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Indien - Ladakh-Expedition zum Kun (7077m)Indien / Jammu und Kashmir / ExpeditionenReise Nr. 3758 Die Zwillingsgipfel Nun (7135 m) und Kun (7077 m) bilden die höchsten Erhebungen des Zanskar Himalaya im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir. Bereits 1913 erstmals, aber erst 58 Jahre später zum zweiten Mal bestiegen, wird der Kun als kleinerer und etwas einfacherer der beiden Gipfel zwar inzwischen regelmäßig, aber nach wie vor eher selten besucht. Dabei machen ihn seine schnelle Erreichbarkeit, die technisch unkomplizierte Route über den Nordostgrat sowie die hohe Erfolgsquote eigentlich zum prädestinierten Ziel für erfahrene Bergsteiger, die erstmals einen 7000er versuchen wollen. Buddhistische Klöster rund um Ladakhs Hauptstadt Leh sowie ein landschaftlich großartiges Anmarschtrekking über hohe Pässe machen diese Expedition insgesamt zu einem außergewöhnlichen Bergerlebnis in einer spektakulären Gegend. Mit interessanten Besichtigungen in Delhi oder Agra (optional) klingt diese vielfältige Expeditionsreise aus.
Tourenverlauf 1.Tag Flug nach Delhi. (-/-/-) 2.Tag Ankunft in der Metropole Delhi und Transfer zum Hotel. Eine geführte Stadtbesichtigung besucht zahlreiche Höhepunkte: das prächtige Rote Fort, Jama Masjid – größte Moschee in Indien, Raj Ghat – Gedenkstätte für Mahatma Gandhi, India Gate –Triumphbogen und Qutab Minar, die 72m hohe Siegessäule. Ü im Hotel. (F/-/-) 3.Tag Transfer zum Flughafen und Panoramaflug nach Leh (3500 m). Bei klarem Wetter haben Sie einen fantastischen Blick zum K2, Nanga Parbat – auch als Diamir, ”König der Berge”, bekannt – und Gasherbrum. Auf der anderen Seite sehen Sie bereits das nahe Nun-Kun-Massiv, Ziel dieser Expeditionsreise. In Leh Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Ü im Hotel. (F/M/A) 4.Tag Die heutige Klostertour rund um Leh hält zahlreiche großartige Eindrücke bereit und verbessert zugleich die Höhen-Akklimatisation. Sie besichtigen die uralte Hemis Gompa, das Kloster Thikse und den berühmten Shey-Palast. Ü wie am Vortag. (F/M/A) 5.Tag Heute führt die Fahrt zunächst ca. 120 km bis zum Kloster Lamayuru (3440 m), nach dessen Besichtigung und einer Mittagsrast Sie die Fahrt weitere 20 km fortsetzen bis nach Heniskut (4000 m). Hier treffen Sie auf die Begleitmannschaft der Expedition und übernachten erstmals im Zelt. (F/M/A) 6.Tag Die erste Trekkingetappe führt Sie durch die malerische Schlucht des Kanji Nallah bis in den kleinen Ort Kanji (4500 m), wo ein kleines Kloster besichtigt werden kann. Noch ein Stück weiter steht das heutige Zeltcamp. Das Gepäck wird während des gesamten Anmarschs bis ins Basislager mit Mulis/Pferden transportiert, so dass Sie nur mit Ihrem leichten Tagesrucksack unterwegs sind. (Gehzeit ca. 4-5h, 500 m↑). (F/M/A) 7.Tag Nach dem Frühstück setzen Sie Ihre Trekkingtour fort. Über Koi-Do und weiter entlang eines kleinen Flusses erreichen Sie schließlich Das Kanji La Basecamp (5100 m), Ausgangspunkt für die morgige Passüberschreitung. Ü im Zelt. (Gehzeit: ca. 5-6h, 600 m↑). (F/M/A) 8.Tag Die Überschreitung des 5255 m hohen Kanji La ist ein erster Akklimatisationstest. Von der Passhöhe aus können Sie bei guter Sicht erste Blicke auf die Gipfelgruppe des Nun-Kun-Massivs erhaschen. Jenseits des Passes geht es durch ein enges Tal hinunter bis Rusgogdo (4300 m). Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 250 m↑ 1050 m↓). (F/M/A) 9.Tag Durch das Rangdum-Tal geht es nun weiter hinunter bis zum Rangdum-Kloster (3650 m), dessen Besichtigung grandiose Landschaftseindrücke mit dem klösterlichen Leben im zentralen Zanskartal vereint. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 650 m↓). (F/M/A) 10.Tag Entlang des Suru-Flusses setzen Sie Ihre Trekkingtour bis nach Golmatonga (3890 m) fort. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h). (F/M/A) 11.Tag Heute erreichen Sie das Basislager (4500 m) für die Besteigung des 7077 m hohen Kun, in dem Sie sich für die nächsten 2 Wochen häuslich einrichten. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 600 m↑). (F/M/A) 12.-25.Tag 14 Tage stehen zur Besteigung des 7077 m hohen Kun zur Verfügung. Vom Basislager aus werden Sie die erforderlichen Hochlager (Lager 1 ca. 5300 m, Lager 2 ca. 6100 m und Lager 3 ca. 6500 m) errichten. Die Route führt dabei meist über Schnee und Eis und weist keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf. Bei normalen Verhältnissen muß lediglich ein steilerer Abschnitt (ca. 40-45° auf 300 m) ggf. mit Fixseilen gesichert werden, ist bei sehr guten Verhältnissen jedoch u.U. auch ohne diese Hilfe begehbar. Je nach Spaltensituation und Schneebeschaffenheit ist jedoch über weite Strecken das selbständige Gehen in Seilschaften erforderlich. Während der Errichtung der Hochlager können Sie sich langsam an die Höhe akklimatisieren und es bleibt auch genügend Zeit für Ruhetage im Basislager. Sind Sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs, werden Absprachen und Taktik per Funk zwischen den einzelnen Seilschaften festgelegt. Wenn die Lager 1 und 2 eingerichtet sind und Sie sich nach einer Nacht im Lager 2 nochmals ausreichend im Basislager erholt haben, können Sie einen Gipfelversuch starten! Beim Gipfelaufstieg werden Sie je nach Wettersituation und körperlicher Verfassung das dritte und letzte Hochlager errichten und von dort aus am nächsten Tag direkt zum Gipfel weitergehen. Der Gipfelaufstieg führt über eine Steilstufe (ca. 30-35°) zum Grat, dem man bis zum höchsten Punkt zuletzt ohne weitere Schwierigkeiten folgt. Ist der 7077 m hohe Gipfel schließlich erreicht, schweift der Blick weit über die Bergketten von Ladakh-Zanskar bis hinüber zu den 8000ern des pakistanischen Karakorum. Beim Abstieg ist nochmals volle Konzentration erforderlich, ehe das sichere Lager wieder erreicht ist. Der weitere Abstieg ins Basislager und die komplette Beräumung der drei Hochlager sind bei guter Logistik an 1-2 Tagen problemlos machbar, so dass Sie sich bis kurz vor Verlassen des Basislagers alle Gipfelchancen offenhalten können. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und guter Akklimatisation Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Spätestens am Abend des 14.Tages müssen jedoch alle Lager beräumt und das Basislager wieder erreicht sein. 14 Ü im Zelt. 14x(F/M/A im Basislager bzw. F/-/A in den Hochlagern) 26.Tag Heute verlassen Sie das Basislager und wandern auf der bereits vom Hinweg bekannten Route zurück nach Golmatonga (3890 m). Dort werden Sie bereits erwartet und fahren noch am selben Tag die 105 km auf einer landschaftlich großartigen Strecke mit herrlichen Blicken auf das Nun-Kun-Massiv nach Kargil (2700 m), dem nach Leh zweitgrößten Ort in Ladakh. Ü im Hotel. (F/M/A) 27.Tag Die ca. 240 km lange Rückfahrt nach Leh dauert den ganzen Tag und führt über die hohen Pässe Photu La (4093 m) und Namnik La (3720 m). Unterwegs bieten sich immer wieder tolle Ausblicke und faszinierende Landschaftseindrücke, die die anstrengende Fahrt auflockern. Ü im Hotel in Leh. (F/M/A) 28.Tag Rückflug von Leh nach Delhi. Der Nachmittag steht in Delhi zur freien Verfügung. Ü im Hotel. (F/-/-) 29.Tag Ein letzter Reserve- und Puffertag, der eventuelle Verzögerungen während der Rückreise vom Basislager bis nach Delhi ausgleichen hilft, steht bei planmäßigem Verlauf für weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Optional besteht die Möglichkeit zu einem Tagesausflug nach Agra, um das weltberühmten Taj Mahal, das Rote Fort von Agra und die alte Mogulstadt Fatehpur Sikri zu besichtigen. In diesem Fall erreichen Sie Delhi wieder am späten Abend. Ü im Hotel. (F/-/-) 30.Tag Zeitig am Morgen Transfer zum Flughafen. Flug nach Frankfurt. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen Für diese Expedition ist ein sicheres Gehen in Schnee und Eis erforderlich. Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht, absolute Trittsicherheit, ausreichende Kondition für bis zu 12-stündige Tagesetappen sowie Erfahrung und anwendungsbereite Kenntnisse im Umgang mit alpiner Seiltechnik, Steigeisen und Eispickel sind Grundvoraussetzungen. Für die weitestgehend in vergletscherten Regionen verlaufende Aufstiegsroute werden neben kompletter Anseil- und Eisausrüstung auch Teleskopstöcke sowie sehr gut isolierte Schalenbergstiefel benötigt. Weitere spezielle Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste. Darüber hinaus wird ein persönlicher Tourenbericht gefordert, aus dem die absolvierten Bergtouren der vergangenen Jahre hervorgehen. Jeder Teilnehmer muss sämtliche Aktivitäten wie z.B. Gehen in Seilschaften, Hochlageraufbau, Kochen im Hochlager und Transport der Ausrüstung für die Hochlager selbstständig in Eigenregie und als Team mit den anderen Expeditionsteilnehmern gemeinsam durchführen. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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