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Klöster, Dzongs und Blütenzauber

Bhutan / Trekking
Reise Nr. 3631

Im Königreich Bhutan ist der tibetische Buddhismus lebendig. Mächtige Klosterburgen (Dzongs) krönen Bergrücken, weiß getünchte Chörten (Reliquienschreine) säumen die Wege. Leise tönen die wassergetriebenen Gebetsmühlen, Gebetsfahnen flattern im Wind. Im Frühjahr leuchten zahlreiche der 46 heimischen Rhododendronarten und bilden ein Blüten- und Farbenmeer. Ein dreitägiges Trekking im wenig besuchten Zentralbhutan und Tageswanderungen führen Sie durch verschiedene Vegetationszonen in kleine Dörfer und zu bedeutenden Pilgerstätten. Bei guter Sicht bieten sich immer wieder Ausblicke auf Schneeberge, grüne Täler und tiefblaue Gebirgsseen.

  • Dreitägiges Zelt-Trekking in Zentralbhutan, kulturelles Herz des Landes
  • Sechs Tageswanderungen - kaum besuchte Klöster und ursprüngliche Dörfer
  • Besuch der heiligen Stätten in den vier Tälern Bumthangs
  • Ausflug zum Tigernest - heiligster Ort Bhutans
  • Rhododendronblüte und grüne Wälder
  • Gipfelmöglichkeit: Kitiphu (4.120 m) fakultativ


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    Klöster, Dzongs und Blütenzauber



    Tourverlauf:

    1. Tag Anreise
    Linienflug mit Etihad Airways von Frankfurt über Abu Dhabi nach Kathmandu.

    2. Tag Ankunft
    Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt. Wir werden vom Flughafen abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Übernachtung im Hotel [A]

    3. Tag Paro - Thimphu
    Heute fliegen wir nach Paro und haben bei gutem Wetter während des Fluges einen fantastischen Ausblick auf die Gipfel der Himalaya-Kette: Die Achttausender Shishapangma, Cho Oyu, Everest, Lhotse und Kanchenjunga zeigen sich, vor dem Landeanflug liegen die heiligen Berge Chomolhari und Jichu Drake vor uns. Nach der Ankunft in Paro fahren wir weiter zur beschaulichen Hauptstadt Thimphu, in der sich Tradition und Moderne die Hand reichen. Dort besuchen wir den Sonntagsmarkt und erhalten erste Eindrücke von der Lebensweise in Bhutan. Danach schauen wir uns den Memorial Chörten, ein Wahrzeichen von Thimphu, an. Ashi Phuntshok Choden ließ den Chörten 1974 zum Andenken an ihren Sohn und König Jigme Dorji Wangchuk errichten. Für die Bevölkerung hat der Chörten große religiöse Bedeutung. Eine kurze Fahrt bringt uns zum Tashicho Dzong, dem Dzong der 'guten Gesetze' bzw. 'der glücklichen Religion' am rechten Ufer des Thimphu Chu. Dieses Meisterwerk bhutanesischer Architektur wurde, wie so viele traditionelle Bauten, ohne Verwendung eines einzigen Nagels errichtet. Im Tashicho Dzong, dem Verwaltungs- und religiösen Zentrum des Landes, sind u.a. der Thronsaal des Königs und das größte Kloster des Landes untergebracht. Dem Je Kempo, dem religiösen Oberhaupt Bhutans, und einem Teil seiner Mönche dient der Dzong als Sommerresidenz. Fahrzeit: 1,5h; Fahrstrecke: 50km; Hotel [FMA]

    4. Tag Thimphu
    Wir schnüren die Wanderstiefel und starten im Norden von Thimphu zum Besuch von Pangri Zampa (gegründet Anfang des 16. Jh.) und Cheri Gompa. Schöne alte Zypressen umgeben Pangri Zampa, den ersten Zufluchtsort von Shabdrung Ngawang Namgyal, dem Staatsgründer Bhutans, nach seiner Flucht aus Tibet. 1620 gründete der Shabdrung das Kloster Cheri Gompa, das Sitz der ersten Mönchsgemeinschaft Bhutans wurde. Unsere Wanderung führt über Gehöfte und später steil durch schönen Wald hinauf auf ca. 2.850 m. Das Kloster Cheri liegt bereits im Jigme Dorji-Nationalpark, dem größten Schutzgebiet des Landes. Vielleicht haben wir Glück und sehen die ziegenähnlichen Gorals an den Berghängen klettern. Leichter aufzufinden sind die Takins (die ”ramsnasigen Rindergemsen' - Nationaltiere Bhutans) in ihrem Gehege in Thimphu. Am Nachmittag besuchen wir die School of Arts and Crafts, in der Jugendliche in der Kunst der traditionellen Malerei, Bildhauerei und Schnitzkunst unterrichtet werden. Einen Eindruck vom bhutanesischen Kunsthandwerk vermittelt das Handicraft Emporium. Typische kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus verschiedenen Teilen Bhutans wie hölzerne Masken, Thangkas, Silberschmuck, Bambushandwerk usw. werden zum Verkauf angeboten. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Hotel [FMA]

    5. Tag Fahrt nach Punakha
    Fahrt nach Punakha über den Dochula (3.050 m; La = Pass). Auf der Passhöhe ließ Königin Ashi Dorji Wangmo Wangchuck 108 Chörten errichten. Laut flattern Gebetsfahnen auf der Passhöhe im Wind. Bei gutem Wetter können wir die schöne Sicht auf die Eisriesen an der Grenze zu Tibet genießen: Masagang (7.158 m), Tsendegang (6.960 m), Terigang (7.060 m), Jejegangphugang (7.158 m), Kangphugang (7.170 m), Zongaphugang (7.060.m) und Gangkar Puensum, mit 7.497 m der zweithöchste Gipfel des Landes. Wir wandern ca. 1 Stunde durch den 2009 eröffneten Royal Botanical Garden und erhalten einen Eindruck von der Vielfalt bhutanischer Flora. Ein Großteil der 46 Rhododendronarten Bhutans ist hier zu finden. Auf der Weiterfahrt bestimmt subtropische Vegetation das Bild - Bananenstauden, Orangen- und Kakifruchtbäume sowie schön angelegte Reisterrassen. Am Nachmittag besuchen wir das Kloster Talo und das Dorf Nobgang, aus dem die Familie der vier Königinnen von Jigme Singye Wangchuk, dem vierten bhutanesischen König, stammt. Auch hier wollen wir in der Umgebung eine kleine Wanderung unternehmen. Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 3,5h; Fahrstrecke: 80km; Abstieg: 400m; Hotel [FMA]

    6. Tag Trongsa
    Wir besichtigen Punakha Dzong (Baujahr 1637), das, anders als die meisten Klosterburgen, nicht auf einem Bergrücken, sondern in der Ebene liegt. Der Legende nach hat der Baumeister von diesem 'Palast der großen Glückseligkeit' geträumt und ihn seiner Traumerscheinung, ohne den Entwurf auch nur einmal zu ändern, nachgebildet. Auf der Empore der von zwei Flussarmen umströmten Klosterburg drehen sich große Gebetsmühlen. Heute ist Punakha Dzong die Winterresidenz des Je Kempo. Aus der subtropischen Vegetation des Mo Chu und Po Chu fahren wir über den Pele La (3.300 m) in die ”Schwarzen Berge'. Das Klima hier ist rau, im Winter der Zugang zum Osten häufig durch Schnee blockiert. Die gesamte Region ist ein Nationalpark. Auch hier lockt bei gutem Wetter ein schöner Blick auf die Eisberge im Norden, allen voran die Chomolhari. Talabwärts wechselt die Vegetation von Koniferen und Rhododendren zu Zwergbambus und Laubwald. Auf der anderen Talseite liegt das Haufendörfchen Rukubji. Der Bergrücken, auf dem es thront, soll der Legende nach eine Schlangendämonin gewesen sein, die die Bewohner der Umgebung gequält hat. Das Kloster auf ihrer Stirn soll sie für immer dort festnageln. Das Dorf ist um das Kloster erbaut. Auf der Weiterfahrt besichtigen wir den Chendebji Chörten, auf den nach dem Vorbild von Swayambunath in Kathmandu vier Augenpaare für jede Himmelsrichtung aufgemalt sind. Nach einer letzten Kurve liegt der imposante, verschachtelte Trongsa Dzong (Baujahr 1648) am Nachmittag vor uns. Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 150km; Hotel [FMA]

    7. Tag Tharpaling Gompa - Beginn des Trekkings
    In vielen Kehren windet sich die Straße hinauf zum Yutong La (3.430 m), der die Grenze zwischen den Distrikten Trongsa und Bumthang markiert. Bumthang gilt als das kulturelle Herz Bhutans. Vier für Bhutan ungewöhnlich weite Flusstäler vereinen sich im zentralen Tal, das die Form einer rituellen Vase (Bumpa) hat: Das Chume-Tal, das Choekhor-Tal mit dem Hauptort Jakar, das Tang-Tal und das Ura-Tal. Unser Besuch Bumthangs beginnt mit dem Chume-Tal. Am Fuß des Yutong La liegt auf etwa 2.900 m das Dorf Gyetsa. Dort verlassen wir die Fahrzeuge - unser Trekking beginnt! Ein steiler Anstieg führt uns hinauf zum Kloster Tharpaling (3.530 m), unserem Tagesziel. Weit schweift der Blick hinunter über das Chume-Tal. Wir schlagen unsere Zelte beim Kloster auf. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 600m; Zelt [FMA]

    8. Tag Kitiphu
    Oberhalb von Tharpaling liegen auf 3.750 m die Einsiedelei Choedrak und Guru Druphuk, eine Meditationshöhle von Guru Rimpoche - beides hochverehrte Pilgerziele. Wir steigen den Bergrücken weiter hinauf und erreichen nach ca. 4 Stunden unser Camp unterhalb des Kitiphu auf 3.870 m, knapp an der Baumgrenze. Wer möchte, kann in ca. einer Stunde noch auf den Kitiphu (4.120 m) steigen. Bei klaren Witterungsverhältnissen bietet sich eine herrliche Aussicht auf das Choekhor-Tal und den Himalaya-Hauptkamm. Der höchste Berg von Bhutan, Gangkar Puensum (7.541 m), erhebt sich im Norden vor uns. (fakultativ Aufstieg 600 m, Abstieg 250 m) Gehzeit: 4h; Aufstieg: 350m; Zelt [FMA]

    9. Tag Schonath
    Über den Kitiphu-Grat steigen wir zum Drangela-Pass (3.600 m) ab und durch einen Urwald aus Rhododendren, Fichten, Hemlocktannen, Wacholder und Bambus hinab zu unserem Zeltplatz Schonath (3.450 m). In den Monaten April und Mai sind die Rhododendren hier in voller Blüte. Die Umgebung ist bekannt für Eulen und den prachtvollen Königsglanzfasan. Vielleicht haben wir Glück und bekommen diesen herrlichen ”Vogel der neun Farben' nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Gehzeit: 5-6h; Abstieg: 420m; Zelt [FMA]

    10. Tag Jakar
    Durch Koniferenwald steigen wir hinunter ins Tal des Dhur Chu (ca. 2.750 m) und besuchen Dhur, das größte Dorf in Bumthang (2.900 m). Im Dorf leben in ca. 75 Haushalten rund 800 Personen: sesshafte Bauern mit Vieh und Ackerland sowie die halbnomadischen Brokpas (Yakhirten). Es werden zwei verschiedene Dialekte gesprochen, der hier übliche Bumthang-Dialekt und Brokke (ein nomadischer Dialekt). Das Ende unseres Zelttrekkings ist erreicht. Wir werden abgeholt und fahren nach Jakar, dem Hauptort des Choekhor-Tals. Über dem Ort thront die mächtige ”Festung des weißen Vogels', Jakar Dzong. Als die Mönche des Tals 1549 einen Ort für ein Kloster suchten, soll der Legende nach ein riesiger weißer Vogel am Himmel erschienen sein und ihnen den Weg für das Kloster und die Festung, die 1667 entstand, gewiesen haben. Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 1h; Abstieg: 700m; Hotel [FMA]

    11. Tag Choekor-Tal
    Weitgehend zu Fuß erschließen wir uns die Höhepunkte des lieblichen Choekhor-Tales. Reisanbau ist hier nicht mehr möglich, stattdessen ist Buchweizen das Hauptgetreide und wird auch für lokale Spezialitäten wie Buchweizennudeln und -pfannkuchen verwendet. Im Choekhor-Tal wurde mit Schweizer Hilfe die Herstellung von Käse mit Lab eingeführt; berühmt sind auch der hiesige Apfelsaft und das Weißbier. In der Umgebung von Jakar befinden sich aber auch viele hochverehrte Pilgerstätten: Jampa Lhakhang ist einer der ältesten Tempel in Bhutan. Wie Kyichu Lhakhang im Paro-Tal wurde er im 7. Jh. durch den tibetischen König Srongtsen Gampo errichtet, um eine über ganz Tibet liegende Dämonin zu bannen. Jampa Lhakhang ”nagelt' das linke Knie fest, das Herz liegt im Jokhang-Tempel in Lhasa. Kurjey Lhakhang geht auf den Aufenthalt von Padmasambhava oder Guru Rimpoche (der ”kostbare Lehrer') zurück. Der schöne Gebäudekomplex beherbergt einen Körperabdruck von Guru Rimpoche sowie die Begräbnis-Chörten der ersten 3 Könige Bhutans. Gehzeit: 4-5h; Hotel [FMA]

    12. Tag Tang-Tal
    Heute besuchen wir das Tang-Tal, Ursprung vieler Mythen und Legenden. Auch der Yeti oder Migoe, wie er in Bhutan genannt wird, soll hier zwischen dichten Wäldern und kargen Weiden häufig gesehen worden sein. Das Tang-Tal kann aufgrund des raueren Klimas landwirtschaftlich deutlich weniger genutzt werden als das Choekhor-Tal. Auf teilweise holpriger Piste gelangen wir zum Membartsho, dem ”brennenden See'. Der Ort ist eher eine Schlucht als ein See, gekennzeichnet durch unzählige Gebetsfahnen. Der Legende nach ist der ”Schatzfinder' Pema Lingpa 1475 mit einer brennenden Butterlampe hier in die Fluten gesprungen und mit einem ”Schatz', einer buddhistischen Lehrschrift, wieder aufgetaucht - die Butterlampe brannte dabei immer noch. Pilger setzen auch heute noch kleine Lampen auf das Wasser. Weiter nördlich endet die Straße bei Kizam. Vorbei an typischen Gehöften und durch lichten Wald wandern wir hinauf auf einen Hügel zum Ugyencholing-Palast, der im Besitz der königlichen Familie ist und ein lebendes Museum darstellt. So sehen wir z. B. Masken, die während der Festivals getragen werden, die Einrichtung eines typisch bhutanischen Hauses und viel benutzte Landwirtschaftsgeräte. Am Nachmittag kehren wir nach Jakar zurück. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 62km; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

    13. Tag Ura-Tal
    Wir unternehmen einen Tagesausflug nach Ura. Das gleichnamige Tal ist das höchstgelegene und kargste der vier Bumthang-Täler. Es wird von den Pässen Shertang La (3.590 m) und Thumsing La (3.790 m), dem ”Tor nach Ostbhutan', begrenzt. Die Menschen leben vom Kartoffelanbau und von der Schafzucht. Die Frauen tragen hier häufig noch die traditionellen Schaffelle, die ihnen als Mantel oder Sitzkissen dienen. Die Häuser des mittelalterlich wirkenden Dörfchens Ura stehen für bhutanische Verhältnisse eng beieinander. Sie sind witterungsbedingt aus Steinen gebaut und mit schönen Schindeln gedeckt - eine Bauweise, wie sie sonst nur im Norden an der Grenze zu Tibet und dem tibetischen Distrikt Kongpo üblich ist. Unterwegs besuchen wir eine Weberei und kehren nachmittags nach Jakar zurück. Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 96km; Hotel [FMA]

    14. Tag Wangdiphodrang
    Ein langer Fahrtag liegt vor uns! Über den Kikila (2.860 m) erreichen wir das Dörfchen Chumey, das für seine Yathra-Webereien bekannt ist. Die markanten Muster aus kräftig gefärbter Schafswolle schmücken Decken und Kissen und werden zu Jacken (Toegos) verarbeitet, die im Winter über der Kira (der Tracht der Frauen) getragen werden. Unsere Fahrt führt weiter über die schwarzen Berge und die Pässe Yutong La und Pele La zurück nach Westbhutan. Am Nachmittag erreichen wir Wangdiphodrang. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 187km; Hotel [FMA]

    15. Tag Samtengang
    Nach dem Frühstück wandern wir nach Samtengang, einem kleinen, wunderschön gelegenen Dorf. Hier besuchen wir das Kloster. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein kleiner See. Nachmittags fahren wir über den Dochula und Thimphu nach Paro. Ankunft am Abend. Gehzeit: 3,5h; Fahrzeit: 3,5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 350m; Hotel [FMA]

    16. Tag Paro-Tal - Taktsang
    Paro liegt 2.200 m hoch im gleichnamigen Tal. Im Norden wird es vom heiligen Berg Chomolhari beherrscht; Gletscherwasser strömt von seinen Nebengipfeln durch tiefe Schluchten zu Tal und bildet den Paro Chu (Fluss), der das Tal speist. Einst verlief eine wichtige Handelsroute zwischen Bhutan und Tibet durch das Paro-Tal, das sich vermutlich als eines der ersten Täler dem Einfluss des Buddhismus öffnete. Wir besuchen das bekannte Kloster Taktsang (Tigernest). Auf steilem Weg geht es hinauf zu einer Aussichtsplattform, von der sich ein großartiger Blick auf das berühmte 'Tigernest' bietet. Eine spektakuläre Schlucht mit Wasserfall trennt uns von der Klosteranlage, die sich hoch über dem Paro-Tal erhebt. Im April 1988 brach ein Brand in der Anlage aus. Betroffen davon war glücklicherweise aber nur ein Teil des Klosters, das inzwischen wieder aufgebaut wurde. Für Bhutanesen ist Taktsang eine der heiligsten Stätten des Landes, die Gläubige zumindest einmal in ihrem Leben aufsuchen sollten. Der Sage nach soll Padmasambhava von Tibet aus auf einer Tigerin hierher geflogen sein und die Dämonen des Paro-Tals überwältigt haben. Nach beendeter Meditation soll er Anweisung gegeben haben, hier ein Kloster zu bauen. 1648 wurde es um die Meditationshöhle des großen Guru und seiner Nachfolger errichtet. Der Bau besteht aus mehreren Tempeln und scheint förmlich an der Felswand zu kleben. Am Nachmittag besuchen wir den eindrucksvollen Rimpung Dzong und das Nationalmuseum im Ta Dzong. Gehzeit: 3-3,5h; Hotel [FMA]

    17. Tag Paro - Kathmandu
    Flug von Paro nach Kathmandu. Nach der Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt werden wir zu unserem Hotel gebracht und haben die restliche Zeit zur freien Verfügung. Hotel [FA]

    18. Tag Kathmandu - Rückreise
    Die verbleibende Zeit können wir für letzte Einkäufe in Kathmandu nutzen. Transfer zum Flughafen für den Rückflug mit [FM]

    19. Tag Ankunft
    Ankunft in Frankfurt.

    Charakter der Tour und Anforderungen

    In Bhutan unternehmen Sie ein 3-tägiges Trekking und sechs Tageswanderungen. Die täglichen Gehzeiten liegen zwischen 3 und 6 Stunden. Durch den Abstieg am letzten Trekkingtag - zu überwinden sind ca. 900 Höhenmeter - und die oft schlammigen und teilweise wenig begangenen Wege bewegt sich die Trekkingbewertung zwischen einer 2- und einer 3-Fuß-Tour. Sie sollten gewohnt sein, die genannte Gehleistung mehrere Tage hintereinander mühelos zu erbringen und in jedem Gelände trittsicher sein. Gewandert wird auch im Geröll und Morast (bei Regen: tiefer, humusreicher Boden sowie Lehm).

    Sie halten sich längere Zeit in Höhen über 2.500 m auf. Die Gefahr der Höhenkrankheit darf nicht unterschätzt werden. Um die Anpassung zu erleichtern, ist besonders zu Beginn der Reise , wenn sich der Körper allmählich auf die veränderten Verhältnisse einstellt, langsames und stetiges Gehen, sowie viel Flüssigkeitsaufnahme sehr wichtig. Beachten Sie hierzu bitte die Höheninformationen in den Hauser-Reiseinformationen, die Sie mit den Reiseunterlagen erhalten.

    Bhutan ist touristisch wenig erschlossen. Achten Sie bitte bei den Begegnungen mit der Bevölkerung auf respekt- und taktvolles Verhalten. Die Unterkünfte sind einfach und die Waschmöglichkeiten manchmal begrenzt. Einzelzimmer stehen in der Regel in Bhutan nicht zur Verfügung. Es ist daher möglich, dass gelegentlich das Zimmer geteilt werden muß. Dies ist im Preis bereits berücksichtigt und Erstattungsansprüche ergeben sich dadurch nicht. Europäische Maßstäbe dürfen nicht angelegt werden. Die Straßenverhältnisse sind ebenfalls nicht mit unseren Maßstäben vergleichbar; aufgrund der starken Witterungseinflüsse können auch die Hauptstrassen stellenweise von Schlaglöchern durchsetzt sein oder einzelne Strassenabschnitte aufgrund von Reparaturarbeiten nur zu bestimmten Zeiten passierbar sein, so dass das Programm evtl. danach angepasst werden muss. Kilometerangaben sind daher nicht wie bei Fahrten auf europäischen Landstraßen umzurechnen. Der Standard der Busse ist teilweise sehr einfach und entspricht nicht der europäischen Norm. Die Reihenfolge der Besichtigungen kann variieren. Die Verpflegung ist für den europäischen Gaumen manchmal etwas ungewohnt, Sie werden aber auch ganz neue Köstlichkeiten entdecken. 'Schmankerltour': Kleines Klosterfest kombiniert mit einem dreitägigen Zelt-Trekking in Zentralbhutan.

    Klima

    An den Südhängen des östlichen Himalaya gelegen, grenzt Bhutan im Norden an Tibet, im Süden, Osten und Westen an Indien. Der Schutz der Umwelt und die Bewahrung des kulturellen Erbes gelten als oberstes Anliegen der Regierung, weshalb die Anzahl der jährlichen Besucher eingeschränkt wird und den wenigen Reisenden stattliche Tagessätze abverlangt werden. Die Erwerbstätigen sind fast ausschließlich in der Land- und Forstwirtschaft tätig. Im Süden Bhutans ist das Klima tropisch, in den nördlichen Landesteilen herrschen mit zunehmender Höhe kältere Temperaturen. Tagsüber ist es meist sonnig und klar, im Winter kann es nachts empfindlich kalt werden. Die besten Zeiten für eine Reise nach Bhutan sind Oktober bis November und April bis Mai. Doch auch während dieser Monate kann es regnen und in höheren Lagen schneien. Meist sind die Temperaturen jedoch angenehm.

    Ausrüstung

    Während des Trekkings wird der gesamte Gepäcktransport von Trägern oder Tragtieren übernommen, Sie selbst tragen nur Ihr persönliches Gepäck (z.B. Anorak, Wasserflasche, Fotoapparat etc.) in einem Tagesrucksack. Zelte und einfache Isoliermatten werden gestellt. Für das Trekking empfehlen wir leichte Baumwollkleidung und feste Bergschuhe mit guter Profilsohle. Regenschutz, warme Unterwäsche und Fleece gehören ebenso ins Gepäck wie ein guter Sonnenschutz! Beachten Sie bitte die detaillierte Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden.

    Hinweis: Filmaufnahmen mit 16 mm-Filmen sind in Bhutan gegen Gebühr erlaubt. Bei den Festen sind Fotoapparate und Videokameras zugelassen, militärische Objekte dürfen dagegen weder fotografiert noch gefilmt werden! Stand 2009

    Inklusivleistungen:

  • Hauser - Reiseleitung
  • Flug mit xx xx - xx xx
  • kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze
  • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Flüge mit Druk Air Kathmandu - Paro - Kathmandu
  • Übernachtung in Hotels, einfachen Lodges und Zelten
  • meist Vollpension
  • Begleitmannschaft
  • Transfers/Fahrten laut Programm
  • Hauser - Top - Schutz im Wert von € xx; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
  • Nicht enthalten: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; Visakosten für Nepal; Einzelzimmer/Einzelzelt-Zuschlag; Flughafengebühren für den Rückflug aus Nepal (ca. 1.695, NRS = ca. € 20,-), fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. € 100,-) und Spenden in Klöstern; individuelle Ausflüge und Besichtigungen, evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und Fluggesellschaften.

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     Preise 
     Teilnehmer: 11-14 Pers.

    Reisedauer: 19 Tage

    Preis: ab 5.250,- €
    Einzelzimmer: 520,- €

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     21.04. - 09.05.2012 

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Abflughäfen 
     
    Frankfurt
     

     Einreisebestimmungen 
     Bhutan:
    Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der noch mindestens 6 Monate gültige Reisepass. Die Einreise nach Bhutan ist im Allgemeinen nur in Reisegruppen und mit Zustimmung des bhutanischen Ministeriums für Tourismus zulässig. Reiseunternehmen, die Bhutan-Reisen veranstalten, erledigen auch die Einreiseformalitäten (z.B. Einholung des Visums).

    Nepal:
    Visum für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger bei Ankunft als Tourist für einen Aufenthalt von 60 Tagen. Notwendig ist der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass plus ein Passfoto.
     

     Reiseveranstalter 
     Hauser exkursionen international GmbH
    München, Deutschland
    AGB >
     

    Tiefpreis-Garantie

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    Letztes Update: 16.05.2012