Lobuche Peak und Island Peak - Gipfelreigen im KhumbuReise Nr. 2617 ”Pack' m'as', wie unser Sherpa-Freund Penba immer auf bayerisch sagt, heißt so viel wie ”greifen wir es an'! Zwei anspruchsvolle Gipfelbesteigungen im schönen Khumbu liegen vor Ihnen! Gut akklimatisiert nach der Besteigung des Taboche Vorgipfels und der Überquerung des Kongma-Passes wagen Sie sich an den Island Peak: fordernd, aber technisch nicht allzu schwierig. Der Blick auf die mächtige Eiswand des Lhotse und den Gipfel des Makalu ist einmalig. Gut eingelaufen meistern Sie dann Ihren zweiten 6.000er: den Lobuche Peak Tourverlauf:1. Tag AbreiseFlug ab Deutschland nach Kathmandu. 2. Tag Ankunft in KathmanduAnkunft in Kathmandu und Transfer zu unserem Hotel. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel 3. Tag Flug nach Lukla - Beginn des Trekkings bis PhakdingMorgens fliegen wir mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu in etwa einer Stunde nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig zu gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 2 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts etwa 2 Std. nach Phakding (2.650 m) zu unserem ersten Zeltlager. Der Rest des Tages dient der Erholung und kommt unserer Akklimatisation zugute. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 350m; Zelt [FMA] 4. Tag Namche BazarWeiter nordwärts überqueren wir mehrmals den Dudh Khosi auf langen Drahtseilbrücken. In Jorsale befindet sich der 'Police Check-Post' am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark. Der Schutzpark ist nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest benannt. Flußaufwärts erreichen wir den Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum Dudh Khosi (2.850 m). Nach der Hillary Bridge über die Imja-Schlucht bewältigen wir in etwa 2 Std. den steilen Aufstieg zum berühmten Sherpa-Zentrum Namche Bazar (3.450 m). Wir richten uns in einer angenehmen Lodge ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1150m; Abstieg: 300m; Lodge [FMA] 5. Tag Mendaphu Hill - Khumjung - Khunde - Namche BazarZuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einen erstklassigen Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mount Everest, Lhotse, Taboche und Aama Dablam. Anschließend wandern wir gemütlich über den berühmten Panoramaweg nach Sanasa. Wir biegen links ab und gelangen nach einem kurzen Anstieg ins stattliche Sherpadorf Khumjung (3790m) wo wir der Gompa einen Besuch abstatten können. Über verwinkelte Wege geht es weiter nach Khunde (3800m) mit dem berühmten Hillary-Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung, das auch besichtigt werden kann. Anschließend kehren wir über die Flugpiste Syamboche zurück nach Namche Bazar. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Lodge [FMA] 6. Tag Sanasa - Mon La - Phortse Drangka - PhortseAuf einem steilen Zick-Zackweg steigen wir am Morgen zunächst hinauf zur Flugpiste Syamboche und können einen Abstecher zum berühmten Everest View Hotel machen. Über einen kleinen Paß steigen wir hinab nach Khumjung. Wir durchqueren den Ort bis zur Gompa und nehmen dann einen schönen Höhenweg der uns zum Mon La (La = Pass) hinauf bringt. Vom Tschörten in 3.973 m Höhe mit grandioser Aussicht auf Tengpoche, Phortse und zahlreiche Gipfel geht es steil nach Phortse Drangka (ca. 3.550 m) zum Gokyo-Fluss hinab, wo wir nach ca. 4 Std. Gehzeit ankommen. Aus dem Tal steigen wir in rund 1,5 Std. hinauf zum Lagerplatz im terrassenartig angelegten wunderschönen Sherpadorf Phortse (3.800 m). Bei klarem Wetter erfreut uns vom Kamm aus der grandiose Ausblick auf die Eisriesen im Khumbu. Über uns thronen Gipfel wie Taboche, Kang Taiga und Tramserku. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 570m; Zelt [FMA] 7. Tag Pangpoche - Taboche-HochalmVormittags halten wir uns an den aussichtsreichen Höhenweg (in ca. 4.000 m Höhe mit stetigem Auf und Ab) und treffen nach rund 4 Std. Gehzeit im von uralten Wacholderbäumen geprägten Dorf Pangpoche (3.985 m) ein. Falls geöffnet, können wir die mit über 350 Jahren älteste Gompa im Khumbu besuchen. Nachmittags haben wir in 2,5 Std. noch ca. 400 Höhenmeter auf einem Kammweg zu bewältigen, bis wir die Taboche-Hochalm (4.380 m), dem ”Hochlager' für unsere erste Gipfelbesteigung,erreichen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 350m; Zelt [FMA] 8. Tag 5.000 m-Linie - Taboche-Vorgipfel - PhericheIn einer anstrengenden Tagestour können wir den Taboche-Vorgipfel besteigen. Wie bisher, werden wir auch an diesem Tag, langsam aufzusteigen, denn die ungewohnte Höhe ist trotz der vorherigen Wandertage noch kräftezehrend. Wir folgen einem schmalen Pfad und steigen über steile Grashänge dem aussichtsreichen Bergkamm zu, um ab 4.700 m bereits die Achttausender Mt. Everest (8.850 m), Lhotse (8.501 m) und Makalu (8.475 m) zu erblicken. Weiter geht es auf dem Grasrücken bis zur 5000-m-Linie hinauf (insgesamt ca. 3 Std.). In ca. 2 Std. steigen wir über leichtes Felsengelände (Vorsicht bei Nässe) zum Taboche-Vorgipfel (Taboche Sanu, 5.305 m) auf. Vom markanten Gipfel erscheint der Panoramablick auf die Eisriesen und hinab ins Tal noch großartiger. Auf steilen, teilweise weglosen Hängen steigen wir zu einem Höhenweg ab, der uns nach Pheriche führt. Gehzeit: 9h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 1050m; Zelt [FMA] 9. Tag Dughla - Lager östlich des Khumbu GletschersAuf dem berühmten ”Everest highway' geht es heute zunächst entlang des Gletscherfluss des Khumbu-Gletschers zum Weiler Dughla (4.620 m) unterhalb der Endmoräne. Dann zweigen wir rechts ab und steigen östlich des Khumbu Gletschers zu unserem einsamen und stillen Lagerplatz (4.930 m) zu Füßen des Kongma La hinauf. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA] 10. Tag Kongma La - Kongma Tje - ChukhungWährend unserer Begleitmannschaft über Dingboche nach Chukhung geht, steigen wir hinauf bis zum Kongma La (5.535 m). Zuerst geht es ansteigend über Gras- und Geröllhänge bis zu einem ersten Rastplatz. Steil und mühsam führt der Weg nun nach links hinauf bis unter senkrechte Felswände. Nun haben wir die Paßhöhe fast schon erreicht. Über Blockgelände und kargen Wegspuren queren nach rechts zum Kongma La. Überwältigend ist der Blick vom Paß nach links in die Südabstürze von Nuptse und Lhotse. Vor uns sehen wir sehr schön unser nächstes Bergziel, den Island Peak, dahinter den mächtigen Makalu aufragen. Und schließlich winkt südlich von uns der Pokalde Ri – das heutige Gipfelziel. Dazu steigen wir vom Paß östlich kurz ab und queren zum Fuße des Norstostgrates des Berges hinüber. Blockgelände, Schutthänge und zu guter Letzt ein schöner Felsgrat – der mit Fixseilen versichert wird - leitet zum schmalen und ausgesetzten Gipfel hinauf. Wir steigen wieder ab und nachdem wir unten am See gerastet haben, gehen wir das Hochtal hinunter Richtung Chukhung. Die verwandlungsfähige Ama Dablam zeigt sich wieder von einer neuen Perspektive. In Chukhung erwartet uns bereits die Begleitmannschaft. Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 1350m; Zelt [FMA] 11. Tag Island Peak-BasislagerIn einer Halbtagesetappe wandern wir gemütlich in der Moränenlandschaft nach Osten. Auf dem Weg zum Island Peak-Basislager, das auch als Pareshaya Gyab bezeichnet wird, kommen wir an einem weiteren ausgetrockneten See vorbei. Unser Lager liegt in rund 5.100 m Höhe in der Nähe des riesigen Imja Lhotse Shar-Gletschers und des Imja Tsho. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 400m; Zelt [FMA] 12.-13. Tag Island PeakDiese beiden Tage stehen uns für die Besteigung des Island Peak zur Verfügung. Vom Basislager ziehen wir noch bei Dunkelheit hinauf zur Schulter in der vom Island Peak nach Süden herab gehenden Rippe. Wir steigen weiter auf – durchqueren eine kleine Spaltenzone (in ca. 5.750 m) und erreichen dann einen kleinen Gletscherkessel (etwa 5.900 m). Über die folgende Firn- bzw. Eisflanke (bis max. 45 Grad) und dem anschließenden Grat erklettern wir den Gipfel des 6.189 m hohen Island Peak. Bei guten Verhältnissen dauert der Aufstieg etwa 5 - 7 Stunden. Uns eröffnet sich eine prachtvolle Aussicht auf den Makalu (8.475 m), den 8.516 m hohen Lhotse mit seiner gewaltigen Süd-Wand und die zahlreichen, über 7.000 m hohen Eisberge des Imja-Kessels, wie Chapalu, Peak 38, Cho Oyu in der Ferne, Nuptse, Aama Dablam, Baruntse und die uns vertrauten Cholatse und Taboche bis hinaus zur Kangtaiga und Tramserku - alles in allem ein echter Höhepunkt unserer Reise! Um die Mittagszeit wollen wir im Basislager zurück sein. Nach einer Stärkung durch unsere Küchenmannschaft steigen wir noch am selben Nachmittag bis nach Chuckung ab, wo bereits unsere Zelte neben einer Lodge aufgebaut sind. Gehzeit: 10-12h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1100m; Zelt [FMA] 14. Tag Dingpoche - Basislager am Lobuche PeakWir steigen von Chukhung ab nach Dingpoche, den höchstgelegenen, dauerhaft bewohnten Ort in Nepal (4.350 m). Über eine weite Hochfläche geht es in westlicher Richtung zum uns schon bekannten Weiler Dughla, von wo aus wir zu unserem Basislager (4800m) am Lobuche Peak aufsteigen. Gehzeit: 5h; Abstieg: 800m; Zelt [FMA] 15.-17. Tag Lobuche PeakDiese Tage sind für die Besteigung des Lobuche Peak vorgesehen. Der Aufstieg verläuft zunächst über Schotter durch ein rinnenähnliches, kleines Tal zu einem kleinen See (wird auch als Hochlager genutzt). Weiter dann über mächtige Gletscherschliffe hinauf bis zum Beginn des Gletschers. Ein breiter Schnee- bzw. Eisrücken führt uns zum Fuß des steilen Süd-Ost-Grates. Über diesen gelangen wir unter eventueller Zuhilfenahme von Fixseilen auf den Ost-Gratgipfel 6000m (dieser wird bereits als Gipfel gezählt).Abstieg auf gleicher Route. Gehzeit: 10-12h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 1250m; Zelt [FMA] 18. Tag Dughla - Pheriche - Pangpoche - DebocheAuf bekannter Route geht es zurück nach Dughla. Dort wählen wir den Weg im grünen Hochtal nach Pheriche (4.200 m), dem Ort mit der höchstgelegenen Krankenstation der Region. Nun wandern wir über den Talweg hinab nach Pangpoche. Nur 2 weitere Std. benötigen wir auf dem Weg hinab zur Brücke über eine Engstelle am Imja Kosi und hinauf zur kleinen Siedlung Deboche (ca. 3.800 m). Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1150m; Zelt [FMA] 19. Tag Tengpoche - Phunki - Sanasa - Namche BazarNach dem Frühstück spazieren wir durch den Rhododendronwald mit seinen Bartflechten in gut 30 Min. hinauf zum Kamm von Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das einst größte und schönste Kloster in dieser Sherpa-Region. Wir haben Zeit, um das neue Eco Center und das nach dem Brand von 1989 wieder aufgebaute Kloster mit seiner sehenswerten Gompa zu besuchen. Besonders reizvoll sind die neuen buddhistischen Statuen und farbigen Wandmalereien. Wir steigen vom Kamm hinab in den Wald und erreichen nach gut 2 Std. den Weiler Phunki (ca. 3.250 m) mit seinen von Wasser betriebenen Gebetsmühlen. Hier queren wir die Stahlseilbrücke über den reißenden Imja Kosi, der einen Großteil des Khumbu-Gebietes entwässert. Nun folgen wir auf der Gegenseite dem Hangweg über Trashinda nach Sanasa und gelangen über einen breiten Hangweg, von dem sich noch einmal ein Blick zurück zu den Achttausendern bietet, zu unserer Lodge in Namche. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 950m; Lodge [FMA] 20. Tag Über den 'Highway' nach LuklaEin letzter langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa 7 Std. benötigen wir über den sog. ”Highway' im Dudh Kosi-Tal abwärts (die einzige begehbare Route zwischen Namche Bazar und Lukla), bis wir in unserer Lodge in Lukla (2.800 m) in der Nähe der Rollbahn eintreffen. Abends können wir unsere Begleitmannschaft zum Abschiedsessen einladen und Trinkgelder sowie nicht mehr benötigte Sachen an unsere Crew vergeben. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Lodge [FMA] 21. Tag Flug nach Kathmandu - Altstadt von KathmanduIm Laufe des Vormittags fliegen wir nach Kathmandu. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns zum Abschiedsessen im Hotel. Hotel [FA] 22. Tag Bhaktapur - HeimreiseFür den letzten Tag Ihrer Reise, der Ihnen bis zur Abreise ebenfalls zur freien Verfügung steht, empfehlen wir folgende fakultative Besichtigung mit Reiseleitung: Als kultureller Höhepunkt gilt ein Besuch der Königsstadt Bhaktapur, bekannt als schönste Stadt des ganzen Landes. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 70er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalasts. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz. Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen mit Gulf Air von Kathmandu über Bahrain zurück nach Deutschland. [F] 23. Tag AnkunftAnkunft in Frankfurt. Charakter der Tour und Anforderungen:Diese Tour ist ein expeditionsartiges Trekking der besonderen Art. In unmittelbarer Nähe zahlreicher Sieben- und Achttausender wandern Sie durch menschenleere Himalaya-Täler sowie über anspruchsvolle Pässe und besteigen zwei sehr attraktive 6.000er-Gipfel. Bei schönem Wetter bieten sich Ihnen atemberaubende Ausblicke. Die Tour ist aber auch sehr anstrengend und erfordert großen Einsatz. Für eine Teilnahme an dieser Reise müssen Sie sehr gut durchtrainiert sein. Sie benötigen eine überdurchschnittliche Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Anstrengende Tagesetappen in extremen Höhen mit Traglasten bis zu 15 kg stehen Ihnen bevor. Bedenken Sie, dass nach einem langen Aufstieg noch der mühsame Lageralltag auf Sie zukommt. Folgendes alpintechnisches Können ist Voraussetzung für eine Teilnahme: Sie müssen über Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verfügen, das heißt im Hinblick auf Ihre Tour, dass Sie sicher und selbstständig in schwierigem Gelände wie auf Grashängen, Geröllhalden, Moränenschutt, Blockwerk und auf flachen, mit Geröll bedeckten Gletschern gehen können, und dies auch mit schwerem Rucksack und bei schlechtem Wetter. Sicher gehen heißt, dass Sie auch an exponierten Stellen, wo ein Sturz schlimme Folgen hätte, gehen können müssen. Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Teilnehmer/-innen in diesen vermeintlich leichten Passagen oft die meisten Schwierigkeiten haben. Auch müssen Sie die Techniken des Gletschergehens beherrschen; also selbstständiges Anseilen und Gehen in der Seilschaft; auch das Anbringen von Fixseilen, Klettern auf den Frontzacken der Steigeisen und die Handhabung des Eispickels müssen sitzen. Wir bitten Sie, uns einen Tourenbericht der vergangenen Jahre zuzuschicken. Die Auswahl der Teilnehmer/-innen behalten wir uns vor. Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar. Extreme Höhen stellen große Risiken für Ihre Gesundheit dar. Diesen Gefahren kann begegnet werden, indem man die 'Spielregeln der Akklimatisation' einhält. Trotzdem sollten Sie von einer Buchung dieser Reise absehen, wenn Sie an irgendwelchen Krankheiten leiden oder eine Verletzung haben. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten und schicken Sie uns ein ärztliches Attest zu. Diese Expeditionsreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Expeditionsalltag dazu. Bedenken Sie bitte, dass Sie über Tage oder sogar Wochen grenzwertigen Belastungen standhalten müssen. Spontan aus dem Unternehmen auszusteigen, ist meistens nicht machbar! Auch vorgezogene Rückflüge sind normalerweise nicht möglich. Reisen in der Gruppe macht dieses Extremtrekking erst möglich. Unsere Touren sind so organisiert, dass die Teilnehmer/-innen den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Trotzdem kann nicht jeder machen, was er will. Wer sich auf eine solche Gruppenreise einlässt, muss wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Von den Teilnehmern / Teilnehmerinnen erwarten wir Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und dem einheimischen Begleitteam. Wenn ungünstige Bedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass Sie persönliche Interessen zurückstellen müssen. Darüber hinaus ist Ihre Reiseleitung von uns ermächtigt, Teilnehmer/-innen zurückzuschicken, wenn sie durch ihr Verhalten die Gemeinschaft oder gar das Unternehmen selbst zu gefährden beginnen oder den Anforderungen nicht gewachsen sind. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Entrichten des Reisepreises kein Recht auf einen Gipfelversuch beinhalten kann. Expeditionsartiges, sehr anspruchsvolles Trekking; ausgezeichnete Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit werden vorausgesetzt; Fels-, Eis- und Sicherungstechnik nötig. KlimaAufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Mit zunehmender Höhe fällt die Temperatur allmählich, kalt wird es schon spätnachmittags, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet. An den Pässen und in den Hochlagern müssen Sie mit winterlichen Temperaturen rechnen. Nachts kann das Thermometer auf minus 30°C fallen. Auf den Etappen über die Pässe und zu den Gipfeln können eiskalte Winde das Gehen erschweren, weshalb Sie erstklassige Ausrüstung mitführen müssen. AusrüstungDie persönliche Trekking-, Bergsteiger- und Eisausrüstung ist Sache der Teilnehmer/-innen. Sie müssen Ihre bewährte Westalpen-Ausrüstung mitbringen, da sie evtl. auf diesem expeditionsartigen Trekking zum Einsatz kommen muss. Wichtig sind warme Bergstiefel mit vorher angepassten, gut sitzenden Steigeisen, Eispickel, Gurte und Karabiner sowie sehr warme Handschuhe. Darüber hinaus brauchen Sie einen Expeditionsschlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 25°C, eine warme Daunenjacke und eine Thermomatte als zusätzliche Schlafunterlage. Einfache Isoliermatten und Seile werden von unserem Partner gestellt. GepäckWir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte) bzw. eines Rucksacks oder Seesacks, sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.). Im Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthaltenVisakosten; fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 60 Euro); Einzelzimmer-Zuschlag; fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren sowie Ausgaben persönlicher Art; Flughafensteuer sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal (pro Abflug ca. 165 NRs = ca.1,80 Euro) ; Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und Fluggesellschaften.
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