China - Kham und Amdo – durchs unbekannte TibetReise Nr. 2901 Auf dieser ebenso intensiven wie aktiven Osttibet-Reise erleben Sie die wilden und nahezu unberührten Landschaften von Kham und Amdo. Die Begegnungen mit den hier lebenden Khampas, Tibetern die als Nomaden über das Hochland streifen oder als Bauern ihre Felder bestellen, sowie den Mönchen der zahlreichen kleineren und größeren Klöster garantieren intensive Berührungen mit dem tibetischen Buddhismus. Per Jeep erkunden Sie von Chengdu ausgehend die Hochebene von Tagong, die mehrere landschaftlich großartige Wanderungen in traumhaft schöner Graslandschaft für Sie bereit hält. Über weite Ebenen, durch enge Schluchten und über hohe Pässe setzen Sie Ihre Fahrt fort, die über Danba, Barkam, Zoige nach Langmusi und weiter in Richtung Norden bis nach Xiahe führt. Dort werden Sie die weltberühmte Klosteruniversität Labrang besuchen, in der über 2000 Mönche den tibetischen Buddhismus studieren. Weiterhin besuchen Sie das Zentrum der tibetischen Thangka-Malkunst (”Rekong”) in der Region um Tongren. Gegen Ende Ihrer Reise durch Amdo steht das alte Kloster Kumbum in der Nähe von Xining auf dem Programm, bevor es von dort aus per Flugzeug zurück nach Chengdu geht. Ihr Tourenverlauf:1. TagAbflug ab Deutschland. (-/-/-) 2. TagHeute erreichen Sie Chengdu. Sie werden am Flughafen erwartet und in Ihr Hotel gebracht. Chengdu ist die Hauptstadt, das wirtschaftliche und politische Zentrum der Provinz Sichuan im südwestlichen China. Die Stadt kann auf 2500 Jahre Geschichte zurückblicken. Am Nachmittag haben Sie ein wenig Zeit für einen ersten Stadtbummel über die alte Jinli-Straße. Am Abend erleben Sie ein Begrüßungsessen mit traditioneller Sichuan-Küche. Übernachtung im Hotel. (-/M/A) 3. TagBesichtigungstag in Chengdu. Zuerst fahren Sie in die berühmte am nördlichen Stadtrand gelegene Pandabären-Aufzuchtstation. Nach dem Mittagessen besuchen Sie daoistischen Qingyang Tempel und fahren anschließend in den Renmin-Park. Der Besuch eines der beliebten Teehäuser im Park ist eine gute Gelegenheit den Lebensstil der Chengduer kennen zulernen. Gegen Abend fahren Sie auf die Qintai-Lu (Lu: chinesisch für Straße) und probieren den berühmten Sichuan Feuertopf. Um 20 Uhr findet hier auch eine Sichuan Oper mit Maskenwechslen auf der Strasse statt. Ü im Hotel. (F/M/A) 4. TagSie verlassen Chengdu in Richtung Westen, Richtung Tibet, und erreichen nach 6 Stunden Fahrt Kangding (2600 m, tib. Dardo). Die Stadt liegt eingezwängt in einer engen Schlucht und wird auch als Tor zu Tibet bezeichnet. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 315 km). (F/M/A) 5. TagAm heutigen Tag gelangen Sie auf die Hochebenen Ost-Tibets. Gleich hinter Kangding ändert sich das Landschaftsbild komplett. Der weite Horizont und die saftig grünen Weiden des Tagong-Graslandes werden Sie beeindrucken. Unterwegs legen Sie einen Stopp an einem der vier heiligen Berge der Tibeter, am Berg Yala (5820 m, tib. Zhala Latse) ein. Mit ein wenig Glück können Sie auch einen Blick auf den östlichsten 7000er des Himalya, den Gongga Shan (7556 m) werfen. Mittags erreichen Sie dann nach erlebnisreicher Fahrt die kleine Stadt Tagong, welche der umliegenden Graslandschaft dieser Region ihren Namen gab. Tagong heißt übersetzt ”Der Ort den Buddha liebt”. Die Geschichte des Tagong-Klosters (Sakyapa-Schule) reicht über 1000 Jahre zurück. 2 Übernachtungen in einem einfachen Gästehaus. (F/M/A) 6.-7.TagZwei ganze Tage bleiben Sie in der Region. Die traumhaft schöne Landschaft wird sich Ihnen in einfachen Tageswanderungen erschließen. Mit leichtem Tagesrucksack als Gepäck gelangen Sie über wenig begangene Pfade in Dörfer und einsame Klöster der Umgebung Tagongs. Ein sehr schönes Erlebnis ist dabei immer die Begegnung mit den tibetischen Bauern und den buddhistischen Mönchen. Sie besuchen unterwegs auch ein Nonnenkloster nordöstlich von Tagong sowie weit abgelegene Einsiedeleien und Gehöfte. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus. (Gehzeit tägl. ca. 4-6h). (2xF/2xM/2xA) 8. TagHeute verlassen Sie Tagong und fahren weiter in Richtung Norden in die osttibetische Region Kham. Ihr Ziel ist das so genannte: ”Königreich der Wachtürme”, wie die Gegend um Danba bezeichnet wird. Die Region ist weithin bekannt für die spektakulären jahrhundertealten, bis zu 30 m hohen Wehrtürme in typisch tibetischer Dorfarchitektur. Ein weiteres Aushängeschild Danbas sind die Frauen, deren Schönheit in vielen tibetischen Volksliedern besungen, so über das gesamte Hochplateau getragen wird. Auf dem Weg nach Danba besuchen Sie unterwegs die Klosterfestung von Suopo sowie das Kloster Huiyan. Ü im Hotel. (Fahrtzeit ca. 2-3h, 110 km). (F/M/A) 9. TagVon Danba ausgehend setzen Sie heute die Fahrt durch Kham fort. Die schluchtenreiche Gegend deren Name ”Gyarong” übersetzt soviel bedeutet wie ”Tal der Berggöttin Gyalmo Mordo” wird Sie beeindrucken. Einige der Dörfer welche Sie heute besuchen sind über 1000 Jahre alt. Ihre Einwohner gehören nicht nur zur tibetischen Volksgruppe der Khampas sondern auch zu den Qiang, einer aus nur wenigen hunderttausend bestehenden Minderheit. Sie besuchen heute unter anderem das uralte Dorf Zhuokeji Tusiguanzhai, dessen Geschichte bis in die Quing-Dynastie zurück reicht. Am Nachmittag erreichen Sie mit dem Ort Maerkang (Barkam) Ihr heutiges Tagesziel. Ü im Hotel. (Fahrtzeit ca. 4-5h, 180 km). (F/M/A). 10. TagImmer weiter Richtung Norden führt Ihre Fahrt heute über die weiten Hochebenen Khams nach Hongyuan. In der Nähe von Hongyuan befindet sich das Gelugpa-Kloster Amchok Tschenny, in welchem über 800 Mönche leben. Im Kloster wird eine tausendarmige Statue des Bodhisattva Avalokitesvara aufbewahrt, welche als heilig verehrt wird. Ü im Hotel. (Fahrtzeit 4-5h, 180 km). (F/M/A) 11. TagHeute verlassen Sie Kham und gelangen nach Amdo. Wie die Region Kham war auch Amdo eine Provinz Tibets. In Amdo wurde der 14. Dalai Lama geboren. Über die weiten Hochlandsteppen kann man noch heute Nomadenstämme mit ihren schwarzen Yakhaarzelten ziehen sehen. Ziel Ihrer Fahrt heute ist der Ort Langmusi. Hier befindet sich das Kloster Langmusi, was übersetzt ”Göttin in der Tigerhöhle” bedeutet. In der Klosteranlage befinden sich mehrere mit Gold und Perlen überzogene Stupas, in welchen heilige Reliquien lebender Buddhas verehrt werden. Ü in einem einfachen Hotel. (Fahrtzeit 5-6h, 220km). (F/M/A) 12. TagWeiter führt Sie Ihr Weg über die Steppen Amdos auf einer abwechslungsreichen Fahrt nach Xiahe. Sie passieren viele tibetische Dörfer und haben auch Gelegenheit die eine oder andere kleine Gompa zu besichtigen. Je nach Straßenzustand erreichen Sie nach 5-6 Stunden Fahrtzeit Xiahe (2200 m). Hier befindet sich eines der bekanntesten Klöster Tibets, das Kloster Labrang. Ü im Hotel. (Fahrtzeit ca. 5h, 220 km). (F/M/A) 13. TagHeute steht eine ausgiebige Besichtigung von Labrang auf dem Programm. 1709 erbaut, wurde es zu einer Drehscheibe im Handel zwischen Zentralchina, Tibet und der Seidenstraße. Es zählt zu den sechs größten Klöstern der Gelugpa-Sekte. Auf dem ungefähr 86 Hektar großen Gelände befinden sich 48 Tempelhallen unterschiedlicher Größe sowie mehr als 500 buddhistische Kapellen und Mönchszellen. Das imposanteste und prächtigste Gebäude des Klosters ist die sechsstöckige Maitreya-Halle (Goldziegelhalle). Die Maitreya-Halle birgt eine 7,4 Meter (mit Sockel 10 m) hohe Statue des zukünftigen Buddha. Ihr oberstes Stockwerk ist ein palastartiger viereckiger Pavillon, dessen Dach aus vergoldeten Kupferziegeln besteht und mit vergoldeten Kupferlöwen geschmückt ist. Der historischen Überlieferung zufolge lebten hier in der Blütezeit des Klosters 3000 Mönche. Auch heute gilt das Kloster Labrang wieder als wichtiges geistiges Zentrum und als höhere Lehranstalt des tibetischen Buddhismus. Das Kloster hat sechs Studienfakultäten, in denen über 2000 Mönche buddhistische Theorie, Logik, Astronomie, Mathematik, Medizin, Kalligrafie, Phonologie, Tanzkunst, Malerei und Bildhauerkunst studieren können. Nachmittags Fahrt nach Tongren, der Heimat der tibetischen Thangka ”Repkong” Malkunst. Fast jeder Einwohner Tongrens beherrscht diese uralte Kunst der tibetischen Ikonenmalerei. Übernachtung im Hotel. (Fahrtzeit 3-4h, 140 km) (F/M/A) 14. TagHeute besichtigen Sie das Kloster Wutun und die über 700 Jahre alte Klosteranlage Longwu. Übernachtung im Hotel. (F/M/A) 15. TagFahrt nach Huangzhong. Am heutigen Tag besuchen Sie das berühmte Kloster Kumbum. Das Kumbum- oder auch Ta’er-Kloster (Kloster der Hunderttausend Bilder Maitreyas) wurde in der Zeit der Ming-Dynastie (1560) gegründet. Es gilt als eines der sechs großen Klöster des Gelugpa-Gelbmützenordens. Der Begründer des Gelugpa-Ordens, Tsongkhapa (1357-1419) soll am Ort der ältesten Tempelhalle des Klosters geboren worden sein. An der Stelle, wo damals das bei der Geburt vergossene Blut versickert sei, habe danach ein wundersamer Baum ausgetrieben, dessen Blätter hunderttausend (= zahllose) Bildnisse Buddhas getragen hätten. Hiervon leitet sich der tibetische Name des Klosters ab. Die chinesische Bezeichnung dagegen – Ta’er Si bedeutet ”Pagoden-Kloster” – leitet sich von einem Chörten (chin. ta = Pagode, Stupa etc.) ab, den Tsongkhapas Mutter an der Stelle errichtet habe, an der 1379 bei der Geburt die Plazenta zu Boden gefallen sei. Beide Namen leiten sich also von Tsongkhapas wundervoller Geburt her. Nach der Klosterbesichtigung gelangen Sie in etwa einer Stunde Fahrt in die Millionenstadt Xining, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Qinghai. Abendflug nach Chengdu. Übernachtung in einem Hotel in Chengdu. (F/M/A) 16. TagTransfer zum Flughafen. Fug nach Deutschland. (F/-/-) Wichtige Informationen zur Tour:HinweisBitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Reise um eine Pilotreise handelt. Daher kann es trotz sorgfältigster Vorausplanung zu kleineren Programmänderungen kommen. Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. AnforderungenEine Tour wie diese durch Ost-Tibet hat stellenweise Pioniercharakter! Sie erlangen dadurch einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Tibeter auf dem Dach der Welt, bewegen sich jedoch an einigen Tagen auch weit abseits ausgetretener Pfade. Dem Tibet-Reisenden sollte bewusst sein, dass dieses tolle Erlebnis natürlich mit eingeschränktem Reisekomfort verbunden ist. Die Restaurants, Unterkünfte und Gemeinschaftstoiletten abseits der Haupttouristenattraktionen sind oft sehr einfach und Waschgelegenheiten stehen nur eingeschränkt zur Verfügung. Aufgrund der erreichten großen Höhe und der langen Überlandstrecken sind körperliche Gesundheit und Durchhaltevermögen eine wichtige Voraussetzung für diese Reise. Im Reisepreis enthalten
| So erreichen Sie unsPer Telefon: Per E-Mail: Schriftlich: Reisetermine
Abflughäfen
Einreisebestimmungen
|