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Vom Marsyandi Tal nach Mustang

Nepal / Trekking
Reise Nr. 3144

Erst seit wenigen Jahren ist das Tal von Naar für Touristen zugänglich. So ist es jetzt möglich, auf neuer Route nach Mustang hinein zu wandern. Aus dem hinduistisch geprägten und tropisch-grünen Tiefland geht es anfangs durch Reisterrassen das Tal des Marsyandi-Flusses hinauf. Schritt für Schritt nähern Sie sich dem tibetisch-buddhistisch geprägten Kulturraum in wüstenählicher Hochgebirgslandschaft, die an Tibet erinnert. Durch die spektakuläre Schlucht des Naar Phu-Flusses gelangen Sie in das gleichnamige Tal. Lange lebten die Menschen hier abgeschieden, ihre Lebensweise ist perfekt der Umgebung angepasst. Über den 5.560 m hohen Teri-Pass führt die Route hinein in das ehemalige Königreich Mustang - ein kostbares Kleinod tibetischer Kultur.

  • 21-tägiges anspruchsvolles Zelt-Trekking
  • Vom subtropischen Tiefland bis in wüstenähnliche Hochgebirgslandschaft
  • Besuch versteckter Dörfer im abseits gelegenen Tal von Naar
  • Über den Teri-Pass (5.500 m) nach Mustang
  • Zwei Tage mit Besichtigungen in Mustangs Hauptort Lo Manthang
  • Kulturelle Vielfalt Nepals: Hinduismus und tibetischer Buddhismus
  • Kagbeni: Tor ins Kali Gandaki-Tal


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    Vom Marsyandi Tal nach Mustang



    Tourenverlauf:

    1. Tag Anreise
    Flug ab Deutschland nach Kathmandu

    2. Tag Kathmandu
    Nach unserer Ankunft werden wir zum Hotel gebracht. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel

    3. Tag Fahrt Richtung Westen
    Nach dem Frühstück starten wir unsere Fahrt Richtung Westen. Nach mehreren Stunden erreichen wir Mugling und machen dort Mittagspause in einem Restaurant. Danach geht es in die nicht weit entfernte kleine Stadt Dumre, die am Fluss Marsyandi liegt. Hier verlassen wir die Straße nach Pokhara und zweigen nach Norden ab in Richtung Besisahar. Entweder zu Fuß oder mit einem Kleinbus erreichen wir schließlich unseren ersten Campingplatz in Bhulbule wo uns auch die Mannschaft erwartet. Fahrzeit: 7-8h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

    4. Tag Trekking nach Jagat
    Wir beginnen unser Trekking entlang des Flusses und folgen der bekannten Annapurna Runde. Auf unserer Route durch kleine Siedlungen und Terrassenfelder gewinnen wir einen Eindruck vom dörflichen Leben der Gurung-Bevölkerung. Nach einem kürzeren Aufstieg erreichen wir Bahundanda wo wir unsere Mittagspause halten. Weiter geht es dann abwärts entlang vieler Feldern bis wir schließlich wieder zum Marsyandi kommen, wo ein beachtlicher Wasserfall in den Fluss stürzt. Beim Dorf Syange überqueren wir den Fluss noch einmal und befinden uns dann auf seiner Westseite. Hinter den Teehäusern dieser Ansiedlung verengt sich das Tal zu einer Schlucht, während wir am Seitenhang zur Ortschaft Jagat hinaufsteigen Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

    5. Tag Trekking nach Dharapani
    Nachdem wir weiter nach Chamje aufgestiegen sind, verengt sich das Tal nach unten immer mehr. Kaum haben wir den Fluss überquert, geht es wieder steil hinauf bis zu einem Aussichtspunkt. Von hier aus können wir bereits die Häuser der Ortschaft Tal sehen, dem südlichsten Ort des Manang Distriktes. Je weiter wir flussaufwärts gehen, umso auffälliger sind die Merkmale dieses buddhistisch geprägten Kulturkreises - z. B. die aus Stein erbauten Häuser mit ihren flachen Dächern, viele Chörten und Gebetsfahnen. Die Vegetation wird weniger subtropisch. Das Tal wird wieder enger und unser Weg führt hoch über dem Fluss, bevor wir wieder hinabsteigen um unser Tagesziel Dharapani zu erreichen. Die Manaslu Runde trifft hier auf die Annapurna Runde. Zwischen dem Dorf Chamje und Dharapani queren wir den Fluss mehrmals. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

    6. Tag Trekking nach Koto
    Wir wandern Richtung Westen und erreichen alsbald die nächste Ortschaft Bagarchhap. Gleich hinter der Ortschaft verengt sich das Marsyandi Tal zu einer Schlucht, die wir mit einem steilen Anstieg nach Timang Besi umgehen. Auf einem breiten und gemütlichen Waldweg geht es dann fast eben bis zum Ort Thanchok und schließlich erreichen wir Koto. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

    7. Tag Aufstieg entlang des Naar-Phu Khola (Khola = Fluss/ Flusstal)
    In Koto gibt es einen Kontrollpunkt, an dem wir unsere Permits vorzeigen müssen. Hier verlassen wir die sog. Annapurna Runde und es geht dann in die enge und steile Schlucht des Naar Phu Khola. Wir folgen der spektakulären Schlucht teils entlang wilder Felswände oder auch durch herrliche Wälder hinauf und erreichen Dharamsala (3230m). Nach einer weiteren Stunde verlassen wir die Schlucht und steigen steil hinauf nach Meta (3650m) unserem heutigen Campingplatz. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

    8. Tag Trekking bis nach Naar
    Wir folgen einem Hangweg taleinwärts bis zur Wegkreuzung Phu-Naar. Ein kurzer Abstieg bringt uns zur spektakulären 80 m tiefen Schlucht des Naar-Phu Khola, die wir auf der bekannten Mahendra Bridge überqueren. Kaum auf der anderen Seite angekommen, beginnt der Aufstieg nach Naar (4.110m). Gleich nach dem 2. Gate erreichen wir einen unvergleichlichen Platz mit uralten Chorten und Manimauern. Im Hintergrund erhebt sich der 6981m hohe Kangguru Himal. Am Nachmittag bleibt Zeit, um Naar zu erkunden. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

    9. Tag Trekking zur Chhubche Kharka (4.250m)
    Wir verlassen Naar in nördlicher Richtung und steigen zunächst sehr steil hinab zum Lapse Khola. An seiner schmalsten Stelle überqueren wir den Fluss und beginnen mit dem Anstieg zu unserem heutigen Lagerplatz. Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

    10. Tag Trekking zum nächsten Camp im Laptse Khola - Chandau (4.300 m)
    Entlang eines wunderschönen Hangweges wandern wir weiter in das Lapse Khola Tal hinein. In Bandi erreichen wir wiederum den Talboden, wo wir Mittagspause machen. Nach einer weiteren Stunde, in der wir dem Bach folgen, erreichen wir schon den schön gelegenen Lagerplatz in Chandau. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

    11. Tag Trekking zum Camp Lungre (4550m)
    Nach Überquerung des Baches auf einer wackeligen Brücke gleich am Morgen, führt unsere Route heute auf einem wunderschönen Hangweg über dem Lapse Khola weiter. Immer wieder müssen wir kleine Seitentäler überwinden, ehe wie aus dem Nichts tief unten im Tal unser nächster Lagerplatz Lungre auftaucht. Direkt neben dem Fluss schlagen wir unser Lager auf. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

    12. Tag Aufstieg zum Hochlager unterhalb des Passes
    Wir folgen weiter dem Lapse Khola bis zur nächsten Engstelle. Diese umgehen wir in einer Linksschleife durch ein Seitental und einem sehr steilen Anstieg über eine Moräne. Nach einer langen Hangquerung verlassen wir schließlich das Lapse Khola Tal und steigen durch ein steiniges Hochtal zu unserem heutigen Lagerplatz unterhalb des Teri La auf. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Zelt [FMA]

    13. Tag Überquerung des Teri La (La = Pass; 5.500m)
    Für den Anstieg zum Teri La benötigen wir zwischen 2-3 Stunden. Der Weg ist einfach und führt uns über Geröll und Schnee zum Pass. Fast zum Greifen nah erhebt sich der 6500m hohe Purbang Himal südlich von uns, während sich im Norden das gewaltige Trockenplateau von Mustang ausbreitet. Der Abstieg vom Pass führt uns zunächst steil hinunter ins Rijung Khola. Mit einer langen Hangquerung erreichen wir schließlich unseren heutigen Lagerplatz in einem weiteren Seitental (4700m). Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]

    14. Tag Abstieg zum nächsten Camping (4.300 m)
    In stetigem Auf- und Ab geht es heute zunächst hoch über dem Yak Khola dahin. Nach einer Lunchpause direkt am Fluss wandern wir über einige Anhöhen bis zum nächsten wunderschönen Lagerplatz im Samena Khola, wo wir möglicherweise auf Nomaden treffen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]

    15. Tag Abstieg nach Tangga
    Zuerst geht es heute noch einmal ca. 400 m bergauf bis zu einem kleinen Pass. Ein überwältigender Blick nach Mustang wird uns alsbald beschert, ehe dann der lange Abstieg nach Tangge beginnt. Im Ort schlagen wir unser Lager auf. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 1500m; Zelt [FMA]

    16. Tag Ruhetag oder Reservetag
    Wir genießen einen wohlverdienten Ruhetag. Tangga ist ein faszinierender Ort und bietet uns die Möglichkeit, einen Einblick in das einfache Leben der Menschen hier zu bekommen. Dieser Tag kann auch der Reserve dienen, falls es vorher zu Verzögerungen aufgrund schlechten Wetters oder anderer nicht vorhersehbarer Ereignisse gekommen ist. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

    17. Tag Abstieg nach Dhi Gaon (3.400m)
    Ein steiler Aufstieg führt uns zunächst aus dem tief eingeschnittenen Tangge Khola hinauf auf die weiten Hochflächen von Mustang. Zum Lunchplatz im Dhechyang Khola geht es dann wieder steil hinab. Für den letzten Wegabschnitt nach Dhi Gaon heißt es dann entweder wieder aufsteigen zu den Hochflächen oder wir folgen dem tiefen Taleinschnitt des Kali Gandaki. Hier müssen wir einige Male den Fluss durchqueren. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1190m; Abstieg: 880m; Zelt [FMA]

    18. Tag Trekking bis nach Lo-Manthang
    Steil geht es zunächst durch die gewaltige Erosionswand hinauf auf einen Bergrücken. Nun sehen wir auf der gegenüberliegenden Talseite bereits den Hauptweg nach Lo-Manthang, im Süden erblicken wir den Gipfel des Dhaulagiri und des Nilgiri. Wir folgen weiter dem aussichtsreichen Bergrücken und erreichen die Hauptroute erst kurz vor den Toren der Stadt. Für 2 Nächte schlagen wir nun unser Lager bei der Stadtmauer von Lo-Manthang auf. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

    19. Tag In und um Lo-Manthang
    Ein ganzer Tag steht uns zur Verfügung, die ummauerte Stadt Lo-Manthang mit ihren rechtwinklig angelegten Gassen zu erkunden. Vielleicht können wir auch einen Blick in die Gompas und Innenhöfe der Klöster werfen. Die Wohnhäuser der Lobas mit ihren Flachdächern liegen rings um den Königspalast, dem Kernstück von Lo Manthang. Nachmittags können wir einen Ausflug in die nähere Umgebung machen. Mustang verdankt seine Existenz überwiegend dem Handel zwischen Tibet und Nepal, der in den letzten Jahren wieder zugelassen wurde. Ansonsten leben die Mustangi vom Gerstenanbau und der Viehzucht (Yaks, Pferde, Schafe und Ziegen). Ab und zu hält der König, dessen Dynastie seit 1430 herrscht, Audienz. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

    20. Tag Trekking nach Ghemi (3.520 m)
    Wir verlassen heute Lo-Manthang und wandern auf der klassischen Route nach Tsarang. Am Nachmittag überqueren wir den Tsarang La (3870m). Beim Abstieg nach Ghemi kommen wir an der längsten Mani Mauer von Mustang vorbei. Wir schlagen unser Lager im Ort, nahe einer Lodge, auf. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

    21. Tag Trekking nach Samar
    Auf unserer heutigen Etappe nach Samar (3.630m) bewältigen wir 2 Pässe: den Nyi La (4.020m) und den Shyangmochen La (3.850m). Samar war ein wichtiger Haltepunkt für die Karawanen der Händler, die mit ihren Pferden aus Tibet kamen und somit sind noch viele Unterkünfte mit Pferdeställen erhalten. Wir schlagen unsere Zelte in einer dieser alten Karawansereien auf. Heute werden wir tagsüber für unsere Mühen mit fantastischen Blicken auf das Annapurna Massiv belohnt, was hier vom Nilgiri Gebirgszug (Nilgiri North, 7.061m) dominiert wird. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 470m; Zelt [FMA]

    22. Tag Trekking nach Kagbeni
    Nachdem wir den spektakulären Abstieg nach Chele geschafft haben, überqueren wir den Oberen Kali Gandaki auf einer Stahlbrücke und dann geht es gemütlich über Chukksang und Gangbe nach Kagbeni (2.810m). Eine trutzige Gompa, Steinhäuser und verwinkelte Gassen kennzeichnen diese von tibetisch-stämmiger Bevölkerung bewohnte Siedlung mit Blick auf den Tilicho Peak und Dhaulagiri. Kagbeni erscheint wie eine grüne Oase am Zusammenfluss des Jhong Khola und Kali Gandaki und hier schlagen wir unsere Zelte das letzte Mal auf. Das mittelalterlich anmutende Grenzdorf gehört nicht mehr zu Mustang und wir treffen daher auf viel mehr Trekker und touristische Infrastrukur, wie Lodges und kleine Läden. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 470m; Zelt [FMA]

    23. Tag Abstieg nach Jomosom
    Der anstrengende Teil des Trekkings ist vorbei und daher können wir unseren letzten Tag in vollen Zügen genießen. Immer mehr Trekkern begegnen wir, je weiter wir das Kala Gandaki Tal, das tiefste Tal der Welt (es liegt zwischen den 8.000m hohen Gipfeln von Dhaulagiri- und Annapurna-Massiv) hinab gehen. Schließlich erreichen wir Jomosom, ein kleiner Kulturschock für uns - da wir in den letzten Wochen nur wenig andere Trekker, Teehäuser und Lodges gesehen haben. Nichts desto trotz machen wir von diesen Einrichtungen am letzten Tag unseres Trekkings durchaus Gebrauch. Nach Möglichkeit beziehen wir eine Lodge oder aber campen doch noch einmal. Wir verabschieden uns heute auch von unseren Trägern und der restlichen Mannschaft. Gehzeit: 3-4h; Abstieg: 200m; Zelt oder Lodge [FMA]

    24. Tag Flug via Pokhara nach Kathmandu
    Morgens starten wir mit einer Propellermaschine von der asphaltierten Rollbahn und können uns auf einen ca. 40- minütigen spektakulären Flug nach Pokhara freuen. Dann geht es mit einer anderen Maschine weiter nach Kathmandu. Wir werden zu unserem Hotel gebracht, der Rest des Tages steht uns zur freien Verfügung. Am Abend können wir uns auf gemeinsames Essen in einem schönen Restaurant freuen und die Erlebnisse der vergangen Wochen gemeinsam Revue passieren lassen. Bitte beachten Sie: die Flüge sind stark wetterabhängig. Es kann zur Verspätungen, Verschiebungen oder auch Ausfall eines Fluges kommen. Unsere örtliche Agentur wird sich in diesem Fal um entsprechende Alternativen bemühen und ggf. Jeeps und/oder einen Reisebus organisieren. Hotel [FA]

    25. Tag Abreise
    Je nach Abflugzeit besteht die Möglichkeit, vormittags die Zeit für Besichtigungen zu nutzen oder Mitbringsel zu kaufen. Dann werden wir zum Flughafen gebracht und treten unsere Heimreise an. [F]

    26. Tag Rückkunft
    Wir landen in Deutschland.

    WICHTIG:
    Bitte senden Sie uns bereits mit Ihrer Reiseanmeldung eine gut lesbare Kopie Ihrer Reisepass-Seite mit Ihren Passdaten sowie vier Passbilder, die unser nepalischer Partner etwa 3 Wochen vor Ihrem Eintreffen zur Vorbereitung der 'Special Permits' benötigt. Für das Betreten von Mustang hat die Regierung u. a. folgende Vorschriften erlassen: 1. Nur organisiert mit einer Agentur reisende Gruppen erhalten ein 'Special Trekking Permit'. 2. Für Unterkunft (Zelte) und Verpflegung muss die Trekking-Agentur sorgen. 3. Die gesamte Verpflegung und der Brennstoff müssen von der Agentur gestellt werden. 4. Kochen mit Holz ist verboten, die Verwendung von Kerosin vorgeschrieben. 5. Das Verteilen von Geschenken (z. B. Geld, Süßigkeiten, Kugelschreiber, usw.) ist verboten. 6. Müll muss vergraben oder aus Mustang heraustransportiert und richtig entsorgt werden.

    Charakter der Tour und Anforderungen

    Für das Trekking werden keine besonderen technischen Fähigkeiten vorausgesetzt. Dennoch sind die Anforderungen höher als beispielsweise bei der Annapurna-Umrundung. Unbedingt vorausgesetzt werden Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände), Ausdauer und sehr gute Kondition. Teils verläuft die Wegstrecke über breite Karawanenwege, teils über schmale Bergpfade, welche die Dörfer miteinander verbinden. Das Trekking beinhaltet auch längere und steile An- und Abstiege und es sind gelegentlich etwas ausgesetzte Stellen zu überwinden. Die Überquerung des Teri La erfordert ebenfalls keine technischen Kenntnisse, jedoch ist diese Etappe durch ihre Länge (Gehzeit bis ca. 10 Stunden) und die unterschiedliche Beschaffenheit des Geländes anspruchsvoll. Zudem muss auch mit Schnee gerechnet werden. Die genannten Angaben zu den Gehzeiten, Auf- und Abstiegen sowie der Lagerplätze sind als Anhaltspunkt zu verstehen, da je nach örtlichen Gegebenheiten und Entscheidung der Reiseleitung der genaue Routenverlauf wie auch die Wahl der Campingplätze vom Programm abweichen kann.

    Bedenken Sie bitte, dass Sie täglich mehrere Stunden unterwegs sind und in ungewohnte Höhen kommen, die den Organismus zusätzlich belasten. Langsames und stetiges Gehen ist sehr wichtig, damit der Körper sich allmählich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann, eine Schwächung der Kondition vermieden wird und dadurch auch der Gefahr der Höhenkrankheit vorgebeugt wird. Bereiten Sie sich bitte durch Waldläufe und/oder ausgedehnte Wanderungen auf diese Reise vor. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen gesund sein, konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

    Während des Trekkings betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich auch um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst brauchen nur das Notwendigste (Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche, etc.) in Ihrem Tagesrucksack zu tragen. Das restliche Gepäck wird von Trägern und eventuell von Tragetieren (Mulis) transportiert. Sie übernachten während des Trekkings in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatte. Von allen Teilnehmenden wird Achtung, Feingefühl und Rücksicht der einheimischen Bevölkerung gegenüber erwartet.

    Rechnen Sie beim Trekking nicht mit allzu abwechslungsreicher Verpflegung. Die Mahlzeiten sind meist vegetarisch und können sich wiederholen, da es selten Gelegenheiten gibt, Frischfleisch zu erstehen und die gesamte Verpflegung von Anfang an mitgetragen werden muss. Einmalige Kombination von Annapurna-Trekking und Mustang; anspruchsvolle Etappen; anfangs gute Wege, später auch schmale Pfade, Geröll und gelegentlich Schnee.

    Klima

    Bei dieser Reise kommen Sie durch verschiedene Klimazonen. In Kathmandu und im Tiefland ist es im Oktober/ November warm mit Tagestemperaturen zwischen 25 - 30 Grad. Die Sicht ist oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Auch an den ersten Tagen des Trekkings ist es tagsüber recht warm und die Sonneneinstrahlung stark. Die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit sind für uns Europäer ungewohnt und können den Organismus belasten. Je höher Sie kommen, umso kühler wird es. Tagsüber können die Temperaturen bis zu 20 Grad erreichen, sobald die Sonne jedoch hinter den Bergen verschwindet, wird es kühl bis kalt. Nachts kann die Temperatur in den höheren Lagen auch durchaus einmal bis auf minus 10°C absinken. Mit Schneefällen muss gerechnet werden.

    Ausrüstung

    Je nach Wasserführung einzelner Flüsse können diese manchmal nicht über Steine oder Balken gequert werden, sondern müssen (am besten mit leichten Sportschuhen oder Trekkingsandalen) durchwatet werden. Auch Teleskop-Tourenstöcke sind hilfreich.

    Den klimatischen Bedingungen entsprechend sollten Sie neben leichten Sommersachen auch warme Kleidung (Pullover/Fleece, Jacke, Regenschutz, etc.) mitführen. Sie benötigen die übliche Wanderausrüstung und stabile Leichtbergschuhe mit Profilgummisohle. Stellen Sie sich bitte darauf ein, dass an manchen Tagen mit sehr starkem Wind und - bedingt durch das trockene Klima - mit großer Staubentwicklung zu rechnen ist. Es ist sehr wichtig, sich durch entsprechende Kleidung und ein Kopftuch zu schützen.

    Für die Übernachtungen im Zelt benötigen Sie einen Thermomatte sowie einen guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis mindestens minus 10°C.

    Gepäck

    Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), bzw. eines Rucksacks oder Seesacks; sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).

    Inklusivleistungen:

  • Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Flug mit Oman Air ab/bis Deutschland via Muscat nach Kathmandu
  • Inlandsflüge mit Yeti Airlines
  • Übernachtung in Hotels und Zelten
  • meist Vollpension
  • Begleitmannschaft
  • Gepäcktransport mit Trägern
  • Camping - und Kochausrüstung
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Nationalparkgebühren
  • Certec - Bag / Überdrucksack
  • Satellitentelefon
  • Hauser - Top - Schutz im Wert von € 192, - ; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
  • Nicht enthalten: Gebühr für das “Special Trekking Permit" für Mustang (z. Zt. 500 US$); Visakosten ( vor Ort erhältlich: ca. € 30,-/ Stand 10/10); Flughafensteuer sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandflüge in Nepal (pro Abflug ca. 165 NRs = 2 €); fehlende Mahlzeiten und Getränke (Kathmandu ca. € 10 - 15/Tag); Trinkgelder (ca. € 70); individuelle Ausflüge und Besichtigungen Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute)

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     Preise 
     Teilnehmer: 12-16 Pers.

    Reisedauer: 26 Tage

    Preis: ab 3.790,- €
  • Einzelzimmer: 240,- €
  • Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze: 30,- €

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     17.10. - 11.11.2012 verfügbar

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Routenverlauf
    Routenverlauf zur Reise Vom Marsyandi Tal nach Mustang

     Abflughäfen 
     
    Frankfurt
     

     Einreisebestimmungen 
     Nepal:
    Visum für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger bei Ankunft als Tourist für einen Aufenthalt von 60 Tagen. Notwendig ist der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass plus ein Passfoto.
     

     Reiseveranstalter 
     Hauser exkursionen international GmbH
    München, Deutschland
    AGB >
     

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    Letztes Update: 16.05.2012