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Nepal - Expedition zum Himlung (7126m)Nepal / BergtourReise Nr. 2699 Höhepunkte: Im Nordosten der Annapurna-Region gelegen, ist die Gipfelkette um den 7126 m hohen Himlung erst vor wenigen Jahren stärker ins Blickfeld von Bergexpeditionen geraten. Dabei bietet sich insbesondere die technisch unschwierige Normalroute auf den Himlung auch für weniger extreme Bergsteiger als sehr attraktives 7000er-Gipfelziel mit relativ hohen Erfolgschancen an! Die durchweg in Schnee und Eis verlaufende Route über den Nordwestgrat bietet hochalpines Gletschergelände mit nur wenigen steileren Abschnitten. Ausgezeichnete Kondition und Ausdauer, perfekte Ausrüstung und eine gute Hochlagertaktik sowie Glück mit Schnee und Wetter braucht man trotzdem allemal, um den höchsten Punkt zu erreichen! Insgesamt 3 Hochlager sind an dem erst 1992 zur Besteigung freigegebenen Berg zu errichten, der seitdem eine stets wachsende Zahl von Expeditionen anzieht, ohne bisher ”überlaufen” zu sein…
Ihr Tourenverlauf: 1.Tag Flug von Frankfurt nach Kathmandu. (-/-/-) 2.Tag 2.Tag Am Nachmittag erreichen Sie Kathmandu, die Hauptstadt Nepals. Transfer zum ruhig gelegenen Hotel unweit des touristischen Stadtzentrums Thamel. Anschließend bleibt Zeit für letzte organisatorische Dinge oder einen kurzen Stadtbummel. Am Abend gemeinsames Begrüßungsessen. Ü im Hotel. (-/-/A) 3.Tag Am frühen Morgen geht es per Kleinbus auf aussichtsreicher Fahrt ins Gebirge nach Bulbule (830 m), dem Ausgangspunkt der Trekkingtour ins Himlung-Basislager. Ü in einer Lodge. (F/M/A) 4.Tag Nach dem Frühstück geht es auf die erste Trekkingetappe, die Sie durch üppig grüne Täler führt, jedoch auch schon die ersten spektakulären Blicke auf schneebedeckte Berggipfel bereithält. Gegen Mittag wird an einer gemütlichen Lodge in Syange (1100 m) eine ausgiebige Rast eingelegt. Nach dem Essen wandern Sie weiter bis zu Ihrem Tagesziel Jagat (1280 m). Ü in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h). (F/M/A) 5.Tag Zu Beginn der Tour wird Sie die subtropische Vegetation begeistern, doch mit zunehmender Höhe bleiben nun allmählich die Reisfelder zurück. Durch eine beeindruckende Schlucht wandern Sie bis nach Dharapani (1890 m). Ü in einer Lodge. (F/M/A) 6.Tag Immer mehr verändert sich die Vegetation. Die Wälder werden lichter und erste Hirsefelder kommen zum Vorschein. Am Nachmittag erreichen Sie Koto (2600 m), wo Sie vorerst das letzte Mal den relativen Komfort einer Lodgeübernachtung genießen können. Evtl. können Sie abends noch einen kleinen Ausflug in den Hauptort Chame (2700 m, 30 min) unternehmen, wo es neben zahlreichen Geschäften auch die vorerst letzte Internetverbindung gibt. Ü in einer Lodge in Koto. (F/M/A) 7.Tag Heute verlassen Sie die klassische Annapurna-Runde. Durch eine spektakuläre Schlucht und herrliche Wälder folgen Sie dem Flusslauf des Nar Phu Kola bergan. In stetigem Auf und Ab, vorbei an Wasserfällen und Steilabbrüchen geht es zum winzigen Camp bei Daramsala (3250 m), wo Sie Mittagsrast halten. Am Ende dieser langen Tagesetappe geht es fast 400 Hm steil hinauf zum überraschend weiten Hochplateau von Meta (3600 m), wo Sie das erste Mal Ihre Zelte aufschlagen. (Gehzeit ca. 8-10h). (F/M/A) 8.Tag Ein weiterer landschaftlich großartiger Trekkingtag führt durch weite Täler, über herrliche Wiesen und Hochalmen und vorbei an den malerischen Ruinen verlassener Khampa-Dörfer dem Phu Khola folgend nordwärts. Spektakulär sind die Blicke auf Pisang Peak (6091 m) und Kangguru Himal (6981 m). Nahe des verlassenen Dorfs Kyang (3880 m) schlagen Sie Ihr Zeltlager auf. (Gehzeit ca. 4-6h) (F/M/A) 9.Tag Nach Kyang wird das Tal wieder enger, der Weg ist nun teilweise ausgesetzt, einzelne Passagen sind in den Fels gehauen. Die landschaftlich großartige Schlucht führt vorbei an uralten Manimauern hinauf in das mittelalterlich anmutende Dorf Phugaon (4100 m), das wie eine Festung auf einem kargen Hügel thront. Vom Lagerplatz unterhalb des Dorfes unternehmen Sie am Nachmittag eine Erkundung von Phugaon und eine Besichtigung des großartig gelegenen Klosters. Ü im Zelt. (F/M/A) 10.Tag Am letzten Trekkingtag wechseln schlagartig die Eindrücke und die sich auftuende Gletscherpracht ist ein extremer Kontrast zu den vorhergehenden Tagen. Steil geht es von Phugaon aus zunächst über schuttbedeckte Moränenhänge auf die Zunge des Pangri-Gletschers und dann in ein weites, flaches, von kühnen Gipfeln gesäumtes Hochtal. Über karge Weiden mit Ziegen, Schafen und Yaks erreichen Sie das Basislager auf ca. 4830 m Höhe. Der Nachmittag bleibt zur Einrichtung des Lagers zur Verfügung. Ü im Zelt. (F/M/A) 11.- 26. Tag 16 Tage stehen zur Besteigung des Himlung zur Verfügung. Vom herrlich gelegenen Basislager aus werden Sie die erforderlichen Hochlager (Lager 1 ca. 5600 m, Lager 2 ca. 6100 m und Lager 3 ca. 6380 m) errichten. Die Route führt dabei durchweg über Schnee und Eis und weist keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf. Bei guten Verhältnissen ist der gesamte Aufstieg seilfrei begehbar. Je nach Spaltensituation und Schneebeschaffenheit ist jedoch evtl. auch das selbständige Gehen in Seilschaften erforderlich. Während der Errichtung der Hochlager können Sie sich langsam an die Höhe akklimatisieren und es bleibt auch genügend Zeit für Ruhetage im Basiscamp. Sind Sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs, werden Absprachen und Taktik per Funk zwischen den einzelnen Seilschaften festgelegt. Wenn die Lager 1 und 2 eingerichtet sind und Sie sich nach einer Nacht im Lager 2 nochmals ausreichend im Basislager erholt haben, können Sie einen Gipfelversuch starten! Beim Gipfelaufstieg werden Sie je nach Wettersituation und körperlicher Verfassung das dritte und letzte Hochlager errichten und von dort aus am nächsten Tag direkt zum Gipfel weitergehen. Der Aufstieg führt über die ca. 30-35° steile Flanke des Nordwestgrates hinauf, dadurch scheint am Gipfeltag erst am späten Vormittag Sonne in die Route. Hinzu kommt der meist recht starke Wind, der nahezu unablässig vom tibetischen Hochplateau aus über den Grat weht. Perfekte Ausrüstung mit ausreichendem Wind- und Kälteschutz ist daher am Himlung besonders wichtig! Ist der 7126 m hohe Gipfel schließlich erreicht, schweift der Blick bis weit hinein ins tibetische Hochland und zum benachbarten Manaslu (8163 m). Beim Abstieg durch die steile Gipfelflanke ist nochmals volle Konzentration erforderlich, ehe das sichere Lager 3 wieder erreicht ist. Der weitere Abstieg ins Basislager und die komplette Beräumung der drei Hochlager sind bei guter Logistik an einem einzigen Tag problemlos machbar, so dass Sie sich bis 2 Tage vor Abbau des Basislagers alle Gipfelchancen offenhalten können. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und Akklimatisation genügend Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Spätestens am Abend des 16. Tages müssen jedoch alle Lager beräumt und das Basislager wieder erreicht sein. 16 Ü im Zelt. (F/M/A im Basislager bzw. F/-/A in den Hochlagern) 27.- 28.Tag Nach Abbau des Basislagers geht es in zwei langen Tagen zurück nach Koto, wo Sie wieder auf den Hauptweg der Annapurna-Runde treffen. Sie übernachten auf den bereits vom Hinweg bekannten Zeltplätzen und genießen noch einmal die landschaftlich großartige Trekkingtour mit nun talwärts immer üppiger werdender Vegetation. Ü in Kyang im Zelt und in Koto in einer Lodge. (F/M/A) 29.-31.Tag In weiteren zwei Tagen gehen Sie von Koto auf vertrautem Weg zurück nach Bulbule. Die Etappen sind dadurch zwar länger als auf dem Hinweg, aber da Sie nun bestens akklimatisiert sind und es zudem überwiegend bergab geht, ist dies kein Problem. In Bulbule übernachten Sie zum letzten Mal in einer Lodge und feiern den Abschied von der einheimischen Begleitmannschaft. Am nächsten Morgen fahren Sie zurück nach Kathmandu, wo die erste richtige Dusche seit vielen Tagen eine Wohltat sein wird, die Sie aber je nach Verkehr vielleicht auch erst spät am Abend erwartet. 2 Ü in Lodges, 1 Ü im Hotel. (F/M/A) 32.Tag Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/-/-) 33.Tag Ankunft in Deutschland. (-/-/-) Anforderungen Für diese Expedition ist ein sicheres Gehen in Schnee und Eis erforderlich. Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht, absolute Trittsicherheit, ausreichende Kondition für bis zu 12-stündige Tagesetappen sowie Erfahrung und anwendungsbereite Kenntnisse im Umgang mit alpiner Seiltechnik, Steigeisen und Eispickel sind Grundvoraussetzungen. Für die weitestgehend in vergletscherten Regionen verlaufende Aufstiegsroute werden neben kompletter Anseil- und Eisausrüstung auch Teleskopstöcke sowie sehr gut isolierte Schalenbergstiefel benötigt. Weitere spezielle Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste. Darüber hinaus wird ein persönlicher Tourenbericht gefordert, aus dem die absolvierten Bergtouren der vergangenen Jahre hervorgehen. Jeder Teilnehmer muss sämtliche Aktivitäten wie z.B. Gehen in Seilschaften, Hochlageraufbau, Kochen im Hochlager und Transport der Ausrüstung für die Hochlager selbstständig in Eigenregie und als Team mit den anderen Expeditionsteilnehmern gemeinsam durchführen. Inklusivleistungen:
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