Zanskar-Durchquerung
Reise Nr. 2922
Dieses Route mitten durch das Zanskar-Gebirge zählt immer noch zu den großen Trekking-Klassikern der Welt. Breite Talabschnitte mit grünen Oasen wechseln sich ab mit kargen Hochebenen, tiefen Schluchten und aussichtsreichen Hochgebirgspässen. Wie Vogelnester schmiegen sich kleine Weiler mit flachen, weiß getünchten Häusern an die Hänge kupferfarbener Berge. Unterwegs besuchen Sie buddhistische Klöster und bekommen einen Eindruck vom Alltag der dort lebenden Mönche und Nonnen. Dieses Trekking ist nach wie vor einzigartig, auch wenn jetzt die eine oder andere Sandpiste um Padum schon einen festen Teerbelag hat. Nur gelegentlich fahren dort Jeeps und nur ganz wenige, kurze Abschnitte des gesamten Trekkings werden auf diesen 'Straßen' zurückgelegt.
Tourverlauf:
1. Tag Anreise
Flug ab Deutschland nach Delhi. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Delhi - Nalagarh
Am frühen Morgen Ankunft in Indiens Hauptstadt und direkt im Anschluss daran Weiterfahrt per Bus durch die nordindische Tiefebene nach Nalagarh. Wir frühstücken unterwegs in einem Restaurant. Ankunft in Nalagarh am frühen Nachmittag. Nach dem Mittagessen haben wir Zeit, uns frisch zu machen und etwas auszuruhen. Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 300km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
3. Tag Nalagarh - Manali
Auf der 320 km langen Strecke bis zum bekannten Erholungsort Manali (ca. 2.050 m) überqueren wir mit der Siwalik-Kette die Südausläufer des westlichen Himalaya und fahren ab Mandi (750 m) das enge Kulu-Tal am Beas-Fluss entlang aufwärts. Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 320km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
4. Tag Manali
Vormittags spazieren wir zum hölzernen Hedimba-Tempel im Zedernwald von Dhungri. In diesem 400 Jahre alten Heiligtum wird die Muttergöttin des Kulu-Tales verehrt. Dann besuchen wir Manalgarh (Alt-Manali) mit den stattlichen Holzhäusern und dem Tempel des Schutzheiligen Manu Rishi. Nachmittags können wir durch die quirligen Bazargassen bummeln und im Garten des Hotels entspannen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
5. Tag Manali - Pilamu
Von Manali gelangen wir über zahlreiche Kehren und bewaldete Hänge zum Rohtang-Pass (3.978 m), der Grenze zwischen Spiti im Süden und Lahoul im Norden. In vielen Serpentinen fahren wir hinab ins Lahoul-Tal und folgen dem Chenab-Fluss auf zunehmend schlechter Straße bzw. später Piste über Darcha (3.300 m) bis zum Campingplatz bei Pilamu. Dort treffen wir unsere Begleitmannschaft und beziehen das vorbereitete Zeltlager. Fahrzeit: 8h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
6. Tag Pilamu-Alm - Zanskar Sumdo
Unser erster Trekking Tag! Wir wandern den Barai entlang talaufwärts, queren mehrere Nebenflüsse und gehen über Almwiesen und zwischen Blockwerk bis zu dem vom Shingo La kommenden Seitental. Nach der Mittagsrast überqueren wir den reißenden Barai auf einer stabilen Drahtseilbrücke (3.900 m) und steigen auf einem steilen Pfad ins schmale Chuminakpo-Tal auf. Über die linke Flanke treffen wir bald auf einen Lagerplatz in Flussnähe (ca. 4.000 m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 230m; Zelt [FMA]
7. Tag Zanskar Sumdo - Chuminakpo-Alm
In leichtem Auf und Ab folgen wir dem steinigen Hangweg bis zur oberen Chuminakpo-Alm (ca. 4.600 m), wo wir unser Zeltlager aufbauen. Der Rest des Tages dient der Erholung und unserer Akklimatisation. Im Abendlicht zeigen sich bei klarem Wetter die schneebedeckten Gipfel der Lahoul-Region, die wir morgen in Richtung Zanskar verlassen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 790m; Abstieg: 120m; Zelt [FMA]
8. Tag Chuminakpo-Alm - Shingo La (ca. 5.000 m) - Kargyag-Ufer
Dieser Tag stellt wegen der geringen Höhenanpassung die größten Anforderungen an unsere Ausdauer. Für den Aufstieg zum Shingo La (ca. 5.000 m), dem zweithöchsten Pass des Trekkings, unserem ”Tor nach Zanskar', müssen wir uns ausreichend Zeit lassen; zuletzt führt der Pfad durch Schnee- bzw. Gletscherfelder. Vom Pass können wir die herrliche Aussicht auf die meist namenlosen, etwa 6.000 m hohen Fels- und Eisgipfel genießen. Hinter dem Pass verlieren wir rasch an Höhe und steigen über die Pangya-Alm (4.550 m) bis zum Talboden ab. Wir zelten am Ufer des Kargyag (4.400 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA]
9. Tag Kargyag-Ufer - Kargyag (Dorf)
Morgens queren wir über eine Brücke den kalten Kargyag zur rechten Talseite. Wir wandern flussabwärts bis an den Fuß der gewaltigen, senkrechten Felswand des Gomborangon, eines für Buddhisten heiligen Berges. Zwischen großem Blockwerk leuchtet uns (je nach Jahreszeit) neben vielen Bergblumen auch der blauviolette, stachelige Scheinmohn entgegen. Einen kalten Seitenfluss querend, gelangen wir über saftige Blumenwiesen bis vor das erste Zanskar-Dorf Kargyag. Nach etwa 5 Stunden Gehzeit ”grüßen' vom Flusscamp (4.100 m) bereits die ersten Manimauern, Gebetsfahnen und weiß getünchten Chörten. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]
10. Tag Kargyag Dorf - Lal
Vorbei am Weiler Hable und den langen Manimauern und Chörten von Tanze führt die Route zur Engstelle im Tal und wir queren den Kargyag-Fluss zur linken Talseite. Wir passieren die von fruchtbaren Feldern umgebenen Dörfer Kuru und Teta und wandern bis zum Lagerplatz beim Gehöft Lal (3.900 m). Gehzeit: 7h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]
11. Tag Lal - Kyalpo
Während die Begleitmannschaft mit den Tragtieren nur eine kurze Wegstrecke zum nächsten Zeltplatz zurücklegt, unternehmen wir einen Ausflug zum südlichsten, sehr schön gelegenen Zanskar-Kloster Phugtal. Hinter Lal queren wir den Kargyag auf einer Holzbrücke (3.750 m) und gehen am stattlichen Gehöft Purni (mit Getränke-Shop) vorbei. Am rechten Ufer des Tsarap wandern wir durch die wilde Tsarap-Schlucht. Sobald hinter der Holzbrücke nach einem kurzen Aufstieg die großen Manimauern und Chörten erreicht sind, wird plötzlich der Blick auf das Höhlenkloster Phugtal (3.900 m) frei. Wir besuchen das von rund 70 Gelbmützen-Mönchen bewohnte Kloster und besichtigen die reich geschmückten Tempelräume und die Meditationshöhle. Nach dem Picknick kehren wir auf gleichem Weg zur Brücke über den Kargyag zurück. Talabwärts ist bald der Zusammenfluss von Tsarap und Kargyag zum Lungnak-Fluss, auch Lingti genannt, erreicht. Bis zum hergerichteten Zeltlager gegenüber von Cho oder beim Weiler Kyalpo (3.800 m) ist es nicht mehr weit (ca. 1 Stunde). Gehzeit: 7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 930m; Zelt [FMA]
12. Tag Kyalpo - Raru
Ein langer Wandertag liegt vor uns. In ständigem Auf und Ab wandern wir entlang der linken Flanke des engen Lungnak-Tales. Am gegenüberliegenden Ufer erstrecken sich die Hangdörfer von Nyulu und Ichar. Zuletzt umgehen wir eine tiefe Seitenschlucht und steigen zum kleinen Stausee von Raru (3.900 m) hinauf. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]
13. Tag Raru - Shila - Padum - Karsha- Rinam
In Richtung Padam zieht ein Weg zum Klosterdorf Mune. Hier besuchen wir das auf einem Kamm (3.800 m) liegende Gelugpa-Kloster. Danach erreichen wir die auf einem Felssporn thronende Bardan Gompa. Hier erwarten uns Jeeps und wir werden nach Padum (3.500 m) gebracht, der überwiegend von Moslems bewohnten Hauptstadt und Verwaltungszentrum Zanskars. Vorbei an Pipiting geht es zur Stahlbrücke über den Doda-Fluss. Wir besuchen das Klosterdorf Karsha (3.750 m). Im zweitgrößten Ort und bedeutendsten Kloster Zanskars sehen wir die terrassenartig angelegten Tempel- und Wohnbauten der rund 150 Mönche des Gelbmützen-Ordens. Der Blick schweift über die schneebedeckten Gebirgsketten im Süden und die breite Schwemmland-Ebene von Padam, zu sehen ist auch der Zusammenfluss des vom Pensi La kommenden Doda mit dem Lungnak zum gewaltigen Zanskar-Fluss. Anschließend fahren wir weiter bis zur Ortschaft Rinam (3.550 m), wo wir unsere Zelte aufbauen. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 330m; Abstieg: 520m; Zelt [FMA]
14. Tag Rinam - Hanamur
Heute, an unserem entfernungsmäßig längsten Wandertag, marschieren wir im Zanskar-Tal in leichtem Auf und Ab flussabwärts. Beim Dorf Pishu erblicken wir auf der rechten Talseite den malerisch gelegenen Ort Zangla mit dem Sitz eines kleinen Lokalkönigs. Wir passieren das von fruchtbaren Feldern umgebene Dorf Pidmo und gelangen durch die Halbwüste bis zum Lagerplatz auf einer Wiese beim Weiler Hanamur (3.450 m). Gehzeit: 8h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]
15. Tag Hanamur - Snertse-Alm
Zuerst gehen wir hinab zum Zanskar-Ufer, dann zieht der Hangweg aus der unpassierbaren Schlucht hinaus. Auf steilem Pfad erklimmen wir den Parfi La (3.900 m). Ebenso steil geht es in Serpentinen hinunter zum Rastplatz am Omangs-Fluss (3.400 m). Nach der Flussquerung über eine Holzbrücke wandern wir zum Schwindel erregenden Höhenweg über einer tiefen Schlucht hinauf und erreichen unser Zeltlager auf der Snertse-Alm (3.700 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1070m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]
16. Tag Snertse-Alm - Lingshed
Wir steigen durch die enge und wilde Schlucht, teils über Schneebrücken oder den Bach querend, steil aufwärts und kommen in ein karges Hochtal. In den Schutthängen gedeihen genügsame Bergblumen und Himalaya-Rhabarber. Gegen Mittag stehen wir auf dem Hanuma La (4.700 m) und können den Blick bis Lingshed schweifen lassen. Nach einem steilen, im Zickzack verlaufenden Abstieg bis zu einem Bach (4.000 m) haben wir noch einen Höhenrücken zu überwinden, ehe wir unser Zeltlager (4.000 m) vor Lingshed errichten. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 880m; Zelt [FMA]
17. Tag Lingshed - Yulchung
Im stattlichen Klosterdorf Lingshed am Fuß einer hohen Kalkwand besuchen wir die bedeutende Gelbmützen-Gompa. Lang zieht sich der Weg hinauf zum Netuksi La (4.350 m) und hinunter ins tiefe Seitental (3.950 m). Gestärkt erklimmen wir in Serpentinen den Kiuba La (4.400 m) und kommen auf einem Höhenweg zum Lager (ca. 4.400 m) in einer Quellmulde. Vielleicht können wir in den Geröllhalden Wiesel und Pfeifhasen und in den Lüften Adler beobachten. Auf den Wiesen lassen sich oft Murmeltiere blicken. Sie sind im Sommer bereits so groß und dick, dass man sich vorstellen kann, für welch langen und harten Winter der angesetzte Speck hier reichen muss. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1300m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]
18. Tag Yulchung - Photaksar
Am Höhenweg finden sich Finger- und Läusekraut, Anemone, Mannsschild, Steinbrech und Edelweiß. Vor uns tut sich eine atemberaubende Hochgebirgslandschaft auf: Gewaltige Bergmassive mit gezackten Gipfeln wechseln mit dunklen Schluchten. Das Gestein besteht meist aus Plattenkalken, dem Seeboden des alten Thetysmeeres. Nach steilem Anstieg bewältigen wir die Passhöhe des Sengge La (4.850 m). Bei guter Sicht reicht der Blick über das Hochtal bis zum Sirsir La und Njutse La, unseren nächsten Zielen. Es geht steil abwärts in ein breites Hochtal. Nach dem Durchwaten eines mehrarmigen Zuflusses folgen wir dem Weg zum Bumitse La (4.400 m). Kurz dahinter stellen wir auf einer Wiese mit Blick auf Photaksar die Zelte auf. Rundherum haben Murmeltiere ihre Baue gegraben. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]
19. Tag Photaksar - Sisir La (4.750 m) - Uletokpo
Durch saftige Wiesen führt der Weg aus dem Photaksar-Tal (4.200 m) hinaus und steigt, zunächst sanft und dann steiler, auf den Kamm des Sirsir La (4.750 m), von dem sich bei gutem Wetter eine schöne Fernsicht bietet. Wir wandern hinab bis zur Piste, wo die Jeeps schon auf uns warten und fahren nach Lamayuru. Die bizarren Erosionsformen des ”Moonland Valley' sind außergewöhnlich und beeindruckend. Wir besuchen das auf einem Felssporn thronende Kloster der Drigunkpa Kargyüpa-Schule. Anschließend fahren wir Richtung Leh und übernachten in Uletokpo, im fest eingerichteten Zeltcamp. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 650m; Zeltcamp [FMA]
20. Tag Uletokpo - Leh
Auf der Fahrt nach Leh machen wir noch Halt in Alchi. Wir besichtigen die Tempel mit den aus dem 11.Jh. stammenden, sehr schönen holzgeschnitzte Türrahmen, den außergewöhnlichen Wandmalereien und den überlebensgroße Statuen von Bodhisattvas (Sanskrit: Träger des Erleuchtungsbewusstseins) auf. Dann fahren wir weiter zum Dorf Likir (3.500 m). Sehenswert sind hier die Versammlungsräume der alten Gompa, die heute etwa 50 Gelbmützen-Mönche beherbergt. Ein kleines Museum zeigt Gebrauchsgegenstände und schöne Thangkas. Nachmittags erreiche wir Leh, die Hauptstadt Ladakhs, beziehen für die nächsten Tage unser Hotel und können uns auf eine warme Dusche freuen. Fahrzeit: 2h; Hotel [FMA]
21. Tag Leh
Heute spazieren wir durch den geschäftigen Bazar von Leh (3.500 m) und steigen, am Königspalast und den Tempelanlagen vorbei, zur alten Lehburg hinauf. Umgeben von unzähligen, im Wind flatternden, bunten Gebetsfahnen können wir die herrliche Aussicht über das Indus-Tal genießen. Nachmittags steht der Besuch des Klosters von Spituk an. Dieses auf einem Felsrücken erbaute, innen reich geschmückte Kloster ist das Mutterkloster der Gelbmützen in Ladakh. Hotel [FMA]
22. Tag Leh
Ein Tagesausflug führt uns nach Hemis, dem Hauptsitz der bhutanesischen Dukpa Kargyüpa-Schule, bekannt durch die mehrtägigen Tscham-Mysterienspiele. Ein bequemer Fußweg verläuft durch eine Schlucht hinauf zum ”Adlerhorst' Götsang, einer ruhigen Meditations-Gompa in 3.900 m Höhe. Nach einem Picknick und der Besichtigung von Hemis fahren wir durch das Indus-Tal zurück. Wir besuchen das Gelbmützen-Großkloster Thiksey, das auf einem Bergrücken thront, die Chörten-Gruppen und die ”Kristallburg' von Shey, die frühere Residenz der Könige von Ladakh. Im Nachmittagslicht ist der Blick von den Dächern besonders schön. Hotel [FMA]
23. Tag Leh - Delhi
Wir nehmen Abschied von Ladakh und fliegen morgens (je nach Flugplan) von Leh nach Delhi, wo wir zu einem Stadthotel gebracht werden. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann z. B. das nahe gelegene Regierungsviertel mit den Monumentalbauten zwischen dem India Gate und dem Präsidentenpalast besuchen (fakultativ). Hotel [FA]
24. Tag Delhi
Der heutige Tag steht uns für Besichtigungen in Delhi zur Verfügung. Das genaue Programm wird vor Ort festgelegt. Nach einem gemeinsamen Abendessen im Hotel geht es zum Flughafen. 2-3 Transitzimmer stehen uns im Hotel zum Umkleiden und Frischmachen zur Verfügung. [FA]
25. Tag Delhi - Deutschland
Nachts Rückflug nach Deutschland, Ankunft morgens.
Programm für den zweiten Termin - Trekking von Lamayuru nach Darcha:
1. Tag(B) Anreise
Flug ab Deutschland nach Delhi.
2. Tag(B) Delhi - Leh
Frühmorgens Ankunft in Delhi und Transfer zum nationalen Flughafen für den Weiterflug nach Leh (3.500 m). Nach der Landung in der Hauptstadt Ladakhs werden wir zu unserem Hotel für vier Nächte gebracht. Wir lassen uns Zeit zum Ausruhen und Gewöhnen an die dünne Höhenluft. Am Nachmittag bummeln wir über den Bazar und Markt von Leh. Hotel [FMA]
3. Tag(B) Leh
Am Vormittag steht der Besuch des Klosters von Spituk an. Das auf einem Felsrücken erbaute, innen reich geschmückte Spituk ist das Mutterkloster der Gelbmützen in Ladakh. Nachmittags steigen wir am Königspalast und den Tempelanlagen vorbei zur alten Lehburg hinauf. Umgeben von unzähligen, im Wind flatternden, bunten Gebetsfahnen genießen wir den Blick über das Indus-Tal. Hotel [FMA]
4. Tag(B) Leh
Ein Tagesausflug führt uns nach Hemis, dem Hauptsitz der bhutanesischen Dukpa Kargyüpa-Sekte, bekannt durch die mehrtägigen Tscham-Mysterienspiele. Ein bequemer Fußweg verläuft durch eine Schlucht hinauf zum ”Adlerhorst' Götsang, einer ruhigen Meditations-Gompa in 3.900 m Höhe. Nach einem Picknick und der Besichtigung von Hemis fahren wir durch das Indus-Tal zurück. Wir besuchen das Gelbmützen-Großkloster Thiksey, das auf einem Bergrücken thront, die Chörten-Gruppen und die ”Kristallburg' von Shey, die frühere Residenz der Könige von Ladakh. Im Nachmittagslicht ist der Blick von den Dächern besonders schön. Gehzeit: 2h; Aufstieg: 320m; Abstieg: 320m; Hotel [FMA]
5. Tag(B) Alchi - Likir - Uletokpo
Auf der Fahrt nach Uletokpo machen wir noch Halt in Alchi. Wir besichtigen die Tempel mit den aus dem 11.Jh. stammenden, sehr schönen holzgeschnitzte Türrahmen, den außergewöhnlichen Wandmalereien und den überlebensgroße Statuen von Bodhisattvas (Sanskrit: Träger des Erleuchtungsbewusstseins) auf. Dann fahren wir weiter zum Dorf Likir (3.500 m). Sehenswert sind hier die Versammlungsräume der alten Gompa, die heute etwa 50 Gelbmützen-Mönche beherbergt. Ein kleines Museum zeigt Gebrauchsgegenstände und schöne Thangkas.Dann geht es weiter nach Uletokbo, wo wir im fest eingerichteten Zeltcamp übernachen. Fahrzeit: 2-3h; Zeltcamp [FMA]
6. Tag(B) Uletokpo - Lamayuru - Photoksar
Wir fahren nach Lamayuru. Die die bizarren Erosionsformen des ”Moonland Valley' sind etwas ganz Besonderes. Wir besuchen das auf einem Felssporn erbaute Kloster der Digunkpa Kargyüpa-Schule. Anschließend fahren wir weiter auf einer Schotterpiste bis zum Ausgangspunkt für das Trekking. Hier wird unser Gepäck auf die Tragtiere verladen und wir wandern über den Sisir La (4.750 m) bis Photaksar (4.200 m), zu unserem ersten Campingplatz. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 550m; Zelt [FMA]
7. Tag(B) Sengge La (4.850 m)
Wir wandern über den Bumitse La (4.320) und dann entlang einem Hochtal. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen wir einen mehrarmigen Gebirgsfluss, der durchwatet wird. Ein langer und zuletzt steiler Aufstieg zum 4.920 m hohen Sengge La steht uns bevor. Am Pass wird der Blick frei auf eine atemberaubende Hochgebirgslandschaft: Bergmassive mit wild-gezackten Gipfelketten wechseln mit tiefen Schluchten. Nach einem steilen Abstieg wandern wir auf einem Höhenweg hinab zur Quellmulde vor dem Kiuba La (4.300 m). Gehzeit: 7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA]
8. Tag(B) Kiuba La (4.400 m) - Lingshed
Bald ist der Kiuba La (4.400 m) erreicht. Nun verläuft der Pfad in steilen Serpentinen hinunter in ein Seitental (3.950 m) und wieder hinauf zum Netuksi La (4.350 m). Gegen Mittag sind wir in dem von Feldern umgebenen Klosterdorf Lingshed (3.950 m). Nach dem Besuch der Gompa des Gelugpa-Ordens geht es über einen Bergrücken wieder 200 m hinab zum Lagerplatz an einem Bach (4.000 m) am Fuß des Hanuma La. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1250m; Zelt [FMA]
9. Tag(B) Lingshed - Omangs-Fluss
Zunächst steht uns ein 3-stündiger, sehr steiler Anstieg zum Hanuma La (4.710 m) bevor. Dann steigen wir durch ein trockenes Hochtal, in dem es dennoch Bergblumen gibt, hinab in eine enge Schlucht, wo wir manchmal den Bach über Schneebrücken queren. Schließlich kommen wir zur Snertse-Alm (3.700 m) und steigen nach einem Höhenrücken auf einem staubigen Pfad steil ab zum Omangs-Fluss (3.400 m). Hinter der Holzbrücke über den Omangs erreichen wir einen geeigneten Lagerplatz mit Waschgelegenheit. Bereits beim Abstieg können wir am Hang auf der gegenüberliegenden Talseite den in Serpentinen steil aufsteigenden Pfad erkennen, der zu unserem nächsten Pass führt. Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 1440m; Zelt [FMA]
10. Tag(B) Omangs-Fluss - Parfi La (3.900m) - Hanamur
Mit dem Parfi La (3.930 m) haben wir den letzten Pass zu erklimmen, bevor wir zum Zanskar-Fluss hinunterwandern. Beim Weiler Hanamur (3.450 m) bauen wir im Zanskar-Tal nach rund 5 Stunden Gehzeit das Lager auf. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 760m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA]
11. Tag(B) Hanamur - Rinam
Am rechten Talhang des Zanskar marschieren wir in leichtem Auf und Ab flussaufwärts. Heute ist der entfernungsmäßig längste Wandertag. Die Landschaft hat Halbwüsten-Charakter, doch gibt es auch fruchtbare Dorfoasen wie Pidmo und Pishu. Bevor wir unseren Zeltplatz beim Ort Rinam (3.550 m) erreichen, erblicken wir auf der anderen Talseite das malerisch gelegene Zangla, den Sitz eines kleinen Lokalkönigs. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA]
12. Tag(B) Rinam - Karsha - Bardan - Raru
Mit Jeeps fahren wir heute bis zum Dorf Karsha und besichtigen dort das Kloster mit den terrassenartig angelegten Tempel- und Wohnbauten der rund 150 Mönche des Gelbmützen-Ordens. Vom großen Klosterdorf aus schweift der Blick über die schneebedeckten Gebirgsketten und die breite Schwemmland-Ebene von Padam. Wir sehen den Zusammenfluss des vom Pensi La kommenden Doda mit dem Lungnak zum gewaltigen Zanskar-Fluss. Zu Mittag sind wir in Padum, der überwiegend von Moslems bewohnten Hauptstadt und Verwaltungszentrum Zanskars. Nachdem wir hier zu Mittag gegessen haben, bringen uns die Jeeps nach zum auf einem Felssporn thronenden Kloster Bardan, das wir besichtigen. Anschließend werden wir zu unserem nächsten Camp in Raru gebracht. Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 450m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag(B) Raru - Cho
Nach den gemütlichen Etappen der letzten Tage steht wieder eine längere Wanderung an. Entlang der rechten Talflanke des Lungnak verläuft unser Weg in ständigem Auf und Ab bis zu einem geeigneten Lagerplatz beim Weiler Kyalpo oder Cho (3.860 m). Gehzeit: 7,5h; Aufstieg: 960m; Abstieg: 970m; Zelt [FMA]
14. Tag(B) Cho - Yal
Während die Begleitmannschaft mit den Tragtieren nur eine kurze Wegstrecke zum nächsten Zeltplatz bei den Gehöften von Lal zurücklegt, unternehmen wir einen Ausflug zum südlichsten, bezaubernd gelegenen Zanskar-Kloster Phugtal. Oberhalb des Zusammenflusses von Tsarap und Kargyag zum Lungnak-Fluss queren wir den Kargyag auf einer Holzbrücke (3.750 m), gehen am stattlichen Gehöft Purni (mit Getränkeshop) vorbei und wandern am rechten Ufer des Tsarap durch die wilde Tsarap-Schlucht. Hinter der Brücke führt ein kurzer Aufstieg zu den großen Manimauern und Chörten des Klosters, und plötzlich wird der Blick frei zum Höhlenkloster Phugtal (3.900 m). Wir besuchen das von ca. 70 Gelbmützen-Mönchen bewohnte Kloster und besichtigen die reich geschmückten Tempelräume und die Meditationshöhle. Nach einem Picknick kehren wir auf gleichem Weg zur Brücke über den Kargyag zurück und steigen hinauf nach Yal (3.900 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1040m; Abstieg: 850m; Zelt [FMA]
15. Tag(B) Yal - Kargyag
Über die von fruchtbaren Feldern umgebenen Orte Teta und Kuru wandern wir zum Flussufer und queren den Kargyag über eine Holzbrücke zur linken Talseite. Vorbei an den Dörfern Tanze und Hable geht es weiter zu unserem Flusscamp (4.100 m) hinter der letzten Siedlung Kargyag. Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA]
16. Tag(B) Kargyag - Pangya
Beim Aufstieg durch das breite, mit Bergblumen übersäte Kargyag-Tal taucht bald der Bergstock des Gomborangon vor uns auf; der Berg ist den Buddhisten heilig. An seinem Fuß, zwischen dem Blockwerk, finden wir vielleicht nach Durchwaten eines mehrarmigen Seitenflusses blühenden blauen Scheinmohn. Wir folgen dem Kargyag talaufwärts, durchwaten ihn und steigen westwärts zur Hochalm von Pangya (ca. 4.570 m) hinauf. Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]
17. Tag(B) Pangya - Shingo La (5.030 m) - Chuminakpo-Tal
Frühmorgens steigen wir, zuletzt unter Umständen über Schneefelder, zum Shingo La (rund 5.000 m), der Grenze zwischen Zanskar und Lahoul, hinauf (ca. 2 Stunden). Wer möchte, kann bereits nach Erreichen der ersten Schneefelder mit der Reiseleitung oder einem Sherpa linkerhand über Geröll und Platten einen aussichtsreichen Vorgipfel (ca. 5.300 m) erklimmen und dann zum Pass absteigen. Wir verlassen die vergletscherte Passhöhe und wandern über Hochalmen ins Chuminakpo-Tal zur mittleren oder unteren Alm hinab (ca. 4.400 m bzw. 4.200 m). Mit Gipfelbesteigung: Gehzeit 9 Stunden. Gehzeit: 6-9h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA]
18. Tag(B) Chuminakpo-Tal - Pilamu
Talabwärts gehend, erreichen wir nach einem Steilstück das breite Schottertal des Barai. Wir überqueren den reißenden Fluss über eine neue Drahtseilbrücke (3.900 m) und wandern am rechten Talhang durch Blockwerk abwärts bis zu einem Wiesencamp (3.700 m) vor der Alm Pilamu. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA]
19. Tag(B) Pilamu - Yaspa - Darcha - Manali
Unsere Jeeps sind da und bringen uns über eine holprige Piste bis Darcha weiter nach Manali. Wir fahren über Keylong und Koksar und zuletzt in vielen Serpentinen auf den Rohtang-Pass (3.978 m), der Grenze zwischen Lahoul im Norden und Himachal Pradesh im Süden. Über zahlreiche Kehren und bewaldete Hänge verläuft die Strecke hinab ins Tal des Beas nach Manali (ca. 2.050 m). Fahrzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
20. Tag(B) Manali
Am Vormittag spazieren wir zunächst zum 400 Jahre alten hölzernen Hedimba-Tempel im Zedernwald von Dhungri. Im Heiligtum wird die Muttergöttin des Kulu-Tales verehrt. Dann besuchen wir Manalgarh (Alt-Manali) mit seinen stattlichen Holzhäusern und dem Tempel des Schutzheiligen Manu Rishi. Nachmittags können wir durch die quirligen Bazargassen bummeln. Hotel [FMA]
21. Tag(B) Manali - Nalagarh
Wir fahren im engen Kulu-Tal entlang dem Beas-Fluss abwärts. Ab Mandi (750 m) durchqueren wir mit der Siwalik-Kette die Südausläufer des westlichen Himalaya und erreichen dann das Flachland. Wir übernachten in Nalagarh in einem zum Hotel umgebauten ehemaligen Maharaja-Palast. Das Ambiente ist wunderschön, doch handelt es sich um ein altes Gebäude mit entsprechender ”Patina'. Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 320km; Hotel [FMA]
22. Tag(B) Nalagarh - Delhi
Morgens fahren wir mit dem Bus durch die nordindische Tiefebene nach Delhi zu unserem Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann z. B. das nahe gelegene Regierungsviertel mit den Monumentalbauten zwischen dem India Gate und dem Präsidentenpalast besuchen (fakultativ). Fahrstrecke: 300km; Hotel [FMA]
23. Tag(B) Delhi
Der heutige Tag steht uns für Besichtigungen in Delhi zur Verfügung. Das Programm wird vor Ort festgelegt. Nach einem gemeinsamen Abendessen geht es zum Flughafen. 2-3 Transitzimmer stehen uns im Hotel zum Umkleiden und Frischmachen zur Verfügung. [FA]
24. Tag(B) Delhi - Deutschland
Nachts Rückflug nach Deutschland, morgens Ankunft.
Charakter der Tour und Anforderungen:
Die Route ist technisch nicht besonders schwierig, erfordert aber eine ausgezeichnete körperliche Gesamtverfassung. Vorausgesetzt werden sehr gute Kondition, Ausdauer und Durchhaltevermögen sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, da Sie manchmal auf schmalen Pfaden an steilen Hängen wandern.
Wegen ihrer Länge von mher als 300 km, mehreren Pässen zwischen 4.400 m und 5.050 m sowie einigen Flussdurchquerungen ist die Tour sehr anstrengend. Nicht zu unterschätzen ist die zusätzliche Belastung für Herz und Kreislauf durch die ungewohnte Höhe. Sie halten sich meist in Höhen zwischen 3.500 und 4.500 m auf. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, um den erhöhten Anforderungen dieser Tour gewachsen zu sein. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Die Gehzeiten liegen oft bei 6-8 Stunden pro Tag, mehrmals sind kürzere Etappen zur Erholung vorgesehen. Die zu überwindenden Höhenmeter betragen meist unter 1.000 m pro Tag, maximal jedoch 1.300 m im Auf- und 1.250 m im Abstieg. Ein vorbereitendes Wander- und Konditionstraining ist notwendig. Die ca. 5.000 m hohen Pässe jeweils zu Beginn der Tour sind wegen der noch nicht abgeschlossenen Akklimatisation etwas problematisch. Achten Sie bitte unbedingt darauf, langsam und stetig zu gehen; dennoch müssen Sie zunächst mit Höhenkopfweh infolge des Sauerstoffmangels rechnen.
Die Lage der Zanskar-Hochtäler (tiefster Punkt um 3.400 m) zwischen den Pässen stellt im Krankheitsfall ein gewisses Risiko dar, dessen sich jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin bewusst sein muss. Die Wege für einen Rücktransport sind weit und führen immer über einen hohen Pass. Außer den Tragtieren führen wir ein oder zwei Reittiere für den Krankentransport mit. Ebenso wird für Notfälle ein Luftdrucksack mitgeführt. Etwa zur Halbzeit des Trekkings in Zanskars Hauptstadt Padam ist im Notfall ein ”Ausstieg' von der Tour und eine Überlandfahrt nach Leh möglich. In Padam gibt es ein Hospital und eine Funkstation der Armee.
Auch in dieser bisher sehr abgelegenen Region schreitet der Straßenbau voran. Ab Darcha in Richtung Zanskar Sumdo, rund um Padum und von Norden her in Richtung Sisir La gibt es bereits 'Straßen' in Form von ungeteerten Schotterpisten. Die Situation dort ändert sich von Jahr zu Jahr. Selbstverständlich versuchen wir, die Straßen auf neuen Trekkingwegen zu umgehen oder ggf. auch kurze Etappen mit dem Jeep zurückzulegen. Die klassische Trekkingroute durch den Zanskar ist jedoch immer noch eine der Schönsten und Interessantesten im Himalaya Komplette Durchquerung des Zanskar-Gebirges auf landschaftlich sehr vielfältiger Route mit Kloster- und Dorfbesuchen; anspruchsvoll aufgrund Länge des Treks.
Klima
Im Sommer sinken die Temperaturen in Ladakh und Zanskar nachts nur in den höchsten Lagen bis auf 0°C und steigen tagsüber im Schatten kaum über 20-30°C an. In der Sonne ist die Strahlungswärme infolge der oft klaren, trockenen Höhenluft jedoch so stark, dass Sie schwitzen und einen Schritt weiter im Schatten frieren. In den vergangenen Jahren traten durch Klimaverschiebungen im Sommer vermehrt Gewitter und Regenschauer auf. Mit Regen, besonders nachmittags oder abends, müssen Sie rechnen.
Ausrüstung
Dem Klima entsprechend sollten Sie sowohl atmungsaktive, leichte Kleidung (T-Shirts, Bermudas) als auch warme Kleidung (Pullover/Fleece, Jacke/Anorak, Wind- und Regenschutz) mitnehmen. Sie benötigen einen guten Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 5°C. Einfache, dünne Isoliermatten als Schlafunterlage in den Zelten werden gestellt. Wer mehr Schlafkomfort möchte, sollte eine leichte Therm-a-rest-Matte mitbringen. Mit ins Gepäck gehört wegen der starken Sonnenstrahlung in der Höhe ein guter Sonnenschutz (Hut, Schal, Sonnencreme und Lippenstift mit hohem Lichtschutzfaktor).
Beim Trekking tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack (mit Trinkflasche, Anorak, Regenschutz, Fotoausrüstung etc.); das restliche Gepäck wird von Tragtieren transportiert. Zum Wandern brauchen Sie stabile Bergschuhe mit griffiger Profilsohle. Für die Besichtigungstage und den Aufenthalt an den Zeltplätzen empfehlen sich Sportschuhe und Sandalen. Zum Durchwaten kalter Bäche und Flüsse benötigen Sie Sandalen (z.B. Teva-Sandalen) mit dicker, weicher Sohle. Sehr hilfreich auf einigen Streckenabschnitten und zum Queren von Flüssen sind Teleskop-Tourenstöcke, deren Mitnahme wir unbedingt empfehlen.
Im Reisepreis enthalten
- Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland
- Englisch sprechender Führer
- Flug mit Lufthansa ab/bis Frankfurt nach Delhi
- derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
- Inlandsflug mit Jet Airways oder Kingfisher Red
- Übernachtung in Hotels und Zelten
- Vollpension
- Begleitmannschaft
- Gepäcktransport
- Camping - und Kochausrüstung
- Transfers/Fahrten lt. Programm
- Eintrittsgebühren lt. Programm
- Trekkingpermit
- Certec - Bag / Überdrucksack
- Satellitentelefon
- Hauser - Top - Schutz im Wert von € 160, - ; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
Im Reisepreis nicht enthalten
Visakosten (Visumgebühr € 50,-, Bearbeitungsgebühr Visastelle ca. € 11 - 14,--/ Stand 09/10); fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 10/Tag in Indien); Trinkgelder (ca. € 60,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen; Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute)
Wunschleistungen
- Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze:
65,- €
- Mindestteilnehmerzahl: 12
- Maximale Teilnehmerzahl: 16
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