Delfine in Sicht im Artenparadies MekongReise Nr. 3685 Der Mekong – Lebensquell für fruchtbare Naturräume mit einer artenreichen Tierwelt. Entsprungen als murmelnder Bach im tibetischen Hochland, erreicht er nach Tausenden von Kilometern als mächtiger Strom Laos und Kambodscha und mündet schließlich in ein fruchtbares Delta im Süden Vietnams. An und im Fluss leben unzählige Tiere und Pflanzen. Der WWF arbeitet in verschiedenen Projekten, um das Überleben dieser Artenvielfalt zu sichern, in dem er sich für eine nachhaltige Nutzung von Land, Wald und Fisch einsetzt. Begleiten Sie uns zu den Naturschützern entlang des Mekong. Daneben gibt es zwischen der Tempelstadt Luang Prabang und dem kambodschanischen Siem Reap Vieles zu erkunden. Per Fahrrad, mit Booten und auf dem Rücken von Elefanten nähern wir uns der Kultur und Natur der beiden südostasiatischen Länder Laos und Kambodscha an. Reiseverlauf:1. - 2. Reisetag: Anreise nach Luang PrabangGegen Mittag startet der Flug ab Frankfurt mit Ankunft am nächsten Tag. In Luang Prabang angekommen, steht Ihnen der Rest des Tages zur Akklimatisierung oder für eine erste Erkundungstour zur freien Verfügung. In Luang Prabang lässt es sich ganz wunderbar spazieren gehen. Abends treffen wir uns zu einem gemeinsamen Begrüßungsessen in einem lokalen Restaurant am Mekong. Übernachtung in Luang Prabang. 3. Reisetag: Stadt der Tempel per FahrradLuang Prabang, Weltkulturerbe mit historischen Tempelanlagen, erwartet Sie! Genießen Sie die herrliche, von Bergen umgebene Lage am Mekong, das französische Flair des Städtchens mit seinen gemütlich wirkenden Kolonialbauten und Cafes und die farbenfrohen Märkte mit Produkten der Region. Frühaufsteher können auf Wunsch den allmorgendlichen Almosengang der Mönche durch die Straßen Luang Prabangs beobachten. Bei der Zeremonie im Morgengrauen verlassen die Mönche ihre Klöster, um von den Bewohnern der Stadt Essensspenden zu sammeln. Anschließend lohnt unbedingt der Besuch des Morgenmarktes (beides optional). Bei einer Stadtbesichtigung mit Elektro-Fahrrädern fahren wir gemütlich durch die ruhigen Straßen des Städtchens, vorbei an Mönchen in safrangelben Roben. Wir besuchen die schönsten Tempelanlagen, wie u.a. den Wat Xieng Thong oder Wat Wisunalat. Nachmitttags steigen wir auf gemächliche Tuk Tuks um und erleben eine Seidenweberei "Ock Pop Tock". Diese gemeinnützige Organisation setzt sich für die Erhaltung traditioneller Web-Techniken ein, ein Gewerbe welches einst eine wichtige Einnahmequelle für viele laotische Familien war, nach und nach aber modernen Technologien weichen musste. Eine kurze Tour bringt uns den Prozess der Seidenweberei in seinen verschiedenen Schritten näher. Am frühen Abend steigen wir auf den 100 m hohen Phousi Hügels, der mitten in der Stadt liegt. Oben befindet sich ein kleiner Tempel und der Sonnenuntergang bietet einen stimmungsvollen Ausblick über die Stadt und den breiten Mekong-Strom. Übernachtung in Luang Prabang. 4. Reisetag: Luang Prabang – Fahrradausflug und WasserfallDer erste Programmpunkt führt uns heute zu einem malerischen Wasserfall. Dort angekommen, stärken wir uns mit einem erholsamen Picknick und vielleicht auch einem erfrischenden Bad (je nach Wasserstand). Mit dem Mountainbike geht es weiter: Wir statten einem Weberdorf der Tai Lue Minderheit einen Besuch ab und fahren zum Grabmal Henri Mouhots, französischer Forscher und „Entdecker“ von Angkor. Auch der Besuch eines Waldklosters mit hübschen Wandgemälden steht auf dem Programm. Zurück in Luang Prabgang erwartet uns eine entspannende Überraschung! Am frühen Abend nehmen wir im Haus einer laotischen Familie an einer traditionellen Baci-Zeremonie teil und erhalten den Segen der Götter für unsere Reise. Übernachtung in Luang Prabang. 5. Reisetag: Per Flug nach Vientiane / WWF-BesuchWir nehmen einen möglichst frühen Flug von Luang Prabang nach Vientiane. In Vientiane angekommen, starten wir zunächst zu einer Stadtbesichtigung durch die gemächliche laotische Hauptstadt. Anschließend lernen wir die Organisation COPE kennen, die sich um Opfer von Landminen kümmert. Mittags (oder abends) kehren wir im schmackhaften Restaurantprojekt für Straßenkinder ein. Das Makphet Restaurant wird von Friends International betrieben und bildet Jugendliche für eine Zukunft im Restaurantfach aus. Am Nachmittag haben wir die Möglichkeit, die Naturschutz-Experten des WWF in ihrem Büro zu besuchen. Hier bekommen wir einen ersten Einblick in die Projekte im Mekong-Gebiet und erfahren mehr über die wichtige Arbeit des WWF. Übernachtung im Hotel in Vientiane. 6. Reisetag: In den Süden nach Pakse & ChampasakWieder möglichst früh am Morgen fliegen wir von Vientiane nach Pakse. Wir genießen eine kurze Tour durch Pakse, am Zusammenfluss des Mekong und des Sedone gelegen, bildet Pakse das wirtschaftliche Zentrum des südlichen Laos. Pakse ist eine interessante Kleinstadt mit sichtbaren Einflüssen aus der französischen Kolonialzeit, aber auch mit chinesischen und vietnamesischen Einflüssen, welche sich heute vor allem in der Architektur widerspiegeln. Am Nachmittag geht es weiter zu den Wasserfällen Tad Yuang & Tad Fane. Diese befinden sich vor den Toren des Bolaven Plateaus und sowie dem Dong Hua Sao Nationalpark. Diese beeindruckenden Fälle stürzen sich 120 m hinter zu den Flüssen Champy und Pak Koot und bilden dabei eine tiefe Schlucht. Wir besuchen eine Tee- oder eine Kaffeeplantage in der hügeligen Region des Bolaven Plateaus. Laotischer Kaffee wird fast ausschließlich in dieser speziellen Region angebaut, welche sich durch ein vergleichsweise kühles Klima auszeichnet und so dem Kaffee ein besonderes Aroma verleiht. Etliche ethnische Minderheiten wie die Laven, Alak und Taoy sind in dieser Gegend Zuhause. Übernachtung in Champasak. 7. Reisetag: Fahrradtour & Elefantenbesuch im Xe-Pian-NationalparkNach dem Frühstück starten wir mit einer Radtour zu den Dörfern und weiter zum UNESCO-Weltkulturerbe dem Wat-Phou-Tempel. Schließlich ist das kleine laotische Dorf Ban Kiet Ngong, im Xe-Pian-Naturschutzgebiet gelegen, unser heutiges Ziel. Xe Pian liegt zwischen den Provinzen Champasak und Attapeu und besteht aus vielen Feuchtbiotopen und unberührten Wäldern. Der Park bietet eine große Artenvielfalt mit 29 verzeichneten Ökosystemen und den unterschiedlichsten Vogelarten wie Reihern, Kranichen und Nashornvögeln. Aber auch Säugetiere wie Elefanten, Gibbons und viele mehr sind hier beheimatet. In Ban Kiet Ngong können Sie einen Elefantenritt unternehmen (optional) durch die Wälder bis zum Mount Asa. Auf dem Rückweg halten wir bei dem vor-angkorianischen Tempel Uomo und im Dorf Ban Bong Bune, in dem die Holzschnitzerei lange Tradition hat. Übernachtung in Champasak. 8. Reisetag: Der Mekong: 4.000 Inseln & Delfine!Per Fahrzeug geht es am Morgen nach Ban Nakhasan, von wo eine kurze Bootstour uns mitten ins Herz der 4.000 Inseln bringt: Don Det, Don Khone und die Lippi-Wasserfälle. Mit dem Fahrrad erkunden wir die Inseln. Don Det und Don Khone liegen an der Grenze der Strung-Treng-Provinz in Kambodscha. Insbesondere Det Khone und der südliche Teil von Don Khone haben sich ihre Kultur bewahrt. Sie waren Stationen der einzigen Eisenbahnstrecke, die jemals in Laos gebaut wurde. Noch heute sind diese beiden Inseln autofrei. Anschließend fahren wir zu den Lippi-Wasserfällen, was in laotisch Geisterfälle bedeutet! Wenn die Zeit es zulässt, können wir von einigen der anwesenden Fischer mehr über ihre Tätigkeiten und die Bedeutung der Wasserfälle erfahren. Übernacht. auf Don Khone. 9. Reisetag: Von den Khone-Papheng-Wasserfälle nach KambodschaNach dem Frühstück geht es zum südlichsten Punkt des Landes – zu den imposanten Khone-Papheng-Wasserfällen, die die größten Südostasiens sind. Dann verlassen wir Laos und überqueren die Grenze nach Kambodscha, wo Sie nach der Einreise unser kambodschanischer Reiseleiter erwartet. Wir fahren zum kleinen, ländlichen Dorf O Svay, das nur 25 km entfernt liegt. Hier bleibt Zeit für einen kleinen Spaziergang, bevor wir uns an Bord des Bootes begeben, das von der örtlichen Gemeinde betrieben wird (Bitte beachten Sie, dass es sich um ein sehr einfaches Boot handelt) und uns nach Stung Treng bringt. Die Landschaft mit all den kleinen Mekong-Inseln ist bezaubernd; das Ramsar-Gebiet ist vom WWF als Biodiversitäts-Hotspot anerkannt. Während der Bootsfahrt haben Sie Zeit, sich zu entspannen, das Leben am Fluss und Vögel zu beobachten. Eine Pause legen wir auf einer abgelegenen, unberührten Insel ein. Dann fahren wir weiter in Richtung Süden nach Kratie. Noch am frühen Abend oder am nächsten Morgen wollen wir den Naturschützern des WWF im hiesigen Büro für eine interessante Einführung begegnen. Übernachtung im Hotel in Kratie. 10. - 11. Reisetag: Inselleben und Bootstour zu den Süßwasser-DelfinenAuf geht es in das Projektgebiet! Etwas oberhalb von Kratie liegen die landschaftlich reizvollsten Abschnitte des Mekong mit einer Vielzahl von Inseln und traditionellen Dörfern. Hier begleitet uns ein Mitarbeiter des örtlichen CRDT-Teams auf einer Bootsfahrt, um die quirligen, vom Aussterben bedrohten Irrawaddy-Süßwasser-Delfine zu beobachten. Die Süßwasserdelfine gehören mittlerweile zu den seltensten Säugetieren der Erde. Mit etwas Glück erhaschen wir einen Blick auf die grauen Tümmler. Gemeinsam mit dem Cambodia Rural Development Team (=CRDT) besuchen wir abgelegene Dörfer, die durch die Projektarbeit neue Impulse erfahren. Biogas-Gewinnung, Fisch- und Froschzucht helfen hier die Lebensumstände für die Inselbewohner zu verbessern und dienen zugleich dem Schutz der im Mekong lebenden letzten Irrawaddy-Delfine. Wir verbringen eine Nacht in einfachen Hütten in den Projektdörfern auf einer Mekonginsel und kochen gemeinsam mit unseren Gastfamilien. Am 11. Reisetag geht es nachmittags zurück ins Hotel nach Kratie mit Übernachtung dort. Anmerkung: Unser Hauptgepäck lassen wir für die Übernachtung auf der Insel im Hotel. Bitte nehmen Sie eine kleine Tasche oder Tagesrucksack mit, in dem die Dinge für diese eine Nacht im Insel-Homestay Platz finden. 12. Reisetag: Überland nach Chhlong und Kampong ThomAuf dem Weg nach Kampong Thom halten Sie in Chhlong, einem Dorf mit beeindruckender französischer Kolonialarchitektur, die zu den schönsten Beispielen in Kambodscha zählt. Weiter südlich in Kampong Cham können wir unsere Beine ein wenig ausstrecken. Anschließend bummeln wir noch ein wenig über den lokalen Markt der Provinzhauptstadt bevor es weiter nach Kampong Thom geht. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Kampong Thom. 13. Reisetag: Dschungeltempel & Segnung in RolousAm Morgen erwarten uns die wundervollen Dschungeltempel von Sambor Prei Kuk. Die Tempel wurden in der Chenla-Periode zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert erbaut und sind somit älter als Angkor Wat. Über 100 gut erhaltene Monumente liegen im Wald verstreut. Die drei Haupttempelstätten sind durch einen schattigen schönen Waldweg verbunden – eine schöne Wanderung oder Fahrradfahrt (8 km). Dann reisen wir weiter. Die Roluos-Gruppe, deren Monumente ebenfalls aus der Vor-Angkor-Periode stammen, ist unser Ziel. Die alte Stadt der Könige liegt inmitten von Reisfeldern ca. 15 km außerhalb von Siem Reap. Der Tempel Bakong war einst Staatstempel und größter Tempel der Stadt. In einer der Pagoden werden wir von einem buddhistischen Mönch gesegnet – ein ganz besonderes Erlebnis! Später kommen wir in Siem Reap an, es bleibt Zeit für einen abendlichen Bummel, wenn Sie mögen. Übernachtung in Siem Reap. 14. Reisetag: Angkor Wat & mehr!Heute fahren Sie mit dem Tuk Tuk zu den Tempeln von Angkor. Durch das Südtor, vorbei an Nagas – heiligen Schlagen, Göttern und Dämonen und durch das Tor, das von Gesichtern gekrönt ist, erreichen wir die große Stadt: Angkor Thom. Kaum vorzustellen, dass diese Tempelanlage ehemals von über 100.000 Menschen bevölkert war, die in Holzgebäuden um die aus Stein gebauten Heiligtümer gewohnt haben. Sie besichtigen den grandiosen Bayon Tempel, Baphoun, Phimeanakas, den Königspalast und die Terrassen des Leprakönigs und der Elefanten. Am Nachmittag erleben wir dann die weltberühmte Tempelanlage von Angkor Wat mit dem Sandsteintempel, der zu Ehren des Gottes Vishnu errichtet wurde. Ein beeindruckender Anblick! Der Tempel enthält das längste zusammenhängende Flachrelief der Welt, das Einblick in die hinduistische Mythologie gewährt. Die Anlage aus dem frühen 12. Jahrhundert soll die Gipfel des Berges Mount Meru, die Heimat der Götter, darstellen. Wir haben Zeit bis zum Sonnenuntergang die beeindruckende Architektur und wunderbare Stimmung zu genießen. Übernachtung in Siem Reap. 15. Reisetag: Himmlische Tänzerinnen & Entdeckungen unter UrwaldbäumenAm Morgen geht es zu dem etwas abgelegeneren Tempel Banteay Srei. Der volkstümliche Name bedeutet „Zitadelle der Frauen“. Das Dekor des Shiva geweihten Tempels ist außergewöhnlich virtuos gestaltet: Ganze Wände sind bedeckt mit den prächtig gekleideten himmlischen Tänzerinnen und Göttinnen, den Apsaras und Devatas, die ein vollendetes Ballett in Stein aufführen. Um Banteay Srei ist die Gegend noch sehr ländlich geprägt. Zum Mittagessen kehren wir in die Sala Bai Hotel- und Restaurantfachschule ein. Hier erfahren Sie mehr über das Bildungsprojekt, das einheimischen Kindern aus armen Familien den Weg in eine bessere Zukunft ebnet. Die Absolventen werden Ihnen gern ihr Können präsentieren und ein schmackhaftes Mittagessen servieren. Nachmittags machen wir uns mit dem Fahrrad auf den Weg zum "kleinen Rundkurs": der königliche Badepool Sras Srang und das massive, buddhistische Tempelkloster Banteay Klei sowie der Tempelberg Ta Keo, aus Sandstein gebaut, erwarten Sie. Natürlich darf der Tempel Ta Prohm nicht fehlen! Dieser Tempel gehört zu den Hauptattraktionen von Angkor, da er naturbelassen vom Urwald überwuchert ist. Übernachtung in Siem Reap. 16. Reisetag: Siem Reap / Start der RückreiseFreuen Sie sich auf einen weiteren Tag in dieser bezaubernden Region. Nach dem Frühstück besuchen wir die kleine Werkstatt der "Senteurs d'Angkor": duftende Seifen, kräftige Gewürze und Kerzen werden hier von Jugendlichen in dem Projekt produziert. Eine schöne Gelegenheit den engagierten Produzenten bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und vielleicht ein kleines Souvenir zu erstehen. Anschließend unternehmen wir einen Bootsausflug auf dem Tonle Sap. Die schöne Fahrt auf dem Wasser führt unter anderem nach Kampong Phluck, ein schwimmendes Dorf, das auf bis zu 10 m hohen Stelzen errichtet ist. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Rechtzeitig für Ihren Rückflug erfolgt der Transfer zum Flughafen. Start des Rückfluges. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die beste Zeit für die Bootsfahrt und den Besuch des schwimmenden Dorfes Kampong Phluck von September bis Dezember ist. Außerhalb dieser Zeit führt die Bootsfahrt zum Dorf Chong Kneas. 17. Reisetag: Ankunft in FrankfurtVoraussichtlich am frühen Morgen landen Sie in Frankfurt. Im Reisepreis enthalten
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