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Pakistan - Nanga-Parbat-Trekking (21 Tage)Pakistan / TrekkingReise Nr. 2707 Höhepunkte: Der 8125 m hohe ”Deutsche Schicksalsberg” Nanga Parbat steht nicht erst seit der legendären Erstbesteigung durch Hermann Buhl 1953 wie kein anderer Berg als Synonym für das Expeditionsbergsteigen im Himalaya. Erleben Sie die Faszination des gewaltigsten Bergmassivs der Erde hautnah auf einer unvergesslichen Trekkingtour! Die berühmten drei Flanken des Nanga Parbat fallen viele tausend Meter in die benachbarten Täler Diamir, Rupal und Rakhiot ab und bieten Landschaftseindrücke mit enormen Gegensätzen. Diese ebenso abwechslungsreiche wie landschaftlich großartige Trekkingtour zu Füßen des Nanga Parbat führt Sie auf die weltberühmte, idyllische Märchenwiese, unter die höchste Steilwand der Erde und ins vergletscherte Diamirtal mit seinen herrlichen Himalayawäldern. Besichtigungen in Islamabad und Rawalpindi runden diese Bergfahrt kulturell ab.
Ihr Tourenverlauf: 1. Tag Flug von München nach Islamabad. Ankunft am Morgen und Transfer ins Hotel. (-/-/-) 2. Tag Besichtigung der pakistanischen Hauptstadt. Am Nachmittag können Sie die Stadt auf eigene Faust erkunden. Am Abend besichtigen Sie die berühmte Faisal-Moschee und genießen die Blicke über das beleuchtete Islamabad. Ü im Hotel. (F/M/A) 3. Tag Heute fahren Sie etwa 450 km auf dem Karakorum Highway (KKH) nach Norden in die Berge. Ihr Ziel ist der kleine Ort Chilas im Industal. Kurz vor Chilas gerät erstmals der Nanga Parbat ins Blickfeld. Ü in einem hoch über dem Fluss gelegenen Hotel. (F/M/A) 4. Tag Noch ein Stück geht es auf dem KKH gen Norden. Unterwegs großartiger Blick auf den Nanga Parbat. Kurz darauf Ankunft am sogenannten ”Junction Point', an dem die drei höchsten Gebirge der Welt zusammenstoßen: Himalaya, Karakorum und Hindukusch. Tagesziel ist Gilgit, Hauptstadt der nördlichen Provinzen Pakistans. Je nach Zeit am Nachmittag Gelegenheit zu einem Ausflug zu der in Fels gehauenen uralten Buddha-Figur von Kargah Nallah aus dem 7. Jh. Es bietet sich ein abendlicher Bummel über den Basar von Gilgit an. Ü im Hotel. (F/M/A) 5. Tag Mit dem Jeep geht es von Gilgit auf abenteuerlichen Pisten über Astor ins kleine Bergdorf Tarshing (2911 m). Direkt hinter dem Dorf ragt die höchste Steilwand der Erde in den Himmel, die über 5500 m hohe Rupal-Wand, die 1970 erstmals von Reinhold Messner durchstiegen wurde. Erste Ü im Zelt. (F/M/A) 6. Tag Start der Trekkingtour rund um den Nanga Parbat. Von Tarshing aus wandern Sie bis nach Bazhin (3660 m). Die Wanderung führt direkt unterhalb der gewaltigen Rupal-Flanke mit fantastischen Blicken auf den Nanga Parbat entlang. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5h). (F/M/A) 7. Tag Die eher gemütliche Etappe führt über idyllische Almen nach Shaigiri (3660 m). Dabei haben Sie eine herrliche Aussicht auf die Steilabstürze des Nanga Parbat und die Südwand des benachbarten Rupal-Peak (5584 m). Ü im Zelt. (F/M/A) 8. Tag Akklimatisationstag im Lager Shaigiri. Möglichkeit zu individuellen Ausflügen in der Umgebung des Dorfes oder einer Tagestour in Richtung Rupal-Peak. Im Mittelpunkt steht jedoch die Anpassung an die stetig zunehmende Höhe. Ü im Zelt. (F/M/A) 9. Tag Die Trekkingtour führt nun ins sogenannte Mazeno-Basecamp (4200 m). Von hier aus bietet sich ein grandioser Blick auf den Toshain Peak und die eindrucksvollen schroffen Gipfel und Gletscher dieser Berggruppe. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5h). (F/M/A) 10. Tag Weiter führt Ihr Weg nun steiler aufwärts in Richtung Mazeno-Pass. Nach einer Gehzeit von etwa 4-5h erreichen Sie das Mazeno High Camp (Mazeno-Hochlager, ca. 4700m). Ihr Zeltlager befindet sich heute direkt auf dem schuttbedeckten Mazeno-Gletscher. Ü im Zelt. (F/M/A) 11. Tag Die Überquerung des 5377 m hohen Mazeno-Passes ist die Schlüsselstelle der gesamten Trekkingtour. Vom Hochlager erreichen Sie nach zeitigem Start in etwa 4-5h die Passhöhe. Bei Neuschnee kann es evtl. auch länger dauern, bis die Karawane mit Führer, Trägern und Küchenteam den Pass erklommen hat, doch schöne Ausblicke entschädigen für die Anstrengungen. Der Abstieg hinunter zur Diamirseite ist recht steil und bei ungünstigen Verhältnissen muss hier ggf. ein Fixseil angebracht werden, um die Steilstufe sicher zu überwinden. Am Nachmittag führt der Weg noch ein paar Kilometer talwärts. Nach einem anstrengenden Tag erreichen Sie das Lager Upper Loiba (4200 m). Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 8-11h). (F/M/A) 12. Tag Weiter hinab geht es durch das Airital und durch angenehmes Grün hinunter bis die Einmündung ins Diamirtal erreicht ist. Hier errichten Sie in Upper Jale (2750 m) Ihr Lager. Ü im Zelt. (F/M/A) 13. Tag Nun geht es wieder aufwärts. Sie wandern das herrlich bewaldete Diamirtal hinauf und über die Alm Kachal bis nach Jerdin (3400 m), wo für die nächsten zwei Nächte das Zeltlager errichtet wird. Ü im Zelt. (F/M/A) 14. Tag Gemütliche Tageswanderung zum Basislager auf der Diamirseite des Nanga Parbat – einer herrlich grünen Wiese voller Blumen und mit direktem Blick auf die gewaltige Diamirflanke. Durch diese Flanke führt die sogenannte Kinshofer-Route zum Gipfel – seit ihrer Erstdurchsteigung 1962 eine der schwierigsten sog. ”Normalrouten” an einem 8000er. Am Nachmittag Rückkehr zum Lagerplatz. Ü wie am Vortag. (F/M/A) 15. Tag Am Morgen wandern Sie zunächst noch ein Stück talwärts bis zur Kachal-Alm. Hier trennen sich die Wege. Während die Teilnehmer der 23-Tage-Variante die Nanga-Parbat-Umrundung mit dem Aufstieg zum 4400 m hohen Kachal-Pass fortsetzen, geht es für die Teilnehmer der 20-Tage-Variante talauswärts bis Halal. Ü im Zelt. (F/M/A) 16. Tag Am Morgen Jeepfahrt von Halal zunächst hinunter ins Industal auf den KKH, dem Sie für einige Kilometer folgen, später über ein Seitental wieder steil hinauf zum Ende der befahrbaren Piste in Tato. Von Tato erreichen Sie die traumhafte Märchenwiese. Auf diesem schönen Flecken Erde hatten schon die berühmten Expeditionen der 30er-Jahre ihr Lager aufgeschlagen und nicht zuletzt auch 1953 der Erstbesteiger des Eisriesen, der legendäre Hermann Buhl. Ü in einfachen Holzbungalows. (Gehzeit ca. 2-3h). (F/M/A) 17. Tag Der ganze Tag steht in der Umgebung der Märchenwiese für Erkundungen zur Verfügung. Eine schöne Wanderung führt in Richtung Nanga-Parbat-Basislager noch näher an den Eisriesen heran und bis auf etwa 4000 m Höhe, wo Drexels Grab an die zahlreichen Opfer des ”Deutschen Schicksalsberges' bei den Expeditionen der 30er Jahre erinnert. Wer keine Lust zum Wandern hat, bleibt einfach bei der Märchenweise und genießt den Tag zu Füßen des neunthöchsten Gipfels der Erde. Ü wie am Vortag. (F/M/A) 18. Tag Nach dem Frühstück geht es zu Fuß und mit Jeeps wieder hinunter ins Industal zur Rakhiotbrücke, wo Sie wieder den KKH erreichen. Am Abend Ü im Hotel in Chilas, das bereits auf der Anreise Etappenort war. (F/M/A) 19. Tag Letzter Teil der langen Fahrt entlang des KKH zurück nach Islamabad. Über Besham und Abottabad erreichen Sie am Abend die pakistanische Hauptstadt. Ü im Hotel. (F/M/A) 20. Tag Noch ein Tag für Besichtigungen und Einkäufe in der Hauptstadt Islamabad oder dem benachbarten Rawalpindi. Am Abend gemeinsames Abschlussessen. Spät in der Nacht Transfer zum Flughafen. (F/-/A) 21. Tag Rückflug nach Deutschland, wo Sie noch am selben Tag ankommen. (-/-/-) Anforderungen Voraussetzungen für diese anspruchsvolle Bergwanderung sind eine sehr gute Kondition für tägliche Gehzeiten zwischen 4 und 11 Stunden sowie sehr gute Trittsicherheit in unwegsamem und steilem Gelände sowie Geröll und Schnee. Für die Überschreitung des Mazeno-Passes sind Steigeisen sowie ggf. Seilsicherung mit einem einfachen Anseilgurt erforderlich. Gefordert sind außerdem Teamgeist und Toleranz für fremde Kulturen sowie Akzeptanz des einfachen Komforts. Inklusivleistungen:
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