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Nepal - Expedition zum Mera Peak (6461m)Nepal / ExpeditionenReise Nr. 679 Diese Expeditionsreise kombiniert eine landschaftlich großartige Trekkingtour mit einem der besten Aussichtsgipfel des nepalesischen Himalaya! Der technisch unschwierig zu besteigende Gletscherdom des Mera Peak bietet bei gutem Wetter einen sensationellen Blick auf sage und schreibe fünf der berühmten 8000er-Gipfel: Mount Everest, Makalu, Lhotse, Kanchenjunga und Cho Oyu. Hinzu kommt der Blick auf die kühnen 6000er in unmittelbarer Nachbarschaft – ein Panorama, das selbst in Nepal seinesgleichen sucht! Dennoch ist diese Tour durchaus geeignet für Expeditions-Neulinge und bietet nicht nur am Gipfeltag Himalaya pur!
Ihr Tourenverlauf: 1. Tag: Flug von Deutschland nach Kathmandu. (-/-/-) 2. Tag: Am Nachmittag erreichen Sie Kathmandu, die Hauptstadt Nepals. Transfer ins Hotel im Stadtzentrum. Am Abend treffen Sie sich zum traditionellen Begrüßungsessen. Ü im Hotel. (-/-/A) 3. Tag: Mit einem kleinen Propellerflugzeug geht es in ca. 30 min von Kathmandu hinein ins Gebirge, nach Phaplu (2200 m). Der Nachmittag steht für Erkundungen in der Umgebung oder eine kleine Akklimatisationswanderung zur freien Verfügung. Optional sind ein Besuch des Chiwang-Klosters oder der Teppichmanufaktur in Chyalsa möglich. Zeltübernachtung in Phaplu. (F/M/A) 4. Tag: Heute beginnt Ihre Trekkingtour in Richtung Mera Peak. Tägliche Gehzeiten von 4 bis 8 Stunden werden Sie in den nächsten Tagen immer höher hinauf bringen. Begleitet werden Sie von einer kleinen Küchenmannschaft und einem einheimischen Bergführerteam. Die nächsten Tage stellt sich ein angenehmer Tagesrhythmus ein: Während des Frühstücks, welches die Küchenmannschaft für Sie vorbereitet hat, werden alle Gepäckstücke und Ausrüstungsgegenstände zusammengepackt und auf die Träger verteilt, so dass anschließend zügig gestartet werden kann. Die Küchenmannschaft geht der Gruppe voraus und empfängt Sie unterwegs an einem gemütlichen Platz zum Mittagessen. Bei Erreichen des Lagerplatzes am Nachmittag werden Sie mit einer Erfrischung empfangen und die Zelte sind meist schon aufgebaut. Über den ca. 3000 m hohen Trakshindo-Pass gelangen Sie heute zum Tagesziel Trakshindo, wo die Zelte aufgeschlagen werden. Vom Pass haben Sie einen schönen Blick auf die Berge Karyolung (6511 m) und Numbur (6959 m). Am Nachmittag ist ggf. noch die Besichtigung des nahe gelegenen Klosters möglich. Zeltübernachtung (2900 m). (Gehzeit 5-6h). (F/M/A) 5. Tag: Mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Berge geht es heute vor allem abwärts. Sie überschreiten den Dudh Koshi (”Milchfluss”) auf einer Hängebrücke und erreichen über das kleine Dorf Jubing Ihr Tagesziel Kharikhola. Am Nachmittag ist noch ein Besuch des Pemanamding-Klosters möglich, welches mit Hilfe einer niederländischen Stiftung in den letzten Jahren restauriert wurde. Ü im Zelt (2000 m). (Gehzeit ca. 5-6h). (F/M/A) 6. Tag: Die heutige etwas kürzere Tagesetappe führt teils steil bergan und kann erneut mit schönen Landschaftseindrücken aufwarten. Bereits um die Mittagszeit erreichen Sie Pangongma (2900 m). Hier gibt es den letzten Shop für die nächsten zwei Tage, die Tour führt dann erstmal durch nicht besiedeltes Gebiet. Von Panggongma bietet sich der Kusum Kanguru (6369 m) als besonders beeindruckendes Fotomotiv dar. Zeltübernachtung. (Gehzeit ca. 4h). (F/M/A) 7. Tag: Zunächst geht es heute durch subtropischen Wald mit vielen Rhododendren hinauf zum Pass Pangongma La (3200 m), welcher das Tal des Dudh Koshi mit dem Hinku-Tal verbindet. Vom Pass führt der Weg nördlich über schmalere Pfade und kleinere Steilstufen den Gratrücken entlang. Von hier haben Sie auch erstmals einen Blick hinüber zum Mera Peak und dessen schroffe Südseite sowie zum 6368 m hohen Naulekh. Tagesziel ist Kudki, bereits 3700 m, hoch gelegen. Hier gibt es keine Hütten, der kleine Lagerplatz mit seiner Abgeschiedenheit hat jedoch seinen besonderen Reiz. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 6h). (F/M/A) 8. Tag: Vom Lagerplatz führt der Weg heute zunächst etwas steiler ansteigend den Bergrücken weiter hinauf. Nach einer leicht ansteigenden Querung westlich vom Bergrücken über mehrere Geröllfelder steigen Sie steil in einen Pass (ca. 4400 m), um wieder in das Tal des Hinku Khola zu kommen. Sollte im Zugang zum Pass Schnee liegen, erfordert der Anstieg vorsichtiges und sicheres Gehen. Nach ca. 2-3 Stunden ständigem Auf und Ab über kleine Pfade erreichen Sie Chhatarwa, wo es auch wieder eine Lodge und wenige Shops gibt. Zeltübernachtung (4200 m). (Gehzeit 7-8h). (F/M/A) 9. Tag: Auf fast gleichbleibender Höhe erreichen Sie heute nach einer knappen Stunde Gehzeit einen kleinen Pass, von dem es steil hinab durch Rhododendren ins Hinku-Tal geht. Am Ufer des Hinku Khola entlang geht es mit kleineren Gegenanstiegen durch Pinien- und Tannenwälder zum Tagesziel Kothe, 3550 m hoch gelegen. Entlang des ganzen Tales können Sie immer noch die Verwüstungen aus dem Jahr 1998 sehen, welche durch einen Bruch einer Moräne und das damit verbundene Auslaufen eines Gletschersees am oberen Talende verursacht wurden. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 6h). (F/M/A) 10. Tag: Durch das Tal des Hinku-Flusses erreichen Sie heute entlang von Almen und schönen Wiesen allmählich ansteigend den kleinen Ort Tangnag (4300 m) - die letzte größere Ansiedlung für viele Tage. Dabei haben Sie den 6769 m hohen Kyashar immer vor Augen. Kurz vor dem Ort können Sie noch ein kleines abgeschiedenes Kloster besichtigen. In dem malerisch zwischen Mera Peak und anderen 6000er-Gipfeln gelegenen Ort gibt es sogar einige bewirtschaftete Berghütten und in der Umgebung zahlreiche Möglichkeiten für Akklimatisationswanderungen. Zeltübernachtung. (Gehzeit ca. 5-6h). (F/M/A) 11. Tag: Akklimatisationstag in Tangnag. Viel Ruhe und kleine individuelle Wanderungen - beispielsweise hinauf auf einen direkt hinter dem Ort aufragenden Höhenrücken mit phantastischer Aussicht - sind die beste Taktik, um sich gut an die Höhe zu gewöhnen. Ü wie am Vortag. (F/M/A) 12. Tag: Zunächst recht angenehm durch ein breites Tal und dann steil über einen Hang aufsteigend nähern Sie sich dem Mera Peak. Die Etappe ist mit nur 3h recht kurz, aber das Tagesziel Khare liegt immerhin schon 4900 m hoch. Zeltübernachtung. (F/M/A) 13. Tag: Von Khare aus geht es zunächst steil über Geröll und große Blöcke bis zur Gletscherzunge des Mera-Gletschers. Bei ungünstigen Verhältnissen brauchen Sie hier eventuell Ihre Steigeisen, um auf den flacheren Teil des Gletschers hinaufzugelangen. Dann geht es mit phantastischem Blick auf die Aufstiegsroute über den spaltenarmen Gletscher zum 5414 m hohen Pass Mera La. Dort wird eine ausgiebige Mittagsrast eingelegt und Sie akklimatisieren sich nebenbei an die Höhe. Danach geht es zurück nach Khare. Ü wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6h). (F/M/A) Alternative: Übernachtung im Mera La und weiterer Aufstieg am nächsten Tag von dort, in Absprache mit dem Expeditionsleiter und der Gruppe. 14. Tag: Nach dem Frühstück gehen Sie den vom Vortag bekannten Weg bis zum Mera La. Vom Pass sind es nochmals ca. 2 Stunden bis hinauf ins Mera-Peak-Hochlager (5800 m). Die lange Gipfeletappe wird dadurch ein ganzes Stück verkürzt. Am Nachmittag ist Zeit für letzte Vorbereitungen für den Gipfelaufstieg oder Fotos von Makalu (8463 m) und Baruntse (7220 m), bevor es zeitig in die Schlafsäcke geht. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 6h). (F/M/A) 15. Tag: Heute geht es zum Gipfel des Mera Peak hinauf! Vom Ausgangslager bis zum Gipfel sind es etwa 600 Höhenmeter, doch die Höhe zwingt Sie zum langsamen Gehen, bei guten Schneeverhältnissen kommt man zügig voran. In den ersten Morgenstunden brechen Sie auf, um den Tag optimal zu nutzen. 4-6 Stunden sind es bis zum Gipfel, der auf den letzten Metern noch einmal etwas aufsteilt. Je nach den Verhältnissen wird vom Bergführerteam an dieser Stelle ein Fixseil gelegt, um eine letzte Spalte zu überwinden. Schließlich ist es geschafft: Sie erreichen den höchsten Punkt – 6461 m hoch! Vom Gipfel aus hat man ein atemberaubendes Panorama: nicht weniger als fünf der berühmten 8000er (Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Kanchenjunga) ragen neben ungezählten anderen Bergen ringsum in die Höhe. Nach ausgiebiger Gipfelrast geht es zügig aber konzentriert wieder zurück in das Hochlager, wo das Küchenteam schon eine Stärkung bereithält. Je nach Zeit und Fitness steigen Sie evtl. sogar noch bis Khare weiter ab, Gehzeit dann insgesamt 8-10h. Zeltübernachtung. (F/M/A) 16. Tag: Reservetag für die Gipfelbesteigung. Sollte gestern bereits alles geklappt haben, treten Sie heute schon den weiteren Rückmarsch an. Zeltübernachtung. (F/M/A) 17. Tag: Zurück geht es von Khare am kleinen Sherpaort Tangnag vorbei bis Kothe (3550 m). Zeltübernachtung. (Gehzeit ca. 4-5h). (F/M/A) 18. Tag: Der bereits vom Hinweg bekannte Weg führt Sie steil ansteigend zurück nach Chhatarwa (4200 m). Zeltübernachtung. (Gehzeit ca. 5-6h). (F/M/A) 19. Tag: Heute steht noch einmal eine kleine Herausforderung auf dem Programm, die Überquerung des Passes Zatrwala. Steil geht es jenseits hinunter nach Lukla, dem Endpunkt Ihrer Trekkingtour. Sie quartieren sich in einer gemütlichen Lodge ein und bummeln am Abend gemütlich durch die Gassen des kleinen Dörfchens, welches durch seinen Flugplatz seit einigen Jahren zum Dreh- und Angelpunkt des gesamten Tourismus im Khumbu-Gebiet geworden ist. Sie verabschieden sich am Abend von der Trägermannschaft, ohne die das lange Trekking sicher nicht möglich gewesen wäre. (Gehzeit ca. 7h). Lodgeübernachtung (2800 m). (F/M/A) 20. Tag: Rückflug nach Kathmandu und Transfer zum Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Falls der Flug wetterbedingt ausfallen sollte, bleiben Sie eine weitere Nacht in Lukla und fliegen am nächsten Tag. Hotelübernachtung. (F/-/-) 21. Tag: Dieser Tag ist zur Erholung und für die Erkundung Kathmandus auf eigene Faust vorgesehen. Sie können es sich im Hotel, in einer Straßenkneipe oder beim Einkaufen gut gehen lassen. Sollte das Wetter einen Rückflug von Lukla aus erst heute ermöglichen, entfällt dieser freie Tag in Kathmandu. Am Abend gibt es das traditionelle Abschiedsessen mit typisch nepalesischen Gerichten. Hotelübernachtung. (F/-/A) 22. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen: Für diese Expedition ist ein sicheres Gehen in Eis und Schnee erforderlich. Trittsicherheit, ausreichende Kondition für bis zu 10-stündige Tagesetappen sowie Erfahrung im Umgang mit Eispickel und Steigeisen sind notwendig. Für Gletscherbegehungen und Gipfelbesteigungen werden neben Eispickel und Steigeisen eine einfache Kletterausrüstung, Teleskopstöcke sowie gut isolierte Schalenbergstiefel benötigt. Eine detaillierte Bekleidungs- und Ausrüstungsliste wird bei der Anmeldung zugestellt. Darüber hinaus wird ein persönlicher Tourenbericht gefordert, aus dem die eigenen Bergtouren der vergangenen Jahre hervorgehen. Hinweis Da alle Inlandflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programmes ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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