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Everest TrekNepal / TrekkingReise Nr. 3133 Schon der Flug nach Lukla ist ein Erlebnis: Aus dem Kathmandu-Tal über die tief eingeschnittenen Täler der grünen Vorberge nähern Sie sich den vom ewigen Eis bedeckten Himalaya-Gipfeln. Lukla, das Handelszentrurm des Khumbu, liegt bereits auf 2.800 m Höhe. Von hier wandern Sie auf gut ausgebautem Weg in zwei Tagen durch tiefe Schluchten, über stabile Hängebrücken und durch kleine Dörfer nach Namche Bazar. Es ist unglaublich, welche Lasten hier auf dem Rücken transportiert werden. Das ist nach wie vor die einzige Möglichkeit, die Waren in die hoch gelegenen Dörfer, zu den Lodges und in die Basislager zu transportieren. Auf vielleicht dem aussichtsreichsten Höhenweg der Welt wandern Sie nach Tengpoche; der Ausblick auf die höchsten Gipfel der Erde mit Mt. Everest, Lhotse, Nuptse, Taboche Ri und die Ama Dablam ist einmalig. Eine Tageswanderung bringt Sie zum Ama Dablam-Basislager auf 4.500 m. In Pangpoche (3.985 m) besuchen Sie das älteste Kloster der Sherpa-Region.
Reiseverlauf 1. Tag Anreise Linienflug mit Etihad Airways von Deutschland über Abu Dhabi nach Kathmandu bzw. mit Gulf Airlines über Bahrain. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Ankunft in Kathmandu Ankunft in Kathmandu (1.350 m) am Nachmittag und Transfer mit unserem örtlichen, Englisch sprechenden Reiseleiter zum Gästehaus in Thamel, der Altstadt von Kathmandu. Vor dem Abendessen bietet sich evtl. noch ein kleiner Spaziergang in der Nähe der Unterkunft an. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gästehaus Marsyangdi 3. Tag Flug nach Lukla - Trekking bis Phakding In etwa 1 Std. fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts etwa 1,5 Std. nach Phakding (2.650 m), wo wir uns in einer Lodge einquartieren. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Übernachtung in einer Lodge [F] 4. Tag Über Monjo nach Namche Bazar Zunächst wandern wir über den 'Highway' - die einzige Wegverbindung von Namche Bazar nach Lukla - bis Monjo. Wir bleiben nun im Dudh Kosi-Tal. Nach ca. 2 Std. erreichen wir Benkar und in einer weiteren Stunde Jorsale. In Jorsale befindet sich der ”Police Check-Post' am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark. Der Schutzpark ist nach dem ”Sherpa-Wort' für den Mt. Everest benannt. Der Weg hierher führt durch Rhododendronwälder, die im Frühjahr blühen, vorbei auch an Tannen und Magnolien. Von Jorsale steigt unsere Route zuerst leicht an, quert über die ”Hillary'-Hängebrücke den Bhote Kosi und führt dann über den guten, aber steilen Weg aufwärts nach Namche Bazar. Namche Bazar (3.450 m) ist einer der wichtigsten Orte des Khumbu-Gebietes und das Handelszentrum der Sherpa; hier gibt es auch viele Hotels und Lodges. Wir richten uns in einer angenehmen Lodge oberhalb der Polizeistation ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvengassen machen. Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 100m; Übernachtung in einer Lodge 5. Tag Mendaphu Hill - Thame Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einen erstklassigen Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mt. Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, in die der Spruch ”Om mani padme hum' gemeißelt ist) und hübschen Chörten (buddhistischen Schreinen) in ein abgelegenes Seitental mit kleinen Orten. Am Nachmittag erreichen wir das Sherpa-Dorf Thame auf einer ehemaligen Grundmoräne in 3.800 m Höhe. Nach Norden verläuft ein historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 150m; Übernachtung in einer Lodge 6. Tag Thame Gompa - Syangpoche - Khunde - Khumjung Morgens steigen wir über die nördliche Seitenmoräne auf 4.000 m zur berühmten Thame Gompa auf, die 1997/1998 restauriert wurde. Das Mönchsdorf mit dem Kloster klebt wie ein Adlerhorst im steilen Hang. Bei klarem Wetter blicken wir vom Aussichtspunkt etwas oberhalb auf die Gipfelpyramide des Cho Oyu (8.201 m). Danach wandern wir talauswärts, vorbei am Stausee und dem neuen Wasserkraftwerk, wieder Richtung Namche, biegen aber vorher ab und gelangen über Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals) ins stattliche Dorf Khunde mit dem berühmten Hillary Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung, das auch besichtigt werden kann. Über verwinkelte Wege zwischen den steingesäumten Ackerparzellen hindurch kommen wir zur Gompa von Khumjung (3.800 m) und treffen nach insgesamt gut 4 Std. Gehzeit in unserer Lodge ein. Der restliche Tag dient unserer Akklimatisation und dem Besuch der Gompa. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Übernachtung in einer Lodge 7. Tag Höhenweg nach Tengpoche Über einen der schönsten ”Höhenwege des Himalaya' - teils im Angesicht der Ama Dablam, des Lhotse, Nuptse und Mt. Everest, wandern wir erst eben, dann steiler hinab nach Phunki Thangka bei der Phunki-Brücke (3.200 m), einer kleinen Siedlung mit ein paar Teehäusern und mit Wasserkraft betriebenen Gebetsmühlen. Nach kurzer Rast steigen wir durch Tannen- und Rhododendronwald, vorbei an Gebetssteinen, hinauf zum Kloster Tengpoche (3.867 m). Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 670m; Abstieg: 600m; Übernachtung in einer Lodge 8. Tag Deboche - Ama Dablam-Basislager - Pangpoche Von Deboche aus, wo sich das zu Tengpoche gehörige Nonnenkloster befindet, folgen wir dem Pfad Richtung Ama Dablam-Basislager. Aus dem Tal heraus steigen wir in ca. 2,5 Std. steil hinauf zu einer Moräne, auf deren Rücken wir uns bereits auf der Höhe des Basislagers befinden. Hier steht ein Chörten und wir genießen den Panoramablick auf Ama Dablam und das Basislager (4.500 m), das wir in weiteren 45 Min. erreichen können. Unser Rückweg führt wieder am Chörten vorbei, hinunter zum Imja Khola und hinüber nach Pangpoche (3.989 m). Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 530m; Übernachtung in einer Lodge 9. Tag Pangpoche - Phortse - Mon La - Namche Bazar In dem durch uralte Wacholderbäume geprägten Dorf Pangpoche können wir die mit über 350 Jahren älteste Gompa im Khumbu besuchen. Unsere heutige Wanderroute führt uns dann auf einem herrlichen Höhenweg in rund 4 Std. Gehzeit und in stetigem Auf und Ab zum Terrassendorf Phortse. Anschließend steigen wir hinunter, queren den Fluss Dudh Kosi (3.500 m). Von Phortse Drangka aus führt unser Weg in gut 1 Std. hinauf zum Mon La (La = Pass), wo sich in 3.973 m Höhe ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter Chörten befindet. Wir rasten und wandern anschließend weiter leicht bergab nach Sanasa. Am späten Nachmittag folgen wir dem gut angelegten Weg zu unserem Tagesziel Namche Bazar und können unterwegs vielleicht Bergziegen und anderes Wild beobachten. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 1100m; Übernachtung in einer Lodge 10. Tag Über Phakding nach Lukla Auf bekanntem Weg geht es weiter über Phakding im Dudh Kosi-Tal nach Lukla (2.800 m), wo wir am Nachmittag an unserer Lodge eintreffen. Abends können wir mit der einheimischen Mannschaft Abschied aus dem Khumbu Himal feiern. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 1000m; Übernachtung in einer Lodge 11. Tag Flug nach Kathmandu - Freizeit Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir bereits am Vormittag von Lukla (asphaltierte Rollbahn) per Propeller-Flugzeug zurück nach Kathmandu und sind zur Mittagszeit in unserem Hotel. Den Rest des Tages können wir ausruhen oder zum Einkaufsbummel in der Stadt nutzen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gästehaus Marsyangdi [F] 12. Tag Fakultative Besichtigungen: Altstadt von Kathmandu - Swayambunath Dieser Tag steht in Kathmandu zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative Besichtigungen: Vormittags besichtigen wir mit unserem örtlichen, Englisch sprechenden Reiseleiter die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch die belebten Bazarstraßen nach Swayambunath. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen vom Fuß des ”Affentempels' immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa; viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher. Übernachtung im Gästehaus Marsyangdi [F] 12. Tag(B) Rückreise Für alle Abreisen in 2011 gilt: Auch heute haben wir noch Zeit, in Kathmandu zu bummeln oder noch an einer falkultativen Besichtigung teilzunehmen. Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. [F] 13. Tag Letzte Besichtigungen - Heimreise Dieser Tag steht wieder zur freien Verfügung. Wir empfehlen am Vormittag folgende fakultativen Besichtigungen mit unserem Englisch sprechendem Reiseleiter: Zuerst besuchen wir Budhanilkantha, eines der bedeutendsten Vishnu-Heiligtümer Nepals. Das steinerne Bildnis des 'Schlafenden Vishnu' ruht in einem Teich auf verflochtenen Schlangenkörpern. Gläubige bringen ihre Opfergaben dar und rezitieren ihre Gebete. Anschließend erwartet uns als kultureller Höhepunkt die Königsstadt Bhaktapur, die schönste Stadt des Landes, deren Aufbau die Deutsche Regierung maßgeblich unterstützte. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square sehen wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren sowie das vergoldete Eingangsportal des Königspalastes. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. Vorbei am Töpferviertel gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz. Besonders schön sind die Häuser mit Ihren kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen. In den restaurierten Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie Werkstätten untergebracht. [F] 13. Tag(B) Ankunft Für alle Abreisen 2011: Wir sind zurück in Deutschland. 14. Tag Ankunft Morgens Ankunft in Deutschland. Charakter der Tour und Anforderungen Die Trekkingroute ist von jedem geübten Bergwanderer, der über Trittsicherheit und gute Kondition verfügt, zu begehen. Für die Tagesetappen mit Auf- und Abstiegen bis zu 1.100 Höhenmetern benötigen Sie meist 4 - 7 Stunden (einmal auch 8 - 9 Stunden) bei mäßigem Tempo. Die erforderliche Tagesleistung hält sich durch ausgewogene Etappeneinteilungen zwar in Grenzen, doch muss die Leistung über mehrere Tage erbracht werden und setzt somit Ausdauer voraus. Einheimische Träger besorgen den Transport des Hauptgepäcks, so dass Sie selbst nur das Notwendigste für den Tag (Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) im Tagesrucksack tragen. Die ungewohnte Höhenlage schon am Ausgangsflugplatz Lukla (ca. 2.800 m) und der Aufenthalt in Regionen über 4.000 m Höhe setzen einen gesunden, belastbaren Organismus voraus. Gerade im Everest-Gebiet kommt es immer wieder zur Höhenkrankheit, die den sofortigen Abstieg in tiefere Regionen erforderlich macht. Ihr Herz und Kreislauf müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt/Ihre Ärztin. Selbst ein gesunder Organismus darf keinesfalls durch zu rasches Gehen überbeansprucht werden. Langsames und stetiges Gehen ist sehr wichtig, besonders am Anfang der Tour, wenn sich Ihr Organismus auf das Klima sowie die veränderten Schlaf- und Essgewohnheiten einstellen muss. Während des Trekkings erhalten Sie meist Gemüse - wahlweise mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln. In Kathmandu findet sich ein reichhaltiges Angebot an Speisen. Einstiegstour für das Everest-Gebiet; gut ausgebaute, aussichtsreiche Panoramawege; Wandererfahrung von Vorteil; Gepäcktransport durch Träger. Klima Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die beste Trekkingzeit ist von Oktober bis Ende April. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember und Januar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Februar, März und April bringen wärmeres Wetter; es gibt vereinzelt Regenfälle, die zu schönen Lichtstimmungen führen können. Zudem beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Der Frühling geht Anfang Mai in eine Art Vormonsun über. Mitte Juni bis September fallen die Hauptniederschläge in der Monsunzeit. Im Kathmandu-Tal ist das Klima gemäßigt, d. h. tagsüber ist es angenehm warm bis heiß, nachts kühlt es ab. Für das Trekking und die Bergbesteigung ist keine besondere Ausrüstung erforderlich. Sie benötigen knöchelhohe Trekkingschuhe mit griffiger Profilsohle sowie bequeme Wanderkleidung (Trekkinghose, Pullover, Anorak, Wind- und Regenschutz, usw.). Warme Kleidung ist sehr wichtig (Unterwäsche, Fleece, Mütze, Handschuhe, etc.), da die Temperaturen nachts in den höheren Lagen auf minus 10 ( im Dezember bis minus 20°C) absinken können. Ihr Schlafsack sollte einen Komfortbereich bis minus 10°C haben, denn die Schlafräume der Lodges sind nicht beheizt. Tagsüber kann es dagegen infolge der intensiven Sonneneinstrahlung sehr warm werden. Dezember/Januar sind mitunter sehr kalt (besonders in Pangpoche in knapp 4.000 m Höhe), in Zonen über 3.500 m kann Schnee liegen bleiben. Gepäck Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunstoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 10 - maximal 12 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.). Inklusivleistungen:
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