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Nepal - Lobuche East 6119 m und Island Peak 6189 mNepal / ExpeditionenReise Nr. 2912 Diese Expeditionsreise verbindet eine landschaftlich großartige Trekkingtour auf teilweise wenig begangenen Pfaden durch das Khumbu-Gebiet mit zwei der besten Aussichts-6000er der gesamten Region. Die beiden Gipfelbesteigungen sind technisch vergleichbar mit Normalrouten anspruchsvoller Westalpen-4000er, jedoch natürlich in ungleich größerer Höhe! Zwei anspruchsvolle Passüberschreitungen sowie die Akklimatisationstour auf den Gokyo Ri (5360 m) runden das Gesamterlebnis dieser Trekking-Expedition ab, deren Tagesetappen auch insgesamt deutlich anspruchsvoller sind, als die des ”normalen” Everest-Trekkings. Dennoch ist diese Tour durchaus geeignet für Expeditions-Neulinge, setzt jedoch sehr gute Kondition und Fitness sowie umfangreiche Bergerfahrung voraus.
Ihr Tourenverlauf: 1. Tag Flug von Deutschland nach Kathmandu. (-/-/-) 2. Tag Am Nachmittag erreichen Sie Kathmandu, die Hauptstadt Nepals. Transfer ins Hotel im Stadtzentrum. Am Abend treffen Sie sich zum traditionellen Begrüßungsessen. Ü im Hotel. (-/-/A) 3. Tag Bereits am frühen Morgen werden Sie zum Flughafen gebracht. Ein 40-minütiger Panoramaflug entlang der Himalaya-Hauptkette bringt Sie nach Lukla (2840 m), einem kleinen Ort, bereits mitten im Himalaya. Nach kurzer Rast in Lukla starten Sie Ihre Trekkingtour nach Phakding (2610 m). Ü in einer Lodge. (F/M/A) 4. Tag Bei Monjo betreten Sie den Sagarmatha Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe) und folgen weiter dem Verlauf des tief eingeschnittenen Dudh-Kosi-Tals. Den schweißtreibenden Abschluss der heutigen Tagesetappe bildet der steile Anstieg hinauf zum Sherpa-Hauptort Namche Bazar (3440 m). Dort richten Sie sich für 2 Nächte in einer gemütlichen Lodge ein, denn morgen werden Sie hier einen Ruhetag einlegen, um sich besser an die Höhe zu gewöhnen. (F/M/A) 5. Tag Ruhetag in Namche Bazar. Wer möchte, kann eine kleine Wanderung in Richtung Thame, Khumjung oder Syangboche unternehmen und spektakuläre Blicke auf die umliegenden Berge erhaschen, das Sherpa-Museum besuchen oder sich einfach in das lebendige Treiben des Basars und der engen Gassen stürzen. Ü wie am Vortag. (F/M/A) 6. Tag Heute setzen Sie ihre Trekkingtour fort. Sie folgen dem Lauf des Dudh Kosi und schon bald verzweigt sich der Weg. Sie lassen die Hauptroute in Richtung des berühmten Klosters Tengboche und zum Mount-Everest-Basislager rechts liegen und biegen linker Hand in das nach Gokyo führende Tal ein. Unterwegs erreichen Sie das erste Mal schon fast die 4000-Meter-Marke, jedoch geht es zum Schluss der heutigen Etappe wieder ein ganzes Stück hinunter bis nach Phortse Tenga (3680 m). Ü in einer Lodge. (F/M/A). 7. Tag Der Trekkingtag beginnt mit dem langgezogenen Anstieg nach Dole (4200 m), der durch Rhododendronwälder aus dem Tal des Dudh Kosi hinausführt. Über einen Seitenkamm und schließlich immer hoch oben am Hang entlang geht es dann in mäßiger Steigung an den Ortschaften Lhabarma und Luza vorbei bis nach Machhermo (4410 m). Ü in einer Lodge. (F/M/A) 8. Tag Immer am westlichen Talhang bleibend und ohne größere Steigungen geht es weiter taleinwärts, dem mächtigen, zu Füßen des Cho Oyu (8210 m) entspringenden Ngozumpa-Gletscher sowie den Seen von Gokyo entgegen. Vorbei an den ersten beiden Seen und parallel zum gewaltigen schuttbedeckten Gletscherstrom erreichen Sie schließlich die Ortschaft Gokyo, direkt am dritten See gelegen und umgeben von einer faszinierenden Welt aus Eis, Schnee und Fels. Ü in einer Lodge (4790 m). (F/M/A) 9. Tag Bereits am zeitigen Morgens brechen Sie auf, um den 530 m über dem Ort aufragenden Aussichtsgipfel Gokyo Ri zu besteigen. Liegt – wie meistens – kein Schnee, ist der ca. 2-3 Stunden dauernde Aufstieg völlig problemlos zu meistern. Vom 5360 m hohen Gipfel bietet sich ein einzigartiger Ausblick auf die vier Achttausender Mount Everest, Cho Oyu, Lhotse und Makalu. Unten im Tal leuchten die Gokyo-Seen in den verschiedensten Blautönen und bilden einen zusätzlichen Blickfang. Nach dem Abstieg wandern Sie das Gokyo-Tal wieder ein Stück talauswärts bis zum ersten See. Die ziemlich mühsame Querung des Ngozumpa-Gletschers führt in stetigem Auf und Ab auf die Ostseite des Tales in die kleine Ortschaft Dragnag (4700 m). Nach einer ausgiebigen Rast geht es das letzte Stück über weitläufige Hochalmen zum Cho-La-Basislager. Ü im Zelt. (F/M/A) 10. Tag Erneut ist ein zeitiger Start vonnöten. Über eine steile Geröllmoräne geht es zum Fuße des eigentlichen Passaufstiegs auf den Cho La – mit 5330 m fast genauso hoch wie der gestern zur Akklimatisation bestiegene Gokyo Ri. Je nach Schneeverhältnissen geht es über einen wenig begangenen Pfad durch Geröll und zuletzt meist Schnee bis zum höchsten Punkt des weitläufigen Passes. Jenseits bietet sich ein grandioser Ausblick auf das Chola-Tal und die genau gegenüber aufragende kühne Ama Dablam (6856 m). Der Abstieg führt zu den Yakweiden von Dzonghla (4830 m), auf denen das heutige Zeltcamp errichtet wird. (F/M/A) 11. Tag Zunächst geht es weiter talauswärts. Die Ama Dablam und der großartig zu Füßen des unnahbar scheinenden Dreigestirns Taboche – Cholatse – Arakamtse gelegene Chola-See (4590 m) laden immer wieder zu Fotostopps ein. Sie steigen nicht bis hinunter zum See, sondern queren aussichtsreich oben am Hang bis zur Einmündung in das Haupttal, welches linker Hand in Richtung Mount-Everest-Basislager hinaufzieht. Hier treffen Sie wieder auf die Hauptroute von Namche Bazar her und erreichen schon bald Lobuche (4910 m). Ü im Zelt. (F/M/A) 12. - 13. Tag Zwei Tage stehen nun für die Besteigung des 6119 m hohen Lobuche East zur Verfügung. Die Aufstiegsroute verläuft zunächst durch ein kleines Tal, bevor eine Schneeflanke zum Fuß des geschwungenen Südostgrates führt. Auf dem Grat wird das Hochlager errichtet, von dem aus dann der Gipfel in Angriff genommen wird. Am Gipfeltag heißt es zeitig aufstehen, denn die Sonne scheint früh in die Route und weicht den Schnee auf. Der Grat ist bei guten Bedingungen großteils seilfrei begehbar, mehrere kurze Steilstufen werden jedoch je nach Verhältnissen auch mit Fixseilen versehen. Schließlich ist der Ostgipfel der oft überwechteten Gratschneide des Lobuche East erreicht, der auch für sich genommen schon ein exzellenter Aussichtspunkt ist. Der Weiterweg zum Hauptgipfel ist konditionell und technisch versierten Bergsteigern vorbehalten, die bei guten Bedingungen auch das letzte, oft überwechtete Gratstück mit sorgsamer Seilsicherung meistern können. Der Abstieg erfolgt auf der gleichen Route hinunter nach Lobuche, wo erneut in Zelten übernachtet wird. 2x(F/M/A) 14. Tag Die heutige Tagesetappe führt nach Chhukhung, der letzten Siedlung im östlichen Seitenarm des Dudh-Kosi-Tales. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: die sportlich anspruchsvolle über den 5535 m hohen Pass Kongma La und die schnellere und einfachere Variante ”unten herum” über Dingboche (4410 m), die auch die Träger mit dem Gepäck nehmen. Wer sich also vom gestrigen Gipfelaufstieg lieber etwas ausruhen möchte, geht gemeinsam mit den Trägern den gemütlicheren Weg. Für die anderen beginnt der Tag mit der etwas mühsamen Querung auf die andere Seite des Gletschers und dem steilen Aufstieg hinauf zur Passhöhe des Kongma La. Der mit Gebetsfahnen geschmückte Pass wird überragt von den beiden Gipfeln Pokalde (5806 m) und Kongma Tse (5820 m), die für konditionell besonders starke und sichere Bergsteiger sogar noch zusätzlich mögliche Ziele darstellen würden, jedoch ist auch die Überschreitung des Passes für sich schon anstrengend genug und der Abstieg vorbei an zahlreichen kleinen Seen zieht sich auch noch etwas hin. Gegen Abend erreichen Sie den Weiler Chhukhung (4730 m). Ü im Zelt. (F/M/A) 15. Tag Eine kurze Etappe führt von Chhukhung durch das Imja-Tal zum Island-Peak-Basislager (5100 m). Schon früh am Abend geht es in die Schlafsäcke, denn morgen steht erneut ein anstrengender Gipfeltag auf dem Programm! Ü im Zelt. (F/M/A) 16. Tag Heute heißt es zeitig aufstehen, denn bereits zwischen 3 und 5 Uhr Morgens beginnen Sie mit dem Aufstieg. Wenn alles gut geklappt hat, stehen Sie bereits am Vormittag auf dem 6189 m hohen Gipfel des Island Peak und genießen das Bergpanorama mit Ama Dablam, Lhotse und Makalu. Anschließend geht es auf dem gleichen Weg wieder hinunter ins Basislager. Sollte am Nachmittag noch genügend Zeit für den Abstieg bis nach Chhukhung sein, können Sie bereits wieder in der gemütlichen Lodge übernachten. Sollte die Besteigung des Island Peak (oder vorangehend auch des Lobuche East) auf Grund von schlechtem Wetter nicht geklappt haben, so besteht in Absprache mit dem Bergführerteam ggf. die Möglichkeit, einen Reservetag für die Gipfelbesteigung(en) zu nutzen. Die Etappen des weiteren Abstiegs werden dann entsprechend so zusammengelegt, dass man den fehlenden Tag zurück nach Lukla wieder herausholt, was dann jedoch lange und anstrengende Tagesetappen zur Folge hat! Ü im Zelt oder in einer Lodge. (F/M/A) 17. Tag Durch das Tal des Dudh Kosi wandern Sie talwärts, vorbei an mehreren hübschen Sherpa-Siedlungen bis nach Tengboche (3860 m), wo das weltberühmte Sherpa-Kloster Ihr Tagesziel darstellt. Ü in einer Lodge unweit des Klosters. (F/M/A) 18. Tag Der Rückweg durch das langgestreckte Khumbu-Tal führt Sie zurück in die Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar. Ü in einer Lodge. (F/M/A) 19. Tag Auf der letzten Tagesetappe geht es auf der bereits vom Hinweg bekannten Route nun wieder zurück nach Lukla, dem Ausgangspunkt der Trekkingtour. Ü in einer Lodge. (F/M/A) 20. Tag Am zeitigen Morgen begeben Sie sich auf den Flugplatz. Der Flug nach Kathmandu ist erneut ein Erlebnis für sich, fliegt man doch unmittelbar entlang der Himalaya-Hauptkette. Vom Flughafen Kathmandu aus fahren Sie ins Hotel. Der Rest des Tages steht für individuelle Besichtigungen zur freien Verfügung. Am Abend (oder je nach Flugplan ggf. auch erst morgen) gibt es das traditionelle gemeinsame Abschiedsessen. Ü im Hotel. (F/-/A) 21. Tag Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Optional können Sie sich einer geführten Besichtigungstour zu den wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten Kathmandus – Pashupatinath, Swoyambhunath und Boudhanath – anschließen. Am Nachmittag oder je nach Flugplan spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/-/-) 22. Tag Rückflug nach Deutschland. (-/-/-) Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen: Für diese Expedition ist ein sicheres Gehen in Eis und Schnee erforderlich. Trittsicherheit, ausreichende Kondition für bis zu 12-stündige Tagesetappen sowie Erfahrung und routinierter Umgang mit alpiner Seiltechnik, Eispickel und Steigeisen sind notwendig. Neben Eispickel und Steigeisen werden eine komplette Anseil- und Kletterausrüstung, Teleskopstöcke sowie gut isolierte Schalenbergstiefel benötigt. Eine detaillierte Bekleidungs- und Ausrüstungsliste wird bei der Anmeldung zugestellt. Darüber hinaus wird ein persönlicher Tourenbericht gefordert, aus dem die eigenen Bergtouren der vergangenen Jahre hervorgehen. Hinweis Da alle Inlandflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programmes ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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