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Nepal, Tibet - Pilgerpfade und versunkene KönigreicheNepal / NaturreisenReise Nr. 3616 Unsere neue Kulturrundreise auf das ”Dach der Welt” ist genau die richtige Wahl für alle, die schon immer einmal das Zentrum des tibetischen Kosmos – den heiligen Berg Kailash – erleben wollten, denen die lange Umrundung des Berges auf der 53 km langen Kora jedoch zu anstrengend erscheint. Die überaus vielseitige Rundreise verbindet die Höhepunkte Zentraltibets mit der landschaftlichen Großartigkeit des Westens und bietet so auch ohne große körperliche Anstrengungen ein überaus intensives Tibet-Erlebnis! Ein spektakulärer Flug über den Himalaya bringt Sie zunächst von Kathmandu nach Lhasa. Nach ausgiebiger Besichtigung startet zwei Tage später das große Abenteuer, die Fahrt nach West-Tibet. Am verzweigten Yamdrok-See vorbei gelangen Sie über Gyantse und Shigatse dem Himalaya-Hauptkamm folgend bis zum heiligen See Manasarovar zu Füßen des Kailash. Sie unternehmen eine Wanderung auf dem heiligen Pilgerpfad bis zum Flaggenmast Darboche und genießen den Blick auf die Paradeseite des Kailash. Anschließend geht es weiter in das versunkene Königreich Guge, wo Sie durch die Ruinen der Festung Tsaparang wandeln und die Wandmalereien im Kloster Tholing bewundern. Danach werden Sie bis zu den Höhlensiedlungen des vorbuddhistischen Bön-Königreichs Shangshung im Garuda-Tal vordringen, ehe Sie über die großartige Südroute am See Pelkhu Thso vorbei zurück nach Kathmandu gelangen.
Ihr Reiseverlauf 1. Tag Flug nach Kathmandu. (-/-/-) 2. Tag Heute erreichen Sie Kathmandu, die Hauptstadt Nepals, und fahren in Ihr Hotel im Stadtzentrum. Anschließend steht Zeit für einen ersten Stadtbummel zur Verfügung. Am Abend Begrüßungsessen in einem traditionellen Restaurant. (-/-/A) 3. Tag Die Besichtigung der wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten Kathmandus – Pashupatinath (Tempel und Verbrennungsstätten, hinduistisch), Swoyambhunath (gemischt buddhistisch und hinduistisch) und Boudhanath (tibetisch buddhistisch) – ist für Nepal-Besucher eigentlich fast ein Muss! Auch Sie werden beeindruckt sein von den kunstvoll verzierten Tempelanlagen und religiösen Zeremonien. Am späten Nachmittag haben Sie noch genügend Zeit um Sachen für Ihren bevorstehenden Aufenthalt auf dem Dach der Welt zu packen. Unser Tipp: Sachen, welche Sie während Ihrer Tibetreise unterwegs nicht brauchen, oder nach Ihrem Aufenthalt auf dem Dach der Welt frisch gewaschen benötigen, können Sie problemlos in Kathmandu in Ihrem Hotel im Gepäckraum deponieren (kleine abschließbare Tasche dafür mitnehmen). Hotelübernachtung. (F/-/-) Besichtigung Pashupatinath: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass hier Leichenverbrennungen stattfinden. Für Nicht-Hindus mag dies abschreckend wirken, für die Hindus gehört das aber zum Alltag. Es ist generell mit starken Luftverunreinigungen zu rechnen. Wir bitten außerdem um Diskretion beim Fotografieren. 4. Tag Bereits am frühen Morgen geht es zum Flughafen und Sie fliegen über den Himalaya-Hauptkamm in einem spektakulären Flug unglaublich nah am Mount Everest vorbei mit Blick auf bis zu fünf 8000er nach Lhasa (3650 m). Nach dem etwa einstündigen Transfer ins Hotel in der Stadt (der Gongkar Airport liegt ca. 95 km von Lhasa entfernt) unternehmen Sie einen ersten Spaziergang über den Barkhor und erleben die tief religiösen Rituale und jahrhundertealte Pilgertraditionen der Tibeter bei der Umrundung eines ihrer größten Heiligtümer – dem Jokhang. Am Abend erleben Sie ein traditionelles tibetisches Begrüßungsessen. Bei jeder Aktivität sollte ab heute ständig eine Flasche Mineralwasser in Ihrem Handgepäck oder in Ihrer Reichweite sein. Regelmäßiges Trinken unterstützt den Körper enorm bei der Höhenanpassung. Übernachtung im Hotel. (F/-/A) 5. Tag Heute steht eine ausgiebige Besichtigungstour in Lhasa auf dem Programm, wobei natürlich die Höhepunkte Potala, Norbulingka, Jokhang und Barkhor nicht fehlen dürfen. Beachten Sie bitte, dass die Sicherheitsvorkehrungen für eine Potala-Besichtigung (Achtung: im Palast Fotografierverbot!) sehr hoch sind. Führen Sie daher am heutigen Tag immer Ihren Reisepass mit sich. Übernachtung im Hotel. (F/-/-) 6.Tag Die Besichtigung der berühmten Klosteruniversität Drepung und des Staatsorakels von Nechung bilden die Höhepunkte des zweiten Tages in und um Lhasa. Am Nachmittag besichtigen Sie das Kloster Sera. Mit ein wenig Glück können Sie die nachmittägliche Debattierübung der Mönche im Innenhof des Klosters miterleben. Mit diesem ebenso eindrucksvollen wie lautstarken Ritual fragen die Mönche sich gegenseitig das im Studium erworbene Wissen ab. Beide Klöster, Drepung und Sera, gehören zum Gelukpa-Gelbmützen-Orden und waren früher in ganz Zentral- und Nordost-Asien berühmt als buddhistische Universitäten. Übernachtung im Hotel. (F/-/-) 7.Tag Von Lhasa aus führt die Route nun langsam in Richtung Himalaya-Hauptkamm und nepalesischer Grenze. Zunächst geht es zu dem von den Tibetern als heilig verehrten Yamdrok-See. Auf dem Weg dahin überqueren Sie den 4640 m hohen Pass Kamba La. Von dessen Passhöhe aus eröffnet sich Ihnen ein traumhaft schönes Panorama über den tiefblauen See bis hin zu den schneebedeckten Himalayariesen am Horizont, welche schon zu Bhutan gehören. Haben Sie den See passiert, erreichen Sie nach etwa ein bis zwei Stunden Fahrt den 5036 m hohen Pass Karo La und den Gletscher des Nichin Kangsa (7138 m), dessen Gipfel zum Greifen nahe erscheint. Am späten Nachmittag erreichen Sie nach insgesamt acht Stunden erlebnisreicher Fahrt Gyantse (3950 m). Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca.7-8h, 260km). (F/M/A) 8.Tag Die Besichtigung des Klosterbezirks Pelkor Chode mit dem berühmten Gyantse Kumbum aus dem 15. Jahrhundert darf bei einem Besuch in Gyantse natürlich nicht fehlen. Anschließend geht es in etwa zweistündiger Fahrt weiter nach Shigatse (3850 m). Unterwegs machen Sie Halt im Kloster Shalu. Die ältesten heute noch erhaltenen Wandmalereien Tibets sind hier zu bewundern. Shalu war auch berühmt für die Ausbildung berühmter Yogis, den Tranceläufern. In Shigatse besichtigen Sie das Kloster Tashilunpo -ein weiteres Kloster der Gelukpa-Sekte. Tashilunpo war früher der Sitz des zweithöchsten Lama Tibets, seiner Heiligkeit des Panchen Lama. Während Ihres etwa zweistündigen Rundganges durch die Anlage haben Sie die Gelegenheit die riesigen mit Gold bedeckten Grabmahle der Panchen Lamas sowie die beeindruckende zentrale Versammlungshalle zu besichtigen. Übernachtung im Hotel. (F/MA) 9.Tag Zeitig am Morgen verlassen Sie Shigatse und brechen in Richtung West-Tibet auf. Auf der asphaltierten Straße folgen Sie dem Verlauf des Himalaya-Hauptkammes bis nach Sangsang. Unterwegs statten dem Kloster Sakya einen Besuch ab. Sie besichtigen die festungsartige Klosteranlage mit ihrer beeindruckenden zentralen Versammlungshalle, deren Ursprünge bis ins 10. Jahrhundert zurück reichen. Das Kloster wurde von den Wirren der Kulturrevolution nahezu nicht berührt und ist daher sehr ursprünglich erhalten geblieben. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Tagesziel und errichten Ihre Zelte ein wenig außerhalb der kleinen Ortschaft Sangsang. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca.6-7h, 350 km). (F/M/A) 10.Tag Auch heute folgt der Verlauf der Straße weiter dem Himalaya-Hauptkamm welcher bei guter Sicht am südlichen Horizont Ihr Begleiter ist. Über die weiten Ebenen des tibetischen Hochplateaus gelangen Sie bei abwechslungsreicher Fahrt über Saga bis nach Parayang. Übernachtung im Zelt (Fahrzeit ca.7-8h, 390 km). (F/M/A) 11.Tag Heute ist es endlich soweit. Sie gelangen in die Kailash-Region. Schon etwa eine Stunde bevor Sie den heiligen Berg das erste Mal erblicken sehen Sie am westlichen Horizont bereits den 7728 m hohen Gurla Mandata. Dann endlich nach insgesamt etwa vier Stunden Fahrt liegt erst der heilige See Manasarovar (4520 m) und dann ein wenig später der Kailash (6656 m) vor Ihnen. Sie schlagen Ihre Zelte in der Nähe der Chiu Gompa auf. Sie besichtigen die wunderschön gelegene Klosteranlage und haben den Rest des Tages ausgiebig Zeit, die Einzigartigkeit dieser Region genießen. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca.5-6h, 260 km). (F/M/A) 12.Tag Am Morgen nach dem Frühstück fahren Sie nach Darchen, dem Ausgangspunkt des heiligen Pilgerpfades, der Kora, um den Kailash. Die Tibeter nennen ihren Berg übrigens ”Kang Rinpoche” was übersetzt soviel heißt wie ”Schneejuwel”. Der Jahrtausende alte Pilgerpfad ist 52 km lang und führt in etwa drei Tagen um den Berg herum. Die Tibeter laufen die Strecke übrigens mitunter an einem Tag oder führen die Parikrama (rituelle Kailash-Umrundung) in drei Wochen auf dem Bauch rutschend durch. Sie laufen ein Stück der Kora bis zum Darboche, dem heiligen Flaggenmast am Eingang des Tales des Götterflusses. Hier finden einmal im Jahr die Feierlichkeiten des Saga Dawa Festivals statt welches beim Reisetermin 23.05.-14.06.2011 besucht wird. Nach einem ausgiebigen Picknick am berühmten Kangni Chörten in direkter Nachbarschaft zum Darboche, unternehmen Sie eine Wanderung zum Kloster Chöku. Der anstrengende Aufstieg zum Kloster lohnt sich, bietet sich doch von der über dem Tal liegenden Anlage ein fantastischer Blick hinüber zum Kailash. Am Nachmittag brechen Sie zu der etwa 2-stündigen Fahrt nach Thirtapuri auf. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca.2-3h, 80 km) (F/M/A) 13.Tag Entlang des Sutlej-Canyons fahren Sie die heute nach Guge. Auf dem Weg dahin bietet sich Ihnen mit ein wenig Wetterglück ein atemberaubender Anblick über den Canyon und bis hin zum indischen Himalaya am Horizont mit samt dem heiligen Berg Nanda Devi (7816 m), dem höchsten Berg Indiens. Im kleinen Örtchen Zanda (3800 m), welches Sie nach etwa 5-6 Stunden Fahrzeit erreichen, befindet sich Anlage des Klosters Tholing, eine der wenigen noch sichtbaren Bauten des ehemaligen Königreiches Guge. An diesem Tag ist keine Einzelzimmerunterbringung möglich. Übernachtung im einfachen Gästehaus. (F/M/A) 14.Tag Der ganze Tag gehört heute den Besichtigungen der Ruinen der alten Hauptstadt Guges. Eine etwa eineinhalbstündige Fahrt Richtung Westen bringt Sie zu den Ruinen der alten festungsartigen Hauptstadt Tsaparang. In den Gemäuern der Festung und auch später im Kloster Tholing können Sie auf Spurensuche nach Überbleibseln der alten Hochkultur Guges gehen, welche vom 11. bis zum 17. Jahrhundert die Geschicke dieses abgeschiedenen Ortes bestimmte. Im Anschluss an Ihre Rückkehr nach Zanda besichtigen Sie das Kloster Tholing. Die Wandmalereien in Tsaparang und Tholing (Fotografierverbot) aus dem 11.-15. Jahrhundert zählen zu den filigransten und in Ihrer Meisterhaftigkeit zu den schönsten noch erhaltenen Exemplaren buddhistischer Ikonenmalerei überhaupt. Ausgeführt wurden diese von Künstlern aus dem benachbarten Ladakh. An diesem Tag ist keine Einzelzimmerunterbringung möglich. Übernachtung im einfachen Gästehaus. (F/M/A) 15.Tag Heute nehmen Sie Abschied von Guge und fahren zurück in Richtung Kailash und erreichen nach ca. 7 Stunden das bereits bekannte Thitrapuri und schlagen dort Ihre Zelte auf. Übernachtung im Zelt. (F/M/A) 16.Tag Am heutigen Tag erkunden Sie die Spuren einer der ältesten Königreiche auf dem Dach der Welt. Ein Tagesausflug bringt Sie ins Kyunglung (Garuda)-Tal wo Sie das alte Bön-Kloster Gurugyam besichtigen und weiter talaufwärts die Überreste alter Höhlensiedlungen des Shangshung Königreiches aus vorbuddhistischer Zeit erblicken können. Übernachtung im Zelt (Fahrzeit ca. 2h, 60 km). (F/M/A) 17.Tag Sie fahren nach dem Frühstück wieder zurück in die Kailash-Region. Am Manasarovar-See besichtigen Sie am Westufer die Gossul Gompa. Besonders Mutigen bietet sich hier die Gelegenheit in den heiligen (mitunter eisig kalten) Wässern des Manasarovar ein Bad zu nehmen. Taucht der Pilger komplett unter Wasser, so heißt es, ist dessen Seele von allen Sünden seiner vorherigen einhundert Leben befreit. Sie wandern ein Stück am See entlang und schlagen am bereits bekannten Zeltplatz bei der Chiu Gompa Ihr Zeltlager auf. Übernachtung im Zelt. (Fahrtzeit ca. 2h, 80 km). (F/M/A) 18.Tag Die heutige lange Fahretappe führt Sie ca. 520 km durch typisch tibetische Landschaft nach Saga (4600 m). Unterwegs bieten sich immer wieder Fotostopps an. Übernachtung in einem einfachen Hotel. (Fahrzeit ca. 8-9h) (F/M/-) 19.Tag Von Saga aus fahren Sie auf einer großartigen Strecke zum tiefblauen See Pelkhu Tso welcher direkt an der Himalaya Hauptkette liegt. Die Piste führt von dort über eine weite Ebene und anschließend immer höher hinauf und kulminiert schließlich auf dem 5050 m hohen Lalung-La-Pass, wo eine Rast eingelegt wird. Der mit Steinmännern und Gebetsfahnen verzierte Ort bietet einen traumhaften Blick auf einen Großteil der berühmten Himalayaberge. Herausragend sind sicher die Gipfel des Shishapangma (8046 m) und des Gaurishanker (7134 m). Tagesziel für heute ist der tibetisch-nepalesische Grenzort Zhangmu (2250 m). Übernachtung in einem einfachen Hotel. (F/M/A) 20.Tag Nach Erledigung der Grenzformalitäten auf chinesischer Seite gelangen Sie über die ”Brücke der Freundschaft” nach Nepal und zum direkt an der Brücke gelegenen Grenzort Kodari. Nach Erledigung der Grenzformalitäten auf nepalesischer Seite fahren Sie weiter nach Kathmandu. Welch ein Kontrast ist das üppige tropische Grün zur eher kargen Landschaft auf dem Dach der Welt. Noch am selben Abend erreichen Sie die nepalesische Hauptstadt und quartieren sich im bereits vom Hinweg bekannten Hotel ein. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 160km von Kodari nach Kathmandu). (F/M/A) 21.Tag Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Anschließend oder spätestens am nächsten Tag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/-/-) 22.Tag Rückflug nach Deutschland. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Tourenverlauf zum Saga Dawa Termin Bei Reisetermin vom 23.05. - 14.06.2012 ist durch das Saga-Dawa-Festival der Reiseverlauf wie folgt: 1.Tag Flug nach Kathmandu. (-/-/-) 2.Tag Heute erreichen Sie Kathmandu, die Hauptstadt Nepals, und fahren in Ihr Hotel im Stadtzentrum. Anschließend steht Zeit für einen ersten Stadtbummel zur Verfügung. Am Abend Begrüßungsessen in einem traditionellen Restaurant. (-/-/A) 3.Tag Die Besichtigung der wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten Kathmandus – Pashupatinath (Tempel und Verbrennungsstätten, hinduistisch), Swoyambhunath (gemischt buddhistisch und hinduistisch) und Boudhanath (tibetisch buddhistisch) – ist für Nepal-Besucher eigentlich fast ein Muss! Auch Sie werden beeindruckt sein von den kunstvoll verzierten Tempelanlagen und religiösen Zeremonien. Am späten Nachmittag haben Sie noch genügend Zeit um Sachen für Ihren bevorstehenden Aufenthalt auf dem Dach der Welt zu packen. Unser Tipp: Sachen, welche Sie während Ihrer Tibetreise unterwegs nicht brauchen, oder nach Ihrem Aufenthalt auf dem Dach der Welt frisch gewaschen benötigen, können Sie problemlos in Kathmandu in Ihrem Hotel im Gepäckraum deponieren (kleine abschließbare Tasche dafür mitnehmen). Hotelübernachtung. (F/-/-) Besichtigung Pashupatinath: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass hier Leichenverbrennungen stattfinden. Für Nicht-Hindus mag dies abschreckend wirken, für die Hindus gehört das aber zum Alltag. Es ist generell mit starken Luftverunreinigungen zu rechnen. Wir bitten außerdem um Diskretion beim Fotografieren. 4.Tag Bereits am frühen Morgen geht es zum Flughafen und Sie fliegen über den Himalaya-Hauptkamm in einem spektakulären Flug unglaublich nah am Mount Everest vorbei mit Blick auf bis zu fünf 8000er nach Lhasa (3650 m). Nach dem etwa einstündigen Transfer ins Hotel in der Stadt (der Gongkar Airport liegt ca. 95 km von Lhasa entfernt) unternehmen Sie einen ersten Spaziergang über den Barkhor und erleben die tief religiösen Rituale und jahrhundertealte Pilgertraditionen der Tibeter bei der Umrundung eines ihrer größten Heiligtümer – dem Jokhang. Am Abend erleben Sie ein traditionelles tibetisches Begrüßungsessen. Bei jeder Aktivität sollte ab heute ständig eine Flasche Mineralwasser in Ihrem Handgepäck oder in Ihrer Reichweite sein. Regelmäßiges Trinken unterstützt den Körper enorm bei der Höhenanpassung. Übernachtung im Hotel. (F/-/A) 5.Tag Heute steht eine ausgiebige Besichtigungstour in Lhasa auf dem Programm, wobei natürlich die Höhepunkte Potala, Norbulingka, Jokhang und Barkhor nicht fehlen dürfen. Beachten Sie bitte, dass die Sicherheitsvorkehrungen für eine Potala-Besichtigung (Achtung: im Palast Fotografierverbot!) sehr hoch sind. Führen Sie daher am heutigen Tag immer Ihren Reisepass mit sich. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/-) 6.Tag Die Besichtigung der berühmten Klosteruniversität Drepung und des Staatsorakels von Nechung bilden die Höhepunkte des zweiten Tages in und um Lhasa. Am Nachmittag besichtigen Sie das Kloster Sera. Mit ein wenig Glück können Sie die nachmittägliche Debattierübung der Mönche im Innenhof des Klosters miterleben. Mit diesem ebenso eindrucksvollen wie lautstarken Ritual fragen die Mönche sich gegenseitig das im Studium erworbene Wissen ab. Beide Klöster, Drepung und Sera, gehören zum Gelukpa-Gelbmützen-Orden und waren früher in ganz Zentral- und Nordost-Asien berühmt als buddhistische Universitäten. Übernachtung im Hotel in Lhasa. (F/-/-) 7.Tag Heute fahren Sie ins Yarlungtal, der Wiege der tibetischen Zivilisation. Ihr erstes Ziel ist das älteste Kloster Tibets, Samye. Der Ursprung der mandalaförmigen Anlage geht auf den großen Tantriker Guru Rinpoche (Padmasambava) zurück. Nach ausgiebiger Besichtigung von Samye fahren Sie weiter nach Tsetang. Sie besichtigen den Yumbhulakhang, die älteste Festung Tibets, erbaut noch vor dem 7. Jahrhundert. Unterwegs machen Sie Station im Kloster Trandruk, wo einer der kostbarsten Schätze Tibets, ein mit Korallen, Türkisen und 30.000 Perlen bestickter 1.300 Jahre alter Thangka, aufbewahrt wird. Hotelübernachtung in Tsetang. (F/M/A) 8.Tag Von Tsetang aus führt die Route nun langsam in Richtung Himalaya-Hauptkamm und nepalesischer Grenze. Zunächst geht es zu dem von den Tibetern als heilig verehrten Yamdrok-See. Auf dem Weg dahin überqueren Sie den 4640 m hohen Pass Kamba La. Von dessen Passhöhe aus eröffnet sich Ihnen ein traumhaft schönes Panorama über den tiefblauen See bis hin zu den schneebedeckten Himalayariesen am Horizont, welche schon zu Bhutan gehören. Haben Sie den See passiert, erreichen Sie nach etwa ein bis zwei Stunden Fahrt den 5036 m hohen Pass Karo La und den Gletscher des Nichin Kangsa (7138 m), dessen Gipfel zum Greifen nahe erscheint. Am späten Nachmittag erreichen Sie nach insgesamt acht Stunden erlebnisreicher Fahrt Gyantse (3950 m). Übernachtung in einem einfachen Hotel. (Fahrzeit ca.7-8h, 260km). (F/M/A) 9.Tag Die Besichtigung des Klosterbezirks Pelkor Chode mit dem berühmten Gyantse Kumbum aus dem 15. Jahrhundert darf bei einem Besuch in Gyantse natürlich nicht fehlen. Anschließend geht es in etwa zweistündiger Fahrt weiter nach Shigatse (3850 m). Unterwegs machen Sie Halt im Kloster Shalu. Die ältesten heute noch erhaltenen Wandmalereien Tibets sind hier zu bewundern. Shalu war auch berühmt für die Ausbildung berühmter Yogis, den Tranceläufern. In Shigatse besichtigen Sie das Kloster Tashilunpo -ein weiteres Kloster der Gelukpa-Sekte. Tashilunpo war früher der Sitz des zweithöchsten Lama Tibets, seiner Heiligkeit des Panchen Lama. Während Ihres etwa zweistündigen Rundganges durch die Anlage haben Sie die Gelegenheit die riesigen mit Gold bedeckten Grabmahle der Panchen Lamas sowie die beeindruckende zentrale Versammlungshalle zu besichtigen. Hotelübernachtung in Shigatse. (F/MA) 10.Tag Zeitig am Morgen verlassen Sie Shigatse und brechen in Richtung West-Tibet auf. Auf der asphaltierten Straße folgen Sie dem Verlauf des Himalaya-Hauptkammes bis nach Sangsang. Unterwegs statten dem Kloster Sakya einen Besuch ab. Sie besichtigen die festungsartige Klosteranlage mit ihrer beeindruckenden zentralen Versammlungshalle, deren Ursprünge bis ins 10. Jahrhundert zurück reichen. Das Kloster wurde von den Wirren der Kulturrevolution nahezu nicht berührt und ist daher sehr ursprünglich erhalten geblieben. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Tagesziel und errichten Ihre Zelte ein wenig außerhalb der kleinen Ortschaft Sangsang. Ü im Zelt. (Fahrzeit ca.6-7h, 350 km). (F/M/A) 11.Tag Auch heute folgt der Verlauf der Straße weiter dem Himalaya-Hauptkamm welcher bei guter Sicht am südlichen Horizont Ihr Begleiter ist. Über die weiten Ebenen des tibetischen Hochplateaus gelangen Sie bei abwechslungsreicher Fahrt über Saga bis nach Parayang. Ü im Zelt (Fahrzeit ca.7-8h, 390 km). (F/M/A) 12.Tag Heute ist es endlich soweit. Sie gelangen in die Kailash-Region. Schon etwa eine Stunde bevor Sie den heiligen Berg das erste Mal erblicken sehen Sie am westlichen Horizont bereits den 7728 m hohen Gurla Mandata. Dann endlich nach insgesamt etwa vier Stunden Fahrt liegt erst der heilige See Manasarovar (4520 m) und dann ein wenig später der Kailash (6656 m) vor Ihnen. Sie schlagen Ihre Zelte in der Nähe der Chiu Gompa auf. Sie besichtigen die wunderschön gelegene Klosteranlage und haben den Rest des Tages ausgiebig Zeit, die Einzigartigkeit dieser Region genießen. Zeltübernachtung. (Fahrzeit ca.5-6h, 260 km). (F/M/A) 13.Tag - Saga Dawa Am Morgen nach dem Frühstück fahren Sie nach Darchen, dem Ausgangspunkt des heiligen Pilgerpfades, der Kora, um den Kailash. Die Tibeter nennen ihren Berg übrigens ”Kang Rinpoche” was übersetzt soviel heißt wie ”Schneejuwel”. Der Jahrtausende alte Pilgerpfad ist 52 km lang und führt in etwa drei Tagen um den Berg herum. Die Tibeter laufen die Strecke übrigens mitunter an einem Tag oder führen die Parikrama (rituelle Kailash-Umrundung) in drei Wochen auf dem Bauch rutschend durch. Sie laufen ein Stück der Kora bis zum Darboche, dem heiligen Flaggenmast am Eingang des Tales des Götterflusses. Hier finden einmal im Jahr die Feierlichkeiten des Saga Dawa Festivals statt. Das Saga Dawa ist eines der heiligsten Feste für die tibetischen Buddhisten überhaupt. Jedes Jahr zum vierten Vollmond werden Geburt, Erleuchtung und der Tod Buddhas mit uralten Ritualen gefeiert. Dazu wird der Darboche umgelegt, gesegnet, die Gebetsfahnen daran erneuert und der 30 m hohe Mast mit Muskel- (seit neuestem auch mit LKW-)kraft unter großem Geschrei, Glückswünschen und Huldigungen wieder aufgerichtet. Ganz wichtig dabei ist der genau senkrechte Stand des Mastes. Jede kleinste Neigung beeinflusst das Wohl oder Unglück des tibetischen Volkes im kommenden Jahr. Feiern Sie diesen magischen Moment mit den Tibetern gemeinsam und erleben dabei ein Stück jahrhundertealter Traditionen. Manche der Nomaden die zum Fest kommen scheinen wirklich über hundert Jahre alt zu sein. Nach der Aufrichtung des Darboche (spätestens allerdings 15 Uhr) brechen Sie zu der etwa zweistündigen Fahrt nach Thirtapuri auf. Zeltübernachtung. (Fahrzeit ca.2-3h, 80 km) (F/M/A) 14.Tag Entlang des Sutlej-Canyons fahren Sie die heute nach Guge. Auf dem Weg dahin bietet sich Ihnen mit ein wenig Wetterglück ein atemberaubender Anblick über den Canyon und bis hin zum indischen Himalaya am Horizont mit samt dem heiligen Berg Nanda Devi (7816 m), dem höchsten Berg Indiens. Im kleinen Örtchen Zanda (3800 m), welches Sie nach etwa 5-6 Stunden Fahrzeit erreichen, befindet sich Anlage des Klosters Tholing, eine der wenigen noch sichtbaren Bauten des ehemaligen Königreiches Guge. An diesem Tag ist keine Einzelzimmerunterbringung möglich. Übernachtung im einfachen Gästehaus. (F/M/A) 15.Tag Der ganze Tag gehört heute den Besichtigungen der Ruinen der alten Hauptstadt Guges. Eine etwa eineinhalbstündige Fahrt Richtung Westen bringt Sie zu den Ruinen der alten festungsartigen Hauptstadt Tsaparang. In den Gemäuern der Festung und auch später im Kloster Tholing können Sie auf Spurensuche nach Überbleibseln der alten Hochkultur Guges gehen, welche vom 11. bis zum 17. Jahrhundert die Geschicke dieses abgeschiedenen Ortes bestimmte. Im Anschluss an Ihre Rückkehr nach Zanda besichtigen Sie das Kloster Tholing. Die Wandmalereien in Tsaparang und Tholing (Fotografierverbot) aus dem 11.-15. Jahrhundert zählen zu den filigransten und in Ihrer Meisterhaftigkeit zu den schönsten noch erhaltenen Exemplaren buddhistischer Ikonenmalerei überhaupt. Ausgeführt wurden diese von Künstlern aus dem benachbarten Ladakh. An diesem Tag ist keine Einzelzimmerunterbringung möglich. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A) 16.Tag Heute nehmen Sie Abschied von Guge und fahren zurück in Richtung Kailash und erreichen nach ca. 7 Stunden das bereits bekannte Thitrapuri und schlagen dort Ihre Zelte auf. Übernachtung im Zelt. (F/M/A) 17.Tag Am heutigen Tag erkunden Sie die Spuren einer der ältesten Königreiche auf dem Dach der Welt. Ein Tagesausflug bringt Sie ins Kyunglung (Garuda)-Tal wo Sie das alte Bön-Kloster Gurugyam besichtigen und weiter talaufwärts die Überreste alter Höhlensiedlungen des Shangshung Königreiches aus vorbuddhistischer Zeit erblicken können. Übernachtung im Zelt (Fahrzeit ca. 2h, 60 km). (F/M/A) 18.Tag Sie fahren nach dem Frühstück wieder zurück in die Kailash-Region. Am Manasarovar-See besichtigen Sie am Westufer die Gossul Gompa. Besonders Mutigen bietet sich hier die Gelegenheit in den heiligen (mitunter eisig kalten) Wässern des Manasarovar ein Bad zu nehmen. Taucht der Pilger komplett unter Wasser, so heißt es, ist dessen Seele von allen Sünden seiner vorherigen einhundert Leben befreit. Sie wandern ein Stück am See entlang und schlagen am bereits bekannten Zeltplatz bei der Chiu Gompa Ihr Zeltlager auf. Übernachtung im Zelt. (Fahrtzeit ca. 2h, 80 km). (F/M/A) 19.Tag Die heutige lange Fahretappe führt Sie ca. 520 km durch typisch tibetische Landschaft nach Saga (4600 m). Unterwegs bieten sich immer wieder Fotostopps an. Übernachtung in einem einfachen Hotel. (Fahrzeit ca. 8-9h) (F/M/-) 20.Tag Von Saga aus fahren Sie auf einer großartigen Strecke zum tiefblauen See Pelkhu Tso welcher direkt an der Himalaya Hauptkette liegt. Die Piste führt von dort über eine weite Ebene und anschließend immer höher hinauf und kulminiert schließlich auf dem 5050 m hohen Lalung-La-Pass, wo eine Rast eingelegt wird. Der mit Steinmännern und Gebetsfahnen verzierte Ort bietet einen traumhaften Blick auf einen Großteil der berühmten Himalayaberge. Herausragend sind sicher die Gipfel des Shishapangma (8046 m) und des Gaurishanker (7134 m). Tagesziel für heute ist der tibetisch-nepalesische Grenzort Zhangmu (2250 m). Übernachtung in einem einfachen Hotel. (F/M/A) 21.Tag Nach Erledigung der Grenzformalitäten auf chinesischer Seite gelangen Sie über die ”Brücke der Freundschaft” nach Nepal und zum direkt an der Brücke gelegenen Grenzort Kodari. Nach Erledigung der Grenzformalitäten auf nepalesischer Seite fahren Sie weiter nach Kathmandu. Welch ein Kontrast ist das üppige tropische Grün zur eher kargen Landschaft auf dem Dach der Welt. Noch am selben Abend erreichen Sie die nepalesische Hauptstadt und quartieren sich im bereits vom Hinweg bekannten Hotel ein. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 160km von Kodari nach Kathmandu). (F/M/A) 22.Tag Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Anschließend oder spätestens am nächsten Tag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/-/-) 23.Tag Rückflug nach Deutschland. (-/-/-) Anforderungen Die Tour hat stellenweise Pioniercharakter! Sie erlangen dadurch einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Tibeter auf dem Dach der Welt und bewegen sich teilweise weit abseits ausgetretener Pfade, sollten sich jedoch auch bewusst sein, dass dieses einmalige Erlebnis mit eingeschränktem Reisekomfort verbunden ist. Die Restaurants, Unterkünfte und Gemeinschaftstoiletten abseits der Haupttouristenattraktionen sind oft sehr einfach und Waschgelegenheiten stehen nur eingeschränkt zur Verfügung. Aufgrund der erreichten großen Höhe und der langen Überlandstrecken sind körperliche Gesundheit und Durchhaltevermögen wichtige Voraussetzungen für diese Reise. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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