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Zanskar-DurchquerungIndien / TrekkingReise Nr. 2922 Dieses lange, sehr eindrucksvolle Trekking durch Zanskar zählt zu den großen Gebirgsklassikern der Welt. Breite Talabschnitte mit grünen Oasen wechseln sich mit kargen und windgepeitschten Schluchten ab. Dazwischen befinden sich kleine Weiler mit flachen, weißgetünchten Häusern am Fuße kupferfarbener Berge. Zanskar heißt übersetzt ”Tal des weißen Kupfers'. Die Wanderung startet bei Darcha. Nach der Überquerung des 5.000 m hohen Shingo La haben Sie das Zanskar-Tal vor sich. Sie wandern über Wiesen, auf denen Enzian, Edelweiß und der berühmte tibetische Blaumohn blühen. Ein Höhepunkt der Reise ist die verwitterte Schlucht des Tsarap Lingti-Flusses, eine Art Miniaturausgabe des Grand Canyon. Wenn Sie aus der Schlucht aufsteigen, eröffnet sich plötzlich der Blick auf Gebetsfahnen und das Höhlenkloster Phuktal. Über Padam führt Sie das Trekking nach Karsha; das Dorf und die Gompa sind wie weiße Würfel in den braunen Fels hineingebaut. Das Tal wird bald immer enger, und es folgen mehrere rund 4.700 m hohe Pässe, von denen Sie die Gebirgszüge und Eisberge Ladakhs und Zanskars bestaunen können. Die beste Aussicht genießen Sie vom Njutse La (5.050 m). Das Trekking endet beim Kloster Lamayuru, wo Sie abgeholt werden und nach Leh fahren. Ladakhs jahrhundertealte Kunstschätze und das lebendige Klosterleben bringen Ihnen die Kultur von Klein-Tibet näher. Der zweite Reisetermin wird in umgekehrter Richtung durchgeführt.
Tourverlauf: 1. Tag Anreise Linienflug mit Austrian Airlines ab Deutschland über Wien nach Delhi. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Delhi - Nalagarh Am frühen Morgen Ankunft in Indiens Hauptstadt und direkt im Anschluss daran Weiterfahrt per Bus durch die nordindische Tiefebene nach Nalagarh. Wir frühstücken unterwegs in einem Restaurant. Ankunft in Nalagarh am frühen Nachmittag. Nach dem Mittagessen haben wir Zeit, uns frisch zu machen und etwas auszuruhen. Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 300km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA] 3. Tag Nalagarh - Manali Auf der 320 km langen Strecke bis zum bekannten Erholungsort Manali (ca. 2.050 m) überqueren wir mit der Siwalik-Kette die Südausläufer des westlichen Himalaya und fahren ab Mandi (750 m) das enge Kulu-Tal am Beas-Fluss entlang aufwärts. Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 320km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA] 4. Tag Manali Wir legen einen Akklimatisationstag ein und spazieren vormittags zunächst zum hölzernen Hedimba-Tempel im Zedernwald von Dhungri. In diesem 400 Jahre alten Heiligtum wird die Muttergöttin des Kulu-Tales verehrt. Dann besuchen wir Manalgarh (Alt-Manali) mit den stattlichen Holzhäusern und dem Tempel des Schutzheiligen Manu Rishi. Nachmittags können wir durch die quirligen Bazargassen bummeln und im Garten des Hotels entspannen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA] 5. Tag Manali - Yaspa Von Manali gelangen wir über zahlreiche Kehren und bewaldete Hänge zum Rohtang-Pass (3.978 m), der Grenze zwischen Spiti im Süden und Lahoul im Norden. In vielen Serpentinen fahren wir hinab ins Lahoul-Tal und folgen dem Chenab-Fluss auf zunehmend schlechter Straße bis zum Dorf Yaspa kurz vor Darcha (3.300 m). Dort treffen wir unsere Begleitmannschaft und beziehen das vorbereitete Zeltlager am Ufer des Barai-Flusses, dem Ausgangspunkt unseres 19-tägigen Trekkings. Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 140km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA] 6. Tag Yaspa - Pilamu Alm Nachdem wir 6 km auf der Straße zurückgelegt haben, erledigen wir in Darcha die Passformalitäten. Inzwischen haben die Pferdetreiber am Camp alle Lasten aufgeteilt, die Tragtiere beladen und uns eingeholt. Auf einer Piste erreichen wir den Weiler Chika und stehen bald nach der Mittagsrast vor einer kühnen Stahlträgerbrücke mit Holzplanken über den Barai. Wir überqueren die enge, tosende Barai-Schlucht zur linken Talseite und treffen schließlich nach dem Queren eines kleinen Seitenflusses am Lagerplatz auf der weitläufigen Pilamu-Alm (3.600 m) ein. Hinweis: Damit wir uns allmählich an die zunehmende Höhe gewöhnen können, sind die Etappen der ersten drei Trekkingtage von der Gehzeit her relativ kurz gewählt und gemütlich in 4-5 Stunden zu bewältigen. Gehen Sie bitte langsam und stetig und vermeiden Sie unnötige Anstrengungen. Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA] 7. Tag Pilamu-Alm - Zanskar Sumdo Wir wandern den Barai entlang talaufwärts, queren mehrere Nebenflüsse und gehen über Almwiesen und zwischen Blockwerk bis zu dem vom Shingo La kommenden Seitental. Nach der Mittagsrast überqueren wir den reißenden Barai auf einer stabilen Drahtseilbrücke (3.900 m) und steigen auf einem steilen Pfad ins schmale Chuminakpo-Tal auf. Über die linke Flanke treffen wir bald auf einen Lagerplatz in Flussnähe (ca. 4.000 m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 230m; Zelt [FMA] 8. Tag Zanskar Sumdo - Chuminakpo-Alm In leichtem Auf und Ab folgen wir dem steinigen Hangweg bis zur oberen Chuminakpo-Alm (ca. 4.600 m), wo wir unser Zeltlager aufbauen. Der Rest des Tages dient der Erholung und unserer Akklimatisation. Im Abendlicht zeigen sich bei klarem Wetter die schneebedeckten Gipfel der Lahoul-Region, die wir morgen in Richtung Zanskar verlassen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 790m; Abstieg: 120m; Zelt [FMA] 9. Tag Chuminakpo-Alm - Shingo La (ca. 5.000 m) - Kargyag-Ufer Dieser Tag stellt wegen der geringen Höhenanpassung die größten Anforderungen an unsere Ausdauer. Für den Aufstieg zum Shingo La (ca. 5.000 m), dem zweithöchsten Pass des Trekkings, unserem ”Tor nach Zanskar', müssen wir uns ausreichend Zeit lassen; zuletzt führt der Pfad durch Schnee- bzw. Gletscherfelder. Vom Pass können wir die herrliche Aussicht auf die meist namenlosen, etwa 6.000 m hohen Fels- und Eisgipfel genießen. Hinter dem Pass verlieren wir rasch an Höhe und steigen über die Pangya-Alm (4.550 m) bis zum Talboden ab. Wir zelten am Ufer des Kargyag (4.400 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA] 10. Tag Kargyag-Ufer - Kargyag (Dorf) Morgens queren wir über eine Brücke den kalten Kargyag zur rechten Talseite. Wir wandern flussabwärts bis an den Fuß der gewaltigen, senkrechten Felswand des Gomborangon, eines für Buddhisten heiligen Berges. Zwischen großem Blockwerk leuchtet uns (je nach Jahreszeit) neben vielen Bergblumen auch der blauviolette, stachelige Scheinmohn entgegen. Einen kalten Seitenfluss querend, gelangen wir über saftige Blumenwiesen bis vor das erste Zanskar-Dorf Kargyag. Nach etwa 5 Stunden Gehzeit ”grüßen' vom Flusscamp (4.100 m) bereits die ersten Manimauern, Gebetsfahnen und weiß getünchten Chörten. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA] 11. Tag Kargyag Dorf - Lal Vorbei am Weiler Hable und den langen Manimauern und Chörten von Tanze führt die Route zur Engstelle im Tal und wir queren den Kargyag-Fluss zur linken Talseite. Wir passieren die von fruchtbaren Feldern umgebenen Dörfer Kuru und Teta und wandern bis zum Lagerplatz beim Gehöft Lal (3.900 m). Gehzeit: 7h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA] 12. Tag Lal - Kyalpo Während die Begleitmannschaft mit den Tragtieren nur eine kurze Wegstrecke zum nächsten Zeltplatz zurücklegt, unternehmen wir einen Ausflug zum südlichsten, sehr schön gelegenen Zanskar-Kloster Phugtal. Hinter Lal queren wir den Kargyag auf einer Holzbrücke (3.750 m) und gehen am stattlichen Gehöft Purni (mit Getränke-Shop) vorbei. Am rechten Ufer des Tsarap wandern wir durch die wilde Tsarap-Schlucht. Sobald hinter der Holzbrücke nach einem kurzen Aufstieg die großen Manimauern und Chörten erreicht sind, wird plötzlich der Blick auf das Höhlenkloster Phugtal (3.900 m) frei. Wir besuchen das von rund 70 Gelbmützen-Mönchen bewohnte Kloster und besichtigen die reich geschmückten Tempelräume und die Meditationshöhle. Nach dem Picknick kehren wir auf gleichem Weg zur Brücke über den Kargyag zurück. Talabwärts ist bald der Zusammenfluss von Tsarap und Kargyag zum Lungnak-Fluss, auch Lingti genannt, erreicht. Bis zum hergerichteten Zeltlager gegenüber von Cho oder beim Weiler Kyalpo (3.800 m) ist es nicht mehr weit (ca. 1 Stunde). Gehzeit: 7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 930m; Zelt [FMA] 13. Tag Kyalpo - Raru Ein langer Wandertag liegt vor uns. In ständigem Auf und Ab wandern wir entlang der linken Flanke des engen Lungnak-Tales. Am gegenüberliegenden Ufer erstrecken sich die Hangdörfer von Nyulu und Ichar. Zuletzt umgehen wir eine tiefe Seitenschlucht und steigen zum kleinen Stausee von Raru (3.900 m) hinauf. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA] 14. Tag Raru - Shila In Richtung Padam zieht ein Weg zum Klosterdorf Mune. Hier besuchen wir das auf einem Kamm (3.800 m) liegende Gelugpa-Kloster. Danach erreichen wir die auf einem Felssporn thronende Bardan Gompa. Nach der Besichtigung folgen wir der Piste bis zum Almboden in einer Quellmulde (3.600 m) gegenüber dem Dorf Shila. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 330m; Abstieg: 520m; Zelt [FMA] 15. Tag Shila - Rinam Bald treffen wir in Padam (3.500 m), der überwiegend von Moslems bewohnten Hauptstadt und dem Verwaltungszentrum Zanskars, ein. Wir sehen uns im Ort um. Vorbei an Pipiting geht es zur Stahlbrücke über den Doda-Fluss. Danach steigen wir zum Klosterdorf Karsha (3.750 m) hinauf. Im zweitgrößten Ort und bedeutendsten Kloster Zanskars sehen wir die terrassenartig angelegten Tempel- und Wohnbauten der rund 150 Mönche des Gelbmützen-Ordens. Der Blick schweift über die schneebedeckten Gebirgsketten im Süden und die breite Schwemmland-Ebene von Padam, zu sehen ist auch der Zusammenfluss des vom Pensi La kommenden Doda mit dem Lungnak zum gewaltigen Zanskar-Fluss. An langen Manimauern vorbei wandern wir am linken Zanskar-Ufer zur Ortschaft Rinam (3.550 m), wo wir am Fuß einer senkrechten Felswand unsere Zelte aufbauen. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 470m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA] 16. Tag Rinam - Hanamur Heute, an unserem entfernungsmäßig längsten Wandertag, marschieren wir im Zanskar-Tal in leichtem Auf und Ab flussabwärts. Beim Dorf Pishu erblicken wir auf der rechten Talseite den malerisch gelegenen Ort Zangla mit dem Sitz eines kleinen Lokalkönigs. Wir passieren das von fruchtbaren Feldern umgebene Dorf Pidmo und gelangen durch die Halbwüste bis zum Lagerplatz auf einer Wiese beim Weiler Hanamur (3.450 m). Gehzeit: 8h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA] 17. Tag Hanamur - Snertse-Alm Zuerst gehen wir hinab zum Zanskar-Ufer, dann zieht der Hangweg aus der unpassierbaren Schlucht hinaus. Auf steilem Pfad erklimmen wir den Parfi La (3.900 m). Ebenso steil geht es in Serpentinen hinunter zum Rastplatz am Omangs-Fluss (3.400 m). Nach der Flussquerung über eine Holzbrücke wandern wir zum Schwindel erregenden Höhenweg über einer tiefen Schlucht hinauf und erreichen unser Zeltlager auf der Snertse-Alm (3.700 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1070m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA] 18. Tag Snertse-Alm - Lingshed Wir steigen durch die enge und wilde Schlucht, teils über Schneebrücken oder den Bach querend, steil aufwärts und kommen in ein karges Hochtal. In den Schutthängen gedeihen genügsame Bergblumen und Himalaya-Rhabarber. Gegen Mittag stehen wir auf dem Hanuma La (4.700 m) und können den Blick bis Lingshed schweifen lassen. Nach einem steilen, im Zickzack verlaufenden Abstieg bis zu einem Bach (4.000 m) haben wir noch einen Höhenrücken zu überwinden, ehe wir unser Zeltlager (4.000 m) vor Lingshed errichten. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 880m; Zelt [FMA] 19. Tag Lingshed - Yulchung Im stattlichen Klosterdorf Lingshed am Fuß einer hohen Kalkwand besuchen wir die bedeutende Gelbmützen-Gompa. Lang zieht sich der Weg hinauf zum Netuksi La (4.350 m) und hinunter ins tiefe Seitental (3.950 m). Gestärkt erklimmen wir in Serpentinen den Kiuba La (4.400 m) und kommen auf einem Höhenweg zum Lager (ca. 4.400 m) in einer Quellmulde. Vielleicht können wir in den Geröllhalden Wiesel und Pfeifhasen und in den Lüften Adler beobachten. Auf den Wiesen lassen sich oft Murmeltiere blicken. Sie sind im Sommer bereits so groß und dick, dass man sich vorstellen kann, für welch langen und harten Winter der angesetzte Speck hier reichen muss. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1300m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA] 20. Tag Yulchung - Photaksar Am Höhenweg finden sich Finger- und Läusekraut, Anemone, Mannsschild, Steinbrech und Edelweiß. Vor uns tut sich eine atemberaubende Hochgebirgslandschaft auf: Gewaltige Bergmassive mit gezackten Gipfeln wechseln mit dunklen Schluchten. Das Gestein besteht meist aus Plattenkalken, dem Seeboden des alten Thetysmeeres. Nach steilem Anstieg bewältigen wir die Passhöhe des Sengge La (4.850 m). Bei guter Sicht reicht der Blick über das Hochtal bis zum Sirsir La und Njutse La, unseren nächsten Zielen. Es geht steil abwärts in ein breites Hochtal. Nach dem Durchwaten eines mehrarmigen Zuflusses folgen wir dem Weg zum Bumitse La (4.400 m). Kurz dahinter stellen wir auf einer Wiese mit Blick auf Photaksar die Zelte auf. Rundherum haben Murmeltiere ihre Baue gegraben. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA] 21. Tag Photaksar - Sisir La (4.750 m) Durch saftige Wiesen führt der Weg aus dem Photaksar-Tal (4.200 m) hinaus und steigt, zunächst sanft und dann steiler, auf den Kamm des Sirsir La (4.750 m), von dem sich bei gutem Wetter eine schöne Fernsicht bietet. Wir wandern hinab und folgen einem Seitental aufwärts bis zum Camp (4.500 m) vor der Holzbrücke über den reißenden Fluss. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA] 22. Tag Njutse La ( ca. 5.050 m) - Sumdo-Alm Über einen Höhenrücken kommen wir in ein breites Hochtal, das sich in eine bizarre Felslandschaft wandelt. Riesige Felsschollen mit senkrechten Wänden scheinen in die Schluchthänge gerammt zu sein; die Farben variieren zwischen Violett, Rostrot, Gelb und Dunkelgrün. Nun ziehen wir zum höchsten Pass des Trekkings hinauf. Oben auf dem Njutse La (ca. 5.050 m) verläuft die Grenze zwischen Zanskar und Ladakh. Wer gut in Form ist, kann mit der Reiseleitung oder einem Sherpa linkerhand einen rund 5.300 m hohen Vorgipfel über einen Kammpfad erklimmen und der Gruppe zum Zeltlager auf der Alm (4.050 m) vor der Shilakong-Schlucht folgen. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 640m; Abstieg: 1100m; Zelt [FMA] 23. Tag Sumdo-Alm - Shilakong-Schlucht - Shila Da wir vor dem Eingang in die enge Shilakong-Schlucht gezeltet haben, können wir morgens bei Niedrigwasser die lange Durchquerung beginnen. Die Schlucht verengt sich mehrmals auf 20-30 m Breite und wird von hohen rötlichen Felsen begrenzt. Über 30 Mal müssen wir den Bergbach durchschreiten, da der Pfad vom einen zum anderen Ufer wechselt. Für das Waten durch das kühle Wasser (je nach Wasserstand zwischen knie- und oberschenkeltief) haben sich Teleskop-Tourenstöcke, Bermudas und Turnschuhe bewährt. Am späten Nachmittag bauen wir am Schluchtausgang vor dem Dorf Shila (3.300 m) unser letztes Camp auf. Sollten die Voraussetzungen für diesen feuchten, aber sehr reizvollen Abschnitt nicht gut sein (z. B. wegen schlechten Wetters oder zu hohem Wasserstand), kann unsere Reiseleitung in Absprache mit dem Sirdar für unsere Gruppe einen anderen Weg wählen, der uns vom Lagerplatz hinter dem Sirsir La über Wanla nach Shila führt. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 160m; Abstieg: 940m; Zelt [FMA] 24. Tag Shila - Lamayuru - Leh Die letzte Wanderetappe verläuft in einem kargen Einschnitt über den 3.700 m hohen Pritika La hinab ins saftig-grüne Tal von Lamayuru. Die bizarren Erosionsformen des ”Moonland Valley' im Rücken, steigen wir ins Dorf Lamayuru empor. Wir besuchen das auf einem Felssporn thronende Kloster der Drigunkpa Kargyüpa-Schule. Wenn alles klappt, kommt etwa gleichzeitig die ”Gegengruppe' im Dorf an. Während unsere ”Nachfolger' mit den Tragtieren zum Lager bei Shila wandern, bringt uns ihr Bus die 125 km lange Strecke durch das Indus-Tal zurück nach Leh. Unterwegs sehen wir uns die Tempel von Alchi (11.Jh.) an und legen eine Fotopause am Zusammenfluss von Zanskar und Indus ein. In Leh, Ladakhs Hauptstadt, beziehen wir für die nächsten Tage ein Hotel und können uns auf eine warme Dusche freuen. Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 400m; Hotel [FMA] 25. Tag Leh An drei Tagen unternehmen wir Ausflüge zu den Klosteranlagen der Gelb- und Rotmützen-Lamas in Zentral-Ladakh. Zuerst spazieren wir durch den geschäftigen Bazar von Leh (3.500 m) und steigen, am Königspalast und den Tempelanlagen vorbei, zur alten Lehburg hinauf. Umgeben von unzähligen, im Wind flatternden, bunten Gebetsfahnen können wir die herrliche Aussicht über das Indus-Tal genießen. Nachmittags steht der Besuch des Klosters von Spituk an. Dieses auf einem Felsrücken erbaute, innen reich geschmückte Kloster ist das Mutterkloster der Gelbmützen in Ladakh. Hotel [FMA] 26. Tag Leh Ein Tagesausflug führt uns nach Hemis, dem Hauptsitz der bhutanesischen Dukpa Kargyüpa-Schule, bekannt durch die mehrtägigen Tscham-Mysterienspiele. Ein bequemer Fußweg verläuft durch eine Schlucht hinauf zum ”Adlerhorst' Götsang, einer ruhigen Meditations-Gompa in 3.900 m Höhe. Nach einem Picknick und der Besichtigung von Hemis fahren wir durch das Indus-Tal zurück. Wir besuchen das Gelbmützen-Großkloster Thiksey, das auf einem Bergrücken thront, die Chörten-Gruppen und die ”Kristallburg' von Shey, die frühere Residenz der Könige von Ladakh. Im Nachmittagslicht ist der Blick von den Dächern besonders schön. Abends in Leh mag eine ladakhische Folklore-Aufführung (fakultativ) mit Ausschank von Tschang und Buttertee eine willkommende Ergänzung zu den Gompa-Besichtigungen sein. Hotel [FMA] 27. Tag Leh Unser Ziel, der weiße, mehrgeschossige Königspalast von Stok, liegt an einem großen Schwemmtrichter zu Füßen der 6.000 m hohen Stok Kangri-Gruppe. Bewohnt wird die historische Residenz nur von der Witwe des 1974 verstorbenen Königs mit ihrem Personal. Die Residenz beherbergt ein Museum mit altem, kostbarem Inventar und dem Schmuck des Königshauses der Namgyal-Dynastie. Auf der Rückfahrt besuchen wir in Choglamsar das Tibetan SOS Children's Village, seit 1976 Mitglied der SOS Kinderdorf-Organisation mit Sitz in Wien. Neben Spenden sind auch Übernahmen von Patenschaften für Kinder willkommen. Schutzpatron des Projektes ist der 14. Dalai Lama. Nachmittags unternehmen wir einen Spaziergang durch Getreidefelder und Wiesen, Pappeln- und Weidenhaine. Es geht vorbei an rauschenden Bächen und wir treffen auf die idyllisch gelegenen Chörten von Changpa und Tisseru (9. Jh.). Im Dorf Sankarh gelangen wir zum Gartenkloster Sankar. Im Nachmittagslicht lohnt der Aufstieg zu der 1985 eingeweihten Shanti Stupa auf einem Hügel mit herrlichem Panorama. Hotel [FMA] 28. Tag Leh - Delhi Wir nehmen Abschied von Ladakh und fliegen morgens (je nach Flugplan) von Leh nach Delhi, wo wir zu einem Stadthotel gebracht werden. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann z. B. das nahe gelegene Regierungsviertel mit den Monumentalbauten zwischen dem India Gate und dem Präsidentenpalast besuchen (fakultativ). Hotel [FA] 29. Tag Delhi Der heutige Tag steht uns für Besichtigungen in Delhi zur Verfügung. Das genaue Programm wird vor Ort festgelegt. Nach einem gemeinsamen Abendessen im Hotel geht es zum Flughafen. 2-3 Transitzimmer stehen uns im Hotel zum Umkleiden und Frischmachen zur Verfügung. [FA] 30. Tag Delhi - Wien - Deutschland Nachts Rückflug nach Deutschland, Ankunft morgens. Programm für den zweiten Termin - Trekking von Lamayuru nach Darcha: 1. Tag(B) Frankfurt - Delhi Linienflug mit Austrian Airlines ab Deutschland über Wien nach Delhi. 2. Tag(B) Delhi - Leh Frühmorgens Ankunft in Delhi und Transfer zum nationalen Flughafen für den Weiterflug nach Leh (3.500 m). Nach der Landung in der Hauptstadt Ladakhs werden wir zu unserem Hotel für vier Nächte gebracht. Wir lassen uns Zeit zum Ausruhen und Gewöhnen an die dünne Höhenluft. Am Nachmittag bummeln wir über den Bazar und Markt von Leh. Hotel [FMA] 3. Tag(B) Leh Drei Tage haben wir Zeit zum Akklimatisieren; wir unternehmen Ausflüge zu den imposanten Klosteranlagen der Gelb- und Rotmützen-Lamas in Zentral-Ladakh. Am Vormittag steht der Besuch des Klosters von Spituk an. Das auf einem Felsrücken erbaute, innen reich geschmückte Spituk ist das Mutterkloster der Gelbmützen in Ladakh. Nachmittags steigen wir am Königspalast und den Tempelanlagen vorbei zur alten Lehburg hinauf. Umgeben von unzähligen, im Wind flatternden, bunten Gebetsfahnen genießen wir den Blick über das Indus-Tal. Hotel [FMA] 4. Tag(B) Leh Ein Tagesausflug führt uns nach Hemis, dem Hauptsitz der bhutanesischen Dukpa Kargyüpa-Sekte, bekannt durch die mehrtägigen Tscham-Mysterienspiele. Ein bequemer Fußweg verläuft durch eine Schlucht hinauf zum ”Adlerhorst' Götsang, einer ruhigen Meditations-Gompa in 3.900 m Höhe. Nach einem Picknick und der Besichtigung von Hemis fahren wir durch das Indus-Tal zurück. Wir besuchen das Gelbmützen-Großkloster Thiksey, das auf einem Bergrücken thront, die Chörten-Gruppen und die ”Kristallburg' von Shey, die frühere Residenz der Könige von Ladakh. Im Nachmittagslicht ist der Blick von den Dächern besonders schön. Abends in Leh mag eine ladakhische Folklore-Aufführung (fakultativ) mit Ausschank von Tschang und Buttertee eine willkommende Ergänzung zu den Gompa-Besichtigungen sein. Gehzeit: 2h; Aufstieg: 320m; Abstieg: 320m; Hotel [FMA] 5. Tag(B) Leh Unser Ziel, der weiße, mehrgeschossige Königspalast von Stok, liegt am Anfang eines großen Schwemmtrichters zu Füßen der 6.000 m hohen Stok Kangri-Gruppe. Bewohnt wird die historische Residenz nur von der Witwe des 1974 verstorbenen Königs mit ihrem Personal. Die Residenz beherbergt ein Museum mit altem, kostbarem Inventar und dem Schmuck des Königshauses der Namgyal-Dynastie. Auf der Rückfahrt nach Leh besuchen wir in Choglamsar das Tibetan SOS Children's Village, seit 1976 Mitglied der SOS Kinderdorf-Organisation mit Sitz in Wien. Spenden und auch die Übernahme von Patenschaften für einzelne Kinder sind willkommen. Schutzpatron des Projektes ist der 14. Dalai Lama. Nachmittags spazieren wir durch Getreidefelder und Wiesen, Pappeln- und Weidenhaine. Es geht vorbei an rauschenden Bächen, wir treffen auf die idyllisch gelegenen Chörten von Changpa und Tisseru (9. Jh.) und gelangen im Dorf Sankar zum Gartenkloster Sankar. Im Nachmittagslicht lohnt der Aufstieg zur Shanti Stupa (eingeweiht 1985) auf einem Hügel mit herrlicher Aussicht. Hotel [FMA] 6. Tag(B) Leh - Lamayuru - Eingang Shilakong-Schlucht Bereits durch die Ausflugstage rund um Leh gut akklimatisiert, brechen wir frühmorgens zu unserer Fahrt nach Lamayuru (125 km), dem Ausgangspunkt des Trekkings, auf. Unterwegs legen wir am Zusammenfluss von Zanskar und Indus eine Fotopause ein und machen einen Abstecher nach Alchi zu den Tempeln aus dem 11. Jahrhundert. Bevor wir Lamayuru erreichen, sehen wir die bizarren Erosionsformen des ”Moonland Valley'. Im Dorf treffen wir gegen Mittag auf unsere ”Gegengruppe', die ihr Trekking beendet und mit unseren Jeeps nach Leh fährt. Wir besuchen das auf einem Felssporn erbaute Kloster der Digunkpa Kargyüpa-Schule und steigen nach der Durchquerung des saftig-grünen Tales zum Pritika La (3.700 m) hinauf. Durch einen kargen Einschnitt führt der Pfad hinab bis vor den Ausgang der Shilakong-Schlucht, wo noch das Zeltlager (3.300 m) unserer ”Vorläufer' steht. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 330m; Abstieg: 550m; Zelt [FMA] 7. Tag(B) Shilakong-Schlucht - Sumdo Wir brechen früh auf, um die enge Shilakong-Schlucht mit ihren hohen rötlichen Felswänden und ihrem Wildbach bei niedrigem Wasserstand durchwandern zu können. Über 30 Mal müssen wir den Bergbach durchschreiten, da der Pfad vom einen zum anderen Ufer wechselt. Für das Durchwaten des kühlen Wassers (je nach Wasserstand zwischen knie- und oberschenkeltief) haben sich Teleskop-Tourenstöcke, Bermudas und Tewa-Sandalen oder Turnschuhe bewährt. Am späten Nachmittag kommen wir am Eingang der Schlucht an und errichten auf einem Almboden unser Zeltlager (4.050 m). Sollten die Voraussetzungen für diesen feuchten, aber sehr reizvollen Abschnitt nicht gut sein (z. B. wegen schlechten Wetters oder zu hohem Wasserstand), kann unsere Reiseleitung in Absprache mit dem Sirdar für unsere Gruppe einen anderen Weg über Wanla wählen, der uns tags darauf ins Seitental vor dem Sirsir La führt. Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 190m; Zelt [FMA] 8. Tag(B) Sumdo - Njutse La (5.050 m) Talaufwärts wandern wir zu einem zweiten Almboden (4.600 m), dann zieht der Weg zum 5.050 m hohen Njutse La hinauf. Beim Aufstieg können wir die vielen Farbtöne der Steintürme und Talflanken - von Ockerbraun über Schwarz bis hin zu Graugrün - beobachten; im Hintergrund prägen bizarre, verschneite Bergriesen das Bild. Durch Fels- und Schotterlandschaft geht es in ein breites Hochtal hinab, und wir erreichen nach der Querung eines kleinen Plateaus beim Zusammenfluss zweier Gebirgsbäche den Lagerplatz (4.500 m) in einem Seitental. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1025m; Abstieg: 550m; Zelt [FMA] 9. Tag(B) Sisir La (4.750 m) - Bumitse La (4.400 m) Nach Querung eines kleines Kammes und Passieren des Spang Nala (= Fluss) steigen wir zur Passhöhe des Sirsir La (4.750 m) auf, von dem sich eine herrliche Fernsicht eröffnet. Nach einem Steilstück geht es sanft hinab ins Hochtal des Ortes Photaksar (4.200 m); Bewässerungskanäle haben das Tal in eine fruchtbare Oase verwandelt. Zwischen Wiesen und Weiden verläuft unsere Nachmittagsetappe bis nahezu zum Bumitse La (4.400 m). Unterwegs schweift der Blick zurück zur grandiosen Erosionslandschaft, Jahrtausende ”formten' an der tiefen Schlucht und den interessanten Erdkegeln. Wir bauen schließlich nach Durchwaten eines Baches unser Camp (4.300 m) gegenüber und oberhalb der Ortschaft Photaksar (4.300 m) auf. Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 570m; Abstieg: 750m; Zelt [FMA] 10. Tag(B) Sengge La (4.850 m) Wir wandern über den Bumitse La (4.320) und dann entlang einem Hochtal. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen wir einen mehrarmigen Gebirgsfluss, der durchwatet wird. Ein langer und zuletzt steiler Aufstieg zum 4.920 m hohen Sengge La steht uns bevor. Am Pass wird der Blick frei auf eine atemberaubende Hochgebirgslandschaft: Bergmassive mit wild-gezackten Gipfelketten wechseln mit tiefen Schluchten. Nach einem steilen Abstieg wandern wir auf einem Höhenweg hinab zur Quellmulde vor dem Kiuba La (4.300 m). Gehzeit: 7h; Aufstieg: 980m; Abstieg: 860m; Zelt [FMA] 11. Tag(B) Kiuba La (4.400 m) - Lingshed Bald ist der Kiuba La (4.400 m) erreicht. Nun verläuft der Pfad in steilen Serpentinen hinunter in ein Seitental (3.950 m) und wieder hinauf zum Netuksi La (4.350 m). Gegen Mittag sind wir in dem von Feldern umgebenen Klosterdorf Lingshed (3.950 m). Nach dem Besuch der Gompa des Gelugpa-Ordens geht es über einen Bergrücken wieder 200 m hinab zum Lagerplatz an einem Bach (4.000 m) am Fuß des Hanuma La. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1250m; Zelt [FMA] 12. Tag(B) Lingshed - Omangs-Fluss Zunächst steht uns ein 3-stündiger, sehr steiler Anstieg zum Hanuma La (4.710 m) bevor. Dann steigen wir durch ein trockenes Hochtal, in dem es dennoch Bergblumen gibt, hinab in eine enge Schlucht, wo wir manchmal den Bach über Schneebrücken queren. Schließlich kommen wir zur Snertse-Alm (3.700 m) und steigen nach einem Höhenrücken auf einem staubigen Pfad steil ab zum Omangs-Fluss (3.400 m). Hinter der Holzbrücke über den Omangs erreichen wir einen geeigneten Lagerplatz mit Waschgelegenheit. Bereits beim Abstieg können wir am Hang auf der gegenüberliegenden Talseite den in Serpentinen steil aufsteigenden Pfad erkennen, der zu unserem nächsten Pass führt. Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 1440m; Zelt [FMA] 13. Tag(B) Omangs-Fluss - Parfi La (3.900m) - Hanamur Mit dem Parfi La (3.930 m) haben wir den letzten Pass zu erklimmen, bevor wir zum Zanskar-Fluss hinunterwandern. Beim Weiler Hanamur (3.450 m) bauen wir im Zanskar-Tal nach rund 5 Stunden Gehzeit das Lager auf. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 760m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA] 14. Tag(B) Hanamur - Rinam Am rechten Talhang des Zanskar marschieren wir in leichtem Auf und Ab flussaufwärts. Heute ist der entfernungsmäßig längste Wandertag. Die Landschaft hat Halbwüsten-Charakter, doch gibt es auch fruchtbare Dorfoasen wie Pidmo und Pishu. Bevor wir unseren Zeltplatz beim Ort Rinam (3.550 m) erreichen, erblicken wir auf der anderen Talseite das malerisch gelegene Zangla, den Sitz eines kleinen Lokalkönigs. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA] 15. Tag(B) Rinam - Doda-Brücke Wir setzen den Weg durch das breiter werdende Tal fort und treffen nach gut 3 Stunden im Kloster Karsha (3.750 m) ein. Im sehr aktiven Ort und bedeutendsten Kloster von Zanskar besichtigen wir die terrassenartig angelegten Tempel- und Wohnbauten der rund 150 Mönche des Gelbmützen-Ordens. Vom großen Klosterdorf aus schweift der Blick über die schneebedeckten Gebirgsketten und die breite Schwemmland-Ebene von Padam. Wir sehen den Zusammenfluss des vom Pensi La kommenden Doda mit dem Lungnak zum gewaltigen Zanskar-Fluss. Gegen Mittag sind wir bereits am Flusscamp nahe der Stahlbrücke (3.500 m) über den Doda. Der Nachmittag dient der Erholung. Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 450m; Übernachtung im Zelt [FMA] 16. Tag(B) Doda-Brücke - Shila Wir queren die Brücke und wandern in 2 Stunden in der Ebene über Pipiting nach Padam (3.550 m), der überwiegend von Moslems bewohnten Hauptstadt Zanskars. Wir sehen uns etwas im Ort um. Nachmittags wandern wir am rechten Talhang des Lungnak- bzw. Lingti-Flusses aufwärts bis zum Lagerplatz in einer Quellmulde gegenüber dem Dorf Shila (3.600 m). Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 120m; Zelt [FMA] 17. Tag(B) Shila - Raru Über die Piste nach Raru wandern wir zunächst zur Bardan Gompa. Das Kloster thront auf einem Felssporn und gehört zur Dukpa Kargyüpa-Sekte, der Staatskirche von Bhutan. Weiter geht es zum Klosterdorf Mune, sein Gelugpa-Kloster liegt auf einem Kamm. Wir erreichen das Wiesencamp beim Stausee von Raru (3.800 m). Gehzeit: 5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 380m; Zelt [FMA] 18. Tag(B) Raru - Cho Nach den gemütlichen Etappen der letzten Tage steht wieder eine längere Wanderung an. Entlang der rechten Talflanke des Lungnak verläuft unser Weg in ständigem Auf und Ab bis zu einem geeigneten Lagerplatz beim Weiler Kyalpo oder Cho (3.860 m). Gehzeit: 7,5h; Aufstieg: 960m; Abstieg: 970m; Zelt [FMA] 19. Tag(B) Cho - Yal Während die Begleitmannschaft mit den Tragtieren nur eine kurze Wegstrecke zum nächsten Zeltplatz bei den Gehöften von Lal zurücklegt, unternehmen wir einen Ausflug zum südlichsten, bezaubernd gelegenen Zanskar-Kloster Phugtal. Oberhalb des Zusammenflusses von Tsarap und Kargyag zum Lungnak-Fluss queren wir den Kargyag auf einer Holzbrücke (3.750 m), gehen am stattlichen Gehöft Purni (mit Getränkeshop) vorbei und wandern am rechten Ufer des Tsarap durch die wilde Tsarap-Schlucht. Hinter der Brücke führt ein kurzer Aufstieg zu den großen Manimauern und Chörten des Klosters, und plötzlich wird der Blick frei zum Höhlenkloster Phugtal (3.900 m). Wir besuchen das von ca. 70 Gelbmützen-Mönchen bewohnte Kloster und besichtigen die reich geschmückten Tempelräume und die Meditationshöhle. Nach einem Picknick kehren wir auf gleichem Weg zur Brücke über den Kargyag zurück und steigen hinauf nach Yal (3.900 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1040m; Abstieg: 850m; Zelt [FMA] 20. Tag(B) Yal - Kargyag Über die von fruchtbaren Feldern umgebenen Orte Teta und Kuru wandern wir zum Flussufer und queren den Kargyag über eine Holzbrücke zur linken Talseite. Vorbei an den Dörfern Tanze und Hable geht es weiter zu unserem Flusscamp (4.100 m) hinter der letzten Siedlung Kargyag. Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA] 21. Tag(B) Kargyag - Pangya Beim Aufstieg durch das breite, mit Bergblumen übersäte Kargyag-Tal taucht bald der Bergstock des Gomborangon vor uns auf; der Berg ist den Buddhisten heilig. An seinem Fuß, zwischen dem Blockwerk, finden wir vielleicht nach Durchwaten eines mehrarmigen Seitenflusses blühenden blauen Scheinmohn. Wir folgen dem Kargyag talaufwärts, durchwaten ihn und steigen westwärts zur Hochalm von Pangya (ca. 4.570 m) hinauf. Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA] 22. Tag(B) Pangya - Shingo La (5.030 m) - Chuminakpo-Tal Frühmorgens steigen wir, zuletzt unter Umständen über Schneefelder, zum Shingo La (rund 5.000 m), der Grenze zwischen Zanskar und Lahoul, hinauf (ca. 2 Stunden). Wer möchte, kann bereits nach Erreichen der ersten Schneefelder mit der Reiseleitung oder einem Sherpa linkerhand über Geröll und Platten einen aussichtsreichen Vorgipfel (ca. 5.300 m) erklimmen und dann zum Pass absteigen. Wir verlassen die vergletscherte Passhöhe und wandern über Hochalmen ins Chuminakpo-Tal zur mittleren oder unteren Alm hinab (ca. 4.400 m bzw. 4.200 m). Mit Gipfelbesteigung: Gehzeit 9 Stunden. Gehzeit: 6-9h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA] 23. Tag(B) Chuminakpo-Tal - Pilamu Talabwärts gehend, erreichen wir nach einem Steilstück das breite Schottertal des Barai. Wir überqueren den reißenden Fluss über eine neue Drahtseilbrücke (3.900 m) und wandern am rechten Talhang durch Blockwerk abwärts bis zu einem Wiesencamp (3.700 m) vor der Alm Pilamu. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA] 24. Tag(B) Pilamu - Yaspa Unterhalb der Pilamu-Alm wechseln wir auf der kühnen Stahlträgerbrücke (3.600 m) über den tosenden Barai zur linken Talseite und wandern über die unvollendete Piste zum Weiler Chika. Zuletzt geht es über die Straße Leh-Manali, dann treffen wir nach 3,5 Stunden im Dorf Darcha (3.300 m) ein. Noch eine Stunde und der Endpunkt des Trekkings ist erreicht. Das letzte Lager steht im Dorf Yaspa am Ufer des Bhagai. Nun heißt es Abschied nehmen von unserer Begleitmannschaft. Abends trifft bereits unser Bus für die Rückfahrt ein. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 560m; Zelt [FMA] 25. Tag(B) Yaspa - Manali Wir haben eine lange, anstrengende Fahrt nach Manali (140 km) vor uns. Die Straße ist teilweise in schlechtem Zustand, sie führt über Keylong und Koksar und zuletzt in vielen Serpentinen auf den Rohtang-Pass (3.978 m), der Grenze zwischen Lahoul im Norden und Himachal Pradesh im Süden. Über zahlreiche Kehren und bewaldete Hänge verläuft die Strecke hinab ins Tal des Beas nach Manali (ca. 2.050 m). Fahrzeit: 8h; Hotel [FMA] 26. Tag(B) Manali Am Vormittag spazieren wir zunächst zum 400 Jahre alten hölzernen Hedimba-Tempel im Zedernwald von Dhungri. Im Heiligtum wird die Muttergöttin des Kulu-Tales verehrt. Dann besuchen wir Manalgarh (Alt-Manali) mit seinen stattlichen Holzhäusern und dem Tempel des Schutzheiligen Manu Rishi. Nachmittags können wir durch die quirligen Bazargassen bummeln. Hotel [FMA] 27. Tag(B) Manali - Nalagarh Wir fahren im engen Kulu-Tal entlang dem Beas-Fluss abwärts. Ab Mandi (750 m) durchqueren wir mit der Siwalik-Kette die Südausläufer des westlichen Himalaya und erreichen dann das Flachland. Wir übernachten in Nalagarh in einem zum Hotel umgebauten ehemaligen Maharaja-Palast. Das Ambiente ist wunderschön, doch handelt es sich um ein altes Gebäude mit entsprechender ”Patina'. Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 320km; Hotel [FMA] 28. Tag(B) Nalagarh - Delhi Morgens fahren wir mit dem Bus durch die nordindische Tiefebene nach Delhi zu unserem Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann z. B. das nahe gelegene Regierungsviertel mit den Monumentalbauten zwischen dem India Gate und dem Präsidentenpalast besuchen (fakultativ). Fahrstrecke: 300km; Hotel [FA] 29. Tag(B) Delhi Der heutige Tag steht uns für Besichtigungen in Delhi zur Verfügung. Das Programm wird vor Ort festgelegt. Nach einem gemeinsamen Abendessen geht es zum Flughafen. 2-3 Transitzimmer stehen uns im Hotel zum Umkleiden und Frischmachen zur Verfügung. [FA] 30. Tag(B) Delhi - Wien - Deutschland Nachts Rückflug nach Deutschland, morgens Ankunft. Charakter der Tour und Anforderungen: Auf der sehr anspruchsvollen Trekkingroute zwischen Darcha und Lamayuru bzw. umgekehrt durchwandern Sie das alte Königreich Zanskar in 19 Tagen vollständig zu Fuß. Die Route ist technisch nicht besonders schwierig, erfordert aber eine ausgezeichnete körperliche Gesamtverfassung. Vorausgesetzt werden sehr gute Kondition, Ausdauer und Durchhaltevermögen sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, da Sie manchmal auf schmalen Pfaden an steilen Hängen wandern. Wegen ihrer Länge von 350 km, mehreren Pässen zwischen 4.400 m und 5.050 m sowie einigen Flussdurchquerungen ist die Tour sehr anstrengend. Nicht zu unterschätzen ist die zusätzliche Belastung für Herz und Kreislauf durch die ungewohnte Höhe. Sie halten sich meist in Höhen zwischen 3.500 und 4.500 m auf. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, um den erhöhten Anforderungen dieser Tour gewachsen zu sein. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Die Gehzeiten liegen oft bei 6-8 Stunden pro Tag, mehrmals sind kürzere Etappen zur Erholung vorgesehen. Die zu überwindenden Höhenmeter betragen meist unter 1.000 m pro Tag, maximal jedoch 1.300 m im Auf- und 1.250 m im Abstieg. Ein vorbereitendes Wander- und Konditionstraining ist notwendig. Die ca. 5.000 m hohen Pässe jeweils zu Beginn der Tour sind wegen der noch nicht abgeschlossenen Akklimatisation etwas problematisch. Achten Sie bitte unbedingt darauf, langsam und stetig zu gehen; dennoch müssen Sie zunächst mit Höhenkopfweh infolge des Sauerstoffmangels rechnen. Die Lage der Zanskar-Hochtäler (tiefster Punkt um 3.400 m) zwischen den Pässen stellt im Krankheitsfall ein gewisses Risiko dar, dessen sich jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin bewusst sein muss. Die Wege für einen Rücktransport sind weit und führen immer über einen hohen Pass. Außer den Tragtieren führen wir ein oder zwei Reittiere für den Krankentransport mit. Ebenso wird für Notfälle ein Luftdrucksack mitgeführt. Etwa zur Halbzeit des Trekkings in Zanskars Hauptstadt Padam ist im Notfall ein ”Ausstieg' von der Tour und eine Überlandfahrt nach Leh möglich. In Padam gibt es ein Hospital und eine Funkstation der Armee. Inklusivleistungen:
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