Lodge-Trekking: Vom Gokyo Peak über den Cho La zum Kala PattarReise Nr. 2655 16 Tage Trekking im Sherpa-Land Khumbu (3 - 10 Std.) Reiseverlauf:1. Tag AnreiseNachmittags Linienflug mit Turkish Airlines von Frankfurt über Istanbul nach Kathmandu. 2. Tag Ankunft in KathmanduAnkunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit mit dem Gruppenflug morgens oder anderen Flügen tagsüber ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Stadtbummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst ab mittags zur Verfügung. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen wir die Unternehmungen der folgenden Tage. 3. Tag Besichtigungsempfehlung: Historische Altstadt von Kathmandu – SwayambunathDieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Kathmandu mit dem Durbar Square und ein Spaziergang nach Swayambunath. 4. Tag Flug nach Lukla – Trekkingbeginn bis PhakdingIn etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts etwa 1,5 Std. nach Phakding (2.650 m), wo wir uns in einer Lodge einquartieren. Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute. 5. Tag Sagarmatha-Nationalpark – Namche BazarWir bleiben nun im Dudh Kosi-Tal. Nach ca. zwei Stunden erreichen wir Benkar und in einer weiteren Stunde Jorsale. Dort befindet sich der Police Check-Post am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark, benannt nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest. Von Jorsale steigt der Weg zuerst leicht an, führt über die „Hillary"- Hängebrücke über den Bhote Kosi und dann über den guten, aber steilen Weg aufwärts nach Namche Bazar, auf 3.440 m. Der Ort ist einer der Wichtigsten des Khumbu-Gebietes und ein kleines Handelszentrum; hier gibt es alles zu kaufen, was das Bergsteiger-Herz begehrt. Wir richten uns in einer Lodge ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen. 6. Tag Mendaphu Hill – ThameZuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier steht die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und liegt ein erstklassiger Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mt. Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, in die der Spruch „Om mani padme hum" gemeißelt ist) und hübschen Chörten (buddhistischen Schreinen) in ein Seitental. Am Nachmittag erreichen wir das Sherpa-Dorf Thame auf einer ehemaligen Grundmoräne in 3.800 m Höhe. Nach Norden verläuft ein historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt. 7. Tag Thame Gompa – Syangpoche – KhumjungMorgens steigen wir vom Lagerplatz über die nördliche Seitenmoräne auf 4.000 m zur berühmten Thame Gompa auf. Das Mönchsdorf mit dem Kloster klebt wie ein Adlerhorst im steilen Hang. Bei klarem Wetter blicken wir vom Aussichtspunkt etwas oberhalb auf die Gipfelpyramide des Cho Oyu (8.201 m). Danach wandern wir talauswärts, vorbei am Stausee und dem neuen Wasserkraftwerk, wieder Richtung Namche, biegen aber vorher nach Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals) ab. Über einen kleinen Pass erreichen wir Khumjung (3.800 m). 8. Tag Sanasa – Mon La – Phortse Drangka – Tongba oder DoleMorgens starten wir in Richtung Gokyo-Hochtal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg gelangen wir nach Sanasa und schlagen den Höhenweg zum Mon La (La = Pass) ein. Vom Tschörten in 3.973 m geht es steil nach Phortse Drangka (ca. 3.500 m) an den Gokyo-Fluss hinab. Von dort wandern wir steil hinauf zu den Weilern Tongba oder Dole auf ca. 4.000 m, wo wir unsere Lodge beziehen. 9. Tag Über Lhabarma und Luza nach MachhermoAm linken Talhang geht es über Lhabarma und Luza stetig bergan nach Machhermo (4.410 m). Am Nachmittag bleibt noch Zeit für einen kleinen Ausflug hangaufwärts, von wo aus wir die herrliche Aussicht genießen können. 10. Tag Pangka – Alm GokyoAuf unserem Marsch weiter in Richtung Norden wird die Landschaft großartiger und wilder. Hinter Pangka befinden wir uns bereits zwischen dem Machhermo Ri und der Seitenmoräne des Ngozumba-Gletschers. Unser Weg führt vorbei an zwei tiefblauen Seen bis zur Alm Gokyo auf 4.750 m Höhe. Wir haben Zeit, um uns umzuschauen und auf den aussichtsreichen Moränenkamm zu steigen. 11. Tag GokyoHeute wandern vom Gokyo-See taleinwärts mit Blick auf den Cho Oyu entlang der Seitenmoräne des gewaltigen Ngozumba-Gletschers zum 5. See auf 5.150 m. Die Kulisse wird immer atemberaubender. Wir kehren wieder zurück zu unserer Lodge in Gokyo. 12. Tag Gokyo Peak – DragnakMorgens brechen wir auf, um den 5.360 m hohen Gipfel des Gokyo Peak zu besteigen. Sofern kein Neuschnee liegt, sind beim 2 - 3-stündigen Aufstieg keine technischen Schwierigkeiten zu erwarten. Der Blick von diesem Panoramagipfel ist bei klarem Wetter einzigartig und umfasst die vier Achttausender Cho Oyu, Mount Everest, Lhotse und Makalu. Unter uns bilden die tiefblauen Bergseen einen starken Kontrast zu den Almwiesen, den Moränen und Gletscherfeldern. Danach wandern wir das Gokyo-Tal wieder ein Stück talauswärts bis zum bereits bekannten 1. See. Hier verlassen wir die Hauptroute und queren den Ngozumba-Gletscher, den wir gestern noch von oben gesehen haben. Ein schmaler Pfad führt uns im Auf und Ab durch das Geröll- und Eislabyrinth - eine Balanceleistung für unsere Träger. Auf der anderen Gletscherseite erreichen wir den malerischen Weiler Dragnak (4.690 m), wo wir in der Lodge übernachten. 13. Tag Cho La – DzonghlaIm Hochtal von Nyimagawa folgen wir dem Pfad bis zum sog. Cho La-Hochlager (5.200 m) und bewältigen schließlich den 5.420 m hohen Cho La. Der Aufstieg kann bei Regen oder Schnee etwas rutschig sein, der Abstieg führt uns ein Stück über den Gletscher, der jedoch keine Spalten hat und ohne Eisausrüstung zu begehen ist. Nun geht es zur Hochalm von Dzonghla (4.850 m) hinab. Im Süden erheben sich die um 6.500 m hohen, gewaltigen Massive des Taboche, Cho La Tse und die unvergleichliche Ama Dablam. 14. Tag Cho La Tsho – LobucheAuf einem schönen Höhenweg wandern wir oberhalb des Sees Cho La Tsho (4.500 m) und treffen bald auf den Hauptweg, der zum Everest-Basislager führt. Vorher zweigt der Weg ab hinüber zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas (4.850 m). Dann geht es in der Mulde zwischen den Lobuche-Bergen und der Khumbu-Seitenmoräne leicht ansteigend nach Lobuche (4.930 m). 15. Tag Kala Pattar – Gorak ShepFür den Gipfeltag zum Kala Pattar (dem „schwarzen Berg") heißt es früh aufstehen. Über die Endmoräne des Changri Nup-Gletschers mehrmals auf- und absteigend, bewältigen wir den Kräfte zehrenden Anmarsch zur Hochalm Gorak Shep (5.200 m). Hinter dem ausgetrockneten See erkennen wir bereits unsere Aufstiegsroute. Der Weg führt in gut 2 Std. zum Gipfel des Kala Pattar (5.643 m). Beeindruckend ist nicht nur die Nähe zur Everest-Pyramide (ca. 10 km Luftlinie entfernt) und zum Nuptse-Grat, sondern auch der Tiefblick auf die Eiswelt des Changri- und des Khumbu-Gletschers mit dem Bereich des Basislagers in der Ferne. Wir steigen ab bis Gorak Shep, wo wir in der Lodge übernachten. 16. Tag Mt. Everest-Basislager – Lobuche – PhericheBei guten Verhältnissen können wir zur Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers aufsteigen und auf dem mit Steinmännchen gekennzeichneten Pfad auf dem spaltenfreien Abschnitt des Gletschers zum Basislager wandern (ca. 3 Std.). Unterwegs begeistern zwischen den Schottermassen die blauweiß schimmernden Eispyramiden, die bis zu 30 m hoch in den Himmel aufragen. Vom Mt. Everest-Basislager (5.350 m) schweifen die Blicke hinauf in die gewaltigen, bizarren Gletscherbrüche, die alle Expeditionen auf der Normalroute zum Mt. Everest zu meistern haben. Bis zum frühen Nachmittag kehren wir nach Gorak Shep zurück und treten nach der Mittagspause den Rückmarsch über Lobuche nach Pheriche (4.250 m) an. 17. Tag Pangpoche – DebocheHeute lassen wir es nach den letzten Tagen etwas ruhiger angehen. Zunächst steigen wir ab nach Pangpoche wo sich das älteste Kloster im Khumbu befindet. Insbesondere die alten Wandmalereien sind sehenswert. In ca. einer Stunde geht es weiter nach Deboche (3.800 m). 18. Tag Tengpoche – Phunki – Sanasa – Namche BazarNach dem Frühstück spazieren wir durch den Rhododendronwald mit seinen Bartflechten in gut 30 Min. hinauf zum Kamm von Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Anschließend steigen wir ab in den Wald und erreichen nach gut 2 Std. den Weiler Phunki (ca. 3.250 m) mit seinen von Wasser betriebenen Gebetsmühlen. Hier queren wir die Stahlseilbrücke über den reißenden Imja Kosi, der einen Großteil des Khumbu-Gebietes entwässert. Nun folgen wir auf der Gegenseite dem Hangweg über Trashinda nach Sanasa und gelangen über einen breiten Hangweg, von dem sich noch einmal ein Blick zurück zu den Achttausendern bietet, zu unserer Lodge in Namche. 19. Tag LuklaEin letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa 7 Std. benötigen wir über den sog. Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts bis nach Lukla (2.800 m). Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern. 20. Tag Flug nach KathmanduDer Rückflug von Lukla nach Kathmandu ist für vormittags geplant. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Nachmittag zur freien Verfügung. 21. Tag Besichtigungsempfehlung: BhaktapurDieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Bhaktapur. 22. Tag Rückflug und Ankunft in DeutschlandFrüh morgens erfolgt unser Transfer zum Flughafen für den Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Deutschland mit Ankunft abends. Charakter der Tour und Anforderungen:Bei diesem Trekking handelt es sich um eine anspruchsvolle Tour mit Tagesetappen von 3 - 8 Std. Gehzeit, Ausnahme ist Tag 16: hier werden Sie insgesamt 9 - 10 Std. unterwegs sein. Bedenken Sie bitte auch, dass die Zeitabschnitte und Wegstrecken variieren können und damit evtl. Iänger als angegeben sind. Ihre Reiseleitung kann die einzelnen Wanderabschnitte an Ort und Stelle festlegen, je nach Witterungsbedingungen und Leistungsfähigkeit der Teilnehmer. Mittags machen Sie Rast in einer Lodge, es wird immer warmes Essen und Getränke (auch zum Füllen der Trinkflaschen) angeboten. Sollte dies mal nicht möglich sein, so wird Ihre Reiseleitung Sie rechtzeitig darauf hinweisen, so dass Sie die Verpflegung für den folgenden Tag in Ihrer Unterkunft mitnehmen können. Die Wege sind meist in gutem Zustand; kurzzeitig werden auch einfachere, teils steile Bergpfade begangen, die aber nicht besonders ausgesetzt sind oder klettertechnisches Können erfordern. Sie müssen jedoch unbedingt trittsicher und sehr ausdauernd beim Wandern in bergigem Gelände sein. Die Höhenunterschiede erreichen im Aufstieg und Abstieg bis zu 1.150 m; meist sind es ca. 700 Höhenmeter im Auf- und Abstieg oder auch weniger. Die Besteigungen des Gokyo Peak (5.360 m) und des Kala Pattar (5.643 m) sind technisch nicht schwierig und ohne Eisausrüstung möglich. Dies gilt auch für die die Überquerung des Cho La (La = Pass). Trotzdem ist die Überquerung nicht zu unterschätzen. Der obere Teil des Weges führt über Blockgelände und Sie benötigen Ihre Hände zur Unterstützung. Falls es nass sein sollte oder eine dünne Schneeschicht über den Steinen liegt, bedarf es noch einmal erhöhter Aufmerksamkeit. Eine gute Kondition, Schwindelfreiheit und vor allem Trittsicherheit ist nicht nur für diese lange und fordernde Etappe unabdingbar. Etwa eine Woche halten Sie sich in Regionen über 4.000 m auf, dafür benötigen Sie einen belastbaren Organismus. Die erforderliche Tagesleistung hält sich besonders bei Aufstiegstrecken in Grenzen, doch die Leistung ist über viele Tage hinweg zu erbringen und erfordert somit große körperliche Ausdauer. Auch in psychischer Hinsicht wird Ihnen einiges abverlangt, da Sie über zwei Wochen in teils abgelegenen Gebieten unterwegs sind. Sie sollten unbedingt langsam und stetig gehen, um die Gefahr einer Höhenkrankheit zu vermeiden. Zur besseren Akklimatisation haben wir zu Beginn einen Ausflugstag im Seitental von Thame eingeplant. Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie ausreichend Kondition für die Reise mitbringen. Konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Profil:Kürzere Variante der Khumbu-Durchquerung als Hütten-Trekking; gute Wege und Bergpfade; teilweise Blockgelände; an Gipfeltagen fordernde, lange Etappen. Wichtige Hinweise:Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen – bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Geduld, Toleranz und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Im Reisepreis enthalten
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