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Mt. Everest - Gokyo Peak über den Renjo-PassNepal / TrekkingReise Nr. 2620 Dieses Hütten-Trekking führt Sie durch Sherpa-Land mit Terrassenfeldern und malerischen Dörfern tief ins Everest-Gebiet hinein. Während des gesamten Trekkings sehen Sie die Eisgipfel des Khumbu Himal: die mächtigen 8.000er Cho Oyu, Everest, Lhotse und Makalu und zahlreiche weitere Eisriesen wie Nuptse, Ama Dablam und Taboche. In der hochalpinen Umgebung des Cho Oyu-Basislagers besteigen Sie den Ngozumba Tse (5.553 m), den wohl besten Aussichtspunkt im gesamten Khumbu. Sie sind umgeben von Eisgiganten, darunter Cho Oyu, Everest, Lhotse und Makalu. Kaum weniger imposant ist der Blick vom Renjo-Pass, den Sie auf dem Weg ins Hochtal des Nangpo Tsangpo überqueren. Auf dem neu erschlossenen Panoramaweg erreichen Sie schließlich Kongde. Die Komfort-Lodge liegt hier wie auf einem 'Aussichtsbalkon' mit Blick auf Namche Bazar sowie Everest, Lhotse und Makalu.
Tourverlauf: 1. Tag Anreise Flug ab Deutschland nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Ankunft in Kathmandu Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Hotel 3. Tag Flug nach Lukla - Trekkingbeginn bis Phakding In etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts etwa 1,5 Std. nach Phakding (2.650 m). Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Lodge [FA] 4. Tag Phakding - Namche Bazar Wir bleiben nun im Dudh Kosi-Tal. Nach ca. 2 Std. erreichen wir Benkar, in einer weiteren Stunde Jorsale. Dort befindet sich der ”Police Checkpost' am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark. Der Schutzpark ist nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest benannt. Der Weg hierher führt durch riesige Rhododendronwälder, die im Frühjahr blühen, vorbei auch an Tannen und Magnolien. Von Jorsale steigt der Weg zuerst leicht an, quert über die ”Hillary'-Hängebrücke den Bhote Kosi und führt dann steil aufwärts nach Namche Bazar. Namche Bazar (3.450 m) ist einer der wichtigsten Orte des Khumbu-Gebietes und ein kleines Handelszentrum; hier gibt es auch mehrere Hotels und Lodges. Wir richten uns in einer angenehmen Lodge oberhalb der Polizeistation ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge [FA] 5. Tag Mendaphu Hill - Syangpoche - Khunde - Khumjung Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einem erstklassigen Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mt. Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, in die der Spruch ”Om mani padme hum' gemeißelt ist) und hübschen Chörten über Zarok nach Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals). Über einen kleinen Pass gelangen wir ins stattliche Dorf Khunde mit dem berühmten Hillary- Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung, das auch besichtigt werden kann. Über verwinkelte Wege zwischen den steingesäumten Ackerparzellen hindurch kommen wir zur Gompa von Khumjung (3.800 m) und treffen am frühen Nachmittag in unserer Lodge ein. Der Rest des Tages dient der Akklimatisation und dem Besuch der Gompa. Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 350m; Lodge [FA] 6. Tag Sanasa - Phunki - Tengpoche - Deboche Über einen der schönsten ”Höhenwege des Himalaya' - immer im Angesicht der Ama Dablam, des Lhotse, Nuptse und Mt. Everest, wandern wir zuerst eben, dann steiler hinunter über Sanasa nach Phunki Thangka bei der Phunki-Brücke (3. 250 m), einer kleinen Siedlung mit ein paar Teehäusern und mit Wasserkraft betriebenen Gebetsmühlen. Nach kurzer Rast steigen wir durch einen Tannen- und Rhododendronwald, vorbei an Gebetssteinen hinauf zum Kloster Tengpoche (3.870 m). Bei klarem Wetter haben wir einen grandiosen Ausblick auf die Eisriesen im Khumbu. Über uns thronen Gipfel wie Kongde Ri, Taboche, Mt. Everest, Nuptse, Lhotse, Ama Dablam, Kang Taiga und Tramserku. Wir übernachten im nahe gelegenen Deboche. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 650m; Übernachtung in einer Lodge [FA] 7. Tag Pangpoche - Phortse Durch einen Wald mit riesigen Bartflechten steigen wir zur Brücke über den tief eingeschnittenen Imja Kosi ab, dann geht es bergauf nach Pangpoche (3.985 m). In dem durch uralte Wacholderbäume geprägten Dorf können wir die mit über 350 Jahren älteste Gompa im Khumbu besuchen. Am Nachmittag liegt ein herrlicher Höhenweg mit rund 4 Std. Gehzeit vor uns, der in stetem Auf und Ab nach Phortse führt (3.850 m). Gehzeit: 7h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 300m; Übernachtung in einer Lodge [FA] 8. Tag Phortse- Dole Am Morgen haben wir Zeit, das wiederaufgebaute Kloster in Phortse zu besichtigen. Anschließend führt der Weg durch Wald, im dem oft Moschushirsche zu sehen sind, hinunter zum Fluss Dudh Kosi, den wir queren. Dann beginnt unser Anstieg ins Gokyo Tal. Durch herrlichen Birken- und Rododendron Wald wandern wir in 3,5 Std. nach Dole ( 4040 m ), unserem heutigen Tagesziel. Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 540m; Abstieg: 350m; Übernachtung in einer Lodge [FA] 9. Tag Dole - Machermo Wir steigen weiter an der westlichen Talseite hinauf und folgen dem Weg über die Almdörfer Lhabarma und Luza bis nach Machhermo (4.410 m), einem Ort am Ausgang eines von den markanten Sechstausendern Kyajo Ri und Machhermo Ri begrenzten Hochtales. Hier treffen wir nach 4 - 5 Std. ein und haben die Möglichkeit auf einen Aussichtsberg zu steigen, der eine gute Bergsicht auf den Cho Oyu und die Ama Dablam verspricht. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 370m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge [FA] 10. Tag Pangka - Alm Gokyo Nach kurzem Anstieg erreichen wir mit Pangka (4.450 m) die letzte und höchste ganzjährig bewohnte Siedlung auf unserer Route. Wir queren über eine Brücke den reißenden Bach und wandern vorbei an zwei tiefblauen Seen sanft ansteigend bis zur Alm Gokyo (4.750 m) am Ufer des dritten Sees. Nach der Vormittagsetappe bleibt viel Zeit zum Ausruhen und Energie tanken für die nächsten Tage. Wer möchte, kann von der Lodge aus am See entlangspazieren oder zur Seitenmoräne des Ngozumba-Gletschers aufsteigen, um die Rundsicht zu genießen. Sehr imposant sind der lang gezogene, vereiste Kamm zwischen dem Cho Oyu (8.201 m) und dem Gyachung Kang (7.922 m) sowie der Blick in die bizarre Gletscherwelt. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 400m; Übernachtung in einer Lodge [FA] 11. Tag Ngozumba Tse Eine lange Tagestour und ein echtes 'Highlight' liegen vor uns. Wir wandern vom Gokyo-See taleinwärts mit Blick auf den Cho Oyu entlang der Seitenmoräne des gewaltigen Ngozumba-Gletschers zum 5. See auf 5.150 m. Bereits zuvor eröffnete sich uns ein fantastischer Blick auf Mt. Everest und Lhotse. Vom See beginnen wir die eigentliche Bergbesteigung, die uns 400 Höhenmeter zunächst über steile Gras- und Geröllhänge hinaufführt. Es ist besonders wichtig, langsam und stetig aufzusteigen, denn die ungewohnte Höhe ist trotz der vorherigen Trekking- Tage eine Belastung für den Kreislauf. Kurz vor dem Gipfel müssen wir dann einige Male Blockgestein umgehen, bevor uns die Gebetsfahnen auf dem 5.553 m hohen Ngozumba Tse begrüßen. Der Blick durch die Fahnen hinunter auf den endlos erscheinenden Gletscherfluss des Ngozumba ist atemberaubend. Doch selbst dieser Eindruck lässt sich noch steigern: Wenn wir uns umdrehen, blicken wir direkt auf die Cho Oyu-Südwand, nur 8 km Luftlinie von uns entfernt. Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Lodge [FA] 12. Tag Gokyo Peak Heute besteigen wir den 5.360 m hohen Gokyo Peak. Sofern kein Neuschnee liegt, sind beim 2 - 3-stündigen Aufstieg keine technischen Schwierigkeiten zu erwarten. Der Blick vom Panoramagipfel ist bei klarem Wetter einzigartig und umfasst die vier Achttausender Cho Oyu, Mt. Everest, Lhotse und Makalu. Unter uns bilden die tiefblauen Bergseen einen starken Kontrast zu den Almwiesen, den Moränen und Gletscherfeldern. Mittags sind wir zurück auf der Alm. Am Nachmittag haben wir Zeit, um uns auf den folgenden anstrengenden Tag vorzubereiten Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Lodge [FA] 13. Tag Renjo La - Nangpo Tsangpo Wir folgen dem Nordufer des 3. Sees westwärts und steigen über den wenig begangene Weg in Richtung Renjo La (5.430 m) auf. Bei gutem Wetter eröffnet sich von der Passöhe noch einmal ein prächtiges Panorama mit Blick zurück zum Dreigestirn Everest, Nuptse und Lhotse. Auf gut ausgebauten Weg beginnen wir nun unseren Abstieg ins Tal des Nangpo Tsangpo, wo wir in der ersten Lodge noch oberhalb der Talsohle unser Quartier beziehen. Die Lodge dort ist sehr einfach, eventuell schlafen wir in einem Mehrbett - Zimmer. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 900m; Lodge [FA] 14. Tag Marlung- Thame Og Nach den Anstrengungen der letzten Tage gehen wir es heute gemütlich an und wandern hinab zum Bothe Kosi, dem wir talauswärts folgen. Nach Norden verläuft hier ein historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt. An Marlung vorbei wandern wir zu unserem Etappenziel Thame (3800 m). Gehzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 900m; Übernachtung in einer Lodge [FA] 15. Tag Thame - Kongde Erst seit Herbst 2007 gibt es die Möglichkeit von Thame nach Kongde zu wandern. Sehr früh starten Sie von Thame und wandern zunächst bergab. Der Weg ist sehr abwechslungsreich und führt vorbei an einem noch völlig ursprünglichen Dorf und später in eine wilde Landschaft mit Bambus- und Rododendron-Wälder sowie durch eine tiefe felsige Schlucht mit zahlreichen Wasserfällen. Technische Schwierigkeiten bestehen keine, jedoch sind die Gesamtanforderungen für diese Wanderung höher als an den restlichen Tagen. Die Mühe lohnt sich, denn schon während der Wanderung ist die Aussicht grandios und sobald wir Kongde erreicht haben bietet sich uns ein unvergleichliches Panorama mit den Sherpa-Dörfern Khumjung, mit Namche Bazar, darüber Taboche, Mt. Everest, Nuptse, Lhotse und Ama Dablam. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 600m; Yeti Mountain Home Kongde [FA] 16. Tag Kongde - Phakding - Lukla Wir steigen auf einem kaum begangenen wunderbar angelegten Panoramaweg ca. 1.400 m hinunter nach Phakding. Vor uns liegt die atemberaubende Szenerie verschiedener Sherpa-Dörfer und der beeindruckenden Gipfel von Kang Taiga und Tramserku. Tief im Tal erkennen wir die Hauptroute ins Sherpaland und unser Blick reicht einerseits weit in die Vorberge des Himalaya und andererseits auf den Gipfel des Everest. Auf bekanntem Weg geht es dann von Phakding zurück nach Lukla. Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1500m; Lodge [FA] 17. Tag Flug nach Kathmandu Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir bereits am Vormittag per Propeller-Flugzeug von Lukla zurück nach Kathmandu und sind mittags wieder in unserem Hotel. Den Rest des Tages können wir ausruhen oder zum Einkaufsbummel in der Stadt nutzen. Übernachtung im Hotel [F] 18. Tag Kathmandu: Stadtbesichtigung und fakultative Ausflüge Vormittags besichtigen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen, darunter die Taleju-Pagode, größter und ältester Tempel der Stadt. Harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Wir bummeln wir durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins Einkaufsviertel Thamel. Nachmittags haben wir Gelegenheit an fakultativen Besichtigungen teilzunehmen: Pashupatinath ist für Hindus der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir ”im Uhrzeigersinn' pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront. Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen. Hotel [FA] 19. Tag Rückflug Auch heute können wir noch an einem fakultativen Ausflug teilzunehmen: die Königsstadt Patan gilt als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha (”Tempel der 1000 Buddhas') und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Am späten Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. [F] 20. Tag Ankunft Ankunft in Deutschland. Charakter der Tour und Anforderungen: Diese Trekkingroute ist von jedem geübten Bergwanderer mit Trittsicherheit und guter Kondition zu begehen. Die Tagesetappen umfassen Auf- und Abstiege bis zu 9 Stunden bei mäßigem Tempo und maximal 1.000 Höhenmetern im Aufstieg bzw. 1.500 m im Abstieg. Die erforderliche Tagesleistung hält sich durch ausgewogene Etappeneinteilung zwar in Grenzen, doch muss die Leistung über viele Tage erbracht werden und setzt somit Ausdauer voraus. Einheimische Träger besorgen den Transport des Hauptgepäcks, so dass Sie selbst nur das Notwendigste für den Tag (Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) im Tagesrucksack tragen. Die ungewohnte Höhenlage schon am Ausgangspunkt Lukla und der rund 10-tägige Aufenthalt in Regionen über 4.000 m Höhe (von Pangpoche bis Thame) setzen einen gesunden, belastbaren Organismus voraus. Gerade im Everest-Gebiet kommt es immer wieder zur Höhenkrankheit, die den sofortigen Abstieg in tiefere Regionen erforderlich macht. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt. Selbst ein gesunder Organismus darf keinesfalls durch zu rasches Gehen überbeansprucht werden. Langsames und stetiges Gehen ist sehr wichtig, besonders am Anfang der Tour, wenn sich Ihr Organismus auf das veränderte Klima sowie die Schlaf- und Essgewohnheiten einstellen muss. Der Schwerpunkt des Trekkings führt in bisher kaum begangene oder für Ausländer verbotene Hochregionen. Dieser Reiseabschnitt hat somit Pioniercharakter und kann durchaus Änderungen erfahren. Anspruchsvolles Trekking mit festen Unterkünften; die besten Aussichtsgipfel und schönsten Pässe im Everest-Gebiet; an Gipfeltagen lange Tagesetappen. Klima Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Das Klima im Kathmandu-Tal ist tagsüber - je nach Jahreszeit - angenehm bis sehr warm, abends kühlt es etwas ab, im Winter kann die Temperatur bis auf 0°C sinken. In den Hochregionen sind nachts im Frühjahr und Herbst durchaus Minusgrade (bis minus 10°C in Pangpoche, auf der Gokyo-Alm und in Kongde), im Winter bis minus 15°C möglich. Tagsüber kann es dagegen infolge der intensiven Sonneneinstrahlung angenehm warm werden. Ausrüstung Den klimatischen Bedingungen entsprechend sollten Sie neben warmer Kleidung auch leichte Sommersachen sowie Wind- und Regenschutz mitnehmen. Für das Trekking benötigen Sie eine bequeme Wanderausrüstung und stabile Leichtbergschuhe mit guter Profilgummisohle sowie einen guten Daunen- oder Kunstfaser- Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 15°C. Teleskop-Tourenstöcke können recht hilfreich sein. Gepäck Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte) bzw. eines Rucksacks oder Seesacks, sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.). Inklusivleistungen:
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