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Ins Zentrum des kosmischen MandalaTibet / TrekkingReise Nr. 2723 Zwei Panoramaflüge entlang des Himalaya bringen Sie in den Westen Nepals, wo Sie in sechs Tagen den Nara Langna (4.580 m), das ”Tor nach Tibet', erreichen. Die Route führt durch eine faszinierende Landschaft über Reisterrassen und vorbei an typischen Dörfern. Sie übernachten am Manasarovar-See. Hier begegnen Sie Pilgern, die im See ihre rituellen Waschungen vollziehen. Der Pilgerweg um den heiligen Berg Kailash ist für Tibeter das wichtigste religiöse Ziel im Leben. Die dreitägige Wanderung führt vorbei an Gebetssteinen mit Beschwörungsformeln, den ”Fußabdrücken Buddhas' und über den mit Gebetsfahnen geschmückten 5.636 m hohen Dölma La. Der zweite Teil der Reise hat einen völlig anderen Charakter. Nach einem Besuch des ehemaligen Königreichs Guge mit der über 900 Jahre alten Ruinenstadt Tsaparang fahren Sie auf der Südroute nach Lhasa. Während der Fahrt verzaubern Lichtstimmungen das karge Hochland. Ein Tagesausflug bringt Sie an die spektakuläre Nordseite des Everest, bevor Sie die berühmten Sehenswürdigkeiten Zentraltibets besuchen.
Ihr Tourverlauf 1. Tag Anreise Linienflug mit Etihad von Frankfurt über Abu Dhabi nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Kathmandu Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt und Transfer zu unserem Hotel. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A] 3. Tag Kathmandu Der heutige Tag dient uns zur Erledigung diverser Formalitäten, er steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann eventuell noch durch den nördlichen Stadtteil Thamel bummeln. Vollbepackte Rikscha-Fahrer zwängen sich durch die Menge. In kleinen, überquellenden Läden bieten Händler ihre Waren an: Haushaltsgegenstände, Kleidung, Souvenirs, bunte Armbänder, Kerzen, Räucherstäbchen und vieles mehr. In den engen Gassen dieses lebendigen Viertels gibt es Buchläden mit einem umfangreichen Angebot und viele, teilweise sehr gute Restaurants, in denen Bergsteiger und Trekker aus aller Welt ihre Erlebnisse austauschen. Hotel [F] 4. Tag Flug nach Nepalgunj Wir fliegen nach Nepalgunj, einem relativ großen Ort inmitten eines Reisanbaugebietes an der Südgrenze Nepals zu Indien. Hier ist das Klima im Sommer schwülheiß. Beachten Sie bitte: Flugplanumstellungen wegen des Wetters sind möglich. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [FMA] 5. Tag Flug nach Simikot - Beginn des Trekkings Zeitig werden wir aufstehen und nach Simikot (2.910 m), im Nordwesten Nepals, fliegen. Von bewaldeten Bergrücken umgeben, liegt Simikot hoch über dem Flusstal des Humla Karnali und ist die wichtigste Siedlung in Humla, dem entlegensten nepalesischen Distrikt. Hier treffen wir unsere Begleitmannschaft und brechen nach Verteilung des Gepäcks gemeinsam zum Trekking auf. Achten Sie bitte darauf, besonders zu Beginn langsam und stetig zu gehen. Wir wandern zu einem bewaldeten Bergkamm (ca. 3.200 m) oberhalb von Simikot und erreichen nach einem langen, steilen Abstieg auf steinigem Pfad das Thakuri-Dorf Tuling (auf ca. 2.270 m). Wir zelten zwischen Tuling und dem Ort Dharapuri (ca. 2.300 m). Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA] 6. Tag Kermi Angenehm beginnt unsere Wanderung im Schatten von Obstbäumen. Nach Passieren eines Dorfes folgt ein steiler Abschnitt - wir queren einen steinigen Hang hinab zu einem Bach. Unterhalb des Pfades führt eine Brücke über den Humla Karnali zum letzten Thakuri-Dorf in diesem Tal, Dherapani. Die Reisfelder erreichen hier ihre oberste Anbaugrenze. In stetigem Auf und Ab folgen wir dem Pfad auf der Nordseite des Flusses und wandern über einen Bergkamm unserem Etappenziel, Kermi (ca. 2.700 m), entgegen. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 790m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA] 7. Tag Yalbang Durch abwechslungsreiche Tal- und Berglandschaft erreichen wir nach mehreren, teils steilen Auf- und Abstiegen (bis ca. 3.000 m) wieder das Tal des schnell fließenden Humla Karnali. Oberhalb des Hirtenlagers Yalbang (2.760 m), an dem wir vorbeiwandern, verengt sich das Tal und seine Wände werden steil. Wir steigen auf zum Dorf Yalbang (ca. 2.900 m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA] 8. Tag Tumkot Um Tumkot, unser heutiges Etappenziel, zu erreichen, ist es nicht mehr nötig, den 3.500 m hohen Illing La (La=Pass) zu überqueren. Ein neuer, an einigen Stellen in den Fels gehauener Weg führt am Humla Karnali (2.770 m) entlang. In stetigem Auf und Ab wandern wir bis zu einer Hängebrücke, überqueren den Fluss und steigen von seinem Südufer aus, vorbei an Aprikosengärten, nach Muchu auf (ca. 3.000 m). Nach weiteren ca. 40 Minuten gelangen wir nach Tumkot. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 630m; Zelt [FMA] 9. Tag Yari Eine landschaftlich sehr schöne Etappe liegt vor uns. Vorbei an den Steinhäusern, Gärten und Feldern des Dorfes wandern wir Richtung Palbang und haben unterwegs tolle Aussichten ins Tal. Es geht weiter zum Bumachiya Khola (Khola = Bach, Fluss), den wir überqueren. Nach einem langen, teilweise steilen Aufstieg erreichen wir Palbang (nepalesischer Name: Torea) auf ca. 3.380 m Höhe. Die Route führt dann in ein großes, immer weiter werdendes Tal bis Yari (ca. 3.670 m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1050m; Abstieg: 260m; Zelt [FMA] 10. Tag Sipsip In dieser Region wird bewässert, wegen der Lage jedoch nur einmal jährlich geerntet. In Humla gedeihen Hirse und Gerste, Weizen und Buchweizen, Rettich und Kartoffeln. Von Yari wandern wir durch das weite Tal in Richtung Nara-Lagna-Pass. Unterwegs begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, Bauern und Pilger. Nach einem recht steilen Anstieg erreichen wir Sipsip (ca. 4.300 m), eine Wiese am Fuß des Passes. Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 50m; Zelt [FMA] 11. Tag Nara Lagna - Taklakot (Purang) Höhepunkt des heutigen Tages ist die Passüberquerung. Oberhalb von Sipsip beginnt der steile Anstieg zum etwa 4.580 m hohen Nara Lagna. Kurz nach dem Pass kann ein Aussichtspunkt erreicht werden, der bei klarer Sicht den Blick auf das tibetische Hochland und hinab zum Humla Karnali freigibt. Auf einem neu angelegten Weg steigen wir nach Hilsa (ca. 3.550 m) am Humla Karnali ab, überqueren den Karnali und erreichen die Grenze nach Tibet. Wir werden von Jeeps abgeholt und nach Taklakot (Purang) gebracht. In Taklakot müssen wir noch einige Formalitäten erledigen, wechseln Geld und schauen uns die Stadt an. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 900m; einfaches Gästehaus [FMA] 12. Tag Manasarovar-See Über den 4.675 m hohen Gula La, von dem aus wir den Kailash zum erstan Mal sehen, fahren wir am Rakastal (See) vorbei zum Südufer des Sees Manasarovar. Wir zelten in der Nähe der Trugo Gompa (4.582 m) an der Südseite des Sees. 13. Tag See Manasarovar Der See Manasarovar ist der höchste Süßwassersee der Welt (4.558 m), seine Ausdehnung (330 qkm Fläche) entspricht ungefähr der Ausdehnung des Gardasees, die Tiefe gab Sven Hedin mit 81,8 m an. Der See liegt eingebettet zwischen zwei schneebedeckten Bergketten, am Fuß des Gurla Mandata (7.728 m), in einer der schönsten Landschaftsregionen Tibets. Einst war der See von 8 buddhistischen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wieder aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das wichtigste unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an Berghängen. Hindu nehmen an dieser glückverheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser. Wir unternehmen eine Wanderung zur Gösul Gompa. Das kleine Kloster thront auf einem Felsbuckel; von einem Hügel oberhalb der Gompa ist sogar der Kailash zu sehen. Gösul ist der Ausgangspunkt indischer Pilger zur Seeumrundung. 'Es gibt zahllose unbeschreiblich schöne Landschaftsbilder im Himalaya, im Transhimalaya und in den anderen Gegenden von Hochasien, aber die Aussicht von Gösul Gompa über den See und die umgebenden Berge übertrifft doch alles andere, was ich sah' schrieb Sven Hedin in 'Transhimalaya' (1909). Mit Geländewagen fahren wir weiter zur Chiu Gompa. Das kleine Kloster wurde auf einem Hügel im Nordwesten des Sees errichtet; hier soll der indische Tantra-Meister Padmasambhava (tib. Guru Rinpotsche, der ”Lotusgeborene') während der letzten sieben Tage seines Lebens geweilt haben. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 1h; Wir zelten bei Chiu Gompa [FMA] 14. Tag Fahrt nach Thirtapuri Mit dem Auto fahren wir weiter nach Thirtapuri, bekannt für seine heißen Quellen. Der Ort liegt westlich des Berges Kailash am rechten Ufer des Sutlej-Flusses und ist nach dem See Manasarovar und dem Berg Kailash der wichtigste Pilgerort von Westtibet. In Thirtapuri befindet sich eine der heiligsten Stätten Westtibets - die Meditationshöhle Padmasambhavas und seiner Gefährtin Yeshe Tsogyel. Fahrzeit: 2,5-3,5h; Zelt [FMA] 15. Tag Toling - Tsaparang Nordwestlich von Tirthapuri, eingebettet in die zerklüftete Canyon-Landschaft des Sutlej-Flusses, liegen die 900 Jahre alten Ruinen von Tholing und Tsaparang - einst blühende Zentren des ehemaligen Königreichs Guge. Tsaparang wurde Mitte des 17.Jh. verlassen, während Tholing, unser heutiges Etappenziel, bis in die 60er-Jahre religiöses Zentrum blieb. Trotz der Kulturrevolution sind glücklicherweise einige Bauwerke und Tempel erhalten geblieben. In Tsaparang (3.800 m) gruppieren sich vier Tempel um die unteren Festungsmauern, der fünfte befindet sich oberhalb der Stadt in den Überresten des einstigen Sommerpalastes der Könige. Verschiedene Motive zieren die Kassettendecken und geschnitzten Balken der Tempel. Teilweise gut erhaltene Wandgemälde mit zahlreichen Details schmücken die Wände. ”Gebete und Meditationen in Farbe und Form, jeder Pinselstrich ein Akt höchster Konzentration' nennt Lama Anagarika Govinda diese Kunstwerke. Hinweis: Für den Besuch von Tsaparang muss vor Ort eine letzte Erlaubnis eingeholt werden. Außerdem ist es vorgeschrieben, dass uns ein Angehöriger des ”Kulturamtes' begleitet. Es bleibt deshalb bis zuletzt offen, ob Tsaparang besucht werden kann. Fahrzeit: 5-6h; Gästehaus oder Gastfamilien [FMA] 16. Tag Darchen Wir fahren nach Darchen (4.800 m) zum Ausgangspunkt der Kailash-Umrundung (Skt. Parikrama). Der Ort besteht nur aus wenigen Steinhäusern, die ca. 6 km nördlich der Hauptstraße liegen. Fahrzeit: 5-6h; einfaches Gästehaus [FMA] 17.-19. Tag 3-tägige Kailash-Umrundung - Tirthapuri Wir brechen zu unserer 3-tägigen Kailash-Umrundung auf. An den ersten beiden Tagen legen wir eine Strecke von je 20 km und am 3.Tag von ca. 8 km zurück. Vorbei an zahlreichen Chörten und Manisteinen wandern wir in die breite Talschlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit tibetischen und indischen Pilgern kommen wir am berühmten Gebetsfahnenmast, an den ”Fußabdrücken Buddhas' und an ehemaligen Eremitenklausen vorbei. Nach etwa 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen wir unseren ersten Lagerplatz in 5.100 m Höhe. Aufstieg 450m, Abstieg 100m. Am zweiten Tag legen wir die bedeutendste Etappe der Kailash-Umrundung zurück und erreichen die heiligste Stelle, den 5.600 m hohen Dölma La. Auf dem Pass liegt ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter ”heiliger' Stein. Der Kailash ist für die Anhänger von vier Religionen - für die Hindu, Buddhisten, Jains und Böns - der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse. Die Hindu glauben, hier lebe die Gottheit Shiva mit ihrer weiblichen Entsprechung Parvati; die tibetischen Buddhisten glauben, am Kailash wohne die Gottheit Demchog. Die Umwanderung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarnation günstig beeinflussen. Vom Lagerplatz benötigen wir etwa 3-4 Stunden bis zum Dölma La. Nach dem Pass kommen wir am See Thuji Zimbo vorbei, der von den Hindu Gauri-Kund genannt wird und als heilig gilt. Der Abstieg vom Pass verläuft über einen mäßig steilen, aber guten Pfad. Wir sind mindestens ca. 10 Stunden unterwegs. Aufstieg 720m, Abstieg 880m. Die dritte Etappe führt uns an zahlreichen Manimauern vorbei. Die Manisteine sind mit heiligen Silben beschriftet, die der Meditation dienen. Am frühen Nachmittag erreichen wir Darchen und fahren mit unseren Jeeps zur Seralung Gompa an der Ostseite des Mansasarovar-Sees. Aufstieg 80m, Abstieg 260m Zelt [FMA] 20. Tag Fahrt über Paryang nach Saga Die Fahrt nach Zentral-Tibet beginnt. Vorbei an einsam gelegenen, klaren Seen erreichen wir den Mayum La und fahren über Paryang bis Saga. Unterwegs bieten sich herrliche Ausblicke auf den Transhimalaya im Norden und den Himalaya im Süden. Kurz nach Saga überqueren wir über eine Brücke den Tsangpo und richten unser Lager ein. Fahrzeit: 8-9h; Zelt [FMA] 21. Tag Tingri Vorbei am Paiku Tso, von dem aus die Gipfel des Langtang Himal und der Shishapangma gut zu sehen sind, erreichen wir den 'Friendship highway' der Kathmandu mit Lhasa verbindet. Wir fahren bis zur Ortschaft Tingri. Fahrzeit: 6-7h; Gästehaus [FMA] 22. Tag Kloster Rongbuk Das Ziel unseres heutigen Tagesausflugs ist das Kloster Rongbuk (auf 5.030 m), das am Fuß des gleichnamigen Gletschers liegt. Von hier haben wir einen einzigartigen Blick auf die spektakuläre Nordseite des Mt. Everest. Der Eisriese wirkt von der tibetischen Seite wesentlich imposanter als von Süden her. Übernachtung in Tingri. Fahrzeit: 5-6h; Gästehaus [FMA] 23. Tag Shigatse - Gyantse Wir fahren nach Shigatse, der zweitgrößten Stadt Tibets und besuchen das Kloster Tashilunpo (”Segensberg'), seit dem 16. Jh. Sitz des Panchen Lama, der neben dem Dalai Lama der ranghöchste Würdenträger der Gelugpa-Schule ist. Das Kloster gehört neben Sera, Drepung und Ganden nicht nur zu den wichtigsten Gelbmützenklöstern Zentraltibets, sondern auch zu den schönsten Anlagen des Landes. Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden Klosterstadt. Vor den höheren Bauten mit goldglänzenden Dächern liegen die niedrigeren, weißen Wohnhäuser der etwa 600 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg, an dem Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, führt um das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird. Von Shigatse fahren wir nach Gyantse (ca. 4.070 m). Die Stadt liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang und hatte dank ihrer günstigen Lage lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim. Fahrzeit: 6-7h; Hotel [FMA] 24. Tag Gyantse - Lhasa Heute noch bietet sich dem Betrachter in der Altstadt von Gyantse ein traditionelles Stadtbild mit gut erhaltenen Klöstern. Auf einem Berg über der Stadt thront die Festung. Wir besuchen die Klosteranlage Palkhor Chöde mit ihrem berühmten, künstlerisch reich ausgestatteten Stupa (Kumbum) - einem begehbaren Reliquienschrein aus dem frühen 15. Jahrhundert. Ca. 250 km trennen Gyantse von Lhasa, unserem Tagesziel. Die Route führt nordwärts über den Karo La (ca. 5.045 m) und den Gampa La (etwa 4.790 m), von dem sich bei gutem Wetter eine prachtvolle Aussicht auf den türkisfarbenen Yamdrok-See bietet. Entlang dem Kyichu-Fluss legen wir die letzte Wegstrecke bis zur tibetischen Hauptstadt zurück. Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 250km; Hotel [FMA] 25.-26. Tag Lhasa Zwei Tage haben wir Zeit, um Lhasa zu erkunden. Alle Straßen der Stadt gruppieren sich rund um den Jokhang, Tibets heiligsten Tempel. Das Gebäude stammt aus dem 7. Jh., sein Herzstück ist der Jobo Shakyamuni, die am meisten verehrte Buddha-Statue Tibets. Auf dem Barkhor wird der Jokhang umwandelt. Gläubige aus allen Teilen des Landes, unter ihnen Mädchen mit zu 108 Zöpfen geflochtenem Haar, Tibeterinnen mit schönem Türkis- und Korallenschmuck, hoch gewachsene Kham-Tibeter mit roten und schwarzen Bändern im Haar folgen dem ”Mittleren Rundgang' im Uhrzeigersinn. Manch frommer Pilger misst den Weg um den Tempel mit seiner Körperlänge aus. Ein weiterer Höhepunkt dieser Tage ist die Besichtigung des berühmten Potala-Palastes. Das mächtige, auf einem 130 m hohen Felssockel thronende Bauwerk ist das Wahrzeichen der Stadt. Mitte des 17. Jh. vom 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso erbaut, wurde der Komplex von dessen Nachfolgern erweitert und soll ca. 1000 Räume besitzen, darunter eine Vielzahl prunkvoll ausgestatteter Kapellen. Außerhalb der Stadt sehen wir den sogenannten ”Juwelenpark', Norbulinka, die Sommerresidenz des tibetischen Gottkönigs, des Dalai Lama. Ein Besuch führt uns auch zu den Klosteranlagen Drepung und Sera, die zu den bedeutendsten Gelugpa-Klöstern Tibets zählen. Gegründet wurden diese beiden Zentren des Studiums der buddhistischen Lehre von Schülern des Gelugpa-Ordens (gelug bedeutet tugendreich). Als geistiger Vater dieser Schule gilt der 1357 geborene Gelehrte Tsongkhapa. Sera wurde unterhalb einer Klause errichtet, in der Tsongkhapa mehrere Jahre als Einsiedler gelebt haben soll. Hinweis: Die Reihenfolge der Besichtigungen in Lhasa kann variieren. Hotel in Lhasa [FMA] 27. Tag Flug Lhasa - Kathmandu Transfer zum Flughafen von Gongkar, südlich von Lhasa, und Flug nach Kathmandu. Abends treffen wir uns zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen. Hotel [FMA] 28. Tag Kathmandu - Rückflug Dieser Tag in Kathmandu steht zur freien Verfügung. Am späten Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht. Rückflug nach Deutschland. [F] 29. Tag Ankunft Ankunft in Frankfurt am Morgen und Weiterreise zu Ihrem Heimatort. Charakter der Tour und Anforderungen: Technisch bieten das Trekking von Nepal nach Tibet (Ausgangspunkt Simikot) und die Kailash-Umrundung keine Schwierigkeiten. Da wir aber einen Pass von 5.600 m Höhe und während des Trekkings von Simikot nach Sher einen 4.580 m hohen Pass überschreiten, sind ein belastbarer, gesunder Organismus, gute Kondition, Trittsicherheit und an einigen wenigen Stellen Schwindelfreiheit unbedingte Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Tour. Um der Gefahr einer Höhenkrankheit vorzubeugen, wurden die Trekkingetappen so gewählt, dass pro Tag geringe Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Somit kann sich der Organismus leichter auf die veränderten Verhältnisse einstellen und es wird versucht, eine frühzeitige Konditionsschwäche zu vermeiden. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen, um ermessen zu können, ob Sie den Anforderungen dieser Tour gewachsen sind. Bedenken Sie bitte auch, dass vor allem die tagelangen Fahrten (ca. 2400 km) dieser Reise extrem hohe Anforderungen sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht an alle Teilnehmer/-innen stellen. Mit Fahrzeugen (die in sehr schlechtem Zustand sein können) geht es über den Changthang, das menschenleere und weite tibetische Hochland. Dieses unwegsame Gebiet beansprucht den Körper hart. Daher ist diese Tour für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) nicht geeignet. Die Straßen sind streckenweise sehr schlecht, Schlaglöcher, Sand und Schotter, aber auch heftige Regenfälle können das Vorwärtskommen erschweren und verzögern. Genau das gehört aber zum Erlebnis dieser Landschaft, deren Talebenen oft höher sind als die höchsten Berge Europas. Mit etwas Glück erleben Sie Antilopen, Murmeltiere und die seltenen Kiangs (im Hochland lebende Wildesel). Begleitet werden Sie von einer nepalesischen Trekkingmannschaft, die für Sie kocht und serviert. Allerdings müssen die Nepali das Beste aus dem machen, was in Tibet an Nahrungsmitteln geboten werden kann, und das ist meist sehr wenig. Während der Wanderungen tragen die Teilnehmer/-innen nur ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (z.B. Regenschutz, Trinkwasserflasche etc.), für den Transport des Hauptgepäcks ist gesorgt. Wir möchten Sie dennoch bitten, kameradschaftlich und aktiv bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten mitzuhelfen. So müssen die Zelte von den Teilnehmern aufgebaut werden. Alle Höhepunkte West- und Zentraltibets in einer anstrengenden, aber um so abwechslungsreicheren Reise. Klima Bedingt durch den Monsun auf nepalesischer Seite beschränken sich die besten Reisezeiten für diese Tour auf die Monate Mai und Ende August/September. Die Witterung kann zu jeder Jahreszeit sehr wechselhaft sein. In den Sommermonaten Juli/August kann es durch den Einfluss des Monsuns vermehrt Niederschläge geben und die Sicht kann beeinträcht sein. Tagsüber kann es recht warm werden (20°C). In der Nacht kühlt es sehr stark ab und Temperaturen bis -15°C sind möglich. Regenfälle, aber auch Trockenperioden mit viel Staub sind typisch für die von uns besuchten Landesteile. Ausrüstung Gegen mögliche Wetterumschwünge wappnen Sie sich am besten, indem Sie sowohl leichte, als auch warme, wind- und regenundurchlässige Kleidung mitnehmen (die Sie nach dem ”Zwiebelschalenprinzip' tragen können). Wir empfehlen eine bequeme Wanderausrüstung und stabile, feste Trekkingschuhe mit guter Profilsohle. Für die Übernachtungen im Zelt benötigen Sie einen Schlafsack. Hilfreich ist außerdem ein einfaches Tuch als Staubschutz für Nase und Mund. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die Ihnen mit den Reiseunterlagen zugeht. Inklusivleistungen:
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