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Goldener Herbst in JapanJapan / RundreiseReise Nr. 2630 Wenn im Herbst der Ahorn unter dem blauen Himmel feurig aufleuchtet, wird Japan zum idealen Reiseland. Momijigari – die Herbstlaubschau – ist wie das Feiern unter den Kirschblüten im Frühjahr ein Volksfest, zu dem die Japaner in Scharen in die Gärten der Tempel hinaus wandern. Leichte Wanderungen durch bunte Wälder, der imposante Mt. Fuji und der Kontrast von High-Tec und Tradition erwarten Sie auf dieser Reise. Hinter der Fassade von Hochhäusern und trotz Computer-Boom besteht das durch lange Tradition geprägte Selbstverständnis der Japaner fort, liegen die Reize einer überaus raffinierten Lebensweise. Das bedeutet u. a., dass der Kimono einer Dame auch heute noch in Harmonie mit der Jahreszeit, dem Alter und dem Anlass zu sein hat oder dass die Knoten an der Verpackung der Hochzeitsgeschenke in glücksbringender Weise geknüpft sein müssen. Eile ist dem Japaner fremd, Freundlichkeit und Höflichkeit aber selbstverständlich. Die Speisen – meist Reisgerichte, viel Gemüse, Fisch und Fleisch – sind vorzüglich, vor allem, nachdem sich der Magen an die fremdartigen Pasten und Saucen gewöhnt hat.
Tourverlauf: 1. Tag Frankfurt - Osaka Flug mit Lufthansa nach Osaka. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Osaka - Koya san Nach Ankunft in Osaka fahren wir mit dem Zug weiter in den Yoshino Kumano Nationalpark nach Koya san. Koya san heißt das Umland des Berges Koya, das bis zu 900 m hoch liegt. Seinen Bekanntheitsgrad erlangte die Gegend durch ein auf dem Gipfel des Berges liegendes Kloster. Dessen Zentrum bildet der Haupttempel Kongo-buji der buddhistischen Koyas an-Shingon-Sekte. Das Tempelareal mit seinem urwüchsigen Baumbestand umfasst ca. 58 Klöster. 1000 Mönche leben in dieser Stadt der 117 Tempel. Vor 500 Jahren waren es fast zehnmal so viel. Hier oben liegt auch der Mönch Kobo Daishi begraben, der vor 1200 Jahren diese Stadt begründete. Seit 2004 steht der gesamte Komplex in der UNESCO-Liste schützenswerter 'Weltkulturgüter'. Eine Million Pilger zieht es jährlich in die Tempelstadt. Viele folgen einem Pfad mit 88 Stationen - mit der letzten Koya San. Über 200.000 Grabsteine und Monumente unter uralten Zedern, Pinien und Zypressen stehen für das Gedenken an die Ahnen. Sie sind über den Tod hinaus allgegenwärtig im Leben japanischer Familien. Führung vor Ort durch den Mönch Kurto Genso: Kurt Kübli alias Mönch Kurto Genso lebt seit 8 Jahren auf dem heiligen Berg Koya san, dem Zentrum des Shingon-Buddhismus. Dessen Anhänger glauben, dass sie die Buddhaschaft im Hier und Jetzt erreichen können. Alles andere als weltfern geht Kurto Genso seiner Passion, dem Fotografieren, nach - und bei den 123 Tempeln auf dem Koya san finden sich noch längere Zeit reichliche Motive. Fahrzeit: 2h; Übernachtung im Kloster [A] 3. Tag Koya san - Kii Berge Heute wandern wir in den Kii Bergen auf der Chouishimichi Route und einem Teil des ”KÔYASAN WOMEN PILGRIMS COURSE'. Die Wege sind alte Pilgerrouten zu heiligen Plätzen und Tempeln. Wanderung ca. 12 km. Gehzeit: 5h; Übernachtung im Hotel [F] 4. Tag Koya san - Nara Mit dem Zug reisen wir weiter nach Nara, Wiege der japanischen Kultur und erste Hauptstadt Japans. Es folgt ein ausgedehnter Spaziergang durch den Nara-Park, durch den ungehindert zahmes Rotwild streift. Die Rehe galten im alten Japan als Götterboten und haben den Status eines 'Nationalschatzes'. Wir besichtigen den berühmten Todaiji Tempel mit dem ”großen Buddha'. Anschließend besuchen wir das bedeutende Shinto-Heiligtum, den Kasuga Schrein. Tausende von Stein- und Bronzelaternen vermitteln eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre. Fahrzeit: 2,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F] 5. Tag Nara - Kyoto Morgens fahren wir mit dem Zug nach Kyoto. Etwa 1000 Jahre lang war die Stadt Kaiserresidenz, hunderte von alten Shinto-Schreinen und buddhistischen Tempeln zählen zu ihrem reichen kulturellen Erbe. Enge Straßen mit traditionellen Häusern gibt es heute noch in Kyoto, das übrigens als einzige Millionenstadt Japans im II. Weltkrieg keine Zerstörungen erlitt. Die meisten heiligen Stätten befinden sich in der Hügellandschaft, die Kyoto, den Hauptsitz des japanischen Buddhismus, umgibt. Heute und morgen übernachten wir im Herzen Kyotos, unweit des riesigen Higashi-Hongan-ji-Tempels. Nachmittags fahren wir zum außerhalb gelegenen Arashiyama-Viertel und besuchen dort den Tenryuji-Tempel. Arashiyama ist bekannt für seine vielen Ahornbäume, deren Blätter im Herbst in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen gefärbt sind. Der Tenryu-ji Tempel wurde 1994 von der UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert. Der Tempelkomplex birgt einen der ältesten Gärten in Kyoto. Es lohnt sich hier ein bisschen wandern zu gehen und dabei die verschiedenen Tempel und Gartenanlagen anzuschauen. Danach bleibt noch genug Zeit für einen Besuch des Gion-Viertels, der ”Altstadt' Kyotos, sowie eine Teezeremonie zu besuchen. Fahrzeit: 0,45h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Ryokan [F] 6. Tag Kyoto Der ganze Tag steht uns für Besichtigungen in Kyoto zur Verfügung. Die erste Station, den Nanzenji-Tempel, bewohnte im 13. Jh. Kaiser Kameyama und beherbergt heute das Zentrum der zen-buddhistischen Rinzai-Schule. Innerhalb der baumreichen und großzügig angelegten Tempelanlage befinden sich noch 12 weitere alte Tempelgebäude. Der Haupttempel ist umgeben von einem wunderschönen Zen-Landschaftsgarten. Wir folgen dem ”Philosophenweg' zum Honenin-Tempel und anschließend zum Ginkakuji-Tempel (”Silberner Pavillon'). Der ehemalige Landsitz des Shoguns Ashikaga Yoshima wurde 1482 in einen Zen-Tempel umgewandelt. Das Dach des zweistöckigen Pavillons sollte mit Silber bedeckt werden. Dies wurde zwar nicht ausgeführt, dennoch behielt der Tempel aber seinen verheißungsvollen Namen. Zu sehen gibt es auch einen schönen Steingarten mit hellem Kies, der gerne zur Zen-Meditation genutzt wurde. Die Form der Kiesfläche soll den berühmten Westsee im chinesischen Hangzhou darstellen. Ein aus der Mitte aufragender Kegel symbolisiert den Fuji san. Die Bevölkerung Kyotos liebt diesen Tempel, denn auf dem Tempelgelände befindet sich ein kleines Teehaus, von dem des Öfteren mit Stolz behauptet wird, es sei das älteste in ganz Japan. Die Tour endet mit der Besichtigung des im Jahre 798 gegründeten Kiyomizu-Tempels, der elfköpfigen Kannon geweiht. Die Tempelanlage beeindruckt durch die Konstruktion. Sie wurde ganz aus Holz an einen Steilhang gebaut ohne Eisenbeschläge und Nägel. Die 5-stöckige, 39 m hohe Pagode wurde kürzlich renoviert. Von der großen Holzveranda genießen wir einen unvergleichlichen Blick auf die Stadt Kyoto und die umliegenden Hügel. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Ryokan [F] 7. Tag Kyoto - Nagoya - Ise Shima-Nationalpark Mit dem modernen Schnellzug ”Shinkansen' fahren wir nach Nagoya. Wir steigen in eine Regionalbahn um, die uns zum Ise Shima-Nationalpark bringt, wo wir den Ise-Schrein besichtigen, der als heiligster Schrein Japans gilt. Hier liegen die geistigen Wurzeln Japans und so pilgern jedes Jahr mehr als 1 Million Japaner zu dieser Anlage, die bereits im 3. Jahrhundert erbaut wurde. Er gilt als heiligster Shinto-Schrein Japans. Der innere Schrein (Naiku) ist der Sonnengöttin Amaterasu geweiht und enthält die drei Reichsinsignien Japans. Anschließend fahren wir weiter auf die Perleninsel ”Mikimoto', die wir über eine Brücke von der Hafenstadt Toba aus erreichen. Wir fahren wieder zurück nach Ise, wo wir in einem Ryokan übernachten. Das Hauptgepäck wird von Kyoto direkt nach Hakone gebracht. Die Transportkosten für 1 Gepäckstück pro Person sind im Reisepreis enthalten. Für die Übernachtung im Ise Shima- Nationalpark benötigen wir ein extra Gepäckstück, in das wir die für diese Übernachtung benötigten Dinge packen können (Badeutensilien, Wechselwäsche, Regenschirm und warme Kleidung). Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Ryokan [F] 8. Tag Ise - Odawara - Hakone Mit dem 'Shinkansen' geht es heute vorbei an den Teeplantagen bei Shizuoka und den Hängen des Mt. Fuji über Nagoya nach Odawara. Mit dem Bus werden wir zum Hotel im Fuji Hakone- Nationalpark gebracht. Nachmittags machen wir eine Bootsfahrt über den malerischen Ashi-See, fahren mit der Seilbahn auf den Berg Owakudami und besuchen das Vulkanmuseum. Abends haben wir die Möglichkeit zum Baden in einem typischen japanischen Bad (Ofuro). Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F] 9. Tag Fuji Hakone- Nationalpark Heute unternehmen wir eine Tageswanderung im Fuji Hakone-Nationalpark auf den Berg Kintoki zum Otome-Pass. Wir genießen einen ganzen Tag lang die wunderschöne Natur und - bei hoffentlich klarer Sicht - immer wieder einzigartige Ausblicke auf den zum Greifen nahen Mt. Fuji. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F] 10. Tag Hakone - Tokyo Morgens geht es mit dem Zug weiter nach Tokyo. Wir wohnen in der Nähe des Kannon-Tempels in Asakusa. Von der Aussichtsplattform des 'Tokyo Metropolitan Tower' genießen wir eine großartige Sicht über die Stadt und bei klarem Wetter können wir sogar den Fuji in der Ferne erkennen. Anschließend besuchen wir den Meiji-Schrein. Er liegt im Stadtbezirk Shibuya. Das Gelände des Schreines besteht aus drei Bereichen: Naien - der innere Bezirk mit den Schrein-Gebäuden, Gaien - der äußere Bezirk mit einer Gemäldegalerie und ein großer Wald aus 120.000 Bäumen, die von Menschen aus allen Teilen Japans gespendet wurden. Fahrzeit: 2,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F] 11. Tag Tokyo Heute heißt es früh aufstehen: wir wollen den Fischmarkt besuchen. Schon frühmorgens beginnt ein sehr geschäftiges Treiben, denn es werden die Fischfänge der Nacht verarbeitet und große Thunfische versteigert. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Unsere Reiseleitung wird uns mit Tipps für weitere Unternehmungen versorgen, denn Tokyo bietet unzählige Möglichkeiten zur Erkundung. Übernachtung im Hotel [F] 12. Tag Tokyo - Frankfurt Am Morgen werden wir zum internationalen Flughafen Tokyo Narita gebracht. Rückflug in ca. 12 Stunden nonstop nach Deutschland und Ankunft am gleichen Tag. Fahrzeit: 1,5h; Charakter der Tour und Anforderungen: Die 3- bis 5 -stündigen Wanderungen sind einfach und dürften von jedermann mit einem gesunden Organismus leicht zu bewältigen sein. Sie folgen guten, markierten Wegen, die Route beinhaltet sanfte Anstiege, es sind max. 400 Höhenmeter zu überwinden. Während der Tagestouren benötigen Sie lediglich einen kleinen Rucksack, in dem Sie das Notwendigste (Regenschutz, evtl. Trinkflasche etc.) bei sich tragen. Bei den Transfers zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten werden Sie viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein (Züge, Busse und Bahnen). Da es in der Regel keine Gepäckwagen gibt, stellen Sie sich bitte darauf ein, Ihr Gepäck auf den Bahnhöfen zum Teil auch über etwas längere Strecken zu tragen. Bitte beschränken Sie Ihr Gepäck so weit es geht auf ca. 15 kg und ein Hauptgepäckstück. Fast alle Unterkünfte sind mit Waschmöglichkeiten und meist auch Trocknern ausgestattet, so dass Sie unterwegs waschen können. Zu den Möglichkeiten, die japanische Lebensweise näher kennen zu lernen, gehört auch die Übernachtung in einer traditionellen japanischen Pension, einem sogenannten Ryokan. Es handelt sich um eine kleine Unterkunft, in der Sie japanische Atmosphäre erleben können. Die Einrichtung ist sparsam und geschmackvoll, die Zimmer sind mit weichen Strohmatten, den Tatami, ausgelegt. Bad /WC befindet sich im Flur. Die Baderäume im Ryokan und auch in manchen Hotels sind in japanischem Stil; oft finden Sie auch nach Geschlechtern getrennte Gemeinschaftsbaderäume (Ofuro). Einige wichtige Hinweise für den Aufenthalt in einem Ryokan: bevor Sie einen Ryokan betreten, bitte Straßenschuhe ausziehen und in die bereitgestellten Pantoffeln schlüpfen. In Ihrem Zimmer liegt ein Baumwollkimono (Yukata) für Sie bereit, den Sie in Ihrem Zimmer und in der Pension tragen können. Wenn das Gemeinschaftsbad benützt wird, ist es üblich, sich sorgfältig zu reinigen, bevor man in das sehr heiße Wasser des Beckens steigt. Während dieser Reise sind Sie auch in Hotels untergebracht. Richten Sie sich bitte auf sehr kleine Zimmer ein, die selbst in den 3-Sterne-Häusern von ihrer Größe her nicht mit europäischen Standards verglichen werden können! Die Raumgröße beträgt in den Großstädten nur max. 23 qm. Koffer können unter dem Bett deponiert werden. Bad/WC ist im Zimmer. Die Verpflegung ist nur teilweise im Reisepreis eingeschlossen. Auf diese Weise werden Sie auf individuellen ”kulinarischen Streifzügen' die vorzüglichen japanischen Speisen ausprobieren und das Bekömmlichste für sich wählen können. Als Anhaltspunkt: für die nicht enthaltenen Mahlzeiten rechnen Sie bitte mit einem Tagessatz von etwa Euro 15,- (Mittagessen inkl. soft drink) und Euro 20,- (Abendessen inkl. soft drink). Bier ist im Verhältnis sehr teuer. Für eine Flasche müssen Sie mit Euro 6,- rechnen. Ein kleines Fläschchen Reiswein (Sake, 0,25 l) kostet ca. Euro 4,-. Inklusivleistungen:
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