Mahatma Gandhi, Ikone oder Ladenhüter?Reise Nr. 798
Als Reiseleiter bin ich stolz darauf, Ihnen meine Heimat zu zeigen, unsere Kultur zu vermitteln und Ihnen Begegnungen mit meinen Mitmenschen zu ermöglichen. Als Inder bin ich stolz darauf, Ihnen das Leben und Wirken von Mahatma Gandhi näher zu bringen, einem der großartigsten Menschen, nicht nur in der indischen Geschichte. Kommen Sie mit mir und wir werden eine grandiose Reise unternehmen. Ihr Sunil Sharma Reiseverlauf:1. Tag: Auf nach IndienWir sind bereit für unsere große Reise - Indien, wir kommen! Drei Übernachtungen in Bombay. 2. Tag: Zu Gast bei Gandhi und ShivaGespannt beginnen wir den neuen Tag. Und Mahatma Gandhi? Er hat wie kein anderer Indien verändert. Beim Besuch seines Wohnhauses, des Mani Bhavan, führt uns unser Studienreiseleiter in die Philosophie der Großen Seele Indiens ein. Dann das Gateway of India. Hier landeten einst die Schiffe der Briten und hier beginnen wir unsere Bootsfahrt nach Elephanta. Dort wartet niemand anders als Shiva, einer der höchsten Hindu-Götter auf uns. Zurück in Bombay genießen wir die Stimmung zum Sonnenuntergang am Marine Drive. (F, A) 3. Tag: Modernes Chaos, alter CharmeBombay! Magnet für Reiche und Arme zugleich. Eine Stadtrundfahrt zeigt uns eine Megacity mit all ihren Gegensätzlichkeiten. Hier die glitzernden Fassaden der Glaspaläste, die schicken Einkaufspassagen und Villen der Superreichen, dort die Wellblechhütten und Dhobiwallahs, die Wäscher Bombays, deren Arbeitsplätze wie aus der Zeit gefallen erscheinen. Und immer wieder genießen wir kolonialen Charme, wie zum Beispiel den Bahnhof Chhatrapati Shivaji Terminus, ein UNESCO-Welterbe. (F, A) 4. Tag: Wo alles begannAuf nach Porbandar, dem Geburtsort Mahatma Gandhis. Hier tauchen wir erneut tief in die Geisteswelt der Großen Seele ein, die von »Satyagraha«, der Lehre vom gewaltlosen Widerstand geprägt ist. Anschließend fahren wir weiter nach Gondal, wo wir uns stilecht in einem ehemaligen Maharajapalast einquartieren. Am Abend, in geselliger Runde zusammen mit unserem Studienreiseleiter, vertiefen wir das bisher Erlebte. Eine Übernachtung. (F, A) 5. Tag: Am Anfang war das SalzDer bedeutende Hindutempel hier in Gondal ist der richtige Ort, um über die Hindu-Philosophie zu sprechen. Vor der Weiterfahrt nach Ahmedabad schauen wir uns noch im Naulakha Palast um. Am Abend erreichen wir die Hauptstadt des Bundesstaates Gujarat. Geschichtsträchtiger Boden, denn hier begann einst der legendäre »Salzmarsch« Mahatma Gandhis, der trotz vieler Umwege letztendlich zur Unabhängigkeit Indiens führte. Zwei Übernachtungen in Ahmedabad. 255 km (F, A) 6. Tag: Happy Birthday!Heute vor 145 Jahren wurde Gandhi geboren. Und der beste Ort, diesen Tag zu zelebrieren, ist sein Ashram. Dort kommen Menschen aus ganz Indien zusammen, um den »Vater der Nation« zu ehren. Und wir sind auch dabei! An diesem Ort erfahren wir, welchen Stellenwert Gandhis Philosophie auch heute noch besitzt. Dann stromern wir in der Altstadt über die Basare und durchstreifen enge Gassen, vorbei an reich verzierten Moscheen und prachtvollen Kaufmannshäusern. Am Abend wird es bunt. Nach einem vegetarischen Spezialitätenessen feiern wir zusammen mit den Einheimischen das Navaratri-Fest. (F, A) 7. Tag: Immer weiterfeiernDie Feierlichkeiten gestern haben uns auf den Geschmack gebracht. Wir können es daher kaum erwarten, heute nach Udaipur in Rajasthan zu kommen, um dort weiter zu feiern. Doch unser Reiseleiter sagt, dass es sich lohnt, unterwegs in Adalaj einen Stopp einzulegen. Warum? Lassen wir uns überraschen! In Udaipur angekommen gleiten wir mit dem Boot über den Pichola-See und bummeln anschließend durch königliche Gartenanlagen. Der Abend gehört dann ganz dem Durga Puja-Festival. Wir lassen uns mit der Menge treiben und bestaunen die verschiedenen Tanzvorführungen. Zwei Übernachtungen in Udaipur. 250 km (F, A) 8. Tag: Udaipur, Oase in der Wüste TharWie prachtvoll ist der Stadtpalast am Ufer des Pichola-Sees! Das Palastmuseum zeigt übrigens ganz aktuell die typische runde Gandhi-Brille aus dem mehrfach prämierten Gandhi-Film. Wir bewundern die Kunst der Miniaturmalerei, die in Udaipur seit Hunderten von Jahren gepflegt wird. Kaum zu glauben, wie filigran die Künstler hier arbeiten. Anschließend haben wir Zeit für einen ausführlichen Basarbummel. (F, A) 9. Tag: Bunte Kleidung, herrliche TempelWarum Rajasthan zu den beliebtesten Bundesstaaten Indiens zählt, können wir heute gut nachempfinden. Prachtvoll geschmückte Elefanten und Bewohner in leuchtend bunter Kleidung prägen das Bild. Aber auch malerische Landschaften mit vereinzelten Dörfern und die einst kunstvoll skulptierten Tempel von Nagda gehören dazu. Wir schauen sie uns an! In Jaipur angekommen unternehmen wir eine spannende Rikschafahrt durch die Rosarote Stadt. Zwei Übernachtungen in Jaipur. 400 km. (F, A) 10. Tag: Zu Besuch beim MaharajaWir stoppen am Palast der Winde. Was, das ist nur eine Fassade? Ja, aber eine prachtvolle! In der Festung Amber (UNESCO-Welterbe) mit seinen wunderbar ausgeschmückten Palästen und Säulenpavillons fühlen wir uns wie die Maharajas. Wir blicken auf kunstvoll angelegte Gärten mit raffinierten Bewässerungsanlagen und erfreuen uns an der Schönheit der Architektur. Zurück in Jaipur schwelgen wir weiter im Maharaja-Gefühl, wenn wir den Stadtpalast des »echten« Maharajas besuchen. Mal sehen, ob er zu Hause ist! 25 km (F, A) 11. Tag: Ein Traum aus weißem MarmorDer indische Traum geht weiter. Erst schlendern wir durch die verlassene Stadt Fatehpur Sikri, die ganz aus rotem Sandstein gebaut ist, dann durchstreifen wir das Rote Fort. Woher es wohl seinen Namen hat? Einmal dürfen wir raten. Und dann die Krone der Mogularchitektur. Das Taj Mahal. Ein Traum aus weißem Marmor. Wir können uns gar nicht satt sehen an der Schönheit des Baus mit seinen filigranen Edelstein-Einlegearbeiten. Eine Übernachtung. 240 km (F, A) 12. Tag: Ikone oder Ladenhüter?Next Stop Delhi. Mit dem Bus gelangen wir in die indische Hauptstadt, die sich in eine Neu- und eine Altstadt aufteilt. Hier die rechtwinklig angelegten, prachtvollen Boulevards mit grünen Mittelstreifen, dort ein enges Gassengewirr mit Rikschas, Händlern und drängelnden Käufern. Und wir sind mittendrin. Hier in der Hauptstadt versuchen wir, ein Treffen mit indischen Studenten zum Thema Gandhi zu organisieren. Bedeutet der »Vater der Nation« der indischen Jugend überhaupt noch etwas? Wie entwickelt sich Indien weiter? Wohin führt der Weg? Eine Übernachtung in Delhi. 200 km (F, A) 13. Tag: Incredible Delhi!Noch einmal stürzen wir uns in den indischen Alltag. Wir erleben die Gläubigen in der Freitagsmoschee, die erhabenen Bauten des Regierungsviertels und spazieren auf Indiens Paradestraße Rajpath zum India Gate. Der Kreis schließt sich, wenn wir am Birla Bhavan, wo Gandhi ermordet wurde, und später am Raj Ghat, seinem Verbrennungsplatz stehen und uns ein letztes Mal in die Philosophie einer wahrhaft großen Seele vertiefen. Nach einem Abschiedsessen werden wir zum Flughafen gebracht, um nach Mitternacht zurück nach Deutschland zu fliegen. (F, A) 14. Tag: Die Heimat hat uns wiederAm Morgen erreichen wir die Heimat. Was für eine Reise. Die hat sich wirklich gelohnt! Ihre Hotels
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