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Ins Zentrum des kosmischen Mandala

Tibet / Trekking
Reise Nr. 2723

  • In 6 Tagen zu Fuß von Nepal in die Kailash-Region
  • 3 Tage Kailash-Umrundung
  • Das ehemalige Königreich Guge mit Toling und Tsaparang
  • Fahrt über den Changtang nach Zentraltibet
  • Besuch der einst verbotenen Stadt Lhasa

    Nach einer Stippvisite in Kathmandu fliegen Sie über Nepalgunj nach Simikot (2.910 m) im Westen Nepals. Hier treffen Sie auf die Begleitmannschaft, mit der Sie in sechs Tagen den Nara-Langna (4.580 m), das ”Tor nach Tibet', erreichen. Diese Route, die bis 1995 geschlossen war, führt durch eine faszinierende Landschaft über Reisterrassen und vorbei an typischen Dörfern. Sie übernachten am Manasarovar-See, an dessen Südseite sich der über 7.700 m hohe Gurla Mandata erhebt. Hier begegnen Sie Pilgern, die im See ihre rituellen Waschungen vollziehen. Die Parikrama, der Pilgerweg um den heiligen Berg Kailash, ist für Tibeter das wichtigste religiöse Ziel im Leben. Die dreitägige Wanderung führt Sie vorbei an Gebetssteinen mit Beschwörungsformeln, den ”Fußabdrücken Buddhas' und über den mit Gebetsfahnen geschmückten 5.636 m hohen Dölma La. Der zweite Teil der Reise hat einen völlig anderen Charakter. Über Thirtapuri und das ehemalige Königreich Guge mit der über 900 Jahre alten Ruinenstadt Tsaparang fahren Sie auf der Nordroute nach Lhasa. Während der Fahrt verzaubern Lichtstimmungen das karge Hochland. Sie besuchen die prächtigen Klosteranlagen Tashilunpo in Shigatse und Kumbum in Gyantse. Vorbei am Ufer des Yamdrock-Sees erreichen Sie über den Gampa La (4.794 m) Lhasa und nutzen dort zwei Tage für Besichtigungen.


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    Ins Zentrum des kosmischen Mandala


    Ihr Tourverlauf:

    1. Tag Anreise
    Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

    2. Tag Kathmandu
    Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt und Transfer zu unserem Hotel. Die restliche Zeit steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann eventuell noch durch den nördlichen Stadtteil Thamel bummeln. Vollbepackte Rikscha-Fahrer zwängen sich durch die Menge. In kleinen, überquellenden Läden bieten Händler ihre Waren an: Haushaltsgegenstände, Kleidung, Souvenirs, bunte Armbänder, Kerzen, Räucherstäbchen und vieles mehr. In den engen Gassen dieses lebendigen Viertels gibt es Buchläden mit einem umfangreichen Angebot und viele, teilweise sehr gute Restaurants, in denen Bergsteiger und Trekker aus aller Welt ihre Erlebnisse austauschen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]

    3. Tag Kathamdu
    Den heutigen Tag brauchen wir zur Erledigung diverser Formalitäten, er steht zur freien Verfügung. Hotelübernachtung [F]

    4. Tag Flug nach Nepalgunj
    Heute fliegen wir nach Nepalgunj, einem relativ großen Ort inmitten eines Reisanbaugebietes an der Südgrenze Nepals zu Indien. Hier ist das Klima im Sommer schwül-heiß. Beachten Sie bitte: Flugplanumstellungen wegen des Wetters sind möglich. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einem Gästehaus [FMA]

    5. Tag Flug nach Simikot - Beginn des Trekkings
    Zeitig werden wir aufstehen und nach Simikot (2.910 m), im Nordwesten Nepals, fliegen. Von bewaldeten Bergrücken umgeben, liegt Simikot hoch über dem Flusstal des Humla Karnali und ist die wichtigste Siedlung in Humla, dem entlegensten nepalesischen Distrikt. Hier treffen wir unsere Begleitmannschaft und brechen nach Verteilung des Gepäcks gemeinsam zum Trekking auf. Achten Sie bitte darauf, besonders zu Beginn langsam und stetig zu gehen. Wir wandern zu einem bewaldeten Bergkamm (ca. 3.200 m) oberhalb von Simikot und erreichen nach einem langen, steilen Abstieg auf steinigem Pfad das ca. 2.270m hoch gelegene Thakuri-Dorf Tuling. Aufstieg: 680m; Abstieg: 1150m; wir zelten zwischen Tuling und dem Ort Dharapuri (ca. 2.300 m) [FMA]

    6. Tag Kermi
    Angenehm beginnt unsere Wanderung im Schatten von Obstbäumen. Nach Passieren eines Dorfes folgt ein steiler Abschnitt - wir queren einen steinigen Hang hinab zu einem Bach. Unterhalb des Pfades führt eine Brücke über den Humla Karnali zum letzten Thakuri-Dorf in diesem Tal, Dherapani. Die Reisfelder erreichen hier ihre oberste Anbaugrenze. In stetigem Auf und Ab folgen wir dem Pfad auf der Nordseite des Flusses und wandern über einen Bergkamm unserem Etappenziel, Kermi (ca. 2.700 m), entgegen. Gehzeit von Dharapuri nach Kermi ca. 4 Stunden. Aufstieg: 790m; Abstieg: 520m; Zelt [FMA]

    7. Tag Yalbang
    Durch abwechslungsreiche Tal- und Berglandschaft erreichen wir nach mehreren, teils steilen Auf- und Abstiegen (bis ca. 3.000 m) wieder das Tal des schnell fließenden Humla Karnali. Oberhalb des Hirtenlagers Yalbang (2.760 m), an dem wir vorbeiwandern, verengt sich das Tal und seine Wände werden steil. Wir steigen auf zum Dorf Yalbang (ca. 2.900 m). Gehzeit: 5h; Aufstieg: 940m; Abstieg: 660m; Zelt [FMA]

    8. Tag Tumkot
    Um Tumkot, unser heutiges Etappenziel, zu erreichen, ist es nicht mehr nötig, den 3.500 m hohen Illing La (La=Pass) zu überqueren. Ein neuer, an einigen Stellen in den Fels gehauener Weg führt am Humla Karnali (2.770 m) entlang. In stetigem Auf und Ab wandern wir bis zu einer Hängebrücke, überqueren den Fluss und steigen von seinem Südufer aus, vorbei an Aprikosengärten, nach Muchu auf (ca. 3.000 m). Nach weiteren ca. 40 Minuten gelangen wir nach Tumkot. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 670m; Zelt [FMA]

    9. Tag Yari
    Eine landschaftlich sehr schöne Etappe liegt vor uns. Vorbei an den Steinhäusern, Gärten und Feldern des Dorfes wandern wir Richtung Palbang und haben unterwegs tolle Aussichten ins Tal. Es geht weiter zum Bumachiya Khola (Khola = Bach, Fluss), den wir überqueren. Nach einem langen, teilweise steilen Aufstieg erreichen wir Palbang (nepalesischer Name: Torea) auf ca. 3.380 m Höhe. Die Route führt dann in ein großes, immer weiter werdendes Tal bis Yari (ca. 3.670 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1090m; Abstieg: 360m; Zelt [FMA]

    10. Tag Sipsip
    In dieser Region wird bewässert, wegen der Lage jedoch nur einmal jährlich geerntet. In Humla gedeihen Hirse und Gerste, Weizen und Buchweizen, Rettich und Kartoffeln. Von Yari wandern wir durch das weite Tal in Richtung Nara Lagna-Pass. Unterwegs begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, Bauern und Pilger. Nach einem recht steilen Anstieg erreichen wir Sipsip (ca. 4.300 m), eine Wiese am Fuß des Passes. Aufstieg: 500m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

    11. Tag Taklakot (Purang)
    Höhepunkt des heutigen Tages ist die Passüberquerung. Oberhalb von Sipsip beginnt der steile Anstieg zum etwa 4.580 m hohen Nara Lagna. Kurz nach dem Pass kann ein Aussichtspunkt erreicht werden, der bei klarer Sicht den Blick auf das tibetische Hochland und hinab zum Humla Karnali freigibt. Auf einem neu angelegten Weg steigen wir nach Hilsa (ca. 3.550 m) am Humla Karnali ab. Wir überqueren den Karnali und erreichen die Grenze nach Tibet. Wir werden von Jeeps abgeholt und nach Taklakot (Purang) gebracht. Aufstieg: 400m; Abstieg: 1100m; sehr einfaches Gästehaus [FMA]

    12. Tag See Manasarovar
    Wir erreichen eines der heiligen Pilgerziele der Tibeter, den See Manasarovar. Er ist der höchste Süßwassersee der Welt (4.558 m), seine Ausdehnung (330 qkm Fläche) entspricht ungefähr der Ausdehnung des Gardasees, die Tiefe gab Sven Hedin mit 81,8 m an. Der See liegt eingebettet zwischen zwei schneebedeckten Bergketten, am Fuß des Gurla Mandata (7.728 m), in einer der schönsten Landschaftsregionen Tibets. Bevor wir zum See kommen, erblicken wir westlich den Raksas Tal (Langka Tso; Tso, Tal = See), einen länglichen See, der gerne mit dem Mond, während der größere, eher runde Manasarovar-See mit der Sonne verglichen wird. Nach hinduistischem Glauben hat Brahma den Manasarovar-See für die rituelle Reinigung geschaffen. Jede Person, die darin ein Bad nimmt, geht in Brahmas Paradies ein; wer davon trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Leben vergeben. Einst war der See von 8 buddhistischen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wieder aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das wichtigste unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an Berghängen. Hindus nehmen an dieser glückverheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser. Traditionell ist hier der Handelsplatz für Wolle und Salz, auf dem sich die Nomaden der Region Changthang und nepalesische Händler treffen. Wir zelten am Manasarovar-See [FMA]

    13. Tag Gösul Gompa
    Das Südwestgebiet des Sees ist im Sommer Brutgebiet von Wildgänsen und Himalayaschwänen. Am Westufer unternehmen wir eine Wanderung zur Gösul Gompa. Das kleine Kloster thront auf einem Felsbuckel; von einem Hügel oberhalb der Gompa ist sogar der Kailash zu sehen. Gösul ist der Ausgangspunkt indischer Pilger zur Seeumrundung. 'Es gibt zahllose unbeschreiblich schöne Landschaftsbilder im Himalaya, im Transhimalaya und in den anderen Gegenden von Hochasien, aber die Aussicht von Gösul Gompa über den See und die umgebenden Berge übertrifft doch alles andere, was ich sah' schrieb Sven Hedin in 'Transhimalaya' (1909). Gehzeit: 5h; Zelt [FMA]

    14. Tag Chiu Gompa - Darchen
    Unsere nächste Etappe führt nordwärts zur Chiu Gompa. Das kleine Kloster wurde auf einem Hügel im Nordwesten des Sees errichtet; hier soll der indische Tantra-Meister Padmasambhava (tib. Guru Rinpotsche, der ”Lotusgeborene') während der letzten sieben Tage seines Lebens geweilt haben. Bei klarem Wetter lässt sich der verschneite Gipfel des Kailash blicken. Mit dem Auto geht es nun weiter nach Darchen. Der Ort besteht nur aus wenigen Steinhäusern, die ca. 6 km nördlich der Hauptstraße liegen. Wir bereiten uns auf die Parikrama vor, überprüfen unsere Ausrüstung und haben die Möglichkeiten, letzte kleine Einkäufe zu tätigen. Übernachtung im Gästehaus [FMA]

    15.-17. Tag 3-tägige Kailash-Umrundung - Tirthapuri
    Wir brechen zu unserer 3-tägigen Kailash-Umrundung auf. An den ersten beiden Tagen legen wir eine Strecke von je 20 km und am 3.Tag von ca. 8 km zurück. Vorbei an zahlreichen Chörten und Manisteinen wandern wir in die breite Talschlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit tibetischen und indischen Pilgern kommen wir am berühmten Gebetsfahnenmast, an den 'Fußabdrücken Buddhas' und an ehemaligen Eremitenklausen vorbei. Nach etwa 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen wir unseren ersten Lagerplatz in 5.100 m Höhe. Aufstieg 450m, Abstieg 100m. Am zweiten Tag legen wir die bedeutendste Etappe der Kailash-Umrundung zurück und erreichen die heiligste Stelle, den 5.600 m hohen Dölma La. Auf dem Pass liegt ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter 'heiliger' Stein. Der Kailash ist für die Anhänger von vier Religionen - für die Hindus, Buddhisten, Jains und Böns - der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse. Die Hindus glauben, hier lebe die Gottheit Shiva mit ihrer weiblichen Entsprechung Parvati; die tibetischen Buddhisten glauben, am Kailash wohne die Gottheit Demchog. Die Umwanderung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarnation günstig beeinflussen. Vom Lagerplatz benötigen wir etwa 3-4 Stunden bis zum Dölma La. Nach dem Pass kommen wir am See Thuji Zimbo vorbei, der von den Hindus Gauri-Kund genannt wird und als heilig gilt. Der Abstieg vom Pass verläuft über einen mäßig steilen, aber guten Pfad. Wir sind mindestens ca. 10 Stunden unterwegs. Aufstieg 720m, Abstieg 880m. Die dritte Etappe führt uns an zahlreichen Manimauern vorbei. Die Manisteine sind mit heiligen Silben beschriftet, die der Meditation dienen. Am frühen Nachmittag erreichen wir Darchen und fahren mit unseren Jeeps nach Tirthapuri, wo sich eine der heiligsten Stätten Westtibets, die Meditationshöhle Padmasambhavas und seiner Gefährtin Yeshe Tsogyel, befindet. Nach den intensiven und anstrengenden Tagen der Kailash-Umrundung suchen viele Tibeter Tirthapuri auf, um sich auszuruhen und die Erlebnisse ihrer Pilgerreise an diesem friedvollen Ort nachwirken zu lassen. Bekannt ist Tirthapuri auch für seine nahe gelegenen heißen Quellen. Für Buddhisten bilden der Berg Kailash (den sie als Weltenberg ansehen) und der See Manasarovar (der als mythologischer Ozean gilt) eine religiöse Einheit. Wird diese Einheit als inneres Erlebnis nachvollzogen, ist der Pilgerweg vollendet. Aufstieg 80m, Abstieg 260m Zelt [FMA]

    18. Tag Toling
    In einer phantastischen Erosionslandschaft nordwestlich des Berges Kailash liegt das ehemalige Königreich Guge, das Ziel unserer heutigen Fahrt. Übernachtung in einem Gästehaus [FMA]

    19. Tag Das ehemalige Königreich Guge
    Die 900 Jahre alten Ruinenstädte Toling und Tsaparang waren einst blühende buddhistische Zentren des Königreichs Guge. Frühmorgens fahren wir nach Tsaparang, ca. 20 km westlich von Toling. Geplant ist die Besichtigung der Stätte. Achtung: Da vor Ort eine letzte Erlaubnis eingeholt werden muss und ein Vertreter von Seiten des 'Kulturamtes' die Gruppen begleiten muss, bleibt bis zuletzt offen, ob diese Besichtigung möglich ist. Tsaparang wird von der phantastischen Felsszenerie des Sutlej-Flusses eingerahmt. Die Stadt wurde vermutlich Mitte des 17. Jh. verlassen, Toling blieb bis in die 60er Jahre religiöses Zentrum. In Tsaparang haben mehrere Tempel und einige Mauern den Sturm der Zeit und die Kulturrevolution überdauert. Vier Tempel gruppieren sich um die unteren Festungsmauern, während der fünfte sich oberhalb der Stadt, in der Festung bzw. in den Ruinen des einstigen Sommerpalastes der Könige befindet. Verschiedene Motive zieren die Kassettendecken und geschnitzten Balken der Tempel. Teilweise gut erhaltene Wandgemälde mit zahlreichen Details schmücken die Wände. Gästehaus [FMA]

    20.-24. Tag Shiquan He - Gertse - Tsochen - Thagyatso
    Durch abwechslungsreiche Landschaft fahren wir nach Shiquan He (tib. Ali), der Hauptstadt Westtibets. Shiquan He, eine moderne chinesische Stadt, ist Verwaltungs-, Handels- und Einkaufszentrum. Heute übernachten wir in einem sehr einfachen Gästehaus (leider nicht zu umgehen), für die folgenden Nächte dieser Reiseetappe sind Zeltübernachtungen vorgesehen. Beachten Sie bitte: Die Lagerplätze dieser Etappe sind nicht bindend festgelegt. Sie können, je nach örtlichen Gegebenheiten (z.B. Straßenverhältnissen), variieren. Es geht in Richtung Osten entlang dem Indus nach Gertse - eine lange Fahrstrecke liegt vor uns. Diese Stadt ist, wenn auch nicht schön, so doch ein wichtiges Handelszentrum. Im Sommer kommen viele Nomaden hierher, um Wolle zu kaufen und sich am Markt mit den nötigen Gebrauchsgütern zu versorgen. Südwärts fahren wir durch eine Landschaft, in der Wildesel, Pferde, Antilopen, Schafe und Ziegen leben. Geplant ist es, bei der kleinen Siedlung Tsochen zu zelten. Wir steuern Thagyatso an. Es geht über einen 5.550 m hohen Pass. Während der Fahrt haben wir Gelegenheit, immer wieder Tiere zu sehen. Auch kommen wir an heißen Quellen mit einem Geysir vorbei. Wenn alles wie geplant verläuft, schlagen wir unsere Zelte kurz nach Erreichen der Südroute zum Kailash auf. Gästehaus und Zeltübernachtungen [FMA]

    25. Tag Tibetisches Hochland - Lhatse
    Über das weite tibetische Hochland führt die Route weiter bis zur kleinen Stadt Lhatse westlich von Shigatse. Heute verabschieden wir uns von unserer nepalischen Begleitmannschaft. Übernachtung im Gästehaus [FMA]

    26. Tag Shigatse
    Weiterfahrt nach Shigatse (3.900 m), der zweitgrößten Stadt Tibets. Ein Bummel über den Markt rundet diesen Tag ab. Hotel [FMA]

    27. Tag Tashilunpo - Gyantse
    Wir besuchen Tashilunpo ('Segensberg'), seit dem 16.Jh. Sitz des Panchen Lama, der neben dem Dalai Lama der ranghöchste Würdenträger der Gelugpa-Schule ist. Das Kloster gehört neben Sera, Drepung und Ganden nicht nur zu den wichtigsten Gelbmützenklöstern Zentraltibets, sondern auch zu den schönsten Anlagen des Landes. Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden Klosterstadt. Vor den höheren Bauten mit goldglänzenden Dächern liegen die niedrigeren, weißen Wohnhäuser der etwa 600 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg, an dem Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, führt um das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird. Von Shigatse fahren wir nach Gyantse (ca. 4.070 m). Die Stadt liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang und hatte dank ihrer günstigen Lage lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim. Fahrstrecke: 90km; Hotel [FMA]

    28. Tag Gyantse - Lhasa
    Heute noch bietet sich dem Betrachter in der Altstadt von Gyantse ein traditionelles Stadtbild mit gut erhaltenen Klöstern. Auf einem Berg über der Stadt thront die Festung. Wir besuchen die Klosteranlage Palkhor Chöde mit ihrem berühmten, künstlerisch reich ausgestatteten Stupa (Kumbum) - einem begehbaren Reliquienschrein aus dem frühen 15. Jahrhundert. Ca. 250 km trennen Gyantse von Lhasa, unserem Tagesziel. Die Route führt nordwärts über den ca. 5.045 m hohen Karo La und den etwa 4.790 m hohen Gampa La, von dem sich bei gutem Wetter eine prachtvolle Aussicht auf den türkisfarbenen Yamdrok-See bietet. Entlang dem Kyichu-Fluss legen wir die letzte Wegstrecke bis zur tibetischen Hauptstadt zurück. Fahrstrecke: 250km; Hotel [FMA]

    29.-30. Tag Lhasa
    Zwei Tage haben wir Zeit, Lhasa zu erkunden. Alle Straßen der Stadt gruppieren sich rund um den Jokhang, Tibets heiligsten Tempel. Das Gebäude stammt aus dem 7. Jahrhundert, sein Herzstück ist der Jobo Shakyamuni, die am meisten verehrte Buddha-Statue Tibets. Auf dem Barkhor wird der Jokhang umwandelt. Gläubige aus allen Teilen des Landes, unter ihnen Mädchen mit zu 108 Zöpfen geflochtenem Haar, Tibeterinnen mit schönem Türkis- und Korallenschmuck, hoch gewachsene Kham-Tibeter mit roten und schwarzen Bändern im Haar folgen dem ”Mittleren Rundgang' im Uhrzeigersinn. Manch frommer Pilger misst den Weg um den Tempel mit seiner Körperlänge aus. Ein weiterer Höhepunkt dieser Tage ist die Besichtigung des berühmten Potala-Palastes. Das mächtige, auf einem 130 m hohen Felssockel thronende Bauwerk ist das Wahrzeichen der Stadt. Mitte des 17. Jhts. vom 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso erbaut, wurde der Komplex von dessen Nachfolgern erweitert und soll ca. 1000 Räume besitzen, darunter eine Vielzahl prunkvoll ausgestatteter Kapellen. Außerhalb der Stadt sehen wir den sogenannten ”Juwelenpark', Norbulinka, die Sommerresidenz des tibetischen Gottkönigs, des Dalai Lama. Ein Besuch führt uns auch zu den Klosteranlagen Drepung und Sera, die zu den bedeutendsten Gelugpa-Klöstern Tibets zählen. Gegründet wurden diese beiden Zentren des Studiums der buddhistischen Lehre von Schülern des Gelugpa-Ordens (gelug bedeutet tugendreich). Als geistiger Vater dieser Schule gilt der 1357 geborene Gelehrte Tsongkhapa. Sera wurde unterhalb einer Klause errichtet, in der Tsongkhapa mehrere Jahre als Einsiedler gelebt haben soll. Hinweis: Die Reihenfolge der Besichtigungen in Lhasa kann variieren. Hotelübernachtungen in Lhasa [FMA]

    31. Tag Flug Lhasa - Kathmandu
    Transfer zum Flughafen von Gongkar, südlich von Lhasa, und Flug nach Kathmandu. Abends treffen wir uns bei einem gemeinsamen Abschiedsessen. Hotel [FMA]

    32. Tag Kathmandu - Rückflug
    Dieser Tag in Kathmandu steht zur freien Verfügung. Am späten Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht zu unserem Rückflug nach Deutschland. [F]

    33. Tag Ankunft
    Ankunft in Frankfurt am Morgen und Weiterreise in unsere Heimatorte

    Charakter der Tour und Anforderungen:

    Technisch bieten das Trekking von Nepal nach Tibet (Ausgangspunkt Simikot) und die Kailash-Umrundung keine Schwierigkeiten. Da wir aber einen Pass von 5.600 m Höhe und während des Trekkings von Simikot nach Sher einen 4.580 m hohen Pass überschreiten, sind ein belastbarer, gesunder Organismus, gute Kondition, Trittsicherheit und an einigen wenigen Stellen Schwindelfreiheit unbedingte Voraussetzungen für diese Tour. Um der Gefahr einer Höhenkrankheit vorzubeugen, wurden die Trekkingetappen so gewählt, dass geringe Höhenunterschiede pro Tag bewältigt werden. Somit kann sich der Organismus leichter auf die veränderten Verhältnisse einstellen und es wird versucht, eine frühzeitige Konditionsschwäche zu vermeiden. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen, um ermessen zu können, ob Sie den Anforderungen dieser Tour gewachsen sind.

    Bedenken Sie bitte auch, dass vor allem die tagelangen Fahrten (ca. 2400 km) dieser Reise extrem hohe Anforderungen sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht an alle Teilnehmer/-innen stellen. Mit Fahrzeugen (die in sehr schlechtem Zustand sein können) geht es über den Changthang, das menschenleere und weite tibetische Hochland. Dieses unwegsame Gebiet beansprucht den Körper hart. Daher ist diese Tour für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) nicht geeignet. Die Straßen sind streckenweise sehr schlecht, Schlaglöcher, Sand und Schotter, aber auch heftige Regenfälle können das Vorwärtskommen erschweren und verzögern. Genau das gehört aber zum Erlebnis dieser Landschaft, deren Talebenen oft höher sind als die höchsten Berge Europas. Mit etwas Glück erleben Sie Antilopen, Murmeltiere und die seltenen Kiangs (im Hochland lebende Wildesel).

    Begleitet werden Sie von einer nepalesischen Trekkingmannschaft, die für Sie kocht und serviert. Allerdings müssen die Nepali das Beste aus dem machen, was in Tibet an Nahrungsmitteln geboten werden kann, und das ist meist sehr wenig. Während der Wanderungen tragen die Teilnehmer/-innen nur ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (z.B. Regenschutz, Trinkwasserflasche etc.), für den Transport des Hauptgepäcks ist gesorgt. Wir möchten Sie dennoch bitten, kameradschaftlich und aktiv bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte usw.) mitzuhelfen.

    Inklusivleistungen:

  • An / Abreise: Linienflug mit Gulf Air, Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt, Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze kostenlos, Flug Lhasa – Kathmandu
  • Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels, Gästehäusern und Zelten; Vollpension
  • Transfers / Besichtigungen: Transfers, Besichtigungs - und Überlandfahrten, Inlandsflüge mit Yeti Air Kathmandu – Nepalgunj – Simikot
  • Reiseleitung / Betreuung: Hauser - Reiseleiter/in, örtliche Führer, Begleitmannschaft, Tragtiere
  • Versicherungen / sonstiges: Eintrittsgebühren; höhenmedizinische Überdruckkammer; unser Versicherungspaket
  • Nicht enthaltene Leistungen
    Visagebühren (für Tibet / China Sammelvisum Euro 120, - ; für Nepal ca. Euro 60, - ), Flughafensteuern für die Inlandsflüge, Getränke, Trinkgelder (rechnen Sie mit Euro 5, - pro Tag), Einzelzimmer - Zuschlag, individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie persönliche Ausgaben; Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung; Tourverlauf

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     Preise 
     Teilnehmer: 10-16 Pers.

    Reisedauer: 33 Tage

    Preis: ab 4.990,- €
  • Einzelzimmer: 480,- €
  • Sammelvisum China und Tibet: ab 120,- € mehr Infos >
  • Visum Nepal: ab 60,- € mehr Infos >

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     02.05. - 03.06.2010 
    01.08. - 02.09.2010 verfügbar
    05.09. - 07.10.2010 verfügbar

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Routenverlauf
    Routenverlauf zur Reise Ins Zentrum des kosmischen Mandala

     Abflughäfen 
     
  • Frankfurt
     

     Einreisebestimmungen 
     China:
    Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass. Ein Touristen-Visum berechtigt für einen Aufenthalt in China von 30 Tagen. Eine Verlängerung in China vor Ort ist möglich. Alle Papiere müssen persönlich oder in Vertretung eingereicht bzw. abgeholt werden. Die Beantragung des Visums per Postweg wird nicht angenommen.

    Nepal:
    Visum für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger bei Ankunft als Tourist für einen Aufenthalt von 60 Tagen. Notwendig ist der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass plus ein Passfoto.

    Tibet:
    Für die Reise ins Autonome Gebiet Tibet der VR China wird neben einem China Visum noch eine Einreisegenehmigung benötigt. Individualreisen nach Tibet sind zur Zeit nicht möglich, nur organisierte Reisegruppen sind zugelassen (mindestens fünf Teilnehmer). Für das China Visum ist ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich.
     

     Reiseveranstalter 
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    München, Deutschland
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    Letztes Update: 13.07.2010