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Nepal - Himalaya-Expedition zum Putha Hiunchuli (7246 m)Nepal / ExpeditionenReise Nr. 3757 Der westlichste Gipfel der Dhaulagiri-Gruppe, oft auch als Dhaulagiri VII bezeichnet, zählt sicherlich zu den klettertechnisch einfachsten 7000ern des gesamten Himalaya. Nachdem seit der Erstbesteigung 1954 über 40 Jahre vergingen, ehe die Route über den spaltenarmen Gletscher der Nordostflanke erneut begangen wurde, erfreut sich der reine Gletscheranstieg, der nie steiler als 30°ist, heute wachsender Beliebtheit, ohne jedoch bisher ”überlaufen” zu sein. Gelegen im ehemaligen tibetischen Fürstentum Dolpo, welches sich bis heute seine kulturelle Eigenständigkeit weitgehend bewahrt hat, erfordert der Putha Hiunchuli eine vergleichsweise komplizierte Anreise bis ins Basislager: 2 Flüge mit kleinen Propellermaschinen bis nach Juphal sowie eine anspruchsvolle einwöchige Trekkingtour führen durch großartige Landschaften und dienen zugleich einer guten Akklimatisation. Oft günstige Wetterverhältnisse an dem im Regenschatten des Himalaya-Hauptkammes gelegenen Gipfel sorgen für gute Erfolgschancen für konditionell starke Bergsteiger mit perfekter Ausrüstung und Durchhaltevermögen
Tourenverlauf 1.Tag Flug nach Kathmandu. (-/-/-) 2.Tag Am Nachmittag erreichen Sie Kathmandu. Auf der Fahrt vom Flughafen ins Hotel bekommen Sie einen ersten Eindruck vom quirligen Großstadtleben der Hauptstadt. Abends gemeinsames Begrüßungsessen. Ü im Hotel. (-/-/A) 3.Tag Am Vormittag werden letzte Besorgungen und Vorbereitungen erledigt. Am Nachmittag bringt Sie ein knapp einstündiger Flug mit einer kleinen Propellermaschine nach Nepalgunj nahe der indischen Grenze. Ü im Hotel. (F/-/A) 4.Tag Heute fliegen Sie weiter nach Juphal (2475 m). Dort treffen Sie die Begleitmannschaft für die Trekkingtour ins Basecamp. Die Lasten werden auf Träger oder Tragtiere verteilt und dann geht es auf der ersten kurzen Wanderetappe zunächst überwiegend bergab bis nach Dunai (2140 m). Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 3h, 140 m↑, 475 m↓). (F/M/A) 5.Tag Tagesziel der heutigen Wanderetappe ist ein Lagerplatz auf 2560 m oberhalb der Ortschaft Tarakot. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 500 m↑, 80 m↓). (F/M/A) 6.Tag Heute verlassen Sie die Route, die ins Dolpo-Gebiet führt und folgen dem Fluss weiter durch Laiscap (2770 m) bis nach Mushikhola (2880 m). Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 420 m↑, 100 m↓). (F/M/A) 7.Tag Sie folgen der Schlucht des Bharbun Khola, bis sich schließlich das Tal zu einer großen Schwemmlandebene weitet. Etwas oberhalb am Hang erreichen Sie das Tagesziel Kakkotgaon (3250 m). Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 3h, 370 m↑). (F/M/A) 8.Tag Der heutige Ruhe- und Akklimatisationstag dient zugleich der Vorbereitung des weiteren Aufstiegs, denn hier wechseln die Träger und der weitere Aufstieg ins Basislager wird zunehmend anspruchsvoller. Ü wie am Vortag (F/M/A) 9.Tag Sie verlassen das Haupttal und eine lange Tagesetappe führt zunächst steil bergan, dann lange am Hang entlang und über einen Pass zur Hochalm von Pangzi (4400 m). Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h, 1200 m↑, 50 m↓). (F/M/A) 10.Tag Erneut ist eine Passüberschreitung erforderlich, bevor das Tagesziel beim ”German Basecamp” (4650 m) erreicht ist. Bis hierher erfolgt der Gepäcktransport zum größten Teil mit Yaks. Für die morgige letzte Tagesetappe mit leichten Kletterstellen ist erneutes Umladen angesagt. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 350 m↑, 100 m↓). (F/M/A) 11.Tag Der letzte Trekkingtag erfordert Konzentration und Trittsicherheit: kurze Kletterpassagen über glatte Platten kennzeichnen diesen zugleich höchsten und schwierigsten Abschnitt des Anmarsches in Basislager. Der Nachmittag bleibt zur Einrichtung des sehr schön auf einem Moränenplateau gelegenen Basislagers (4915 m) zur Verfügung. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 3h, 265 m↑). (F/M/A) 12.-25.Tag 14 Tage stehen nun zur Besteigung des Putha Hiunchuli zur Verfügung. Vom herrlich gelegenen Basislager aus werden Sie die erforderlichen Hochlager (Lager 1 ca. 5400 m, Lager 2 ca. 6200 m und Lager 3 ca. 6600 m) errichten. Die Route führt dabei ab Erreichen des Gletschers durchweg über Schnee und Eis und weist keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf. Bei guten Verhältnissen ist der gesamte Aufstieg auf dem spaltenarmen Gletscher seilfrei begehbar. Je nach Spaltensituation und Schneebeschaffenheit ist jedoch evtl. auch das selbständige Gehen in Seilschaften erforderlich. Während der Errichtung der Hochlager können Sie sich langsam an die Höhe akklimatisieren und es bleibt auch genügend Zeit für Ruhetage im Basiscamp. Sind Sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs; Absprachen und Taktik werden per Funk zwischen den einzelnen Seilschaften festgelegt. Wenn die Lager 1 und 2 eingerichtet sind und Sie sich nach einer Nacht im Lager 2 nochmals ausreichend im Basislager erholt haben, können Sie einen Gipfelversuch starten! Beim Gipfelaufstieg werden Sie je nach Wettersituation und körperlicher Verfassung das dritte und letzte Hochlager errichten und von dort aus am nächsten Tag direkt zum Gipfel weitergehen. Der Aufstieg führt über die ca. 25-30° steile Nordostflanke zum höchsten Punkt. Für ambitionierte Skibergsteiger ist eine Besteigung mit Tourenski empfehlenswert, denn der Putha Hiunchuli ist ein idealer Skiberg! Größte Herausforderungen sind die Höhe, die niedrigen Temperaturen und der oft recht starke Wind, der nahezu unablässig vom tibetischen Hochplateau her über die Gipfel weht. Perfekte Ausrüstung mit ausreichendem Wind- und Kälteschutz ist daher am Putha Hiunchuli besonders wichtig! Ist der 7246 m hohe Gipfel schließlich erreicht, schweift der Blick weit über die Bergketten des Dolpo und bis hinüber zu den benachbarten 8000ern. Der Abstieg (bzw. für Skibergsteiger die Abfahrt) verläuft auf der gleichen Route. Beim weiteren Abstieg ins Basislager erfolgt zugleich die komplette Beräumung der drei Hochlager, die bei guter Logistik an einem einzigen Tag problemlos machbar ist. So können Sie sich bis 2 Tage vor Abbau des Basislagers alle Gipfelchancen offenhalten. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und Akklimatisation genügend Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Spätestens am Abend des 25.Tages müssen jedoch alle Lager beräumt und das Basislager wieder erreicht sein. 14 Ü im Zelt. 14x(F/M/A im Basislager bzw. F/-/A in den Hochlagern) 26.-29.Tag Nach Abbau des Basislagers geht es in insgesamt vier Tagen auf der vom Hinweg bekannten Route über Kagkot, Laiscap und Dunai zurück bis nach Juphal (2475 m). Sie übernachten auf den bereits bekannten Zeltplätzen und genießen noch einmal die landschaftlich großartige Trekkingtour mit nun talwärts gerichtetem Blick und somit dennoch immer neuen Eindrücken. 4 Ü im Zelt. 4x(F/M/A) 30.Tag Mit den bekannten Kleinflugzeugen und hoffentlich guter Aussicht auf die Bergwelt Westnepals geht es via Nepalgunj nach Kathmandu zurück. Im Hotel in Kathmandu können Sie erstmals wieder die Annehmlichkeiten einer wohltuenden Dusche genießen. Ü im Hotel. (F/-/-) 31.Tag Heute steht die Besichtigung der wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten Kathmandus – Pashupatinath (Tempel und Verbrennungsstätten), Swoyambhunath und Boudhanath – auf dem Programm. Wer diese schon kennt, kann optional ein anderes Besichtigungsprogramm wählen, alternativ einen Ausflug nach Bhaktapur unternehmen oder den Tag einfach zur freien Verfügung nutzen. Zugleich dient der Tag als Puffertag für Flugausfall bei Schlechtwetter, denn die Flüge nach und von Juphal sind wetterabhängige Sichtflüge. Ü wie am Vortag. Am Abend (oder je nach Flugplan ggf. auch erst morgen) gibt es das traditionelle gemeinsame Abschiedsessen. Ü im Hotel. (F/-/A) 32.Tag Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Am Abend oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/-/-) 33.Tag Rückflug nach Deutschland. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen Für diese Expedition ist ein sicheres Gehen in Schnee und Eis erforderlich. Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht, absolute Trittsicherheit, ausreichende Kondition für bis zu 12-stündige Tagesetappen sowie Erfahrung und anwendungsbereite Kenntnisse im Umgang mit alpiner Seiltechnik, Steigeisen und Eispickel sind Grundvoraussetzungen. Für die weitestgehend in vergletscherten Regionen verlaufende Aufstiegsroute werden neben kompletter Anseil- und Eisausrüstung auch Teleskopstöcke sowie sehr gut isolierte Schalenbergstiefel benötigt. Weitere spezielle Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste. Darüber hinaus wird ein persönlicher Tourenbericht gefordert, aus dem die absolvierten Bergtouren der vergangenen Jahre hervorgehen. Jeder Teilnehmer muss sämtliche Aktivitäten wie z.B. Gehen in Seilschaften, Hochlageraufbau, Kochen im Hochlager und Transport der Ausrüstung für die Hochlager selbstständig in Eigenregie und als Team mit den anderen Expeditionsteilnehmern gemeinsam durchführen. Hinweis Da alle Inlandflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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