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Südindien - Abenteuer des SüdensIndien / RundreiseReise Nr. 517 Indienreisende behaupten immer wieder, dass nur hier - im exotischen Süden - das 'echte' Indien zu finden sei. Erleben Sie eine farbenprächtige Kultur zwischen Palmen, Reisfeldern und Teeplantagen, und entdecken Sie ein faszinierendes Land zwischen Gestern und Heute. Vor exotischer Kulisse erleben Sie eine unvergessliche Hausbootfahrt auf dem Backwater, der Lagunen- und Flusslandschaft im 'Land der Kokospalmen' Kerala. Ein imposantes Fotomotiv sind die chinesischen Fischernetze von Cochin. Den Ort verlässt man nicht ohne den Besuch der Khatakali-Tanzaufführung, einer tänzerischen Höchstleistung in Pantomime mit eindrucksvollen Masken. Wie Pfeffer, Tee und Kardamom wachsen, erfahren Sie auf den Plantagen der üppigen Berglandschaften in Tamil Nadu. Im Wildschutzgebiet genießen Sie die reizvolle Fahrt auf dem Periyar-Stausee und mit etwas Glück können Sie Elefantenherden bei der Tränke beobachten. Für mediterranes Flair sorgt die Seepromenade in Pondicherry und einen Hauch von Spiritualität nehmen Sie im Ashram von Auroville auf.
Reiseverlauf: 1. Reisetag: Abflug ab Frankfurt Flug von Frankfurt mit einem Zwischenstopp nach Chennai (früher Madras). (-/-/-) 2. Reisetag: Ankunft in Chennai (Madras) Ankunft in der Hafenstadt Chennai - an der Ostküste Südindiens und am Golf von Bengalen gelegen. Wir werden am Flughafen begrüßt und nach Kanchipuram gefahren, südwestlich von Chennai. Kanchipuram liegt am kleinen Nebenfluss des Pelar im Hinterland der Koromandelküste. Diese Stadt zählt mit zu den sieben heiligsten Orten des Hinduismus. Der Rest des Tages steht zur Entspannung oder für erste eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Am Abend findet ein gemeinsames Begrüßungsessen in einem traditionellen indischen Restaurant statt. Übernachtung in Chennai. (-/-/A) 3. Reisetag: Kanchipuram – Mahabalipuram Am Morgen besichtigen wir diesen heiligen Ort mit den drei besterhaltenen Tempeln aus der Pallava-Dynastie: Kailashanatha-Tempel und Ekambareshvara-Tempel sind dem Lord Shiva gewidmet und der Vaikuntha-Perumal Tempel wurde zu Ehren Vishnus errichtet. Kanchipuram ist ebenfalls für die Seidenherstellung in der ganzen Welt bekannt. Die wunderschönen Seidenprodukte werden noch per Hand gewebt Anschließend Fahrt nach Mahabalipuram. Dieser kleine Ort befindet sich ebenfalls an der Koromandelküste. Nach Ankunft Transfer zum Hotel. Am Nachmittag Besichtigung der beeindruckenden Bauwerke. Die Tempel, Kulthöhlen und Flachreliefs gehören seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Tempelanlagen wurden im 6. und 7. Jahrhundert vom König Narashimhavarman erbaut, der damit als bedeutendster Bauherr in die Geschichte einging. Mahabalipuram ist ebenfalls die traditionelle Stadt der indischen Steinmetze, die hier in vielen kleinen Werkstätten ihre von Hand gefertigten Götterstatuen zum Kauf anbieten. Übernachtung in Mahabalipuram. (F/-/-) 4. Reisetag: Mahabalipuram – Pondicherry & Auroville Die East Coast Road führt uns entlang der Koromandelküste in die ehemals französische Stadt Pondicherry. Hier hat Sri Aurobindo gelebt, ein bekannter indischer Meister, dessen Philosophie weltweite Beachtung findet. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug in die nahe gelegene “universelle” Stadt Auroville. An dem von der UNESCO bestätigten Projekt waren 126 Nationen während der Eröffnungsfeier beteiligt und auch heute noch besuchen viele Reisende aus Indien und der ganzen Welt diese Anlage. Das Ziel der Internationalen Stadt ist die lebensbezogene Verwirklichung einer menschlichen Einheit. Wir besuchen das Besucherzentrum des Projekts und haben einen schönen Ausblick auf das Meditationsgebäude, das in Form einer goldenen Kugel errichtet wurde. Zurück in Pondicherry besuchen wir den Sri Aurobindo Ashram und die “Sacred Heart of Jesus” Kirche. Am Nachmittag bleibt Zeit sich am Strand zu entspannen. Übernachtung in Pondicherry. (F/-/-) 5. Reisetag: Pondicherry – Tanjore Unsere Reise geht weiter nach Tanjore (Tanjavur), der ehemaligen Hauptstadt der Chola-Dynastie, die zur Zeit des südindischen Mittelalters die Entwicklung der Künste in besonderem Maße gefördert hat. Im Nataraja Tempel in Chdambaram und Swamimalai erwartet uns eine einzigartige Sammlung alter Bronze- und Steinskulpturen. Shiva forderte hier seine Frau Parvati zu einem Tanzwettbewerb auf. Die beiden lieferten sich eine Höchstleistung bis Shiva die berühmte Tandava-Pose einnahm und Parvati sich daraufhin geschlagen gab. Auf unzähligen Tempelwänden ist besonders diese Tandava-Pose abgebildet. Am Nachmittag erreichen wir Tanjore. Übernachtung in Tanjore. (F/-/-) 6. Reisetag: Tanjore – Trichy Stadtbesichtigung in Tanjor – auch unter dem Namen “Stadt der Tempel” bekannt. Der bedeutendste Tempel ist Brihadeshvara, erbaut von König Rajaraj und geweiht Gott Shiva. Nach der Besichtigung Weiterfahrt nach Trichy (Tiruchirapalli). Hier besuchen wir das Wahrzeichen: das überragenden Rock Fort – eine Festungs- und Tempelanlage, von der wir einen herrlichen Ausblick auf die Stadt haben. Übernachtung in Trichy. (F/-/-) 7. Reisetag: Trichy – Madurai Heure reisen wir nach Madurai im Bundesstaat Tamil Nadu. Die Fahrt geht durch die West-Ghats bis in die Berge und vorbei an Teeplantagen. Beim Verlassen der Berge erleben wir einen unglaublichen Blick auf die grüne Ebene und das noch etwas entfernte Madurai. Der Mythologie zufolge nahm Shiva hier seine Gefährtin in Gestalt der schönen Pandya-Prinzessin Meenakshi zur Frau. Diese wird in Madurai als 'Göttin mit den fischförmigen Augen' verehrt. Der im 16. Jahrhundert während der Nayak-Zeit entstandene Meenakshi-Tempel repräsentiert die Spätform der dravidischen Tempelbaukunst. Nach Norden hin schließt sich der Sundareshwara-Tempel an, der Shiva als schönem Bräutigam geweiht ist. Beide Tempel zusammen bilden einen beeindruckenden Gesamtkomplex, der mit grellbunten Tempeltürmen, halbdunklen Säulenhallen und von Öllichtern beleuchteten Seitenschreinen den Besucher in eine mystische Atmosphäre taucht. Übernachtung in Madurai. (F/-/-) 8. Reisetag: Madurai – Munnar Heute lassen wir die Tiefebene von Tamil Nadu hinter uns und fahren hinauf in die malerische Landschaft der Kardamom-Berge, die ein beliebtes Ausflugsgebiet und ein Zentrum für den Tee-, Kaffee- und Gewürzanbau ist. Munnar ist ein kleines Städtchen auf einer Höhe von 1.500 m. Hier haben wir Gelegenheit, eine Vielzahl von bekannten indischen Gewürzpflanzen unmittelbar in der Natur zu entdecken. Übernachtung in Munnar. (F/-/-) 9. Reisetag: Munnar Munnar ist umgeben von Teeplantagen und wird überragt von den höchsten Bergen Südindiens. Das Teeanbaugebiet um Munnar zählt zu den höchsten Anbaugebieten in der Welt. Der Tag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Es lohnt sich, eine Fabrik zur Teegewinnung und -verarbeitung zu besuchen oder Sie genießen einfach nur die wunderschöne Landschaft um Munnar. Übernachtung in Munnar. (F/-/-) 10. Reisetag: Munnar – Periyar Nach dem Frühstück fahren wir zum Periyar-Wildschutzgebiet – ein im dichten Wald faszinierendstes Naturreservat. Die wald- und artenreiche Gegend um den Periyar-See liegt auf einer Höhe zwischen 900 und 2.000 m und wurde 1934 zum Wildschutzgebiet erklärt. Hier leben neben dem Elefant, Gaur, Sambarhirsch, Wildschwein, Lippenbär, Leopard, Rohrkatze, Dekkan-Rothund auch verschiedene Affenarten. Für Vogelliebhaber ist der Park ein Eldorado mit insgesamt 275 verschiedenen Vogelarten. Vielleicht haben Sie auch das Glück und bekommen einen der ca. 50 noch im Park lebenden Tiger zu Gesicht. Übernachtung in Periyar. (F/-/-) 11. Reisetag: Periyar Wildschutzgebiet Während einer Bootsfahrt auf dem vielfach verzweigten Periyar-See können wir am Morgen mit etwas Glück große Elefantenherden und andere Wildtiere bei der Tränke beobachten. Am Nachmittag besuchen wir eine Gewürzplantage in den landschaftlich äußerst reizvollen Kardamom-Bergen. Dabei lernen wir nicht nur, wo der Pfeffer wächst, sondern erfahren vieles über Vanille, Kakao und Kardamom …. Ganz sicher werden Sie auch den bekannten Masala Tee genießen können: Schwarztee mit Milch und Gewürzen. Übernachtung in Periyar. (F/-/-) 12. Reisetag: Periyar – Kumarakom Vor uns liegt eine mehrstündige, landschaftlich reizvolle Fahrt durch die Tee-, Kaffee- und Kautschukplantagen, die Berge von Kerala hinab, durch palmengrüne Landschaft bis nach Kumarakom. Kumarakom ist ein Paradies inmitten von Mangrovenwäldern, smaragdgrünen Reisfeldern und Kokosnusshainen, durchzogen von bezaubernden Wasserwegen und -kanälen. Transfer zum Hotel. Rest des Tages ist frei für eigene Erkundungen. Übernachtung in Kumarakom. (F/-/-) 13. Reisetag: Kumarakom – Allepey / Hausboot Nach dem Frühstück fahren wir zur Hausbootanlegestelle und beginnen unsere traumhafte unvergessliche Bootstour durch die zauberhafte Lagunenwelt der Backwaters, ganz romantisch mit einem komfortablen Hausboot. Dieses Erlebnis wird oft als Höhepunkt einer jeden Keralareise beschrieben. Übernachtung auf dem Hausboot. (F/M/A) 14. Reisetag: Allepey – Cochin Nach dem Frühstück erreicht unser Hausboot die Anlegestelle von Alleppey. Hier wechseln wir wieder auf die Straße und fahren auf dem Landweg nach Cochin (Kochi). Am Nachmittag beschäftigt uns die Kulturgeschichte dieser facettenreichen Stadt. Wir besichtigen die Kirche des heiligen Franziskus, das jüdische Viertel mit der Synagoge. Gegen Abend bewundern wir an der Strandpromenade die bekannten chinesischen Senknetze im Licht der untergehenden Sonne. Die Stadt Cochin verlässt man nicht ohne den Besuch der traditionellen Kathakali-Tanzaufführung, eine tänzerische Höchstleistung in Pantomime mit eindrucksvollen Masken und Kostümen, die einen schönen Abschluss unserer spannenden Südindienreise bildet. Übernachtung in Cochin. (F/-/-) 15. Reisetag: Rückreise Am zeitigen Morgen Transfer zum Flughafen und Flug zurück nach Deutschland oder Verlängerung der Reise – beispielsweise am Strand von Kovalam. Programmhinweise Wir bitten Sie um große Flexibilität und Offenheit für spontane Ereignisse. Natürlich werden wir alles daran setzen, den geplanten Reiseablauf einzuhalten. Es kann jedoch sein, dass organisatorische, politische und aktuelle Gründe eine Anpassung des Reiseablaufes im Interesse der Teilnehmer erfordern – bitte seien Sie hierauf vorbereitet. Die Reise erfordert auch die Mithilfe der Teilnehmer, so sollten Selbstständigkeit, Mithilfebereitschaft, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung selbstverständlich sein. Inklusivleistungen:
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