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Mera Peak - Island Peak: dem Yeti auf der Spur

Nepal / Bergsteigen
Reise Nr. 2659

Sie besteigen zwei der besten Aussichtsgipfel im ganzen Himalaya mit Blick auf insgesamt fünf 8.000er: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und etwas entfernt … Kanchenjunga. Im grünen Vorgebirge beginnen Sie ganz entspannt Ihr Trekking und gewöhnen sich langsam an die Höhe. Über die 3.000er-Pässe Tragsindo und Pangom La queren Sie ins selten begangene Hinku-Tal. Die Landschaft wird karger, Fels und Eis dominieren. Am Mera La (La= Pass), überschreiten Sie zum ersten Mal die 5.000er Grenze. Auf dem Gipfel des Mera Peak liegt Ihnen der Khumbu zu Füßen! Mit der Überschreitung des Amphu Laptsa folgt die nächste große Herausforderung - sogar der Yeti soll sich hier aufhalten. Finales Highlight: der Island Peak

  • Anspruchsvolle, hochalpine Tour - fünf 8.000er im Blick
  • Vom grünen Vorgebirge ins ewige Eis
  • Besteigung von Mera Peak (6.461m) und Island Peak (6.189 m)
  • Mera-La (5.415 m) und Amphu Laptsa (5.845 m)
  • Einsames Hinku Valley und Honku Himal
  • Besuch des Kloster Tengpoche und Namche Bazar
  • Khumbu-Projekt: 'Ein Tag - ein Baum': Sie fördern die Wiederaufforstung


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    Mera Peak - Island Peak: dem Yeti auf der Spur



    Tourverlauf:

    1. Tag Anreise
    Flug ab Frankfurt nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

    2. Tag Ankunft in Kathmandu
    Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel in Kathmandu (1.350 m). Je nach Ankunftszeit können wir gegebenenfalls noch einen Bummel ins Zentrum von Kathmandu machen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel

    3. Tag Flug nach Paphlu
    Am Vormittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen in ca. 30 Minuten nach Paphlu (2.190 m). Hier werden wir das erste Mal unser Zelt aufschlagen. Nachmittags können wir in der Umgebung spazieren gehen oder das 1975 vom Himalayan Trust gebaute Krankenhaus besichtigen. Mittlerweile ist es ein staatliches Krankenhaus, das heute noch vom Himalayan Trust mit medizinischer Ausrüstung unterstützt wird. Auch die Gehälter werden von der Stiftung bezahlt. Die Mutter-Kind-Aktionen (z.B. Impfungen, Camps für Geburtshilfe und Zahnpflege) wurden in den letzten Jahren ausgeweitet, inzwischen sind 3 Ärzte dort tätig. Der Hauptteil aus den Spenden der Edmund Hillary-Stiftung in Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee fließt in dieses Projekt. (siehe unter Punkt Umwelt und Soziales). Alternativ können wir das Chiwang Kloster besuchen (fakultativ). Zelt [FMA]

    4. Tag Ringmo - Traksindo La - Traksindo
    Auf einem herrlichen Weg geht es zunächst bis nach Ringmo wo wir auf den alten Highway von Jiri nach Lukla treffen. Vorbei an einigen Chörten geht es hinauf zum Traksindo La (La = Pass); von hier, auf 3.071 m, haben wir eine phantastische Rundsicht. Nach kurzem Abstieg erreichen wir unser heutiges Tagesziel Traksindo (2.900 m). Besonders jetzt, am Anfang der Tour, ist es sehr wichtig, langsam und gleichmäßig zu gehen, um unseren Organismus allmählich an die Höhe anzupassen. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

    5. Tag Nuntala - Khari Khola
    Während des Abstiegs nach Nuntala (2.200 m) kommen wir an einer Gompa ( = Kloster) vorbei und wandern durch einen dichten Wald. Wir bleiben auf der historischen Everest Route und wandern weiter hinab zum Dudh Khosi (1.560 m), den wir überqueren. Über Jubing (1.670 m) führt der Weg hinauf zum Dorf Khari Khola (2.070 m). Hier errichten wir unser Lager. Am Nachmittag ist noch ein Besuch im Pemanamding-Kloster möglich. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 1500m; Zelt [FMA]

    6. Tag Pangom
    Die heutige kürzere Etappe führt uns entlang schöner Terrassen Felder und durch Mischwald mit vielen Rhododendren hinauf zum hübschen Sherpa Dorf Pangom (2800 m). Gehzeit: 4h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

    7. Tag Pangom La - Subuje - Kharka
    Weiter führt der Weg zunächst auf den Pangom La (3150m) - unserem Übergang ins Hinku Tal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg steigen wir zunächst ab ins Dorf Subuje. Nördlich über schmale Pfade meist im leichten Auf und Ab erreichen wir unseren nächsten Lagerplatz bei einer Kharka (auf 2800m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

    8. Tag Zatrwa Khola - Urwald Camp
    Heute erwartet uns ein echter ”Dschungel Tag' - den ganzen Tag über wandern wir durch herrlichen Berg Urwald und überwinden dabei so manchen Höhenrücken. Wie aus dem Nichts taucht dann unser Camp mitten im Wald auf (3150m). Gehzeit: 5-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]

    9. Tag Tashing Dingma - Kote
    Unser Weg führt zuerst noch einmal durch den allmählich lichter werdenden Urwald bergauf. Gegen Mittag erreichen wir Tashing Dingma und somit die Hauptroute die von Lukla kommt. Der Weg führt nun hinab zum Hinku River und weiter zum Weiler Kote (3500m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

    10. Tag Tagnang
    Wir folgen nun mehr oder weniger dem Flusslauf bergan. Kurz bevor wir dem Ort Tagnang erreichen, können wir noch einen kurzen Stopp bei einem sehr alten, interessanten Kloster einlegen. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 800m; Zelt [FMA]

    11. Tag Khare
    Wir nähern uns der Gletscherwelt des Mera Peak. Vorbei am Sabai See und dem Dig Gletscher führt unsere heutige Etappe durch Moränenlandschaft bis Khare, wo wir nur knapp unter der 5.000er Marke unser Lager errichten. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Zelt [FMA]

    12. Tag Mera La- Mera Peak Base Camp
    Von Khare aus geht es zunächst steil über Geröll und große Blöcke und später über den Gletscher zum 5.415 m hohen Mera-Pass. Unser Hochlager errichten wir knapp unterhalb des Passes auf ca. 5.300 m. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 60m; Zelt [FMA]

    13. Tag Mera Peak
    Der heutige Gipfeltag wird lang und anstrengend. In den frühen Morgenstunden brechen wir auf zur Gipfeletappe auf den Mera Peak. Je nach Verhältnissen wird gegebenenfalls für die letzte kurze Etappe vor dem Gipfel ein Fixseil gelegt. Der Aufstieg wird 8 - 9 Stunden dauern. Auf dem Gipfel erwartet uns - gutes Wetter vorausgesetzt- ein beeindruckendes Panorama mit Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und anderen Giganten. Der 3 - 4 stündige Abstieg zurück zum Mera La fordert noch einmal Konzentration. Nach einer kurzen Pause steigen wir weiter ab ins Hunkhu Tal bis Konge Dingma. Gehzeit: 11-14h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1900m; Zelt [FMA]

    14. Tag Kongme Dingma - Hunku Drangka
    Flankiert vom mächtigen Gipfel des Chamlang steigen wir steigen weiter das besonders abgelegene und deshalb sehr einsame Hunku Tal aufwärts. Heute stehen nur wenige Aufstiegshöhenmeter auf dem Programm, dafür ist mehr an Entfernung zurückzulegen. Die umgebende Hochgebirgslandschaft und die besondere Abgeschiedenheit dieser Region werden uns nun für die folgenden Tage nachhaltig beeindrucken. Mit jedem Schritt nähern wir uns unserer nächsten Herausforderung - dem Amphu Laptsa. Am Nachmittag erreichen wir die kleine, abgeschiedene Almhochfläche Hunku Drangka (5.150m). Gehzeit: 5h; Aufstieg: 300m; Zelt [FMA]

    15. Tag Amphu Laptsa Basecamp
    Nochmals liegt eine verhältnismäßig weite Etappe vor uns. Über karge, vegetationslose Moränenlandschaft und vorbei an den einsamen Seen von Panch Pokhari wird heute das Amphu Laptsa Basislager in ca. 5.300m erreicht. Nachmittags können wir uns ausruhen und uns auf die anstrengende Passüberquerung am nächsten Tag vorbereiten, während die Sherpas bereits die wichtigen Fixseile verlegen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 300m; Zelt [FMA]

    16. Tag Puffertag - Amphu Laptsa
    Für die Passüberquerung haben wir einen Puffertag eingeplant, denn für diese fordernde Etappe muss das Wetter passen. Der Über­gang wird mit Fixseilen versichert und jeder Teilnehmer muss mithelfen, die La­sten über diesen schwierigen, mit Fels und Eis durchsetzten Pass zu befördern. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

    17. Tag Amphu Laptsa Basecamp - Amphu Laptsa - Lagerplatz Imja Tso
    Heute ist jede/r gefordert sein Bestes zu geben. Oben am Pass angekommen, haben wir einen überwältigenden Blick auf die gewaltige, über 3.000m hohe Lhotse-Südwand und auf unseren nächsten 6.000er, den Island Peak. Besonders der schwierige Abstieg vom Pass erfordert von uns höchste Konzentration und Teamfähigkeit! Insbesondere die Mithilfe und die Unterstützung bei den Trägern ist unumgänglich. Wenn alles klappt, dann steigen wir ab bis zu einem schönen Lagerplatz neben dem Imja Tso auf ca. 4.900m. Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 545m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]

    18. Tag Island Peak Basislager
    Wir wandern in der Moränenlandschaft nach Osten. Auf dem Weg zum Island Peak-Basislager, das auch als Pareshaya Gyab bezeichnet wird, kommen wir an einem ausgetrockneten See vorbei. Unser Lager liegt in rund 5.100 m Höhe in der Nähe des riesigen Imja Lhotse Shar-Gletschers. Gehzeit: 2h; Aufstieg: 400m; Zelt [FMA]

    19.-20. Tag Island Peak
    Vom Basislager ziehen wir noch bei Dunkelheit hinauf zur Schulter in der vom Island Peak nach Süden hinab gehenden Rippe. Wir steigen weiter auf - durchqueren einen kleinen Gletscherabbruch (in ca. 5.750 m) und erreichen dann einen kleinen Gletscherkessel (etwa 5.900 m). Über die folgende Firn- bzw. Eisflanke (bis 45 Grad Neigung) erreichen wir den Gipfelgrat und über ihn den Gipfel des 6.189 m hohen Island Peak. Bei guten Verhältnissen dauert der Aufstieg etwa 7 - 8 Stunden. Eine prachtvolle Aussicht eröffnet sich uns auf Makalu (8.475m), die 8.516m hohe Lhotse-Wand und die zahlreichen über 7.000 m hohen Eisberge des Imja-Kessels. Um die Mittagszeit wollen wir wieder im Basislager zurück sein. Nach einer Stärkung durch die Küchenmannschaft setzen wir unseren Abstieg bis nach Chukhung fort. Hinweis: hier haben wir einen Puffertag für die Besteigung des Island Peak eingeplant. Gehzeit: 10-14h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1500m; Zelt [FMA]

    21. Tag Deboche
    Über Dingpoche, dem mit 4.350 m höchsten dauerhaft bewohnten Ort in Nepal steigen wir ab nach Pangpoche (3.985 m). Umgeben von uralten Wacholderbäumen, können wir im Dorf das mit über 350 Jahren älteste Kloster im Khumbu-Gebiet besuchen. Nach einer Lunchpause steigen wir am Nachmittag noch weiter ab bis nach Deboche, wo wir noch einmal unsere Zelte aufstellen. Gehzeit: 6-5h; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]

    22. Tag Namche Bazar
    Weiter geht es nach Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das einst größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in Richtung Imja-Schlucht und kommen über Phunki (3.250 m) nach Namche Bazar. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 750m; Zelt [FMA]

    23. Tag Lukla
    Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa 7 Std. benötigen wir über den sog. Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts, die einzige begehbare Route zwischen Namche Bazar und Lukla, bis wir in Lukla (2.800 m) zum letzten Mal unsere Zelte errichten. Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Zelt [FMA]

    24. Tag Lukla - Kathmandu
    Im Laufe des Vormittags fliegen wir mit dem Propeller-Flugzeug nach Kathmandu. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung und kann auch für fakultative Besichtigungen genutzt werden. Hotel [F]

    25. Tag Kathmandu
    Der heutige Tag steht uns für fakultative Besichtigungen im Kathmandu- Tal zur Verfügung. Am Vormittag können wir nach Bhaktapur fahren. Als kultureller Höhepunkt erwartet uns diese Königsstadt, die schönste Stadt des Landes, deren Aufbau die Deutsche Regierung maßgeblich unterstützte. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. Vorbei am Töpferviertel gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz. Hier bestaunen wir die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen; in den restaurierten Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie Werkstätten untergebracht. Nachmittags besteht die Möglichkeit, an einem Ausflug nach Patan teilzunehmen: Patan gilt als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den buddhistischen Rudravarana und Mahabaudha (”Tempel der 1000 Buddhas') und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen. Hotel [FA]

    26. Tag Rückflug
    Der heutige Tag steht uns bis zum Transfer zum Flughafen zur freien Verfügung. Unsere Reiseleitung ist uns mit Vorschlägen zur Gestaltung behilflich, weitere fakultative Ausflüge sind möglich. Gegen Abend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. [F]

    27. Tag Ankunft
    Ankunft in Deutschland.

    Charakter der Tour und Anforderungen:

    Diese Tour ist ein expeditionsartiges Trekking der besonderen Art. In unmittelbarer Nähe zahlreicher Sieben- und Achttausender wandern Sie nicht nur durch menschenleere Himalaya-Täler und über anspruchsvolle Pässe, sondern besteigen darüber hinaus zwei sehr attraktive Gipfel. Bei schönem Wetter bieten sich Ihnen atemberaubende Ausblicke. Die Tour ist aber auch sehr anstrengend und erfordert großen Einsatz.

    Für eine Teilnahme an dieser Reise sollten Sie sehr gut durchtrainiert sein. Sie benötigen eine überdurchschnittliche Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Anstrengende Tagesetappen in extremen Höhen mit Traglasten bis zu 15 kg stehen Ihnen bevor. Bedenken Sie, dass nach einem langen Aufstieg noch der mühsame Lageralltag auf Sie zukommt.

    Folgendes alpintechnisches Können ist Voraussetzung für eine Teilnahme: es werden Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, das heißt im Hinblick auf Ihre Tour, dass Sie sicher und selbständig in schwierigem Gelände wie Grashänge, Geröllhalden, Moränenschutt, Blockwerk und auf flachen, mit Geröll bedeckten Gletschern gehen können, und zwar auch mit schwerem Rucksack und bei schlechtem Wetter. Sicher gehen heißt, dass Sie auch an exponierten Stellen gehen können, wo ein Sturz schlimme Folgen hätte. Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Teilnehmer/-innen in diesen vermeintlich leichten Passagen die meisten Schwierigkeiten haben. Sie beherrschen die Techniken des Gletschergehens, also selbständiges Anseilen und Gehen in der Seilschaft, auch das Anbringen von Fixseilen, Klettern auf den Frontzacken der Steigeisen und die Handhabung des Eispickels müssen sitzen. Wir bitten Sie, uns einen Tourenbericht der vergangenen Jahre zuzuschicken. Die Auswahl der Teilnehmer/-innen behalten wir uns vor.

    Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar. Extreme Höhen stellen große Risiken für Ihre Gesundheit dar. Diesen Gefahren kann begegnet werden, indem man die ”Spielregeln der Akklimatisation' einhält. Trotzdem sollten Sie von einer Buchung dieser Reise absehen, wenn Sie an irgendwelchen Krankheiten leiden oder eine Verletzung haben. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten und schicken Sie uns ein ärztliches Attest zu.

    Diese Expeditionsreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Expeditionsalltag dazu. Bedenken Sie bitte, dass Sie über Tage oder sogar Wochen grenzwertigen Belastungen standhalten müssen. Spontan aus dem Unternehmen auszusteigen ist meistens nicht machbar! Auch vorgezogene Rückflüge sind normalerweise nicht möglich.

    Reisen in der Gruppe macht dieses Extremtrekking erst möglich. Unsere Touren sind so organisiert, dass die Teilnehmer/-innen den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Dennoch sollte, wer sich auf eine solche Gruppenreise einlässt wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Wir erwarten von den Teilnehmer/-innen Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und dem einheimischen Begleitteam.

    Wenn ungünstige Bedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass Sie persönliche Interessen zurückstellen müssen. Darüber hinaus ist die Reiseleitung von uns ermächtigt, Teilnehmer/-innen zurückzuschicken, wenn sie durch ihr Verhalten die Gemeinschaft oder gar das Unternehmen selbst zu gefährden beginnen oder den Anforderungen nicht gewachsen sind. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Entrichten des Reisepreises kein Recht auf einen Gipfelversuch beinhalten kann. Expeditionsartiges, sehr anspruchsvolles Trekking; ausgezeichnete Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit vorausgesetzt; Fels-, Eis- und Sicherungstechniken nötig.

    Klima

    Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.

    Ausrüstung

    Für diese Tour benötigen Sie Ihre bewährte Westalpen-Ausrüstung. Wichtig sind warme Schalenbergstiefel mit vorher angepassten, gut sitzenden Steigeisen, Eispickel, Gurt und Karabiner sowie sehr warme Handschuhe. Darüber hinaus brauchen Sie einen bis minus 25°C tauglichen Expeditionsschlafsack und eine warme Daunenjacke und eine Thermomatte als zusätzliche Schlafunterlage. Einfache Isoliermatten und Seile werden von unserem Partner gestellt.

    Gepäck

    Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), bzw. eines Seesacks oder Rucksacks, sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).

    Inklusivleistungen:

  • Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Flug mit Oman Air ab/bis Deutschland via Muscat nach Kathnmandu
  • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Inlandsflüge mit Yeti Airlines
  • Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
  • meist Vollpension
  • Begleitmannschaft
  • Gepäcktransport
  • Camping - und Kochausrüstung
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Nationalparkgebühren
  • Trekkingpermits
  • Certec - Bag / Überdrucksack
  • Satellitentelefon
  • Hauser - Top - Schutz im Wert von € 216, - ; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
  • Nicht enthalten: Visakosten ( vor Ort erhältlich: ca. € 30,-/ Stand 10/10); Flughafensteuer sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandflüge in Nepal (pro Abflug ca. 165 NRs = 2 €); fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 10 - 15/Tag); Trinkgelder (ca. € 70); individuelle Ausflüge und Besichtigungen Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute)

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     Preise 
     Teilnehmer: 8-12 Pers.

    Reisedauer: 27 Tage

    Preis: ab 4.195,- €
  • Einzelzimmer: 270,- €
  • Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze: 30,- €

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     17.10. - 12.11.2012 verfügbar

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Routenverlauf
    Routenverlauf zur Reise Mera Peak - Island Peak: dem Yeti auf der Spur

     Abflughäfen 
     
    Frankfurt
     

     Einreisebestimmungen 
     Nepal:
    Visum für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger bei Ankunft als Tourist für einen Aufenthalt von 60 Tagen. Notwendig ist der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass plus ein Passfoto.
     

     Reiseveranstalter 
     Hauser exkursionen international GmbH
    München, Deutschland
    AGB >
     

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    Letztes Update: 16.05.2012