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Zelt-Trekking zum Kanchenjunga-Basislager
Reise Nr. 2614
23-tägiges Zelt-Trekking zum Basislager des Kanchenjunga (8.598 m)
Vielfältige Trekkingroute vom grünen Tiefland bis ins Hochgebirge
Terrassenfelder und hübsche Bergdörfer
Durch dschungelartigen Wald mit Farnen und Orchideen
Oktang: inmitten von Fels-, Eis- und Gletscherbergen
Besteigung Sun Pati Peak (5.500 m) und Drohma-Vorgipfel (5.900 m)
Im Osten Nepals, an der Grenze zu Sikkim und Tibet, erhebt sich majestätisch das Gebirgsmassiv des Kanchenjunga. Er ist mit 8.598 m der dritthöchste Berg der Erde. Auf diesem anspruchsvollen und sehr abwechslungsreichen Trekking sind Sie in nächster Nähe dieser Fünf Schatzkästen des ewigen Schnees" unterwegs, wie die Gipfel auch bezeichnet werden. Besonders reizvoll sind bei dieser Tour die landschaftlichen Kontraste: Sie kommen durch alle Vegetationsstufen Nepals. Aus dem Tiefland, mit seinen Feldern und Reisterrassen, wandern Sie durch tiefgrüne, dschungelartige Wälder bis hinauf ins karge Hochgebirge mit seinen riesigen Gletschern und bizarren Gipfeln.
Im östlichen Nepal, an der Grenze zu Sikkim und Tibet, erhebt sich wild zerklüftet, von Gletschern überzogen, wuchtig und majestätisch zugleich das Gebirgsmassiv des Kanchenjunga. Sein Hauptgipfel ist mit 8.598 m der dritthöchste Berg der Erde.
Auf diesem anspruchsvollen Trekking sind Sie in nächster Nähe dieser Fünf Schatzkästen des ewigen Schnees", wie die Gipfel auch bezeichnet werden, unterwegs. Die Route führt Sie nach Ihrer Flugankunft ab Suketar / Taplejung durch die Täler des Amri Khola und des Simbuwa Khola zum Fuße der Kanchenjunga-Südwand, dem ersten Höhepunkt des Trekkings. Hier befindet sich der mächtige Yalung-Gletscher. Bergsteiger haben vom Ramche-Camp aus die Möglichkeit, den technisch nicht schwierigen 5.500 m hohen Sun Pati Peak zu besteigen.
Über den Mirgin La und Sinion La, zwei über 4.000 m hohe Pässe mit fantastischen Ausblicken, erreichen Sie das Ghunsa-Tal und wandern zum landschaftlich grandios gelegenen, von vergletscherten Gipfeln umgebenen Kanchenjunga-Basislager, Pang Pema genannt. Die Besteigung des Drohma-Sporngipfels (ca. 5.900 m), inmitten der Eisriesen des Kanchenjunga, ist der Höhepunkt des Trekkings, bevor es durch das Ghunsa-Tal wieder talauswärts geht und Sie über liebliche Dörfer und durch wilde Vegetation nach Taplejung zurückkehren.
Die Trekkingdauer von insgesamt 23 Tagen erfordert ausgezeichnete Kondition und eine sehr gute Konstitution. Die Besteigungen des Sun Pati Peak und des Drohma-Vorgipfels sind ohne Eisausrüstung durchführbar und erfordern neben sehr guter Trittsicherheit keine besonderen technischen Kenntnisse.
Reiseverlauf:
1. Tag Anreise
Abends Linienflug mit Oman Air von Frankfurt über Maskat nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu , Stadtbummel
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit ist noch Gelegenheit zu einem ersten Stadtbummel durch die Altstadt von Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel
3. Tag Flug nach Bhadrapur , Fahrt nach Phidim
Morgens oder vormittags fliegen je nach Flugplan ganz in den Südosten Nepals nach Bhadrapur, in der Tiefebene an der Grenze zu Indien gelegen. Von hier fahren wir mit einem Bus nordwärts in den Himalaya hinein und über Ilam, ein bekanntes Teeanbaugebiet, bis nach Phidim und quartieren uns in einem Gästehaus ein. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [F]
4. Tag Fahrt nach Taplejung / Suketar , Trekking nach Lali Kharka
Vormittags fahren wir weiter bis nach Taplejung / Suketar (ca. 2.350 m). Hier liegt eine Start- und Landepiste mit wenigen, recht unzuverlässigen Flugverbindungen spektakulär auf einem Bergrücken. Wir treffen auf unsere nepalische Begleitmannschaftm, welche die Lasten aufteilt, und dann geht es los. Gemütlich wandern wir den Bergrücken leicht ansteigend aufwärts bis zum Teehaus Deurali Bhanjang (ca. 2.450 m) und durch den dschungelartigen Wald weiter bis zur Passhöhe (ca. 2.650 m). Steil führt nun der Weg abwärts bis nach Lali Kharka (ca. 2.300 m). Gehzeit: 3h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]
5. Tag Tembewa - Simbu - Khesewa
Vorbei an Terrassenfeldern gelangen wir nach Tembewa , einem schönen Dorf mit strohgedeckten Lehmhäusern (ca. 2.000 m ). Über Simbu (ca. 1.800 m) wandern wir nun steil abwärts, durch Hirse- und Reisfelder hindurch bis in den Talgrund (ca. 1.300 m). Über eine kleine Hängebrücke gelangen wir auf die andere Talseite und steigen durch besiedeltes Gebiet über einen guten Steig wieder aufwärts. Wir queren ein weites Tal zu einem kleinen Übergang beim Dorf Sinchewa Bhanjyang (ca. 2.150 m). Nach kurzem Abstieg erreichen wir unser Lager beim Teehaus Khesewa (ca. 2.100 m). Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 1050m; Zelt [FMA]
6. Tag Anpan - Phumphedanda
Durch Terrassenfelder geht es über hübsche und blumengeschmückte Dörfchen bis zu einem dschungelartigen Wald mit Farnen und Orchideen. Erst wandern wir steil bergab bis auf rund 1.700 m und dann in stetigem Auf und Ab nach Anpan (ca. 1.850 m). Durch Reisfelder spazieren wir nach Yangpang. Nun geht es durch einen dschungelartigen Wald steil hinunter, vorbei an kleinen Wasserfällen und im ständigen Auf und Ab zum Teehaus von Phumphe Danda (ca. 1.900 m). Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 750m; Zelt [FMA]
7. Tag Mamangkha - Yamphudin
Wir steigen in einen Graben ab und weiter ins Tal bis zu einer Brücke (ca. 1.550 m). Nach einem steilen Anstieg erreichen wir Mamangkha (ca. 1.800 m), ein großes Dorf mit schönen Häusern und Blumen auf den Balkonen und in den Gärten. In ständigem Auf und Ab steigen wir über steile Grashänge zum Fluss hinab und erreichen bald das Dorf Yamphudin (ca. 1.700 m). Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA]
8. Tag Dhupi Bhanjyang-Pass - Omje Khola-Tal
Am Checkpost vorbei wandern wir bis zu einer Holzbrücke und dann ein kleines Stück das Khabeli Khola-Tal einwärts, bis wir langsam und stetig den Aufstieg zum Dhupi Bhanjyang-Pass (ca. 2.550 m) beginnen. Durch den lichter werdenden Wald erreichen wir nach ca. 3,5 Std. die Passhöhe. Nach einer Rast steigen wir über unzählige Holzstufen durch einen urwaldähnlichen Wald ins Tal des Omje Khola hinunter und erreichen nach ca. 45 Min. den Lagerplatz (ca. 2.350 m). Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]
9. Tag Lamite Bhanjyang - Tortong
Steil steigen wir über einen "Stufenweg" durch dichten Bambus- und Rhododendronwald aufwärts und gewinnen rasch an Höhe. Weit reicht der Blick talauswärts über zahlreiche Hügelketten bis zum tief gelegenen Yamphudin. Nach ca. 3,5 bis 4,5 Std. erreichen wir die Passhöhe Lamite Bhanjyang (ca. 3.400 m) und steigen nun durch den wieder dichten Wald ins Simbuwa Khola-Tal ab. Am Teehaus Tortong, versteckt hinter einer Brücke, finden wir einen guten Platz zum Campieren (ca. 3.000 m). Gehzeit: 6,5-7,5h; Aufstieg: 1350m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA]
10. Tag Anda Phedi - Tseram
Durch einen Wald mit Riesenrhododendren und Himalayazedern, deren Stämme fast zwei Meter Durchmesser haben, wandern wir talaufwärts. Nach einer Biegung sind erstmals hohe, schneebedeckte Berge zu sehen. Das Tal wird nun weiter und schöner. Nach ca. 2,5 bis 3,5 Stunden erreichen wir Anda Phedi ca. (3.550 m). Auf der orographisch rechten Talseite des Simbuwa Khola wandern wir weiter. Der Fluss hat sich hier tief eingeschnitten. Vorbei an Gebetsfahnen, teils am Flussufer, teils im Wald, wandern wir weiter taleinwärts und erreichen nach einem kurzen steilen Anstieg das auf einer kleinen Terrasse gelegene Tseram (ca. 3.850 m). Weit hinten im Tal ist bereits ein Gipfel des "Kabru" zu sehen. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]
11. Tag Pausen- und Reservetag in Tseram
Dieser Tag in Tseram dient als Ruhe- und Reservetag und zur besseren Akklimatisierung. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
12. Tag Lapsang - Ramche
Vorbei an Lapsang Bara, einer kleinen Yakalm, wandern wir taleinwärts. Über herrliche Almenmatten gelangen wir nach Lapsang (ca. 4.300 m). Riesige Yakherden weiden auf den Wiesen. Vorbei an kleinen, durch die Moräne aufgestauten Seen erreichen wir Ramche (ca. 4.450 m), einen idyllisch gelegenen Platz, eingebettet zwischen den Eisgraten des Rathong und Kokhtang, am Rande des Yalung-Gletschers. Bei zwei kleinen Hütten stellen wir die Zelte auf. Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 50m; Zelt [FMA]
13. Tag Wanderausflug nach Oktang
Wer den Sun Pati Peak nicht besteigen möchte, wandert morgens am Yalung-Gletscher entlang. Nach ca. 2 Std. auf einem sanft ansteigenden Pfad kommen wir nach Oktang (ca. 4.750 m), wo ein kleiner Chörten mit Gebetsfahnen zur Rast einlädt. Wie die Ränge eines Amphitheaters staffeln sich die umliegenden Gletscher-, Fels- und Eisberge in den Himmel. Gut zu erkennen sind südlich des Kanchenjunga die über 7.300 m hohen Gipfel des Kabru-Massives, an die sich Rathong und Kokthan Peak anschließen. Dazwischen liegt der markante Rathong La, über den in wenigen Tagen Sikkim zu erreichen ist. Oktang eignet sich gut als Ausgangspunkt für kleine Exkursionen oder für ein Picknick, bevor es zurück zum Camp in Ramche geht. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]
13. Tag(B) Besteigung Sun Pati Peak
Die Bergsteiger ziehen früh los, um den technisch unschwierigen Sun Pati Peak (ca. 5.500 m) zu besteigen. Der Aufstieg von knapp 1000 Höhenmetern dauert 3 - 4 Std. Die Etappe ist wegen der Höhe und der steilen, mit Felsblöcken und Geröll bedeckten Hänge anstrengend und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Oben bietet sich ein unglaublicher Rundblick auf das ganze Kanchenjunga-Massiv mit West-, Haupt- und Südgipfel. Seinen Namen erhielt der Sun Pati ("goldenes Blatt") bei unserer Erkundungstour im Dez. 1988, da am Rande des Yalung-Gletschers viele Rhododendron-Sträucher gleichen Namens wachsen. Unser Abstieg zum Yalung-Gletscher und ins Lager von Ramche (ca. 4.450 m) dauert 2 - 3 Std. Mit etwas Glück können wir an diesem Tag auch Blauschafe entdecken. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Übernachtung [FMA]
14. Tag Upper Tseram
Leicht bergab wandern wir den schon bekannten Weg zurück nach Tseram (ca. 3.850 m) und schlagen etwas oberhalb der Alm auf etwa 3.900 m Höhe unser Lager auf. Gehzeit: 3,4-4h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]
15. Tag Sinelapche Bhanjyang - Mirgin La - Sinion La - Sele La
Erholt und ausgeruht beginnen wir in aller Früh den Aufstieg auf die Pässe. Bald erreichen wir zwei kleine Seen, Chaklung Pokhari geannnt, und sehen die Gebetsfahnen und Steinmännchen am ersten Pass, dem Sinelapche Bhanjyang (ca. 4.700 m). Von hier haben wir nochmals einen herrlichen Blick zum "Kantsch"-Südgipfel. Nun queren wir zur Westseite und erreichen in stetigem Auf und Ab den Mirgin La (ca. 4.600 m). Nach der Querung eines weiteren Schotterkessels stehen wir auf dem Sinion La, ebenfalls etwa 4.600 m hoch. Weit im Nordwesten ist der Gipfel des Makalu zu sehen und bei klarem Wetter auch der Gipfel des Mt. Everest zu entdecken. Hinter der nächsten Biegung steht imposant der Yannu mit seinen gewaltigen Eisflanken vor uns. Abwärts querend erreichen wir den Sele La (ca. 4.300 m) und steigen über die Almenmatten steil hinunter zum Lagerplatz (ca. 4.200 m) an einem kleinen Bach. Gehzeit: 7,5-8,5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA]
16. Tag Ghunsa
Leicht bergab wandern wir durch einige Mulden nordwärts, bis wir weit ins Tal des Ghunsa Khola hinunter- und hineinsehen. Nun tauchen wir in einen dichten Rhododendronwald ein und steigen sehr steil ins Tal ab. Hier können wir bereits Ghunsa sehen. Bald wird der Weg flacher, und wir erkennen die zahlreichen, zwischen Kartoffelfeldern liegenden doppelstöckigen Häuser der Ortschaft: Unten befinden sich die von Steinmauern umgebenen Stallungen, über eine Treppe gelangt man in die oben gelegenen Wohnräume. Am Police Checkpost in Ghunsa werden unsere Trekking Permits kontrolliert. Bei einigen Bauernhäusern (ca. 3.500 m) schlagen wir unsere Zelte auf. Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 850m; Zelt [FMA]
17. Tag Rampuk Kharka - Kambachen
Durch steiniges Gelände und Mischwald (Rhododendren, Lärchen, Berberitzen, Wacholder, etc.) führt der Weg teils am Fluss entlang, teils in höhere Regionen hinauf. Nach 3 Std. ist hinter Rampuk Kharka ein steiler Aufstieg auf einen felsigen Hügel zu bewältigen. Bei klarem Wetter sehen wir den Yannu (bzw. Kumbhakarna, 7.710 m hoch), einen für die Einheimischen heiligen Berg. Er ist bisher unbestiegen, da keine Genehmigung für einen Gipfelgang erteilt wird. Allmählich weicht der Baumbestand niedrigen Büschen und nach Queren des Dakunapo-Zuflusses treffen wir bei der Alm Kambachen (ca. 4.150 m) ein. Hier zeigen sich im Westen die Gipfel des Sharphu-Massivs (7.070 m). Gehzeit: 4,5-5,5h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]
18. Tag Ramtang - Lhonak Camp
Auf der rechten Seite des Ghunsa Khola folgen wir dem Pfad oberhalb des Flusses, kommen durch felsiges Gebiet, steigen kurz zum Fluss ab und marschieren weiter bergan auf einen terrassierten Hügel. Das Tal weitet sich, und nach rund 2,5 Stunden treffen wir auf die kleinen Hütten der Alm Ramtang. Zunächst relativ eben, dann über eine kleine Moräne zieht sich der Weg in 2 Stunden bis zur Einmündung des Seitentals vom Lhonak-Gletscher. Hier am Lhonak Camp (ca. 4.750 m), nahe der Endmoräne des Kanchenjunga-Gletschers, errichten wir das Lager mit Blick auf viele Sechs- und Siebentausender. Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 150m; Zelt [FMA]
19. Tag Pang Pema - Kanchenjunga Basislager
Auf der rechten Seite des Kanchenjunga-Gletschers wandern wir einen Pfad aufwärts. Am Horizont tauchen mehrere Siebentausender auf, z. B. Pyramid Peak (7.123 m), Tent Peak (7.365 m), Nepal Peak (7.168 m) und die Twins (7.350 m). Unser Weg führt über herrliche Almböden weiter hinauf, bis wir im wahrsten Sinne des Wortes den Höhepunkt des Trekkings erreichen: das Lager von Pang Pema auf 5.150 m, unterhalb des majestätischen Kangchenjunga, des mit 8.598 m Höhe dritthöchsten Berges der Welt. Ein überwältigender Anblick, der die Anstrengungen der vergangenen Wandertage schnell vergessen lässt! Der Zeltplatz am Fuße der fast 7.000 m hohen Drohma Peaks gilt als nördliches Kanchenjunga-Basislager. Auch hier sind manchmal große Herden von Blauschafen zu sehen. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]
20. Tag Reservetag oder Drohma Peak
Sollte es zu Verzögerungen gekommen sein, ist dieser Tag als Reservetag vorgesehen. Ansonsten steht er für kleine Ausflüge zur Verfügung, vom Basislager aus zu diversen Aussichtspunkten. Bergsteiger etwa können vom Lager aus in 4 - 5 Stunden den gut 5.900 m hohen östlichen Vorgipfel der Drohma Peaks besteigen. Im Gelände mit Felsblöcken und Geröll benötigt man gute Trittsicherheit. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 750m; Zelt [FMA]
21. Tag Lhonak - Kambachen
Wir verlassen das Basislager und kehren auf bekanntem Weg über Lhonak (ca. 4.750 m) zurück nach Kambachen (4.150 m). Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1250m; Zelt [FMA]
22. Tag Ghunsa - Phale
Weiter hinab nach Ghunsa wandern wir talauswärts nach Phale (ca. 3.200 m), ein Dorf für tibetische Flüchtlinge, die sich nach 1959 hier niedergelassen haben. Hier befinden sich zwei Gompas, eine der Gelugpa (Gelbmützen-Schule) und eine der Nyingmapa (Rotmützen-Schule). Nach der Kartoffelernte wandert ein Teil der buddhistischen Bevölkerung von Ghunsa ins wärmere Phere, um sich neben der Almwirtschaft saisonal der Teppichknüpfkunst zu widmen. Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]
23. Tag Gyabla - Amjilosa
Talauswärts führt unser Weg zuerst durch Lärchen- und später durch Rhododendronwald. Steil steigen wir zum Bachbett ab, um gleich darauf zum Ort Gyabla (ca. 2.750 m) aufzusteigen. Ab jetzt wird der Weg mühsamer. Noch einmal geht es hinunter zum Bach und auf seiner anderen Seite ebenso steil wieder 300 Höhenmeter hinauf. Durch dichten Bambusdschungel wandern wir weiter. Das Tal ist tief eingeschnitten und die Hänge auf beiden Seiten sind ungemein steil. Bald erreichen wir die ersten Häuser von Amjilosa (ca. 2.450 m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 1400m; Zelt [FMA]
24. Tag Camp vor Sekanthum
Wir haben einige steile Auf- und Abstiege in üppiger Vegetation zu bewältigen. Es gibt hier einen neuen, spektakulären Weg über zahlreiche Brücken, tief eingeschnitten am Ghunsa Khola, nach Japantar. Wir erreichen mittags unser Camp, auf einer schönen Wiese gelegen (ca. 1.550 m). Gehzeit: 4h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]
25. Tag Thamur Khola - Chirwa
Bald erreichen wir den kleinen Ort Sekanthum (ca. 1.700 m) und bald kommen wir zum Zusammentreffen dreier Flüsse: Aus dem Norden kommt der Tamur Khola, aus Nordosten der Ghunsa Khola (entspringt am Kanchenjunga-Gletscher) und aus Osten kommt der Simbua Khola, der am Yalung-Gletscher entspringt. Das Tamur Khola-Tal wandern wir in ständigem Auf und Ab auswärts bis Chirwa (ca. 1.250 m). Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]
26. Tag Chirwa - Mitlung - Taplejung
Am letzten Trekkingtag geht es von Chirwa über Mitlung in 6-7 Std. flussabwärts nach Taplejung. Hier übernachten wir in einem einfachen Hotel. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1500m; Abstieg: 800m; einfaches Hotel [FMA]
27. Tag Fahrt Taplejung - Phidim - Ilam
Rund 6-7 Std. dauert unsere Fahrt mit einem Privatbus von Taplejung über Phidim nach Ilam, wo wir uns in einem einfachen Hotel einquartieren. Fahrzeit: 6-7h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; einfaches Hotel [F]
28. Tag Flug von Bhadrapur nach Kathmandu
Morgens fahren wir zurück nach Bhadrapur und fliegen im Laufe des Tages je nach Flugplan wieder nach Kathmandu. Wir werden zum Hotel gebracht und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung. Hotel [F]
29. Tag Besichtigung von Kathmandu und Swayambunath
Am Vormittag besichtigen wir mit unserer Reiseleitung die historische Altstadt von Kathmandu. Wir bummeln durch das Einkaufsviertel Thamel und durch belebte Bazarstraßen zum größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Am Nachmittag spazieren wir zu Fuß hinauf nach Swayambunath. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen uns vom Fuß des "Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen. Hotel [F]
30. Tag Rückreise nach Deutschland
Früh morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug über Maskat nach Deutschland mit Ankunft abends. [F]
Charakter der Tour und Anforderungen:
Dieses Trekking ist anspruchsvoll und nur für geübte Wanderer mit ausgezeichneter Kondition geeignet. Die täglichen Wanderetappen liegen zwischen 4 und 8 Stunden reiner Gehzeit und betragen meist um die 5 - 6 Stunden, wobei im Aufstieg maximal 1.500 m sowie im Abstieg maximal 1.400 m zu bewältigen sind. Große Ausdauer erfordern die tagelangen Etappen durch Flusstäler, denn in stetigem Auf und Ab queren Sie Bergrücken und Nebenflüsse, wobei Sie abwechselnd in Regionen oberhalb der Flüsse aufsteigen und dann wieder zum Talgrund hinunter laufen. Überwiegend sind die Wege in gutem Zustand, es kommen aber auch einfachere, teils steile und ausgesetzte Bergpfade vor, besonders wenn die Etappe durch felsige oder geröllbedeckte Abschnitte sowie durch von Erosion geprägte Gebiete führt. Es ist zwar kein klettertechnisches Können erforderlich, Sie müssen jedoch unbedingt schwindelfrei und trittsicher sein.
Da Sie in Regionen von über 5.000 m (Pang Pema 5.150 m und fakultativ Sun Pati Peak 5.500 m) kommen, mehrere Pässe zwischen 4.600 m und 4.700 m überqueren und sich längere Zeit in Höhen von über 4.000 m aufhalten, ist Ihr Körper einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Die Gefahr einer Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein; insgesamt müssen Sie über eine gute körperliche Gesamtverfassung verfügen. Die anstrengende Besteigung des Sun Pati Peak sowie des Drohma-Sporngipfels ( 5.900 m) ist ohne Eisausrüstung durchführbar und erfordert neben sehr guter Trittsicherheit keine besonderen technischen Kenntnisse. Zu bedenken ist, dass die Route weglos ist und teils über lockeres Geröll, teils über Felsen führt (einige Male müssen Sie auch die Hände beim Steigen zu Hilfe nehmen).
Wir empfehlen Ihnen, sich vor der Reise eine gute Kondition anzueignen. Unternehmen Sie Wanderungen, Waldläufe und/oder machen Sie Konditionstraining. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Beachten Sie bitte, dass Sie in abgelegenen Gebieten unterwegs sind und die genannte Leistung beim Trekking konstant über 24 Tage erbracht werden muss. Dies erfordert viel Energie und Durchhaltevermögen in physischer wie in psychischer Hinsicht. Innerhalb der Gruppe wird von allen Teilnehmenden Gemeinschaftsgeist und Hilfsbereitschaft erwartet.
Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatten. Ihre Begleitmannschaft kümmert sich um das Gepäck, baut die Zelte auf und ab, kocht und serviert. Sie selber tragen nur das Notwendigste (Trinkflasche, Fleece/Jacke, Regenschutz, Kamera etc.) in Ihrem Tagesrucksack; das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert. Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine hohen Ansprüche, wenn das Essen im Verlauf des Trekkings etwas einseitig werden kann. Da es unterwegs nur wenig Gelegenheit gibt, Frischwaren wie Brot, Fleisch, Obst und Gemüse zu erhalten, muss die Mannschaft einen Großteil der Verpflegung vorher einkaufen und für das Trekking mitnehmen.
Bitte beachten Sie, dass die Flugverbindungen nach Ostnepal sehr unzuverlässig sind und es jederzeit zu Verschiebungen oder auch Flugausfällen kommen kann. Der Reiseverlauf muss dann entsprechend verändert bzw. angepasst werden.
Profil:
Sehr anspruchsvolles und vielfältiges Trekking; ausgezeichnete Kondition ist Voraussetzung; lange Etappen in stetigem Auf- und Ab; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig.
Wichtige Hinweise:
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Geduld, Toleranz und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Aus logistischen Gründen kann es möglich sein, dass die im Uhrzeigersinn angebotene Trekkingroute kurzfristig auch in umgekehrter Richtung gegen den Uhrzeigersinn durchgeführt wird. Dies teilen wir Ihnen dann in den Reiseunterlagen mit. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Wir weisen Sie darauf hin, dass die EU im Dezember 2013 alle nepalesischen Fluggesellschaften auf ihre so genannte blacklist" gesetzt hat. Dies bedeutet, dass keine nepalesische Fluggesellschaft derzeit eine Genehmigung erhalten würde, auf einem europäischen Flughafen zu landen. Nach unseren Recherchen ist der Hintergrund dieser Maßnahme der Plan der Nepal Airlines, den Flugbetrieb nach Europa mit einer veralteten chinesischen Verkehrsmaschine aufzunehmen die EU hat hier ein klares Zeichen gesetzt, das sie dies nicht zulassen würde.
Für die Inlandsflüge in Nepal hat dies keine weiteren rechtlichen Auswirkungen, da auch weiterhin die gleichen Fluggesellschaften die Inlandsflüge betreiben wie bisher. Vorzugsweise setzen wir die Gesellschaften Buddha Air, Yeti Airlines und Tara Air ein, die eine separate Sicherheits-Prüfung einer englischen Prüfgesellschaft durchlaufen haben.
Wir unterstützen die Maßnahme der EU, da sie den Druck auf die nepalesischen Flugbehörden verstärkt. Seit Jahren kämpfen wir dafür, die Sicherheitseinrichtungen in den kleinen Gebirgsflughäfen zu verbessern, wir haben Vorschläge eingereicht und auch finanzielle Unterstützung angeboten. Wir hoffen nun, dass sich die Behörden endlich bewegen und auch unsere vorgeschlagenen Maßnahmen zeitnah umsetzen werden.
Sobald sich die Einschätzung der EU ändert, werden wir unsere Informationen und Maßnahmen entsprechend anpassen.
Im Reisepreis enthalten
- Hauser - Inklusivleistungen Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland Flug mit Oman Air ab/bis Deutschland über Maskat nach Kathmandu Rail&Fly - Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Inlandsflüge Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten Vollpension beim Trekking, sonst Frühstück Begleitmannschaft Gepäcktransport Camping - und Kochausrüstung Nationalparkgebühren Trekkingpermit Certec - Bag / Überdrucksack Satellitentelefon Hauser - Top - Schutz: Stornokosten - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - ServiceWunschleistungen Hauser ZUSATZ - Reiseschutz - Paket 55, - : Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung
Im Reisepreis nicht enthalten
- Visum (vor Ort erhältlich: ca. 30 / Stand 10/13); fehlende Mahlzeiten und Getränke (Kathmandu, Phidim und Ilam ca. 15 - 20 / Tag); Trinkgelder auf freiwilliger Basis (ca. 120); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
- Mindestteilnehmerzahl: 10
- Maximale Teilnehmerzahl: 14
Reisetermine
- 13.10. - 12.11.2013
- 27.10. - 26.11.2013
- 20.03. - 19.04.2014
- 02.10. - 01.11.2014
- 23.10. - 22.11.2014
- verfügbar
- ausgebucht
Abflughäfen
- Frankfurt
Einreisebestimmungen
- Nepal: Visum für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger bei Ankunft als Tourist für einen Aufenthalt von 90 Tagen. Notwendig ist der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass plus ein Passfoto.
- Tibet: Für die Reise ins Autonome Gebiet Tibet der VR China wird neben einem China Visum noch eine Einreisegenehmigung benötigt. Individualreisen nach Tibet sind zur Zeit nicht möglich, nur organisierte Reisegruppen sind zugelassen (mindestens fünf Teilnehmer). Für das China Visum ist ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
München, Deutschland
AGB











