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Pakistan - Karakorum-Expedition zum Spantik (7027m)Pakistan / ExpeditionenReise Nr. 2706 Im faszinierendsten und wildesten Gebirge der Erde – dem Karakorum mit seinen unzähligen Eisgipfeln und Granittürmen – ist der technisch unschwierige Spantik eine Ausnahmeerscheinung: keiner der umliegenden Gipfel lässt sich auf einer ähnlich einfachen und sicheren Route besteigen und bietet zugleich eine solche Fülle landschaftlich großartiger Eindrücke! Bereits der 3-tägige Anmarsch ins Basislager ist eine Trekkingtour voller grandioser Ausblicke und auch die drei Hochlager stehen mit 360°-Panorama auf dem aussichtsreichen Südostgrat, dessen Begehung solide Steigeisentechnik und gute Kondition verlangt. Bei guter Hochlagertaktik sind die Gipfelchancen am Spantik so hoch, wie an keinem anderen Karakorum-7000er…
Ihr Tourenverlauf: 1.Tag Anreise Flug nach Islamabad. (-/-/-) 2.Tag Islamabad Ankunft und Transfer ins Hotel. Während der Expeditionsleiter sich um organisatorische Aufgaben wie die Abholung der Gipfelgenehmigung kümmert, steht Ihnen Zeit für ein kurzes Besichtigungsprogramm zur Verfügung. Am Abend besichtigen Sie die berühmte Faisal-Moschee und fahren zum Aussichtspunkt Daman-e-Koh, wo Sie auch das stimmungsvolle Begrüßungsessen genießen. Ü im Hotel. (F/M/A) 3.Tag Fahrt nach Chilas Heute geht es auf dem berühmten Karakorum Highway (KKH) etwa 450 km nach Norden in die Berge. Immer wieder werden Fotostopps eingelegt. Ziel ist der kleine Ort Chilas im Industal, wo Sie in einem hoch über dem Fluss gelegenen Hotel übernachten. (F/M/A) 4.Tag Fahrt nach Skardu Weiter geht es auf dem KKH gen Norden. Unterwegs bietet sich Ihnen ein großartiger Blick auf den Nanga Parbat, den “Deutschen Schicksalsberg'. Etwas später erreichen Sie den “Junction Point', an dem die drei höchsten Gebirge der Welt zusammenstoßen: Himalaya, Karakorum und Hindukusch. Kurz darauf verlassen Sie den KKH und erreichen über eine noch spektakulärere Straße am Nachmittag Skardu (2260 m), den Ausgangspunkt der meisten Karakorum-Expeditionen. Ü im Hotel. (F/M/A) 5.Tag Ruhetag in Skardu Ein Ruhetag hilft Ihnen bei der Höhenakklimatisation. Außerdem haben Sie Gelegenheit zu einem Bummel durch Skardu und einem Ausflug in die Umgebung, bei dem der zum Stausee ausgebaute Sadpara-See und uralte buddhistische Felsgravuren besucht werden können. Ü im Hotel. (F/M/A) 6.Tag Jeepfahrt nach Arandu Bereits am sehr zeitigen Morgen geht es mit kleinen, wendigen Jeeps das Shigar-Tal aufwärts in Richtung Arandu (2760 m), einer kleinen Oase direkt an den Endmoränen des Tippuri- und Chogolungma-Gletschers gelegen. Zur Mittagsrast besteht die Möglichkeit zu einem angenehmen Bad in heißen Thermalquellen. Nach insgesamt ca. 6-7 Stunden landschaftlich großartiger Jeepfahrt über wilde Pisten erreichen Sie Arandu, wo das Küchenteam schon wartet. Ü im Zelt. (F/M/A) 7.Tag 1. Trekkingtag Heute beginnt die 3-tägige Trekkingtour ins Basislager. Zwar ist der heute zu bewältigende Höhenunterschied von ca. 600 m nicht übermäßig groß, doch können bei gutem Wetter die Hitze und das ständige Auf und Ab der Gletschermoränen die Wanderung recht anstrengend werden lassen. Unterwegs während des Trekkings erfolgt die Verpflegung zur Mittagsrast mit Lunchpaketen. Tagesziel ist ein schön gelegenes Camp bei Tsas Chumic (3300 m). Von hier aus kann man bereits den Spantik sehen – über den kilometerlangen Chogolungma-Gletscher hinweg schaut man genau auf die Aufstiegsroute. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h). (F/M/A) 8.Tag 2. Trekkingtag Die zweite Etappe führt immer weiter das Tal des Chogolungma-Gletschers aufwärts. Das heutige Lager liegt an der Einmündung des Bolocho-Gletschers, der hier in den Chogolungma-Gletscher fließt. In der Nähe des Camps (3750 m) gibt es ein klares Bächlein und natürlich schöne Ausblicke auf den Spantik und die Haramosh-Gruppe. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 15 km). (F/M/A) 9.Tag Basislager Heute geht es auf den Gletscher. Die dritte und zugleich anstrengendste Etappe des Anmarschweges ins Basislager führt noch einmal etwa 550 Höhenmeter hinauf. Nach einer längeren Strecke über Geröll sind auch weite Passagen aperen Eises zu überwinden, doch das Gelände ist flach und die Spalten umgehbar, so dass Sie noch keine Alpinausrüstung benötigen. Zuletzt geht es in einem sehr steilen Anstieg die Seitenmoräne hinauf, ehe Sie an einem schönen Platz auf etwa 4300 m Höhe Ihr Basislager errichten. Die Träger, die Sie bis hierher begleitet haben, kehren noch am selben Tag ins Tal zurück, während Sie sich im Basiscamp häuslich einrichten. Von nun ab werden nur noch der Koch und seine Helfer bei Ihnen sein und im Basislager für Ihr leibliches Wohl sorgen. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h). (F/M/A) 10.-27.Tag Bergbesteigung 18 Tage Zeit stehen Ihnen nun für die Besteigung des 7027 m hohen Spantik zur Verfügung. In dieser Zeit werden Sie gemeinsam die Hochlager einrichten und Akklimatisationsaufstiege unternehmen. Die drei Lager sind auf ca. 5300 m, 5600 m und 6400 m geplant. Alle drei Lager befinden sich direkt auf dem langen Südostgrat des Spantik und bieten jeweils ein 360°-Panorama, das seinesgleichen sucht! Die objektiven Gefahren der Route (durch Gletscherspalten, Lawinen, Seracs oder Steinschlag) sind vergleichsweise gering. Dennoch ist die Lawinengefahr im Steilaufschwung zwischen Lager 2 und 3 sorgfältig zu beurteilen und die schwierigsten Passagen (je nach Verhältnissen ca. 45°) werden mit Fixseilen versehen, um in kleinen Gruppen sicher und zügig auf- und absteigen zu können. Bis ins Lager 1 geht es über einen gut ausgetretenen Pfad in felsigem Gelände mit ggf. leichten Klettereinlagen. Hier kann man zwar noch in Trekkingschuhen gehen, doch sind Trittsicherheit und Gespür für den richtigen Pfad gefragt. Bis ins Lager 2 folgt man ohne großen Höhengewinn einem aussichtsreichen Grat, der solide Steigeisentechnik verlangt. Der manchmal auch lawinengefährdete Steilhang hinauf ins Lager 3 ist die technische Schlüsselstelle der Route, bevor es am Gipfeltag zunächst recht flach über ein großes Plateau und schließlich in angenehmer Steilheit zum höchsten Punkt geht. Sind Sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs, werden Absprachen und Taktik per Funk zwischen den einzelnen Seilschaften festgelegt. Wenn die Lager 1 und 2 errichtet sind, ziehen Sie sich vor dem endgültigen Gipfelsturm noch einmal für 1-2 Ruhetage ins Basislager zurück. Gut akklimatisiert und ausgeruht geht es dann entlang der Lagerkette aufwärts. Der Gipfelaufstieg erfolgt vom Lager 3 aus und beginnt am zeitigen Morgen. Der Weg ist technisch nicht besonders schwierig, doch die etwa 950 Höhenmeter bis zum Gipfel wollen erstmal überwunden sein! Irgendwann geht es nicht mehr höher und es ist geschafft: der 7027 m hohe Gipfel des Spantik ist erreicht! Ein grandioses Panorama mit K2 (8611 m), Broad Peak (8047 m), Haramosh, Masherbrum und Rakaposhi entschädigt für alle Mühen des Aufstieges, doch noch steht auch der nicht zu unterschätzende Rückweg bevor! Nach kurzer Gipfelrast geht es entlang der Aufstiegsroute zurück ins letzte Lager. An den nächsten Tagen erfolgt der weitere Abstieg, der zugleich mit dem Abbau der Hochlager und dem Abtransport des Materials einhergeht. Noch einmal sind Teamgeist und gemeinsames Anpacken gefragt, ehe schließlich das Basislager erreicht ist und die komplette Bergsteiger- und Hochlagerausrüstung geborgen ist. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und Akklimatisation genügend Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Spätestens am Abend des 27.Tages müssen jedoch alle Lager beräumt und das Basislager wieder erreicht sein. 18 Ü im Zelt. (F/M/A im Basislager bzw. F/-/A in den Hochlagern) 28.-29.Tag Rückmarsch und Jeepfahrt Skardu Nachdem bereits am Vorabend alle Lasten transportfertig gemacht worden sind, nehmen Sie am zeitigen Morgen Abschied vom Basislager und marschieren auf dem bereits bekannten Weg zurück in Richtung Zivilisation. Noch einmal müssen Sie unterwegs in den Zelten übernachten, ehe Sie wieder Arandu erreichen, wo bereits die Jeeps warten. Nachdem die Träger ausgezahlt und die Jeeps beladen sind, geht es sofort weiter in Richtung Skardu, wo die erste richtige Dusche seit vielen Tagen eine Wohltat sein wird, die Sie aber vielleicht erst spät am Abend erwartet. 1 Ü im Zelt, 1 Ü im Hotel. 2x(F/M/A) 30.Tag Flug oder KKH Schon am frühen Morgen fahren Sie zum Flugplatz, um den Rückflug nach Islamabad anzutreten. Da über die Bergkämme des Karakorum nur auf Sicht geflogen wird, kommt es bei unsicherem Wetter oft vor, daß die Flüge aus Sicherheitsgründen ersatzlos gestrichen werden. In diesem Fall treten Sie die Heimreise wieder über den KKH an. Um in der Hauptstadt trotzdem noch Zeit für Besichtigungen zu haben, werden Sie versuchen, die lange Strecke u.U. in einer Etappe zurückzulegen. Vielleicht erreichen Sie Ihr Ziel dennoch erst am Abend des folgenden Tages. Ü im Hotel. (F/M/A) 31.Tag KKH oder Besichtungen Wenn gestern mit dem Flug alles geklappt hat, steht der Tag zum Ausruhen und Entspannen sowie für Besichtigungen in der pakistanischen Metropole oder einen Ausflug nach Taxila (optional) zur Verfügung. Anderenfalls werden Sie ggf. erst am Abend in Islamabad eintreffen. Ü im Hotel. (F/M/A) 32.Tag Besichtigungen Als Ausklang Ihrer Reise steht heute noch einmal Zeit für Besichtigungen oder Einkäufe in der Hauptstadt Islamabad oder dem benachbarten Rawalpindi zur Verfügung. Am späten Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/-/-) 33.Tag Rückreise Ankunft in Deutschland. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen Für diese Expedition ist ein sicheres Gehen in Schnee und Eis erforderlich. Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht, absolute Trittsicherheit, ausreichende Kondition für bis zu 14-stündige Tagesetappen sowie Erfahrung und anwendungsbereite Kenntnisse im routinierten Umgang mit alpiner Seiltechnik, Steigeisen und Eispickel sind Grundvoraussetzungen. Für die weitestgehend in vergletscherten Regionen verlaufende Aufstiegsroute werden neben kompletter Anseil- und Eisausrüstung auch Teleskopstöcke sowie sehr gut isolierte Schalenbergstiefel benötigt. Weitere spezielle Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste. Darüber hinaus wird ein persönlicher Tourenbericht gefordert, aus dem die absolvierten Bergtouren der vergangenen Jahre hervorgehen. Jeder Teilnehmer muss sämtliche Aktivitäten wie z.B. Gehen in Seilschaften, Hochlageraufbau, Kochen im Hochlager und Transport der Ausrüstung für die Hochlager selbstständig in Eigenregie und als Team mit den anderen Expeditionsteilnehmern gemeinsam durchführen. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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