Lodge-Trekking rund um den ManasluReise Nr. 2618 Abwechslungsreiches, 12-tägiges Lodge-Trekking (4 - 10 Std.) Reiseverlauf:1. Tag Anreise nach NepalLinienflug mit Turkish von Frankfurt über Istanbul nach Kathmandu mit Ankunft am Tag 2. 2. Tag Ankunft in Kathmandu, StadtbummelAnkunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit mit dem Gruppenflug morgens oder anderen Flügen tagsüber ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Stadtbummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst ab mittags zur Verfügung. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen wir die Unternehmungen der folgenden Tage. 3. Tag Fahrt über Arughat nach Soti KholaEine etwa 7-8-stündige Fahrt trennt uns vom ca. 170 km entfernten Städtchen Arughat, dem größten Ort im Buri Gandaki-Tal. Wir überqueren den 1.500 m hohen Thankot-Pass und folgen den Serpentinen hinab ins Trisuli-Tal. Nun geht es ein Stück am Fluss entlang, dann über Dading Besi an den Buri Gandaki (Gandaki = Tal, Schlucht) und schießlich nach Arughat. Auf der Fahrt, vorbei an Dörfern und Terrassenfeldern, sehen wir bei gutem Wetter bereits die Bergketten von Ganesh, Manaslu und Annapurna am Horizont. Das Klima in den ersten Tagen unseres Trekkings ist subtropisch, hier gedeihen sogar Mangobäume. Von Arughat (ca. 550 m) fahren wir bis zu unserer Lodge im Dorf Soti Khola (700 m). In stetigem Auf und Ab geht es am Fluss entlang und durch Dörfer der Volksgruppen der Magar und Newar. Weizen und Reisterrassen säumen den Weg, sogar eine Zuckerrohrplantage gibt es dort. Beim letzten, etwas größeren Ort Arket leuchten im Talhintergrund die Schneefelder der Gletscher des Ganesh Himal. 4. Tag Lapu Besi - Machha KholaEndlich beginnen wir unser Trekking. Ein romantischer Weg ca. 100 m oberhalb der Schlucht führt uns weiter hoch, bis wir vor Lapu Besi wieder an den Fluss gelangen. Links des Flusses geht es dann wieder leicht bergan, an einem schönen Wasserfall vorbei bis zu unserer Lodge (ca. 900 m) beim Machha Khola (Machha = Fisch). 5. Tag Doban - JagatWieder oberhalb des Tales geht es weiter, teils durch Wälder, in denen wir mit etwas Glück Languren beobachten können. Die Languren - eine Primatengruppe aus Asien - gehören zu den Schlankaffen innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten. Am Talboden erreichen wir die heißen Quellen in Tatopani und später den Ort Doban (ca. 1.100 m). Auf den Feldern werden Mais und Getreide angebaut. In der engen Schlucht des Buri Gandaki führt der Weg oberhalb des tosenden Wassers entlang, bevor das Tal sich dann wieder plötzlich öffnet und breiter wird. Durch diese kontrastreiche Landschaft geht es weiter bis zu den Häusern von Jagat (ca. 1.350 m). 6. Tag Philim - EklapatthiNach den ersten beiden recht langen Trekkingtagen, sind die heutige und die morgige Etappe etwas kürzer. An den ersten Manimauern (Gebetsmauern) und Tschörten (Schreinen) erkennen wir, dass wir ins Siedlungsgebiet der Tamang gelangen, die Anhänger des tibetischen Buddhismus sind. Ausblicke auf den Sringi Himal und Ganesh Himal bieten sich uns unterwegs nach Philim und weiter bis nach Eklapatthi (ca. 1.600 m), unserem Tagesziel. 7. Tag Nyak Besi - DengMehrere Dörfer erstrecken sich an den steilen Hängen oberhalb der teils engen Schlucht. Wir wechseln mehrmals über Hängebrücken die Uferseite und wandern das Tal des Buri Gandaki weiter hinauf bis Nyak Besi (ca. 1.800 m). Mäßig ansteigend führt unser Weg weiter bis zur Ortschaft Deng (ca. 1.850 m). Dort gibt es schöne Natursteinhäuser mit Schindeldächern zu sehen und ein Tschörten mit Steinmandala. 8. Tag Ghap - NamrungWir wandern weiter bis zum Bothia-Dorf Ghap (ca. 2.200 m). Wir wechseln zur Südseite des Buri Gandaki und laufen während dieser Tagesetappe etwa parallel zu der nur 5 km entfernten tibetischen Grenze. Stets auf der linken Talseite bleibend, gewinnen wir über einzelne Dörfer und Gehöfte wie Syugjang und Bangsam stets an Höhe. Tschörten und Manimauern säumen den Weg. Vorbei an Feldern führt unsere Route bis zum Dorf Namrung (ca. 2.650 m). 9. Tag Shyala GaonUnsere Route verläuft teilweise durch herrliche Nadelwälder und direkt unterhalb der gewaltigen Ostabstürze des Manaslu Himal langsam höher. Bald betreten wir das einst sagenumwobene Hochtal von Sama und wandern bis zum etwa 3.500 m hoch gelegenen Dorf Shyala Gaon. 10. Tag Via Pung Gyen Gompa nach Sama GaonHeute gibt es zwei Varianten. Wer sich fit fühlt, der wandert zunächst zum Punggen-See und weiter hinauf bis zur Pung Gyen Gompa. Der Pfad führt oberhalb des Punggen-Gletschers vorbei in Richtung Südwesten und eröffnet herrliche Blicke auf das Manaslu-Massiv mit dem 8.163 m Hauptgipfel und links davon den Peak 29 (7.871 m, auch Nadi Chuli genannt). Von dort aus geht es zunächst wieder zurück zur Haupttrekkingroute und dann zum 3.520 m hoch gelegenen Dorf Sama Gaon. Diejenigen, die sich heute nicht so fit fühlen, gehen auf direktem Weg nach Sama Gaon. 11. Tag Sama Gaon - SamdoWir lassen den Manaslu-Gletscher links liegen und halten uns im Tal nordwärts. Wir nächtigen im Ort Samdo (ca. 3.900 m), wo sich tibetische Flüchtlinge niedergelassen haben. Der freie Nachmittag dient uns zur weiteren Aklimatisation. 12. Tag Samdo - Larkya Bazar - DharamsalaHinter Samdo gabelt sich der Weg. In nordöstlicher Richtung geht es über einen für uns verbotenen 5.000er-Pass nach Tibet. Wir folgen dem Buri Gandaki bis zum einst blühenden Larkya Bazar (ca. 4.150 m) und steigen weiter auf bis zu unserer Lodge kurz vor Dharamsala auf ca. 4.450 m Höhe. Wir ruhen uns aus und sammeln Kräfte für die morgige „Schlüsselstelle" der Tour. 13. Tag Dharamsala - Larkya La - BimthangFrüh aufstehen ist angesagt. Gleichmäßig führt der Weg über Moränen hinauf zum Larkya La (5.105 m). Bei klarer Sicht erwartet uns ein grandioser Panoramablick auf die Sechs- und Siebentausender des Larkya, Cheo und Himlung Himal im Norden und auf den Manaslu Himal im Süden. Wir reißen uns vom Pass los und folgen einem Moränenrücken gemächlich abwärts. Dann geht es durch steileres Gelände ins Tal des Dudh Khola. Vorbei an einzelnen Hütten und dem Pokar-See treffen wir unterhalb des Quellbereichs des „Milchflusses" auf die erste Siedlung. Bei Bimthang (auch Bimdakothi genannt), das inmitten eines großartigen Gletscherkessels auf etwa 3.800 m liegt, steht unsere Lodge. Auch bei normalen Verhältnissen benötigen wir für die Kraft raubende Passüberschreitung eine Gehzeit von etwa 9-10 Stunden. 14. Tag Bimthang - Gowa - TilijeIm Tal des Dudh Khola wandern wir südwärts hinab und verlieren ca. 1.400 m an Höhe. Wir wechseln von der Ost- auf die Westseite hinüber. Blicken wir nach oben, haben wir gigantische Einblicke in die Westabstürze des Manaslu. Prächtige Rhododendronwälder - im Frühjahr ein Blütenmeer - säumen den Weg talauswärts. Über das Gurungdorf Gowa (ca. 2.300 m) erreichen wir unser Etappenziel Tilije. 15. Tag Dharapani - Tal - JagatWir treffen auf die Mündung des Dudh Khola in den Marsyandi Khola. Dieser Fluss hat sich zwischen Annapurna und Manaslu Himal eine der tiefsten Schluchten der Welt gebahnt. Wir befinden uns nun auf der klassischen Route zur Annapurna-Umrundung. Über die kleinen Ortschaften Dharapani (ca. 1.700 m) wandern wir talwärts, wobei wir mehrmals den Marsyandi auf Hängebrücken queren. Schließlich treffen wir in unserer Lodge im Dorf Tal oder etwas weiter in Jagat (ca. 1.200 m) ein. Am Abend können wir eine Abschiedsfeier mit unserer Begleitmannschaft veranstalten. 16. Tag Fahrt über Besisahar nach KathmanduMit einem lokalen Bus oder lokalen Jeeps legen wir über eine Schotterpiste im Marsyandi-Tal die Strecke bis Besisahar (ca. 750 m) zurück. Wir kommen vorbei an kleinen Siedlungen wie Syange, deren Einwohner vom Reisanbau leben, und erreichen über Bahundanda (ca. 1.250 m) und das Dorf Bhulbhule (ca. 850 m) unser 1. Etappenziel. In Besisahar steigen wir um den einen Bus unserer Agentur und legen etwas bequemer die 2. Etappe zurück. Weiter durch das Marsyandi-Tal geht es nach Dumre (ca. 450 m). Hier treffen wir auf die Hauptstraße, die von Pokhara nach Kathmandu führt. Nun liegen noch etwa 140 km über Mugling und den Thankot-Pass bis nach Kathmandu vor uns. Im Laufe des frühen Abends treffen wir in Kathmandu ein. 17. Tag Besichtigungsempfehlung: Kathmandu und SwayambunathDieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Kathmandu mit dem Durbar Square und ein Spaziergang nach Swayambunath. 18. Tag Rückflug nach DeutschlandMorgens Transfer und Rückflug mit Turkish Airlines von Kathmandu über Istanbul nach Frankfurt mit Ankunft abends. Flüge, Verlängerungen und Bausteine in NepalFür unsere Reisetermine haben wir meist ein Flugkontingent ab/bis Frankfurt nach Kathmandu und zurück vorreserviert. Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch Flüge ab anderen Flughäfen oder mit anderen Fluggesellschaften an. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche mit. Die Umbuchung Ihres Gruppenfluges auf einen anderen Abflughafen z.B. ab/bis München kostet je nach Verfügbarkeit ab € 30. Gerne können Sie Ihre Nepal-Reise mit einem Aufenthalt in Kathmandu, im Kathmandu-Tal oder in Pokhara verlängern. Wir beraten Sie gerne. Charakter der Tour und Anforderungen:Das Trekking dieser Reise ist eine sehr anspruchsvolle Tour, die nur für geübte Wanderer mit ausgezeichneter Kondition geeignet ist. Die Wege sind meist in gutem Zustand, doch gibt es auch einfachere, teilweise steile und ausgesetzte Bergpfade. Obwohl kein klettertechnisches Können erforderlich ist, sollten Sie unbedingt schwindelfrei und trittsicher sein. Die Tagesetappen schwanken zwischen 4 und 10 Stunden. Sie liegen oft bei 7 - 8 Stunden reiner Gehzeit bei mäßigem Tempo und werden von Ruhepausen unterbrochen. Die zu überwindenden Höhenunterschiede erreichen im Aufstieg bis zu 1.300 m, im Abstieg bis zu 1.350 m. Profil:Lodge-Trekking vor grandioser Kulisse; ohne Inlandsflüge; teilweise lange Tagesetappen, gute Kondition und Trittsicherheit vorausgesetzt. Wichtige Hinweise:Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Geduld, Toleranz und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Im Reisepreis enthalten
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