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Auf der historischen Burma Road von Yunnan nach Myanmar

Myanmar (Birma, Burma) / Trekking
Reise Nr. 2573

  • Hotelreise mit einfachen Wanderausflügen an 7 Tagen
  • Kunming-Steinwald, Altstädte von Lijiang und Dali
  • Tigersprung-Schlucht und Jadedrachen-Schneegebirge
  • Bootsfahrten auf dem Erhai- und Inle-See und dem Ayeyarwaddy
  • Pagoden und Klöster in Mandalay, Bagan, Popa-Berg und Yangon

    Die chinesische Provinz Yunnan mit ihrer vielfältigen Landschafts- und Bevölkerungsstruktur ist Ihr erstes Ziel. Sie entdecken zu Fuß den berühmten Steinwald bei Kunming, ein Naturwunder, dessen Steinsäulen an einen Wald erinnern. Danach besuchen Sie das wunderschöne Städtchen Lijiang und erkunden Dali und seine Umgebung per Boot und zu Fuß. Wanderungen im Jadedrachen-Schneegebirge und an der Tigersprung-Schlucht sowie Begegnungen mit den Angehörigen von Bergvölkern – wie den Bai, Naxi und Yi – vertiefen die Eindrücke. Auf der historischen Burma Road passieren Sie die Grenze zu Myanmar im nordöstlichen Shan-Bergland. Noch immer ist das ehemals britische Burma für viele Reisende ein geheimnisvolles Reiseziel, ein Land der goldenen Pagoden und riesiger Tempelanlagen. Die Lebensweise der Menschen ist tief in der buddhistischen Tradition verwurzelt. Auf der Fahrt nach Mandalay besuchen Sie den Shan-Markt bei Hsipaw und den Botanischen Garten von Maymyo. Nach dem Erkunden der Stadt und ihrer Umgebung geht es mit einem Schiff ganztags auf dem Ayeyarwaddy nach Bagan. Sie steigen auf den Pilgerberg Popa und erkunden auf dem Wasser und bei einer Wanderung den herrlich gelegenen Inle-See. Ein Besuch in Myanmars Hauptstadt Yangon rundet diese erlebnisreiche Reise ab.


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    Auf der historischen Burma Road von Yunnan nach Myanmar


    Reiseverlauf:

    1. Tag Anreise und Flug nach Bangkok
    Linienflug nachmittags mit Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

    2. Tag Weiterflug von Bangkok nach Kunming in Yunnan
    Morgens Ankunft in Bangkok und Weiterflug mittags nach Kunming, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Yunnan (der Name bedeutet ”südlich der Wolken'). Außer Han-Chinesen leben 21 ethnische Bevölkerungsgruppen in Yunnan. Kunming, auch als ”Stadt des ewigen Frühlings' bekannt, liegt geschützt in einer fruchtbaren Ebene auf 1.900 m Höhe und hat ein angenehmes Klima. Nach der Ankunft erfolgt unser Transfer zum Hotel und uns erwartet das erste chinesische Abendessen mit Stäbchen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Kunming [A]

    3. Tag Tagesausflug zum Steinwald von Shilin
    Vormittags fahren wir, unterbrochen von einigen Stopps, etwa 120 km nach Südosten bis Lunan. Hauptattraktion des autonomen Kreises der Sani, einer Gruppe des Yi-Volkes, ist der berühmte Steinwald (Shilin), eines der großen Naturwunder Chinas. Vor Millionen von Jahren befand sich in diesem Gebiet ein riesiges Meer, auf dessen Grund sich Kalk ablagerte. Durch geotektonische Bewegungen wurde der Meeresboden zum Festland und durch Erosion entstand auf rund 270 km² ein ”Wald' aus seltsamen Gebilden mit Namen wie Lotosblumengipfel, Schwertspitzenteich, Schwerter und Flammenmeer. Wege, Treppen und Brücken führen heute durch diese fantastisch anmutende Landschaft. Nachmittags wandern wir 2-3 Std. durch den Steingarten und kehren abends auf der Schnellstraße nach Kunming zurück. Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Kunming [FMA]

    4. Tag Flug nach Lijiang und Besuch der Altstadt
    Morgens fliegen wir nach Lijiang, Hauptstadt des autonomen Kreises der Naxi-Minderheit. Lijiang (2.600 m) liegt im Nordwesten Yunnans auf einem Plateau zu Füßen des 5.596 m hohen Jadedrachen-Schneeberges (Yu Long Xue Shan). Viel Zeit bleibt uns zum Kennenlernen der fast vollständig erhaltenen, Dayan genannten Altstadt (Großer Tuschestein), die seit 1987 als Weltkulturerbe der UNESCO unter Schutz steht, und des MuFu-Palastes. Drei aus der Jadequelle gespeiste Kanäle und mit Quadersteinen gepflasterte Wege durchziehen die Altstadt; Ruhe und Beschaulichkeit stellen sich in den schmalen Seitengassen des Städtchens mit seiner Fußgängerzone ein. Eventuelle Museumsbesuche sind fakultativ. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Lijiang [FMA]

    5. Tag Wandern am Jadedrachen-Schneeberg und Lijiang-Besuch
    Wir fahren an den Fuß des Jadedrachen-Schneegebirges und erreichen per Sessellift die Yak-Steppe Mao Niu Ping. Hier auf 3.700 m genießen wir bei einer einfachen, etwa 2-stündigen Wanderung über die Hochalm, auf Holzplankenwegen gehend, die herrliche Bergwelt. Per Seilbahn gelangen wir wieder hinab zum Bus. Nach dem Mittagessen besuchen wir im Dorf Yühu das sog. Josef Rock-Haus, ein Museum mit einer Abteilung über den Schamanenkult der Naxi und historischen Fotos des austroamerikanischen Forschers. Im Ort Baisha bewundern wir den Schatzkammer-Tempel mit seinen Wandgemälden. Zurück in Lijiang widmen wir uns dem Park des Schwarzen Drachens (Hei Long Tan Gong Yuan), auch Park der Jadequelle (Yuquan) genannt. Vor den imposanten Bergen bilden der Deyue-Pavillon und eine fünfbogige Marmorbrücke, die sich über den Teich des Schwarzen Drachens spannt, ein beliebtes Postkartenmotiv von Lijiang. Gehzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Lijiang [FMA]

    6. Tag Ausflug zur Tigersprungschlucht
    Vom Hochplateau in Lijiang fahren wir in etwa 2,5 Std. hinab ins Flusstal des oberen Yangtzekiang zur Tigersprungschlucht. Nach seiner ersten Nord-Süd-Wende 40 km flussaufwärts bei Shigu, am sog. Yangtze-Knie, donnert der Goldsandfluss (Jinsha Jiang), wie der Yangtse hier am Oberlauf heißt, in einem Gefälle von 200 m auf 17 km in 34 Stromschnellen durch die gewaltige Schlucht. Gebildet wird sie vom Jadedrachen-Schneegebirge im Süden und dem Haba-Schneeberg (ca. 5.400 m) im Norden. Auf knapp 2.000 m Höhe durchfließt der Yangtze die engste Stelle mit dem Tigersprungfelsen, über den sich der Legende nach ein Tiger auf der Flucht vor Jägern durch einen Sprung auf die andere Flussseite rettete. Wir wandern 3 km auf der Lijiang-Seite auf dem ebenen, steingepflasterten Weg durch die Schlucht zum Tigersprungfelsen und zurück. Nachmittags besuchen wir auf der Rückfahrt mehrere Naxi-Dörfer und genießen in Lijiang noch etwas Freizeit zum Bummeln. Abends können wir vielleicht an einer Aufführung traditioneller Naxi-Musik teilnehmen (fakultativ). Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Lijiang [FMA]

    7. Tag Fahrt nach Dali und Ausflug auf dem Erhai-See
    In gut 3 Std. erreichen wir Dali (210 km, 2.000 m), das Zentrum des autonomen Kreises der Bai-Minderheit. Mittagsrast ist im Dorf Xizhou, das einen Dao-Tempel und Herrenhäuser sowie Indigo-Färbereien und Webereien aufweist. Wir fahren durch die fruchtbare Dali-Ebene hinab nach Caicun am Erhai-See (”Ohrensee', 1.970 m). Nach einer 30-minütigen Bootsfahrt auf dem 33 km langen und 5-8 km breiten See legen wir auf der Insel Jinsuo an. Bei einem Spaziergang durch das Fischerdorf, dessen Bewohner vom Fischfang und vom Warentransport mit Lastkähnen leben, besuchen wir zwei Tempel. Zurück in Caicun, bringt uns der Bus wieder nach Dali. Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 210km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Dali [FMA]

    8. Tag Wanderung in den Azurblauen Bergen und Besuch von Dali
    Morgens fahren wir mit dem Sessellift hoch zum daoistischen Zhonghe-Tempel (2.525 m) im Lang Shan, den in 4.122 m gipfelnden ”Azurblauen Bergen'. Auf gepflastertem und gut befestigtem Wanderweg geht es durch die Bergwelt in ca. 2,5 Std. nach Qing Bi Xi. Eine Gondelbahn bringt uns hinab zum buddhistischen Gantong-Tempel. Am Nachmittag besuchen wir auf der Rückfahrt nach Dali den Guanyin-Tempel. Dann schauen wir uns den Drei-Pagoden-Tempel (San Ta Si) an, der auch Tempel des erhabenen Heiligen heißt und als das Wahrzeichen von Dali gilt. Der Haupttempel wurde durch ein Erdbeben zerstört und geblieben sind nur 3 Pagoden, wobei die mittlere über 1.100 Jahre alt ist und mit 68,5 m Höhe zu den höchsten noch erhaltenen Bauwerken der Tang-Zeit gilt. Wir haben Zeit für einen Bummel durch die gut erhaltene Altstadt mit ihrer belebten Fußgängerzone. Gehzeit: 2,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Dali [FMA]

    9. Tag Fahrt auf der Burma Road nach Baoshan
    Entlang der historischen Burma Road reisen wir in Richtung Südwesten nach Baoshan (ca. 210 km). Über 1.000 km lang ist diese berühmt-berüchtigte, durch bergige Landschaft verlaufende Route. Sie verbindet die Handelsstadt Lashio in Myanmar (Burma) mit Kunming in Yunnan. Während des 2. Weltkriegs, als die Burma-Road entstand, wurde sie als Transportweg für Waffen und Versorgungsgüter benützt. Heute dient sie als Handelsstraße, auf der vorwiegend Jade, Teak, Edelsteine und Lebensmittel nach China gelangen und Waren aus China wie Teppiche und Haushaltsgegenstände importiert werden. Auf der Fahrt kommen wir über die Mekong-Brücke und besuchen in Ofoshi den ”Schlafenden Jadebuddha' in einer Höhle und, falls möglich, eine Seidenraupenzucht. Am späten Nachmittag besichtigen wir in Baoshan den Jadekaiser-Tempel Yuhuang Si. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 210km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel in Baoshan [FMA]

    10. Tag Fahrt nach Ruili vor der chinesisch-burmesischen Grenze
    Nach rund 290 km und 8 Std. Fahrt (Mittagspause in Longling) erreichen wir Ruili, wenige Kilometer vor der Grenze. Der geschäftige Ort war einst ein bedeutender Handelsplatz. Falls die Zeit reicht, besuchen wir noch ein oder zwei Zedi-Pagoden. Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 290km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel in Ruili [FMA]

    11. Tag Grenzübertritt nach Myanmar und Fahrt nach Lashio
    An der Grenze bei Muse wechseln Bus mit Fahrer und unser örtlicher, Englisch sprechender Führer. Die Einreiseformalitäten können zeitaufwändig sein. Die 180 km lange Strecke bis Lashio am südlichen Ende der Burma Road legen wir in etwa 5 Std. (Mittagsrast unterwegs) zurück. Die Hauptstadt der nördlichen Shan-Staaten liegt in einem Talkessel (850 m) und wird vorwiegend von Chinesen bewohnt. Spätnachmittags sehen wir uns in Lashio um und besuchen die Sasana-Pagode. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 180km; einfaches Hotel in Lashio [FMA]

    12. Tag Über Hsipaw mit Wanderung und Fahrt nach Maymyo
    Nach 2 Std. Fahrt steuern wir das Städtchen Hsipaw im Norden von Mandalay an (80 km). Einst war die Stadt am Ufer des Namtu-Flusses das Zentrum eines eigenständigen Shan-Staates. Wir fahren mit einem Boot durch reizvolle Landschaft den Dohtawady flussaufwärts. Nach 1-stündiger Fahrt geht es zu Fuß durch Ananas-, Zitronen-, Orangen- und Teakholzplantagen. Am Zusammenfluss von Dohtawady- und Namtu-Fluss können wir auch baden. Wir besuchen ein typisches Shan-Dorf und essen dort traditionelle Shan-Nudeln zu Mittag. Nach der Rückfahrt nach Hsipaw setzen wir unsere Fahrt für rund 3 Std. nach Maymyo (140 km, auch Pyn Oo Lwin genannt) fort und sehen uns unterwegs die Eisenbahnbrücke Gokteik-Viadukt an, den die Pennsylvania Steel Company vor mehr als 100 Jahren errichtete. Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 220km; Hotel in Maymyo [FMA]

    13. Tag Von Maymyo nach Mandalay und Besichtigungen
    In der Morgenstimmung fahren uns kleine Pferdekutschen durch die Altstadt zum Botanischen Garten. Nach einem Bummel besuchen wir die Marktgegend von Maymyo. Nun trennen uns 2 Std. Fahrt von Mandalay (70 km), der alten Königsstadt in Zentral-Myanmar. Sie gilt mit ihren vielen Stupas, Tempeln und Pagoden als buddhistisches Zentrum des Landes. Ihren Namen verdankt die Stadt (175 m) dem 240 m hohen Mandalay Hill. Nach dem Mittagessen besichtigen wir z.B. das Kloster Shwenandaw Kyaung - ein prachtvoller Teakholzbau, der früher zum Königspalast gehörte, das Atumashi-Kloster, auch ”Unvergleichliches Kloster' genannt sowie die Kuthodaw-Pagode; diese ist auch als ”größtes Buch der Welt' bekannt, denn hier ist in 729 Marmorplatten der gesamte buddhistische Kanon eingemeißelt. Wir statten den Goldschläger-Schmieden und der Straße der Marmorsteinmetze einen Besuch ab und erwarten vom aussichtsreichen Mandalay Hill aus den Sonnenuntergang. Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 70km; Stadthotel in Mandalay [FMA]

    14. Tag Tagesausflug nach Amarapura und Sagaing
    Zuerst schauen wir uns die Mahamuni-Pagode an, eines der bedeutendsten buddhistischen Heiligtümer Myanmars. Im Inneren birgt sie die vermutlich älteste bronzene Buddhastatue des Landes, den 4 m hohen, goldbeladenen Mahamuni-Buddha. Dann fahren wir nach Amarapura, der von König Bodawhpaya 1782 gegründeten ”Stadt der Unsterblichen' und zeitweilig Hauptstadt des Landes. Eindrucksvoll ist das Mahagandayon-Kloster, ein berühmtes Zentrum buddhistischen Studiums, in dem bis zu 1.000 Mönche wohnen und studieren können und die Patodawgyi-Pagode mit drei stufenförmigen Terrassen, in die weiße Marmortafeln eingelassen sind. Vor dem Mittagessen bummeln wir über eine 1.200 m lange Teakholzbrücke, dann fahren wir nach Sagaing, 20 km südlich von Mandalay gelegen und früher Hauptstadt eines unabhängigen Shan-Königreiches. Auf den pagodenübersäten Hügeln zwischen Sagaing und Mingun leben heute in 735 Klöstern Tausende von Mönchen, Novizen und Nonnen. Wir besuchen z.B. die große Kaunghmudaw-Pagode und kehren zum Abendessen nach Mandalay zurück. Fahrstrecke: 40km; Stadthotel in Mandalay [FMA]

    15. Tag Bootsfahrt auf dem Ayeyarwaddy von Mandalay nach Bagan
    Frühmorgens steigen wir in ein kleines Privatboot, mit dem wir auf dem mächtigen Ayeyarwaddy (Irrawady) von Mandalay 120 km flussabwärts nach Bagan fahren. Wir sind den ganzen Tag unterwegs und essen an Bord zu Mittag. Erst abends landen wir an und lassen uns zum Quartier bringen. Bagan ist eine der großartigsten historischen Kulturstätten Südostasiens. Während des goldenen Zeitalters der 11 großen Könige (11.-13. Jh.) gab es hier über 13.000 Tempel, Pagoden und Klöster. Auf einer Fläche von ca. 40 km² stehen noch etwa 5.000 Ruinen, von denen über 60 im alten Stil restauriert sind. Fahrstrecke: 120km; Hotel in Bagan [FMA]

    16. Tag Besichtigungen in Bagan
    Diesen Tag widmen wir den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt aus dem 11. und 12. Jh., wobei Auswahl und Reihenfolge vor Ort festgelegt wird und wir morgens mit kleinen Pferdekutschen unterwegs sein wollen. Ein Meisterwerk der frühen Architektur Bagans ist der Ananda-Tempel; in den Nischen seines Innenraumes finden sich vier riesige Buddha-Statuen und zahlreiche Skulpturen. Der Tempel Shwe Gu Gyi verbindet Elemente des frühen und des späten Stils. Beeindruckend ist auch der im Mon-Stil erbaute Manuha-Tempel und der reich verzierte Nanphaya-Tempel. Nach der Mittagsrast besuchen wir eine Lackarbeiten-Fabrik. Als Inbegriff einer buddhistischen Pagode gilt die Shwezigon-Pagode, mit deren Bau als Schrein für eine heilige Zahnreliquie Buddhas die Blütezeit Bagans begann. ”Großer bemalter Höhlentempel' bedeutet der Name des Tempels Gu Byauk Gyi mit schönen Malereien an den Innenwänden. Von der Shwesandaw-Pagode bietet sich, besonders bei untergehender Sonne, ein herrlicher abschließender Blick auf Bagan. Hotel in Bagan [FMA]

    17. Tag Fahrt zum Popa-Berg mit Besuch und weiter nach Meiktila
    Rund 1,5 Std. dauert die reine Fahrzeit (50 km) zum heiligen Popa-Berg (1.518 m). Unterwegs besuchen wir einige Dörfer und beobachten die Palmzuckerherstellung aus Palmensaft. Nach dem Mittagessen im Ort Popa (740 m) besuchen wir das kleine Nat-Museum (Nat = Geister) und steigen wie die Pilger in rund 30 Minuten über schmale, steile Stufen auf den Kleinen Popa-Berg. Der große erloschene Popa-Vulkan - er gilt als Wohnstätte der Nat-Gottheiten - ragt aus der flirrenden Hitze des flachen Umlands empor. In vielen Dörfern, Tempeln und Pagoden Myanmars gibt es Schreine für die Nats mit bunt bekleideten Figuren, denen Opfer wie Reis und Blumen dargebracht werden. Der Nat-Kult hat eine wichtige Bedeutung im burmesischen Alltag, und der Popa-Berg gilt als Mittelpunkt ihrer Verehrung. Der Berg ist mit Bäumen, Heilpflanzen und Blumen bewachsen und verdankt seinen Namen dem Pflanzenkleid (Popa = Herrin der Blume). Pilger kommen hierher, um Kraft und Weisheit zu empfangen. Nachmittags fahren wir weiter in Richtung Inle-See und nächtigen in der Stadt Meiktila (120 km). Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 170km; Hotel in Meiktila [FMA]

    18. Tag Fahrt über Kalaw zum Inle-See
    Die Fahrt nach Kalaw im Shan-Gebiet (115 km) eine ehemalige britische Stadtgründung, dauert ca. 3,5 Std. Wir besuchen einen interessanten Markt. Für den Nachmittag liegen noch etwa 75 km vor uns, bevor wir am nordwestlichen Ufer des Inle-Sees (900 m) unser Ziel erreichen, den Ort Nyaung Shwe. Per Boot kommen wir zu unserem Quartier in Pfahlbauweise im Inle-See und beziehen für drei Nächte unsere Zimmer. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 190km; Cottages im Inle-See [FMA]

    19. Tag Tagesausflug per Boot auf dem Inle-See
    Der Inle-See ist 22 km lang und 11 km breit, doch nicht tiefer als 3 m und wird von bis zu 1.500 m hohen Bergen überragt. An seinen Ufern liegen viele Dörfer und Klöster und ein breiter Gürtel aus Wasserhyazinthen und Schilf umgibt den See. Die Bevölkerung zählt großteils zu den buddhistischen Intha (= ”Leute vom See'). Sie leben in Pfahlbauten in der Nähe ihrer schwimmenden Gärten, in denen Gemüse, Früchte und Blumen gedeihen. Verkehrt wird mit Booten, als Transportwege dienen sorgfältig freigehaltene Kanäle. Bekannt sind die Intha für ihre ungewöhnliche Rudertechnik; sie werden Beinruderer genannt (die Männer stehen auf einem Bein am Heck des Bootes und schlingen das andere Bein um das Paddel, so dass ihre Hände für die Benutzung der Netze oder Reusen frei bleiben). Die Intha sind nicht nur gute Fischer, sondern auch begabte Handwerker: Die Frauen fertigen Seidenkleider und weben Schultertaschen, die Männer stellen Silber-, Messing- und Tonwaren her. Wir sind im Boot auf dem Inle-See unterwegs und besuchen die Pagode Phaung Daw (so heißt der königliche Vogel) mit den fünf alten, heiligen Buddha-Darstellungen. Weitere Ausflüge führen uns am Nachmittag ins Dorf Phaw Khon, bekannt für seine Seidenweberei, sowie zum größten und ältesten Kloster in der Umgebung des Inle-Sees, Nga Phe Chaung, auch Kloster der springenden Katzen genannt. Cottages im Inle-See [FMA]

    20. Tag Tagesausflug per Boot und zu Fuß
    Morgens fahren wir rund 1 Std. per Boot nach Indeine, dem Ausgangspunkt unserer etwa 4-stündigen Wanderung (ein Lunchpaket für unterwegs haben wir dabei). Unser Ziel ist das Pao-Dorf Kyar Ton. Für den Rückweg wählen wir die Route durch eine ”Pagodenwald' genannte Ruinenstätte mit einer Vielzahl erst vor kurzem entdecken Pagoden aus der Bagan-Epoche. Die von Buschwerk umgebenen, teils verborgenen Ruinen versetzen uns in die Vergangenheit des Landes. Spätnachmittags kehren wir per Boot von Indeine zurück zu unserem Quartier im See. Gehzeit: 4h; Cottage im Inle-See [FMA]

    21. Tag Flug nach Yangon und Stadtbesichtigung
    Wir kommen in 1 Std. Fahrt (30 km) nach Heho und nehmen den Morgenflug nach Yangon, der Hauptstadt Myanmars. Als einen der kulturellen Höhepunkte besuchen wir zuerst die Pagode Mae La Mu mit ihren zahlreichen Buddha-Figuren und eine Fabrik für Glasbläserei. Nach dem Mittagessen und Einchecken im Stadthotel sehen wir uns die Pagode Chaukhtatkyi an, bekannt für ihre große liegende Buddhafigur, und das Karaweikschiff, die Nachbildung einer königlichen Barke auf dem königlichen See. Zuletzt kommen wir zur 99 m hohen Shwedagon-Pagode, einer der berühmtesten buddhistischen Schreine Asiens, Wahrzeichen der Stadt und größtes Heiligtum des Landes. Treppenaufgänge führen zu einer großen Plattform, auf der die Pagode mit dem kostbaren Schirm aus Gold und Edelsteinen ruht, umgeben von vielen kleineren Stupas, Tempeln und Pavillons. Besonders schön leuchtet die glockenförmige Pagode im Licht der untergehenden Sonne. Abends freuen wir uns auf das Abschiedsessen. Fahrstrecke: 30km; Stadthotel in Yangon [FMA]

    22. Tag Stadtbesichtigung in Yangon und Abendflug nach Bangkok
    Morgens setzen wir unseren Stadtbesuch fort und gehen zuerst zur Sule-Pagode, die ein Haar Buddhas bergen soll. Sie markiert die Stadtmitte und zeichnet sich durch ihre achteckige Form aus; jede Ecke steht für einen Wochentag mit dem dazugehörigem Tiersymbol. Nun kommen wir zum Mahabandoola-Park und spazieren über den quirligen Bogyoke-Markt. Die Zeit nach dem Mittagessen steht uns zur freien Verfügung (Ihre Reiseleitung gibt gerne Tipps), bevor unser Transfer zum Flughafen und der Abendflug nach Bangkok erfolgt. [FM]

    23. Tag Rückflug nach Frankfurt und Heimreise
    Um Mitternacht Weiterflug von Bangkok nach Frankfurt mit Ankunft morgens und Heimreise.

    Charakter der Tour und Anforderungen

    Besichtigungen, Wanderungen und Bootsfahrten ergänzen sich zu einem vielseitigen Programm. Die Wanderetappen liegen bei 2 bis 4 Stunden gemütlicher Gehzeit mit Pausen. Die Wege gelten als einfach, erfordern aber bei Steigungen entsprechend Kondition und Trittsicherheit. Wärme oder Regenschauer können die Bedingungen unterwegs erschweren. Während der Ausflüge und Wanderungen tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (z.B. Regenschutz, Trinkflasche, Imbiss, Kamera). Größere Distanzen bewältigen Sie mit dem Flugzeug, einige Strecken werden per Bus und Boot zurückgelegt. Bei den Busfahrten werden lokale Busse mit landesüblicher Ausstattung benutzt; die Fahrten erfordern mitunter Ausdauer und Durchhaltevermögen, da die Straßen teilweise in schlechtem Zustand sind. In den Bergregionen kann es durch Erdrutsche, Baustellen und schlechte Straßenzustände zu Verzögerungen oder Umwegen oder gar zur Umstellung von Tagesprogrammen kommen. Die Infrastruktur ist teils wenig entwickelt.

    Die Mahlzeiten nehmen Sie überwiegend in landestypischen Restaurants (in China mit Stäbchen essend) ein und mittags erhalten Sie manchmal Lunchpakete. In den Städten sind Sie in guten oder Mittelklasse-Hotels untergebracht, auf dem Lande auch in einfachen Quartieren. Anpassungsvermögen an örtliche Gegebenheiten, Bereitschaft zum Komfortverzicht, Gemeinschaftsgeist und Toleranz fremden Sitten und Bräuchen sowie den Mitreisenden gegenüber sollten allen Teilnehmern/innen selbstverständlich sein und tragen ebenso wie die Unterstützung der Reiseleitung wesentlich zum Gelingen der Tour bei. Bei den Begegnungen mit den verschiedenen Ethnien wird Einfühlungsvermögen, Takt und Rücksichtnahme erwartet. Üben Sie Zurückhaltung beim Fotografieren und fragen Sie bitte um Erlaubnis, bevor Sie fotografieren. Während der Besuche in den Tempeln achten Sie bitte auf angemessene Kleidung (wie schulterbedeckende und langbeinige Kleidung).

    Inklusivleistungen:

  • Linienflug mit Thai Airways Frankfurt –Bangkok – Kunming/Yangon – Bangkok – Frankfurt, innerdeutsche Anschlussflüge kostenlos, Anschlussflüge ab/bis Österreich gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
  • Übernachtungen in Mittelklasse - und in einfachen Hotels
  • Vollpension
  • Transfers und Überlandfahrten
  • 1 Tag Flusskreuzfahrt und mehrere Bootsfahrten
  • Inlandsflüge Kunming – Lijiang/Heho – Yangon
  • Hauser - Reiseleitung, örtliche Führer
  • Eintrittsgebühren
  • Hauser Versicherungspaket
  • Nicht enthaltene Leistungen
    Visakosten ca. 45, - Euro Gebühren und ggf. 35, - Euro Beschaffung über Visum Centrale Berlin; Zuschlag für Einzelzimmer; fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren, evtl. Foto - bzw. Videogebühren sowie Ausgaben persönlicher Art; Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung; Flughafensteuer für die Inlandflüge (je ca. 5, - US$) und für den Rückflug aus Myanmar (ca. 10, - US$).

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     Preise 
     Teilnehmer: 10-16 Pers.

    Reisedauer: 23 Tage

    Preis: ab 3.990,- €
  • Einzelzimmer: 310,- €
  • Visumsservice inkl. Konsulatsgebühren: ab 80,- € mehr Infos >

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     Reisetermine 
     20.02. - 14.03.2010 

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Routenverlauf
    Routenverlauf zur Reise Auf der historischen Burma Road von Yunnan nach Myanmar

     Abflughäfen 
     
  • Frankfurt
     

     Einreisebestimmungen 
     China:
    Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass. Ein Touristen-Visum berechtigt für einen Aufenthalt in China von 30 Tagen. Eine Verlängerung in China vor Ort ist möglich. Alle Papiere müssen persönlich oder in Vertretung eingereicht bzw. abgeholt werden. Die Beantragung des Visums per Postweg wird nicht angenommen.

    Myanmar (Birma, Burma):
    Visum notwendig. Erforderlich sind dazu der mindestens noch 6 Monate nach Ausreise gültige Reisepass und eine Reisebürobestätigung.

    Thailand:
    Visumfrei für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger für 30 Tage. Notwendig dazu sind ein bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass, bestätigtes Rück- oder Weiterreiseticket.
     

     Reiseveranstalter 
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    München, Deutschland
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    Letztes Update: 13.07.2010