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Yunnan & Burma - Entlang der Old Burma Road

  • China
  • Kulturreisen

Reise Nr. 4334

Von den Naturphänomenen des einen Landes zu den Kulturhöhepunkten des nächsten Landes. Auf dieser Reise von Chinas südwestliche Provinz Yunnan entlang der Old-Burma-Road erreichen wir den traditionellen Osten Burmas und besuchen auf unserem Weg die Minderheiten-Dörfer der Bai und Naxi in Yunnan sowie der Shan, Palaung, Pa O, Intha und Lahu in Burma. Eine Reise durch zwei Welten: China begeistert mit schillernd grünen Reisterrassen, beeindruckenden Gesteinsformationen des Steinwaldes bei Kunming, dem 800-jährigen Kamelien-Baum am Yufeng Kloster, heißen Quellen an den Vulkankegeln von Tengchong und den historischen Altstädten von Lijiang, Shaxi und Dali. Burma erwartet uns mit seiner traditionellen Lebensweise: bunte Dörfer der Palaung, eine Bahnfahrt über den imposanten Gokteik-Viadukt, die alte Königsstadt Mandalay mit ihren Klöstern und Pagoden, die beeindruckende Pagodenebene von Bagan und schließlich die golden glänzende Metropole Yangon! Auf leichten Wanderungen, per Fahrrad, über Wasser, auf Schienen und – wer mag – auch auf dem Pferderücken, nähern wir uns den freundlichen Menschen der Region und der landschaftlich einzigartigen Natur.

Yunnan & Burma - Entlang der Old Burma RoadYunnan & Burma - Entlang der Old Burma RoadYunnan & Burma - Entlang der Old Burma RoadYunnan & Burma - Entlang der Old Burma Road

Reiseverlauf:

1. Tag: Frankfurt – Kuming

Von Frankfurt startet der Flug nach Kunming, das wir voraussichtlich am frühen Nachmittag des zweiten Tages erreichen. Willkommen auf unserer China- und Myanmar-Reise. Wir werden am Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht. Es bleibt Zeit zum Akklimatisieren und für einen ersten Spaziergang durch die Stadt. Übernachtung in Kunming.

3. Tag: Westberge & Nachtzug

Am Morgen unternehmen wir einen kleinen Spaziergang durch den Green Lake Park. Hier erleben wir die Einheimischen bei ihren allmorgendlichen Übungen in Tai Qi, Qi Gong und anderen sportlichen Betätigungen. Danach bummeln wir über den ehemaligen Blumen- und Vogelmarkt und besuchen die Ost/West Pagoden. Wir schauen uns auch eine TCM-Apotheke an, die sich der traditionellen chinesischen Medizin verschrieben hat und erfahren Wissenswertes über diese alte Heilkunst. Anschließend gehen wir auf eine ca. 1-stündige Wanderung in den Westbergen am Rande der Stadt. Der Aufstieg zum Drachentor führt vorbei an zahllosen kleineren Tempeln und Pavillons und bietet einmalige und unvergessliche Ausblicke auf Kunming und den Dianchi-See. Auf dem Weg zurück nach Kunming halten wir am versteckt gelegenen Bambus Tempel. Am Abend besteigen wir den Nachtzug nach Lijang und reisen Richtung Westen. Übernachtung im 4-Bett Schlafabteil.

4. Tag: Idyllisches Dorf Shuhe und gemütliche Fahrradtour

Am frühen Morgen kommen wir an und werden uns erst einmal stärken, zusammen mit unseremReiseleiter probieren wir ein chinesisches Frühstück (auf eigene Kosten). Mit dem öffentlichen Bus oder Taxi fahren wir ins charmante Dorf Shuhe. Das Örtchen liegt ca. 9 km nördlich von Lijiang und ist etwas gemütlicher und ruhiger als der „große Bruder“. Shuhe eignet sich auch hervorragend als Basis für Erkundungen der Umgebung, wo zahlreiche natürliche und kulturelle Schätze entdeckt werden können. Am Nachmittag unternehmen wir eine ausgedehnte Fahrradtour. Wir radeln erst nach Baisha, der ehemaligen Hauptstadt des Naxi-Königreiches. Von hier aus führt eine leichte Steigung hinauf zum Yufeng Kloster, wo es einen 800-jährigen Kamelien-Baum zu bewundern gibt, und weiter zum Dorf Yuhu, wo einst der berühmte Botaniker Joseph Rock gelebt hat. (Fahrradtour ca. 20 km, meist flach mit nur einer kleinen Steigung). Rückfahrt nach Shuhe. Übernachtung in einem reizenden Gästehaus.

5. Tag: Weltkulturerbe Lijiang

Mitdem öffentlichen Bus geht es in die Altstadt von Lijiang auf, die auf 2.600 m Höhe zu den Füßen des imposanten Jadedrachen-Schneegebirges liegt. Nach einem Erdbeben im Jahr 1996 wurde die kleine Bergstadt fast vollständig zerstört und nach dem Wiederaufbau auf die Liste der UNESCO-Weltkulturerben aufgenommen. Wir spazieren durch zahlreiche enge Gassen und entlang der vielen Kanäle durch die Altstadt. Die sonderbare Architektur verrät einiges über die Besonderheiten und Geheimnisse der mystischen Naxi-Kultur. Wir bummeln über den lokalen Markt und erklimmen den Löwen-Berg, von wo aus wir eine herrliche Aussicht über die Dächer von Lijiang genießen. Anschließend steht der Besuch des romantischen Parks 'Teich des schwarzen Drachens' auf dem Programm. Hier genießen wir bei gutem Wetter den schönen Blick auf den Jadedrachen-Berg.Übernachtung in Shuhe.

6. Tag: Shuhe – Wanderung zur Tigersprungschlucht – Shaxi

Mit dem öffentlichen Bus fahren wir durch die reizvolle Landschaft der nördlichen Yunnan Provinz nach Qiaotou. Das Dorf befindet sich am Eingang zur prächtigen Tigersprungschlucht und bildet den Ausgangspunkt unserer 2-tägigen Wanderung.

Etappe 1: Qiaotou – Tea Horse Gästehaus: Wir wandern zunächst aufwärts, in nordöstlicher Richtung am Hang entlang, hinein in die Tigersprungschlucht. Nach kurzer Marschzeit bietet sich uns bereits die erste atemberaubende Aussicht hinunter auf den Yangtze-Fluss, die Tigersprungschlucht und den Jadedrachen-Berg. Nach ca.2 Stunden erreichen wir das Dorf Nuoyu, wo wir eine Mittagspause einlegen. Dannführt der Weg bequem den Hang entlang bevor Sie mit den 28 Kurven den anstrengendsten und steilsten Teil des ganzen Weges in Angriff nehmen. Aber die Anstrengungen werden mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Mehr oder weniger ebenerdig geht es weiter bis wir nach einer weiteren Marschstunde mit atemberaubenden Panoramen beim Dorf Yungsheng ankommen. Wir übernachten im Tea Horse Gästehaus, wo wir bequem die Füße hochlegen können und die schöne Aussicht bei einem wohlverdienten Drink genießen. (Gehzeit ca. 4,5 h, ca. 16 km, Level medium)

Etappe 2: Tea Horse Gästehaus – Fahrt nach Shaxi: Wirfolgen den Pfaden entlang der Hänge des Haba-Berges und genießen die spektakulären Blicke auf die Tigersprungschlucht und die „5 Finger“ des Jadedrachen-Schneebergs. Der Weg ist weitgehend flach bis zum Dorf Bendiwan, wo wir eine kleine Pause einlegen. Schließlich erwartet und unser Fahrer und wir fahren nach Shaxi, eine ehemals wichtige und wohlhabende Handelsstation der auf der „Tee-und-Pferde-Route“. Das Naxi-Dorf wurde in den 1990er Jahren mit Hilfe aus der Schweiz liebevoll restauriert. Bei einem Rundgang können wir die alten Holzbauwerke und buddhistischen Tempel bestaunen. Wir übernachten in einer traditionellen Herberge in der Nähe des Dorfplatzes.

8. Tag: Rundgang in der Altstadt von Dali

Unterwegs erkunden wir die zahlreichen Tempel und Pavillons aus verschiedenen Dynastien und bewundern die über 1.300 Jahre alten Felszeichnungen am Shibao-Berg– Zeugnisse aus einer Zeit, als sich der Mahayana Buddhismus in Yunnan auszubreiten begann.Wir unternehmen eine ca. 1,5 stündige Wanderung. Unsere Reise führt uns heute nach Dali, gelegen am westlichen Ufer des idyllischen Erhai-Sees am Fuße des beindruckenden, bis zu 4.000 m hohen Cang-Gebirgszuges. Die Gegend um Dali wird vorwiegend von der ethnischen Gruppe der Bai bewohnt, welche bis heute für ihr handwerkliches Geschick, zum Beispiel in der Bearbeitung von Silber, bekannt ist. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Altstadt entdecken wir die im Bai-Stil erbaute katholische Kirche, spazieren über den Markt & feilschen mit den Verkäufern. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Dali.

9. Tag: Yunnan Cuisine & Fahrt auf der Old Burma Road

Ein „Leckerbissen“ steht heute auf unserem Programm. Die im Westen weitgehend unbekannte Yunnan-Cuisine ist eine der abwechslungsreichsten und spannendsten Küchen Chinas. Unter fachkundiger Anleitung von Frau Lu bereiten Sie selber ein leckeres chinesisches Mittagessen zu. Wir beuschen zusammen mit Frau Lu den lokalen Markt und besorgen die frischen Zutaten. Während der Zubereitung wächst der Appetit – endlich ist es fertig und wir können kosten, was für ein leckeres Mahl! Nehmen Sie die Rezepte mit nach Hause, vielleicht kochen Sie es einmal nach? VonDali fahren wir auf der alten, kurvigen Burma-Straße nach Tengchong. Wir überqueren den Mekong und erfreuenuns an den schönen Ausblicken auf die reizvolle Landschaft des Nujiang-Tals und des Gaoligong-Massivs auf der etwas längeren Fahrt von ca. 6 Stunden. Übernachtung im Hotel in Tengchong.

10. Tag: Heiße Quellen und Fahrt nach Ruili

Das Gebiet um Tengchong ist bekannt für seine seismologischen Aktivitäten. Die Stadt ist von über 90 erloschenen Vulkankegeln umgeben und die zahlreichen heißen Quellen sind beliebte Ausflugsziele, nicht nur für die Einheimischen. Wir spazieren zwischen den zahlreichen brodelnden und dampfenden Teichen. Dann erfahren wir im Museum in Tengchong Interessantes über die Geschichte der Old Burma Road. Schließlich geht es weiter durch abwechslungsreiche Berglandschaft in die geschäftige Grenzstadt Ruili. Wer mag kann den Abend im Getummel des Nachtmarkts ausklingen lassen. Übernachtung in Ruili.

11. Tag: Über die Grenze in Burmas verborgenen Osten

Wir passieren die Grenze nach Burma, die erst seit einigen Jahren für Touristen geöffnet ist (bitte beachten Sie die Programmhinweise). Unser burmesischer Reiseleiter begrüßt uns. In den umliegenden Dörfern leben zahlreiche Minderheiten der Lisu, Kachin, Palaung und Shan, die sich ihre traditionelle Lebensweise erhalten haben. Auf den Spuren der berühmt-berüchtigten Old Burma Road reisen wir weiter nach Lashio. Die Stadt liegt in einem von Bergen umgebenen Becken auf einer Höhe von 855 m. Sehenswert ist der trubelige Markt,der Quan Yin San-Tempel, der auf die große chinesische Gemeinde in Lashio verweist. Wenn noch etwas Zeit bleibt, wollen wir noch ein Dorf der farbenprächtig gekleideten Palaung in der Nähe von Lashio besuchen, welches zu Fuß mit in einer leichten Wanderung von ca. 1 Stunde zu erreichen ist. Übernachtung in Lashio.

12. Tag: Bahnfahrt über den Gokteik-Viadukt ins koloniale Pyin Oo Lwin

Vormittags starten wir zunächst mit dem Fahrzeug durch eine wunderschöne Landschaft zur Bahnstation nach Naung Pan. Eine beeindruckende Zugstrecke liegt vor uns: Die Fahrt über den ca. 700 m langen Gokteik-Viadukt, der über eine ca. 300 m tiefe Schlucht führt. Die faszinierende Eisenbahnbrücke wurde von der Pennsylvania Steel Company vor über 100 Jahren gebaut. Damals war dies die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Welt und galt als Pionierleistung der Brückenbaukunst. Die 45-minütige Fahrt im Schritttempo bietet atemberaubende Ausblicke in die Landschaft. Wir erreichen die ehemalige britische Hillstation Maymyo / Pyin Oo Lwin: ein pittoresker Bergort, der aufgrund seines angenehmen Klimas ein beliebtes Ausflugsziel ist. Neben dem fantastischen botanischen Garten sind zahlreiche architektonische Relikte aus der Kolonialzeit der Engländer erhalten, die wir besuchen. Übernachtung in Pyin Oo Lwin.

13. Tag: Pferdekutschen, Wasserfälle & die letzte Königsstadt Mandalay

Mit Pferdekutschen besuchen wir den Markt mit seinem farbenprächtigen Vielvölkergemisch. Dann machen wir uns erneut auf den Weg in die Natur: Die Peik Khyin Myaung Höhlen und die Pwe Kyauk Wasserfällen werden aufgrund ihrer idyllischen Lage von den Burmesen gern für ein gemütliches Picknick aufgesucht. Schließlich gelangen wir aus den Shan-Bergen hinunter in die Tiefebene mit schier endlos scheinenden Reisfeldern bis wir die Mandalay erreichen. Wir genießen die weite Aussicht beim Sonnenuntergang vom Mandalay Hill aus, bevores am Abend ins Marionetten-Theater geht. Die aufwendig gestaltete Puppen erzählen fesselnde Geschichten und werden musikalisch begleitet. Übernachtung in Mandalay.

14. Tag: Königliche Vergangenheit in Mandalay und Amarapura

Wir besuchen den Jade-Markt, auf dem die Edelsteine aus den umliegenden Minen in verschiedenen Formen und Farben zu kaufen gibt – von seinem rohen, ungeschliffenen Zustand bis hin zu schönem handgefertigten Schmuck. Wir beobachten, wie Handwerker die Steine schneiden und polieren und Händlermit Käufern über Preise feilschen. Dann geht`s aufBesichtigungstour durch Mandalay: Sowohl die Mahamuni-Pagode mit der Goldblattüberklebten Buddha-Figur, als auch das hölzerne Kloster und die Kuthodaw-Pagode mit dem größten Buch der Welt aus Marmor stehen auf unserem Programm. Unser Abend-Ziel ist die pittoreske U-Bein-Brücke, die vor über 200 Jahren auf Hunderten von alten Teakholzpfählen errichtet wurde, ist ein bekanntes Fotomotiv. Hier tummeln sich oft auch Mönche, sodass man leicht ins Gespräch kommen kann. Zurück in Mandalay erwartet unsere müden Füße eine entspannte Überraschung. Übernachtung in Mandalay.

15. Tag: Auf dem Irrawaddy nach Bagan!

Ein Tag auf dem Wasser – was für eine Entspannung. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die vorbeiziehende Landschaft. Am frühen Morgen gegen 06.00 Uhr legt die öffentliche Fähre ab, wir werden heute den Irrawaddy hinunter bis nach Bagan schippern. Lassen Sie Pagoden, Tempel, kleine Dörfer und schöne Landschaften an sich vorbei ziehen. Unterwegs macht die Fähre einige Stopps und man kann das geschäftige Treiben beim Ein- und Ausladen beobachten. Am Nachmittag tauchen am Horizont die ersten Pagoden auf: Wir nähern uns einer der schönsten archäologischen Stätten Südostasiens! Eine Kutschfahrt gewährt uns einen ersten Eindruck. Den Sonnenuntergang genießen wir von einer Tempelterrasse und lassen unseren Blick schweifen – unvergesslich! Übernachtung in Bagan.

16. Tag: Die Pagodenebene von Bagan

Wir schwingen uns auf`s Rad und erkunden die faszinierende Ebene von Bagan. Uns erwartet eine bunte Mischung aus Dörfern, Märkten und natürlich Tempeln. 230 Jahre lang, vom 11. bis zum 13. Jh., als Bagan die Hauptstadt des Landes war, entstanden über tausend Stupas, Tempel und Klöster, die sich wunderschön zwischen den Dörfern und Feldern ins Landschaftsbild betten. Am Nachmittag besuchen wir einen traditionellen Lackwaren-Laden, wo wir die Herstellung einer der bekanntesten Kunsthandwerke in Myanmar beobachten können. Ein schönes Souvenir gefällig? Romantisch wird es am Abend: Von einem Tempel aus genießen wir schließlich den Sonnenuntergang über dem Pagodenfeld. Übernachtung in Bagan.

17. Tag: Metropole Yangon

Zurück inYangon steigen wir an Bord des Circular Trains, wie die Einheimischen es auch tun, es ist wichtigste Verkehrsmittel für Arbeiter und Studenten. Wir steigen aus und besuchen einen Markt: kleine Snacks an den Ständen verleiten uns zum probieren, wir erleben das burmesische Lebensgefühl in einem beliebten Teelokal und kostenein traditionelles Curry-Gericht zur Mittagszeit. Ob süß (wie die frittierten Donuts) oder vielleicht etwas seltsam (wie ein fermentierter Teeblattsalat): greifen Sie zu und berauschenSie in der Geschmackswelt Burmas. Gestärkt erkunden wir die Sehenswürdigkeiten: Wir lernen mehr über Burmas Nationalhelden und Freiheitskämpfer Genral Aung San während einer kleinen Tour in seiner früheren Residenz. Die Atmosphäre und das Farbspiel bei Sonnenuntergang an der Shwedagon-Pagode bereiten uns einen unvergesslichen Abschied von einer Reise zu den Völkern Yunnans & Myanmars. Übernachtung in Yangon.

18. Tag: Yangon – Frankfurt/ Rückflug

Wir spazieren durch das Herz der Stadt undmachen einen Abstecher zum Scott Market und können noch letzte Souvenirs shoppen.Es steht noch ein weiterer besonderer Punkt auf dem Programm: Wir besuchen ein Büro der NLD, der National League of Democracy. Die Partei ist durch Ihre Anführerin, die Friedensnobelpreisträgerin, Aung San Suu Kyi bekannt geworden für den Kampf um Demokratie in Myanmar. Es bietet sich die Möglichkeit zu einem Gespräch mit dem ein oder andere Mitarbeiter. (Der Besuch im NLD-Büro kann nur kurzfristig organisiert werden und versteht sich vorbehaltlich Verfügbarkeit). Am späten Nachmittag geht es zum Flughafen und Ihre China- und Myanmar-Reise endet mit dem Heimflug. Ankunft in Deutschland am nächsten Morgen.

VORPROGRAMM VIETNAM – YUNNAN: Berge und Reiseterrassen

Sie können Ihre Reise auch bereits in Hanoi starten und von dort über die tonkinesischen Alpen nach Yunnan einreisen. Immergrüne, schillernde Terrassen-Landschaften und alte Paläste aus der Kaiserzeit erwarten Sie.

20. Tag: Anreise nach Hanoi

Von Frankfurt startet der Flug nach Hanoi, sodass Sie voraussichtlich gegen Vormittag des zweiten Tages erreichen. Bereits am Nachmittag beginnen erste Besichtigungen in der vietnamesischen Metropole, die als eine der schönsten Asiens gilt. Von außen können Sie das Mausoleum von Ho Chi Minh bestaunen, ebenso wie seine private Residenz von 1954 bis 1969. Das hölzerne ethnische Minderheitenhaus, das auf Stelzen gebaut wurde, ist umgeben von einem wunderschönen ruhigen Garten. Im gleichen Komplex befindet sich die Ein-Pfahl-Pagode, gegründet von König Ly Thai im Jahr 1049. Diese Struktur hat sich zu einem wichtigen Symbol für die Menschen in Hanoi entwickelt. Weiter geht es zum Völkerkunde-Museum, wo Sie mehr über die vielfältige Kultur Vietnams erfahren. Das Museum präsentiert einzigartige Artefakte, Häuser und Kleidung des täglichen Lebens. Auf der Rückseite des Gebäudes kann man die 54 verschiedenen ethnischen Gruppen Vietnams erblicken. Zuletzt besichtigen Sie den Tempel der Literatur, Vietnams erste Universität. Gebaut wurde jene im Jahr 1070 und noch heute bieten die Gärten und gut erhaltene Architektur einen Einblick in die Vergangenheit Vietnams. Übernachtung in Hanoi.

22. Tag: Per Fahrrad aufs Land & per Nachtzug in die Berge

Sie starten Ihre Fahrradtour in die Umgebung von Hanoi. Kaum zu glauben, wie sich unweit der Großstadt die Landschaft von ihrer idyllischen Seite zeigt: Ochsenkarren, schwimmende Dörfer, Seen mit Lotusblütenpracht und hoch verehrte Pagoden passieren Sie auf Ihrer kleinen Exkursion per Rad. Am Nachmittag bleibt Zeit, Hanoi auf eigene Faust zu entdecken. Dann fahren Sie gemeinsam zum Bahnhof und besteigen den Nachtzug in die Berge. Übernachtung an Bord des Zuges im 4-Bett-Abteil.

23. Tag: Sapa – Dorfbesuche bei den Bergstämmen

Am frühen Morgen kommen Sie in Lao Cai an. Ein kurzer Transfer bringt Sie in den 1922 von den Franzosen gegründeten Kurort Sapa, der auf einem Plateau in 1.500 m Höhe liegt und oft tief in den Wolken versteckt erscheint. Ein malerisches Tal umgibt den Ort am Fuße des Berges Fansipan, der mit 3.143 m die höchste Erhebung Vietnams darstellt. Viele Angehörige der farbenfrohen Ethnien der Hmong und Dzao leben hier. Ausführlich werden Sie die Umgebung von Sapa erkunden: Am Vormittag starten Sie zunächst mit dem Fahrzeug, später zu Fuß zur Rattanbrücke und dem nahegelegenen Ta Van Dorf, das von den Dzao bewohnt wird. Ein weiterer Fußmarsch bringt Sie zum idyllischen Dorf Cat Cat. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Sapa.

24. Tag: Über die Grenze und durch die Reisterrassen von Yuan Yang

Sie unternehmen einen Ausflug zu einem Dorf der schwarzen Hmong, einer ethnischen Minderheit der Matra. Eine kleine Wanderung führt vorbei an Reisfeldern, schönen Gärten und üppigen Kiefernwäldern. Wenn es die Zeit erlaubt, besuchen wir eine örtliche Schule. Anschließend machen Sie sich auf den Weg Richtung Norden zum vietnamesischen Grenzort Lao Cai. Auf chinesischer Seite erreichen wir nach Erledigen der Grenzformalitäten den kleinen Ort Hekou, wo Sie Ihr chinesischer Reiseleiter begrüßt. Von hier startet die Fahrt durch eine Landschaft, die von eindrucksvollen Reisterrassen geprägt ist. Seit Jahrhunderten werden diese Terrassen von der ansässigen ethnischen Minderheit der Hani angelegt. Die zum Teil ganz neue Straße führt entlang des roten Flusses, welcher in einer fast geraden Linie durch fruchtbare Täler und tiefe Schluchten in südwestlicher Richtung fließt. Am späteren Nachmittag erreichen Sie das Dorf Duoyishu, wo Sie in einem einfachen Gästehaus inmitten der Reisterrassen übernachten.

25. Tag: Wanderung durch schillernde Reisterrassen

Frühaufsteher erleben bei schönem Wetter einen unvergesslichen Sonnenaufgang über den Reisterrassen. Nach Möglichkeit besuchen Sie einen Markt in der Umgebung. Während einer 2-stündigen Wanderung lernen Sie die Umgebung um Xingjie näher kennen, welche vor allem von den Minoritäten der Hani sowie der Yi bewohnt wird. Später geht die Fahrt nach Daba, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf die geschwungenen Terrassenfelder genießt. Am späteren Nachmittag erreichen Sie auf landschaftlich schöner Strecke Jianshui, wo Sie noch durch die Altstadt spazieren können.

26. Tag: Von Jianshui nach Kunming

Am Vormittag besichtigen Sie in Jianshui das geschichtsträchtige Haus der einst wohlhabenden Familie Zhu aus der Qing Dynastie im Herzen der Altstadt. Danach lassen Sie sich von der gut erhaltenen Anlage des Konfuzius Tempels (Wen Miao) beeindrucken, der als 3. größter Tempel dieser Art in China gilt. Sie erreichen das alte Osttor der Stadt sowie die „Doppelte Drachenbrücke“ aus der Qing Dynastie. Anschließend lernen Sie das traditionelle Zhang Dorf Tuanshan kennen, welches mit einer einmaligen Holzarchitektur aufwartet. Weiter geht es nach Tonghai, wo Sie dem Xiu Shan Berg einen Besuch abstatten. Eine ca. einstündige Wanderung führt Sie durch eine interessante Ansammlung von Tempeln und Pagoden aus verschiedenen Dynastien. Gegen Abend erreichen Sie Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunnan, wo das Zusammentreffen mit der Gruppe erfolgt.

VERLÄNGERUNGSMÖGLICHKEIT BURMA: Malerischer Inle-See

Für all jene, die zum ersten Mal in Burma sind, empfiehlt sich zusätzlich ein Besuch des malerischen Inle-Sees im Shan-Hochland. Hierbei verlassen Sie am 17. Reisetag die Gruppe und fliegen von Bagan nach Heho. Dort erwarten Sie zwei entspannte Tage bei den Bewohnern des Sees, den Intha, bevor es weiter nach Yangon geht.

27. Tag: Flug nach Heho & weiter an den Inle-See

Morgendlicher Flug von Bagan nach Heho. Eine Bootstour über den spiegelnd blauen See führt Sie zu den schwimmenden Gärten, zur Phaung Daw Oo-Pagode und zu einem der 17 Dörfer an den Ufern des Sees. Hier erleben Sie den Alltag der Bewohner, die vom Fischen, Weben oder der Zigarrenherstellung leben. Unterwegs begegnen Sie sicherlich einem Einbeinruderer und können ihm beim Fischfang zusehen. Am zweiten Tag gelangen Sie per Boot ans südliche See-Ufer zum Dorf Indein. Zu Fuß geht es auf einer leichten Wanderung den Hügel hinauf. Im Gebiet um Alaung Sitthou befinden sich zahlreiche, von Vegetation überwucherte und halb verfallene, Stupas und Pagoden. Vorbei an Wasserhyazinthen und Tomatenstauden geht es zurück ins Hotel. Zwei Übernachtungen am Inle-See.

29. Tag: Auf nach Yangon – golden glänzende Metropole

Zurück in Yangon steigen wir an Bord des Circular Trains, wie die Einheimischen es auch tun, es ist wichtigste Verkehrsmittel für Arbeiter und Studenten. Wir steigen aus und besuchen einen Markt: kleine Snacks an den Ständen verleiten uns zum probieren, wir erleben das burmesische Lebensgefühl in einem beliebten Teelokal und kosten ein traditionelles Curry-Gericht zur Mittagszeit. Ob süß (wie die frittierten Donuts) oder vielleicht etwas seltsam (wie ein fermentierter Teeblattsalat): greifen Sie zu und berauschen Sie in der Geschmackswelt Burmas. Gestärkt erkunden wir die Sehenswürdigkeiten: Wir lernen mehr über Burmas Nationalhelden und Freiheitskämpfer Genral Aung San während einer kleinen Tour in seiner früheren Residenz. Die Atmosphäre und das Farbspiel bei Sonnenuntergang an der Shwedagon-Pagode bereiten uns einen unvergesslichen Abschied von einer Reise zu den Völkern Yunnans & Myanmars. Übernachtung in Yangon.

30. Tag: Yangon – Frankfurt/ Rückflug

Wir spazieren durch das Herz der Stadt und machen einen Abstecher zum Scott Market und können noch letzte Souvenirs shoppen. Es steht noch ein weiterer besonderer Punkt auf dem Programm: Wir besuchen ein Büro der NLD, der National League of Democracy. Die Partei ist durch Ihre Anführerin, die Friedensnobelpreisträgerin, Aung San Suu Kyi bekannt geworden für den Kampf um Demokratie in Myanmar. Es bietet sich die Möglichkeit zu einem Gespräch mit dem ein oder andere Mitarbeiter. (Der Besuch im NLD-Büro kann nur kurzfristig organisiert werden und versteht sich vorbehaltlich Verfügbarkeit). Am späten Nachmittag geht es zum Flughafen und Ihre China- und Myanmar-Reise endet mit dem Heimflug. Ankunft in Deutschland am nächsten Morgen.

Programmhinweise:

  • INDIVIDUALREISE: Ab zwei Personen reisen Sie privat zu Ihrem Wunschtermin und werden von örtlichen, deutschsprechenden Reiseleitern begleitet. Preis im Doppelzimmer ab € 4.450,- pro Person.
  • GRENZÜBERQUERUNG: Aktuell kommt es immer wieder zu Schließungen der Grenze Ruili (China) und Muse (Burma).
  • Änderungen des Tourverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.

Im Reisepreis enthalten

  • Economy - Flüge Frankfurt - Kunming, Bagan - Yangon, Yangon - Frankfurt
  • Übernachtungen: 10 x in guten, landestypischen Mittelklassehotels / DZ, 5 Übernachtungen in ortsbedingt einfachen Gasthäusern, 1 Übernachtung im Nachtzug
  • Verpflegung: 14 x Frühstück (F), 4 x Mittagessen oder Picknick - Lunch (M)
  • Rundreise mit Bus, Zug, Boot und Fahrrad
  • Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgelder und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Deutschsprechende, örtliche Reiseleitung
  • LEISTUNGEN VORPROGRAMM Hanoi - Kunming 6 Tage/ 5 Nächte: 3 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels im Doppelzimmer inkl. Frühstück, 1 Übernachtung im einfachen Gästehaus inkl. Frühstück, 1 Übernachtung im Nachtzug (4 - Bett - Abteil), Rundreise mit Auto & Zug, Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgelder und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben, Englischsprechende , örtliche Reiseleitung (Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen)
  • LEISTUNGEN VERLÄNGERUNG Bagan – Inle - See – Yangon: 4 Tage / 3 Nächte: Inlandsflüge Bagan – Heho und Heho – Yangon in Economy Class, 3 Übernachtungen am Inle See im Doppelzimmer inkl. Frühstück, Rundreise mit Auto und Boot, Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgelder und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben, Deutschsprechende, örtliche Reiseleitung (Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen)

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Visagebühren China (EUR 125,-, Antrag ca. 4 Wochen vor Reisebeginn)
  • Visagebühren Burma USD 50,- bei Online-Antrag; EUR 25,- bei Beantragung in Deutschland. Bei Antrag in Deutschland zzgl. Rückversand durch Visa-Service ca. EUR 24,- (Änderungen vorbehalten!), Antrag ca. 4 Wochen vor Reisebeginn.
  • Reiseversicherungen

Wunschleistungen

  • Rail & Fly - Zugticket: 45,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 5
  • Maximale Teilnehmerzahl: 14

Reisetermine

  • 15.09. - 03.10.2017
  • 20.10. - 07.11.2017
  • 02.03. - 20.03.2018
  • 23.03. - 10.04.2018
  • 06.10. - 24.10.2018
  • 19.10. - 06.11.2018
  • 01.03. - 19.03.2019
  • 22.03. - 09.04.2019
  • verfügbar
  • ausgebucht

Abflughäfen

  • Frankfurt

Einreisebestimmungen

  • China: Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass.
  • Myanmar (Birma, Burma): Visum notwendig. Erforderlich sind dazu der mindestens noch 6 Monate nach Ausreise gültige Reisepass.
  • Vietnam: Visum notwendig. Erforderlich dazu ist ein bei Ankunft noch 6 Monate gültiger Reisepass. Alternativ ist ein Visa upon Arrival auch an bestimmten Flughäfen erhältlich. Erforderlich dazu ist aber ein Einladungsschreiben des Immigration Departments.

Reiseveranstalter

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