Fernost-Reisen

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Rajasthan - mit Flair

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Reise Nr. 3776

Sie fuhren Rolls-Royce, liebten Rubine, Smaragde und Polo und heirateten nur die schönsten Frauen. Rajasthan verwandelten sie in ein Land der Paläste: die Maharadschas. Auf dieser Studienreise von Delhi bis Jaipur, von Udaipur bis zum Taj Mahal erleben Sie Pracht und Prunk der indischen Fürstenfamilien. Weil heute auch die Traumprinzen von einst Geld in den Kassen brauchen, verwandelten einige ihre Paläste in Hotels. Glück für uns! So können wir uns in stilvollem Ambiente wie Gäste beim Maharadscha fühlen. Ein weiterer Höhepunkt der Reise: eine Nacht im Luxuscamp unter dem Wüstenhimmel.

Rajasthan - mit FlairRajasthan - mit Flair

Reiseverlauf:

1. Tag: Passage to India: die Anreise

Sie reisen individuell nach München. Abends fliegen wir mit Lufthansa nach Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.). Die passende Fluglektüre: Gita Mehtas Roman „Die Maharani“.

2. Tag: Delhi - Islam und Kolonialpracht

Ankunft am Morgen. Vor dem Check-in im Hotel erleben wir im Regierungsviertel Indien im britischen Kolonialgewand. Heute hält ein Sikh, ein Vertreter einer religiösen Minderheit, als Premierminister die Fäden im Land zusammen. Nachmittags öffnet Ihnen der Studiosus-Reiseleiter am Grabmal des Mogulherrschers Humayun (UNESCO-Kulturerbe) die Türen zur muslimischen Baukunst. Die Baumeister hatten den Bogen raus: Sie ersetzten die Pfeiler der Hindu-Architekten durch Bögen und Kuppeln - so wurde das Grab zum Vorbild für das Taj Mahal.Elegant und erhaben: dieJama Masjid, Indiens größte Moschee. Dann stürzen wir uns in der Altstadt ins Gewühl des kunterbunten und chaotischen indischen Alltags: Rikscha-Geklingel, Mopedgeknatter, enge Gassen, durch die wir nur im Gänsemarsch kommen, und jede Menge fliegende Händler.

3. Tag: Nach Shekhavati

Mit 70 m war das Qutub Minar (UNESCO-Kulturerbe) lange das höchste Minarett der Welt. Ursprünglich stand hier die erste Moschee Nordindiens – weshalb dann die Blumen, Vasen und Götter auf den Säulen? Weiter nach Rajasthan! In der Region Shekhavati interessieren uns bunt bemalte Havelis, Kaufmannshäuser, die vom einstigen Wohlstand ihrer Bewohner zeugen. 260 km. Doch zunächst halten wir in Alsisar Einzug ins Palasthotel - ein stilvolles Quartier für die Nacht mit vielen Erkern und Türmchen. Vor dem Abendessen bleibt Zeit für einen Sprung in den Pool oder einen Spaziergang durchs Dorf, wo Sie sich mit einem freundlichen Namaste unter die Bewohner mischen können.

4. Tag: Alsisar und Bikaner

Hochzeitsfeste, Turbanträger auf Elefanten, indische Götter in mancherlei Posen - die Wandmalereien in den verlassenen Kaufmannshäusern von Alsisar faszinieren und erzählen von besseren Zeiten. Ab in die Wüste! Kurz vor Bikaner stoßen wir auf die Spuren der Karawanen, die hier auf dem Weg nach Nordindien die alte Seidenstraße kreuzten. Ein Juwel: das Junagarh-Fort, die Festung von Bikaner, hinter deren Mauern sich 30 Paläste und Tempel verbergen. Blattgoldverzierte Blütenornamente, Spiegelhallen und ein Mondpalast - hier residierten die Sonnenkönige der Wüste! 180 km. In der Altstadt tauchen wir in das Indien des einfachen Volkes ein. Wie viel Geld hat eine Familie eigentlich zur Verfügung, gehen die Kinder zur Schule, und wann wird geheiratet? Ihr Reiseleiter beantwortet gern all Ihre Fragen!

5. Tag: Auf Karawanenstraßen durch die Wüste

Kamele sind in der Wüste Thar immer noch unterwegs, aber klapprige Ambassador-Taxis und modernere Fahrzeuge wie unser Reisebus überwiegen heutzutage. Ob wir unterwegs auch einen Tata Nano, den neuen Volkswagen der Inder, sehen? Dann flimmert uns eine honiggelbe Burg aus Sandstein entgegen. Eine Fata Morgana? Nein, auch keine Kulisse aus einem Disneyfilm – wir nähern uns der alten Karawanenstadt Jaisalmer. 290 km. Nach dem Abendessen Lust auf eine erste Stadterkundung auf eigene Faust? Die erfrischende Alternative: ein eiskaltes Kingfisher-Bier in einem der Dachterrassenlokale. .

6. Tag: Märchenhafte Wüstenstadt Jaisalmer

Eine Stadt wie eine Filmkulisse! Wir lernen sie auf einem Rundgang kennen. Auf dem See Gadi Sagar scheinen Tempelpavillons zu schwimmen. Und hinter den Mauern bestaunen wir filigrane Steinschnitzereien, die jedes Haus zu einem Kunstwerk machen. Nicht minder faszinierend: 1001 fremde Geräusche und Gerüche zwischen Gewürzshop und Internetcafé. Der Nachmittag gehört Ihnen. Gehen Sie auf Entdeckungswanderung durch das Labyrinth der Gassen und wandeln Sie mit den Wüstenbewohnern um die Wette! Oder Sie fahren in die Wüste Sam und erleben einen der schönsten Sonnenuntergänge Indiens. Nichts für Sie dabei? Fragen Sie den Reiseleiter nach seinen Geheimtipps!

7. Tag: Der Himmel über der Wüste Thar

Nach dem Frühstück erwarten uns Schüler und Lehrer in einer Schule: Kamelführer oder IT-Berater - von welchen Karrieren träumen die Wüstenkids heute? Der Lehrer freut sich über all unsere Fragen zum Bildungswesen in Indien. Dann mit Bus und Jeep in die Wüste. 160 km. Hoch zu Kamel nehmen wir Kurs auf die Sanddünen, wo unsere Crew den Sundowner längst kaltgestellt hat. Jetzt darf die Sonne untergehen! Beim Abendessen knistert das Lagerfeuer, und die Sterne breiten ihren Glitzerschirm über uns aus. Unser stilvolles Lager für eine Nacht: Luxuszelte, wie sie einst die Maharadschas bei der Tigerjagd nutzten, Dusche inbegriffen.

8. Tag: Jodhpur, die blaue Stadt

Über Osian, wo wir den berühmten Tempel besuchen, geht es nach Jodhpur. Und hier erleben wir unser blaues Wunder: Vom Fort Mehrangarh blicken wir auf ein indigofarbenes Häusermeer. In den Palastmuseen erzählen Elefantensättel, Cabrios, Brokatgewänder, Turbane und kunstvoll geschmiedete Waffen vom Lifestyle der Maharadschas. Dann geht es weiter nach Luni, wo unser kleines Palasthotel uns in ländlicher Idylle empfängt. 140 km. Lust auf einen Spaziergang?

9. Tag: Der Säulenwald von Ranakpur

Schließen Sie in Ranakpur die Augen und träumen Sie von einem Tempel - so tat es der Bauherr. Wenn Sie die Augen wieder öffnen, stehen Sie in einem Wald aus 1444 verzierten Säulen, die 29 Tempeldächer tragen. Der Jainatempel von Ranakpur fasziniert. Über die asketische Lehre der Jaina weiß Ihr Reiseleiter einiges zu erzählen. Durch die Hügel des Aravalligebirges, wo die Felder noch mithilfe archaisch wirkender Ziehbrunnen bewässert werden, erreichen wir Udaipur. 240 km. .

10. Tag:

11. Tag: Nagda und Deogarh

Am Tempel von Nagda meißelten Steinmetze Szenen aus dem Ramayana-Epos in den Granit. Schon vor 2000 Jahren wurde die Geschichte erzählt - heute tauchen Rama, Hanuman und die schöne Sita als Helden in Comics und Videospielen auf. Am frühen Nachmittag der nächste Augenschmaus: Im eleganten Maharadschapalast stehen unsere Betten für die heutige Nacht! 95 km. Auch die Palastküche wird für uns aufgesperrt: Kardamom, Kreuzkümmel und Koriander - beim Gewürzpastenrühren mit dem Chefkoch schwelgen wir in den Aromen des Ostens. Davor bestimmen Sie das Programm: Kleinstadtalltag zwischen heiligen Kühen, kunterbunten Tempeln und Chai-Masala-Shop oder ein Sprung in den Pool?

12. Tag: Pink City Jaipur

Als Albert, Ehemann Königin Victorias, seinen Besuch in Jaipur ankündigte, bekam die Stadt einen neuen Anstrich: rosarot! Bei unserer Ankunft am Nachmittag stellen wir fest: Die Farbe steht der Stadtperle immer noch gut! 280 km. Channi, Chef einer Stoffdruckerei, packt für uns seine Farbstempel aus und schwärmt beim Tee vom Zauber der Muster und Farben. Modenschau inklusive: Lassen Sie sich in einen Sari wickeln oder entdecken Sie den Nehru-Look für sich! Der Rest des Tages gehört Ihnen. .

13. Tag: Fort Amber und Palast der Winde

Vor den Toren der Stadt thront Fort Amber, das schon Promis wie Joschka Fischer oder Paul McCartney bestaunten - und heute wir. Nachmittags erfahren wir im Stadtpalast und im Observatorium Jantar Mantar (UNESCO-Kulturerbe) von den Vorlieben der Maharadschas gestern und heute und sehen natürlich den Hawa Mahal, den Palast der Winde. Wer abends das Marktleben der Pink City testen möchte, steigt in die Rikscha. Schnuppern Sie im Bapu-Basar an den Flakons der Parfümhändler und trinken Sie anschließend zusammen mit den Marktbesuchern Tee! Eine schicke Alternative: ein kühler Drink im Rambagh Palace Hotel - einst Maharadschapalast -, wo schon Jackie Kennedy am Cocktailglas nippte.

14. Tag: Fatehpur Sikri

Auf dem Weg nach Agra Zwischenstopp in einer Geisterstadt: Großmogul Akbar baute in Fatehpur Sikri (UNESCO-Kulturerbe) seine Hauptstadt, doch nach wenigen Jahren wurden die Umzugskisten schon wieder gepackt. Uns gefällt das Moguldesign! Und zwischen Säulen, Höfen und Hallen erzählt Ihr Reiseleiter Geschichten rund um den Herrscher, seinen Harem und seine Träume von einer neuen Religion. Senf- und Weizenfelder ziehen auf der Fahrt an uns vorbei. 260 km. .

15. Tag: Mogulpracht in Agra

Mit dem Grabmal des Itimad-ud-Daulah beginnt der Tag. Die Herrscherin Nur Jahan ließ dieses Schmuckkästchen aus Marmor und Edelsteinen für ihren Vater errichten. Danach zeigen uns Handwerker in einer Manufaktur, dass sie auch heute noch Marmor nach allen Regeln der Kunst bearbeiten können. Am Nachmittag lernen wir das monumentale Rote Fort (UNESCO-Kulturerbe) kennen, die Machtzentrale der Moguln. Die Herrscher des 16. und 17. Jahrhunderts standen vor dem gleichen Problem wie Indiens Premier Manmohan Singh heute: Wie bringe ich Muslime und Hindus unter einen Hut? Der Rest des Tages bleibt frei.

16. Tag: Taj Mahal - Monument der Liebe

Ein Traum in Weiß in der Morgensonne: Zwölf Jahre meißelten 20000 Handwerker am Taj Mahal (UNESCO-Kulturerbe). Dann war der Auftraggeber fast bankrott. Heute spült das berühmteste Bauwerk des Landes fleißig Geld in die Kassen. Kein Wunder: Das Marmordenkmal, das der untröstliche Shah Jahan für seine verstorbene Liebste baute, ist ein Traum! Auf dem Weg nach Delhi können Sie mit Ihrem Reiseleiter diskutieren: Bevölkerungszuwachs, Kluft zwischen Arm und Reich, Umweltverschmutzung: Indien hat etliche ungelöste Probleme. 260 km. In Delhi stehen ein paar Zimmer zum Frischmachen zur Verfügung. Ein letztes Curry im Hotel, ein bisschen entspannen, dann steigen wir kurz nach Mitternacht in den Bus zum Flughafen.

17. Tag: Rückflug von Delhi

Gegen 2.30 Uhr startet unser Rückflug mit Lufthansa von Delhi nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.). Ankunft am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Charakteristik der Reise:

Die Höhepunkte Rajasthans mit Jaipur, Udaipur, Jaisalmer und dem Taj Mahal

Die Höhepunkte Rajasthans in Indien mit Jaipur, Udaipur, Jaisalmer und dem Taj Mahal

Übernachtung vorwiegend in zu Hotels umgewandelten Maharadschapalästen

Eine Wüstenübernachtung im komfortablen Zeltcamp

Besuch einer Schule in Jaisalmer

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Delhi und zurück
  • Flug - /Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage), Ausflug mit Geländefahrzeugen am 7. Tag
  • 13 Übernachtungen in Hotels, meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Eine Übernachtung im Wüstencamp in festen Zelten mit eigenem Bad und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Speziell qualifizierte Studiosus - Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Einige Zimmer am Abreisetag bis 20 Uhr
  • Wüsten - Galadinner mit Musik und Tanz am 7. Tag
  • Bootsfahrt auf dem Picholasee
  • Eintrittsgelder (ca. 110 €)
  • Visagebühren (ca. 65 €) und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 80 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)

  • Mindestteilnehmerzahl: 12
  • Maximale Teilnehmerzahl: 25

Reisetermine

  • 20.01. - 05.02.2012
  • 03.02. - 19.02.2012
  • 17.02. - 04.03.2012
  • 22.02. - 09.03.2012
  • 02.03. - 18.03.2012
  • 23.03. - 08.04.2012
  • 30.03. - 15.04.2012
  • 12.10. - 28.10.2012
  • 16.10. - 01.11.2012
  • 26.10. - 11.11.2012
  • 02.11. - 18.11.2012
  • 09.11. - 25.11.2012
  • 16.11. - 02.12.2012
  • 21.12. - 06.01.2013
  • verfügbar
  • ausgebucht

Abflughäfen

  • Berlin
  • Bremen
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Frankfurt
  • Graz
  • Hamburg
  • Hannover
  • Leipzig
  • München
  • Nürnberg
  • Stuttgart
  • Wien
  • Zürich

Einreisebestimmungen

  • Indien: Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der noch mindestens 6 Monate gültige Reisepass.

Reiseveranstalter

Studiosus Reisen München GmbH
München, Deutschland
AGB

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