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Mera PeakNepal / TrekkingReise Nr. 2545 Als es noch keinen Flughafen in Lukla gab, starteten die Expeditionen im Tiefland Nepals. Auf dieser klassischen Route, beginnend in Paphlu, nähern Sie sich langsam den Eisgipfeln des Khumbu. Je höher Sie kommen, umso karger wird die Vegetation. Während das Solo Khumbu, die Heimat der Sherpa, inzwischen gut erschlossen ist und von vielen Trekkern besucht wird, ist das Hinku Hongu-Gebiet um den Mera Peak eher einsam, nur wenige Trekker sind auf dieser Route bisher unterwegs. Die Dimensionen sind beeindruckend, riesige Gletscher bedecken die Gipfel und hunderte Meter hohe Felswände ragen in den strahlend blauen Himmel. Gut akklimatisiert stellen Sie sich der Herausforderung und besteigen den Mera Peak. Der Ausblick vom Gipfel auf die Berge der Everest-Region entschädigt für alle Mühen.
Tourverlauf 1. Tag Anreise Flug ab Frankfurt oder München über Doha nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Ankunft in Kathmandu Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit können wir evtl. noch einen Bummel ins Zentrum von Kathmandu machen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel 3. Tag Flug nach Paphlu Am Vormittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen in ca. 30 Minuten nach Paphlu (2.190 m). Hier werden wir das erste Mal unser Zelt aufschlagen. Nachmittags können wir in der Umgebung spazieren gehen oder das 1975 vom Himalayan Trust gebaute Krankenhaus besichtigen. Mittlerweile ist es ein staatliches Krankenhaus, das heute noch vom Himalayan Trust mit medizinischer Ausrüstung unterstützt wird. Der Hauptteil aus den Spenden der Edmund Hillary-Stiftung in Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee fließt in dieses Projekt. (siehe unter Punkt Umwelt und Soziales). Alternativ können wir das Chiwang-Kloster besuchen (fakultativ). Übernachtung im Zelt [FMA] 4. Tag Ringmo - Tragsindo La - Tragsindo Wir brechen auf in Richtung Mera Peak. Vorbei an einigen Chörten geht es hinauf zum Tragsindo La (La = Pass); von hier, auf 3.071 m, haben wir eine herrliche Rundsicht. Nach kurzem Abstieg erreichen wir unser heutiges Tagesziel Tragsindo (2.900 m). Besonders jetzt, am Anfang der Tour, ist es sehr wichtig, langsam und gleichmäßig zu gehen, um unseren Organismus allmählich an die Höhe anzupassen. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 880m; Abstieg: 170m; Übernachtung im Zelt [FMA] 5. Tag Nuntala - Khari Khola Während des Abstiegs nach Nuntala (2.200 m) kommen wir an einer Gompa ( = Kloster) vorbei und wandern durch einen dichten Wald. Wir bleiben auf der historischen Everest Route und wandern weiter hinab zum Dudh Kosi (1.560 m), den wir überqueren. Über Jubing (1.670 m) führt der Weg hinauf ins Khari Khola-Seitental zum Dorf Khari Khola (2.070 m). Hier errichten wir unser Lager. Am Nachmittag ist noch ein Besuch im Pemanamding-Kloster möglich. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 510m; Abstieg: 1340m; Übernachtung im Zelt [FMA] 6. Tag Pangom Die heutige kürzere Etappe führt uns entlang schöner Terrassen Felder und durch Mischwald mit vielen Rhododendren hinauf zum hübschen Sherpa Dorf Pangom (2800 m). Gehzeit: 4-6h; Aufstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA] 7. Tag Pangom La - Subuje - Kharka Weiter führt der Weg zunächst auf den Pangom La (3150m) - unserem Übergang ins Hinku Tal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg steigen wir zunächst ab ins Dorf Subuje. Nördlich über schmale Pfade meist im leichten auf und ab erreichen wir unseren nächsten Lagerplatz bei einer Kharka (auf 2800m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA] 8. Tag Zatrwa Khola - Urwald Camp Heute erwartet uns ein echter ”Dschungel Tag' - den ganzen Tag über wandern wir durch herrlichen Berg Urwald und überwinden dabei so manchen Höhenrücken. Wie aus dem nichts taucht dann unser Camp mitten im Wald auf (3150m). Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA] 9. Tag Tashing Dingma - Kote Unser Weg führt zuerst noch einmal durch den allmählich lichter werdenden Urwald bergauf. Gegen Mittag erreichen wir Tashing Dingma und somit die Hauptroute die von Lukla kommt. Der Weg führt nun hinab zum Hinku River und weiter zum Weiler Kote (3500m) Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 300m; Übernachtung im Zelt [FMA] 10. Tag nach Tagnang Wir folgen nun mehr oder weniger dem Flußlauf bergan. Kurz bevor wir dem Ort Tagnang erreichen, können wir noch einen kurzen Stopp bei einem sehr alten aber interessantes Kloster einlegen. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA] 11. Tag Khare Wir nähern uns der Gletscherwelt des Mera Peak. Vorbei am Sabai-See und dem Dig-Gletscher führt unsere Etappe durch Moränenlandschaft bis Khare. Hier nur knapp unter der 5.000er Marke bauen wir unser Lager auf. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA] 12. Tag Mera La - Chamlang Basecamp Von Khare aus geht es zunächst steil über Geröll und große Blöcke und später über den Gletscher zum 5.415 m hohen Mera-Pass. Unser Mera La-Hochlager errichten wir knapp unterhalb des Passes auf ca. 5.300 m. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 520m; Abstieg: 120m; Übernachtung im Zelt [FMA] 13. Tag Mera Peak - Chamlang Basecamp - Khare In den frühen Morgenstunden brechen wir auf zur Gipfeletappe auf den Mera Peak. Je nach Verhältnissen wird ggf. für die letzte kurze Etappe vor dem Gipfel ein Fixseil gelegt. Der Aufstieg wird 7-8 Stunden dauern. Auf dem Gipfel erwartet uns - gutes Wetter vorausgesetzt - ein beeindruckendes Panorama mit Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und anderen Giganten. Danach bewältigen wir den etwa 3- bis 4-stündigen Rückweg zum Hochlager und steigen weiter über den Mera La nach Nordwesten über den Gletscher hinab. Unterhalb der letzten Eisflächen steht unser Lager bei Khare (4.950 m). Hinweis: Die genaue Einteilung der Etappen zurück über Khare bis Tangnag erfolgt in Absprache mit unserer Reiseleitung und dem Sirdar und wird vor Ort festgelegt, abhängig von den Bedingungen am Gipfeltag. Gehzeit: 10-12h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 1500m; Übernachtung im Zelt [FMA] 14. Tag Tangnag - Kote Durch die Moränenlandschaft und vorbei am Dig-Gletscher kommen wir in die Region des ehemaligen Sabai-Sees und nach Tangnag (4.350 m). Unserer heutiges Tagesziel heißt wiederum Kote (3500m) wo wir für eine weitere Nacht unser Lager aufstellen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1500m; Übernachtung im Zelt [FMA] 15. Tag Tashing Dingma - Thuli Kharka Nur kurz geht es im Hinku-Hochtal auf der westlichen Hangseite talwärts ehe unser Weg wieder bergauf führt.. Über Tashing Dingma (4.000 m) erreichen wir nach steilem Aufstieg unseren heutigen Lagerplatz bei Thuli Kharka (4300m) Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 300m; Übernachtung im Zelt [FMA] 16. Tag Zatrawa La - Chulanga Steil geht es von Tuli Kharka (4.300 m) hinauf zum Zatrwa La. Der von Norden nach Süden verlaufende Gebirgsstock des Kalo Himal trennt das Dudh Kosi-Tal im Westen vom Hinku-Tal im Osten. Wir überqueren einen weiteren ca. 4.600 m hohen Paß und steigen ab bis zur Siedlung Chulanga (ca. 3.100 m) am Surke-Bach. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 1500m; Zelt [FMA] 17. Tag Lukla Unsere letzte kurze Etappe führt uns nach Lukla (2.800 m). Hier quartieren wir uns in einer Lodge ein. Abends feiern wir mit unserer Mannschaft Abschied. Gehzeit: 2-3h; Abstieg: 300m; Lodge [FMA] 18. Tag Flug nach Kathmandu Der Rückflug von Lukla nach Kathmandu ist für den Vormittag geplant. Zurück in Kathmandu werden wir zum Hotel gebracht. Der verbleibende Nachmittag steht zur freien Verfügung. Hotel [F] 19. Tag Kathmandu Heute haben wir die Möglichkeit, an fakultativen Ausflügen mit Reiseleitung teilzunehmen. Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen. Hotel [FA] 20. Tag Rückreise Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. [F] 21. Tag Ankunft Wir sind zurück in Deutschland. Charakter der Tour und Anforderungen Diese Tour ist ein sehr anspruchsvolles Trekking. Für eine Teilnahme an dieser Reise sollten Sie sehr gut durchtrainiert sein. Sie benötigen eine überdurchschnittliche Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Besonders der Gipfeltag ist sehr lang und anstrengend. Folgendes alpintechnisches Können ist Voraussetzung für eine Teilnahme: es werden Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, das heißt im Hinblick auf Ihre Tour, dass Sie sicher und selbständig in schwierigem Gelände wie Grashänge, Geröllhalden, Moränenschutt, Blockwerk und auf flachen, mit Geröll bedeckten Gletschern gehen können, und zwar auch bei schlechtem Wetter. Sicher gehen heißt, dass Sie auch an exponierten Stellen gehen können, wo ein Sturz schlimme Folgen hätte. Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Teilnehmer/innen in diesen vermeintlich leichten Passagen oft die meisten Schwierigkeiten haben. Sie beherrschen die Techniken des Gletschergehens, also selbständiges Anseilen und Gehen in der Seilschaft, Gehen mit Steigeisen auch in steilerem Gelände, Gehen am Fixseil und die Handhabung des Eispickels müssen sitzen. Wir bitten Sie, uns einen Tourenbericht der vergangenen Jahre zuzuschicken. Die Auswahl der Teilnehmer/innen behalten wir uns vor. Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar. Extreme Höhen stellen große Risiken für Ihre Gesundheit dar. Diesen Gefahren kann begegnet werden, indem man die ”Spielregeln der Akklimatisation' einhält. Trotzdem sollten Sie von einer Buchung dieser Reise absehen, wenn Sie an irgendwelchen Krankheiten leiden oder eine Verletzung haben. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten und schicken Sie uns ein ärztliches Attest zu. Diese Reise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Bedenken Sie bitte, dass Sie über Tage möglicherweise grenzwertigen Belastungen standhalten müssen. Der Ablauf der Tour sowie die Etappen können vor Ort nach Ermessen der Reiseleitung und des Sirdars abgeändert werden, sollte dies aufgrund der Witterungsbedingungen, Krankheit oder mangelnder Fitness von GruppenteilnehmerInnen, schlechter Wegbeschaffenheit und sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen notwendig sein. Expeditionsartiges, anspruchsvolles Trekking; ausgezeichnete Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung; Fels-, Eis- und Sicherungstechniken nötig. Klima Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die beste Reisezeit beginnt im Herbst (Mitte/Ende September) und dauert bis zum Frühjahr (Anfang Mai). Im Oktober und November ist es in Kathmandu und den Vorbergen des Himalaya tagsüber in der Sonne angenehm warm mit Temperaturen zwischen 24 - 28 °C. Je höher Sie kommen, umso kühler wird es. Die Sicht ist oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Je nach Höhenlage ist auch zu dieser Zeit mit Schneefällen bzw. Frost zu rechnen. Ausrüstung Für diese Tour benötigen Sie Ihre bewährte Westalpen-Ausrüstung. Wichtig sind warme steigeisenfeste Bergschuhe mit vorher angepassten, gut sitzenden Steigeisen, Eispickel, Gurt und Karabiner sowie sehr warme Handschuhe. Darüber hinaus brauchen Sie einen bis minus 25°C tauglichen Expeditionsschlafsack und eine warme Daunenjacke sowie eine Thermomatte als zusätzliche Schlafunterlage. Einfache Isoliermatten und Seile werden von unserem Partner gestellt. Gepäck Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen, die auch als Trekking Gepäckstück verwendet werden kann) sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Hauptgepäckstück, Ihre Reisetasche, nicht mehr als 15 bis maximal 17 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Inklusivleistungen:
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