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Klosterfeste in Osttibet: Opferfeuer, Windpferde, Cham-Tänze - Losar in Aba

Tibet / Kulturreisen
Reise Nr. 2649

  • 5 Tage prunkvolle Klosterfeste im Kreis Aba
  • Kaum bekannte Klöster wie Sirin Kar und die Jonangpa-Klöster in Rangtang
  • Durch die Grasländer der tibetischen Golok-Nomaden
  • Steinerne Wehrtürme und malerische Bauernhäuser

    Tausende kleiner bunter Papierquadrate bedruckt mit dem Lungta, dem glückverheißenden Windpferd, werden von den Serta Golok-Nomaden in die Luft geworfen und von den lodernden Flammen des Opferfeuers in den Himmel getragen. Die Prozession der in Pelzmäntel und Pelzkappen gehüllten Krieger hat sich formiert, oben im Klosterhof beginnen die rituellen Maskentänze. Die Feierlichkeiten zu Losar, dem tibetischen Neujahr, haben ihren Höhepunkt erreicht. Erleben Sie fünf Tage lang die religiösen und weltlichen Feiern zum tibetischen Neujahr mit prunkvollen Prozessionen, der Enthüllung einer Groß-Thangka und rituellen Maskentänzen.


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    Klosterfeste in Osttibet: Opferfeuer, Windpferde, Cham-Tänze - Losar in Aba


    Ihr Tourverlauf

    1. Tag Anreise
    Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Peking. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

    2. Tag Chengdu
    Ankunft in Peking und Weiterflug nach Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan (Vier Flüsse). Sichuan ist eine der fruchtbarsten und deshalb auch eine der bevölkerungsreichsten Provinzen des Landes, bekannt als ”Reiskammer Chinas' und Heimat des Pandabärs. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]

    3. Tag Rilong
    Auf der Fahrt ins tibetische Hochland kommen wir zuerst zur berühmten Bewässerungsanlage Dujiang Yan nahe der Kreisstadt Guanxian (58 km). Um die Gefahr des stets wiederkehrenden Hochwassers des Flusses Minjiang zu bannen, ließ der Provinzgouverneur Li Bing ab 256 v.Chr. ein genau ausgeklügeltes Bewässerungssystem bauen. Grundlage dafür war die Teilung des Minjiang in den ”Äußeren' und in den ”Inneren Fluss'. Die Erbauer konnten noch das natürliche Gefälle von Norden nach Süden nutzen und schufen so die Voraussetzungen dafür, dass das ”Rote Becken von Sichuan' (gemeint ist die große Ebene von Chengdu) bis heute zu den großen ”Kornkammern' Chinas zählt. Wir spazieren durch die ausgedehnte Anlage des Tempels der zwei Könige (Erwang Miao) mit verschiedenen Tempeln und Pavillons hinab zur Alan-Hängebrücke (Alan Qiao), die den Min-Fluss überspannt. Weiter führt die Route in die enge Schlucht des Wolong-Naturreservats (ca. 90 km). Hier in den nebelverhangenen Bergwäldern mit zerklüfteten, über 3.000 m hohen Gebirgsketten und tiefen Canyons wurde unter Mitarbeit des amerikanischen Biologen Dr. George Schaller eine der größten Panda-Forschungsstationen aufgebaut. In diesem Gebiet beobachten die Wissenschaftler die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sowie die Wanderbewegungen der Tiere, um das Wachstum der Panda-Population fördern zu können. Um die Wissenschaftler in ihrer Arbeit mit den extrem scheuen Tieren nicht zu behindern, sind Teile des Reservats für Besucher gesperrt. Wir haben aber die Möglichkeit, in der am Weg liegenden Panda-Aufzuchtstation einige der Pandabären zu beobachten. Durch das Wolong Panda-Reservat fahren wir hinauf zum ca. 4.500 m hohen Balang Shan-Pass und erreichen mit Rilong (3.150 m) unser heutiges Tagesziel. Rilong liegt zu Füßen des Gebirgszuges Siguniang Shan (Vier Jungfrauen), dessen höchster Gipfel der Yao mei Feng (6.250 m) ist. Fahrstrecke: 220km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

    4. Tag Danba
    Von Rilong fahren wir das fruchtbare Tal des Xiaojin-Flusses, in dem Äpfel, Mais und Kartoffeln gedeihen, hinab und passieren viele kleine tibetische Dörfer. Über Xiaojin erreichen wir Danba (1.900 m). Wir fahren gleich weiter ins 3 km entfernte Dorf Suopo im ”Land der 1000 Festungstürme'. In diesem Gebiet der Gyarong- (Jiarong-) und Minyak-Tibeter gibt es noch viele Dörfer mit massiv aus Stein erbauten Bauernhäusern (ähnlich unseren mittelalterlichen Burgen) und auffälligen, hohen, das Dorf weit überragenden Wehrtürmen. Von den Plattformen dieser Festungstürme wurden die Dörfer von mit Pfeil und Bogen bewaffneten Kämpfern verteidigt. Nach dem Mittagessen in Danba fahren wir eine kleine gewundene Bergstraße hinauf zum Dorf Jiaju. Dort bietet sich uns ein überwältigender Blick auf die verstreut an einem Hang liegenden Gyarong-Bauernhäuser. Wurde in Suopo mit den Türmen noch die Wehrhaftigkeit betont, hat man hier, in Jiaju, mit den bunt bemalten und mit Schnitzwerk verzierten Häusern das Gefühl, auf lauter kleine Schlösser zu blicken. Wir wandern durch das Dorf und versuchen auch, einen Blick in die Wohnstuben und Innenräume zu erhaschen. Fahrstrecke: 90km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus in Danba [FMA]

    5. Tag Rangtang
    Etwa 316 km Fahrt - von Danba nach Rangtang - gilt es, heute zu bewältigen. 30 km vor Rangtang, direkt an der Hauptstraße, besuchen wir das Kargyüpa-Kloster Sirin Kar (chin. Zengke Si), dessen Wahrzeichen die vier 9-stöckigen ”Milarepa Türme' sind. In ca. 20 m Höhe führt ein schmaler Weg mit Steinplatten außen um die Türme zur sog. Himmelsumrundung. Diese Türme erinnern an den tibetischen Mystiker Milarepa, der um das Jahr 1080 zur Sühne seiner Sünden in Südtibet solche Steintürme aufschichten musste. (Bei schlechter Witterung: Schnee/Eis besteht die Möglichkeit, in Jinchuan oder Ma'erkang eine Zwischenübernachtug einzulegen.) Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

    6. Tag Aba
    Von Rangtang fahren wir über den Garka La (3.950 m) ins Flusstal des Dzi Chu. Wir zweigen von der Hauptstraße ab und erreichen nach 18 km das Zentrum des Jonangpa-Ordens, die Klosterstadt Dzamthang Chöde Cenpo. Sie besteht eigentlich aus 3 Klöstern: Choje, Tsangwa und Tsebcu Gompa. Der Jonangpa-Orden ist ein Zweig der Sakyapa-Schule, der Name des Ordens leitet sich vom Jo(mo)nang-Kloster bei Lhatse in Zentraltibet ab. Nach der Besichtigung und dem Mittagessen fahren wir zurück zur Hauptstraße bis zum Nyingmapa-Kloster Bathang (chin. Bangtuo Si) mit seinen monumentalen Tschörten und einer Mani-Mauer; ein Teil ihrer Steine stammt aus dem Jahr 1438. Vom Bathang-Kloster fahren wir weiter bis Aba (tib. Ngawa). Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

    7. Tag Reservetag
    Dieser Reservetag entfällt, falls an Tag 5 in Jinchuan oder Ma'erkang übernachtet wird. Bei guter Witterung unternehmen wir heute einen Ausflug zum heiligen Bön-Berg Nyanpo Yurtse (5.369 m). Von Aba fahren wir nach Norden bis Jigdril (chin. Jiuzhi) und erreichen über 2 Pässe den heiligen See Xian Nü Tso (See der hübschen Frau) auf 4.060 m Höhe. Am Nachmittag fahren wir über das Gelugpa-Kloster Gomang Gar zurück nach Aba. (Dieser Ausflug ist nur möglich, wenn die beiden Pässe befahrbar sind.) Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

    8.-12. Tag Besuch verschiedener Klöster
    Die Tage 8 – 12 unseres Programms entsprechen den Tagen 12 – 16 des ersten Monats des tibetischen Mondkalenders. Fast alle wichtigen Zeremonien der Klosterfeste finden in diesem Zeitraum statt. Der Tagesablauf in den jeweiligen Klöstern ist zwar festgelegt, die genauen Zeitpläne sind jedoch relativ flexibel. Wir werden unser Programm vor Ort den aktuellen Gegebenheiten anpassen, um möglichst viele Zeremonien erleben zu können. Die wichtigsten Klöster, die wir besuchen, sind: Kirti Gompa und Gomang Gar der Gelugpa-Schule (Gelbmützen) Ser Gompa der Jonangpa-Schule (Rotmützen) Nangshig Gompa der Bön-Schule

    Als Beispiel folgt eine kurze Beschreibung der Feierlichkeiten im Kloster Kirti:
    12. Tag: (tib.Mondkalender) ”Gerog Humchacha': den Leuten die schöne Kleidung zeigen Prunkvolle Prozession um das Kloster
    13.Tag: vormittags: große Thangka- Zeremonie nachmittags: Krieger und Mönche schlagen ihre Stöcke an einem Pfahl entzwei.
    14.Tag: vormittags: Prozession der Krieger mit ihren Pferden und bunten Fahnen
    Im Klosterhof Cham-Tänze (rituelle Maskentänze)
    15.Tag: vormittags: Jamba Lankchor: Maitreya um das Kloster tragen abends: Zeremonie mit Butterskulpturen vor der Hauptversammlungshalle

    Parallel zu den Feierlichkeiten im Kloster Kirti finden im Kloster Ser eine Thangka-Entrollung und eine Prozession mit Maitreya um das Kloster statt. Eine Besonderheit dieses Klosters ist, dass die 108 Bände des Tanjur (”die Worte Buddhas') von je einem Mönch in einer feierlichen Prozession um das Kloster getragen werden.
    16.Tag: der Haupttag für die wichtigsten Zeremonien im Bön-Kloster Nangshig:
    Stockabschlagen durch die Mönche
    Opferfeuer mit Verbrennen der Lungta (Windpferde)
    Prozession der Mönche und Krieger
    Cham-Tänze im Klosterinnenhof.
    Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]


    13. Tag Aba - Chengdu
    Heute fahren wir über mehrere Pässe von Aba zurück nach Chengdu. In Wenchuan verlassen wir das Gebiet der tibetisch-stämmigen Minderheiten und fahren weiter bis zum Fluss Minjiang (tib. Zungchu), dem wir flussabwärts bis ins Rote Becken von Sichuan folgen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

    14. Tag Chengdu
    Am Vormittag besuchen wir das Jinsha-Museum, in dem zahlreiche Objekte aus der Zeit des Shu- Königreichs (221-263) ausgestellt sind. Nach dem Mittagessen werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Peking. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

    15. Tag Rückreise
    Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. [F]

    Charakter der Tour und Anforderungen:

    Während dieser Reise wechseln Fahrten, Besichtigungen und eventuell kurze, einfache Wanderungen ab. Sie sind in Bussen unterwegs. Für die mitunter anstrengenden Überlandfahrten, die bis zu 8 und mehr Stunden am Tag dauern können und teilweise durch entlegene, einsame Gegenden führen, benötigen Sie Durchhaltevermögen und Ausdauer. Nicht zuletzt weil die Straßen streckenweise in schlechtem Zustand sind. Berücksichtigen Sie bitte, dass Sie in den Hochtälern Osttibets in ungewohnte Höhen kommen (z.B. Balang Shan-Pass: ca. 4.500 m; Garka La 3.950 m), die den Körper belasten können. Ihr Organismus muss gesund sein. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Die Mahlzeiten werden meist in Restaurants eingenommen. In seltenen Fällen kann es unterwegs auch einmal Lunchpakete geben. Übernachtet wird in sehr guten bis einfachen Hotels. Der Service in den meisten Hotels kann nicht am europäischen Standard gemessen werden. Religion spielt eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Bevölkerung. Beherzigen Sie dieses bitte in Ihrem Verhalten (z.B. durch Rücksicht und Zurückhaltung beim Besuch von Klöstern sowie beim Fotografieren. Bitten Sie um Erlaubnis, wenn Sie Personenaufnahmen machen möchten).

    Inklusivleistungen:

  • An / Abreise: Linienflug mit Lufthansa von Frankurt – Peking – Frankfurt, innerdeutsche Anschlussflüge kostenlos, Österreich und Schweiz gegen Aufpreis und jeweils nach Verfügbarkeit
  • Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern; meist Vollpension
  • Transfers / Besichtigungen: Inlandsflüge mit Air China Peking – Chengdu – Peking, Transfers und Überlandfahrten
  • Reiseleitung / Betreuung: Hauser - Reiseleiter/in, örtliche Führer
  • Versicherungen / sonstiges: Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
  • Nicht enthaltene Leistungen:
    Visakosten China (Euro 40, - plus Beschaffungskosten); Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. Euro 70, - ), Einzelzimmer - Zuschlag, individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.

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     Preise 
     Teilnehmer: 10-18 Pers.

    Reisedauer: 15 Tage

    Preis: ab 2.690,- €
  • Einzelzimmer: 290,- €
  • Visum China: ab 40,- € mehr Infos >

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     18.02. - 04.03.2010 

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Routenverlauf
    Routenverlauf zur Reise Klosterfeste in Osttibet: Opferfeuer, Windpferde, Cham-Tänze - Losar in Aba

     Abflughäfen 
     
  • Frankfurt
     

     Einreisebestimmungen 
     China:
    Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass. Ein Touristen-Visum berechtigt für einen Aufenthalt in China von 30 Tagen. Eine Verlängerung in China vor Ort ist möglich. Alle Papiere müssen persönlich oder in Vertretung eingereicht bzw. abgeholt werden. Die Beantragung des Visums per Postweg wird nicht angenommen.

    Tibet:
    Für die Reise ins Autonome Gebiet Tibet der VR China wird neben einem China Visum noch eine Einreisegenehmigung benötigt. Individualreisen nach Tibet sind zur Zeit nicht möglich, nur organisierte Reisegruppen sind zugelassen (mindestens fünf Teilnehmer). Für das China Visum ist ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich.
     

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    Letztes Update: 13.07.2010