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Mera Peak und Island Peak: Zelt-Trekking auf die 6.000er im Khumbu

  • Nepal
  • Erlebnisreisen

Reise Nr. 2659

Anspruchsvolle, hochalpine Tour fünf 8.000er im Blick
Vom grünen Vorgebirge bei Paphlu ins ewige Eis
Besteigung von Mera Peak (6.461 m) und Island Peak (6.189 m)
Mera-Pass (5.415 m) und Amphu Laptsa (5.845 m)
Einsames Hinku Valley und Honku Himal
Himalayan Trust Hospital der Hillary-Stiftung in Paphlu
Khumbu-Projekt: "Ein Tag - ein Baum": Sie fördern die Wiederaufforstung

Besteigen Sie zwei der besten Aussichtsgipfel im ganzen Himalaya mit Blick auf insgesamt fünf 8.000er: Mt. Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und etwas entfernt Kanchenjunga. Im grünen Vorgebirge beginnen Sie ganz entspannt Ihr Trekking und gewöhnen sich langsam an die Höhe. Über die 3.000er-Pässe Tragsindo und Pangom La queren Sie ins selten begangene Hinku-Tal. Die Landschaft wird karger, Fels und Eis dominieren. Am Mera La überschreiten Sie zum ersten Mal die 5.000er-Grenze. Auf dem Gipfel des Mera Peak liegt Ihnen der Khumbu zu Füßen! Mit der Überschreitung des Amphu Laptsa folgt die nächste große Herausforderung sogar der Yeti soll sich hier aufhalten. Finales Highlight ist der Island Peak.
Zwei der besten Aussichtsgipfel im ganzen Himalaya eröffnen Ihnen sehr unterschiedliche Panoramen auf insgesamt fünf 8.000er: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und etwas entfernt Kanchenjunga. Daneben ist die Trekkingroute selbst etwas ganz Besonderes. Von Paphlu, dem Standort des Hillary Hospitals, das von der deutschen Hillary-Stiftung mitfinanziert wird, beginnen Sie Ihr Trekking und gewöhnen sich langsam an die Höhe. Über die 3.000er-Pässe Tragsindo und Pangkongma queren Sie ins selten begangene Hinku-Tal. Mit der Überquerung des Mera La (La = Pass) überschreiten Sie zum ersten Mal die 5.000 Meter Grenze. Vom Hochlager geht es auf den 6.461 m hohen Gipfel mit einmaligem Rundpanorama. Über die Panch Pokhari-Seen folgt die nächste große Herausforderung: die Überschreitung des 5.845 m hohen Amphu Laptsa sogar der Yeti soll sich hier aufhalten.
Das finale Highlight ist der Klassiker, der Island Peak (6.189 m). Bei Dunkelheit steigen Sie hinauf zum Gletscher, bevor die Flanke (die mit Fixseilen versichert wird) zum Gipfelgrat angegangen wird. Der faszinierende Blick hinüber zur Ama Dablam und hinaus ins Khumbu wird Sie so schnell nicht wieder loslassen.

Mera Peak und Island Peak: Zelt-Trekking auf die 6.000er im KhumbuMera Peak und Island Peak: Zelt-Trekking auf die 6.000er im Khumbu

Reiseverlauf:

1. Tag Anreise nach Nepal

Abends Linienflug mit Oman Air von München (Frankfurt auf Anfrage) über Maskat nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Ankunft in Kathmandu , Freizeit

Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer Hauser-Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit des Gruppenfluges und individueller Flüge ist noch Gelegenheit zu einem ersten Stadtbummel durch Thamel oder durch die Altstadt von Kathmandu. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen wir die Unternehmungen der folgenden Tage. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel

3. Tag Besichtigung von Kathmandu und Swayambunath

Am Vormittag besichtigen wir mit unserer Reiseleitung die historische Altstadt von Kathmandu. Wir bummeln durch das Einkaufsviertel Thamel und durch belebte Bazarstraßen zum größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Am Nachmittag spazieren wir zu Fuß hinauf nach Swayambunath. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen uns vom Fuß des "Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher. Bitte beachten Sie: Am Vorabend Ihres Fluges ins Trekkinggebiet verpackt Ihre Reiseleitung Ihre Hochtouren-Ausrüstung (wie Pickel, Steigeisen, Klettergurt, Karabiner etc.) in 1-2 separaten Reisetaschen und checkt sie morgen getrennt von Ihrem Trekkinggepäck ein (ohne Zusatzkosten für Sie). Gleiches gilt für einen Bergflug der Gruppe aus dem Trekkingbiet heraus. Hotel [F]

4. Tag Flug nach Paphlu , Besuch Hillary Hospital und Chiwang Kloster

Am Vormittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen in ca. 30 Minuten nach Paphlu (2.190 m). Hier werden wir das erste Mal unser Zelt aufschlagen. Nachmittags können wir in der Umgebung spazieren gehen oder das 1975 vom Himalayan Trust gebaute Krankenhaus besichtigen. Mittlerweile ist es ein staatliches Krankenhaus, das heute noch vom Himalayan Trust mit medizinischer Ausrüstung unterstützt wird. Auch die Gehälter werden von der Stiftung bezahlt. Die Mutter-Kind-Aktionen (z.B. Impfungen, Camps für Geburtshilfe und Zahnpflege) wurden in den letzten Jahren ausgeweitet, inzwischen sind drei Ärzte dort tätig. Der Hauptteil aus den Spenden der Edmund Hillary-Stiftung in Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee fließt in dieses Projekt. Alternativ können wir das Chiwang Kloster besuchen (fakultativ). Zelt [FMA]

5. Tag Ringmo - Traksindo La - Traksindo

Auf einem herrlichen Weg geht es zunächst bis nach Ringmo wo wir auf den alten Highway von Jiri nach Lukla treffen. Vorbei an einigen Chörten geht es hinauf zum Traksindo La (La = Pass); von hier, auf 3.071 m, haben wir eine phantastische Rundsicht. Nach kurzem Abstieg erreichen wir unser heutiges Tagesziel Traksindo (2.930 m). Besonders jetzt, am Anfang der Tour, ist es sehr wichtig, langsam und gleichmäßig zu gehen, um unseren Organismus allmählich an die Höhe anzupassen. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

6. Tag Nuntala - Khari Khola

Während des Abstiegs nach Nuntala (2.100 m) kommen wir an einer Gompa ( = Kloster) vorbei und wandern durch einen dichten Wald. Wir bleiben auf der historischen Everest Route und wandern weiter hinab zum Dudh Khosi (1.560 m), den wir überqueren. Über Jubing (1.670 m) führt der Weg hinauf zum Dorf Khari Khola (2.100 m). Hier errichten wir unser Lager. Am Nachmittag ist noch ein Besuch im Pemanamding-Kloster möglich. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 1500m; Zelt [FMA]

7. Tag Pangom

Die heutige kürzere Etappe führt uns entlang schöner Terrassen Felder und durch Mischwald mit vielen Rhododendren hinauf zum hübschen Sherpa Dorf Pangom (2.850 m). Gehzeit: 4h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

8. Tag Pangom La - Subuje - Kharka

Weiter führt der Weg zunächst auf den Pangom La (3.150m) - unserem Übergang ins Hinku Tal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg steigen wir zunächst ab ins Dorf Subuje. Nördlich über schmale Pfade meist im leichten Auf und Ab erreichen wir unseren nächsten Lagerplatz bei einer Kharka (2.850m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

9. Tag Zatrwa Khola - Urwald Camp

Heute erwartet uns ein echter "Dschungel Tag" - den ganzen Tag über wandern wir durch herrlichen Berg Urwald und überwinden dabei so manchen Höhenrücken. Wie aus dem Nichts taucht dann unser Camp mitten im Wald auf (3.150m). Gehzeit: 5-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]

10. Tag Tashing Dingma - Kote

Unser Weg führt zuerst noch einmal durch den allmählich lichter werdenden Urwald bergauf. Gegen Mittag erreichen wir Tashing Dingma und somit die Hauptroute die von Lukla kommt. Der Weg führt nun hinab zum Hinku River und weiter zum Weiler Kote (3.600m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

11. Tag Tagnang

Wir folgen nun mehr oder weniger dem Flusslauf bergan. Kurz bevor wir dem Ort Tagnang (4.350 m) erreichen, können wir noch einen kurzen Stopp bei einem sehr alten, interessanten Kloster einlegen. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 800m; Zelt [FMA]

12. Tag Khare

Wir nähern uns der Gletscherwelt des Mera Peak. Vorbei am Sabai See und dem Dig Gletscher führt unsere heutige Etappe durch Moränenlandschaft bis Khare (4.950 m), wo wir nur knapp unter der 5.000er Marke unser Lager errichten. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Zelt [FMA]

13. Tag Mera La - Chamlang Basecamp

Von Khare aus geht es zunächst steil über Geröll und große Blöcke und später über den Gletscher zum 5.415 m hohen Mera-Pass. Unser Hochlager, genannt Chamlang Basecamp, errichten wir knapp unterhalb des Passes auf ca. 5.300 m. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 60m; Zelt [FMA]

14. Tag Mera Peak - Kongme Dingma

Der heutige Gipfeltag wird lang und anstrengend. In den frühen Morgenstunden brechen wir auf zur Gipfeletappe auf den Mera Peak. Je nach Verhältnissen wird gegebenenfalls für die letzte kurze Etappe vor dem Gipfel ein Fixseil gelegt. Der Aufstieg wird 8 - 9 Stunden dauern. Auf dem Gipfel erwartet uns - gutes Wetter vorausgesetzt - ein beeindruckendes Panorama mit Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und anderen Giganten. Der drei- bis vierstündige Abstieg zurück Chamlang Basecamp und zum Mera La fordert noch einmal Konzentration. Nach einer kurzen Pause steigen wir weiter ab ins Hunkhu Tal bis nach Konge Dingma (4.800 m). Gehzeit: 11-14h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1600m; Zelt [FMA]

15. Tag Kongme Dingma - Hunku Drangka - Seti Pokhari

Flankiert vom mächtigen Gipfel des Chamlang steigen wir steigen weiter das besonders abgelegene und deshalb sehr einsame Hunku Tal aufwärts. Heute stehen nur wenige Aufstiegshöhenmeter auf dem Programm, dafür ist mehr an Entfernung zurückzulegen. Mit jedem Schritt nähern wir uns unserer nächsten Herausforderung: dem Amphu Laptsa. Am Nachmittag erreichen wir die kleine, abgeschiedene Almhochfläche Hunku Drangka und errichten dort unser Lager, oder wir gehen noch eine Stunde weiter bis zu einer kleinen Alm Seti Pokhari (5.050 m). Gehzeit: 5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

16. Tag Zum Hochlager vor dem Amphu Laptsa

Über karge, vegetationslose Moränenlandschaft und vorbei an den einsamen Seen von Panch Pokhari erreichen wir zunächst das Amphu Laptsa Basislager in ca. 5.300 m erreicht. Von hier wollen wir noch weiter steigen bis zum High Camp auf ca. 5.700 m. Endlich können wir uns ausruhen und uns auf die anstrengende Passüberquerung am nächsten Tag vorbereiten, während die Sherpas bereits die wichtigen Fixseile verlegen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 650m; Zelt [FMA]

17. Tag Amphu Laptsa - Lagerplatz vor dem Imja Tso

Heute ist jede/r gefordert sein Bestes zu geben. Oben am Pass auf 5.845 m angekommen, haben wir einen überwältigenden Blick auf die gewaltige, über 3.000m hohe Lhotse-Südwand und auf unseren nächsten 6.000er, den Island Peak. Besonders der schwierige Abstieg vom Pass erfordert von uns höchste Konzentration und Teamfähigkeit! Insbesondere die Mithilfe und die Unterstützung bei den Trägern ist unumgänglich. Wenn alles klappt, steigen wir ab bis zu einem schönen Lagerplatz in der Nähe des Imja Tso auf ca. 5.050 m. Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]

18. Tag Zum Island Peak Basislager

Wir wandern in der Moränenlandschaft nach Westen und erreichen bald das Island Peak-Basislager, das auch als Pareshaya Gyab bezeichnet wird. Es liegt in rund 5.100 m Höhe in der Nähe des riesigen Imja Lhotse Shar-Gletschers. Den Rest des Tages haben wir frei zum Ausruhen, denn nach einer kurzen Nacht beginnen wir schon früh morgens unseren langen Aufstieg zum Island Peak. Gehzeit: 2h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

19. Tag Island Peak Besteigung

Vom Basislager ziehen wir noch bei Dunkelheit hinauf zur Schulter in der vom Island Peak nach Süden hinab gehenden Rippe. Wir steigen weiter auf - durchqueren einen kleinen Gletscherabbruch (in ca. 5.750 m) und erreichen dann einen kleinen Gletscherkessel (etwa 5.900 m). Über die folgende Firn- bzw. Eisflanke (bis 45 Grad Neigung) erreichen wir den Gipfelgrat und über ihn den Gipfel des 6.189 m hohen Island Peak. Bei guten Verhältnissen dauert der Aufstieg etwa sieben bis acht Stunden. Eine prachtvolle Aussicht eröffnet sich uns auf Makalu (8.475m), die 8.516 m hohe Lhotse-Wand und die zahlreichen über 7.000 m hohen Eisberge des Imja-Kessels. Um die Mittagszeit wollen wir wieder im Basislager zurück sein. Nach einer Stärkung durch die Küchenmannschaft setzen wir unseren Abstieg bis nach Chukhung fort. Wer den Aufstieg zum Island Peak nicht machen möchte, kann morgens schon in ca. 2 Std. nach Chukhung absteigen und danach den Chukhung Ri (ca. 5.550 m) besteigen. Erst abends trifft die Gruppe nach der Island Peak-Besteigung am Lagerplatz in Chukhung ein. Gehzeit: 10-14h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1600m; Zelt [FMA]

20. Tag Reservetag

Dieser Tag ist als Reservetag eingeplant, sollte sich das Trekking mit den beiden Bergbesteigungen verschoben haben. Zelt [FMA]

21. Tag Dingpoche - Pangpoche - Deboche

Über Dingpoche, dem mit 4.350 m höchsten dauerhaft bewohnten Ort in Nepal steigen wir ab nach Pangpoche (3.985 m). Umgeben von uralten Wacholderbäumen, können wir im Dorf das mit über 350 Jahren älteste Kloster im Khumbu-Gebiet besuchen. Nach einer Lunchpause steigen wir am Nachmittag noch weiter ab bis nach Deboche, wo wir noch einmal unsere Zelte aufstellen. Gehzeit: 5-6h; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]

22. Tag Tengpoche - Namche Bazar

Weiter geht es nach Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das einst größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in Richtung Imja-Schlucht und kommen über Phunki (3.250 m) nach Namche Bazar. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 750m; Lodge [FMA]

23. Tag Namche - Lukla

Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa acht Stunden benötigen wir über den sog. Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts, die einzige begehbare Route zwischen Namche Bazar und Lukla, bis wir in Lukla (2.800 m) unsere Lodge erreichen. Abends können wir hier mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Lodge [FMA]

24. Tag Flug Lukla - Kathmandu , Fahrt nach Bhaktapur , Freizeit

Im Laufe des Vormittags fliegen wir mit dem Propeller-Flugzeug nach Kathmandu. Nach dem Transfer zum Hotel in der Königsstadt Bhaktapur steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung. Hotel [F]

25. Tag Besichtigung Bhaktapur

Uns erwartet mit der Besichtigung der Königsstadt Bhaktapur die schönste Stadt des ganzen Landes. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 1970er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalasts. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen. Hotel [F]

26. Tag Freizeit , Rückflug nach Deutschland

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen mit Oman Air über Maskat zurück nach Deutschland. [F]

27. Tag Ankunft in Deutschland

Morgens kommen wir in München (Frankfurt auf Anfrage) an. Flüge, Verlängerungen und Bausteine in Nepal Für unsere Reisetermine haben wir meist ein Flugkontingent ab/bis Frankfurt nach Kathmandu und zurück vorreserviert, bei dieser Tour ab/bis München. Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch Flüge ab anderen Flughäfen oder mit anderen Fluggesellschaften an. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche mit. Die Umbuchung Ihres Gruppenfluges auf einen anderen Abflughafen z.B. ab/bis Frankfurt kostet je nach Verfügbarkeit ab 30. Gerne können Sie Ihre Nepal-Reise mit einem Aufenthalt in Kathmandu, im Kathmandu-Tal oder in Pokhara verlängern. Wir beraten Sie gerne. Zu empfehlen ist auch ein viertägiger Baustein mit dem Chitwan Nationalpark ab Pokhara oder Kathmandu (Preis ab 2 Personen im DZ ab 390 p.P. , EZ für 90 , für nur 1 Person 510 ; Unterkunft mit Vollpension im Rhino Residency Resort oder im Into The Wild Eco Resort; naturkundliches Programm) mit zusätzlich nötiger letzter Übernachtung in Kathmandu vor dem Heimflug.

Charakter der Tour und Anforderungen:

Diese Tour ist ein expeditionsartiges Trekking der besonderen Art. In unmittelbarer Nähe zahlreicher Sieben- und Achttausender wandern Sie nicht nur durch menschenleere Himalaya-Täler und über anspruchsvolle Pässe, sondern besteigen darüber hinaus zwei sehr attraktive Gipfel. Bei schönem Wetter bieten sich Ihnen atemberaubende Ausblicke. Die Tour ist aber auch sehr anstrengend und erfordert großen Einsatz und Durchhaltevermögen.
Für eine Teilnahme an dieser Reise sollten Sie sehr gut durchtrainiert sein. Sie benötigen eine überdurchschnittliche Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Anstrengende Tagesetappen in extremen Höhen mit Traglasten bis zu 15 kg stehen Ihnen bevor. Bedenken Sie, dass nach einem langen Aufstieg noch der mühsame Lageralltag auf Sie zukommt.
Folgendes alpintechnisches Können ist Voraussetzung für eine Teilnahme: es werden Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, das heißt im Hinblick auf Ihre Tour, dass Sie sicher und selbständig in schwierigem Gelände wie Grashänge, Geröllhalden, Moränenschutt, Blockwerk und auf flachen, mit Geröll bedeckten Gletschern gehen können, und zwar auch mit schwerem Rucksack und bei schlechtem Wetter. Sicher gehen heißt, dass Sie auch an exponierten Stellen gehen können, wo ein Sturz schlimme Folgen hätte. Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Teilnehmer/-innen in diesen vermeintlich leichten Passagen die meisten Schwierigkeiten haben. Sie beherrschen die Techniken des Gletschergehens, also selbständiges Anseilen und Gehen in der Seilschaft, auch das Anbringen von Fixseilen, Klettern auf den Frontzacken der Steigeisen und die Handhabung des Eispickels müssen sitzen. Wir bitten Sie, uns einen Tourenbericht der vergangenen Jahre zuzuschicken. Die Auswahl der Teilnehmer/-innen behalten wir uns vor.
Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar. Extreme Höhen stellen große Risiken für Ihre Gesundheit dar. Diesen Gefahren kann begegnet werden, indem man die Spielregeln der Akklimatisation" einhält. Trotzdem sollten Sie von einer Buchung dieser Reise absehen, wenn Sie an irgendwelchen Krankheiten leiden oder eine Verletzung haben. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten und schicken Sie uns ein ärztliches Attest zu.
Diese Expeditionsreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Expeditionsalltag dazu. Bedenken Sie bitte, dass Sie über Tage oder sogar Wochen grenzwertigen Belastungen standhalten müssen. Spontan aus dem Unternehmen auszusteigen ist meistens nicht machbar! Auch vorgezogene Rückflüge sind normalerweise nicht möglich.
Reisen in der Gruppe macht dieses Extremtrekking erst möglich. Unsere Touren sind so organisiert, dass die Teilnehmer/-innen den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Dennoch sollte, wer sich auf eine solche Gruppenreise einlässt wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Wir erwarten von den Teilnehmer/-innen Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und dem einheimischen Begleitteam.
Wenn ungünstige Bedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass Sie persönliche Interessen zurückstellen müssen. Darüber hinaus ist die Reiseleitung von uns ermächtigt, Teilnehmer/-innen zurückzuschicken, wenn sie durch ihr Verhalten die Gemeinschaft oder gar das Unternehmen selbst zu gefährden beginnen oder den Anforderungen nicht gewachsen sind. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Entrichten des Reisepreises kein Recht auf einen Gipfelversuch beinhalten kann.

Profil:

Expeditionsartiges, sehr anspruchsvolles Trekking; ausgezeichnete Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit vorausgesetzt; Fels-, Eis- und Sicherungstechniken nötig.

Wichtige Hinweise:

Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Geduld, Toleranz und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Zur Black List" der innernepalesischen Fluggesellschaften
Wir weisen Sie darauf hin, dass die EU im Dezember 2013 alle nepalesischen Fluggesellschaften auf ihre so genannte blacklist" gesetzt hat. Dies bedeutet, dass keine nepalesische Fluggesellschaft derzeit eine Genehmigung erhalten würde, auf einem europäischen Flughafen zu landen. Nach unseren Recherchen ist der Hintergrund dieser Maßnahme der Plan der Nepal Airlines, den Flugbetrieb nach Europa mit einer veralteten chinesischen Verkehrsmaschine aufzunehmen die EU hat hier ein klares Zeichen gesetzt, das sie dies nicht zulassen würde.
Für die Inlandsflüge in Nepal hat dies keine weiteren rechtlichen Auswirkungen, da auch weiterhin die gleichen Fluggesellschaften die Inlandsflüge betreiben wie bisher. Vorzugsweise setzen wir die Gesellschaften Buddha Air, Yeti Airlines und Tara Air ein, die eine separate Sicherheits-Prüfung einer englischen Prüfgesellschaft durchlaufen haben.
Wir unterstützen die Maßnahme der EU, da sie den Druck auf die nepalesischen Flugbehörden verstärkt. Seit Jahren kämpfen wir dafür, die Sicherheitseinrichtungen in den kleinen Gebirgsflughäfen zu verbessern, wir haben Vorschläge eingereicht und auch finanzielle Unterstützung angeboten. Wir hoffen nun, dass sich die Behörden endlich bewegen und auch unsere vorgeschlagenen Maßnahmen zeitnah umsetzen werden. Sobald sich die Einschätzung der EU ändert, werden wir unsere Informationen und Maßnahmen entsprechend anpassen.

Flugverspätungs- und Flugausfall-Risiko in Nepal
Gelegentlich kommt es witterungsbedingt zu Verspätungen oder Ausfällen der Linienflüge innerhalb Nepals. Dies liegt außerhalb unseres Einflussbereiches. Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Sofern möglich, wird unsere Partneragentur die Gruppe über Land zum Trekkingstart hin / vom Trekkingziel zurück befördern. Falls dies nicht möglich ist, versucht unsere Partneragentur einen Helikopter zu chartern, um das geplante Programm dennoch durchführen zu können. Ihr Kostenanteil beträgt dann unter Verrechnung des eingesparten Linienfluges ca. 450 500 US$ und ist direkt vor Ort in Kathmandu an die Partneragentur zu zahlen in Euro oder US$ bzw. mit Kreditkarte (plus Disagio).
Wer den Mehrkosten für einen Helikopterflug nicht zustimmt, hat nur die Möglichkeit, vor Ort auf eigene Kosten bis zum nächstmöglichen Linienflug zu warten und der Gruppe auf dem Trekking nachzugehen bzw. nach dem Trekkingende den internationalen Rückflug vor dem geplanten Rückflugtag gegen Gebühr umbuchen zu lassen.

Im Reisepreis enthalten

  • Hauser - Inklusivleistungen Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland Flug mit Oman Air ab/bis Deutschland via Maskat nach Kathnmandu Rail&Fly - Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Inlandsflüge mit Yeti Airlines Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten Vollpension beim Trekking, sonst Frühstück Begleitmannschaft Gepäcktransport Camping - und Kochausrüstung Nationalparkgebühren Trekkingpermits Certec - Bag / Überdrucksack Satellitentelefon Hauser - Top - Schutz: Stornokosten - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - ServiceWunschleistungen Hauser ZUSATZ - Reiseschutz - Paket 55, - : Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Visum (vor Ort erhältlich: ca. 30 / Stand 10/14); fehlende Getränke während des Trekkings ca. 10 / Tag; fehlende Mahlzeiten und Getränke in Kathmandu 15 - 25 / Tag; Trinkgelder auf freiwilliger Basis (ca. 80); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.


  • Mindestteilnehmerzahl: 8
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12

Reisetermine

  • 23.10. - 18.11.2015
  • verfügbar
  • ausgebucht

Abflughäfen

  • Frankfurt

Einreisebestimmungen

  • Nepal: Visum für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger bei Ankunft als Tourist für einen Aufenthalt von 90 Tagen. Notwendig ist der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass plus ein Passfoto.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
München, Deutschland
AGB

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