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Trekking und Feste in BhutanBhutan / TrekkingReise Nr. 2650 Mit einem aussichtsreichen Flug von Kathmandu nach Paro entlang der Himalaya-Kette beginnt die Reise. Der kleine Ort liegt im wunderschönen vom Paro-Fluss gespeisten gleichnamigen Tal mit hoch gelegenen Bauernhöfen inmitten üppig grüner Terrassenfelder und Gärten. Im Königreich Bhutan ist der tibetische Buddhismus noch lebendig. Mächtige Klosterburgen (Dzongs) krönen so manchen Bergrücken, weiß getünchte Chörten (Reliquienschreine) säumen die Wege, leise tönen die wassergetriebenen Gebetsmühlen. Bei den Festen Paro- und Wangdi-Tsechu strömen die Menschen in Festtagskleidung zum Paro bzw. Wangdi Dzong. Mönche und Laien treten gemeinsam in beeindruckenden Kostümen und einfallsreichen Masken auf. Am Höhepunkt des Festes wird meist ein riesiges Rollbild (Thangka) entrollt. Dazu leiten die Mönche eine religiöse Zeremonie. Ein Ausflug führt zum Tigernest (Kloster Taktsang), Bhutans heiligster Stätte hoch über dem Tal des Paro-Flusses. Gut eingelaufen starten Sie zu einem kurzen Trekking, das von Paro in Richtung Thimpu verläuft. Es geht über blumenübersäte Almweiden und durch Wälder mit Erlen, Bambus, Hemlocktannen, Lärchen und Rhododendren. Im Herbst blühen verschiedene Enzianarten und büschelweise Edelweiß! Sie überwinden bis zu 4.210 m hohe Pässe und können bei guter Sicht den Blick auf Schneeberge, tiefblaue Gebirgsseen und grüne Täler genießen.
Tourverlauf Paro-Fest (Frühjahr): 1. Tag Anreise Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain. Übernachtung in Bahrain. Stopover-Hotel in Bahrain 2. Tag Kathmandu Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen in Bahrain und Weiterflug nach Kathmandu. Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt am Nachmittag. Wir werden vom Flughafen abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Übernachtung im Hotel [FA] 3. Tag Flug Kathmandu - Paro Heute fliegen wir nach Paro und haben bei gutem Wetter während des Fluges einen fantastischen Ausblick auf die Gipfel der Himalaya-Kette. Ankunft in Paro. Die Stadt liegt 2.200 m hoch im gleichnamigen Tal - für viele das schönste Tal des Landes. Im Norden wird es vom heiligen Berg Chomolhari beherrscht; Gletscherwasser strömt von seinen Nebengipfeln durch tiefe Schluchten zu Tal und bildet den Paro Chu (Fluss), der das Tal speist. Einst verlief eine wichtige Handelsroute zwischen Bhutan und Tibet durch das Paro-Tal, das sich vermutlich als eines der ersten Täler dem Einfluss des Buddhismus öffnete. Fahrzeit: 1,5h; Fahrstrecke: 50km; Hotel [FMA] 4. Tag Paro Festival Dieser Tag steht im Zeichen des Paro-Festes, des größten bhutanesischen Festes. Das Paro Tsechu wird zu Ehren Padmasambhavas (auf Tibetisch Guru Rinpoche) begangen, gleichzeitig werden die Götter des Tales gefeiert. Zur Festzeit strömen die Menschen aus den Tälern des Umlands in Festtagskleidung zum Paro Dzong. Frauen und Mädchen tragen bunten Familienschmuck. Die Dzongs (Klosterburgen) sind Verwaltungssitze der geistlichen und weltlichen Macht Bhutans und während eines Festes für Fremde bedingt zugänglich. Mönche und Laien in farbigen Kostümen treten mit Masken auf, die Götter, Dämonen und legendäre Gestalten darstellen. Die Bewegungen der Tänzer sind bis ins kleinste Detail festgelegt, ihre oft schreckenerregenden Masken entsprechen dem Thema der meist spannungsgeladenen Tanzdramen: Zerstörung der bösen Kräfte und Sieg über das Chaos. Dämonen werden abgewehrt, die bösen Kräfte symbolisch durch die Schwerter der Tänzer und durch den Trommelklang zerstört oder vertrieben. Spaßmacher lockern mit grotesken Darbietungen die feierliche Stimmung des Festes durch übermütige Scherze auf. Hotel [FMA] 5. Tag Thangka Zeremonie - Taktsang Falls eine Thangka-Zeremonie abgehalten wird (dies ist nicht jedes Jahr der Fall), finden wir uns noch in der Morgendämmerung wieder am Festplatz ein. Der Höhepunkt des Festes ist erreicht, wenn am letzten Tag der mehrtägigen Feier ein riesiges Rollbild (Thangka) entrollt wird. Die Mönche leiten eine religiöse Zeremonie und die Gläubigen werfen sich zum Gebet nieder, meditieren und murmeln Gebetsformeln. Mit den ersten Sonnenstrahlen wird die Thangka eingerollt und für ein weiteres Jahr bis zur nächsten Thangka-Zeremonie im Kloster verwahrt. Rückfahrt zum Hotel und Frühstück. Wir besuchen das bekannte Kloster Taktsang (Tigernest). Auf steilem Weg geht es hinauf zu einer Aussichtsplattform, von der sich ein großartiger Blick auf das berühmte 'Tigernest' bietet. Eine spektakuläre Schlucht mit Wasserfall trennt uns noch von der Klosteranlage, die sich hoch über dem Paro-Tal erhebt. Im April 1988 brach ein Brand in der Anlage aus. Betroffen davon war glücklicherweise aber nur ein Teil des Klosters, das inzwischen wieder aufgebaut wurde. Für Bhutanesen ist Taktsang eine der heiligsten Stätten des Landes, die Gläubige zumindest einmal in ihrem Leben aufsuchen sollten. Der Sage nach soll Padmasambhava von Tibet aus auf einer Tigerin hierher geflogen sein und die Dämonen des Paro-Tals überwältigt haben. Nach beendeter Meditation soll er Anweisung gegeben haben, hier ein Kloster zu bauen. 1648 wurde es um die Meditationshöhle des großen Guru und seiner Nachfolger errichtet. Der Bau besteht aus mehreren Tempeln und scheint förmlich an der Felswand zu kleben. Fahrzeit: 3-3,5h; Hotel [FMA] 6. Tag Beginn des Trekkings Morgens fahren wir zur Festung Ta Dzong (ca. 2.500 m). Hier treffen wir unsere Trekkingmannschaft. Unser Gepäck wird auf Pferde geladen und wir können starten! In 2 Stunden geht es zunächst gemütlich auf einer kaum befahrenen Staubstraße durch lichten Kiefernwald und vorbei an einigen Bauernhäusern mit Apfelplantagen auf eine schöne Wiese mit einer Manimauer (2.940 m). Wir steigen weiter auf, der Weg wird schmäler und führt durch einen sehr schönen Nadelwald, vorwiegend Fichten, von dessen Ästen märchenhaft lange Flechten hängen. Wir folgen bergwärts dem Hauptpfad; die anderen kleinen Wege führen zu einem Sommerlager von Yakhirten. Schließlich öffnet sich der Wald zu einer großen Almweide. Unser Weg führt links zu den Gebetsfahnen, die den Jili La kennzeichnen. Vor uns sehen wir nun den Jili Dzong auf einem Hügel. Das letzte Stück bis zu unserem Zeltplatz (3.500 m) kurz vor dem Dzong wird von Edelweiß und Gebetsfahnen gesäumt. Unter uns erstreckt sich das Paro-Tal und bei klarem Wetter sehen wir im Norden die Chomolhari und weitere Grenzberge zu Tibet. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 80m; Zelt [FMA] 7. Tag Narithang (3.500 m) In stetigem Auf und Ab durch Rhododendrenwälder erreichen wir nach ca. 3-4 Stunden Jangchu Kharka (3.700 m) und legen eine Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt uns der Weg hinunter durch den Wald zum Lagerplatz Narithang, einer Yakweide auf 3.500 m Höhe in der Nähe eines Baches. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA] 8. Tag Labhana Camp (4.000 m) Wir steigen durch Rhodendrenwald auf einem schattigen Weg bis zum See Janye Tsho auf und wandern weiter am Simkotha Tsho (See) entlang. Hier tummeln sich zahlreiche Lachsforellen, die der Großonkel des Königs ausgesetzt hat (4.110 m). Nach dem Mittagessen steigen wir auf zum Phume-La (La=Pass, 4.200 m) und wandern in Richtung eines weiteren Passes zu unserem Lagerplatz Camp Labhana, unserem 'Camp zwischen den Pässen' auf 4.000 m Höhe. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 350m; Zelt [FMA] 9. Tag Ende des Trekkings und Fahrt nach Wangdi Nach zwei kleineren Pässen sehen wir Gebetsfahnen auf unserer Wanderung. Wir steigen weiter ab. An den Felsen sind häufig Steinplatten aufgerichtet - ein Zeichen dafür, dass die lokalen Berggottheiten um Schutz gebeten werden. Wir erreichen einen alten Chörten und sehen Phajoding Gompa. Unter uns erstreckt sich Thimphu, die Hauptstadt Bhutans. Durch den Wald geht es hinunter an der Phajoding Gompa vorbei, bis wir die Straße erreichen. Dort werden wir vom Busfahrer mit dem Bus erwartet. Nach einem ausgiebigen Mittagessen fahren wir per Bus nach Wangdiphodrang. Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 1300m; Hotel [FMA] 10. Tag Samtengang Nach dem Frühstück wandern wir nach Samtengang, einem kleinen, wunderschön gelegenen Dorf mit einem Kloster, das wir besuchen. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein kleiner See. Fahrzeit: 3,5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 350m; Hotel [FMA] 11. Tag Tagesausflug nach Gangtay Fahrt nach Gangtay. Wir besichtigen das Gangtay-Kloster, das sich auf einem kleinen Hügel über dem Talboden befindet. Das große Dorf in der Umgebung wird mehrheitlich von den Familien der Gomchen bewohnt, die das Kloster beaufsichtigen. Geleitet wird das größte Kloster Bhutans vom Gangtay-Tulku, der neunten Reinkarnation, die diesen Namen trägt. Bereits 1613 soll der Grundstein von Pema Trinley, dem ersten Gangtay-Tulku, gelegt worden sein. Rückfahrt nach Wangdiphodrang. Fahrzeit: 5h; Hotel [FMA] 12. Tag Punakha Dzong und Thimphu Fahrt nach Punakha. Wir besichtigen Punakha Dzong (Baujahr 1637), das, anders als die meisten Klosterburgen, nicht auf einem Bergrücken, sondern in der Ebene liegt. Der Legende nach hat der Baumeister von diesem 'Palast der großen Glückseligkeit' geträumt und ihn seiner Traumerscheinung, ohne den Entwurf auch nur einmal zu ändern, nachgebildet. Auf der Empore der von zwei Flussarmen umströmten Klosterburg drehen sich große Gebetsmühlen. Heute ist Punakha Dzong die Winterresidenz des Je Kempo. Gegen Mittag fahren wir weiter nach Thimphu. Fahrzeit: 5h; Hotel [FMA] 13. Tag Thimphu Der ganze Tag steht uns für die Hauptstadt zur Verfügung. Wir schauen uns den Tashicho Dzong, den Dzong der 'guten Gesetze' bzw. 'der glücklichen Religion' am rechten Ufer des Thimphu Chu an. Dieses Meisterwek bhutanesischer Architektur wurde, wie so viele traditionelle Bauten, ohne Verwendung eines einzigen Nagels errichtet. Im Tashicho Dzong, dem Verwaltungs- und religiösen Zentrum des Landes, sind u.a. der Thronsaal des Königs und das größte Kloster des Landes untergebracht. Dem Je Kempo, dem religiösen Oberhaupt Bhutans, und einem Teil seiner Mönche dient der Dzong als Sommerresidenz. In der School of Arts and Crafts werden Kinder in der Kunst der traditionellen Malerei, Bildhauerei und Schnitzkunst unterrichtet. Einen Eindruck vom bhutanesischen Kunsthandwerk vermittelt das Handicraft Emporium. Verschiedene kunsthandwerkliche Erzeugnisse wie hölzerne Masken, Thangkas, Silberschmuck, Bambushandwerk usw. werden zum Verkauf angeboten. Es handelt sich dabei um typische Objekte aus verschiedenen Teilen Bhutans. Wir besuchen das oberhalb des Thimphu Dzong liegende Nonnenkloster Drubthob Gompa, benannt nach dem Heiligen Drubthob Thangton Gyalpo. Vom Weg aus haben wir einen herrlichen Blick über den Tashicho Dzong und die Hauptstadt. Im Kloster leben etwa 35 bis 45 Nonnen, die alten Frauen und Waisenmädchen eine Heimat bieten. Danach schauen wir uns den Memorial Chörten, ein Wahrzeichen von Thimphu, an. Ashi Phuntshok Choden ließ den Chörten 1974 zum Andenken an ihren Sohn und König Jigme Dorjee Wangchuk errichten. Für die Bevölkerung hat der Chörten große religiöse Bedeutung. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA] 14. Tag Paro - Kathmandu Morgens Fahrt nach Paro für den Flug nach Kathmandu. Nach der Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt werden wir zu unserem Hotel gebracht. Der restliche Tag in Kathmandu steht zur freien Verfügung. Hotel [FMA] 15. Tag Kathmandu Die Zeit zur freien Verfügung können wir für letzte Einkäufe nutzen. Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Gulf Air über Bahrain nach Frankfurt. [FM] 16. Tag Ankunft Ankunft in Frankfurt. Tourverlauf Wangdi-Fest (Herbst): 1. Tag(B) Anreise Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain nach Kathmandu. Zwischstopp in Bahrain. Transfer zum Hotel in Bahrain. 2. Tag(B) Kathmandu Nach dem Frühstück Transfer zurück zum Flughafen und Weiterflug nach Kathmandu. Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt. Wir werden vom Flughafen abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Übernachtung im Hotel [FA] 3. Tag(B) Paro - Thimphu Heute fliegen wir nach Paro und haben bei gutem Wetter während des Fluges einen fantastischen Ausblick auf die Gipfel der Himalaya-Kette. Nach der Ankunft in Paro fahren wir weiter nach Thimphu. Fahrzeit: 1,5h; Fahrstrecke: 50km; Hotel [FMA] 4. Tag(B) Thimphu Wir schauen uns den Tashicho Dzong, den Dzong der 'guten Gesetze' bzw. 'der glücklichen Religion' am rechten Ufer des Thimphu Chu an. Dieses Meisterwerk bhutanesischer Architektur wurde, wie so viele traditionelle Bauten, ohne Verwendung eines einzigen Nagels errichtet. Im Tashicho Dzong, dem Verwaltungs- und religiösen Zentrum des Landes, sind u.a. der Thronsaal des Königs und das größte Kloster des Landes untergebracht. Dem Je Kempo, dem religiösen Oberhaupt Bhutans, und einem Teil seiner Mönche dient der Dzong als Sommerresidenz. In der School of Arts and Crafts werden Kinder in der Kunst der traditionellen Malerei, Bildhauerei und Schnitzkunst unterrichtet. Einen Eindruck vom bhutanesischen Kunsthandwerk vermittelt das Handicraft Emporium. Verschiedene kunsthandwerkliche Erzeugnisse wie hölzerne Masken, Thangkas, Silberschmuck, Bambushandwerk usw. werden zum Verkauf angeboten. Es handelt sich dabei um typische Objekte aus verschiedenen Teilen Bhutans. Wir besuchen das oberhalb des Thimphu Dzong liegende Nonnenkloster Drubthob Gompa, benannt nach dem Heiligen Drubthob Thangton Gyalpo. Vom Weg aus haben wir einen herrlichen Blick über den Tashicho Dzong und die Hauptstadt. Im Kloster leben etwa 35 bis 45 Nonnen, die alten Frauen und Waisenmädchen eine Heimat bieten. Danach schauen wir uns den Memorial Chörten, ein Wahrzeichen von Thimphu, an. Ashi Phuntshok Choden ließ den Chörten 1974 zum Andenken an ihren Sohn und König Jigme Dorjee Wangchuk errichten. Für die Bevölkerung hat der Chörten große religiöse Bedeutung. Hotel [FMA] 5. Tag(B) Fahrt nach Wangdiphodrang Fahrt nach Wangdiphodrang über den Dochula (3.050 m; La = Pass). Am Nachmittag wandern wir nach Samtengang, einem kleinen, wunderschön gelegenen Dorf mit einem Kloster, das wir besuchen. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein kleiner See. Fahrzeit: 3,5h; Fahrstrecke: 80km; Hotel [FMA] 6. Tag(B) Wangdi Tsechu Frühmorgens begeben wir uns auf den Festplatz, um dem großen Tsechu (Tanzfest) beizuwohnen. Aus allen Richtungen strömen die Menschen herbei, sie haben ihre Festtagskleidung und schönen Schmuck angelegt. Für die Bhutanesen ist das Fest nicht nur ein bedeutendes religiöses Ereignis, sondern auch ein Anlass, Gemeinschaft zu pflegen. Die Klosterburgen sind Verwaltungssitze der geistlichen und weltlichen Macht Bhutans und während eines Festes für Fremde bedingt zugänglich. Begleitet von den tiefen Klängen von Hörnern und den klirrenden Lauten der Zimbeln treten Mönche und Laien in farbenprächtigen Kostümen auf. Sie tragen Masken, die Götter, Dämonen und legendäre Gestalten darstellen. Anmutige Aufführungen wechseln mit spannungsgeladenen Tanzdramen ab. Spaßmacher lockern mit grotesken Darbietungen die feierliche Stimmung des Festes durch übermütige Scherze auf. Die Bewegungen der Tänzer sind bis ins kleinste Detail festgelegt, ihre oft Schrecken erregenden Masken entsprechen dem Thema der Aufführungen: Zerstörung der bösen Kräfte und Sieg über das Chaos. Dämonen werden abgewehrt, die bösen Kräfte symbolisch durch die Schwerter der Tänzer und durch den Trommelklang zerstört oder vertrieben. Wir mischen uns unter die Feiernden und verbringen diesen Festtag mit ihnen. Hotel [FMA] 7. Tag(B) Thangka Zeremonie - Ausflug nach Gangtay Falls eine Thangka-Zeremonie abgehalten wird (dies ist nicht jedes Jahr der Fall), finden wir uns noch in der Morgendämmerung wieder am Festplatz ein. Feierlich wird die große Thangka (Thongdrol) entrollt. Die Mönche leiten eine religiöse Zeremonie und die Gläubigen werfen sich zum Gebet nieder, meditieren und murmeln Gebetsformeln. Mit den ersten Sonnenstrahlen wird die Thangka eingerollt und für mindestens ein weiteres Jahr bis zur nächsten Thangka-Zeremonie im Kloster verwahrt. Nach dem Frühstück fahren wir nach Gangtay. Wir besichtigen das Kloster Gangtay, das sich auf einem kleinen Hügel über dem Talboden erhebt. Das große Dorf in der Umgebung wird mehrheitlich von den Familien der Gomchen bewohnt, die das Kloster beaufsichtigen. Geleitet wird das größte Kloster Bhutans vom Gangtay-Tulku, der neunten Reinkarnation, die diesen Namen trägt. Bereits 1613 soll der Grundstein von Pema Trinley, dem ersten Gangtay-Tulku, gelegt worden sein. Rückfahrt nach Wangdiphodrang. Fahrzeit: 4,5-5h; Hotel [FMA] 8. Tag(B) Punakha - Paro Fahrt nach Punakha. Wir besichtigen Punakha Dzong (Baujahr 1637), das, anders als die meisten Klosterburgen, nicht auf einem Bergrücken, sondern in der Ebene liegt. Der Legende nach hat der Baumeister von diesem 'Palast der großen Glückseligkeit' geträumt und ihn seiner Traumerscheinung, ohne den Entwurf auch nur einmal zu ändern, nachgebildet. Auf der Empore der von zwei Flussarmen umströmten Klosterburg drehen sich große Gebetsmühlen. Heute ist Punakha Dzong die Winterresidenz des Je Kempo. Gegen Mittag fahren wir weiter nach Paro. Fahrzeit: 5h; Hotel [FMA] 9. Tag(B) Taktsang Wir besuchen das bekannte Kloster Taktsang (Tigernest). Auf steilem Weg geht es hinauf zu einer Aussichtsplattform, von der sich ein großartiger Blick auf das berühmte 'Tigernest' bietet. Eine spektakuläre Schlucht mit Wasserfall trennt uns noch von der Klosteranlage, die sich hoch über dem Paro-Tal erhebt. Im April 1988 brach ein Brand in der Anlage aus. Betroffen davon war glücklicherweise aber nur ein Teil des Klosters, das inzwischen wieder aufgebaut wurde. Für Bhutanesen ist Taktsang eine der heiligsten Stätten des Landes, die Gläubige zumindest einmal in ihrem Leben aufsuchen sollten. Der Sage nach soll Padmasambhava von Tibet aus auf einer Tigerin hierher geflogen sein und die Dämonen des Paro-Tals überwältigt haben. Nach beendeter Meditation soll er Anweisung gegeben haben, hier ein Kloster zu bauen. 1648 wurde es um die Meditationshöhle des großen Guru und seiner Nachfolger errichtet. Der Bau besteht aus mehreren Tempeln und scheint förmlich an der Felswand zu kleben. Am Nachmittag besuchen wir Paro. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Hotel [FMA] 10. Tag(B) Jili Dzong Fahrt zur Festung Ta Dzong. Hier treffen wir unsere Trekkingmannschaft (2.500 m). Unser Gepäck wird auf Pferde geladen und wir können starten! In 2 Stunden geht es zunächst gemütlich auf einer kaum befahrenen Staubstraße durch lichten Kiefernwald und vorbei an einigen Bauernhäusern mit Apfelplantagen auf eine schöne Wiese mit einer Manimauer (2.940 m). Wir steigen weiter auf, der Weg wird schmäler und führt durch einen sehr schönen Nadelwald, vorwiegend Fichten, von dessen Ästen märchenhaft lange Flechten hängen. Wir folgen bergwärts dem Hauptpfad; die anderen kleinen Wege führen zu einem Sommerlager von Yakhirten. Schließlich öffnet sich der Wald zu einer großen Almweide. Unser Weg führt links zu den Gebetsfahnen, die den Jili La kennzeichnen. Vor uns sehen wir nun den Jili Dzong auf einem Hügel. Das letzte Stück bis zu unserem Zeltplatz (3.500 m) kurz vor dem Dzong wird von Edelweiß und Gebetsfahnen gesäumt. Unter uns erstreckt sich das Paro-Tal und bei klarem Wetter sehen wir im Norden die Chomolhari und weitere Grenzberge zu Tibet. Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 80m; Zelt [FMA] 11. Tag(B) Narithang (3.500 m) In stetigem Auf und Ab durch Rhododendrenwälder erreichen wir nach ca. 3-4 Stunden Jangchu Kharka (3.700 m) und legen eine Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt uns der Weg hinunter durch den Wald zum Lagerplatz Narithang, einer Yakweide in 3.500 m Höhe in der Nähe eines Baches. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA] 12. Tag(B) Camp Labhana (4.000 m) Wir steigen durch Rhodendrenwald auf einem schattigen Weg bis zum See Janye Tsho auf und wandern weiter am Simkotha Tsho entlang. Hier tummeln sich zahlreiche Lachsforellen, die der Großonkel des Königs ausgesetzt hat (4.110 m). Nach dem Mittagessen steigen wir auf zum Phume-La (Pass, 4.200 m) und wandern in Richtung eines weiteren Passes zu unserem Lagerplatz Camp Labhana, unserem 'Camp zwischen den Pässen' auf 4.000 m Höhe. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 350m; Zelt [FMA] 13. Tag(B) Thimphu - Paro Nach zwei kleineren Pässen sehen wir Gebetsfahnen auf unserer Wanderung. Wir steigen weiter ab. An den Felsen sind häufig Steinplatten aufgerichtet - ein Zeichen dafür, dass die lokalen Berggottheiten um Schutz gebeten werden. Wir erreichen einen alten Chörten und sehen Phajoding Gompa. Unter uns erstreckt sich Thimphu, die Hauptstadt Bhutans. Durch den Wald geht es weiter hinab an der Phajoding Gompa vorbei, bis wir die Straße erreichen. Dort werden wir vom Busfahrer mit dem Bus erwartet. Nach einem ausgiebigen Mittagessen fahren wir per Bus nach Thimphu und von dort weiter nach Paro. Die Stadt liegt 2.200 m hoch im gleichnamigen Tal - für viele das schönste Tal des Landes. Im Norden wird es vom heiligen Berg Chomolhari beherrscht; Gletscherwasser strömt von seinen Nebengipfeln durch tiefe Schluchten zu Tal und bildet den Paro Chu (Fluss), der das Tal speist. Einst verlief eine wichtige Handelsroute zwischen Bhutan und Tibet durch das Paro-Tal, das sich vermutlich als eines der ersten Täler dem Einfluss des Buddhismus öffnete. Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 1300m; Hotel [FMA] 14. Tag(B) Paro - Kathmandu Flug von Paro nach Kathmandu. Nach der Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt werden wir zu unserem Hotel gebracht und haben die restliche Zeit zur freien Verfügung. Hotel [FMA] 15. Tag(B) Kathmandu - Rückreise Zeit für letzte Einkäufe in Kathmandu. Wir werden zum Flughafen gebracht für den Rückflug mit Gulf Air. [FM] 16. Tag(B) Ankunft Ankunft in Frankfurt. Charakter der Tour und Anforderungen: In Bhutan unternehmen Sie ein 4-tägiges Trekking. Die täglichen Gehzeiten liegen zwischen 3 und 6 Stunden. Sie sollten gewohnt sein, die genannte Gehleistung mehrere Tage hintereinander mühelos zu erbringen und trittsicher sein. Gewandert wird auch im Geröll und Morast (bei Regen: tiefer humusreicher Boden sowie Lehm). Bhutan ist touristisch wenig erschlossen. Achten Sie bitte bei den Begegnungen mit der Bevölkerung auf respekt- und taktvolles Verhalten. Die Unterkünfte sind einfach und die Waschmöglichkeiten manchmal begrenzt, europäische Maßstäbe dürfen nicht angelegt werden. Während der Festivalzeiten kann es bei der Zimmerverteilung zu Engpässen kommen; Erstattungsansprüche ergeben sich dadurch nicht. Einzelzimmer stehen in der Regel in Bhutan nicht zur Verfügung. Die Reihenfolge der Besichtigungen kann variieren. Die Verpflegung ist für den europäischen Gaumen manchmal etwas ungewohnt, Sie werden aber auch ganz neue Köstlichkeiten entdecken. Inklusivleistungen:
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