Bhutan - Trekking und FesteReise Nr. 2621 Viertägiges Trekking in Bhutan Reiseverlauf:1. Tag AnreiseLinienflug mit Etihad Airways von Frankfurt über Abu Dhabi nach Kathmandu. 2. Tag KathmanduAnkunft in der nepalesischen Hauptstadt. Wir werden vom Flughafen abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Übernachtung im Hotel [A] 3. Tag Flug Kathmandu - Paro und Fahrt nach ThimphuHeute fliegen wir nach Paro und haben bei gutem Wetter während des Fluges einen fantastischen Ausblick auf die Gipfel der Himalaya-Kette. Ankunft in Paro. Die Stadt liegt 2.200 m hoch im gleichnamigen Tal - für viele das schönste Tal des Landes. Im Norden wird es vom heiligen Berg Chomolhari beherrscht; Gletscherwasser strömt von seinen Nebengipfeln durch tiefe Schluchten zu Tal und bildet den Paro Chu (Fluss), der das Tal speist. Einst verlief eine wichtige Handelsroute zwischen Bhutan und Tibet durch das Paro-Tal, das sich vermutlich als eines der ersten Täler dem Einfluss des Buddhismus öffnete. Nach unserer Ankunft in Paro werden wir abgeholt und fahren gleich weiter in die Hauptstadt Thimphu. Fahrzeit: 1,5h; einfaches Hotel [FMA] 4. Tag Ein Tag für die Hauptstadt ThimphuNach dem Frühstück fahren wir hinauf zum Kuensel Phodrang Nature Park. Die riesige Buddha-Dordenma-Statue ist mit 51,5 m Höhe eine der größten Buddhastatuen der Welt. Ein kurzer Spaziergang bringt uns zu einem Aussichtspavillon, der uns einen schönen Blick über das Thimphu-Tal bietet. Auf dem Rückweg in die Stadt besuchen wir den im tibetischen Stil gebauten Memorial Chörten, der im Gedenken an den Großvater des Königs errichtet wurde. Beeindruckend ist der Besuch der Choki Traditional Art School (www.chokischool.com). Diese Schule wurde 1999 vom bhutanischen Künstler Dasho Choki gegründet. Sie bietet materiell benachteiligten Jugendlichen aus ganz Bhutan die Möglichkeit, ein Studium in Traditioneller Kunst auf Master Niveau zu absolvieren. Gegenwärtig erwerben 86 Jungen und 27 Mädchen in einer rund sechsjährigen Ausbildung ihren Abschluss in Malerei, Holzschnitzerei, Skulpturen oder Weben und Sticken. Daneben erhalten die Studierenden Unterricht in Englisch, Mathematik und der Landessprache Dzongka. Die Schule unterstützt nicht nur ihre Ausbildung, sondern auch ihren Lebensunterhalt während der Lehrzeit. Sie finanziert sich durch Spenden und dem Verkauf der handgefertigten Kunstgegenstände. Wir wollen auch das Takin-Gehege besuchen. Die vor allem in der älteren Literatur vorkommende Bezeichnung "ramsnasige Rindergemse" beschreibt das etwas unförmige Aussehen des bhutanischen Nationaltiers recht gut. Gehzeit: 1-2h; einfaches Hotel [FMA] 5. Tag Punakha Dzong mit farbenfrohes Punakha FestFahrt nach Punakha. Wir besichtigen Punakha Dzong (Baujahr 1637), das, anders als die meisten Klosterburgen, nicht auf einem Bergrücken, sondern in der Ebene liegt. Der Legende nach hat der Baumeister von diesem "Palast der großen Glückseligkeit" geträumt und ihn seiner Traumerscheinung, ohne den Entwurf auch nur einmal zu ändern, nachgebildet. Auf der Empore der von zwei Flussarmen umströmten Klosterburg drehen sich große Gebetsmühlen. Heute ist Punakha Dzong die Winterresidenz des Je Kempo. Zur Festzeit strömen die Menschen aus den Tälern des Umlands in Festtagskleidung zum Dzong. Frauen und Mädchen tragen bunten Familienschmuck. Die Dzongs (Klosterburgen) sind Verwaltungssitze der geistlichen und weltlichen Macht Bhutans und während eines Festes für Fremde bedingt zugänglich. Mönche und Laien in farbigen Kostümen treten mit Masken auf, die Götter, Dämonen und legendäre Gestalten darstellen. Die Bewegungen der Tänzer sind bis ins kleinste Detail festgelegt, ihre oft schreckenerregenden Masken entsprechen dem Thema der meist spannungsgeladenen Tanzdramen: Zerstörung der bösen Kräfte und Sieg über das Chaos. Dämonen werden abgewehrt, die bösen Kräfte symbolisch durch die Schwerter der Tänzer und durch den Trommelklang zerstört oder vertrieben. Spaßmacher lockern mit grotesken Darbietungen die feierliche Stimmung des Festes durch übermütige Scherze auf. Fahrzeit: 3h; einfaches Hotel [FMA] 6. Tag Punakha Festival und Wanderung zum Chime LhakhangFalls eine Thangka-Zeremonie abgehalten wird (dies ist nicht jedes Jahr der Fall), finden wir uns noch in der Morgendämmerung wieder am Festplatz ein. Der Höhepunkt des Festes ist erreicht, wenn am letzten Tag der mehrtägigen Feier ein riesiges Rollbild (Thangka) entrollt wird. Die Mönche leiten eine religiöse Zeremonie und die Gläubigen werfen sich zum Gebet nieder, meditieren und murmeln Gebetsformeln. Mit den ersten Sonnenstrahlen wird die Thangka eingerollt und für ein weiteres Jahr bis zur nächsten Thangka-Zeremonie im Kloster verwahrt. Rückfahrt zum Hotel und Frühstück. Wir wandern zu den Dörfern Talo und Nobgang und besuchen den Khasum Yuelley Namgyal Chörten, der gebaut wurde, um negative Kräfte zu beseitigen und Frieden, Harmonie und Stabilität in der Welt zu fördern. Weiterfahrt nach Lobeysa und kleine Wanderung zum Chime Lhakhang. Gehzeit: 2-3h; einfaches Hotel [FMA] 7. Tag Gangtay - Phobjika TalÜber Trongsa fahren wir weiter nach Gangtay im Phobjika Tal gelegen. Hierzu biegen wir nahe Nobding vom "East-West-Highway" ab und fahren durch Eichen- und Rhododendronwald ins weite Phobjika-Tal. Noch am Nachmittag oder am nächsten Tag besichtigen wir das Kloster Gangtay, das sich auf einem kleinen Hügel über dem Talboden erhebt. (Der Name Gangtay bedeutet "Gipfel eines Berges") Das große Dorf in der Umgebung wird mehrheitlich von den Familien der Gomchen bewohnt, die das Kloster beaufsichtigen. Geleitet wird Gangtay Gompa - das größte Nyingmapa-Kloster in Bhutan - vom Gangtay-Tulku, der neunten Inkarnation, die diesen Namen trägt. Bereits 1613 soll der Grundstein für das Kloster von Pema Trinley, dem ersten Gangtay-Tulku, gelegt worden sein. Lohnend ist ein Ausflug zum Infocenter über die Schwarzhalskranichen. Die seltenen, vom Aussterben bedrohten Vögel stehen in Bhutan unter Schutz. Im weiten, sumpfigen Tal überwintern die Schwarzhalskraniche. Um den Thung Thung, wie der Schwarzhalskranich in Bhutan genannt wird, ranken sich Mythen und Legenden, es gibt Lieder über diesen Vogel und sogar ein Festival ist ihm gewidmet. Fahrzeit: 5h; einfaches Hotel [FMA] 8. Tag Rückfahrt nach ParoEin letzter Fahrtag steht uns bevor. Wir fahren auf dem bereits bekannten "East-West Highway" zurück nach Paro. Unterwegs legen wir immer wieder kleine Pausen ein und vielleicht ist auf der Rückfahrt der Besuch der einen oder anderen Sehenswürdigkeit möglich, die auf der Hinfahrt geschlossen war. Am Nachmittag richten wir unsere Sachen für das bevorstehende viertägige Trekking. Fahrzeit: 6-7h; einfaches Hotel [FMA] 9. Tag Beginn des TrekkingsFahrt zur Festung Ta Dzong (ca. 2.500 m). Hier treffen wir unsere Trekkingmannschaft. Unser Gepäck wird auf Pferde geladen und wir können starten! In zwei Stunden geht es zunächst gemütlich auf einer kaum befahrenen Staubstraße durch lichten Kiefernwald und vorbei an einigen Bauernhäusern mit Apfelplantagen auf eine schöne Wiese mit einer Manimauer (2.940 m). Wir steigen weiter auf, der Weg wird schmäler und führt durch einen sehr schönen Nadelwald, vorwiegend Fichten, von dessen Ästen märchenhaft lange Flechten hängen. Wir folgen bergwärts dem Hauptpfad; die anderen kleinen Wege führen zu einem Sommerlager von Yakhirten. Schließlich öffnet sich der Wald zu einer großen Almweide. Unser Weg führt links zu den Gebetsfahnen, die den Jili La kennzeichnen. Vor uns sehen wir nun den Jili Dzong auf einem Hügel. Das letzte Stück bis zu unserem Zeltplatz (3.500 m) kurz vor dem Dzong wird von Edelweiß und Gebetsfahnen gesäumt. Unter uns erstreckt sich das Paro-Tal und bei klarem Wetter sehen wir im Norden die Chomolhari und weitere Grenzberge zu Tibet. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 80m; Übernachtung im Zelt [FMA] 10. Tag Narithang (3.500 m)In stetigem Auf und Ab durch Rhododendrenwälder erreichen wir nach ca. 3-4 Stunden Jangchu Kharka (3.700 m) und legen eine Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt uns der Weg hinunter durch den Wald zum Lagerplatz Narithang, einer Yakweide in 3.500 m Höhe in der Nähe eines Baches. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA] 11. Tag Labhana Camp (4.000 m)Wir steigen durch Rhodendrenwald auf einem schattigen Weg bis zum See Janye Tsho auf und wandern weiter am Simkotha Tsho (See) entlang. Hier tummeln sich zahlreiche Lachsforellen, die der Großonkel des Königs ausgesetzt hat (4.110 m). Nach dem Mittagessen steigen wir auf zum Phume-La (La=Pass, 4.200 m) und wandern in stetigem Auf und Ab in Richtung des höchsten Passes unserer Wanderung (4.215 m). Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir unserem Lagerplatz, der in einem geschützten Talkessel auf 4.050 m liegt. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 550m; Übernachtung im Zelt [FMA] 12. Tag Ende des Trekkings und Fahrt nach ParoHeute beginnt unser Abstieg und wir sehen immer wieder Gebetsfahnen auf unserer Wanderung. An den Felsen sind häufig Steinplatten aufgerichtet - ein Zeichen dafür , dass die lokalen Berggottheiten um Schutz gebeten werden. Wir erreichen einen alten Chörten und sehen Phajoding Gompa. Unter uns erstreckt sich Thimphu, die Hauptstadt Bhutans. Durch den Wald geht es hinunter an der Phajoding Gompa vorbei, bis wir die Straße erreichen. Dort werden wir vom Fahrer mit dem Bus erwartet. Nach einem ausgiebigen Mittagessen fahren wir per Bus nach Paro. Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 1300m; einfaches Hotel [FMA] 13. Tag Taktshang (Tigernest)Wir besuchen das bekannte Kloster Taktsang (Tigernest). Auf steilem Weg geht es hinauf zu einer Aussichtsplattform, von der sich ein großartiger Blick auf das berühmte "Tigernest" bietet. Eine spektakuläre Schlucht mit Wasserfall trennt uns noch von der Klosteranlage, die sich hoch über dem Paro-Tal erhebt. Im April 1988 brach ein Brand in der Anlage aus. Betroffen davon war glücklicherweise aber nur ein Teil des Klosters, das inzwischen wieder aufgebaut wurde. Für Bhutaner ist Taktsang eine der heiligsten Stätten des Landes, die Gläubige zumindest einmal in ihrem Leben aufsuchen sollten. Der Sage nach soll Padmasambhava von Tibet aus auf einer Tigerin hierher geflogen sein und die Dämonen des Paro-Tals überwältigt haben. Nach beendeter Meditation soll er Anweisung gegeben haben, hier ein Kloster zu bauen. 1648 wurde es um die Meditationshöhle des großen Guru und seiner Nachfolger errichtet. Der Bau besteht aus mehreren Tempeln und scheint förmlich an der Felswand zu kleben. Am Nachmittag können wir noch etwas durch Paro bummeln und langsam Abschied von Bhutan nehmen. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; einfaches Hotel [FMA] 14. Tag Paro - KathmanduMorgens Fahrt zum Flughafen für den Flug nach Kathmandu. Nach der Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt werden wir zu unserem Hotel gebracht. Der restliche Tag in Kathmandu steht zur freien Verfügung. Hotel [FA] 15. Tag KathmanduAbhängig von unserer Flugzeit können wir die verbliebene Zeit für letzte Einkäufe nutzen. Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Etihad Airways über Abu Dhabi nach Frankfurt. [F] 16. Tag AnkunftAnkunft in Frankfurt. Charakter der Tour und Anforderungen:In Bhutan unternehmen Sie ein 4-tägiges Trekking. Die täglichen Gehzeiten liegen zwischen 3 und 6 Stunden. Durch den Abstieg ca. 1.300 Höhenmetern am letzten Trekkingtag und die oft schlammigen Wege bewegt sich die Trekkingbewertung zwischen 2 und 3 Füßen. Sie sollten gewohnt sein, die genannte Gehleistung mehrere Tage hintereinander mühelos zu erbringen und trittsicher in jedem Glände sein. Gewandert wird auch im Geröll und Morast (bei Regen: tiefer humusreicher Boden sowie Lehm). Profil:Unser Bhutan-Klassiker: Kombinierte Kultur- und Trekkingreise mit einem großen Klosterfest und einem viertägigen anspruchsvollen Trekking. Wichtige Hinweise:Diese Reise hat Pioniercharakter . Sie setzt sowohl Aufgeschlossenheit für Land und Leute als auch die Bereitschaft voraus, sich auf ein Stück Abenteuer einzulassen. Ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse wie Schnee und Erdrutsche oder andere Faktoren können zu Programmumstellungen oder -änderungen führen. Die Flüge nach und von Paro (Bhutan) sind wetterabhängig; dadurch kann es zu Verschiebungen oder zu einem Ausfall kommen, eventuell wird der Langstreckenflug versäumt. Da diese Vorgänge außerhalb unseres Einflussbereiches liegen, geht das Risiko zu Lasten der Teilnehmer/-innen; mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich. Das Innere von Dzongs (Ausnahme zur Festivalzeit) ist für Fremde nicht zugänglich, manchmal ergibt sich aber die Chance eines Besuchs. Bitte verhalten Sie sich angemessen respektvoll. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung vorliegender Ausschreibung können wir jedoch nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Im Reisepreis enthalten
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