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Vom Shangri-La zum Dach der Welt

  • Tibet
  • Studienreisen

Reise Nr. 3898

  • Weltkulturerbe Lijiang und Potala-Palast
  • Begegnungen mit Schamanen, Mönchen und Nomaden
  • Fahrt mit der Qinghai-Tibet-Bahn

Ist es einfach nur eine Reise oder die Suche nach dem Shangri La, dem sagenumwobenen Ort in den Bergen des Himalayas, die wir unternehmen? Wahrscheinlich beides! Ich lade Sie ein, mit mir zu reisen und zu suchen: von der Provinz Yunnan zu den vielen ethnischen Minderheiten der fruchtbaren Hochebene und schließlich nach Tibet, in eine Welt der Klöster, der Tempel und des unerschütterlichen Glaubens liebenswürdiger Menschen. Ihr Wilfred König

Vom Shangri-La zum Dach der WeltVom Shangri-La zum Dach der Welt

Reiseverlauf:

1. Tag: Ostwärts

Der Flug nach Shanghai startet nachmittags - eine Nacht gespannter Erwartung liegt vor uns.

2. Tag: China empfängt uns

Die Einreiseformalitäten sind schnell erledigt. Noch steckt die Zeit an Bord in unseren Gliedern, aber alle Müdigkeit verfliegt ob der grandiosen Eindrücke bei unserem gemeinsamen Bummel auf dem Bund, der berühmten Uferpromenade Shanghais. Welch ein Empfang! (A)

3. Tag: Shanghai

»Stadt über dem Meer« - so lautet die Übersetzung von Shanghai, dem modernen Wirtschaftszentrum mit kolonialer Vergangenheit. Auch wenn die Altstadt nicht alt erscheint, so ist sie doch perfekt restauriert und voller Leben. Der Yu-Garten bildet in ihrem Herzen eine ruhige Oase und wenn wir im Lauf des Tages die Plattform des World Financial Centers in 474 Meter Höhe betreten, ist dieser nur zwei Hektar große ehemalige Privatgarten kaum noch auszumachen. Kaum ein Blick könnte atemberaubender sein! Im berühmten Museum von Shanghai hat uns die Erde wieder, das Staunen jedoch setzt sich fort. Eine solch erstklassige Sammlung von chinesischer Kunst, Handwerk und historischen Alltagsgegenständen findet sich weltweit sonst kaum noch einmal. (F, M, A)

4. Tag: Shanghai - Kunming

Quer über China bringt uns ein Flug nach Kunming, der Hauptstadt der Provinz Yunnan. Bekannt für sein ganzjährig mildes Klima in einer Höhe von rund 1.900 Meter, erkunden wir nach der Ankunft die Innenstadt und die Landschaft bei den Westbergen am Dian-See. Dian - so war der Name des eigenständigen Königreiches hier, bis die Mongolen es sich ihrem neuen Herrschaftsbereich einverleibten. Eine Wanderung führt vorbei an Tempeln und Pavillons bis zum Drachentor auf 2.500 Meter Höhe und immer wieder lässt die wunderschöne Landschaft uns verstummen. (F, A)

5. Tag: der Steinwald: die Natur als Bildhauer

Bizarre Kalkfelsen ragen wie Haarnadeln in die Höhe und bilden ein scheinbar undurchdringliches Labyrinth. Ob die trauernde Ashima hier wirklich zu Stein erstarrte, wie die Gesänge der hier lebenden Minderheit der Yi zu berichten wissen? Zahllose Sagen und Mythen ranken sich um die Entstehung dieser Gesteinsformationen, die wir auf verschlungenen Pfaden entdecken. 250 km (F, M)

6. Tag: Kunming - Dali

In nördlicher Richtung verlassen wir Kunming und fahren durch immer gebirgiger werdende Landschaft entlang der berühmten Burma-Straße nach Dali. Ein kleines Karawanenmuseum und die ehemalige Airbase der »Flying Tigers« der US Air Force erinnern an die Geschichte dieser Nachschubverbindung des 2. Weltkriegs. In Dali angekommen bleibt uns noch etwas Zeit zur Besichtigung des Chongsheng-Tempels. »Dali-Stein« - so nennt man in China den Marmor. Bei einem Bummel in dieser so sympathischen Stadt sehen Sie die wohl »schwergewichtigsten« Souvenirs des ganzen Landes! 380 km (F, A)

7. Tag: Dali - Lijiang

Der Er-See ist ein wahrer Naturschatz und eine Bootstour wert. Äußerst schmuck sind die Siedlungen der hier lebenden Bai-Minorität, wo auch wir uns umschauen möchten. Die Weiterfahrt nach Lijiang ist eine begeisternde Aneinanderreihung wunderschöner Bergpanoramen und nach rund 200 Kilometern erreichen wir das UNESCO-Welterbe. (F, M)

8. Tag: Lijiang: Park des Schwarzen Drachen

Im nahe gelegenen Dongba-Museum und Forschungsinstitut lernen wir die traditionelle Kultur der Naxi kennen. Nur noch wenige Menschen beherrschen die letzte piktographische Schrift der Welt. Die meisten Einwohner Lijiangs gehören der ethnischen Minderheit an. Am Nachmittag besuchen wir das Dorf Baisha, einst Hauptstadt eines Naxi-Königreiches. Berühmt sind auch die wunderschönen Wandmalereien auf dem Gelände des ehemaligen Königspalastes. Im Weiteren besuchen wir den Wohnsitz des berühmten Botanikers Dr. Joseph Rock. Keine Expedition unternahm der gebürtige Österreicher ohne die Spezialanfertigung einer faltbaren Badewanne, aber seine Genialität ließ ihn zu einem der wichtigsten Mitarbeiter von National Geographic Society in Asien werden. (F, M)

9. Tag: Lijiang - Zhongdian (Shangri-La)

Das heutige Ziel ist das tibetische Zhongdian im Nordosten der Provinz, seit dem Jahr 2002 auch unter dem Namen Shangri La bekannt. Bevor wir den Ort in einer Höhe von rund 3.300 Meter erreichen, wollen wir uns noch bei der Tigersprungschlucht umschauen. Hier ist die engste Stelle des Jinsha-Flusses, der weiter im Osten den Namen Yangtze tragen wird. 200 km (F, A).

10. Tag: Zhongdian: Natur pur am Bitahai

Die Wanderung im Naturschutzgebiet um den Bita-See auf 3.800 Meter Höhe zeigt uns, dass wir den Trubel der Städte hinter uns gelassen haben. Hier fordert die Höhe auch ihren Tribut und so lernen wir im eher gemächlichen Tempo diese verwunschene Landschaft kennen. 300 Jahre alt ist der Tempel Songzan, den wir heute noch anschauen werden und beim Besuch einer tibetischen Familie fällt schnell die Fröhlichkeit der Menschen auf. Ebenso wie der Alltag, der für Romantik wenig Platz bereit hält. Ein wunderschöner Tag in fantastischer Umgebung! 120 km (F, M)

11. Tag: Zhongdian - Lhasa - Tsedang

Über die tibetische Hochebene fliegen wir aufs Dach der Welt. Vom Flughafen Gongkar bringt Sie ein Bus nach Tsedang. Nun haben wir Zeit uns auszuruhen. 100 km (F, A)

12. Tag: Tsedang: Klöster und Königsfestung

Taugt ein Mensch für das Leben in völliger Askese? Samye ist das älteste Kloster Tibets, erbaut als Prüfstein zur Beantwortung genau dieser Frage! Wir lassen uns aufklären und besichtigen dann das Kloster Trandruk Lhakhang und die Königsfestung Yumbhu Lhakhar. 100 km (F, M, A)

13. Tag: Tsedang - Gyantse

Langsam schraubt sich der Bus auf die Höhe von 4.070 Meter - Gyantse will erobert werden! Heute gilt: Der Weg ist das Ziel. Unterwegs der betörende Blick vom Kampa La-Pass auf die türkisblauen Weiten des Yamdrok-Sees. Wir überqueren den fast 5.000 Meter hohen Pass Karo La und bestaunen über 7.000 Meter hohe Gletscher. In Gyantse angekommen, besichtigen wir den Klosterkomplex Pälkhor Chöde. 350 km (F, M, A)

14. Tag: Gyantse - Shigatse

Gerade einmal die Einwohnerzahl eines größeren westfälischen Dorfes hat Gyantse - und ist damit eine der größten Städte Zentraltibets! Ein letzter, grandioser Blick von der Erhebung der alten Festungsanlage (Dzong), bevor wir aufbrechen, um dem Kloster Zhalu noch eine Stippvisite abzustatten. Die Mongolen waren geradezu vernarrt in dieses Kloster und es erlangte mit seinen rund 300 Mönchen überregionale Bedeutung. Schon sind wir am Kloster Tashilhünpo, der Residenz des Panchen Lama. Düstere Fakultäten und farbenfrohe Wandmalereien vermischen sich hier zu einem ganz eigenen Kosmos. 100 km (F, M, A)

15. Tag: Shigatse - Lhasa

Ganz sicher nicht langweilig wird unsere Fahrt entlang des Yarlung Tsangpo nach Lhasa. Sollten Sie völlig von Tibet infiziert sein, wäre hier die perfekte Gelegenheit alle Devotionalien für eine Pilgerreise zu erstehen. 280 km (F, M)

16. Tag: Lhasa: Drepung und Sera

Drepung war einst das größte Kloster Tibets und als Residenz des Dalai Lama gleichzeitig das politische Zentrum der Gelugpa (Gelbmützen). Wir besuchen auch noch das Kloster Sera, das im Verhältnis zu Drepung mit der Konkurrenz von Köln zu Düsseldorf gleichzusetzen ist. Womit der Vergleich Katholizismus und Lamaismus aber auch schon sein Ende gefunden hat! Wir gehen in Lhasa auf Entdeckungstour. Der Reiseleiter zeigt Plätze wo wir hautnah mit Mönchen ins Gespräch kommen. Ein einmaliges Erlebnis. 80 km (F, M)

17. Tag: Dem Heiligsten gewidmet

Der majestätisch über der Stadt thronende Potala ist heute Pilgerstätte und Museum zugleich. Zu Ritualgefäßen umfunktionierte Schädel und der Duft der Butterlampen schaffen im Halbdunkel eine Atmosphäre, die ebenso verstört wie fasziniert. Demgegenüber erscheint das Nationalheiligtum, der Jokhang, trotz aller Frömmigkeit als Ort voller Leichtigkeit: Für die meisten Pilger ist er das Ende einer langen, mühevollen Reise. (F, M)

18. Tag: Wir sind am Zug!

Fast ein Fahrtag liegt vor uns auf der Strecke von Lhasa nach Xining. Ein Tag in spektakulärster Landschaft, unterwegs an Bord eines Zuges, der weltweit nicht seinesgleichen hat. Knapp 2.000 Kilometer lang ist die Reise, davon rund ein Viertel über dauerhaft gefrorenem Boden. Auf 5.072 Meter queren wir mit dem Tangula den höchsten von einer Bahn befahrenen Pass der Welt. Was beeindruckt mehr: die Ingenieursleistung oder das demütig machende Panorama? (F, M)

19. Tag: Xining - Kumbum Kloster - Beijing

Ankunft in Xining, Hauptstadt der Provinz Qinghai. Am Geburtsort Tsongkhapas, von dem Begründer des Gelbmützen-Ordens errichtet, ist Kumbum das größte Kloster der Gelugpa in Osttibet. Im Gegensatz zu den Klöstern des tibetischen Hochlandes dominieren hier starke chinesische Einflüsse die Architektur. Hiernach geht es per Flug in die chinesische Hauptstadt. (F, M)

20. Tag: Beijing

Alltag in einer Metropole mit 20 Millionen Menschen - nichts konnten wir uns in den letzten Wochen weniger vorstellen. Unendliche Weite haben wir kennengelernt, aber keine Immobilie von den Ausmaßen des Kaiserpalastes. Satt grün ist die Parkanlage des Himmelstempels - eine Farbe, die wir in Tibet manchmal vermissten. Aber die Eindrücke des zu Entdeckenden überwiegen die Wehmut. (F, M)

21. Tag: Abschied von China

China bietet so viel. Wir verabschieden uns von denen, die ihren Reisetraum noch verlängern und treten die Heimreise an. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Besonderer Hinweis

Eine gute körperliche Gesamtkonstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise.

Ihre Hotels

OrtNächte/HotelLandeskat.
Shanghai2 Ocean Hotel4
Kunming2 Jinjiang4
Dali1 Landscape4
Lijiang2 Impression Old Town3.5
Zhongdian2 Holy Palace3
Tsedang2 Tsedang3
Gyantse1 Gyantse3
Shigatse1 Shenhu3
Lhasa3 Yak Hotel3
Zug1 Liegewagen
Beijing2 Metro Park Lido4

Im Reisepreis enthalten

  • Flüge mit Air China in der Economy - Class bis Shanghai/ab Beijing
  • Inlandsflüge in der Economy - Class
  • Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren sowie Ausreisesteuer
  • Rundreise in landestypischen Reisebussen, andere Verkehrsmittel laut Programm
  • 18 Übernachtungen in Hotels bzw. Gästehäusern (Bad oder Dusche/WC)
  • 1 Zugübernachtung im Schlafwagen (4 - Bett - Abteil oder 6 - Bett - Abteil) von Lhasa nach Xining
  • 19x Frühstück, 14x Mittagessen, 9x Abendessen
  • Dr. Tigges Studienreiseleitung
  • Zug zum Flug der 1. Klasse
  • UNESCO - Welterbestätte: Altstadt von Lijiang
  • UNESCO - Welterbestätte: Potala
  • Steinwald bei Kunming
  • Tigersprungschlucht bei Lijiang
  • Bitahai bei Zhongdian
  • Tibetisches Nationalheiligtum Jokhang und Sommerpalast Norbulingka
  • Bedeutendste Klöster der Gelugpa: Drepung, Sera, Kumbum, Tashilhunpo
  • Klosterstadt Pälkhor Chöde und ehemaliger Regierungssitz (Dzong) in Gyantse
  • Klöster Samye, Zhalu und Trandruk Lhakhang
  • Königsfestung Yumbu Lhakhar in Tsedang
  • Fahrt mit Qinghai - Tibet - Bahn
  • Kofferservice in den Hotels
  • Alle Eintrittsgelder; Trinkgelder im Hotel
  • Dr. Tigges Reiseinformationen
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl

Wunschleistungen

  • Business - Class (Langstrecke): 2.495,- €
  • Visa für dt. Staatsbürger China: ab 79,- €
  • Einreiseerlaubnis Tibet: ab 35,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 10
  • Maximale Teilnehmerzahl: 26

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