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Vietnam: Von den Bergstämmen bis zum Mekongdelta

  • Vietnam
  • Kulturreisen

Reise Nr. 2803

Eine aktive Reise durch die faszinierende landschaftliche Vielfalt des langgestreckten Landes am Südchinesischen Meer. Hanoi, würdevolle Metropole des Nordens: Mit der Fahrradrikscha durch die Gassen der Altstadt. Abends locken die Wasserpuppen ans See-Theater. Vietnamesisch Kochen lernen im Projekt! Dann auf in die Berge. Wanderungen führen zu den Bergdörfern bei Sapa in den tonkinesischen Alpen. Ein farbenfroher Markt, ein sprudelnder Wasserfall und atemberaubende Ausblicke erwarten uns. Per Boot durchkreuzen wir die urtümliche Inselwelt der Halongbucht. Von den Mangrovenwäldern auf der Insel Cat Ba führt unser Weg in die Trockene Halongbucht, die wir per Fahrrad erreichen. Mit dem typischen einheimischen ”Sampan” gleiten wir durch die bizarren, schroff aufragenden Felsformationen inmitten leuchtend grüner Reisfelder. Im Cuc Phuong Nationalpark, berühmt für die Delacour-Languren, bestaunen wir die reizvolle Artenvielfalt in den tropischen Wäldern. Hue – die alte Kaiserstadt! Ausgiebig besichtigen wir die Relikte dieser Kulturstätte per Fahrrad und schippern auf dem ”Duftfluss”. Der malerische Wolkenpass und die verehrten Marmorberge liegen auf unserem Weg nach Hoi An. Von Nha Trang aus geht es entlang der Küste an den weißen Sandstrand von Phan Thiet und zu den pittoresken Sanddünen von Mui Ne. Nach kurzer Stranderholung erreichen wir die quirlige Metropole Saigon (Ho Chi Minh City) – dichtgedrängtes brodelndes Leben auf Märkten und in Nudelküchen. Zum Abschluss führt unsere Fahrt tief in das Mekongdelta: Wir erleben schwimmende Märkte und Häuser, blühende Gärten und Inselleben auf Vinh Long. Eine Nacht sind wir zu Gast bei einer lokalen Familie – Insel-Alltag hautnah! Das Leben an und auf dem Fluss scheint seit Jahrhunderten unverändert geblieben zu sein. Erleben Sie die Gegensätze von traditionellem Landleben, beeindruckender Natur und lebendigen Metropolen. Vietnam – das Land im Aufbruch – präsentiert seine Mannigfaltigkeit! Verlängerung im kambodschanischen Angkor und Baden an den Stränden Vietnams möglich!

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Reiseroute

Ihr Reiseablauf:

1. - 2. Reisetag: Frankfurt – Hanoi

Von Frankfurt startet der Flug nach Hanoi, das wir voraussichtlich gegen Vormittag des zweiten Tages erreichen. Es erfolgt der Transfer ins Hotel. Bereits am Nachmittag beginnen wir mit ersten Besichtigungen in der vietnamesischen Hauptstadt: Die malerische Altstadt und ihre betriebsamen Geschäftsgassen wollen wir per Fahrradrikscha erkunden. Wenn Zeit bleibt, können wir am Abend das berühmte Wasserpuppentheater am Hoan Kiem See besuchen (exkl.). Übernachtung in Hanoi.

3. Reisetag: Vietnamesische Küche & per Zug in die Berge nach Sapa

Am Vormittag werden wir einen Einblick in die vietnamesische Kochkunst erhalten. Beim Besuch der Hoa Soa Schule schauen wir den jungen Kochschülern über die Schulter. Die Projektschule widmet sich der Ausbildung von Jugendlichen aus ärmeren Verhältnissen. Das Mittagessen lassen wir uns nach getaner Mitarbeit munden. Beim Dorfbesuch im Thanh Xuan Peace Village erfahren wir im Hilfsprojekt etwas über die Spätfolgen des Vietnamkrieges. Zurück in Hanoi erfolgt der Transfer zum Bahnhof. Hier besteigen wir den Zug in die malerische Bergregion der sogenannten ”Tonkinesischen Alpen” nach Sapa. Übernachtung an Bord des Zuges in Vierbett-Abteilen.

4. Reisetag: Sapa – Wanderungen zu den Dörfern

Am frühen Morgen erreichen wir den Bahnhof von Lao Cai. Per Fahrzeug erreichen wir den Höhenkurort Sapa, der 1922 von den Franzosen gegründeten wurde. Sapa liegt auf einem Plateau in 1.500 Metern Höhe und erscheint oft tief in den Wolken versteckt. Ein malerisches Tal umgibt den Ort am Fuße des Berges Fansipan, der mit 3.143 Metern die höchste Erhebung Vietnams darstellt. Viele Angehörige der farbenfrohen Ethnien der Hmong und Dzao leben hier. Der allwöchentliche Markt dient als Austauschbörse von Informationen und Waren gleichermaßen und liefert dem Besucher einen farbenfrohen Einblick in die traditionelle Lebensweise der Minderheiten dieser Bergregion. Am Vormittag starten wir zunächst mit dem Fahrzeug, später zu Fuß zur Rattanbrücke und dem nahegelegenen Ta Van Dorf, das von den Hmong bewohnt wird. Später bringt uns ein weiterer Fußmarsch vorbei an Reisplantagen, Wasserfällen und kleinen Bambuswäldern zum idyllischen Dorf Giang Ta Chai. Durch unsere Wanderungen erleben wir die Kultur der hier ansässigen Völker hautnah. Übernachtung im Hotel in Sapa.

5. Reisetag: Umgebung von Sapa & per Nachtzug nach Hanoi

Ausführlich wollen wir heute die Umgebung von Sapa erkunden. Eine Wanderung führt uns von Sapa auf einem Pfad entlang leuchtend grüner Reisfelder, durch schöne Gärten und üppige Kiefernwälder in das kleine Hmong-Dorf Matra, das hier ganz abgeschieden lebt. Anschließend geht es weiter zu den sogenannten 'roten Dzao' im Dorf Taphin, das an einem grünen Hang gelegen ist. Auf dem Weg haben wir die Möglichkeit eine Schule zu besuchen und einen Eindruck zu bekommen, wie die Kinder hier lernen. Eine kurze Fahrt bringt uns anschließend zum Thac Bach Wasserfall und wir genießen den atemberaubenden Ausblick am mit 1.900 m höchsten Bergpass Vietnams. Am Abend fahren wir zurück zum Bahnhof nach Lao Cai und besteigen den Nachtzug zurück nach Hanoi. Übernachtung an Bord des Zuges in Vierbett-Abteilen.

6. Reisetag: Von der Metropole Hanoi entlang der Bucht nach Halong

Ganz früh am Morgen erreichen wir die vietnamesische Metropole mit dem Zug aus den Bergen. Zum Frischmachen stehen uns hier einige Tageszimmer im Hotel zur Verfügung. Am Vormittag steht eine weitere Besichtigungstour auf dem Programm, um die Stadt voller Seen, schattiger Boulevards und öffentlicher Parks zu erkunden. Wir sehen unter anderem die Ein-Pfahl-Pagode, die in ihrer Bauweise an eine Lotusblüte erinnert, den Literaturtempel, der dem Konfuzius geweiht ist, den im Zentrum gelegenen Hoan Kiem See, das berühmte Ho Chi Minh Mausoleum und die St. Josephskathedrale. Im Anschluss machen wir uns durch die Provinz Hai Hung entlang der Bucht auf den Weg nach Halong (ca. 160 km). Übernachtung in Halong.

7. Reisetag: Bootstour durch die Halongbucht zur grünen Cat Ba Insel

Ein weiterer Höhepunkt der Reise steht auf dem Programm: Per Boot durchkreuzen wir die urtümliche Inselwelt der malerischen Halongbucht mit ihren bizarren Kalksteinfelsen und einem Labyrinth aus Höhlen und Grotten. Eine pittoreske und unvergessliche Landschaft! Unterwegs besuchen wir die Thien Cung Höhle und halten an verschiedenen Inseln wie zum Beispiel der kleinen ”Monkey Island”. Schließlich erreichen wir die Insel Cat Ba mit dem gleichnamigen Nationalpark. Die 1968 zum Nationalpark erklärte Insel beherbergt verschiedene Ökosysteme wie subtropische Wälder, Sumpfwälder, küstennahe Korallenriffe und Mangrovenwälder, in denen eine reiche Tierwelt beheimatet ist. Neben Affen, Hirschen und Wildschweinen finden sich hier zahlreiche ungewöhnliche Vogelarten. Übernachtung in einfachen Hütten / Homestay.

8. Reisetag: Mangrovenwälder im Cat Ba Nationalpark

Mit dem Fahrzeug machen wir uns auf den Weg in den Wald, um von hier aus per Motorboot durch die schier unendlich scheinenden dichten Mangrovenwälder zu fahren. Wenn Zeit bleibt, unternehmen wir noch eine kleine Wanderung durch die idyllische Naturlandschaft des Cat Ba Nationalparks. An Bord des Tragflügelbootes verlassen wir am Nachmittag dieses Naturparadies und durchqueren die Bucht in Richtung Hai Phong. Übernachtung in Hai Phong.

9. Reisetag: Ninh Binh – per Fahrrad & Boot in die 'Trockene Halongbucht'

Überland setzen wir unsere Reise in Richtung Südwesten fort. Durch die Provinzen Thai Binh und Nam Ha gelangen wir nach Ninh Binh. Hier erwartet uns die phantastische 'Trockene Halongbucht' - ein weiterer Höhepunkt der Reise. Per Boot, dem typischen einheimischen ”Sampan”, gleiten wir durch die bizarren, schroff aufragenden Felsformationen, die aus den weiten, leuchtend grünen Reisfeldern herausragen. Die bezaubernde Bucht wird auch Tam Coc, ”die drei Grotten”, genannt - mit unseren kleinen Booten fahren wir durch die bis zu 127 m langen Grotten hindurch. Per Fahrrad machen wir uns auf landschaftlich schöner Strecke anschließend auf den Weg nach Hoa Lu. Ein Tempelbesuch in der alten Hauptstadt der Dinh Dynastie rundet diesen Ausflug ab, bevor wir wieder per Fahrrad den Rückweg zum Hotel antreten. Übernachtung in Ninh Binh.

10. Reisetag: Ninh Binh – Cuc Phuong Nationalpark – Hanoi / Zugfahrt

Eine kurze Fahrt bringt uns in den bereits 1962 gegründeten Cuc Phuong Nationalpark, der zu den wichtigsten Naturschutzgebieten Vietnams gehört. In den tropischen Wäldern leben erstaunlich viele unterschiedlich Tier- und Pflanzenspezies; berühmt sind die verschiedenen Affenarten und die seltenen Delacour-Languren. Beim ausgedehnten Spaziergang über die Wanderwege vorbei an jahrhundertealten Baumriesen entdecken wir zahlreiche Grotten, die vor Tausenden von Jahren von Menschen bewohnt waren. Auch dem Primaten ”Rescue Center” statten wir einen Besuch ab. In dem vietnamesisch-deutschen Hilfszentrum werden von den Wildhütern gerettete Tiere versorgt, darunter viele Gibbons und Languren. Anschließend fahren wir zurück nach Hanoi, um unseren Nachtzug gen Süden zu besteigen. Übernachtung an Bord des Zuges im Mehrbettabteil.

11. Reisetag: Hue – alte Kaiserstadt vom Fahrradsattel aus erleben!

Am Morgen erreichen wir Hue – die bezaubernde alte Kaiserstadt. Ausgiebig wollen wir die beeindruckenden Relikte dieser alten Kulturstätte besuchen. Mit dem Boot unternehmen wir zunächst einen Ausflug auf dem sogenannten ”Duftfluss”, dem Huong Giang Fluss. Unser Ziel ist die Thien Mu Pagode. Anschließend steigen wir auf Fahrräder um und radeln durch die Kaiserstadt innerhalb der alten Festung, die im 19. Jahrhundert der ”Verbotenen Stadt” in Peking nachempfunden wurde. Zahllose Paläste, Tempel, eine Bibliothek und ein Museum befinden sich neben der Legenden umwobenen ”verbotenen, purpurnen Stadt” in diesen Mauern. Leider haben sich von diesem ehemals prächtigen Bereich, den neben der kaiserlichen Familie ausschließlich Eunuchen betreten durften, nur Ruinen erhalten. Übernachtung in Hue.

12. Reisetag: Über Wolkenpass & Marmorberge nach Hoi An

Am Vormittag besteigen wir erneut den Fahrradsattel und besuchen das berühmte Grabmal des Kaisers Tu Duc, das inmitten von bewaldeten Hügeln und Seen gelegen ist. Dann geht es mit dem Fahrzeug weiter auf der Straße gen Süden, vorbei an dem inselartigen Sandstreifen Lang Co und über den malerischen Wolkenpass (Deo Hai Van), der bei freier Sicht eine grandiose Aussicht von der bergigen Landschaft auf die Ebene und das Meer gewährt. Hinter dem Hafenort Danang erreichen wir die Marmorberge. Die fünf Berge symbolisieren die fünf Elemente: Wasser, Metall, Feuer, Erde und Holz. In einer Vielzahl natürlicher Grotten beherbergen sie zahlreiche buddhistische und hinduistische Heiligtümer. Vorbei an vielen kleinen Dörfern erreichen wir schließlich Hoi An. Übernachtung in Hoi An.

13. Reisetag: Malerische Hafenstadt Hoi An

Einen ganzen Tag haben wir Zeit, die malerische kleine Hafenstadt zu erkunden. Den westliche Kaufleuten war Hoi An während des 17. – 19. Jahrhunderts unter dem Namen Faifo als einer der führenden internationalen Häfen Südostasiens bekannt. Auf einem Spaziergang durch die kleinen Gassen besuchen wir den Quang Cong Tempel, die Phuog Kien Pagode, die japanische überdachte Brücke, die Kapelle der Familie Tran und das Phung Hung Haus. Anschließen besuchen wir das 'Children today' Projekt mit der angeschlossenen Schule. Übernachtung in Hoi An.

14. Reisetag: Flug nach Nha Trang ins Inselparadies

Eine kurze Fahrt bringt uns zum Flughafen von Danang und wir fliegen nach Cam Ranh. Weiter geht es überland in die südliche Küstenstadt Nha Trang. Per Fahrrad wollen wir die Umgebung erkunden und radeln durch das hügelige Gelände: kleine Dörfer, Eukalyptuswälder und Fischer beim Flicken ihrer Netze können wir beobachten. Auch das Haus von Mr. Phuoc werden wir besuchen, der sich liebevoll um verlassene Kinder kümmert. Wir übernachten in einem umgebauten, alten Landgasthaus bei Nha Trang.

15. Reisetag: Entlang der Küste nach Phan Thiet

Weiter geht es in den Süden entlang der Küstenstraße vorbei an Dien Khanh, Lam und Phan Rang. Die Provinz Phan Rang ist die Heimat der Nachfahren des Volkes der Cham. Unterwegs besichtigen wir die Cham Türme Po Klong Garai. Die vier Ziegeltürme wurden Ende des 13. Jahrhunderts während der Regierungszeit des Königs Jaya Simhavarman III. als Hindu-Tempel errichtet. Sie stehen auf einem langsam zerfallenden Granithügel. Kurz vor Ankunft in Phan Thiet machen wir einen Ausflug zu den schimmernden Sanddünen von Mui Ne. Der Strand von Mui Ne ist berühmt für seine einsame Dünenlandschaft. Er liegt außerhalb von Phan Thiet nahe einem kleinen Fischerdorf. Übernachtung in Phan Thiet.

16. Reisetag: Stranderholung in Phan Thiet

Nach all den verschiedenen Eindrücken dieser Reise wollen wir uns heute einen Ruhetag zum Verschnaufen gönnen. Die feinen Sandstrände um den kleinen Fischerort Phan Thiet sind der perfekte Ort dafür! Übernachtung in Phan Thiet.

17. Reisetag: Auf in die Großstadt Saigon (Ho Chi Minh City)

Wir verlassen die Küste und machen uns auf den Weg in die Metropole des Südens – SAIGON! Saigon ist die größte Stadt des Landes und überall zeigt sich das gedrängte vietnamesische Leben in den Märkten, Nudelküchen, Straßencafés und schnittigen neuen Bistros und Pubs: eine Stadt voll brodelnden Lebens. In dieser wimmelnden Metropole stecken 300 Jahre zeitloser Tradition und die Schönheiten einer antiken Kultur. Ein Teil der Stadt im 5. Distrikt heißt Cholon und wurde von chinesischen reichen Flüchtlingen als Handelsumschlagsplatz, Cho Lon = großer Markt, gegründet. Nach Ankunft unternehmen wir eine kleine Stadtbesichtigung. Neben der Kathedrale Notre Dame, dem Rathaus und der Thien Hau Pagode besuchen wir auch den überdachten Zentralmarkt Saigons ”Ben Thanh” und den Hauptmarkt von Cholon ”Binh Tay Market”. Der Zentralmarkt Saigons und die umliegenden Straßen gehören zu den lebendigsten Gegenden der Stadt. Alles, was der Saigoner Bewohner essen, anziehen oder sonst irgendwie gebrauchen kann, wird hier angeboten. Übernachtung in Saigon.

18. Reisetag: Saigon – My Tho – Vinh Long: zu Gast auf der Insel

Überland dringen wir ins Mekong Delta vor und erreichen über Tan An den Ort My Tho. Das Mekong Delta ist die südlichste Region Vietnams und wurde von angeschwemmtem Sediment des Mekong geformt. Schlammablagerungen vergrößern die Uferlinie des Deltas an der Mündung des Flusses um jährlich 79 Meter! Die Gegend wird als Vietnams ‚Brot-Korb’ bezeichnet, denn hier wird der Reis für das ganze Land angebaut. Hier besuchen wir die schöne Vinh Trang Pagode, die Zufluchtsstätte für Waisen und andere notleidende Kinder ist. Von My Tho unternehmen wir anschließend einen Ausflug mit dem Boot zu den Inseln im Mekong Delta. An den mit Palmen gesäumten Inselküsten liegen malerisch aufgereiht die hölzernen Fischerboote. Obstplantagen, Honigbienen und Kokusnussbonbons ernähren die Bewohner und wir halten an einer kleinen Farm und dürfen lokale Früchte und Tee probieren. Um auch in die schmalen Wasserwege vordringen zu können, steigen wir auf die Sampan-Boote um und schlängeln uns unseren Weg durch die Kanäle. Später erreichen wir dann Vinh Long, wo wir in einem einfachen Gasthaus bei einer lokalen Familie auf einer Insel übernachten und so den Alltag der Bewohner hautnah erleben. (Mehrbettunterkunft)

19. Reisetag: Schwimmender Markt bei Can Tho

Zunächst mit dem Fahrzeug und dann per Boot geht es zum schwimmenden Markt von Cai Be. Es handelt sich um einen geschäftigen Markt mit Großhändlern, deren große Boote hier festmachen; jeder von ihnen hat sich auf eine oder mehrere Sorten Früchte oder Gemüse spezialisiert. Die Kunden fahren mit kleineren Booten umher und finden sehr schnell das Gesuchte, da die Händler ihre Ware exemplarisch an einem hohen Holzpfahl befestigt an Bord zur Schau stellen. Unterwegs bietet sich uns ein guter Ausblick auf die große katholische Kathedrale am Fluss. Mit dem Fahrzeug geht es dann von Vinh Long südwestlich durch die gleichnamige Provinz und mit der Fähre über den Hau Giang Fluss bis nach Can Tho. Übernachtung in Can Tho.

20. Reisetag: Heiliger Sam-Berg in Chau Doc

Dem schwimmende Markt von Cai Rang statten wir einen morgendlichen Besuch ab. Vom Boot aus genießen wir das bunte Treiben auf dem Wasser, bevor es mit dem Auto über Long Xuyen nach Chau Doc geht. Long Xuyen, die Hauptstadt der Provinz An Giang war früher die Hochburg der Hoa-Hao-Sekte, die 1939 gegründet wurde und die schlichten Götteranbetung propagiert. Ihre Mitglieder glauben nicht an Tempel als Vermittlungsort zwischen den Menschen und dem Obersten Wesen. Die Stadt wurde als Geburtsort des zweiten vietnamesischen Präsidenten, Ton Duc Thang, berühmt. Nach Ankunft unternehmen wir einen Ausflug auf den Sam-Berg, in den Dutzende von Pagoden und Tempeln hineingebaut wurden. An klaren Tagen hat man vom Berggipfel aus einen spektakulären Ausblick bis über die kambodschanische Grenze. Übernachtung in Chau Doc.

21. Reisetag: Rückfahrt durchs Mekongdelta nach Saigon (Ho Chi Minh City)

Die Provinzstadt Chau Doc liegt am Ufer des Flusses Hau Giang, nicht weit von der kambodschanischen Grenze entfernt in der Provinz An Giang. Früher war die Stadt bekannt für ihre Einbaum-Kanu-Rennen. Die Gemeinden der Chinesen, Cham und Khmer haben in Chau Doc eine beträchtliche Anzahl von Mitgliedern. Am Morgen wollen wir eine Bootstour zu den ‘Schwimmenden Häusern’ unternehmen. Diese Häuser schwimmen auf leeren Fässern und bieten ihren Bewohnern neben dem Platz zum Leben auch die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, denn unterhalb der Häuser hängen Metallnetze, in denen Fische gezüchtet werden. Danach heißt es Abschied nehmen von der faszinierenden Welt am Mekong und wir fahren zurück nach Saigon. Übernachtung in Saigon.

22. - 23. Reisetag: Saigon – Frankfurt / Rückflug

Der Vormittag steht zur freien Verfügung, um beispielsweise noch letzte Einkäufe zu tätigen. Voraussichtlich am Nachmittag bringt uns der Bus zum Flughafen und wir starten unseren Rückflug. Ankunft in Deutschland am 23. Tag.

VERLÄNGERUNGSTOUR NACH KAMBODSCHA:

OPTION: KAMBODSCHA / PHNOM PENH & ANGKOR 4 Tage/ 3 Nächte

Bei dieser Option verlassen Sie die Reisegruppe bereits in Chau Doc am Tag 21. der Reise und erreichen Kambodscha mit einer Bootstour über den Mekong. (Die eingesparten Kosten für die dadurch entfallenden Leistungen beim Vietnam-Hauptprogramm sind bereits im Reisepreis der Verlängerungsoption berücksichtigt.)

1. Reisetag (= 21. Tag der Rundreise): Bootstour von Chau Doc nach Phnom Penh

Transfer mit dem Schnellboot von Chau Doc über die kambodschanische Grenze nach Phnom Penh. Fahrtdauer ca. 6 Stunden. Ankunft voraussichtlich gegen Mittag. Nachmittags Besichtigungen in Phnom Penh. Übernachtung in Phnom Penh.

2. Reisetag: Fahrt von Phnom Penh nach Siem Reap

Transfer und Fahrt mit dem Mekong Express Bus von Phnom Penh entlang des Tonle Sap nach Siem Reap. Nach Ankunft Transfer ins Hotel. Nachmittags bereits erste Besichtigungen in Angkor: Der berühmte Tempel Angkor Wat erstrahlt vor Ihren Augen mit den längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt. Die narrativen Reliefs gewähren einen faszinierenden Einblick in die hinduistische Mythologie. Zum Sonnenuntergang besteigen wir einen der Tempel und genießen den Blick über das Grabungsgelände. Übernachtung in Siem Reap.

3. Reisetag: Besichtigungen in Angkor

Ausgiebige Besichtigungen von Angkor stehen auf dem heutigen Programm: In der alten Königsstadt Angkor Thom besuchen wir den Tempelberg Bayon, dessen lächelnde Gesichter von den Türmen herabblicken. Die Elefantenterrasse ehemals Teil der Audienzhalle des Königs und der Baphuon sind weitere Überreste der ehemals 10 qkm großen königlichen Metropole. Am Nachmittag geht es zu dem atmosphärischen Ta Prohm Tempel. Erst im 19. Jahrhundert von europäischen Forschern 'wiederentdeckt', zeigt sich der dunkle Tempel noch heute von Baumwurzeln und Urwald überwuchert. Übernachtung in Siem Reap.

4. Reisetag: Besichtigungen in Angkor/ Start des Rückfluges

Die etwas abgelegeneren Tempelanlagen von Banteay Srei sind unser heutiges Ziel. Der volkstümliche Name bedeutet 'Zitadelle der Frauen'. Das Dekor des Shiva geweihten Tempels besteht aus prächtig gekleideten himmlischen Tänzerinnen und Göttinnen, den Apsaras und Devatas, die ein vollendetes Ballet in Stein gemeißelt aufführen. Auch die Tempel Banteay Samre, Neak Pean, Pre Rup und der Ost Mebon mit seinen schönen Elefanten werden besucht. Der Transfer zum Flughafen erfolgt voraussichtlich am späten Nachmittag. Start des Rückfluges ab Siem Reap nach Frankfurt.

5. Reisetag: Ankunft in Frankfurt

Programmhinweise:

Bitte beachten Sie, dass während der Zugfahrten (4-Bett-Abteile) und bei der Übernachtung in einfachen Gasthäusern / Homestays keine Unterbringung im Doppelzimmer oder im Einzelzimmer möglich ist.

Wir bitten Sie um große Flexibilität und Offenheit für spontane Ereignisse. Natürlich werden wir alles daran setzen, den geplanten Reiseablauf einzuhalten. Es kann jedoch sein, dass organisatorische, politische und aktuelle Gründe eine Anpassung des Reiseablaufes im Interesse der Teilnehmer erfordern – bitte seien Sie hierauf vorbereitet. Die Reise erfordert auch die Mithilfe der Teilnehmer, so sollten Selbstständigkeit, Mithilfebereitschaft, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung selbstverständlich sein.

Im Reisepreis enthalten

  • Flüge Frankfurt - Hanoi und Saigon – Frankfurt in der Economy Class
  • Rundreise mit Bus, Zug, Boot, Cyclo und Fahrrad
  • Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Inlandsflug Danang – Cam Ranh in Economy Class
  • Durchgehende deutschsprechende Reiseleitung
  • LEISTUNGEN DER OPTION: KAMBODSCHA / PHNOM PENH & ANGKOR 4 Tage/ 3 Nächte (optional): Bootsfahrt Chau Doc – Phnom Penh, Fahrt mit dem öffentlichen Bus von Phnom Penh nach Siem Reap, 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Phnom Penh inklusive Frühstück, 2 Übernachtungen im landestypischen Mittelklassehotel in Siem Reap inklusive Frühstück, Transfers und Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern mit deutschsprechendem, örtlichen Guide (Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen)
  • 15 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels im Doppelzimmer inklusive Frühstück, nur teilweise ortsbedingt etwas einfacher, 2 Übernachtungen in einfachen Gasthäusern/ Homestays und bei lokaler Familie z.T. in Mehrbettzimmern, 3 Übernachtungen in öffentlichen Zügen in 4 - Bett - Abteilen

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Getränke und weitere bzw. nicht angegebene Verpflegung
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Visagebühren Vietnam z.Zt. EUR 33,00 (mit Referenznummer über a&e), Bearbeitung und Rückversand durch Visa-Service ca. EUR 25,00 (Änderungen vorbehalten!) Antrag 4 Wochen vor Abreise.
  • Reiseversicherungen
  • Visagebühren für Kambodscha bei Buchung der Verlängerungsoption (z.Zt. EUR 30,00 zzgl Bearbeitung Visa-Service EUR 14,-)

    Wunschleistungen

    • Rail & Fly - Zugticket (innerdeutsch in der 2. Klasse): 75,- €
    • Kambodscha Verlängerung (4 Tage / 3 Nächte Phnom Penh & Angkor): Preis pro Person im Doppelzimmer: 440,- €
    • Kambodscha Verlängerung: Einzelzimmer - Zuschlag: 60,- €

    • Mindestteilnehmerzahl: 10
    • Maximale Teilnehmerzahl: 15

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