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Tibet - Trekking auf den Pfaden der Erleuchtung zum Kailash und nach Guge
Reise Nr. 2605
6-tägiges Trekking von Westnepal in die Kailash-Region
3-tägige Kailash-Umrundung über den 5.636 m hohen Dölma La
Wanderung am heiligen See Manasarovar und in Thirtapuri
Pilgertradition am heiligen Berg Kailash
Königreich Guge mit den einzigartigen Fresken von Tsaparang
Landschaftlich großartige Südroute zwischen Himalaya und Transhimalaya
Maitermin: Saga Dawa-Fest am Kailash
Der sonnenförmige Manasarovar-See verkörpert für Buddhisten die Kräfte des Lichts. Wer hier den Boden berührt, im See badet oder vom Wasser trinkt, tilgt die Sünden von 100 Wiedergeburten! Ihre Wanderungen am See sind geprägt von der Stille der Landschaft, den klaren Farben und vom Anblick der erhabenen Kailash-Kulisse. In Darchen starten Sie zur Parikrama, der Umrundung des 6.714 m hohen Kailash. Für Hindu, Buddhisten und Bön-Anhänger ist er der heiligste Berg der Welt. Der Kailash wirkt wie ein riesiger natürlicher Tempel: Steine, Quellen und Hügel am Weg haben für die Pilger religiöse Bedeutungen. Durch goldgelbe Steppenlandschaft führt Ihre Route durch das Tal des Götterflusses, dann beginnt der Aufstieg zum Dölma La (5.636 m), dem Pass der Göttin Dölma. In der beeindruckenden Schluchtenlandschaft des Sutlej besuchen Sie das sagenhafte ehemalige Königreich Guge und sehen in der Ruinenstadt Tsaparang die bedeutendsten Fresken und Wandmalereien Tibets.
Hindus, Buddhisten, Jainas und Bön-Anhänger betrachten den 6.714 m hohen Kailash als heiligsten Berg der Welt. Sie beginnen Ihre Tour auf den Pfaden der Erleuchtung" am Manasarovar-See. Wer hier den Uferboden berührt, im See badet oder sein Wasser trinkt, tilgt die Sünden von 100 Wiedergeburten. Die Landschaft ist geprägt von Stille und klaren Farben, im Sommer schwimmen Wildgänse und Himalayaschwäne im Wasser. Sechs der acht Gompas, die den See umgeben, sind wieder aufgebaut. Vom Südufer aus wandern Sie in Richtung Gösul Gompa von der sich ein prachtvoller Blick über den See bietet.
Dann geht es westwärts in die gewaltige Canyonlandschaft des Sutlej-Flusses. Inmitten dieser phantastischen Welt aus ockerfarbenen, natürlichen Felsburgen und -türmen liegen die 900 Jahre alten Ruinen von Tsaparang, der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Guge. Nach dem Besuch der Stätte fahren Sie nach Darchen, wo Sie in den mythischen Kreis der Kailash-Umrundung, der sogenannten Parikrama (Skt.) oder Kora (tib.), eintreten. Der Kailash stellt einen riesigen natürlichen Tempel dar. Die Route führt durch das Tal des Götterflusses bevor der Aufstieg zum höchsten und wichtigsten Punkt, dem 5.636 m hohen Dölma La (La = Pass), beginnt. Fromme Wanderer murmeln am Pass heilige Mantras vor dem heiligen Felsen, in dem die Göttin Dölma, die der Legende nach den ersten Kailash-Pilger an diesen Platz geführt hat, verschwunden sein soll. Hier durchschreiten die Pilger symbolisch die Pforten des Todes und legen den weiteren Weg geläutert und gereinigt als neue Wesen zurück.
Reiseverlauf:
1. Tag Anreise
Linienflug mit Etihad von Frankfurt über Abu Dhabi nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Kathmandu
Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt und Transfer zu unserem Hotel. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag Kathamndu
Der heutige Tag dient uns zur Erledigung diverser Formalitäten, er steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann eventuell noch durch den nördlichen Stadtteil Thamel bummeln. Vollbepackte Rikscha-Fahrer zwängen sich durch die Menge. In kleinen, überquellenden Läden bieten Händler ihre Waren an: Haushaltsgegenstände, Kleidung, Souvenirs, bunte Armbänder, Kerzen, Räucherstäbchen und vieles mehr. In den engen Gassen dieses lebendigen Viertels gibt es Buchläden mit einem umfangreichen Angebot und viele, teilweise sehr gute Restaurants, in denen Bergsteiger und Trekker aus aller Welt ihre Erlebnisse austauschen. Hotelübernachtung [F]
4. Tag Flug nach Nepalgunj
Wir fliegen nach Nepalgunj, einem relativ großen Ort inmitten eines Reisanbaugebietes an der Südgrenze Nepals zu Indien. Hier ist das Klima im Sommer schwülheiß. Beachten Sie bitte: Flugplanumstellungen wegen des Wetters sind möglich. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [FMA]
5. Tag Flug nach Simikot - Beginn des Trekkings
Zeitig werden wir aufstehen und nach Simikot (2.910 m), im Nordwesten Nepals, fliegen. Von bewaldeten Bergrücken umgeben, liegt Simikot hoch über dem Flusstal des Humla Karnali und ist die wichtigste Siedlung in Humla, dem entlegensten nepalesischen Distrikt. Hier treffen wir unsere Begleitmannschaft und brechen nach Verteilung des Gepäcks gemeinsam zum Trekking auf. Achten Sie bitte darauf, besonders zu Beginn langsam und stetig zu gehen. Wir wandern zu einem bewaldeten Bergkamm (ca. 3.200 m) oberhalb von Simikot und erreichen nach einem langen, steilen Abstieg auf steinigem Pfad das Thakuri-Dorf Tuling (auf ca. 2.270 m). Wir zelten zwischen Tuling und dem Ort Dharapuri (ca. 2.300 m). Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1000m; Zeltübernachtung [FMA]
6. Tag Kermi
Angenehm beginnt unsere Wanderung im Schatten von Obstbäumen. Nach Passieren eines Dorfes folgt ein steiler Abschnitt - wir queren einen steinigen Hang hinab zu einem Bach. Unterhalb des Pfades führt eine Brücke über den Humla Karnali zum letzten Thakuri-Dorf in diesem Tal, Dherapani. Die Reisfelder erreichen hier ihre oberste Anbaugrenze. In stetigem Auf und Ab folgen wir dem Pfad auf der Nordseite des Flusses und wandern über einen Bergkamm unserem Etappenziel, Kermi (ca. 2.700 m), entgegen. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 790m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]
7. Tag Yalbang
Durch abwechslungsreiche Tal- und Berglandschaft erreichen wir nach mehreren, teils steilen Auf- und Abstiegen (bis ca. 3.000 m) wieder das Tal des schnell fließenden Humla Karnali. Oberhalb des Hirtenlagers Yalbang (2.760 m), an dem wir vorbeiwandern, verengt sich das Tal und seine Wände werden steil. Wir steigen auf zum Dorf Yalbang (ca. 2.900 m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]
8. Tag Muchu
Um Tumkot, unser heutiges Etappenziel, zu erreichen, ist es nicht mehr nötig, den 3.500 m hohen Illing La (La=Pass) zu überqueren. Ein neuer, an einigen Stellen in den Fels gehauener Weg führt am Humla Karnali (2.770 m) entlang. In stetigem Auf und Ab wandern wir bis zu einer Hängebrücke, überqueren den Fluss und steigen von seinem Südufer aus, vorbei an Aprikosengärten, nach Muchu auf (ca. 3.000 m). Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 630m; Zelt [FMA]
9. Tag Palbang
Eine landschaftlich sehr schöne Etappe liegt vor uns. Vorbei an den Steinhäusern, Gärten und Feldern wandern über Tumkot nach Palbang und haben unterwegs tolle Aussichten ins Tal. Es geht weiter zum Bumachiya Khola (Khola = Bach, Fluss), den wir überqueren. Nach einem langen, teilweise steilen Aufstieg erreichen wir Palbang (nepalesischer Name: Torea) auf ca. 3.380 m Höhe. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 260m; Zelt [FMA]
10. Tag Tharo Dunga
Die Route führt in ein großes, immer weiter werdendes Tal bis Yari (ca. 3.670 m). In dieser Region wird bewässert, wegen der Lage jedoch nur einmal jährlich geerntet. In Humla gedeihen Hirse und Gerste, Weizen und Buchweizen, Rettich und Kartoffeln. Von Yari wandern wir durch das weite Tal in Richtung Nara Lagna-Pass. Unterwegs begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, Bauern und Pilger. Bei Tharo Dunga (ca. 4.000 m) übernachten wir. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 50m; Zelt [FMA]
11. Tag Nara Lagna - Taklakot (Purang)
Höhepunkt des heutigen Tages ist die Passüberquerung. Oberhalb von Sipsip beginnt der steile Anstieg zum etwa 4.580 m hohen Nara Lagna. Kurz nach dem Pass kann ein Aussichtspunkt erreicht werden, der bei klarer Sicht den Blick auf das tibetische Hochland und hinab zum Humla Karnali freigibt. Auf einem neu angelegten Weg steigen wir nach Hilsa (ca. 3.550 m) am Humla Karnali ab, überqueren den Karnali und erreichen die Grenze nach Tibet. Wir werden von Jeeps abgeholt und nach Taklakot (Purang) gebracht. In Taklakot wechseln wir Geld und bekommen einen Eindruck der Stadt. Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 1100m; Gästehaus [FMA]
12. Tag Manasarovar-See
Über den 4.675 m hohen Gula La, von dem aus wir den Kailash zum erstan Mal sehen, fahren wir am Rakastal (See) vorbei zum Südufer des Sees Manasarovar. Wir zelten in der Nähe der Trugo Gompa (4.582 m). Fahrzeit: 3-4h; Zeltübernachtung [FMA]
13. Tag See Manasarovar
Der See Manasarovar ist der höchste Süßwassersee der Welt (4.558 m), seine Ausdehnung (330 qkm Fläche) entspricht ungefähr der Ausdehnung des Gardasees, die Tiefe gab Sven Hedin mit 81,8 m an. Der See liegt eingebettet zwischen zwei schneebedeckten Bergketten, am Fuß des Gurla Mandata (7.728 m), in einer der schönsten Landschaftsregionen Tibets. Einst war der See von 8 buddhistischen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wieder aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das wichtigste unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an Berghängen. Hindus nehmen an dieser glückverheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser. Wir unternehmen eine Wanderung zur Gösul Gompa. Das kleine Kloster thront auf einem Felsbuckel; von einem Hügel oberhalb der Gompa ist sogar der Kailash zu sehen. Gösul ist der Ausgangspunkt indischer Pilger zur Seeumrundung. "Es gibt zahllose unbeschreiblich schöne Landschaftsbilder im Himalaya, im Transhimalaya und in den anderen Gegenden von Hochasien, aber die Aussicht von Gösul Gompa über den See und die umgebenden Berge übertrifft doch alles andere, was ich sah" schrieb Sven Hedin in "Transhimalaya" (1909). Mit Geländewagen fahren wir weiter zur Chiu Gompa. Das kleine Kloster wurde auf einem Hügel im Nordwesten des Sees errichtet; hier soll der indische Tantra-Meister Padmasambhava (tib. Guru Rinpotsche, der "Lotusgeborene") während der letzten sieben Tage seines Lebens geweilt haben. Gehzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 1km; Camp bei der Chiu Gompa [FMA]
14. Tag Fahrt nach Thirtapuri
Mit dem Auto fahren wir weiter nach Thirtapuri, bekannt für seine heißen Quellen. Der Ort liegt westlich des Berges Kailash am rechten Ufer des Sutlej-Flusses und ist nach dem See Manasarovar und dem Berg Kailash der wichtigste Pilgerort von Westtibet. In Thirtapuri befindet sich eine der heiligsten Stätten Westtibets - die Meditationshöhle Padmasambhavas und seiner Gefährtin Yeshe Tsogyel. Fahrzeit: 2,5-3,5h; Zelt [FMA]
15. Tag Toling - Tsaparang
Nordwestlich von Tirthapuri, eingebettet in die zerklüftete Canyon-Landschaft des Sutlej-Flusses, liegen die 900 Jahre alten Ruinen von Tholing und Tsaparang - einst blühende Zentren des ehemaligen Königreichs Guge. Tsaparang wurde Mitte des 17.Jh. verlassen, während Tholing, unser heutiges Etappenziel, bis in die 60er-Jahre religiöses Zentrum blieb. Trotz der Kulturrevolution sind glücklicherweise einige Bauwerke und Tempel erhalten geblieben. In Tsaparang (3.800 m) gruppieren sich vier Tempel um die unteren Festungsmauern, der fünfte befindet sich oberhalb der Stadt in den Überresten des einstigen Sommerpalastes der Könige. Verschiedene Motive zieren die Kassettendecken und geschnitzten Balken der Tempel. Teilweise gut erhaltene Wandgemälde mit zahlreichen Details schmücken die Wände. "Gebete und Meditationen in Farbe und Form, jeder Pinselstrich ein Akt höchster Konzentration" nennt Lama Anagarika Govinda diese Kunstwerke. Hinweis: Für den Besuch von Tsaparang muss vor Ort eine letzte Erlaubnis eingeholt werden. Außerdem ist es vorgeschrieben, dass uns ein Angehöriger des "Kulturamtes" begleitet. Es bleibt deshalb bis zuletzt offen, ob Tsaparang besucht werden kann. Fahrzeit: 5-6h; Gästehaus oder Gastfamilien [FMA]
16. Tag Darchen
Wir fahren nach Darchen (4.800 m) zum Ausgangspunkt der Kailash-Umrundung (Skt. Parikrama). Der Ort besteht nur aus wenigen Steinhäusern, die ca. 6 km nördlich der Hauptstraße liegen. Fahrzeit: 5-6h; einfaches Gästehaus [FMA]
17.-19. Tag Parikrama
Wir brechen zu unserer 3-tägigen Kailash-Umrundung auf. An den ersten beiden Tagen legen wir eine Strecke von je 20 km und am 3.Tag von ca. 8 km zurück. Vorbei an zahlreichen Chörten und Manisteinen wandern wir in die breite Talschlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit tibetischen und indischen Pilgern kommen wir am berühmten Gebetsfahnenmast, an den "Fußabdrücken Buddhas" und an ehemaligen Eremitenklausen vorbei. Nach etwa 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen wir unseren ersten Lagerplatz in 5.100 m Höhe. Aufstieg 450m, Abstieg 100m. Am zweiten Tag legen wir die bedeutendste Etappe der Kailash-Umrundung zurück und erreichen die heiligste Stelle, den 5.600 m hohen Dölma La. Auf dem Pass liegt ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter "heiliger" Stein. Der Kailash ist für die Anhänger von vier Religionen - für die Hindu, Buddhisten, Jains und Böns - der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse. Die Hindu glauben, hier lebe die Gottheit Shiva mit ihrer weiblichen Entsprechung Parvati; die tibetischen Buddhisten glauben, am Kailash wohne die Gottheit Demchog. Die Umwanderung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarnation günstig beeinflussen. Vom Lagerplatz benötigen wir etwa 3-4 Stunden bis zum Dölma La. Nach dem Pass kommen wir am See Thuji Zimbo vorbei, der von den Hindu Gauri-Kund genannt wird und als heilig gilt. Der Abstieg vom Pass verläuft über einen mäßig steilen, aber guten Pfad. Wir sind mindestens ca. 10 Stunden unterwegs. Aufstieg 720m, Abstieg 880m. Die dritte Etappe führt uns an zahlreichen Manimauern vorbei. Die Manisteine sind mit heiligen Silben beschriftet, die der Meditation dienen. Am frühen Nachmittag erreichen wir am Talende unsere Jeeps und fahren nach Hor in der Hähe der Seralung Gompa an der Ostseite des Mansasarovar-Sees. Wenn es die Zeit erlaubt können wir das kleine Kloster noch besuchen. Zeltübernachtungen [FMA]
20. Tag Paryang - Saga
Die Fahrt nach Zentral-Tibet beginnt. Vorbei an einsam gelegenen, klaren Seen erreichen wir den Mayum La und fahren bis Paryang. Während der Weiterfahrt nach Saga bieten sich herrliche Ausblicke auf den Transhimalaya im Norden und den Himalaya im Süden. Kurz nach Sage überqueren wir über eine Brücke den Tschangpo und richten unser Lager ein. Fahrzeit: 7-8h; Zeltübernachtung [FMA]
21. Tag Zhangmu (Khasa)
Vorbei am Paiku Tso, von dem aus die Gipfel des Langtang Himal und der Shishapangma gut zu sehen sind, fahren wir bis zur Ortschaft Zhangmu (Khasa). Nun ändert sich die Landschaft immer mehr: Die weiten, kargen Hochebenen Tibets liegen zurück - hinter Nyalam (3.600 m) erreichen wir die regenreiche Südseite des Himalaya. Fahrzeit: 5-6h; einfaches Hotel [FMA]
22. Tag Kathmandu
Heute bewältigen wir die restlichen Kilometer auf manchmal etwas abenteuerlicher Straße bis Kathmandu. Nach der Ankunft können wir uns von der anstrengenden Fahrt erholen. Hotel [FMA]
23. Tag Kathmandu
Für den Fall, dass nicht alles wie geplant verlaufen ist, haben wir in Kathmandu einen Reservetag vorgesehen. Sollte uns die Zeit zur Verfügung stehen, kann der Tag nach Wunsch gestaltet werden (fakultatives Programm). In Kathmandu können Sie den Durbar-Platz mit dem Königspalast aus dem 15. Jh. besuchen. Die Königsstadt Patan liegt etwa 4 km südlich von Kathmandu. Die Prachtbauten reihen sich rund um den Königspalast, aber auch in den verwinkelten Höfen abseits der Palastregion stößt man auf reizvolle Klosterhöfe und Tempel mit goldüberzogenen Figuren. Auf einem aussichtsreichen Hügel westlich von Kathmandu erhebt sich der Stupa von Swayambunath, das bedeutendste buddhistische Heiligtum des Kathmandu-Tales. Die vergoldete Stupa-Anlage zählt zu den ältesten der Welt und ist von einer Vielzahl von Schreinen umgeben. Am späten Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. [FMA]
24. Tag Rückreise
Am Morgen Ankunft in Frankfurt.
Charakter der Tour und Anforderungen:
Die Kailash-Umrundung ist technisch einfach, durch die große Höhe jedoch sehr anstrengend. Für die Parikrama sind 3 Tage eingeplant. Während der Trekkingtour überqueren Sie als höchsten Punkt dieser Reise den 5.636 m hohen Dölma La; 16 Tage lang befinden Sie sich während der Trekkingetappen und während der Fahrten in Höhen weit über 3.000 m bzw. über 4.000 m, denn die Talebenen Tibets liegen oft höher als die höchsten Berge Europas. Die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dabei nicht unterschätzt werden. Beachten Sie hierzu die Hauser-Höheninformationen auf unserer Webside. Die langen Fahrten in allradgetriebenen Fahrzeugen stellen hohe Anforderungen in physischer wie in psychischer Hinsicht. Sie erfordern von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Durchhaltevermögen und Sitzfleisch". Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, Sie benötigen gute Kondition. Für Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen sowie für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) ist diese Reise nicht geeignet. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, um prüfen zu lassen, ob Sie den Anforderungen dieser Tour (sehr wichtig: auch Höhenverträglichkeit) gewachsen sind. Halten Sie ggf. bitte auch mit dem zuständigen Spezialisten für diese Reise Rücksprache.
Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge kann schlecht sein, Reparaturen können die Weiterfahrt verzögern. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche (keine Seltenheit in dem Gebiet) können Straßen unpassierbar machen. Es kann dadurch zu Routenänderungen oder zum Ausfall einzelner Programmpunkte kommen.
Während des Trekkings in Nepal und während des Aufenthalts in Tibet übernachten Sie meist in Zwei-Personen-Zelten, in landesüblichen Hotels und Gästehäusern. Diese sind teilweise äußerst einfache Unterkünfte, d.h. sie bieten wenig Komfort und sind mit einfachsten sanitären Anlagen ausgestattet, die u.U. außerhalb des Zimmers liegen. Der Service in den Hotels" und Gästehäusern darf nicht am europäischen Standard gemessen werden. In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert werden, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich. Die Küche ist für europäische Geschmacksnerven ungewohnt, und die hygienischen Bedingungen sind anders" als bei uns.
Da von chinesischer Seite der nepalesische Sherpa-Service zugelassen ist, wird Sie während des Zeltens eine unserer eingespielten Begleitmannschaften aus Nepal versorgen. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (die Teilnehmer sind für den Auf- und Abbau ihrer Zelte selbst verantwortlich und erhalten natürlich entsprechende Anleitungen) muss trotzdem für alle Mitreisenden selbstverständlich sein. Toleranz und Gemeinschaftsgeist sind Voraussetzung für diese Tour. Für die Wanderungen benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste (wie Regenschutz, Pullover, Trinkwasserflasche usw.) bei sich tragen können. Hauptgepäck und Ausrüstung werden von der Begleitmannschaft transportiert.
Seit 2014 gibt es verstärkt Straßenkontrollen durch die chinesische Polizei. Dadurch kann es immer wieder zu Verzögerungen kommen und die Fahrzeiten können sich dadurch verlängern.
Wichtige Hinweise:
Diese Tour hat Pioniertourcharakter. Abenteuergeist, die Bereitschaft, sich einfachsten Verhältnissen anzupassen und auf Komfort zu verzichten sowie Verständnis und Toleranz fremden Menschen und Lebensweisen gegenüber sind für diese Tour erforderlich. Trotz gründlicher Vorbereitungen können nicht vorhersehbare Schwierigkeiten auftreten, die psychische Belastbarkeit verlangen. Da unsere Partner meist staatlich organisiert sind, können organisatorische Mängel auftreten. Besichtigungen sind teils von der Willkür der lokalen Administration abhängig. Eine Einflussnahme unsererseits ist nur begrenzt möglich. Die Flüge nach Simikot sind wetterabhängige Sichtflüge, die nur bei guten Bedingungen stattfinden. Wenn es nicht möglich ist, wie geplant zu fliegen, kann es sein, dass die Gruppe 1-2 Tage in Nepalgunj warten muss. Sind keine regulären Flüge möglich, werden wir einen Hubschrauber chartern, der nach Simikot fliegt. Die Kosten werden je zu einem Drittel von Hauser exkursionen, der örtlichen Agentur und den Teilnehmern und Teilnehmerinnen getragen. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Seit 2014 gibt es verstärkt Straßenkontrollen durch die chinesische Polizei. Dadurch kann es immer wieder zu Verzögerungen kommen und die Fahrzeiten können sich dadurch verlängern.
Wir weisen Sie darauf hin, dass die EU im Dezember 2013 alle nepalesischen Fluggesellschaften auf ihre so genannte blacklist" gesetzt. Dies bedeutet, dass keine nepalesische Fluggesellschaft derzeit eine Genehmigung erhalten würde, auf einem europäischen Flughafen zu landen. Nach unseren Recherchen ist der Hintergrund dieser Maßnahme der Plan der Nepal Airlines, den Flugbetrieb nach Europa mit einer veralteten chinesischen Verkehrsmaschine aufzunehmen die EU hat hier ein klares Zeichen gesetzt, das sie dies nicht zulassen würde.
Für die Inlandsflüge in Nepal hat dies keine weiteren rechtlichen Auswirkungen, da auch weiterhin die gleichen Fluggesellschaften die Inlandsflüge betreiben wie bisher. Wir informieren Sie mit den letzten Reiseunterlagen zusätzlich über die konkret gewählte Fluggesellschaft. Vorzugsweise setzen wir die Gesellschaften Buddha Air, Yeti Air und Tara Air ein, die eine separate Sicherheits-Prüfung einer englischen Prüfgesellschaft durchlaufen haben.
Wir unterstützen die Maßnahme der EU, da sie den Druck auf die nepalesischen Flugbehörden verstärkt. Seit Jahren kämpfen wir dafür, die Sicherheitseinrichtungen in den kleinen Gebirgsflughäfen zu verbessern, wir haben Vorschläge eingereicht und auch finanzielle Unterstützung angeboten. Wir hoffen nun, dass sich die Behörden endlich bewegen und auch unsere vorgeschlagenen Maßnahmen zeitnah umsetzen werden.
Sobald sich die Einschätzung der EU ändert, werden wir unsere Informationen und Maßnahmen entsprechend anpassen.
Im Reisepreis enthalten
- Hauser - Inklusivleistungen Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland Flug mit Etihad Frankfurt - Abu Dhabi - Kathmandu und zurück Rail&Fly - Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Panoramaflüge mit Yeti Airlines Kathmandu - Nepalgunj - Simikot Übernachtung in Hotels, Gästehäusern und Zelten meist Vollpension Transfers/Fahrten laut Programm nepalesische Koch - und Begleitmannschaft Camping - und Kochausrüstung Gepäcktransport mit Pferden und Yaksxx Certec - Bag / Überdrucksack Trekkingpermits Hauser - Top - Schutz: Stornokosten - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - ServiceWunschleistungen Hauser ZUSATZ - Reiseschutz - Paket 55, - : Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung
Im Reisepreis nicht enthalten
- Visakosten ( 125,- für Sammelvisum Tibet, ca, 60,- für Nepal), fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. 150,-), Trinkgelder (ca. 5,-/pro Tag), Flughafengebühren für Inlandsflüge (ca. 3,-), individuelle Ausflüge und Besichtigungen,
- Mindestteilnehmerzahl: 10
- Maximale Teilnehmerzahl: 15
Reisetermine
- 16.05. - 08.06.2015
- 08.08. - 31.08.2015
- 12.09. - 05.10.2015
- verfügbar
- ausgebucht
Abflughäfen
- Frankfurt
Einreisebestimmungen
- China: Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass.
- Nepal: Visum für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger bei Ankunft als Tourist für einen Aufenthalt von 90 Tagen. Notwendig ist der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass plus ein Passfoto.
- Tibet: Für die Reise ins Autonome Gebiet Tibet der VR China wird neben einem China Visum noch eine Einreisegenehmigung benötigt. Individualreisen nach Tibet sind zur Zeit nicht möglich, nur organisierte Reisegruppen sind zugelassen (mindestens fünf Teilnehmer). Für das China Visum ist ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
München, Deutschland
AGB












