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Unbekanntes Land der Khmer

  • China
  • Erlebnisreisen

Reise Nr. 4335

Unsere abenteuerliche Überlandtour führt auf unwegsamer Strecke zu tief im Urwald versteckten Ruinen einer machtvollen Vergangenheit. Beeindruckende Kontraste zwischen einfachen Dörfern, monumentalen Sakralbauten und französischer Kolonialarchitektur in fast unberührt scheinender Landschaft rund um den Mekong – der Lebensader Indochinas. Per Fahrrad, auf kleinen Wanderungen und mit dem Boot wollen wir uns den kulturellen Monumenten, der Natur und den Menschen dieser Region nähern, um so mehr zu erfahren vom „unbekannten Land der Khmer“, das nur langsam aus seiner Abgeschiedenheit erwacht! Einzelne Projektbesuche zeigen uns verschiedene Facetten des kambodschanischen Alltags. Von Phnom Penh reisen wir durch entlegene Dörfer der Cham auf staubigen Pisten nach Norden, vorbei an fruchtbaren Reisfeldern und kleinen Fischfarmen. Entlang des großen Tonle Sap gelangen wir via Battambang zum kulturellen Höhepunkt der Reise: Angkor – größte sakrale Anlage der Welt! Die Ruinen einer mythischen Hochkultur, lange Zeit im tropischen Dschungel versunken, lassen die einstige Macht und Größe des Khmer-Reiches erahnen. Wir wollen das weitläufige Gelände aktiv mit Fahrrädern erkunden und unternehmen eine Wanderung am Fluss zum Phnom Kulen. In einer Kochschule erwartet uns kambodschanischer Gaumenschmaus! Zu Gast im typischen Khmer-Dorf erleben wir den Alltag mit Ochsen- und Pferdekarren. Kautschukplantagen und Dschungeltempeln säumen unseren Weg von Kampong Cham ans Mekongufer nach Kratie. Bei einer Bootstour auf dem Mekong begleiten uns einige Süßwasser-Delfine, bevor wir von Phnom Penh in den Süden vordringen: Über Takeo mit der Tempelanlage aus der frühen Angkorperiode erreichen wir Kampot. Ein Ausflug führt uns ins Hochland des Elefantengebirges zu einem geheimnisvollen Höhlensystem in den Karstbergen, dann entdecken wir auf einer Bootstour bei Kampot das Leben am Fluss. Am weißen Naturstrand von Kep an der Küste lassen wir unsere vielfältigen Eindrücke Revue passieren, bevor es wieder zurück in die kambodschanische Hauptstadt geht.

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Reiseverlauf:

1. - 2. Reisetag: Ankunft und erste Erkundungen der Hauptstadt

Sourm sva kum! So werden wir bei unserer Ankunft in der Hauptstadt Phnom Penh freundlich begrüßt. Nach einer kurzen Akklimatisierungspause im Hotel starten wir bereits am Nachmittag zu einer ersten Erkundungstour in der Stadt, die als die schönste der während der französischen Kolonialzeit in Indochina erbauten Städte gilt. Wir nutzen dazu ganz landestypisch ein für Phnom Penh seit den 30er Jahren so typisches Transportmittel: das Cyclo. Die wendigen Dreiräder werden von einem sozialen Projekt betrieben und wir können den frischen Wind durch unsere Haare wehen spüren – eine herrliche Art erste Eindrücke von der trubeligen Stadt zu bekommen. Doch die Medaille hat auch eine andere Seite…wir nähern uns dem dunklen Kapitel der kambodschanischen Geschichte und besuchen das berüchtigte Toul Sleng Museum, einen ehemaligen Gefängniskomplex (ab 2016). Übernachtung im Hotel in Phnom Penh. (-/-/-)

3. Reisetag: Vorbei am Tonle Sap nach Battambang

Eine lange aber äußerst spannende Fahr-Etappe liegt vor uns! Überland geht es auf der Nationalstraße 5 von Phnom Penh nach Norden vorbei an Udong, einem wahrhaft beeindruckenden Bau der einst Sitz der kambodschanischen Könige war. Dieses Gebiet um den Tonle Sap und das obere Mekong-Delta bildet eine weite Ebene mit fruchtbaren Schwemmböden. Das Leben hier wird vom Reisanbau bestimmt und sicherlich werden wir den ein oder anderen Bauer bei seiner beschwerlichen Ernte entdecken. In Kampong Chhnang machen wir einen ersten Stopp und besuchen die prächtig renovierte Pagode Wat Deap und den örtlichen Markt mit seinen Töpfer- und Korbflechtwaren. Wir schlendern umher, schauen uns die handwerklichen Meisterwerke, die in mühevoller Kleinarbeit angefertigt wurden an und eventuell ist ja auch schon ein Souvenir für unsere Lieben zu Hause dabei?! Dann geht die Fahrt weiter. Über Pursat erreichen wir Battambang, die einzige größere Stadt in dieser Region. Etwas verschlafen wirken die langen Straßenzüge mit den verblichenen Häuserfassaden einst prächtiger Kolonialvillen, aber dennoch hat dieser Ort seinen ganz eigenen Charme den es zu entdecken gilt. Übernachtung in Battambang. (F/-/-)

4. Reisetag: Kulinarisches Battambang erleben!

Heute steht einiges auf dem Programm unserer Kambodscha-Reise! Die Einwohner eines kleinen Dorfes empfangen uns herzlich und lassen sich bei der Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten, wie Reispapier oder der traditionellen Fischpaste Prahok, gerne über die Schulter schauen. Extrem lehrreich – oder wussten Sie dass die Kambodschaner ihren Klebereis stets im Bambusrohr servieren? Wissensdurstig fragen wir die einheimischen Köche aus. Doch zu einem leckeren Essen gehört auch ein guter Tropfen. Deshalb erwartet uns anschließend eine köstliche Weinprobe im einzigen Weinanbaugebiet Kambodschas – mhhhhm köstlich! Weitere Obst und Gemüseplantagen, wie Orangen-, Drachenfrucht- und Cashewnuss-Farmen, schließen sich in der Gegend an. Je nach Saison halten wir an der ein oder anderen an, um von den jeweiligen Bauern mehr über den Anbau zu erfahren und einen Einblick in deren Alltag zu bekommen. Tut tut! Am Nachmittag gehen wir auf eine spaßige Fahrt mit dem Bambuszug. Auf dem Fahrgestell liegt eine einfache Plattform, auf der wir entspannt durch die grüne Landschaft fahren. Achtung, bei Gegenverkehr muss ein Bambuszug abgebaut werden, damit der andere passieren kann – ein ereignisreicher Ausflug. Übernachtung in Battambang. (F/-/-)

5. Reisetag: Kochvergnügen & Sonnenuntergang in der Kolonialstadt Siem Reap

Den Morgen begrüßen wir mit einem kurzen Spaziergang durch die idyllischen Straßen Battambangs. Zwischen Markt und Flussufer präsentiert sie sich als architektonisches Juwel der französischen Kolonialzeit, wenn auch der alte Glanz einem morbiden Charme gewichen ist. Wir machen uns auf den Weg nach Siem Reap, einer kleinen Stadt, die sich in der Nähe der berühmten Grabungsstätte gebildet hat. Im Ort angekommen, erwartet uns ein Einblick in die Kochkünste Kambodschas in einem geförderten Hotel- und Restaurantprojekt, dass der Ausbildung von Jugendlichen dient. Der Duft von exotischen Gewürzen und frischem Gemüse strömt uns entgegen und das Wasser läuft uns schon im Mund zusammen. Am Abend wollen wir eine Tempelterrasse erklimmen, von der man besonders bei Sonnenuntergang eine wunderbare Aussicht auf das Gelände von Angkor hat. Wie ein Feuerball taucht die Sonne den gesamten Horizont in rotes Licht und macht aus dem Panorama der Stadt ein Bild das seinesgleichen sucht – ein wahnsinniger Augenblick! Übernachtung in Siem Reap. (F/-/A)

6. Reisetag: Per Fahrrad zum Angor Wat

Drahtesel satteln und los geht's auf eine ausgiebige Tour zu den faszinierenden Sehenswürdigkeiten von Angkor – der größten sakralen Anlage der Welt! Zunächst radeln wir zum berühmten Tempelbau von Angkor Wat. Mit seiner dreißigjährigen Bauzeit zeigt Angkor Wat eines der beeindruckendsten Beispiele der Khmer Kunst mit den längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt. Die Reliefs gewähren einen Einblick in die Geschichte der hinduistischen Mythologie – eines der 7 Weltwunder und jetzt sehen wir mit eigenen Augen warum! Erst im 19. Jahrhundert von europäischen Forschern im Dschungel wiederentdeckt, zeigt sich der Tempel Ta Phrom noch heute von Baumwurzeln und Urwald überwuchert. Ob Elefantenterrasse, die Überreste des Tempels Sras Srang oder die lächelnden Skulpturen des Bayon – die Vielzahl, Größe und filigrane Gestaltung der Khmer-Architektur wird uns in ihren Bann ziehen und großartige Eindrücke in unseren Köpfen hinterlassen. Übernachtung in Siem Reap. (F/-/-)

7. Reisetag: Töpferkurs & Wanderung zu Banteay Srei und Phnom Kulen

Der Tag beginnt kreativ! An einer traditionellen Töpferscheibe werden wir ganz praktisch in das Handwerk der Khmer-Keramik eingewiesen. Wer weiß was wir mit unseren ungeschulten Händen so alles zu Stande bekommen (ab 2016)? Anschließend geht es in die grünen Regionen Kambodschas. Bei einer schönen Wanderung entlang des Flusses Kbal Spien entdecken wir Flora und Fauna der alten Königsmetropole und lassen ein wenig die Seele baumeln. Im Fluss der tausend Lingas finden sich noch heute alte Reliefplatten, die über die Jahre hinweg durch das Wasser abgeschliffen wurden. In dieser Idylle legen wir eine Pause ein um ein kleines Picknick zu machen – können Sie sich einen schöneren Ort dafür vorstellen? Ein wenig kultureller geht es zu beim Besuch des etwas abgelegeneren Tempels Banteay Srei, dessen volkstümlicher Name „Zitadelle der Frauen“ bedeutet. Das Dekor des Shiva geweihten Tempels ist außergewöhnlich virtuos gestaltet: Ganze Wände sind bedeckt mit den prächtig gekleideten himmlischen Tänzerinnen und Göttinnen, den Apsaras und Devatas, die ein vollendetes Ballett in Stein aufführen. Summen Sie auch schon innerlich die Melodie von Schwanensee vor sich hin? Zum Abschluss führt unser Ausflug hinauf auf den Phnom Kulen, der von den Kambodschanern als heiliger Wallfahrtsort verehrt wird und unter Anderem einen reißenden Wasserfall und die Statue eines liegenden Buddhas beherbergt. Übrigens soll die nahegelegene Quelle heiliges Wasser spenden, das Glück und Gesundheit bringt, wenn man sich damit wäscht. Da müssen wir unbedingt selbst unser Glück versuchen! Am Abend erwartet uns eine spezielle, artistische Überraschung auf die wir uns freuen können. Übernachtung im Hotel in Siem Reap. (F/M/-)

8. Reisetag: Überland nach Sambor Prei Kuk & Begegnung im Khmer Dorf

Wir verlassen die Ruinen von Angkor und begeben uns auf abenteuerlicher Straße durch die fruchtbare Landschaft in Richtung Kampong Thom. Die Fahrt vermittelt uns einen Eindruck vom ländlichen Leben in Kambodscha. Unterwegs machen wir einen Abstecher nach Sambor Prei Kuk, die ehemals bedeutende Hauptstadt des Chenla Reiches mit einer beeindruckenden Gruppe von komplett bewachsenen Bauwerken aus der Zeit vor dem 9. Jahrhundert. Eines der Highlights unseres Tages und eine ganz besondere Begegnung erwartet uns später: die Bewohner eines traditionellen Khmer Dorfes eröffnen uns tiefe Einblicke in ihren Alltag. Mit alten Pferde- oder Ochsenkarren erkunden wir das Dorf, sehen die Webstuhl- und die Holzschnitzwerkstatt sowie die Bootsbauer bei der Arbeit. Natürlich dürfen wir auch selbst einmal ausprobieren ob ein Web- oder Schnitztalent tief in uns schlummert. Beim Abendessen lassen wir uns die leckeren lokalen Gerichte schmecken, die extra für uns zubereitet wurden und genießen die Atmosphäre und Gespräche in bunter Runde – eine wahnsinnige Herzlichkeit wird uns entgegen gebracht. Übernachtung in einfachen Hütten im Khmer Dorf/ Homestay in Baray. (F/-/A)

9. Reisetag: Auf dem Drahtesel durch Kampong Cham

Früh am Morgen bleibt noch Zeit weitere Aktivitäten des Dorfes kennenzulernen und uns am Alltag zu beteiligen, bevor unsere Kambodscha-Reise weiter nach Kampong Cham geht. Am Nachmittag heißt es wieder in die Pedale treten, denn wir erkunden die lebendige Hafenstadt mit ihren einst prachtvollen Villen aus der französischen Kolonialzeit per Fahrrad. Der Wat Nokor Bayon mit seiner großen liegenden Buddha Statue ist ebenso unser Ziel wie die beiden weithin sichtbaren Hügel Phnom Proh und Phnom Srei, die einen wunderbaren Ausblick auf die Landschaft bieten, den wir für ein paar Minuten einfach auf uns wirken lassen. Übernachtung im einfachen Hotel in Kampong Cham. (F/-/-)

10. Reisetag: Kratie erkunden & Irrawaddy-Delfine entdecken

Überland setzen wir unsere Tour entlang des Mekong fort (ca. 160 km). Die Fahrt führt vorbei an zahlreichen Gummiplantagen und durch weite Ebenen bevor wir den kleinen, entlegenen Ort Kratie erreichen. Dort angekommen lockt uns als erstes der nahe gelegene und dicht bewaldete Hügel Wat Phnom Sambok mit seinen zwei Gipfeln. Vielleicht treffen wir einige Mönche und Nonnen, die nahe der Pagode auf dem Phnom Proh leben. Der Phnom Srei wird hauptsächlich von Einheimischen aufgesucht die für die Genesung ihrer Verwandten bitten. Wir genießen den Ausblick von hier oben auf die Schnellen des Mekong und lassen unsere Gedanken schweifen – fantastisch! Anschließend können wir uns auf etwas ganz Besonderes freuen. Im nördlich gelegenen Kampi besuchen wir den Delphin Observation Park und beobachten die quirligen Irrawaddy-Süßwasserdelfine, die bis zu 2,5 m lang werden und stets in kleinen Gruppen schwimmen. Noch etwa Achtzig der vom Aussterben bedrohten Tiere leben hier bei den kleinen Mekonginseln. Augen auf! Mit etwas Glück können wir einige der seltenen Flussdelfine als Begleiter sichten, die hier den Fluss in der Nähe der Stromschnellen bevölkern und elegant durchs Wasser gleiten. Übernachtung in Kratie. (F/-/-)

11. Reisetag: Bootsausflug auf dem Mekong

Ahoi! Wir wagen uns auf eine abenteuerliche Bootsfahrt auf dem Mekong gen Süden nach Chhlong. Mit dem leichten Schaukeln der Wellen unter uns und der frischen Brise im Gesicht gibt es keine bessere Möglichkeit die Gegend zu erkunden. Unterwegs legen wir mit unserem kleinen Boot immer mal wieder an, um so das Landleben an den Ufern des Mekong zu Fuß zu erkunden. Wir besuchen einen ländlichen Markt, der mit frisch duftenden Lebensmitteln und allerlei liebevoll gefertigtem Handwerk lockt. Auch das „Haus der 100 Säulen“ und der Tempel Wat Phnom Preah stehen auf unserem Plan und begeistern uns aufs Neue von der aufwendigen Architektur der Khmer. Entlang des Mekong gibt es sogar einige muslimische Dörfer, die ebenso darauf warten von uns entdeckt zu werden. Abends kommen wir auf eine ganz besondere Art und Weise zur Ruhe – in zauberhaftes Licht getaucht ist die Landschaft um den Mekong herum eine märchenhafte Ansicht während des Sonnenuntergangs und entlockt uns bewundernde Seufzer. Übernachtung im Hotel in Kratie. (F/-/-)

12. Reisetag: Durch Kampong Cham zu Apsara-Tänzen in der Hauptstadt

Heute geht es zum Ausgangspunkt unserer Expedition durch Kambodscha, nach Phnom Penh, zurück. Durch die neu ausgebauten Straße fahren wir etwas komfortabler überland durch die Provinz Kampong Cham. Der Stopp an einer Kautschukbaumplantage liefert uns Einblick in die Ernte von Kautschuk und die Latex-Herstellung – eine Möglichkeit die wir sonst wohl eher selten bekommen. Beim Besuch der Apsara Art Association haben wir die Gelegenheit, beim Training junger Künstler in der alten Tradition des Khmer Apsara-Tanzes dabei zu sein. Andächtig wiegen sich die Kinder und Jugendlichen zum Rhythmus der einheimischen Klänge und wir merken direkt wie diese Leidenschaft auf uns überspringt und wir beginnen mit den Füßen mit zu wippen. Falls es die Zeit erlaubt, besuchen wir heute noch den Tempel Wat Phnom, der auf einem Hügel liegt, und genießen den atemberaubenden Ausblick auf die Stadt. Übernachtung in Phnom Penh. (F/-/-)

13. Reisetag: Über Ta Prohm & Angkor Borei nach Kep

Über Takeo machen wir uns in den Süden, in Richtung Küste auf. Bei einem Stopp am Tonle Bati See Unterwegs besichtigen wir den beeindruckenden, aus Laterit errichteten Tempel Ta Prohm aus dem 12. Jahrhundert. Diese verwunschene Kulisse mit verwachsenen alten Steinbauten wirkt fast schon gruselig und wenn wir uns vorstellen im Dunkeln hier umher zu schlendern ist eine dicke Gänsehaut vorprogrammiert – schaurig! Über den recht kahlen Berg Phnom Chiso mit seinen hoch über dem Tal thronenden Tempelanlagen erreichen wir Angkor Borei. Das Monument aus dem 6. Jahrhundert stellt eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse des indisch beeinflussten Funankönigreiches dar. Südlich davon besuchen wir die kunstvoll verzierten Höhlen des Phnom Da Hügels bevor wir die Küste erreichen und uns die frische Meeresluft um die Nase wehen lassen können. Übernachtung in Kep. (F/-/-)

14. Reisetag: Kep – Höhlenbesuch & Bootsfahrt in den Sonnenuntergang

Töröööö – das Elefantengebirge ruft uns. Ein Höhlenbesuch bei Phnom Ta’aun, Phnom Sia und Kampong Trach steht auf unserem Programm. Die Höhlen, in denen man immer wieder auf Jahrhunderte alte menschliche Behausungen und Heiligtümer trifft, befinden sich in den Karstbergen und bilden ein geheimnisvolles Höhlensystem. In den faszinierenden Felsformationen aus Kalkstein verbergen sich Dutzende kleiner Schreine, Tempel und Pagoden, die die Khmer unvorstellbar viel Arbeit gekostet haben müssen. Am späten Nachmittag wagen wir uns auf eine weitere Bootsfahrt und lernen dabei mehr über das Leben am Fluss bei Kampot. An den Ufern zeigen sich einige kleine Fischerdörfer mit Moscheen der Cham sowie das verschlafene, kolonial geprägte Kampot mit Stelzenhäusern der Khmer und den einstöckigen Gebäuden der chinesischen Gemeinde. Im warmen Licht der untergehenden Sonne kann man die ausfahrenden Fischer in farbenfrohen Booten bei der Arbeit beobachten. Als sie uns entdecken winken sie uns freundlich lächelnd zu – was für eine Gastfreundschaft hier auf unserer Kambodscha-Reise! Übernachtung in Kep. (F/-/-)

15. Reisetag: Zeit zum Entspannen im malerischen Küstenort!

Ein ganzer Tag steht uns in diesem malerischen kleinen Küstenort zum Relaxen zur freien Verfügung. Der idyllisch gelegene Ort bietet einen vom internationalen Tourismus noch weitestgehend unentdeckten Naturstrand, und bietet uns so die Möglichkeit zum ungestörten Entspannen, Sonnenbaden und erholen von den zahlreichen Eindrücken. Unbedingt sollte man morgens den offenen Markt der Krabbenfischer besuchen, der das kleine Hallengebäude mit einigen flachen Stufen zum Meer umlagert. Von hier steigen die Händlerinnen mit großen Flechtkörben direkt aus dem Wasser in das Marktleben. Reges Handeln um die Schalentiere entwickelt sich tagtäglich. Handeln Sie mit oder genießen Sie einfach nur das rege Treiben um Sie herum! Die Kulisse bietet eine wunderbare Atmosphäre im Licht der Morgensonne, die sich in den Meereswogen spiegelt. Wer mag, kann bei einem abenteuerlichen Ausflug in den Dschungel das grüne Hinterland des Nationalparks erkunden, bevor am Abend die untergehende Sonne das Meer und die Landschaft in ein sanftes Licht taucht. Wer aktiv sein möchte, kann sich ein Fahrrad leihen und die Umgebung erkunden oder einen Ausflug zur vorgelagerten Rabbit Island mit schönem breiten Sandstrand unternehmen. Übernachtung in Kep. (F/-/-)

16. - 17. Reisetag: Auf Wiedersehen Kambodscha!

Nun heißt es leider Abschied nehmen von der idyllischen Küste und wir kehren zurück in die lebendige Hauptstadt. Bevor wir in den Flieger steigen winken wir noch einmal auf Wiedersehen und denken mit Freuden zurück an die Erlebnisse der vergangenen Tage unserer Kambodscha-Reise. Am nächsten Tag erreichen wir Frankfurt. (1xF/-/-) Gerne können Sie Ihren Aufenthalt am Strand verlängern! Oder schließen Sie doch noch einen Trip in die herrlich grüne Mondulkiri-Region an.

VERLÄNGERUNG 1: Trekking in Mondulkiri

Die gebirgige Provinz Mondulkiri im Osten des Landes ist nur sehr dünn besiedelt. Trotz umfangreicher Abholzungen ist das Gebiet noch heute fast vollständig mit dichtem Dschungel bedeckt, sodass sich eine große Artenvielfalt in diesem unzugänglichen Rückzugsraum erhalten konnte. Psssst – wilde Elefanten und der schillernde Grüne Pfau könnten unseren Weg kreuzen. Das angenehm kühle Klima des Hochlandes macht das Gebiet reizvoll für ausführliche Trekkingtouren, die vorbei an den traditionellen Dörfern der ansässigen Minderheiten, die atemberaubende Naturschönheit Kambodschas hautnah erleben lassen – traumhaft! Die etwas mühselige Überlandanreise zu Beginn dieser Tour, wird durch die Ruhe in der Abgeschiedenheit absolut belohnt.

1. Reisetag: Abenteuer auf dem Weg nach Mondulkiri

Wir fahren zunächst weiter nach Norden entlang des Mekong. Hoffentlich erlaubt es die Zeit einen kurzen Abstecher nach Skoun zu machen, denn ein Besuch der Spinnenhändler dort ist absolut sehenswert. Mutige können sich die kleinen Krabbeltierchen gerne mal auf den Arm setzen lassen – ein irres Gefühl. Dann geht die Reise weiter in den Osten in die entlegene Provinz Mondulkiri. Auf dem Weg müssen wir die enorm lange Kizunabrücke, die größte Brücke über dem Mekong überqueren. Ein mulmiges Gefühl überkommt einige von uns, so mitten über dem Wasser…aber unser Fahrer bringt uns gut und sicher an das andere Flussufer, bevor wir über die wenig befahrene Sam Leng Straße allmählich das Tonle Sap Becken verlassen und in die Hügellandschaft Mondulkiris eindringen. Unterwegs können wir einen Stopp bei einer Gummiplantage von Chupp oder aber in der kleinen, etwas verschlafenen Provinzstadt Snoul einlegen. Übernachtung in Sen Monorom im einfachen Guesthouse.

2. Reisetag: Sen Monorom – Erkunden der Umgebung & Wasserfall!

Als eine der größten Provinzen Kambodschas (16.000 qkm) ist Mondulkiri zugleich die bevölkerungsärmste Provinz. Die ausgedehnten Ebenen gehen hier über in das östliche Hochland, eine entlegene Gegend mit von Urwäldern bedeckten Bergen und Hochplateaus, die sich ostwärts bis hinein in das zentrale Hochland von Vietnam und nordwärts nach Laos erstrecken und uns einen wunderbaren Ausblick bieten. Heute erkunden wir die kleine Provinzhauptstadt Sen Monorom. Zirka 3 km westlich gelegen, erreicht man zu Fuß den schönen Wasserfall von Duk Chu. Wir lauschen dem Tosen des Wassers, spüren die kleinen Spritzer auf der Haut und genießen die grüne Natur um uns herum. Viele Dörfer in der Umgebung werden von verschiedenen Bergstämmen bewohnt und wie wir bei einem Besuch feststellen können, ist der vietnamesische Einfluss desto größer, je näher wir an die Grenze zum Nachbarland kommen. In Grenznähe findet sich auch der beeindruckende, zweistufige Wasserfall Bou Sra. Aus einer Höhe von mehr als 30 Metern fallen die Wassermassen über die Kaskaden in die Urwaldschlucht! Der inzwischen verstorbene kambodschanische Sänger Sin Sisamot widmete dem Naturphänomen einen landesweit berühmten Song. Hören Sie doch mal rein und beurteilen Sie selbst ob das Lied dem großartigen Anblick vom heutigen Tag gerecht wird! Übernachtung in Sen Monorom im einfachen Guesthouse.

3. Reisetag: Sen Monorom – Phnong Dörfer mit Elefantentrekking

Heute unternehmen wir einen Ausflug zu den Dörfern der Bergvölker der Phnong. Ein Teil des Weges wird auf dem Rücken von Elefanten durch die malerische bewaldete Region zurück gelegt. Naturerlebnis pur! Übernachtung in Sen Monorom im einfachen Guesthouse.

4. Reisetag: Sen Monorom – Phnom Penh

Am Vormittag bleibt noch Zeit für eine kleine Wanderung in die traumhafte Umgebung, bevor die lange Überlandtour zurück in die Hauptstadt startet. Atmen Sie noch einmal tief durch bevor Sie diese grüne Idylle verlassen. Abends erreichen wir Phnom Penh. Übernachtung dort.

5. Reisetag: Phnom Penh

Der Tag steht bis zum Transfer zum Flughafen zur freien Verfügung. Auf eigene Faust können wir Phnom Penh erkunden und uns mit letzten Souvenirs und kleinen Andenken eindecken, bevor wir den Rückflug antreten und Deutschland am nächsten Tag erreichen.

VERLÄNGERUNG 2: Badeverlängerung an den Stränden von Kep

Sie würden gern mehr Zeit an der Küste von Kep verbringen, statt mit der Gruppe zurück nach Phnom Penh zu fahren? Gern können wir hier zusätzliche Nächte und einen individuellen Rücktransfer für Sie reservieren. Erholen Sie sich bei herrlichem Wetter, tollem Sandstrand und der Herzlichkeit der Khmer, bevor es zurück in den stressigen Alltag geht!

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflüge Frankfurt – Phnom Penh – Frankfurt in Economy Class
  • Rundreise im Kleinbus und mit lokalen Booten
  • Übernachtung in guten, landestypischen Mittelklassehotels im DZ inkl. Frühstück, 1 Nacht in einfachen Dorfhütten inkl. Frühstück & Abendessen
  • Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Deutschsprechende, örtlich wechselnde Reiseleitung (Wechsel am Nachmittag des 12. Reisetages)
  • LEISTUNGEN DER VERLÄNGERUNG 1 / Trekking in Mondulkiri (optional dazu buchbar): 4 Übernachtungen/ Frühstück im DZ: 1 x Mittelklassehotel, 3 x in einfachen Guesthouses, alle Transfers im privaten, klimatisierten Fahrzeug, Elefantentrekking, Besichtigungsprogramm wie beschrieben, örtliche, deutschsprechende Reiseleitung (nach Verfügbarkeit, ansonsten Englisch) (Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen)
  • LEISTUNGEN DER VERLÄNGERUNG 2 / Badeverlängerung an den Stränden von Kep (optional dazu buchbar): Übernachtung mit Frühstück

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Visagebühren (z.Zt. USD 30,- bei Einreise am Flughafen)
  • Reiseversicherungen

Wunschleistungen

  • Rail & Fly - Zugticket
    (innerdeutsch in der 2. Klasse): 55,- €
  • Verl. 1: Trekking in Mondulkiri 2016
    (5 Tage / 4 Nächte): 820,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 6
  • Maximale Teilnehmerzahl: 14

Reisetermine

  • 16.10. - 01.11.2015
  • 30.10. - 15.11.2015
  • 20.11. - 06.12.2015
  • 18.12. - 03.01.2016
  • 05.02. - 21.02.2016
  • 04.03. - 20.03.2016
  • 18.03. - 03.04.2016
  • 14.10. - 30.10.2016
  • 28.10. - 13.11.2016
  • 18.11. - 04.12.2016
  • 23.12. - 08.01.2017
  • 03.02. - 19.02.2017
  • 03.03. - 19.03.2017
  • verfügbar
  • ausgebucht

Abflughäfen

  • Frankfurt

Einreisebestimmungen

  • China: Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass.
  • Kambodscha: Visum notwendig, das bei Einreise beantragt werden kann. Erforderlich dazu ist der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass.

Reiseveranstalter

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Hamburg, Deutschland
AGB

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