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Sikkim / Bhutan: Königreiche des Himalaya aktiv erleben

Bhutan / Rundreise
Reise Nr. 2641

Langsam und vorsichtig öffnet das unzugängliche Königreich Bhutan dem Tourismus seine Pforten und verzaubert seine Besucher mit der vielleicht letzten intakten Klosterkultur der Welt. Mit Bedacht versucht sich das Land zu wandeln. Nun hat der König die Demokratie eingeführt. Das alte Königreich im Himalaya zeigt ein Leben zwischen Tradition und Moderne. Farbenprächtige Feste, freundliche Menschen und unvergessliche Naturlandschaften sind auf der Rundreise von Delhi über Sikkim bis nach Bhutan zu erleben. Auf kleinen Wanderungen, mit Mountainbikes oder auch beim Raften auf dem Teesta River nähern wir uns den Naturschönheiten dieser Bergregion und ihren jahrhundertealten, buddhistischen Traditionen an. Von Indiens Hauptstadt Delhi geht es nach Darjeeling an die schneebedeckten Ausläufer des Himalaya. Weite Teeplantagen und eine überbordend grüne Natur prägen diesen Landstrich, dessen Panorama vom Kanchenjunga, dem dritthöchsten Berg der Welt dominiert wird. Mit dem waghalsigen Toy Train, der sich die steilen Hügel auf schmalen Schienen hinaufwindet, fahren wir durch dichte Wälder und enge Bergdörfer. In Sikkim genießen wir die Gastfreundschaft einer Familie im traditionellen Dorf, kochen gemeinsam mit den Zutaten der lokalen Küche und erleben so den buddhistischen Alltag hautnah. Daneben besichtigen wir mit den Anlagen in Rumtek und Enchey einige der schönsten und berühmtesten Klöster des Himalaya. Staunend begegnen wir fröhlichen Mönchen und beobachten das scheinbar seit Jahrhunderten unveränderte Treiben der Händler in farbenprächtigen Basaren zwischen Pemayangtse, Gangtok und Kalimpong. Eine Wanderung führt ins Naturschutzgebiet des Fambong Lho Wildlife Sanctuary bei Gangtok und auf dem Teesta River erleben wir eine abenteuerliche Raftingtour, bevor wir uns auf den Weg zur Grenze nach Bhutan machen. Ein Land wie in alten buddhistischen Märchen, geprägt von trutzigen Klosterburgen, den Dzongs! Neben den berühmtesten Klöstern des Königreiches in Thimphu und Paro entdecken wir auch die abgelegeneren Dörfer in den Bergen und das fruchtbare Tal von Punakha. Die Dorfbewohner begegnen uns in der bhutanesischen Nationaltracht der Drukpa, dem meist knielang getragenen Gho für die Männer und der verzierten Kira für die Frauen. Ein steiler Anstieg führt hinauf zum Taksang Kloster, dem berühmten Tigernest. Bitte beachten Sie die Termine zu den großen Klosterfesten und erleben Sie mit uns lebendige, farbenprächtige Festkultur!


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Sikkim / Bhutan: Königreiche des Himalaya aktiv erleben


Ihr Reiseverlauf

1. - 2. Reisetag: Abflug aus Deutschland und Ankunft in Indien
Unsere Reise beginnt mit dem Flug von Frankfurt nach Kalkutta, pittoreske Metropole am Ganges. Nach Ankunft, voraussichtlich am frühen Morgen des Folgetages, werden wir von unserer örtlichen Partneragentur empfangen und es erfolgt der Transfer ins Hotel. Am Vormittag bleibt Zeit zum Akklimatisieren, bevor wir dann am Nachmittag zu einer Rundfahrt durch die moderne und doch geschichtsträchtige Stadt starten. Wir besuchen den Kali Tempel, das Victoria Monument und natürlich auch das Haus und Hilfsprojekt von Mutter Teresa, der wohl berühmtesten Einwohnerin Kalkuttas. Der Botanische Garten verlockt mit seiner duftenden Orchideenvielfalt. Übernachtung im Hotel in Kalkutta.

3. Reisetag: Über Bagdogra nach Darjeeling, der ”Königin der Hill Stations”
Heute fliegen wir nach Bagdogra im Nord-Osten Indiens. Von hier bringt uns eine etwa dreistündige Fahrt nach Darjeeling. Die Überlandtour führt entlang der mit smaragdgrünen Teepflanzen dicht bewachsenen Hänge, die das Landschaftsbild prägen, gespickt mit dem leuchtenden Rot des Rhododendrons und dem schimmernden Weiß der Magnolien. Auf unserer Fahrt machen wir einen Stopp in dem malerischen Bergdorf Kurseong. Hier besuchen wir eine Teeplantage und erleben in der Teefabrik den gesamten Prozess der Teegewinnung – vom gepflückten Teeblatt bis zum fertigen Aromagetränk. Dann erreichen wir unser Tagesziel: Darjeeling, auf etwa 2.150m Höhe gelegen, ist bekannt für die spektakuläre Aussicht auf den Himalaya; zurecht trägt der Ort den stolzen Beinamen ”Queen of the Hill Stations”. Übernachtung im Hotel in Darjeeling.

4. Reisetag: Darjeeling – Tiger Hill & Toy Train
Ganz früh morgens brechen wir auf, um vom nahen ”Tiger Hill” (2.550 m) einen atemberaubenden Sonnenaufgang zu erleben. Wir genießen die grandiose Aussicht und die sich schnell ändernden Farben, in welche die Berge des Himalaya durch die ersten Sonnenstrahlen getaucht werden. Bei klarer Sicht zeigen sich uns von hier aus die Gipfel des Kanchenjunga, des dritthöchsten Berges der Erde (8.597m). Auf dem Weg zurück in unser Hotel besichtigen wir das Ghoom Kloster; es ist das berühmteste dieser Region. Nach dem Frühstück haben wir die Möglichkeit mit dem ”Darjeeling Himalayan Railway” - besser bekannt als ”Toy Train” - zu fahren, der einst als winzige Schmalspurbahn seinen Dienst aufnahm. Über ein Jahrhundert ist es her, dass in dem Zug Teekisten, Säcke mit Kartoffeln, Wolle aus Tibet, Jute, Reisstapel u.v.m., dicht gestapelt bis unter die Dächer aus Segeltuch, transportiert wurden. Wir genießen die Eindrücke während der Fahrt des Zuges, der die steilen Steigungen des Geländes problemlos überwindet. Zurück in Darjeeling bleibt Zeit, einen Spaziergang zu dem großen Platz Chowrasta am Ende der Nehru Road zu unternehmen, an dem sich viele kuriose Geschäfte befinden. Hier kann man Thangkas mit religiösen Malereien ebenso erwerben wie Holzschnitzereien, Teppiche und andere lokale Produkte. Die ungewöhnlichen Läden aus Holz sind vor über hundert Jahren während der britischen Kolonialzeit erbaut worden. Unser Spaziergang führt vorbei an der Saint Andrews Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Daran angrenzend findet sich der Gymkhana Club, das alte Klubhaus der Briten. Die Hanglage der Stadt bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke in die Umgebung. Übernachtung im Hotel in Darjeeling.

5. Reisetag: Fahrt nach Sikkim und Ankunft in Pelling
Heute startet unsere Fahrt über Jor Bunglow nach Sikkim. Die Straße verläuft zunächst abschüssig entlang einer Bergkette und durch Teeplantagen bis zum Teesta Fluss bei Meelli. Hier zweigen wir ab und erreichen entlang des Flusslaufes des Rangit die erste größere Stadt Sikkims auf dieser Strecke, Jorethang. Weiter geht es bergan. Wir passieren Legship, bekannt für seine heiße Quelle sowie eine große Stupa, die als Symbol für Buddhas Geist gilt. Über das pittoreske Städtchen Geyzing erreichen wir schließlich Pelling (2.120 m). Der Ort besticht durch die Schönheit der umgebenden Natur vor der Kulisse des schneebedeckten Kanchenjunga. Abends haben wir die Gelegenheit, den Dorfbewohnern bei der Herstellung des etwas gewöhnungsbedürftigen, tibetischen Buttertees zuzuschauen. Übernachtung im Hotel in Pelling.

6. Reisetag: Pemayangste und Rabdentse - Sikkim gestern & heute hautnah!
Frühaufsteher können auch heute von unserem Hotel aus den Sonnenaufgang genießen. Nach dem Frühstück besuchen wir das Pemayangtse Kloster, eines der ältesten und bedeutendsten Klöster Sikkims. Übersetzt heißt es 'vollkommene Lotusblüte'. Innerhalb des Klosters findet sich ein hölzerner Kunstbau, der den himmlischen Palast des Maha Guru zeigt (Sang-tok-palri) und als Meisterstück von Dungzin Rimpoche gilt. Eine kurze Fahrt vom Kloster entfernt und nur über einen kleinen Pfad erreichbar, liegen die Ruinen von Rabdentse, der ersten Hauptstadt des alten Königreichs nach Yuksom. Bis zum Jahre 1814 wurde das Königreich Sikkim von Rabdentse aus regiert. Wir folgen danach der Straße Richtung Geysing und erreichen gegen Abend Kewzing, ein traditionelles Dorf der Bhutia. Als Gäste der ansässigen Familien erleben wir hier die Wärme und Herzlichkeit sikkimesischer Gastfreundschaft. Die Unterkünfte sind einfach, aber gemütlich und sauber. Wer mag, kocht gemeinsam mit den Gastgebern die frischen, lokalen Speisen in der Familienküche. Wir erhalten eine Einführung, wie man die schmackhaften Momos zubereitet! Der Abend kann mit den Gastfamilien verbracht werden oder für einen Spaziergang durch den Ort. Übernachtung in einer Homestay-Unterkunft bei einer Gastfamilie in Kewzing.

7. Reisetag: Ankunft in Gangtok: Bulbuley Aufzuchtgehege der Roten Pandas
Auf der Reise in die Landeshauptstadt Gangtok machen wir einen Stopp im Temi Tea Garden. Hier wird einer der feinsten Tees der Welt hergestellt. Auch eine Fabrik, die Früchte im Tal von Singtam konserviert, werden wir besichtigen. Anschließend erreichen wir nach halbstündigen Fahrt Gangtok – eine Stadt wie aus dem Märchenbuch: In dem geheimnisumwobenen Dunst wiegen sich Gebetsfahnen und Gebetsmühlen drehen sich in den Händen der Lamas, die ihre Bittgebete vor sich hinmurmeln. In der Ferne sieht man schneebedeckte Gipfel, auf den Straßen hell bemalte Häuser mit Pagodendächern. Hier werden Silber, Seide, Gewürze und Schmuck angeboten - und wir begegnen freundlich lächelnden Menschen! Doch auch moderne Betonbauten haben diesen stillen Hang inzwischen erreicht und ihn mitsamt des tosenden Verkehrs zu einer Großstadt werden lassen. Ein Besuch in dem Aufzuchtgehege für Rote Pandas in Bulbuley rundet den Tag ab. Der WWF setzt sich in Sikkim für den Schutz des Lebensraumes der possierlichen roten Katzenbären ein. Übernachtung im Hotel in Gangtok.

8. Reisetag: Wandertour und zauberhaftes Gangtok
Vor Sonnenaufgang wollen wir das Hotel verlassen, um nach einer kurzen Fahrt den ”Tashi”-Aussichtspunkt zu erreichen. Es bietet sich von hier ein atemberaubender Blick auf den Kanchenjunga und während die morgendlichen Sonnenstrahlen uns begrüßen und den Ausblick in die Bergkulisse stimmungsvoll beleuchten, nehmen wir hier oben unser Frühstück ein. Anschließend startet unsere Trekkingtour (ca. 3,5 Std.): Wir wandern langsam bergauf Richtung Tinjure entlang kleiner Pfade und Wege durch die Wälder und genießen durch Lichtungen immer wieder flüchtige Eindrücke schneebedeckter Gipfel am Horizont. Dann erreichen wir das ”Fambong Lho Wildlife Sanctuary” in Golatar und wandern durch den immer dichteren Bewuchs aus Bambus. Der Aufstieg wird etwas steiler - doch auf dem Gipfel angekommen, belohnt uns das herrliche Panorama über die Gebirgszüge des Himalaya für unsere Anstrengungen. Nach einer Erfrischung beginnen wir mit dem Abstieg und erreichen mittags wieder unseren Startpunkt. Zurück im Hotel bleibt ein wenig Zeit zum Ausruhen. Am Abend erkunden wir die Stadt Gangtok entlang der Mahatma Ghandi Road und probieren die Köstlichkeiten der sikkimesischen Küche. Übernachtung im Hotel in Gangtok.

9. Reisetag: Sightseeing in Gangtok: Klöster Enchey & Rumtek
Nach dem Frühstück besichtigen wir das Enchey Kloster, das in Form einer chinesischen Pagode errichtet wurde. Einst feierte man hier die Puja, eines der wichtigsten buddhistischen Feste. Auf unserem Rückweg besuchen wir das ”Government Institute of Cottage Industries”, wo wir Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit zusehen. Im ”Research Institute of Tibetology” können wir uns anschließend die umfassendste Sammlung tibetischer Artefakte außerhalb Tibets ansehen. Das durch seine Studien buddhistischer Philosophie und Religion weltbekannte Institut ist eine Schatzkammer für seltene Thangkas, buddhistische Ikonen und Kunstobjekte. Wir verlassen Gangtok, um das Rumtek Kloster zu besichtigen. Das ursprüngliche Kloster wurde im Jahre 1730 erbaut, jedoch durch ein Feuer später zerstört. 1960 wurde es in seiner jetzigen Form nach dem Vorbild des Tsurphu Klosters bei Lhasa wieder aufgebaut. Es ist das größte Kloster Sikkims und ein schönes Beispiel tibetischer Architektur mit modernen Materialien. Die Gebetshalle im Hauptkloster ist aufwändig mit Statuen, Wandmalereien, Thangkas und Seidenfahnen dekoriert. Ein paar Treppenstufen bringen uns vom Hauptkloster direkt zum ”Nalanda Institute for Higher Buddhist Studies”. 15 Gehminuten entfernt liegt das alte Rumtek Kloster. Weiter geht es nach Kalimpong. Entsprechend des lokalen Dialektes heißt Kalimpong ”Schwarzer Fels”; bei den Ureinwohnern Sikkims, den Lepchas, bedeutet dieser Name hingegen ”Bergrücken, auf dem wir spielen”. Kalimpong beheimatet sehr viele exotische Tier- und Planzenarten, darunter eine Vielfalt an Magnolien, Narzissen, Chrysanthemen, Begonien und Orchideen. Bei Ankunft in Kalimpong checken wir im ”Holumba Haven” ein, das auf auf dem Gelände einer ausgedehnten Orchideengärtnerei liegt. Wir sind zu Gast bei einer der bekanntesten und traditionellsten Familien Kalimpongs, deren Vorfahren Handel zwischen Indien und Lhasa in Tibet betrieben haben. Übernachtung im Holumba Haven in Cottages.

10. Reisetag: Wanderung und Besichtigung von Kalimpong und Umgebung
Am nahen ”Delo”-Aussichtspunkt auf 1.667m beginnt unsere heutige Wanderung zum ”Damsang Fort” (ca. 4 Std.). Vorbei an zahlreichen Dörfern erreichen wir entlang grüner Berghänge das auf 1.789m gelegene Fort. Es wurde 1690 von Bhutanesen während ihrer Regentschaft zur Verteidigung gegen feindliche Stämme und die Truppen der ”East India Company” erbaut. Anschließend geht es zunächst zu Fuß auf schönem Pfad bergab und später mit dem Fahrzeug zurück in unser Hotel. Gegen Abend lassen wir uns von der hiesigen vielfältigen Pflanzenzucht in einer der Gärtnereien begeistern. Hier werden Orchideen und Narzissen ebenso gezogen wie auch verschiedene Kakteenarten. Auch besuchen wir die ”Handmade Paper Industry” – berühmt für die Kunst der handgefertigten Papierherstellung, die eine lange Tradition in der Himalayaregion besitzt. Ein Bummel durch den Basar und die Geschäfte Kalimpongs bietet Gelegenheit, nach Souvenirs Ausschau zu halten. Übernachtung im Holumba Haven in Cottages.

11. Reisetag: Kalimpong – Radtour durch die Teegärten nahe Chalsa
Wir genießen in den frühen Morgenstunden einen exzellenten Ausblick über die Landschaft vom Durpindra Kloster aus – dem höchsten Punkt Kalimpongs. Nach dem Frühstück fahren wir ins fruchtbare Tal hinab nach Gorubattan. Hier steigen wir auf Mountainbikes und unternehmen eine ausgedehnte Fahrradtour durch die malerischen Teegärten nach Chalsa. Wir erreichen Chalsa am Abend und haben Zeit zur freien Verfügung. Wir können den Swimmingpool nutzen oder uns im ”Nature Health Centre” verwöhnen lassen (fakultativ). Übernachtung im Hotel in Chalsa.

12. Reisetag: Weiterfahrt nach Phuntsholing – Thimphu
Eine sehr schöne Fahrt durch Teegärten führt uns nach Phuntsholing an die Grenze des Königreichs Bhutan am Ufer des Tosar River. Hier spürt man sofort die besondere, entspannte Atmosphäre, die so typisch für den bhutanesischen Lebensstil ist. Während wir eine Erfrischung in Phuntsholing einnehmen, werden unsere Einreisepapiere überprüft. Danach setzen wir unsere Reise Richtung Thimphu fort. Die Straße führt in unzähligen Serpentinen bergan durch dicht bewaldete Hänge. Die wenigen hier existierenden Dörfer liegen weit auseinander; die Häuser selbst sind in traditionellem Stil erbaut worden. Unterwegs kosten wir in Gedu unsere ersten bhutanesischen Speisen. Auf der Weiterfahrt durchqueren wir Chhukha. Ihren höchsten Punkt erreicht die Straße auf ca. 2.600 Metern Höhe. Danach geht es entlang des Wang Chu Flusses nach Thimphu, die modernde Hauptstadt Bhutans, in der wir gegen frühen Abend eintreffen. Später am Abend gibt uns ein Lama eine buddhistische Unterweisung, die uns nach dem langen Fahrttag sicherlich entspannen wird. Übernachtung im Hotel in Thimphu.

13. Reisetag: Bhutanesische Kultur und Traditionen in Thimphu
Ausführlich wollen wir heute die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten erkunden, die uns einen guten Einblick in den bhutanesischen Lebensstil mit seinen Gebräuchen und Traditionen liefern. Der Tag beginnt mit einem Besuch des örtlichen Textilmuseums. Von hier fahren wir zum Changangkha Lhakhang, in dessen Umgebung die vielen bhutanesischen Häuser mit ihren kleinen Gärten einen ganz besonderen ländlichen Charme versprühen. Der Tempel ist einer der ältesten der Region; er wurde im 15. Jahrhundert erbaut und erst 1998-99 restauriert. Anschließend statten wir dem ”Folk Heritage Museum” (Phelchey Toenkhyim) einen Besuch ab. Am Nachmittag können wir die ”School of Traditional Arts” besuchen, in der Kinder traditionelle Malerei und Maltechniken lernen. Diejenigen, die an traditioneller Medizin interessiert sind, können darüber hinaus heute das ”Hospital of Indigenous Medicine” kennen lernen. Dominiert wird die Stadt von der Klosterburg, dem Tashichoedzong, mit seiner majestätischem Architektur, dem wir ebenfalls einen Besuch abstatten. Am Abend ergibt sich vielleicht die Möglichkeit, an einer kleinen Aufführung bhutanesischer Kultur beizuwohnen. Übernachtung im Hotel in Thimphu.

14. Reisetag: Weiterreise nach Wangdue Phodrang
Unsere Fahrt führt uns heute zuerst zum Kloster von Tango. Das letzte Wegstück legen wir zu Fuß zurück (ca. 1 Std.). Im Kloster erwarten uns einige Mönche zu einer Segnungszeremonie für ein langes Leben (Kurim). Derart positiv gestärkt erreichen wir die kleine Ortschaft Oesepang, berühmt für eine experimentelle Kartoffel-Farm, und fahren dann weiter durch das Dörfchen Hongtso. Das historische Hongtso liegt etwas abseits unweit des großen Hongtso Lhakhang, das im Jahre 1525 gegründet wurde. Nach unserer Weiterfahrt erreichen wir den Dochu La Pass (3.050m). Ein Aussichtspunkt 500m unterhalb des Passes, bietet an klaren Tagen einen wahrhaftig spektakulären Ausblick über die hohen Berggipfel des östlichen Himalayas. Der Abstieg vom Dochu La Pass in das Punakhatal erstreckt sich über 1.700 Höhenmeter durch unterschiedliche Vegetationszonen. Üppig begrünte Wälder mit Rhododendren und Magnolien, gefolgt von Orangenbäumen, Bananenpflanzen und Kakteen und schließlich die in dieser Region einzigartigen Chir Pinien säumen unseren Weg. Wir folgen der Strecke in das Punakhatal und erreichen die typische bhutanesische Kleinstadt Wangdu Phodrang mit ihrem lebhaften Markt. Am Nachmittag besichtigen wir den imposanten und historisch bedeutsamen Wangdu Phodrang Dzong, der einst als Residenz des Fürsten diente und eindrucksvoll auf einem Felsvorsprung eingerahmt von den zwei Flüssen liegt. Auf dem Hügel gegenüber des Dzong liegt das pittoreske Rinchengang - ein Dorf der Steinmetzen mit eng aneinander grenzenden Häusern, die äußerst selten in Bhutan sind. Übernachtung im Hotel in Wangdu Phodrang.

15. Reisetag: Besichtigung des Punakha Dzong und Fahrt ins Parotal
Heute fahren wir nach Punakha (1.350m). Auf einem Zwischenstopp wandern wir zu einem Tempel von 1499, der heute als Pilgerstätte dient. Er liegt auf einem markanten Hügel, dessen Standort von dem ”verrückten Heiligen”, Lama Drukpa Kunley, gesegnet wurde. Später besichtigen wir den Punakha Dzong, der am Zusammenfluss zweier Flüsse liegt. Er wurde von Shabdrung Nyawang Nangel im Jahre 1637 erbaut und ist die zweitälteste Klosterburg des Landes. Im dem durch verschiedene Einflüsse immer wieder beschädigte Punakha Dzong wurde Ugyen Wangchuck, der erste König Bhutans, am 17. Dezember 1907 gekrönt - noch heute der Nationaltag. Nach dem Besuch dieses Dzong besuchen wir ein typisches Farmhaus bei Lobeysa. Hier erwartet uns ein ländlicher Gaumenschamus. Wer mag, wandert den halbstündigen Weg zum nahegelegenen Kloster hinauf. Dann reisen wir weiter nach Paro – eine der schönsten Städte in Bhutan. Es hat sich seine ländliche Natur trotz moderner Entwicklungen bewahrt. Felder, abhängig von der Jahreszeit braun oder grün schimmernd, bedecken den größten Teil des Tals, weiße Dörfer und einzelne Bauernhöfe sprenkeln die Landschaft. Die Häuser in Paro gelten als die schönsten in ganz Bhutan; sie sind die einzigen mit Fensterreihen auf drei Etagen, die Ausdruck für den Wohlstand des Tals sind. Wir kommen abends in Paro an und checken im Hotel ein. Übernachtung im Hotel in Paro.

16. Reisetag: Paro und Umgebung aktiv erleben
Das Taktsang Kloster im Parotal gelegen ist ein Muss für jeden Besucher. Wir erreichen das Kloster nach einer etwa dreistündigen Wanderung abseits der Straßen. Schon von Weitem können wir das als 'Tigernest' bezeichnete Taktsang Kloster hoch auf der Bergspitze erkennen und bestaunen. Bevor wir nach Paro zurückfahren besuchen wir die Reste des Drugyel Dzong. Bei schönem Wetter sehen wir den Mount Jomolhari (7.314 m) im Hintergrund aufragen. Dieser Berg, der die Grenzlinie zu Tibet markiert, gilt als heilig - wie alle Berge in Bhutan - und als Wohnsitz der Göttin Jomo. Der Drukyel Dzong, mit einem entzückenden Dorf an seinem Fuße, wurde auf einem felsigen Vorsprung errichtet, der das Parotal teilt und es somit vor Invasionen aus dem Norden schützte. Man nennt ihn auch ”Festung der siegreichen Drukpas”. Am Nachmittag besuchen wir den Ta Dzong - das Nationalmuseum, das als eines der besten naturhistorischen Museen Asiens gilt. Es bietet eine einzigartige Sammlung von Thangkas, Masken, Kleidung und Waffen etc. und vermittelt umfassend die bhutanesische Kultur und Tradition. Direkt unterhalb des Museums liegt der Rinpung Dzong oder Paro Dzong, der heute das Verwaltungsbüro der Regierung von Bhutan beherbergt. Am Abend widmen wir uns dem Nationalsport Bhutans, dem Bogenschießen. Wer mag, versucht sich selbst einmal daran einen Pfeil ins Ziel zu schießen. Gar nicht so einfach! An den Wochenende finden allabendlich kleine Wettkämpfe in Paro statt, bei dem sich die Einwohner zu einer Art kleinem Straßenfest treffen. Übernachtung im Hotel in Paro.

17. - 18. Reisetag: Rückflug nach Deutschland und Ankunft in Deutschland
Von Paro aus verlassen wir Bhutan und fliegen zunächst nach Kalkutta. Hier bleibt uns noch Zeit für letzte Einkäufe. Voraussichtlich in der Nacht startet unser Rückflug von Kalkutta nach Deutschland. Die Ankunft ist am 18. Tag der Reise.

Programmhinweise

Bitte beachten Sie, dass sich die Straßen in Sikkim und Bhutan zum Teil in schlechtem Zustand befinden, so dass manche Überlandetappe recht anstrengend sein kann. Auch die Unterkünfte in den entlegeneren Regionen Sikkims entsprechen nicht überall europäischen Standards.

Bitte beachten Sie die Termine zu den großen Klosterfesten und erleben Sie mit uns lebendige, farbenprächtige Festkultur! Im Frühjahr zum Paro-Tschechu 14.03. - 31.03.2010 und im Herbst zu zwei Festen Wangdi & Thimphu-Tschechu 03.09. - 20.09.2010.

Wir bitten Sie um große Flexibilität und Offenheit für spontane Ereignisse. Natürlich werden wir alles daran setzen, den geplanten Reiseablauf einzuhalten. Es kann jedoch sein, dass organisatorische, politische und aktuelle Gründe eine Anpassung des Reiseablaufes im Interesse der Teilnehmer erfordern – bitte seien Sie hierauf vorbereitet. Die Reise erfordert auch die Mithilfebereitschaft der Teilnehmer, so sollten Selbständigkeit, Mithilfebereitschaft, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung für die Teilnehmer selbstverständlich sein.

Inklusivleistungen:

  • Linienflüge Frankfurt - Kalkutta & retour; Flüge Kalkutta - Bagdogra und Paro - Kalkutta jeweils in Economy Klasse
  • Unterkunft: 12 x landestypische Mittelklassehotels/DZ, teilw. ortsbedingt einfache Hotels, 1 Nacht in Homestays, 2 Nächte in Cottages
  • Verpflegung: Kalkutta nur Frühstück, Vollpension während der Rundreise
  • Verkehrsmittel: Rundreise mit Bus, Kleinbus, Geländewagen und Fahrrädern
  • Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Reisebegleitung: in Indien/Sikkim deutsch - oder englischsprechende, örtliche Reisebegleitung. In Bhutan englischsprechende Reiseleitung. Ab 10 Teilnehmern durchgehende, deutschsprechende Reiseleitung

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     Preise 
     Teilnehmer: 6-14 Pers.

    Reisedauer: 18 Tage

    Preis: ab 4.090,- €
  • Einzelzimmer: 630,- €
  • Rail & Fly: 59,- €

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     Reisetermine 
     14.03. - 31.03.2010 
    03.09. - 20.09.2010 verfügbar
    08.10. - 25.10.2010 verfügbar

    Legende:
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     Einreisebestimmungen 
     Bhutan:
    Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der noch mindestens 6 Monate gültige Reisepass. Die Einreise nach Bhutan ist im Allgemeinen nur in Reisegruppen und mit Zustimmung des bhutanischen Ministeriums für Tourismus zulässig. Reiseunternehmen, die Bhutan-Reisen veranstalten, erledigen auch die Einreiseformalitäten (z.B. Einholung des Visums).
     

     Reiseveranstalter 
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    Hamburg, Deutschland
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    Letztes Update: 13.07.2010