß das Nationalmuseum. Dramatisch erzählt danach Shivas Abbild aus den Heldenepen des Ramayanas. Prächtig setzt der Phnom Rung auf einem erloschenen Vulkan die Heimat des Hindu-Gottes in Szene - den heiligen Berg Kailash. Doch warum machte ein verschwundenes Relief von hier einst ein Museum in Chicago verlegen? Der Reiseleiter kennt die ganze Geschichte. Beim Tempel Muang Tam lassen wir den Tag voller mythischer Göttergeschichten ausklingen. 190 km. Übernachtung in Surin. 4. Tag: Malerisches Khongjiam am MekongDie Region um Surin ist bekannt für Ikat-Seidenstoffe bester Qualität, am Morgen schauen wir in einem Seidenweberdorf den geschickten Weberinnen über die Schulter. In Ubon Ratchathani, das im 18. Jahrhundert von laotischen Einwanderern gegründet wurde, zeigen zahlreiche Tempel eine Mischung thailändischer und laotischer Stilrichtungen. Im modernen Tempel Wat Thung Si Muang überzeugen wir uns davon und bestaunen die prächtige Teakholz-Bibliothek, die auf Pfählen in einem kleinen Teich errichtet wurde. An der Mündung des Mun-Flusses in den Mekong liegt Khongjiam. Von der Terrasse unserer schönen Lodge genießen wir den Flussblick. Wie wär´s mit einem Sundowner oder einer Abkühlung im Swimmingpool? 200 km. 5. Tag: Willkommen in der Steinzeit: Pha TaemFast könnte man glauben, Kinder hätten sich im Pha Taem Historical Park ausgetobt und mit Wasserfarben ihre Handabdrücke auf den Klippen hinterlassen. Doch die Bilder daneben von Elefanten und riesigen Mekongwelsen machen schnell klar: Wir stehen vor einem der beeindruckendsten Zeugnisse der thailändischen Geschichte. Über 3000 Jahre alt sind die Felszeichnungen in Pha Taem und geben uns faszinierende Einblicke ins Alltagsleben der Ureinwohner. Überschreiten Sie mit uns danach die Grenze zu Laos. Die Kreisstadt Pakse erwartet uns. Lust, am freien Abend mit einem Sundowner in der Hotelbar in den Abend zu starten oder auf dem Nachtmarkt noch Souvenirs zu erhaschen? 180 km. 6. Tag: Champasak und Wat PhouMit dem Boot geht es zur alten Königsstadt Champasak. Sie glauben, plötzlich hinter dem Reiseleiter einen riesigen Phallus zu entdecken? Stimmt! Warum diese Felsformation hier die alten Khmer so entzückte, dass sie sie zum Bau des Wat Phou anregte, erfahren wir oberhalb des Pilgerpfads direkt in der Tempelstätte. Aufgeklärt fahren wir am Mekong entlang weiter nach Khong Island. 7. Tag: Idylle pur auf 4000 Inseln im MekongHektik und Großstadtlärm? Im Land der 4000 Inseln kann davon keine Rede sein. Selbst der Mekong scheint hier auf Zehenspitzen zu gehen und trägt uns leise dahinplätschernd auf Hunderten kleiner Arme durch das Delta. Gemütlich schlendern Bauern am Ufer der nächsten Ernte entgegen, müde fallen Kinder ein Stückchen weiter in Hängematten in den Tiefschlaf. Nur einige Schienenreste lassen erahnen, dass die Kolonialherren hier einst mit einer Schmalspureisenbahn Gewaltiges planten. Warum ihre Züge trotzdem nie die Schwelle zum Delta überschritten, verrät Ihnen der Reiseleiter. 8. Tag: Kratie und Irrawaddy-FlussdelfineWeiterfahrt mit dem Bus zum Wasserfall Khong Phapheng, der als Grenze zwischen Laos und Kambodscha gilt. Adieu, Laos - hallo, Kambodscha! Pfefferpflanzen umarmen winzige Dörfer inmitten von Kautschukplantagen, und schließlich taucht vor uns am Horizont eine kleine Stadt am Mekong auf: Wir erreichen Kratie, Tummelplatz der Irrawaddy-Flussdelfine. Wo man Flippers Freunde findet, weiß der Reiseleiter. Ihm nach! 190 km. Übernachtung in einem einfachen Hotel. 9. Tag: Kampong Cham und Wat NokorSüße Bananen, Gemüse in 1001 Variationen oder verjüngende Schönheitsmittel - der Markt von Kratie ist um kein Angebot verlegen. Wortreich umgarnen uns die Händler am Morgen und preisen ihre Waren an. Am Mekong entlang gelangen wir nach Chlong, einem verschlafenen Marktflecken, der uns bei einem Spaziergang mit schmucken Kolonialvillen überrascht. Weiter geht es nach Kampong Cham, dem einstigen Mekka der Kautschuk- und Tabakbarone: Archaisch und ultramodern verschmelzen direkt vor der Stadt Vergangenheit und Gegenwart im Wat-Nokor-Tempel. Anschließend lassen Jugendliche eines Hilfsprojektcenters für uns den alten Khmertanz wiederauferstehen. Was sie an der Tradition reizt, erfahren wir hier von ihnen direkt. Eigene Fragen? Der Reiseleiter übersetzt gerne. 220 km.Übernachtung in einem einfachen Hotel in Kampong Cham. 10. Tag: Auf dem Mekong nach Phnom PenhKommen Sie mit an Bord und lassen Sie sich auf der „Mutter aller Flüsse“ einfach in den Tag treiben. Speedboats brausen uns auf dem Mekong entgegen, Slowboats ächzen vorbei. Palmengesäumte Ufer wedeln uns Erfrischung zu, langsam schippern wir an Gemüsegärten, kleinen Dörfern und Fischerbooten vorbei. Quirlig empfängt uns Phnom Penh am Nachmittag. Wie Phönix aus der Asche hat sich die Kapitale aus dem Staub der Roten Khmer erhoben und blüht heute wieder in den exotischsten Farben. Wir sind hier mit der Zukunft Kambodschas verabredet: In einem Gespräch mit jungen Deutschstudenten erfahren wir hautnah mehr über die Hoffnungen und Ängste der neuen Generation. 11. Tag: Königspalast und NationalmuseumEin leerer Baumstamm, fünf Buddhastatuen und eine neugierige Lady sorgten einst für die Gründung von Phnom Penh. Warum, verrät Ihnen der Reiseleiter, der Sie danach zu den Höhepunkten der kambodschanischen Kapitale entführt. Kommen Sie mit ins Nationalmuseum und tauchen Sie ein in die alte Khmerkultur, bevor der Königspalast und die Silberpagode zum Blick hinter die royalen Kulissen einladen. Beklemmend erinnert uns danach das Tuol-Sleng-Museum an die Schreckensherrschaft der Roten Khmer. 12. Tag: Zeit für Sie in Phnom Penh oder TakeoHeute steht Ihnen der ganze Tag in Phnom Penh zur freien Verfügung. Vielleicht interessiert Sie ein Kochkurs oder eine geführte Rikschabesichtigung. Oder Sie begleiten den Reiseleiter nach Takeo (45 €). Inmitten saftiger Reisfelder und duftender Gärten erhebt sich die Provinzhauptstadt und weist uns den Weg nach Angkor Borei. Wo früher Händler Waren nach Indien verschifften, sorgt heute nur noch ein kleines Museum für Aufregung und zeigt Historikfans die neuesten archäologischen Entdeckungen der Region. Welche Geschichten dahinterstecken, verrät Ihnen der Reiseleiter bei der Führung. Quadratisch erhebt sich über einem kleinen Kanal der Phnom Da. Lassen Sie den Blick zwischen schattigen Frangipanibäumen über die fruchtbaren Felder streifen und beten Sie mit den Fischern und Bauern um gute Ernten. 13. Tag: Sambor Prei KukBereit für ein Abenteuer? Dann halten Sie sich auf unserer Busfahrt nach Siem Reap gut fest, denn kaum erreichen wir Skun, zeigen uns die Dorfbewohner, was echten Dschungelkönigen hier besonders gut schmeckt: Taranteln, knusprig serviert. Zu haarig? Gleich weiter nach Sambor Prei Kuk. Würgefeigen umschlingen die Tempel, Lianen schwingen sich darüber, Vogelgezwitscher und das Brummen der Insekten erfüllen die Luft. Wer hätte gedacht, dass hier einst eine der glanzvollsten Zivilisationen der Khmer lebte? Ob der Kölner Dom in 800 Jahren auch einmal so aussehen wird? Abends erreichen wir Siem Reap. 350 km. 14. Tag: Angkors GötterstädteKommen Sie mit zu den Urmeeren und Götterbergen der Roluos-Gruppe und erfahren Sie zwischen den gewaltigen Wasserbecken, warum die Anlage zum Prototyp für Khmertempelbauten wurde. Mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßen uns danach Angkor Thom und Bayon: Wie versteinerte Giganten grinsen uns die Götter und Dämonen der Tempelanlage aus dem Dschungeldickicht an und flüstern uns die wildesten Geschichten zu. Ihr Reiseleiter spitzt für Sie die Ohren und übersetzt. Wie die Khmerkönige lebten und wo sie sich von Polospielern und Artisten unterhalten ließen, zeigt uns danach die Elefantenterrasse. In der Abendshow beim Dinner im Hotel begegnen uns die Schönheiten wieder - diesmal aber überraschend real. 15. Tag: Umweltfreundlich zum Angkor WatZum Angkor Wat fahren wir heute mit umweltfreundlichen Elektroautos. Was für ein Finale! Da liegt es vor uns, das größte sakrale Bauwerk der Erde. Über vier Jahrhunderte lang tobten sich Steinmetze an der göttlichen Pyramide aus und hauten Vishnus Heldenepen dabei so schön in Stein, dass die Gänsehaut gar nicht mehr aufhören will. Götter, Dämonen und Elfen drücken sich vor uns an die Sandsteinwände. Der Reiseleiter erweckt sie zum Leben und erzählt ihre Mythen nach. Zurück in Siem Reap begegnen wir Jugendlichen in einer Hotelfachschule und erfahren beim Essen von ihnen aus erster Hand, welche Ausbildung sie hier erhalten und wie sie in die Zukunft blicken. Es bleibt Zeit, auch Fragen zu ihrem Alltag zu stellen. Möchten Sie am freien Nachmittag und Abend in Siem Reap noch Souvenirs nachjagen? Feilschen Sie mit den Händlern auf dem Markt um Krama-Schals und Reispapierdrucke - landestypische Originale. 16. Tag: Banteay Srei, Kbal Spean und Beng MealeaEben noch tanzten die himmlischen Göttinnen von Banteay Srei vor uns ins Morgenlicht. Doch kaum haben wir die Tempelpracht verlassen, umfängt uns dichtes Dschungeldickicht. Denn auch wenn die Wanderung schweißtreibend ist - die Reliefs in den Steinen der kleinen Wasserfälle von Kbal Spean wollen wir auf keinen Fall verpassen (45 Min., leicht, 150 m 150 m). Sie glauben, diese Schönheit sei nicht mehr zu toppen? Dann lassen Sie sich in Beng Mealea von den überwucherten Galerien überraschen. Lächelnd blicken Tempeltänzerinnen hinter den Ficusbäumen hervor und weisen uns den Weg zum steinernen Götterdomizil. 160 km. 17. Tag: Ta Prohm und Preah KhanJagen Sie mit uns in Ta Prohm Lara Croft hinterher und laufen Sie durch die Original-Filmkulisse. Verwittert erheben sich die Tempel und Klöster der Stadt aus dem Dschungel. Würgefeigen und Ficusbäume fesseln unseren Blick auf die Monumente und haben auch den Tempel Preah Khan fest im Griff. Nachmittags fahren wir zum Tonle Sap und unternehmen eine Bootsfahrt. Wie das größte Binnengewässer Südostasiens die Speisekammern Kambodschas füllt und warum es einmal im Jahr dabei die Richtung wechselt, erfahren Sie vom Reiseleiter auf der Fahrt. 50 km. Beim Abschiedsessen in einem schönen Restaurant verneigt sich Angkor noch einmal auf seine Art vor Ihnen. 18. Tag: Abschied von KambodschaHeute noch die letzten Sonnenstrahlen am Pool einfangen oder shoppen gehen? Der letzte Tag in Kambodscha gehört Ihnen! Am Abend fliegen wir von Siem Reap mit Bangkok Airways nach Bangkok und um Mitternacht weiter mit Thai Airways nach Frankfurt (Flugdauer ca. 15,5 Std.). 19. Tag: Guten Morgen, FrankfurtAnkunft am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten. Charakteristik der Reise:Umfassende Reise zu den Khmer-Sehenswürdigkeiten in Thailand, Laos und Kambodscha Bootsfahrten auf dem Mekong und auf dem Tonle Sap Treffen mit Deutschstudenten in Phnom Penh Ausführliches Besichtigungsprogramm in Angkor Im Reisepreis enthalten
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