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Ladakh, das Kleine TibetIndien / ExpeditionsreisenReise Nr. 2750 Ladakh - häufig auch als 'Klein Tibet' bezeichnet - wird meist in seinem Kerngebiet, dem Indus-Tal, entlang der 'Straße der Gompas', besucht. Zwischen Lamayuru im Westen und Hemis im Osten erstreckt sich das kulturhistorische Herz 'West-Tibets' oder Tschota-Tibets (Klein-Tibet). Die Ursprünge des tibetischen Buddhismus sind hier noch heute lebendig und manifestieren sich in den zahlreichen Klöstern Ladakhs. Nur in den Hochtälern Ladakhs jenseits der chinesischen Grenze konnte der tibetische Buddhismus erhalten bleiben. Eine Reise durch 'Klein Tibet' ist deshalb auch eine Reise zu den Wurzeln des ursprünglichen Tibets. 1994 öffneten die Inder das landschaftlich und kulturhistorisch einzigartige Nubra-Gebiet im Norden, geographisch bereits ein Teil des eigentlichen Tibet.
Reiseverlauf 1. Tag: MO Hinflug - Delhi Nachm. Abflug von Frankfurt, Linienflug nach Delhi. 2. Tag: DI Delhi Morgens Ank. in Delhi, ***Hotel. Nachm. Rundfahrt durch Neu-Delhi. 3. Tag: MI Chandigarh - Mandi FA Morgens Abfahrt mit dem Shatabdi-Express nach Chandigarh. Von hier aus Start der Transhimalaya Jeep-Safari, entlang dem Beas-Fluss nach Mandi (197 km), bekannt für seine Steintempel. Hotelübern. 4. Tag: DO Naggar - Manali FA Weiter über Naggar (Naggar Castle und Wohnhaus des Malers Roerich) nach Manali (110 km), am nördl. Ende des Kulu-Tals. Nachm. Rundgang durch den idyllisch auf 2.010 m Höhe gelegenen Ort. Hotelübernachtung. 5. Tag: FR Keylong - Jispa FMA Wir überqueren den Rothang-Pass (3.980 m) und gelangen nach Lahaul. Über den Ort Keylong weiter auf grandioser Gebirgsstrecke entlang dem Bhaga-Fluss nach Jispa. Einfaches Hotel. 6. Tag: SA Sarchu FMA Wir folgen dem Bhaga-River aufwärts und fahren auf abenteuerlicher Piste hinauf zum Baralacha-la Pass (4.892 m), unterwegs majestätische Landschaftsbilder. Nach der Passhöhe hinunter in die Sarchu-Ebene, unser Zeltcamp auf 4.200 m. 7. Tag: SO Leh FMA Lange Fahrt (250 km) durch schroffe 'Mondlandschaft', über hohe Pässe, zuerst der Lachung La mit 5.065 m, dann der Taglang La (mit 5.336 m zweithöchster befahrbarer Pass der Erde) hinab nach Upshi im Indus-Tal. Gegen Abend Ank. in Leh, Treffen mit der Hauptgruppe. 8. Tag: MO Leh FMA Vorm. Besichtigungen in Leh: Hauptbasar, Chang Gali Viertel, Gassenlabyrinth am Fuß des Palasthügels. Am Nachm. Fahrt nach Sabu mit herrlichem Ausblick auf das Indus Tal und die umliegenden Gebirgsketten. Unterwegs Stopp am Tibeterzentrum Choglamsar. 9. Tag: DI Leh FMA Frühmorgens Fahrt zum Hemis-Kloster, wo wir die Morgengebete der Mönche erleben. Anschl. Besichtig. des imposant auf einem Hügel gelegenen Klosters Thikse. Später fahren wir nochmals zum Kloster Hemis, dem berühmtesten Kloster in Ladakh, mit ausführlicher Besichtigung. Nachm. Bootsfahrt auf dem Indus zurück nach Leh. 10. Tag: MI Alchi - Tingmosgam FMA Fahrt zum Kloster Alchi (70 km) mit einzigartigen Wandmalereien. Weiter nach Tingmosgam, unsere Unterkunft in den Häusern der Dorfbewohner. Abends Spaziergang durch den Ort und die Aprikosengärten. 11. Tag: DO Lamayuru - Uleytokpo FMA Weiter nach Lamayuru (30 km). Besichtig. des Klosters aus dem 11. Jh., spektakulär auf allen Seiten von Bergen umgeben. Von hier sind es 98 km bis Uleytokpo, wo unser festes Zeltcamp steht. 12. Tag: FR Chulichan - Ridzong - Leh FMA Kurze Wanderung (ca. 1 Std.) zum Nonnenkloster Chulichan. Nach der Besichtig. wandern wir etwa 1,5 km zum Kloster Ridzong. Das 1840 gegründete Kloster liegt tief in einer Schlucht und ist das abgelegenste Kloster Ladakhs, es beherbergt eine einzigartige Thangka-Sammlung. Anschl. Rückfahrt nach Leh. 13. Tag: SA Khardung-La - Nubratal FMA Über die Ladakh-Kette zum 39 km entfernten Khardung-La, mit 5.609 m der höchste befahrbare Pass der Erde. Canyonartige Schluchten, von Shati Blick in das Shyok-Tal, das Seitental von Nubra. Im Hauptort des Nubratals, Diskit, Besuch des Klosters mit zahlreichen Thangkas und Wandmalereien. Beim Dorf Hundar unser Zeltcamp für 2 Nächte. 14. Tag: SO Nubratal (Kamelsafari) FMA Kamelsafari durch die Sanddünen der Hochgebirgswüste, am Horizont die schneebedeckten Berge. Wir überqueren den Saichen Fluss und erreichen Panamik, früher ein wichtiger Handelsort auf der berühmten Seidenstraße. In der Nähe einige heiße Quellen. Auf der Rückfahrt zum Camp Besuch des Samstanling Klosters. 15. Tag: MO Leh FMA Rückfahrt - wieder über die Passhöhe des Khardung-La - nach Leh. Nachm. zur freien Verfügung, Gelegenheit zu einem Bummel über den Basar. Abends Abschiedsdinner mit Folklore-Vorführung. Eine letzte Nacht in unserem Hotel. 16. Tag: DI Delhi F Frühmorgens Rückflug nach Delhi. Transfer zum ****Hotel THE HANS im Zentrum Neu-Delhis. Nachm. Stadtrundfahrt durch Alt-Delhi: Rotes Fort, Moschee Jama Masjid, Spaziergang durch die Basarstraßen um den Chandni Chowk. 17. Tag: MI Rückflug - Ankunft Bereits am späten Abend des Vortages Transfer zum Flughafen, Rückflug Delhi - Frankfurt mit Ankunft morgens. Zur Expedition: Das Grundprogramm per Flug nach/von Leh (extrem wetterabhängig!). Wir konzentrieren uns auf die religiösen und kulturellen 'Ikonen', also die Gompas zwischen Hemis und Lamayuru. Dann nach Norden, in das Tal des Nubra-Flusses, über die enorme Pass-Höhe des Khardung-La von weltmeisterlichen 5.609 m! Optional zu buchen ein Vorprogramm mit Überlandanreise durch das Kulu-Tal und auf der Manali-Leh-Road durch Lahaul, eine landschaftlich grandiose Hochgebirgsstrecke. In Ladakh und - beim Vorprogramm - in Kulu-Lahaul - sind wir mit indischen Jeeps unterwegs. Unser A-Klasse Hotel in Leh in schöner Umgebung am Stadtrand, ansonsten wird weitgehend in festen Zeltcamps mit komfortablen, mannshohen Zelten übernachtet. In Tingmosgam sind wir für 1 Nacht bei Gastfamilien untergebracht. Hotel-Übernachtungen in Delhi, sowie beim Vorprogramm in Mandi, Manali und Jispa. Anforderungen an die Teilnehmer: Benötigt werden starke Nerven, erst recht wenn der Flug nach Leh nicht tagegerecht erfolgt (dann muss das nachfolgende Ladakh-Programm entspr. zeitl. 'gequetscht' werden). Herauszustellen die Höhenlage: Leh etwa 3.500 m, und unter diese Höhe werden wir in Ladakh kaum irgendwo kommen. Beim Vorprogramm überland etwas sanftere Anpassung an die Höhe, allerdings auf teilweise schwieriger Straße. Ansonsten werden wir gefahren, auch über den Khardung-La und andere Passhöhen. An Kondition, Toleranz und Flexibilitätsbereitschaft der Teilnehmer werden bei dieser Tour einige Ansprüche gestellt. Ausrüstung: Seesack und Tagesrucksack, evtl. ein leichter Schlafsack. Die Kleidung bequem, leicht für die heißen Tage, wärmer für die Abende und kalten Nächte. - Im IKARUS-Programm seit 1992. Inklusivleistungen:
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