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Nepal - Vom Gokyo zum Kala PattarNepal / TrekkingReise Nr. 3614 Diese Trekkingroute ist die abwechslungsreiche Alternative zum klassischen Trekking ins Everest-Basislager. In 16 Trekkingtagen lernen Sie auf einer Rundtour durch zwei Täler das Khumbu-Gebiet sowie die Kultur des Sherpavolkes auf vielfältigste Weise kennen. Abseits der Hauptroute wandern Sie zunächst zu den malerisch türkisblauen Gokyo-Seen und besteigen den unschwierigen Gokyo Ri (5360 m). Über den einsamen Cho-La-Pass gelangen Sie zur Hauptroute des Everest-Treks und zum nächsten Höhepunkt, dem Kala Pattar (5550 m). Ein Besuch im Everest-Basislager rundet diese interessante Tour ab, bevor es vorbei am eindrucksvollen Gipfel der Ama Dablam und am weltberühmten Sherpa-Kloster Tengboche wieder talwärts geht. Mit dem spektakulären Himalayaflug von Lukla kehren Sie nach Kathmandu zurück und tauchen zum Abschluss in die kulturelle Vielfalt dieser faszinierenden Stadt ein.
Ihr Reiseverlauf 1.Tag Flug nach Kathmandu. (-/-/-) 2.Tag Ankunft in Kathmandu. Auf der Fahrt vom Flughafen ins Hotel bekommen Sie einen ersten Eindruck vom quirligen Großstadtleben der Hauptstadt. Am Abend treffen Sie sich zu einem traditionellen nepalesischen Begrüßungsessen. Ü im Hotel. (-/-/A) 3.Tag Abholung im Hotel und Transfer zum Flughafen. Ein etwa 40-minütiger Panoramaflug entlang der Himalaya-Hauptkette bringt Sie nach Lukla, einem kleinen Ort bereits mitten im Himalaya. Die Landung der kleinen Twinotter-Maschine auf dem nur 600 m langen Rollfeld mit 60 m Höhenunterschied (!) ist spektakulär. Nach kurzer Rast in Lukla (2840 m) starten Sie auf Ihre Trekkingtour. Zunächst geht es gemütlich bergab und am Dudh Kosi entlang nach Phakding (2610 m). Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 2-3h, 70 m↑, 300 m↓). (F/M/A) 4. Tag Zunächst folgen Sie weiter dem tief eingeschnittenen Tal des Dudh Kosi. Sie passieren einige kleine Ortschaften, in denen hübsche Lodges und Restaurants zur Rast einladen. Bei Monjo betreten Sie den Sagarmatha Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe). Kurz darauf wird der Fluss auf einer spektakulären Hängebrücke überquert. Die letzten 2-3 Stunden geht es steil hinauf nach Namche Bazar (3440 m), der berühmten Hauptstadt des Sherpa-Volkes. Während des Anstiegs kann man mit etwas Glück bereits den Mount Everest sehen. Namche Bazar, dessen Häuser sich hufeisenförmig an den Hang eines kleinen Talkessels schmiegen, ist der bedeutendste Marktplatz nicht nur der umliegenden Dörfer, sondern des gesamten zentralen Himalaya. Das bunte und geschäftige Treiben hier oben kann man sich kaum vorstellen. Die Händler kommen selbst aus dem fernen Tibet mit ihren Yak-Karawanen über schneebedeckte Pässe, um ihre Waren anzubieten. Sie haben Zeit für einen kurzen Bummel durch den Ort und richten sich für 2 Nächte in einer gemütlichen Lodge ein, denn der nächste Tag dient als Ruhetag, um sich besser an die Höhe zu gewöhnen. (Gehzeit ca. 6h, 830 m↑). (F/M/A) 5.Tag Ruhetag in Namche Bazar. Wer möchte, kann eine kleine Wanderung in Richtung Thame oder Syangboche unternehmen, von wo aus man spektakuläre Blicke auf die umliegenden Berge hat, oder sich einfach in das lebendige Treiben der engen Gassen stürzen. Als kleine Abwechslung ist auch ein Billardspiel gegen die geübten Sherpas in einer der vielen Bars möglich. Auch ein Besuch des Sherpa-Museums oder der deutschen Bäckerei oder gar eines Internetcafés sind hier möglich. Ganz nebenbei akklimatisieren Sie sich langsam an die noch ungewohnte Höhe. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A) 6.Tag Die heutige Etappe führt Sie über den 3980 m hohen Mong La Pass nach Phortse Tenga (3680 m) bzw. ins etwas höher gelegene Phortse (3810 m). Besonderer Blickfang am heutigen Tag sind natürlich Mount Everest (8848 m) und die kühne Ama Dablam (6856 m). Am Nachmittag findet sich eventuell noch ein wenig Zeit für einen Akklimatisierungsausflug in Richtung des kleinen Weilers von Dole (4200 m). Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5h, 540-670 m↑, 300 m↓). (F/M/A) 7.Tag Trekking von Phortse Tenga bis zur Baumgrenze nach Dole (4200 m). Der Weg führt von nun an das weniger begangene Tal des Dudh Koshi hinauf. Am Ende des Tales erhebt sich einer der höchsten Berge unserer Erde, der Cho Oyu (8188 m). Wer möchte kann in der zweiten Tageshälfte einen kurzen Akklimatisationsausflug in höhere Lagen unternehmen. Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 3h, 390-520 m↑). (F/M/A) 8.Tag Heute geht es weiter das Tal hinauf von Dole nach Machhermo (4410 m). Von hier haben Sie einen vorzüglichen Blick auf Cholatse (6335 m) und Taboche Peak (6367 m). An letzterem unternahm Sir Edmund Hillary den ersten, wenn auch erfolglosen Besteigungsversuch. Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 210 m↑). (F/M/A) 9.Tag Über einige Gratrücken führt der Weg weiter taleinwärts von Machhermo nach Gokyo (4790 m). Zuerst erreichen Sie den ersten, kleineren See, ehe Sie den eigentlichen türkisgrünen Gokyosee erreichen. An dessen Ufer liegt malerisch die Gokyoalm, umgeben von Yakweiden. Bei schönem Wetter ergeben sich wunderbare Spiegelbilder der umliegenden Berge auf dem Wasser. Zum Greifen nahe erscheinen am Ende des Tales die gewaltigen Flanken des 8188 m hohen Cho Oyu. Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 4-5h, 380 m↑). (F/M/A) 10.Tag Gipfeltag am Gokyo Ri (5360 m). Ein zeitiger Start lohnt sehr, ist doch das Gipfelpanorama atemberaubend: nicht weniger als vier 8000er, darunter so berühmte Namen wie Makalu und natürlich der Everest. Zum Ost-Gipfel des Gokyo führt ein unschwieriger schmaler Pfad. (Besteigungsdauer Gokyo-Ort bis Gipfel ca. 3h). Ü in einer Lodge. (570 m↑, 570 m↓). (F/M/A) 11.Tag Heute laufen Sie ca. 30 Minuten zurück in Richtung Machhermo und überqueren dann auf einem schmalen mit ”Steinmännern” markierten Pfad den schuttbedeckten Ngozuma-Gletscher (größter Gletscher Nepals) und erreichen nach etwa 3h Gehzeit Dragnag (4700 m). Ü wie am Vortag. (60 m↑, 150 m↓). (F/M/A) 12.Tag Auch heute heißt es wieder zeitig aufstehen. Die Überquerung des Cho-La-Passes (5330 m) kann insgesamt bis zu 10 Stunden in Anspruch nehmen. Ein kleiner Pfad schlängelt sich durch die Berge zur Passhöhe. Anschließend gelangen Sie über ein langes Schneefeld in ein Seitental des Khumbu Haupt-Tales. Für diesen Tag bestehen erhöhte Anforderungen an Trittsicherheit und Ausdauer. Die Übernachtung erfolgt in einer einfachen Lodge in Dzonglha (4830 m). (660 m↑, 530 m↓). (F/M/A) 13.Tag Die heutige Tagesetappe führt Sie über Lobuche (Mittagessen) nach Gorak Shep (5140 m), ganz in der Nähe des Mount-Everest-Basislagers. Am Nachmittag ist noch Zeit für kurze Wanderungen und Ausflüge in der Umgebung, zum Beispiel für eine abendliche Besteigung des 5550 m hohen Aussichtsberges Kala Pattar. Von dessen Gipfel aus kann man das fantastische Abendrot und den Sonnenuntergang am Mount Everest genießen. Der Aufstieg ist technisch einfach (ca. 2h), nur die Höhe lässt den Weg anstrengend erscheinen. Wer keine Lust mehr hat oder Probleme mit der Höhe bekommt, kann jederzeit problemlos zur nahen Lodge zurückkehren. Der Ausblick und der Gipfelerfolg an einem - wenn auch relativ unbedeutenden - 5000er sind jedoch allemal die Anstrengungen des Aufstiegs wert! Ü in einer Lodge. (Gehzeit ohne Kala Pattar ca. 5h, 410 m↑, 100 m↓). (F/M/A) 14.Tag Heute steht das berühmte Basislager des Mount Everest auf dem Programm. Zu Hochsaisonzeiten der Bergexpeditionen bevölkern bis zu 500 Zelte mit Bergsteigern aus allen Ländern die ansonsten ziemlich trostlose Gletschermoräne. Den Gipfel des höchsten Berges selbst kann man vom Basecamp aus allerdings nicht sehen - dafür ist der Kala Pattar eindeutig der beste Aussichtspunkt! Wer bis direkt ins Basislager gehen möchte, muss früh zeitig aufbrechen, denn der Weg über den Gletscher zieht sich ganz schön in die Länge und meist erreicht man trotzdem erst am Nachmittag wieder Gorak Shep (Gehzeit ca. 6-7h). Wer nicht so viel laufen möchte, kann es aber auch gern bei einer kürzeren Wanderung bewenden lassen. Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 6-7h, 224 m↑, 224 m↓). (F/M/A) 15.Tag Der Vormittag ist noch einmal für Erkundungen wie zum Beispiel die Besteigung des Kala Pattar vorgesehen. Am späten Vormittag steht dann der Abstieg zurück nach Pheriche (4270 m) oder Dingboche (4410 m) auf dem Programm. (Gehzeit ca. 4-5h). Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 4-5h, 870 m↓). (F/M/A) 16.Tag Heute setzen Sie die Trekkingtour fort und steigen in das untere Khumbu-Tal ab. Es geht immer am Hang entlang durch mehrere kleine Sherpadörfer mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Berge. Nach Überquerung einer Hängebrücke führt ein kurzer aber steiler Anstieg hinauf nach Tengboche (3860 m), wo das weltberühmte Sherpa-Kloster Ihr Tagesziel darstellt. Das auf einem Hügel mit Blick zum Mount Everest gelegene Kloster, das Anfang der 90er Jahre einem Brand zum Opfer fiel, ist mit umfangreicher Unterstützung aus dem Ausland inzwischen wieder aufgebaut worden und erstrahlt größer und schöner als je zuvor in neuem Glanz. Eine Besichtigung der religiösen Stätte ist ebenso lohnend wie der Blick auf die umliegenden, eisbedeckten Berge. Ü in einer Lodge unweit des Klosters. (Gehzeit ca. 4h, 140 m↑, 550 m↓). (F/M/A) 17.Tag Der Rückweg durch das langgestreckte Khumbu-Tal bringt noch einmal eine Fülle landschaftlicher Eindrücke. Der Weg führt zurück in die Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar (3440 m). Je nach Kondition der Teilnehmer kann dabei evtl. ein etwas längerer Weg über das Sherpadorf Khumjung (3780 m) gewählt werden. Von dort aus hat man einen hervorragenden Blick auf die umliegenden Berge und kann etwas abseits der ”normalen” Trekkingroute meist in wundervoller Ruhe z.B. von der ”Mount-Everest-Bakery” aus bei Kaffee und Kuchen das Panorama genießen. Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5h, 280 m↑, 700 m↓). (F/M/A) 18.Tag Auf der letzten Tagesetappe geht es nun wieder zurück nach Lukla, dem Ausgangspunkt der Trekkingtour. Bei Monjo verlassen Sie den Sagarmatha Nationalpark, dessen faszinierend schöne Hochgebirgslandschaft in den letzten Tagen wieder und wieder beeindruckt hat. Man überquert auf den bereits vom Hinweg bekannten Hängebrücken mehrfach den Dudh Kosi und gelangt schließlich kurz hinter Phakding in einem letzten Anstieg hinauf nach Lukla (2840 m). Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 6-7h, 350 m↑, 950 m↓). (F/M/A) 19.Tag Am zeitigen Morgen begeben Sie sich auf den Flugplatz und dort ist manchmal Warten angesagt. Langweilig wird es dabei aber nicht, denn wenn die 16-Sitzer Twin-Otter-Maschinen in eleganter Kurve einschweben, schauen meist alle gebannt zu und bewundern die Perfektion der erfahrenen Piloten. Dann muss alles ziemlich schnell gehen, denn viel Zeit zum Beladen und Einsteigen bleibt nicht, bevor die kleinen Flugzeuge wieder in Richtung Kathmandu abheben. Der Flug selbst ist bei gutem Wetter erneut ein Erlebnis für sich, fliegt man doch unmittelbar entlang der Himalaya-Hauptkette und hat oft einen fantastischen Blick auf die unzähligen Fels- und Eisriesen. Vom Flughafen Kathmandu aus werden Sie ins Hotel gefahren. Der Rest des Tages steht für individuelle Besichtigungen in Kathmandu oder einen kleinen Einkaufsbummel durch das Stadtzentrum Thamel zur freien Verfügung. Ü im Hotel. (F/-/-) 20.Tag Die Besichtigung der wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten Kathmandus – Pashupatinath (Tempel und Verbrennungsstätten), Swoyambhunath und Boudhanath – ist für Nepal-Besucher eigentlich fast ein Muss! Auch Sie werden beeindruckt sein von den kunstvoll verzierten Tempelanlagen und religiösen Zeremonien. Am Abend (oder je nach Flugplan ggf. auch erst morgen) gibt es das traditionelle gemeinsame Abschiedsessen mit typischer nepalesischer Küche. Ü im Hotel. (F/-/A) Besichtigung Pashupatinath: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass hier Leichenverbrennungen stattfinden. Für Nicht-Hindus mag dies abschreckend wirken, für die Hindus gehört das aber zum Alltag. Es ist generell mit starken Luftverunreinigungen zu rechnen. Wir bitten außerdem um Diskretion beim Fotografieren. 21.Tag Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Anschließend oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/-/-) 22.Tag Rückflug nach Deutschland. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen Interesse und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Religionen, Bereitschaft zum Komfortverzicht (einfache Unterkünfte!) sowie Teamgeist und Freude am Wandern, Trittsicherheit und ausreichend Kondition für tägliche Wanderungen mit Gehzeiten von 4-7h, bei Passüberschreitungen auch bis zu 8-10h. Sie sollten sich sicher und selbstständig in unterschiedlichem Terrain wie Grashängen, Geröll, Moränenschutt, Blockwerk und Schneefeldern fortbewegen können. Kletterpassagen sind nicht zu überwinden, evtl. müssen Sie an einzelnen, kurzen Stellen die Hände zu Hilfe nehmen. Alle Gipfelbesteigungen sind optional und technisch unschwierig. Besonders die ersten Trekkingtage erfordern die sorgfältige Einhaltung der Regeln der Höhenanpassung. Hinweis Da alle Inlandflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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