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Khumbu-Durchquerung mit Island PeakNepal / TrekkingReise Nr. 2616 Bei der Khumbu-Durchquerung durchwandern Sie das gesamte Gebiet. Sie ist unsere umfangreichste und zugleich auch anspruchsvollste Trekkingtour in der Region. Die Mühen werden reich belohnt. Denn die Ausblicke von den 5.000er Pässen wie dem Renjo La, Cho La und dem Kongma La sind fantastisch! Jedes Tal zeigt sich von einer anderen Seite: In Gokyo beeindrucken die tiefblauen Seen vor der Fels- und Eiskulisse, auf dem Ngosumba Tse stehen Sie dem Cho Oyu direkt gegenüber. Und nach der Überquerung des Cho La sehen Sie die gewaltigen Ausmaße des Khumbu-Gletschers vor den überdimensionalen Eiswänden des Everest und Lhotse. Gut eingelaufen und vorbereitet, sind Sie bereit zum Gipfelsturm auf den Island Peak (6.189 m).
Tourverlauf: 1. Tag Anreise Flug ab Deutschland nach Kathmandu. 2. Tag Kathmandu Ankunft in Kathmandu und Transfer zu unserem Hotel. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel 3. Tag Flug nach Lukla - Beginn des Trekkings bis Phakding In etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2.650 m), wo wir erstmals im Zelt übernachten. Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Lodge [FMA] 4. Tag Namche Bazar Wir bleiben nun im Dudh Kosi-Tal. Nach ca. zwei Stunden erreichen wir Benkar und in einer weiteren Stunde Jorsale. Dort befindet sich der Police Check-Post am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark, benannt nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest. Von Jorsale steigt der Weg zuerst leicht an, führt über die ”Hillary'- Hängebrücke über den Bhote Kosi und dann über den guten, aber steilen Weg aufwärts nach Namche Bazar, auf 3.450 m. Der Ort ist einer der Wichtigsten des Khumbu-Gebietes und ein kleines Handelszentrum; hier gibt es alles zu kaufen, was das Bergsteiger-Herz begehrt. Wir richten uns in einer Lodge ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 0m; Lodge [FMA] 5. Tag Mendaphu Hill - Syangpoche - Khunde - Khumjung Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einen erstklassigen Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mount Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, auf denen der Spruch 'Om mani padme hum' eingemeißelt ist) und hübschen Chörten über Zarok nach Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals). Über einen kleinen Pass gelangen wir ins stattliche Dorf Khunde mit dem berühmten Hillary-Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung, das auch besichtigt werden kann. Über verwinkelte Wege zwischen den steingesäumten Ackerparzellen hindurch kommen wir zur Gompa von Khumjung (3.800 m). Anschließend kehren wir zurück nach Namche Bazar. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Lodge [FMA] 6. Tag Thame Wir können uns noch auf dem Bazar von Namche versorgen und dass dortige Kloster besuchen. Dann wandern in ein Seitental und erreichen nachmittags das Sherpa-Dorf Thame auf einer ehemaligen Grundmoräne in 3.800 m Höhe. Nach Norden verläuft ein historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 360m; Zelt/ Frühjahrstermin: Lodge [FMA] 7. Tag Marlung / Lungden Langsam steigen wir bergan gen Norden. Die Landschaft wird immer karger. Möglicherweise treffen wir auf Tibeterkaravanen, die auch heute noch die alten Handelswege nutzen. Wir erreichen das Dorf Marlung (4.200 m) und schlagen hier unsere Zelte auf. Nachmittags haben wir Zeit zum Entspannen und uns zu akklimatisieren als Vorbereitung auf die kommenden Tage. Beim Frühjahrstermin wird in der Lodge in Lungden übernachtet. Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 400m; Zelt / Frühjahrstermin: Lodge in Lungden [FMA] 8. Tag Renjo La - Basislager Auch heute lassen wir uns Zeit für den Aufstieg, wir gehen sehr langsam und gleichmäßig. Am frühen Nachmittag erreichen wir nach ca. 4 Stunden den Raino Tso (Tso=See), wo wir unser Lager knapp unter der 5.000m Grenze errichten. Den Rest des Tages können wir uns entspannen und Kräfte sammeln für die anstrengende Passüberquerung morgen. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA] 8. Tag(B) Renjo La - Gokyo Heute steht uns ein sehr langer und anstrengender Tag bevor. Langsam und gleichmäßig steigen wir hinauf zum Renjo La. Es wird sehr steil und ein wenig ausgesetzt, einige Passagen können auch noch oder wieder schneebedeckt sein, sollten uns als erfahrenen Berggehern aber kein Problem bereiten. Dann, ganz plötzlich, wie wenn jemand den Vorhang beiseite zieht, eröffnet sich uns das Bild hinaus und hinunter ins Gokyo Tal bis hinüber zum Mt. Everest und seinen umliegenden Trabanten. Es ist einfach phänomenal. In Richtung Osten sehen wir unser Trekkinggebiet der nächsten Tage mit den Bergen des mittleren Khumbu Himal (Himal=Gebirgszug). Unser Etappenziel, die Gokyo Alm, mit dem 3. Gokyo See, ist auch direkt unter uns zu sehen. Nach der Mittagspause geht es nur noch bergab und wir erreichen unser Ziel in 4.750 m Höhe. Gehzeit: 9-10h; Aufstieg: 1300m; Abstieg: 680m; Lodge [FMA] 9. Tag Renjo La (5.430 m)- Gokyo Alm Wir verlassen unseren Lagerplatz und erreichen nach ca. 2 Stunden den Fuß des Passes. Ab hier wird es sehr steil und ein wenig ausgesetzt, diese Passagen können auch noch oder wieder schneebedeckt sein, sollten uns als erfahrenen Berggehern aber kein Problem bereiten. Dann, ganz plötzlich, wie wenn jemand den Vorhang beiseite zieht, eröffnet sich uns das Bild hinaus und hinunter ins Gokyo Tal bis hinüber zum Mt. Everest und seinen umliegenden Trabanten. Es ist einfach phänomenal. In Richtung Osten sehen wir unser Trekkinggebiet der nächsten Tage mit den Bergen des mittleren Khumbu Himal (Himal=Gebirgszug). Unser Etappenziel, die Gokyo Alm, mit dem 3. Gokyo See, ist auch direkt unter uns zu sehen. Nach der Mittagspause geht es nur noch bergab und wir erreichen unser Ziel in 4.750 m Höhe. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA] 9. Tag(B) Ruhetag in Gokyo Heute können wir uns von der anstrengenden Etappe des Vortages erholen. Alternativ besteht die Möglichkeit, den angrenzenden Gokyo Peak (5.360 m) besteigen und einen freien Nachmittag genießen. Lodge [FMA] 10. Tag Besteigung des Ngozumba Tse Wer sich heute fit fühlt, kann den Aussichtsgipfel Ngoszumba Tse besteigen. Wir wandern vom Gokyo-See taleinwärts mit Blick auf den Cho Oyu entlang der Seitenmoräne des gewaltigen Ngozumba-Gletschers zum 5. See auf 5.150 m. Bereits zuvor eröffnete sich uns ein fantastischer Blick Richtung Khumbu-Gletscher und Mt. Everest. Vom See aus beginnen wir die eigentliche Bergbesteigung, die zunächst über steile Gras- und Geröllhänge hinaufführt. Kurz vor dem Gipfel müssen wir dann einige Male Blockgestein umgehen, bevor wir den Gipfel des 5.553 m hohen Ngozumba Tse erreichen. Der Blick durch die Gebetsfahnen hinunter auf den endlos erscheinenden Gletscherfluss des Ngozumba ist atemberaubend. Doch selbst dieser Eindruck lässt sich noch steigern: Wenn wir uns umdrehen, blicken wir direkt auf die Cho Oyu-Südwand, nur 8 km Luftlinie von uns entfernt. Der Rückweg zur Gokyo-Alm sollte uns leicht fallen, und abends sind wir sicher froh, einen langen, aber erfüllten Tag erlebt zu haben. Alternativ besteht die Möglichkeit, nur bis zum 5. See zu gehen und von dort aus zurück nach Gokyo oder den Gokyo Peak zu besteigen und nachmittags nach Gokyo zurückzukehren. Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Zelt / Frühjahrstermin: Lodge [FMA] 11. Tag Gokyo-Alm - Ngozumba-Gletscher - Dragnag Wir wandern das Gokyo-Tal wieder ein Stück talauswärts bis zum 1. See. Hier verlassen wir die Hauptroute und queren den Ngozumba-Gletscher, den wir gestern noch von oben gesehen haben. Ein schmaler Pfad führt uns im Auf und Ab durch das Geröll- und Eislabyrinth. Auf der anderen Gletscherseite erreichen wir den malerischen Weiler Dragnag (4.690 m) wo wir unser Lager errichten. Gehzeit: 4h; Zelt / Frühjahrstermin: Lodge [FMA] 12. Tag Cho La (5.420 m) - Dzonghla Wir brechen früh auf und steigen zu den unbesiedelten Hochalmen östlich von Dragnag auf. Die Landschaft ist sehr weitläufig hier, wir sind umgeben von mehreren Sechstausendern wie Cholo und Nirekha. Über die Geröllmoräne kommen wir zum eigentlichen Steilanstieg vor dem Cho La kommen. Geröll und Blockgestein, evtl. auch mal Schnee fordern uns beim Aufstieg, den wir langsam und stetig gehend bewältigen. Vom Pass blicken wir nun zurück Richtung Renjo La und hinunter ins tief unter uns liegende Gokyo Tal, von dem wir nur noch die Seitenhänge ausmachen können. Wir queren ein flaches Schneefeld und bald eröffnet sich uns ein atemberaubender Tiefblick ins Tal von Dzonghla. Da liegt sie genau vor uns, die formschöne Ama Dablam, sowie seitlich davon die markanten Sechstausender Arakam Tse, Cholatse und Taboche, mit ihren steil aufragenden Nordwänden. Im Banne dieser Begleiter wandern wir hinunter zur Hochalm von Dzonghla (4.830 m). Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 600m; Zelt/ Frühjahrstermin: Lodge [FMA] 13. Tag Dzonghla - Kongma La Auf einem schönen Höhenweg wandern wir oberhalb des Sees Cho La Tsho (4.500 m) und treffen bald auf den Hauptweg, der zum Everest-Basislager führt. Vorher zweigt der Weg ab hinüber zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas (4.850 m). Vor Lobuche verlassen wir wieder die Hauptroute zum Everest Base Camp und queren den hier ausfliesenden Khumbugletscher auf einem schmalen Pfad durch Geröll und Eis - der Weg ist flach und meist geröll- oder kiesbedeckt, so dass wir keine Steigeisen brauchen. Unsere Zelte schlagen wir heute unterhalb des Passes Kongma La auf ca. 4.900 m Höhe auf. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA] 13. Tag(B) Dzongla - Dughla- Dingpoche Bei Dughla treffen wir auf die Route, die zum Everest Basecamp führt. Wir steigen weiter ab bis Dingpoche. Gehzeit: 4h; Abstieg: 500m; Lodge [FMA] 14. Tag Pokalde Ri (5.806 m) - Chukhung Wir nehmen den Passaufstieg in Angriff. Durch eine mit schwarzen Steinen und Blöcken gefüllt Scharte finden wir in ca. 2,5 - 3 Stunden dank unserer ortskundigen Sherpa den Weg hinauf zum 5535 m hohen Kongma La. Unser dritter Pass hat uns nun schon sehr nah an den Mt. Everest, Lhotse und vor allem an die Nuptse Wand geführt. In unserem Rücken ragt der formschöne 7165 m hohe Pumo Ri auf und vor uns, nun auch in stattlicher Größe, der vierte Achttausender der Region- der 8475 m hohe Makalu, dem wir aber am Island Peak noch näher sein werden. Wir steigen ein kurzes Stück hinunter auf ca. 5.200 m zu dem kleinen See des Pokalde Gletschers. Vom See aus beginnen wir unseren Aufstieg auf den Pokalde Ri. Zuerst geht es leicht ansteigend vom See weg und dann in einen guten Pfad steil bergauf bis wir auf Blockgestein treffen. Hier wird es etwas anspruchsvoller, wir müssen einen Weg durch das Gelände finden (unser erfahrener Sherpa geht voraus). An einer Stelle legen wir ein Fixseil oder seilen uns kurz an, denn um zum letzten Grataufschwung vor dem Gipfel zu kommen, muss man diese ausgesetzte Passage überwinden. Aber die 600 Höhenmeter sind alle Mühen wert, denn jetzt liegt uns das Khumbu wahrlich zu Füßen und der Rundumblick vom gestrigen Pass aus wird hier noch einmal übertroffen. Vor uns sehen wir sehr schön unser nächstes Bergziel, den Island Peak, dahinter den mächtigen Makalu aufragen, so dass selbst dieser eindruckvolle 6000er im Schatten der Giganten recht schmächtig wirkt. Wir steigen wieder ab und nachdem wir unten am See gerastet haben, gehen wir das Hochtal hinaus Richtung Chukhung. Die verwandlungsfähige Ama Dablam zeigt sich wieder von einer neuen Perspektive. In Chukhung erwartet uns die Begleitmannschaft mit heißem Tee und Keksen. Von hier aus sehen wir unser viertes und höchstes Gipfelziel, den Island Peak, bereits vor uns. Es besteht alternativauch die Möglichkeit, den Gipfel des Pokalde Ri nicht zu besteigen und mit einem Sherpa direkt bis Chukhung weiterzugehen. Ohne Gipfel: Aufstieg: 550 m, Abstieg 800 m Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1100m; Übernachtung im Zelt [FMA] 14. Tag(B) Pangpoche - Deboche Zunächst steigen wir ab nach Pangpoche wo sich das älteste Kloster im Khumbu befindet. Insbesondere die alten Wandmalereien sind sehenswert. Noch ca. eine Stunde geht es weiter nach Deboche (3.800 m), wo wir wieder in einer Lodge übernachten. Gehzeit: 4h; Abstieg: 500m; Lodge [FMA] 15. Tag Island Peak Basislager In einer Halbtagesetappe wandern wir in der Moränenlandschaft nach Osten. Auf dem Weg zum Island Peak-Basislager, auch Pareshaya Gyab genannt, kommen wir an einem weiteren ausgetrockneten See vorbei. Urplötzlich erhebt sich die gewaltige Lhotse-Wand vor uns - so nah waren wir ihr bisher noch nie. Unser Lager liegt in rund 5.100 m Höhe in der Nähe des riesigen Imja Lhotse Shar-Gletschers. Wenn wir am abend Lust haben und das Wetter mitspielt können wir zum kleinen Imja Tsho (=See) hochsteigen. Bei Sonnenuntergang erwarten uns schöne Lichtspiele und Spiegelungen im See. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 400m; Zelt [FMA] 15. Tag(B) Tengpoche - Phunki - Namche Bazar Nach dem Frühstück spazieren wir durch den Rhododendronwald mit seinen Bartflechten in gut 30 Min. hinauf zum Kamm von Tengpoche ( 3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Anschließend steigen wir ab in den Wald und erreichen nach gut 2 Std. den Weiler Phunki (ca. 3.250 m) mit seinen von Wasser betriebenen Gebetsmühlen. Hier queren wir die Stahlseilbrücke über den reißenden Imja Kosi, der einen Großteil des Khumbu-Gebietes entwässert. Nun folgen wir auf der Gegenseite dem Hangweg über Trashinda nach Sanasa und gelangen über einen breiten Hangweg, von dem sich noch einmal ein Blick zurück zu den Achttausendern bietet, zu unserer Lodge in Namche. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 260m; Abstieg: 620m; Lodge [FMA] 16.-17. Tag Besteigung des Island Peak Diese beiden Tage stehen uns für die Besteigung des Island Peak zur Verfügung. Vom Basislager ziehen wir noch bei Dunkelheit hinauf zur Schulter in der vom Island Peak nach Süden herab gehenden Rippe. Wir steigen weiter auf bis an den Gletscherabbruch (in ca. 5.750 m) und queren dann unschwierig auf den Gletscher (etwa 5.900 m). Im Bogen gehen wir in die Mulde unter dem Steilhang, der rechts des Sattels zum Gipfelkamm führt. Über den Grat erreichen wir den Gipfel des 6.189 m hohen Island Peak. Bei guten Verhältnissen dauert der Aufstieg etwa 7 - 8 Stunden. Uns eröffnet sich eine prachtvolle Aussicht auf den Makalu (8.475 m), den 8.516 m hohen Lhotse mit seiner gewaltigen Süd-Wand und die zahlreichen, über 7.000 m hohen Eisberge des Imja-Kessels, wie Chapalu, Peak 38, Cho Oyu in der Ferne, Nuptse Ama Dablam, Baruntse und die uns vertrauten Cholatse und Taboche bis hinaus zur Kangtaiga und Tramserku - alles in allem der Höhepunkt unserer Reise! Im Laufe des Nachmittags wollen wir zurück im Basislager sein, am zweiten Tag steigen wir weiter ab bis Chukhung (zusätzlich 400 Höhenmeter im Abstieg). Gehzeit: 11-12h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1100m; Zelt [FMA] 16. Tag(B) Lukla Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa 7 Std. benötigen wir über den sog. Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts bis Lukla. Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Lodge [FMA] 17. Tag(B) Flug nach Kathmandu Im Laufe des Vormittags fliegen wir nach Kathmandu. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung und kann auch für fakultative Besichtigungen genutzt werden. Hotel [F] 18. Tag Dingpoche - Pangpoche Über Dingpoche, dem mit 4.350 m höchsten dauerhaft bewohnten Ort in Nepal steigen wir ab zu unserem letzten Zeltplatz nach Pangpoche (3.985 m) ab. Umgeben von uralten Wacholderbäumen, können wir nachmittags im Dorf das mit über 350 Jahren älteste Kloster im Khumbu-Gebiet besuchen. Je nachdem, wie weit wir am Vortag gekommen sind, können wir heute noch bis Deboche gehen und haben dann morgen mehr Zeit für Tengpoche (dies entscheidet der Reiseleiter vor Ort). Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA] 18. Tag(B) Kathmandu Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz und der Kumari, der ”lebenden' Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches als das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nachmittags können wir fakultativ einen weiteren Ausflug unternehmen oder einen Stadtbummel machen. Am Abend treffen wir uns zum Abschiedsessen im Hotel. Hotel [FA] 19. Tag Tengpoche - Phunki - Namche Bazar Weiter geht es nach Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in Richtung Imja-Schlucht und kommen über Phunki (3.250 m) wieder nach Namche Bazar, wo wir in einer gemütlichen Lodge übernachten. Gehzeit: 6h; Abstieg: 750m; Lodge [FMA] 19. Tag(B) Rückflug Heute haben wir noch die Möglichkeit, die Königsstadt Patan zu besuchen (fakultativ). Die Stadt gilt als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe wie den buddhistischen Rudravarana und Mahabaudha (”Tempel der 1000 Buddhas') sowie die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen von Kathmandu zurück nach Deutschland. [F] 20. Tag Lukla Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa 7 Std. benötigen wir über den sog. Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts bis Lukla. Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Lodge [FMA] 20. Tag(B) Ankunft Ankunft in Deutschland 21. Tag Flug nach Kathmandu Im Laufe des Vormittags fliegen wir nach Kathmandu. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung und kann auch für fakultative Besichtigungen genutzt werden. Hotel [F] 22. Tag Kathmandu Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz und der Kumari, der ”lebenden' Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches als das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nachmittags können wir fakultativ einen weiteren Ausflug unternehmen oder einen Stadtbummel machen. Am Abend treffen wir uns zum Abschiedsessen im Hotel. Hotel [FA] 23. Tag Rückflug Heute haben wir noch die Möglichkeit, die Königsstadt Patan zu besuchen (fakultativ). Die Stadt gilt als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe wie den buddhistischen Rudravarana und Mahabaudha (”Tempel der 1000 Buddhas') sowie die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen von Kathmandu zurück nach Deutschland. [F] 24. Tag Ankunft Ankunft in Deutschland Charakter der Tour und Anforderungen: Diese Reise gilt als äußerst anspruchsvolles Trekking. Sie sollten eine ausgezeichnete Kondition besitzen, sowie trittsicher und schwindelfrei sein. Da die ungewohnte Höhe große Anforderungen an Ihren Organismus stellt, ist eine gute körperliche Konstitution und Gesamtverfassung, ein gesundes Herz und ein gesunder Kreislauf Voraussetzung für diese Tour. Unterschätzen Sie nicht die große Höhe, in der Höhenkrankheit durchaus durchaus auftreten kann. Wir bitten Sie daher - vor allem am Anfang der Tour - langsam und stetig zu gehen. Trainieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ausdauer durch ausgedehnte Wanderungen oder Konditionstraining usw. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt/Ihre Ärztin. An mehreren Tagen erreichen Sie Höhen über 5.000 m. Die Tagesetappen während des Trekkings variieren zwischen 3 und 10 Stunden Gehzeit. Für die Besteigung des Island Peak benötigen Sie Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Eispickel und müssen die Seil- und Sicherungstechnik beherrschen (Fixseil- und Steigklemm-Handhabung müssen bekannt sein). Im Frühjahr können u. U. erschwerte Bedingungen durch sich ändernde Schneeverhältnisse auftreten. Die Besteigung des Island Peak ist nur unter günstigen Bedingungen (Wetter- und Wegverhältnisse) möglich. Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine allzu hohen Ansprüche, wenn die Mahlzeiten teilweise etwas einseitig sind. Da unterwegs nicht immer Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse, etc.) einzukaufen sind, wird für das Trekking ein Großteil der Verpflegung mitgeführt. Beim Trekking betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst tragen nur das Notwendigste (Regenschutz, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) in Ihrem Tagesrucksack, das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert. Unterwegs übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatten. Sollte Ihnen das zu hart sein, bringen Sie bitte eine leichte, selbstaufblasbare Thermomatte mit. Das umfassendste Trekking im Khumbu-Gebiet; ausgezeichnete Kondition sowie Grundkenntnisse Eis werden vorausgesetzt für die Gipfelbesteigungen. Klima Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Ausrüstung Für das Trekking sind bequeme Wanderausrüstung und stabile, schneefeste Bergschuhe mit guter Profilsohle erforderlich, für die Gipfelbesteigungen brauchen Sie steigeisenfeste Bergschuhe. In den Hochgebirgsregionen benötigen Sie sehr warme Bekleidung (Anorak, Fleece, Mütze, Handschuhe, Unterwäsche, etc.). In Höhen ab 5.000 m können die Temperaturen nachts im Frühjahr unter minus 12°C und im Herbst auf minus 15°C bis minus 25°C absinken. Für die Nächte im Zelt benötigen Sie deshalb einen guten Daunen- oder Kunstfaser-Schlafsack mit einem Komfortbereich bis etwa minus 15°C. Für den Frühjahrstermin mit Übernachtungen in den Lodges sollte ein Schlafsack mit Komfortbereich bis -10 Grad genügen. Sinnvoll ist zudem die Mitnahme eines Sitzkissens. Tagsüber kann es bei Windstille und intensiver Sonneneinstrahlung angenehm warm werden (Sonnencreme und Kopfschutz mitnehmen). Niederschläge in Form von Regen, Hagel oder Schnee sind jederzeit möglich. Gepäck Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 - maximal 17 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.). Inklusivleistungen:
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