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Dolpo-Runde mit Phoksumdo-SeeNepal / TrekkingReise Nr. 2748 Über Nepalgunj fliegen Sie nach Juphal ins ehemalige Fürstentum Dolpo. Drei Tage lang wandern Sie durch die Schluchten des Tarap-Flusses hinauf nach Dho, dem letzten größeren Dorf im Dolpo. Häufig wechselt der Weg die Flusseite. Mal wird das wild romatische Tal zu einer engen Schlucht, dann weitet es sich und gibt den Blick frei auf die bewaldete Umgebung. In Dho geht die Landschaft in typische Hochgebirgssteppe über – es sieht aus wie in Tibet. In den tibetisch-buddhistischen Klöstern beobachten Sie die Mönche bei ihren Ritualen. Am Numa La (La = Pass) sind viele glücks- und schutzbringende Mani-Steine aufgestellt. Die Aussicht erstreckt sich von hier über die tibetischen Grenzberge bis zum oberen Tarap-Tal. Vom Baga La eröffnet sich ein grandioses Panorama vom Kanjiroba im Westen bis zum Dhaulagiri Himal im Osten. Angekommen am Phoksumdo-See (3.730 m) haben Sie Zeit, den Ort Ringmo und die Umgebung zu erkunden. Auf aussichtsreichem Weg durch Walnuss-Wälder wandern Sie über Dörfer zurück nach Dunai. In Kathmandu bleibt noch Zeit für Besichtigungen und Einkäufe.
Tourverlauf: 1. Tag Anreise Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Ankunft in Kathmandu Nach der Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt (1.350 m) werden wir von unserem Reiseleiter am Flughafen erwartet und zu unserem Hotel in Kathmandu gebracht. Vor dem Abendessen können wir eventuell noch einen kleinen Spaziergang in der Umgebung des Hotels unternehmen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel 3. Tag Altstadt von Kathmandu-fakultativ Patan Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz und der Kumari, der ”lebenden' Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nach der Mittagsrast können wir zur Königsstadt Patan fahren (fakultativ). Sie ist als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur bekannt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha ('Tempel der 1000 Buddhas') und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Übernachtung im Hotel [F] 4. Tag Flug nach Nepalgunj Je nach Flugplan fliegen wir vor- oder nachmittags von Kathmandu nach Nepalgunj im westlichen Terai. Vom Flugplan hängt auch ab, wo wir Zeit für eine fakultative Besichtigung haben. Aufstieg: 0m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Hotel [FA] 5. Tag Juphal - Dunai Vormittags fliegen wir weiter nach Juphal (2.550 m). Hier treffen wir auf unsere Begleitmannschaft und starten nach der Mittagspause zur ersten Trekking-Etappe. In Dunai (2.150 m) bauen wir unser erstes Zeltlager auf. Gehzeit: 3h; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA] 6. Tag Im Tal des Barbung Khola - Tarakot Unsere Wanderung verläuft im Tal des Barbung Khola (Khola = Fluss) über Heutaghar (2.250 m) und vorbei an einem Police Check-Post bis zu einem geeigneten Lagerplatz (2.450 m) unterhalb der Ortschaft Tarakot. Wenn es die Zeit erlaubt, steigen wir zum alten Festungsdorf auf. Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 100m; übernachtung im Zelt [FMA] 7.-9. Tag Flussaufwärts am Tarap Khola Während dieser drei Tage folgen wir dem Tarap Khola flussaufwärts. Der Weg führt durch eine Schlucht, die zu den spektakulärsten in ganz Nepal zählt. Langsames und stetiges Gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. 7.Tag: bis Lahini: Gehzeit 8 Stunden; Aufstieg 900 m, Abstieg 200 m. 8.Tag: bis Odar: Gehzeit 7 Stunden; Aufstieg 500 m, Abstieg 200 m. 9.Tag: Lang Khola: Gehzeit 6 Stunden; Aufstieg 550 m, Abstieg 150 m. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA] 10. Tag Dho - Shipchhok Gompa - Rimbum Gompa Wir erreichen Dho (4.050 m) im oberen Tarap-Tal und befinden uns bereits im tibetisch geprägten Kulturkreis. Am Nachmittag wollen wir bei einem 2- bis 3-stündigen Ausflug die Shipchhok Gompa (Gompa = Kloster) und die Rimbum Gompa besuchen. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA] 11. Tag Zum Hochcamp bei Tok Khyu Zunächst folgen wir dem Tarap-Fluss weiter bergan und erreichen schon nach kurzer Zeit eine Schule, die wir besichtigen, sowie das kleine Kloster Mekhium. Auf der westlichen Seite des Flusses geht es weiter bis Numa La Phedi, wo wir nach ca. 4 Stunden unsere Mittagspause machen. Zu unserem Camp unterhalb des Passes steigen wir weiter langsam beran. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA] 12. Tag Über den Numa La Der relativ steile, anstrengende Aufstieg zum Numa La (5.200 m) dauert ca. 3 Stunden. Langsames Gehen ist heute besonders wichtig. Es bietet sich eine schöne Aussicht auf das obere Tarap-Tal, auf Dhaulagiri und die Berge an der tibetischen Grenze. Steinmännchen säumen den Pass und bringen uns hoffentlich Glück, so dass wir unseren weiteren Weg ohne Hindernisse zurücklegen können. Bei gutem Wetter haben wir eine schöne Aussicht auf den Tongo Peak und den Dhaulagiri Himal. Nach dem Pass steigen wir steil hinab bis zum Talgrund. Danach geht es weiter bis zu unserem Campingplatz bei Numa Phedi, wo wir unser Lager aufschlagen. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 750m; Übernachtung im Zelt [FMA] 13. Tag Baga La - Yak Kharka Wir beginnen unseren Aufstieg, zunächst über den Poyun Chu (Chu=Wasser oder Fluss), hoch zum nächsten Pass, dem Baga La (5.190 m). Nach ca. 3 Stunden erreichen wir den Pass, der prachtvolle Ausblicke auf das Kanjiroba Himal bietet. In dieser Gegend bestehen auch gute Chancen, Herden von Blauschafen zu beobachten. In weiteren 3 Stunden steigen wir zu unserem Lager bei Yak Kharka (ca. 3.900 m) ab. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 1050m; Übernachtung im Zelt [FMA] 14. Tag Yak Kharka - Phoksumdo-See Der weitere Abstieg führt über Wiesen, die von Murmeltieren geradezu zerwühlt sind, bis wir wieder die ersten Zedernwälder erreichen. Nun geht es oberhalb des Manduwa-Flusses über Yak-Weideflächen und durch Wälder in Richtung Ringmo. Kurz bevor wir zum Phoksumdo-See kommen, wird der Blick frei auf einen der größten Wasserfälle Nepals. An einigen Chörten vorbei wandern wir bergab zum Ort Ringmo am 3.600 m hoch gelegenen, türkisfarbenen See. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA] 15. Tag Ruhetag Heute haben wir Zeit, um uns ein wenig von den Etappen der letzten Tage zu erholen. Wer möchte, kann die Umgebung erkunden. Die Landschaft des Phoksumdo-Sees erinnnert an einen Fjord. Es lohnt sich, einen Ausflug zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Westufers zu machen. Der Weg ist schmal, doch die Mühe lohnt sich, denn am Ende erwartet uns eine phantastische Aussicht über den gesamten See. Am südlichen Ufer des Sees erstreckt sich ein Wacholderwald und nicht allzu weit von unserem Campingplatz entfernt liegt ein Bön-Kloster mit vier kleinen Tempeln, das wir ebenfalls besuchen können. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Übernachtung im Zelt [FMA] 16. Tag Ringmo - Sekpa Unsere heutige Etappe führt durch alte Zedernwälder, entlang dem Phoksumdo-Fluss, teils recht steil bergab bis zu einem Armeecamp, das sogar ein kleines Museum hat. Es folgt ein Aufstieg von ca. 30 Minuten zum Dorf Ranga Gaon, bevor wir bei Sekpa (2.670 m) unser Lager aufschlagen. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 1100m; Übernachtung im Zelt [FMA] 17. Tag Sekpa - Juphal Wir wechseln über eine kleine Holzbrücke auf die Westseite des Flusses und kommen dort bald in einen Birken- und Wacholderwald. Weiter geht es zum Tharo Khola (Khola=Fluss). Nun wird der Weg einfacher bis zum Dorf Rohagaon (2.910 m). In ihrem kleinen Kloster verehren die hier ansässigen Magar die örtliche Gottheit Mastha. Wir laufen weiter durch die Schlucht entlang des Sulighad-Flusses bis Ruphad. Über die Hängebrücke geht es dann über den Thuli Beri bergan in ca. 2,5 Std. bis Juphal. Am Abend können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA] 18. Tag Flug Juphal - Nepalgunj - Kathmandu Heute benötigen wir gutes Wetter, um beide Flüge absolvieren zu können und um die Aussicht vom Flugzeug aus auf die Bergwelt Westnepals genießen zu können. Zurück in Kathmandu können wir uns im Hotel frisch machen. Wer möchte, kann noch durch die Altstadt bummeln. Übernachtung im Hotel [F] 19. Tag Tag zur freien Verfügung Für den heutigen Tag empfehlen wir folgende fakultative Besichtigungen mit Reiseleitung: Als kultureller Höhepunkt gilt die Königsstadt Bhaktapur, bekannt als schönste Stadt des Landes. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 70er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalastes. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz. Nach der Mittagsrast können wir zur Königsstadt Patan fahren. Sie ist als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur bekannt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha ('Tempel der 1000 Buddhas') und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA] 20. Tag Pashupatinath - Bodnath - Rückreise Auch heute bieten wir Ihnen ein fakultatives Besichtigungsprogramm an: Zunächst besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir ”im Uhrzeigersinn' pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront. Gegen Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; [F] 21. Tag Ankunft Morgens Ankunft in Deutschland. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Charakter der Tour und Anforderungen: Das Trekking ist anspruchsvoll und nur für geübte Bergwanderer mit ausgezeichneter Kondition geeignet. Auch Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) werden vorausgesetzt, da die Route manchmal durch wegloses Gelände oder über einfache, teils steile Pfade führt, die etwas ausgesetzt sind. Vereinzelt können schneebedeckte Abschnitte das Weiterkommen erschweren. Die Trekkingleistung ist über 14 Tage zu erbringen. Das erfordert neben viel Ausdauer auch viel Durchhaltevermögen in psychischer Hinsicht, da Sie in abgelegenen, einsamen Gebieten unterwegs sind. Von den Mitreisenden werden Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftsgeist erwartet. Für die täglichen Wanderetappen mit 2 - 8 Stunden reiner Gehzeit benötigen Sie viel Ausdauer (bei widrigen Verhältnissen können es auch mal 9 - 10 Stunden werden). Besonders für die Überschreitung der 5.000er-Pässe sind eine gute körperliche Gesamtverfassung sowie eine gute Konstitution sehr wichtig, um eventuell Schwierigkeiten in der Höhe gewachsen zu sein. Die Gefahr der Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen! Gehen Sie bitte unbedingt langsam und stetig, besonders am Anfang der Tour, wenn der Organismus sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen muss. Ihr Herz und Kreislauf müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatten. Sie werden von einer Begleitmannschaft (Sherpas, Träger, Koch) betreut, die sich um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Unterwegs tragen Sie nur das Notwendigste für den Tag in einem Tagesrucksack (z. B. Regenschutz, Jacke, Trinkflasche, Kamera, etc.); das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert. Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine hohen Ansprüche, wenn die Mahlzeiten im Laufe des Trekkings etwas einseitig werden. Da Sie in einer sehr einsamen Gegend wandern, sind Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) nur selten erhältlich, weshalb ein Großteil der Verpflegung bereits in Kathmandu eingekauft und mitgenommen werden muss. Inklusivleistungen:
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